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Hallo zusammen, hier nochmal als neues Thema: Ich hatte folgende Idee für die Nutzung meiner EcoFlow, die in der Garage meines WoMos untergebracht ist (bitte entschuldigt die Laienhafte Ausdrucksweise, bin kein Elektriker) Ich nehme die Anschlüsse von meinem CEE Landanschluss und schliesse sie (direkt, ohne FI) an den ersten Eingang einer Netzvorrangschaltung (Wattstunde z.B.) Ich nehme einen 220V Ausgang meiner EcoFlow und schliesse sie an den zweiten Eingang der Netzvorrangschaltung Ich nehme den Ausgang der Netzvorrangschaltung und lege ihn auf den FI im WoMo, an dem ich den Landanschluss abgenommen habe. Dann müsste ich doch eine automatische und auch vernünftig abgesicherte Schaltung haben, die mir Landstrom liefert, wenn welcher da ist und EcoFlow Strom, wenn keiner vorhanden ist… Richtig? Danke für Eure Rückmeldungen Hallo, ich versuche es nochmal mit einer Zeichnung, kann mir jemand sagen, ob das so o.k. ist? Freue mich über jeden Kommentar! Bin auch kein Elektriker aaaber .. Ich habe in einigen Videos gesehen , dass man sich daran stört , dass bei einer Einspeisung mit der Ecco Flow keine Erdung anliegt Dachte mal .. ist doch beim moppel auch so .. und jetzt habe ich bei meinem Honda eine Erdungsklemme entdeckt ..nur .. wer macht das ?
EcoFlow verkauft so ein Ding für 99€. FI/LS. muss direkt hinter die CEE-Einspeisung, vor die NVS. Gruss Manfred Prima, danke für die Antworten…dann mache ich das so. Manfred: O.K., zwischen EcoFlow und NVS auch? Oder ist das nicht nötig? Danke Dir…
Ich bin zwar nicht Manfred, aber.. - Der FILS direkt hinter der Landstromsteckdose schützt Dich, wenn du am Landstrom hängst. - Der FILS hinter der Ecoflow schützt Dich, wenn Du den Strom daraus ziehst. Mein Vorschlag: auf beides willst Du nicht verzichten ;) Nun könnte man auf die Idee kommen, einfach nur EINEN FILS vor die Einspeisung ins Womonetz zu hängen. Ist aber keine gute Idee, da Landstrom und Ecoflow unterschiedliche Netztypen aufbauen (Stichwort TNC/S vs. IT Netz, was nichts mit Computern zu tun hat). Es kommt auf die Netzvorrangschaltung an, in wieweit diese hier ein Erdungsrelais hat oder eben auch nicht. Meine Empfehlung: lass dringend jemanden draufschauen, der Ahnung davon hat, insbesondere bevor eingeschaltet wird. Was hier empfohlen wird und was hinterher bei Dir im Fahrzeug verbaut ist, muss nicht identisch sein. Danke Christian, werde ich beherzigen. Wenn ich an allen 3 Stellen (Landstrom, Ecoflow, WoMo) einen FI habe, ist dann das Thema Netztypen erledigt? Viele Grüsse Andreas Das Thema Netztypen erledigt sich nicht durch einen FI. Ganz kurzer und extrem verkürzter/vereinfachter Ausflug: ein Wohnmobil hat keinen Erdkontakt, sondern nur das Chassis. Da das Chassis bedingt durch Gummireifen nicht fest(leitend) mit der Erde verbunden ist, kann darüber keine Energie abfließen. Aus Deiner Ecoflow kommt also ein Netz, das keinen Schutzleiter kennt, sondern nur über zwei "Pins" eine Spannung bereitstellt. Das nennt man IT-Netz. In solch einem Netz nutzt man für die Fehlerstromerkennung normalerweise einen "Isolationswächter", da ein FI hier nicht funktioniert (siehe weiter unten). Ist ein Wohnmobil an Landstrom via CEE angeschlossen, bekommt das Wohnmobil auf einmal einen Erdkontakt. Damit ist es Teil eines TNC/S Netzes. Nun, wie funktioniert ein FI: vereinfacht gesagt misst der FI den Strom, der auf L zum Verbraucher hinfließt und auf N wieder zurückkommt. Solange beides gleich ist, ist alles ok. Tritt nun an einem Gerät ein Defekt auf, und Strom fließt unkontrolliert ab (i.d.R. gegen Erde), merkt der FI das und schaltet aus, da er davon ausgeht dass der Strom über eine Person abfließt und dadurch eben jene Person gesundheitlich geschädigt wird. Stehst Du also in Deinem Wohnmobil (ohne Landstrom) und fasst zB