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--> Link Zitat. Bei den großen Transportern ermöglicht die Ergänzung der Brennstoffzellentechnologie eine Reichweite von bis zu 500 km und eine Betankungszeit von nur fünf Minuten. Stellantis wird in seinen Werken acht Brennstoffzellen-Wasserstoff-Versionen von mittelgroßen und großen Transportern herstellen: Citroën ë-Jumpy und ë-Jumper, Fiat Professional E-Scudo und E-Ducato, Opel/Vauxhall Vivaro und Movano, Peugeot E-Expert und E-Boxer. Besonders sind im Gegensatz zu E Mobilen die Betankungszeiten und auch die Reichweite wesentlich nutzerfreundlicher Das ist ein guter Ansatz. Wirft allerdings neue Fragen auf - wie lange hält die Brennstoffzelle? Die Lebensdauer der Membranen ist immer so ein Punkt... Könnte also auch wieder eine Lösung sein für Leute, die ihre Fahrzeuge nur 3 Jahre halten. bis denn, Uwe Hallo,
aber leider auch weniger verbreitet: --> Link Aktuelle Zahl in Deutschland: ca. 105 Tankstellen mit Wasserstoff. WoMo NK19 Hallo, die Brennstoffzelle bekommt man auch in Fahrzeugen langsam in den Griff, die Vibrationen sind dabei immer noch die größte Herausforderung, stationäre Anlagen funktionieren gut. Das Hauptproblem ist und bleibt der Tank, wir sind hierzu an zwei Entwicklungsprojekten beteiligt. Geschlossene Räume und Tunnel sind für Wasserstoff weiterhin tabu. Selbst mehrschichtige Tanks (Stahl, Kohlefaser, Kunststoffe oder Alu) sind noch nicht Großserientauglich. Ich persönlich bin immer noch für E-Fuel, zumindest bis die anderen Technologien fertig entwickelt sind.
Eine gewisse Berta Benz hat zu Zeiten der Einführung der Motorwagen den Sprit noch bei den Apothekern gekauft da es noch gar keine Tankstellen gab..... :D Somit sind 105 Wasserstofftanken schon ein gewaltiger Fortschritt.... und es werden von Monat zu Monat mehr :lach:
Wetten, dass es zu Bertas Zeiten mehr als 105 Apotheken in Deutschland gab? :) Nach der Abkündigung der Politik bzgl. Wasserstoff in Autos ist die Zahl eher stagnierend, wenn man wohlwollend hinschaut. --> Link bis denn, Uwe
Das ist bei weitem nicht so. Eine Brennstoffzelle hält nur wenige Tausend Betriebsstunden, obwohl viel Edelmetall verbaut ist. Im Internet gab es mal ein Beispiel, wo bei einem Auto in D nach ca. 3 Jahren die Brennstoffzelle ausgetauscht werden musste. Reparaturkosten: ca. 90000 € (etwa Neuwagenpreis). Größte Probleme bei Brennstoffzellen: - sind sehr empfindlich für geringste Verunreinigungen im Treibstoff. Beispiel Efoy: Durch sehr aufwändige Reinigung des Methanols kostet der Liter ca. das Zwanzigfache des normalen Methanols. Bei Wasserstoff ist das analog. Wasserstoff an sich ist schon sehr teuer pro kWh, aber speziell gereinigter Wasserstoff ist noch viel teurer. - Das ist der Grund dafür, dass die Japaner einen Verbrennungsmotor entwickelt haben, der technischen Wasserstoff verbrennen kann. Dieser soll statt der Brennstoffzelle künftig in LKW, Bussen und Triebwagen zum Einsatz kommen, um größere