einen defekten Wasserkocher mit Metallgehäuse an, so würde kein FI auslösen, da der Stromabfluss nicht erkannt wird. Hast Du hingegen eine Netzvorrangschaltung mit integriertem Erdungsrelais (wie z.B. im Multiplus vorhanden), kann der FI diesen Fehler trotzdem erkennen und auslösen, bevor Schlimmeres passiert. Ja, elektrotechnisch sehr verkürzt dargestellt. Wooooowwwww….vielen Dank für die klasse Erklärung! Finde ich unglaublich toll, dass Du Dir für die Antwort so viel ymühe gemacht hast. Jetzt schliesst sich für mich auch der Kreis zu den Antworten von Buran und Arha. Darf ich noch ein paar Fragen nachschiessen? ( wird auch nicht „off topic“) Ich dachte ein FI unterscheidet was über L reinkommt und über N rausgeht. Und wenn da eine diskrepanz ist, löst er aus. Nur halt irgendwie schneller wenn der Strom Richtung Erde abfliesst (wir bleiben im absoluten Dummbatzmodus…sorry). Falsch? Kann ich eine EcoFlow also im Womo autonom überhaupt nicht sicher betreiben? Also Küchenmixer direkt an der EcoFlow betrieben ist potenziell gefährlich? Sobald ich Landstrom anschliesse ist alles gut, da die Anschlüsse meines WoMo dann geerdet sind (klar, ordentlich an einer Schiene geerdet)? Ich bastele mir einen CEE Stecker, der nur das Erdungskabel mit dem passenden Pol verbindet und mache das andere Ende an einen Erdspiess…alles ist gut? Vielen Dank und viele Grüsse Andreas Hallo Christian, das Thema Netzvorangschaltung wird im Forum so kontrovers diskutiert, dass ich es bisher leider nicht kapiert habe. Darum verwende ich meinen Wechselrichter bisher ohne Netzvorrangschaltung und nutze nur die Steckdose am WR. Konkrete Frage zu deinem 2. Satz:
Woher nimmt das integrierte Erdungsrelais (z.B. im Multiplus) den Erdungskontakt, wenn man NICHT am Landstrom hängt oder ist man auch ohne Landstrom "besser geschützt" . Helmut Zwischen Ecoflow und NVS und auch nach der NVS ist das unnötig, weil das IT-Netz sicherer ist als das geerdete. Mit ner Isolationsüberwachung wird's noch sicherer, und wenn du mit der Ecoflow die einzelnen Sitzplätze in Bus, ICE oder Flugzeug versorgen willst, würde ich das auch empfehlen. Im Womo ist das ein kleines bisschen übertrieben. Generatoren haben Erdungsklemmen, weil man nach VDE Ersatzstromgeneratoren erden muss. Wenn du sowas im Garten hast, um dein Haus bei Stromausfall zu versorgen, dann hast du dafür eine allpolige Umschaltung analog zur NVS. Allpolig heisst, du nimmst den N von der Erdung runter. Könnte man auch andersrum bauen, also den N auf der Erde lassen, nur die Phase(n) umschalten und "schwebend" einspeisen, elektrisch ist das egal. Hauptsache geerdet, und zwar genau ein mal. Schreibt der VDE aber so vor, damit es einheitliche Regeln gibt, wenn verschiedene Anlagenteile von unterschiedlichen Elektrikern oder Firmen gebaut werden. Im Fahrzeug gelten andere Regeln, weil keine Erdung vorhanden ist., und man keinen Kontakt zum Netz hat (Inselanlage). Von der Sicherheit ist ein IT-Netz ohne weitere Massnahmen mit einem Landstromnetz mit FI vergleichbar. Hat den Vorteil, dass du bei einem Isolationsfehler keinen gewischt bekommst, und den Nachteil, dass man ihn unter Umständen nicht bemerkt. Gruss Manfred
:lach: :lach: :lach: …vielleicht im nächsten Leben…..
Hier sind 2 Möglichkeiten der Integration einer EcoFlow Powerstation, die Plug-and-Play sind: 1. --> Link Hier steckst du das Landstromkabel in die Powerstation und betreibst das WoMo mit 220V und/oder lädst deine Aufbaubatterie. Nachteil: 2x Stromwandlungsverlust, der ganz erheblich zu Buche schlägt. Zum Teil weit über 30%. EcoFlow Kundensupport schweigt sich über die Wandlungsverluste aus. Allerdings ist der Vorgang recht flott. 2. --> Link Hier kannst du deine Aufbaubatterie ganz gemütlich ohne Wandlungsverluste laden, allerdings dauert der Vorgang je nach Größe der Aufbaubatterie 24-30 Stunden.