Reichweiten zu erreichen. Fazit: Die Brennstoffzellentechnologie hat in absehbarer Zukunft keine Chance im Automobilbau (oder sonstwo). Außer für ausgefallene Kurzfristanwendungen technischer Irrweg. Dazu kommen wasserstoffspezifische Probleme: - Wasserstoff hat sehr kleine Moleküle, die kleinsten, die es gibt. Wasserstoff diffundiert daher durch alle Dichtungen aus Gummi oder Kunststoffen. In der Industrie bekommt man das in Griff, aber bei Millionen PKWs gibt es Hunderttausende Schrauber, die das nicht können. - Es gibt für Wasserstoff keine längerfristige Speichermöglichkeit. Als Druckgas hat man sehr schwere Druckbehälter für wenig Energieinhalt. Als Flüssiggas kann man nur kurze Zeit speichern. Auch mit bester Wärmeisolierung kommt doch etwas Wärme durch und ein Teil des Flüssigwasserstoffs verdampft. Damit der Tank nicht explodiert, muss ein Sicherheitsventiel ständig Gas ablessen. Im Sommer ist so ein Tank in ca. 2 Wochen leer, ohne einen km gefahren zu sein. Bei Zügen, Bussen und LKWs ist das nicht so ein großes Problem, da ein Tankinhalt kaum mehr als 1 Tag hält. Raketen werden erst unmittelbar vor dem Start getankt - Wasserstoff-Luft-Gemische sind hochexplosiv. Jeder hat schon mal Bilder von Erdgasexplosionen in Häusern gesehen. Dagegen sind Propan/Butan-Explosionen harmlos. Wasserstoff ist noch viel explosiver als Erdgas. - Es gibt in D nur wenige Hundert Wasserstofftankstellen und international noch weniger. Sind da in der Entwicklung nur Dilettanten tätig, die das große Fachwissen hier im Forum total ignorieren? :D Glaubt ihr nicht, das die die Problematik kennen und Lösungen finden werden? Vor einigen Jahren wurde die eMobilität verteufelt, Weil ein Ladevorgang Stunden dauern könnte. Heute geht es plötzlich schneller…..weil Lösungen geschaffen wurden. Leute lasst das Träumen, das Wasserstoff den so liebgewonnenen Verbrenner einfach ersetzt. Aktuell und bis auf Weiteres ist die Erzeugung von Wasserstoff unglaublich "dreckig" (fast 100% werden aus Erdgas hergestellt) und gegenüber jedem Akkuantrieb eine Farce - was CO2-Ausstoß und Effektivität angeht. --> Link Bis Grüner Wasserstoff in einem nennenswerten Maßstab hergestellt werden kann, wird es noch Jahrzehnte dauern - und dann ist er vornehmlich sinnvoll für die Industrie und als Stromspeicher (stationärer Einsatz) Grüner Wasserstoff-Einsatz im mobilen Bereich würde erst dann einen Sinn ergeben, wenn extreme Überschüsse aus erneuerbaren Energien kommen, die anderweitig nicht genutzt werden können. Das schafft noch nicht mal Norwegen. Abgesehen davon, wer setzt sich in Fahrzeug mit einem hochexplosiven und hochkomprimierten Gas? Wie oft müssten die Tanks ausgetauscht werden? Siehe CNG-Diskussionen in den 2000ern- und Erdgas ist bei Weitem nicht so explosiv. Und wie viele wollen wegen der "Gasgefahr" schon jetzt ein gasfreies Wohnmobil... Ich habe selber auch für das Thema Wasserstoff geschwärmt, aber je tiefer man eintaucht, je weniger glaubt man dran.
Hallo Wolfgang, wir haben in der Bayer AG - Wasserstoff hergestellt und verarbeitet. Der Wirkungsgrad bei der Wasserelektrolyse beträgt ca. 70%! Dann muss man ihn noch komprimieren und verliert mit Kolbenkompressoren nochmal ca. 20%. Der Wasserstoff muss ja auch transportiert und wieder Entspannt werden, da verliert man nochmal 10-15%! Deswegen wird Wasserstoff niemals in einem Verbrenner (Wirkungsgrad max. 35-40%) angewendet. In Brennstoffzellen gehen nochmal ca. 10 % verloren ... Jeder kann sich damit die Zukunft ausrechnen was H2 hat. Auch müssen wir in der Chemie jährlich TÜV, Dichtungen wechseln mit Druckkontrolle, bei Hochdruck nach 1000 Lastwechseln den Druckbehälter erneuern. Deswegen dürfen Wasserstoff-Autos auch nicht in einer Garage/Gebäude parken/stehen, jede Undichtigkeit zerstört das Gebäude. Alle Anlagen und Versuche mit Wasserstoff in Deutschland existieren nur, wegen der Milliarden an Subventionen. PS: in den 1930 Jahren wurde mit H2 im Autoklaven unter Druck Ammoniak hergestellt. Diese Autoklaven beulten aus und man untersuchte warum. Dabei stellte man fest, das der Wasserstoff in den Stahl eindrang und den Kohlenstoff dem Stahl entzog und dieser damit weich wurde! Das ist Wasserstoff, das kleinste Atom und nur mit teuren Dichtmaterial und regelmäßigen Wechsel beherrschbar! Alle Gebäude mit Wasserstoff sind Freianlagen oder stark belüftet, damit sich kein Wasserstoff ansammeln kann. Eure Garagen hätten praktisch fast kein Dach ... :lol: Hallo, ist das jetzt die Antwort auf die Frage, was heute gemacht wird und/oder möglich ist? Ich kann mir nicht vorstellen, das die sinnlos vor sich hin werkeln. Hallo, Ich finde das Thema von alternativen Antrieben wichtig. Es ist auch sinnvoll, wenn jeder von uns versucht, dazu beizutragen. Allerdings für mich macht sich HEUTE der Gedanke an alternative Antriebe im Womo den Spaß am Womo kaputt. Wenn ich mit dem Womo fahren möchte HEUTE, möchte ich mir keinen Stess machen über die Versorgung mit 'Treibstoff'. ... ganz irgendwann evtl im Womo. Sorry, so ist das für micht. 'Zuhause' Ja, im Womo noch nicht. .
Es kann ja sein du möchtest nicht an Morgen denken nur dieses Morgen kommt früher als manche denken. Es werden einfach die Einfahrt der Verbrenner verboten und zwar flächiger als mancher denkt,abgesehen von einem Verbot vom verkauf von Neuwagen als Verbrenner --> Link
Hallo Wolfgang, bis 2030 will man aus dem Kohlestrom aussteigen. Also haben wir nur die Chance, wenn nachts die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, den gesamten Strom mit Gaskraftwerke herzustellen. Für 2030-2035 wird spekuliert, die neuen Gas-Kraftwerke auf Wasserstoff-Teilverbrennung umzustellen (H2 zum Erdgas beimischen)??? Das das ein Murks ist, müsste jeden klar sein, wenn alle Öl-/Erdgasheizungen auf Wärmepumpen und die Verbrenner auf E-Autos umgestellt werden! Dieser Strom muss im Winter ab 17:00 bis 9:00 Uhr wenn keine Sonne und kein Wind weht, von Gaskraftwerken hergestellt werden, da die Kohle ab 2030 abgestellt werden! Alternativ können wir natürlich Atomstrom aus dem Ausland kaufen. Die Strommengen sollten jeden klar werden, da wir 45 Mill. Autos und ca. 30 Mill. Heizungen auf Strom umstellen, zu den jetzigen Stromverbrauch im Haushalt und der Industrie, praktisch on Top! Wenn jemand abends von der Arbeit kommt und sein Auto aufladen muss, die Wärmepumpe abends/nachts häufiger als am Tag läuft, kann man sich die Energiemenge vorstellen, vor allem im Winter wenn die Sonne rar ist und alles kalt ist, da verbrauchen auch Wärmepumpen und E-Autos enorm viel Strom!
Um Wasserstoff in Strassenfahrzugen nutzbar zu machen muss das Zeug mit 700bar Druck komprimiert und in Drucktanks gespeichert werden. Dazu gibt es Stand heute keine technisch gangbare Alternative die die nächsten 20 Jahre Aussicht auf einen (Gross-) Serieneinsatz hätte. Dise Drücke bedingen sehr teure Tanks die zudem periodisch geprüft und aus Sicherheitserwägungen weit vor dem Erreichen ihrer technischen Lebensdauer getauscht werden müssen (in D in der Regel nach 15 Jahren). Dasselbe gilt für die Hochdruckarmaturen und das Leitungssystem. Schon bei CNG-Fahrzeugen mit ihren 200bar-Tanks bedeutet die 15-Jahres-Tankfrist in aller Regel das wirtschaftliche Aus (beim CNG-Ducato kostet der Tanktausch in D ab 4000 Euro), bei 700barH2 mit nochmals eine Grössenordnung komplexerer Tanktechnologie wird das noch extremer sein. Weder Toyota noch Hyundai - die beiden einzigen Hersteller von H2-PKW - haben mir auf Anfrage Preise dafür nennen können oder wollen.