Hallo Arha, falsche Antwort :cry: Helmut Hallo Arha, Deine Vorschläge beziehen sich auf das Beladen der Powerstation, hier geht‘s aber um das Entladen. Beladen wird bei mir über Landstrom/Steckdose, da ist Erdung ja dabei oder (bald) über Solarpanel oder über den Zigarettenanzünder (dann aber nur während der Fahrt, den Saft aus der Bordbatterie in die PS umzupumpen macht keinen Sinn. Viele Grüsse Andreas
Nein, sorry es geht um das Beladen der Aufbaubatterie mit einer Powerstation anstatt Landstrom. [/quote] Nein, sorry es geht um das Beladen der Aufbaubatterie mit einer Powerstation anstatt Landstrom.[/quote] Achso… :top: :top: Hallo arha, diesbezüglich hätte ich Fragen. Ich stecke den direkt in den Zigarettenanzünder und der läd die Versogerbatterie? Mein Wunsch wäre, das Gebläse der Heizung saugt mir nicht die Versorgerbatterie leer. Das braucht etwa lt. EBL 630 2,4 A. Funzt das? LG Guido Servus, such Dir jemand der sich mit Ersatzstrom auskennt! Das Thema ist komplex! Der "Erdungswiderstand" (Ableitwiderstand) zwecks Überstromauslösung ist ein weiterer Faktor! Die Anlage sollte jemand planen der vom Fach ist, während Du diesem Fachkollegen deine Wünsche mitteilst.
Ich nehme an da geht um den 2. Vorschlag von Arha, also um 12V! Allerdings sind da auch Wandlungsverluste da darin ein Step-Up-Wandler eingebaut ist! at Tatico Wenn du dir die Mühe gemacht hättest auf die techn. Daten zu schauen, würdest du hier das nicht fragen! Das Gerät soll 6,2 A liefern, wenn da nicht zu viel Wiederstand über den Zigarettenanzünder ist sollte das doch reichen!
Wenn Du so eine Funktion suchst (Rückspeisen über 12V-Stecker) mußt Du zu DJI gucken. Deren Powerstation kann genau diese Funktion. Damit hast Du dann auch keine Themen mit dem ganzen 230V-FI-Kram. Was in meinen Augen bei fast allen Wohnmobilen fehlt, ist eine ordentliche Anzeige der Stromflüsse. Mit den modernen Akkus und Ladegeräten ist ein großer Teil davon aber leicht verfügbar. Wie viel wird gerade vom Landstrom gezogen? Hält die 6A-Absicherung vom Platz? Was geht gerade in Aufbau oder Fahrzeugbatterie rein? Was nimmt so eine Klima/Kaffeemaschine/TV gerade an Leistung? Hier könnten die Hersteller mehr tun. Habe mich auch mit der Verkabelung in meinem Mobil beschäftigt. Mit einer Powerbank kann man auf jeden Fall sehr einfach dem Auto "Landstrom" unterjubeln und dann auch größere Verbraucher nutzen. Blöd nur, wenn dann auch die Ladegeräte gleich anspringen und man dann deutlich Laufzeit verliert. Die 600W einer Klima zum Beispiel sind für eine 1000Wh-Powerstation kein Problem. Aber wenn dann die Ladegeräte mit 600W noch dazu kommen, ist der Spass deutlich verkürzt. So direkt suche ich diese Lösung nicht. Ich lote gerade alles aus, da LMC keine Litepo4 empfiehlt. Ich glaube am unkompliziertesten wäre es eine 2. AGM. Servus, nein, egg123 will den Ausgang der EF zur Versorgung von 230V nutzen! Wenn man die PS über einen speziell erstellten Anschluß nutzt und damit Ladegerät und Kühler umgeht, kann das unter Erstellung weiterer Sicherheitsfunktionen möglich sein (die verschiedenen Modelle von EF haben diverse Möglichkeiten. Meine EF war gerade auf einem Weihnachtsmarkt als Notstrom für Beleuchtung, Kl.2, eingesetzt, was auch notwendig wurde als ein Nachbarstand den FI trigggerte)
Moin, und mit welcher Begründung? Ist da noch Garantie auf dem Fahrzeug? Moin, Garantie hat das Womo nicht mehr. Es ist von 2015. Die Begründung ist, das der gesamte BUS dafür nicht ausgelegt sei. Einige haben trotzden einen Umbau gestaltet. Wenige haben gar keine Probleme. Deswegen lote ich aus. Gruß Guido Servus, Die Aussage betrifft meist die Ladetechnik. Diese kann von Fachleuten auf Li angepasst werden. Ein direkter 1:1 Tausch ist nicht möglich da unterschiedliches Ladeverhalten und Eigenheiten von Li zu Bleitechnik.
Andere Möglichkeit wäre eine Hybridanlage. Also die Blei und eine Lithium parallel verdrahten. Das ein Hersteller kein Lithium freigibt, ist eine andere Geschichte. Aber es funktioniert. Beim Bussystem gibt es allerdings ein paar Besonderheiten, auf die man achten muß. --> Link Falls du das System hast.Hida hat es sehr gut beschrieben. Franz |
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