Genau. Das führt dazu dass die Betriebskosten von H2-Fahrzeugen im Vergleich zu BEV derart hoch sind dass das eine Nischentechnologie bleiben wird wenn sie sich denn überhaupt am Markt etablieren kann wonach es momentan nicht aussieht. Aus demselben Grund ist auch das von der Erdgaslobby immer wieder zitierte Szenario einer Weiternutzung der vorhandenen Infrastruktur mit H2 nichts als Pfeifen im Wald. Mehr als ein paar % H2-Beimischung zum Erdgas sind ohne grossflächig alles was mit dem Zeug in Berührung kommt inkl. des Leitungsnetzes gegen drastisch teurere Materialien/Komponenten auszutauschen nicht drin. Moin Moin, . Die Brennstoffzelle wandelt im KFZ das getankte H2 in elektrischen Strom um. Also warum nicht gleich mit Strom fahren ? H2 wird in der Industrie benötigt. ( Stahl, Chemie, Pharmazie) da wird für KFZ nix verschwendet. Die Batterietechnik von BYD oder CATL ist im kleinen PKW für 1000km Reichweite gut sowie Ladeleistung von 400km in 10 Minuten ( siehe Vorträge von Prof. Dr. Fichtner) Ein LLKW kann sicherlich ein Batteriepack tragen welches diese Reichweiten erlaubt. Denn ich fahre jeden Tag unbedingt 1000km mit dem WoMo. Sonst bin ich nicht zufrieden
Moin Moin, habe im Vortrag gehört, dass die Forschung H2 im KFZ, schon vor Jahren als Sackgasse erkannt hat. Hat sich in der Politik nur noch nicht rumgesprochen. Und die Lobby bohrt und schmiert…. Zur H2 Speicherung, auch hier gibt's Fortschritte, googelt mal nach Powerpaste, H2Gel. Die Herstellung von H2 aus überschüssigen Strom sehe ich trotz Wirkungsgrad Verluste als Alternative Speicherform, bezahlt wird der Strom dem Erzeuger sowieso und mit negativen Preis verkaufen, hat auch keinen guten Wirkungsgrad. Es gab schon seit einigen Jahren Versuche Elektrolyseure mit großer Leistung zu bauen, scheiterte aber immer an der Energie Politik. Die ersten Elektrolyseure aber jetzt in Planung/Bau. Auch können neue Gaskraftwerke (Back-up Kraftwerke) auf Wasserstoff umgestellt werden. Übrigens, es ist zur Zeit 6:42 und es ist windig, der Wind hält sich nicht an Uhrzeiten :), der Strom fließt also.
Da derzeit das H2 Angebot sich auf Fahrzeuge der gewerblichen Nutzung beschränkt ist diese 15 Jahresgrenze kaum ein Faktor. Weder im CNG noch im LNG Bereich ein Thema,da die LKW aufgrund der Fahrleistungen kaum dieses Alter erreichen. Sollten sie diese Alter erreichen so sind auch andere Faktoren der Abnutzung so hoch daß eine Fahrt zum Verwerten wirtschaftlich Sinn macht.So wird das auch mit H2 sein. wobei es schon relativ Unsinn ist mit (hoffentlich klimaneutralen) Strom Wasserstoff herzustellen...statt ihn gleich als Antrieb (e-Auto) zu nutzen..... Energieeffizienz Wasserstoff Erzeugung mittels überschüssiger Energie (strom) als Energeispeicher bei Dunkelflauten, wird dagegen (solange die Kernfusion nicht als Energielieferant zur Verfügung steht) eine Möglichkeit sein als Energiequelle für Gaskraftwerke werden. Als Antrieb für Fahrzeuge wird sich die Energie-Quelle ddurchsetzen die auf lange Sicht Kostengünstiger ist. Wenn der Strompreis jetzt bei ...0,12 € für den privaten Endverbraucher liegen würde, dann wären Wärmepumpen und E Autos jetzt keine Ladenhüter. Das ist nunmal Fakt. Statt E Autos und Wärmepumpen zu subventionieren hätte die Politik lieber die Erzeugung von klimaneutralen Strom viel mehr Unterstützen müssen (Aufbau von Windkraft und Solarkapazitäten...ohne Strompreisvergütung bei nichtabnahme), dann wären wir schon längst weiter wie bisher. Schön, dass Stellantis nun auch an die Wasserstofftechnologie mit Brennstoffzelle geht. In wie weit das eine Sackgasse ist kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Wir werden einige sackgassen ausprobieren müssen um den richtigen Weg zu finden. Das ist in der entwicklung völlig normal. Daher ergibt es aus meiner Sicht auch keinen Sinn alles jetzt einmal tot zu reden. Die Diskussion geht oft in "entweder" - "oder". Eine Abwägung nach Einsatzzweck findet kaum noch statt. Meine (geringe) Erfahrung mit Wasserstoff-Fahrzeugen bis jetzt ist: 1. Als Fahrer steht mit seinem H2 Auto ziemlich blöd da, wenn die Tankstelle defekt ist und die Reichweite nicht bis zur nächsten reicht. Bei der geringen Dichte ist das heute noch ein Problem. Muss ja nicht so bleiben. 2. Die Kraftstoffkosten sind Stand heute eher hoch. Bei einem Verbrauch (Mirai) von rund 0,9kg/100km und 13-14€/kg kommen auf 100km etwa 13 € Kraftstoffkosten. Dafür bekommt man etwa 7,5l Diesel. Das ändert sich natürlich wenn Wasserstoff günstiger oder Diesel teurer wird oder beides.
Das ist ist maximal verkürzt und in der Technologiebetrachtung selbst auf die aktuellen Verhältnisse freundlich gesprochen sehr, sehr unvollständig. Wenn wir aufrichtig sind, müssen wir feststellen, dass es nicht reicht den heutigen Energiebedarf nachhaltig zu erzeugen, sondern es zu einem insgesamt geringeren Energiebedarf kommen muss. Das erfordert Verhaltensänderungen auf die keiner (inklusive mir) so richtig Lust hat.
In meinen Augen Ja, die Antworten (mafrige etc.) stehen eigentlich schon da: Im Augenblick ist noch gar nichts möglich. In Zukunft wäre es technisch möglich aber beim heutigen Stand der Technik weder wirtschaftlich noch sicherheitstechnisch realisierbar. Wasserstoff in Zukunft für stationäre und regelmässig überwachte Anlagen, Vorratsbehälter im Freien Ja! Wasserstoff für mobile Anwendungen wie z.B. Auto: Nein. Wasserstoff für Einzelhausheizungen: Nein Ergebnisoffene Forschung für die Zukunft ist vollkommen OK, aber sie ist halt ergebnisoffen. Ist jedenfalls meine Meinung, aber auch die ist ergebnisoffen, ich lasse mich gerne von einer sicheren Anwendung überzeugen! Gruß Andreas
Schon mal was von Stromspeichern, sogen. Akkus, gehört? Damit kann der nachts benötige Strombedarf zu einem großen Teil gedeckt werden. So ist es im Kleinen bin unserer Photovoltaikanlage, die wir seit letzten Jahr auf dem Dach haben. Tagsüber wird der Speicher/Akku im Keller über den überschüssigen Strom geladen und gibt diesen dann, wenn benötigt, nachts und noch am nächsten Tag ab, wenn vielleicht mal die Sonne nicht so scheint. Wenn man den überschüssigen Strom also regional oder auch überregional in kleinen und großen Akkus speichern könnte/würde, dann bräuchte man noch weniger fossile Brennstoffe, wozu auch Gas zählt. Letztendlich könnte man es schaffen, wenn alle Dachflächen im Land mit entsprechenden Anlagen versehen wären und zudem noch Windkraft, Wasserkraft, Gezeitenkraftwerke, eben alles, was es schon so gibt, mehr genutzt würden, komplett von fossilen Energien weg zu kommen. Wenn die Speichertechnik von Wasserstoff (Pasten usw) weiter verbessert wird und dieser Wasserstoff dann auch über die Überschüsse aus erneuerbaren Energien hergestellt wird, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass LKW und Transporter mit Wasserstoff, ob nun in Brennstoffzellen oder direkt als Brennstoff für die Verbrennung in Motoren, gut funktionieren können.
Das hört sich gut an! - nach 3-4 Tage trübes Wetter ist dein Akku leer und dann läuft die Wärmepumpe mit 3 kWh und du musst dein E-Auto mit 20 - 40kWh laden um zur Arbeit zu kommen, deine Frau nach der Arbeit Wäschemaschine/Trockner/Geschirrspüler und Kochen muss, dann sind das 5kWh on Top, dann greifst du auf das Stromnetz zu und genau deswegen muss der gesamten Strom in Form von Erdgaskraftwerken in Deutschland vorgehalten werden. Abends nach der Arbeit, also um 18:00 Uhr, geht das ja 20-40 Mill. so ... :lol: Und so sehen deine obigen Wünsche aus: ich stehe dem aus vielen gründen sehr positiv gegenüber sich nur auf eine technologie zu verlassen ist sehr fragwürdig - ein Plan B ist immer gut. mir gefällt der ansatz des schnellen tankens einfach - grünen wasserstoff vorausgesetzt es gibt technologievarianten was speichertemperatur und druck betrifft - machts flexibel ich hab vor 2 jahren pilotprojekte gesehen und tlw begleitet wo es um den LKW bereich geht - das hat mir sehr gut gefallen - wenig marketing, wenig heisse luft in medien, aber sehr gute kooperationen zwischen den herstellern in dem sinne würde es mir gefallen wenn es in 10 jahren H2 infrastruktur für Lkw un LLKW (womo) gibt wenn nicht - batterieelekrisch aber mit schnellwechselakkus Puh, wieder einmal ein Thread über alternative Antriebe, der teils in unsachliche Argumentationen (auf beiden Seiten, mal mehr mal weniger) abdriftet und teils wieder in der Diskussion um den Ausstieg aus der Energieerzeugung durch fossile Energieträger endet (auch wieder z. T. unsachlich..). Dass das ganze nicht einfach ist, haben die meisten schon gemerkt. Dass Ingenieure nicht doof sind ist auch klar (muss ich sagen, bin nämlich auch einer :D ), deswegen ist natürlich die Frage berechtigt. Warum arbeiten die an etwas von dem andere behaupten, dass es sinnlos ist? Das oben genannte Beispiel mit Berta Benz passt sehr gut zu dem Thema. Der olle Carl hat wirklich an sein Konzept geglaubt und seine Familie stand hinter ihm und letztendlich hat er dann doch geschafft, was von sehr vielen als unmöglich angesehen wurde. Deswegen würde ich niemals sagen, dass eine Entwicklung sinnlos oder Blödsinn ist. Es gab in der Vergangenheit so viele Erfindungen, die die Welt veränderten weil sich entweder jemand daran festgebissen hatte oder weil Kollege Zufall plötzlich eine Lösung brachte, die keiner erwartet hatte. Zum Thema. Aktuell sieht es tatsächlich so aus, dass Elektromobile auf einer besseren Entwicklungsschiene sind als der Wasserstoffantrieb. Die Gründe und Gegenargumente wurden oben schon genannt. Natürlich auch Scheinargumente, wie Dunkelflaute usw. Fakt ist: Aktuell können wir noch nicht komplett raus aus den Fossilen. Auch nicht von Jetzt auf Gleich. Das behauptet eigentlich auch niemand, aber es gibt einen Zielkorridor und der mag etwas ambitioniert sein, aber wenn man sich mal wirklich sachlich schlau macht ist der nicht ganz so abwegig. Und wer weiß, vielleicht haben wir in 10 Jahren tatsächlich praktikable H2 Wirtschaft und womöglich auf Grund einer disruptiven, aktuell noch nicht bekannten Technik Wasserstoff im Überfluss. E-Mobilität sieht momentan etwas vielversprechender aus, deswegen rennt der Zug in diese Richtung. das ist auch sinnvoll. Aber es ist auch sinnvoll an E-Fuels dranzubleiben. Elektroautos gab es vor den Verbrennern, aber damals war es Schwachsinn Brennstoff zuerst in Strom umzuwandeln um damit zu fahren, als ihn direkt in den Tank zu kippen. So wie es irgendwann Schwachsinn war mit Elektro zu heizen. Jetzt haben wir Technologien, die uns den Stromvieleinfacher und umweltfreundlicher erzeugen lassen als es die Beschaffung von Brennstoffen ist. Von der Belastung beim Erzeugen des fossilen Stroms ganz zu schweigen. Deshalb lohnt es sich auch wieder auf die E-Karte zu setzen, die früher schon mal tot war. Und vielleicht gibt es in 50 Jahren eine Technologie, die uns wieder auf Verbrenner wechseln lässt. Ich kann nur jedem das Buch Weltuntergang fällt aus (Amazon Link) ans Herz legen. Da wird sachlich und nüchtern erklärt, wie wir ohne den besagten Untergang in eine Zukunft ohne bzw. mit sehr geringer fossilen Energie kommen können. Warum uns die Dunkelflaute nicht wirklich Angst machen muss, warum man die fossil erzeugte Energie nicht 1:1 durch Solar-/Windenergie ersetzen muss, wie viel Energie am vermutlich tatsächlich gebraucht wird um all die neuen Elektroheizungen und -autos zu füttern. Und das alles ziemlich unaufgeregt und leicht verständlich. Aber man muss es halt lesen. Das dauert, kostet Zeit und strengt an. Lohnt sich aber. Allemal besser als auf falsche vermeintlich einfache Wahrheiten der Populisten auf beiden Seiten hereinzufallen.
Schlichtweg falsch! Auch bei trübem Wetter reicht tagsüber der produzierte Strom noch aus, es reichen 2-3 Stunden Sonne oder zumindest etwas hellerer Himmel, um den Akku vollständig geladen zu haben. Waschmaschine, Geschirrspüler usw werden so genutzt, dass sie nur tagsüber laufen, stell Dir vor, man kann die sogar auf eine bestimmte Zeit programmieren.... Solche Solarparks bräuchten wir nicht, wenn nur alle Dächer von Gebäuden mit einer PV-Anlage versehen wären. Heute ist es nicht mehr erforderlich, dass die Dächer zwangsläufig nach Süden ausgerichtet sein müssen, die PV-Anlagen sind mittlerweile so gut, dass eben nicht mehr nur Sonnenschein gebraucht wird um Strom zu produzieren, eine gewisse Lichtmenge reicht. Ich will nicht bestreiten, dass es Zeiten geben mag, wo die Unterstützung durch fossile Energien bei uns im Land notwendig werden könnte, aber, wie gesagt: mit zentralen und dezentralen Stromspeichern, die in jedem Gebäude mit PV-Anlage stehen können, dazu Wasserkraft, Gezeitenkraftwerken, Wellenkraft (Nord- und Ostsee), dürfte der Bedarf nach fossiler Energie gegen null gehen! In Norwegen z.B. gibt es überwiegend nur noch E-Autos, die sind dort sogar in der Anschaffung günstiger als Verbrenner, und Norwegen kann sich trotzdem bereits fast ausschließlich durch erneuerbare Energien versorgen! Und dabei spielt Wasser die Hauptrolle, noch nicht einmal Solar- oder Windenergie. --> Link Also, einfach mal ein Auge auf die rasante technische Entwicklung werfen, ich gehe davon aus, dass sich in den nächsten 10 - 20 Jahren grundlegend etwas ändern wird. Und das, wo ich nichtmal ein "Öko" bin, wir 2 Diesel-PKW und das Womo mit Dieselmotor aus Überzeugung fahren und wir zuhause auch noch mit Gas heizen solange es die Gasheizung noch tut. Aber danach wird es auf das Heizen mit Strom hinauslaufen, das dann noch viel effektiver sein wird als heute, vielleicht in 10 - 15 Jahren, wenn die aktuelle Heizung den Geist aufgibt, aber unsere PV-Anlage ist heute schon so ausgelegt, dass der selbst produzierte Strom auch zum Heizen reichen wird. Im Moment geht der Stromüberschuss ins Netz und macht die Anlage etwas günstiger. |
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