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Liebe Camper-Kollegen, Ich möchte meinen ersten Beitrag nutzen, um mich kurz vorzustellen. Ich bin 38 Jahre alt, komme aus Oberbayern und bin gemeinsam mit meiner Frau gerade in den letzten Zügen zur Verwirklichung unseres lange gehegten Traums vom eigenen Van. Wir haben zwei Kinder im Alter von 1,5 und knapp 4 Jahren, diese werden demnach perspektivisch mit uns für viele Jahre mit auf Reise gehen. Wir haben das Ganze in der Elternzeit ausprobiert, dort mit einem Kastenwagen mit Aufstelldach und sind alles in allem super klargekommen und uns sicher, dass so unser Urlaubskonzept für die Zukunft aussehen soll. Gleichzeitig soll das Auto auch für gelegentliche Alltagszwecke genutzt werden, wie zum Transport größerer Ladung (wir haben einen kleinen Renault als Stadtauto), Bewegen von kleineren Anhängern und Langstreckenfahrten zu Verwandtschaft etc. Wir haben uns im Prinzip auf einen Weinsberg 600 MQH eingeschossen und einen solchen bereits angeschaut und für passend befunden. Jetzt haben wir im wesentlichen zwei Modelle in der Auswahl: - Verkauf von Privat, sympathischer Kontakt, Baujahr 2020 und etwas über 20.000 km, Solar, Head, Up, Display, AHK und Rückfahrkamera (das sind im wesentlichen die für uns wichtigen Dinge, vom Head Up Display abgesehen. Preis liegt bei etwa 60.000 €. Dieser hat das Maxi Chassis. – Der zweite wird von einem Händler verkauft, ist von 2023 mit lediglich etwa 2500 km (war in wenig genutzten Privatbesitz) und ist im Prinzip mit der Ausstattung weitgehend identisch, hat jedoch nur das Light Chassis, der Händler würde uns noch eine Solaranlage nachrüsten, etwas hochwertiger als die von Nr. 1. Dieses Fahrzeug würde dann bei etwa 65000 € liegen. Jetzt ist also im wesentlichen die Überlegung, ob das Maxi Chassis und 5000 € weniger das stimmigere Gesamtpaket darstellen oder der zweitgenannte Van vom Händler. Zum Thema Maxi bzw. Light Chassis findet man viele Meinungen, es läuft darauf hinaus, dass wohl die meisten, die das Light Chassis haben damit zufrieden sind und nichts vermissen, umgekehrt genauso. Für mich würde es schon einleuchten, dass ein robusteres Fahrwerk mit kräftigeren Bremsen in unserem Fall (wir werden auch immer wieder in den Bergen unterwegs sein und auf etwas unebenem Untergrund fahren) Sinn machen würde. Jede Einschätzung dazu wäre sehr willkommen und hilfreich! Wie würdet ihr euch wohl an unserer Stelle entscheiden? PS: Das Konzept an sich steht – Teilintegrierte und Alkoven-Mobile haben wir uns angesehen aber für den von uns angedachten Einsatzzweck nicht wirklich als passend empfunden. Könnte durchaus als nächster Wagen, wenn die Kids dann groß sind ein Thema werden. Im Voraus, ganz lieben Dank und ein schönes Wochenende an alle! Das Chassis würde ich in diesem Vergleich nicht den Ausschlag geben lassen. Bei den Preisen ganz klar den neueren und die Solaranlage erstmal weglassen, wenn du ein wenig sparen möchtest. Warum: weil das Fahrzeug neuer ist, keine Km und auch noch Garantie besteht. Da vom Händler auch noch Gewährleistung. Der andere ist dazu, im Verhältnis viel zu teuer. Und solange du den Wagen nicht deutlich auflasten möchtest, spielt das Chassis auch keine Rolle. Werden die Kinder größer, dann braucht ihr ein größeres Fahrzeug und der Bus wird verkauft. Da ist dann das deutlich neuere Modell auch im Vorteil. Grüße Don P.S. Sind in unserem Alkoven mit dem Light Chassis sehr zufrieden dürft ihr fahrzeuge > 3,5 t fahren? wenn nein, setzt euch alle 4 in eines (oder beide) fahrzeuge und fahrt auf eine waage. dann addieren - wasser, diesel, klamotten..... allesbleibtgut hartmut Der 2. Gründe wurden schon genannt! Hallo, etwas spricht noch gegen den ersten Wagen von 2020. Der 600 MQH stand damals in der Grundausstattung mit rund 47.000 Euro in der Weinsberg Preisliste. Okay, rund 10.000 Euro für mehr oder weniger sinnvolle Extras haben damals auch schon die meisten Käufer investiert, um den Wagen gut auszustatten. Damit blieb er aber meistens unter 60.000 Euro. Im Jahr 2020. Und nun soll ich 4 Jahre später für dieses ordentlich gebrauchte Fahrzeug den damaligen Neupreis bezahlen? Oder sogar noch ein bisschen mehr? Und der Verkäufer reibt sich die Hände? Das würde mir nicht gefallen ... Klar, die Preise sind in den letzten 3 Jahren enorm gestiegen. Das betrifft alle Fahrzeuge; gebrauchte und neue. Dann aber doch lieber ein 2023 als Neuwagen schon recht teures Fahrzeug kaufen und dabei das Gefühl haben, dass man hier einen "echten" Gebrauchtrabatt bekommt ... Die Preise fallen. Die Zeit arbeitet für Euch. Verhandeln und wer den größeren Nachlass gibt gewinnt… PS: Maxi wäre mir sympathischer. Ggfs. die Massen im fahrbereiten Zustand vergleichen. Der Light ist leichter, wenn der ohne Auflastung auch auf lange Sicht reicht vielleicht die bessere Wahl. Wenn es so knapp ist, dass Ihr sowieso später mal auflasten müsst, besser den Maxi nehmen. Guten Abend zusammen und erstmal vielen Dank für die vielen schnellen und hilfreichen Antworten, echt super! Ich sehe es auch so, dass der 1. zu teuer im Verhältnis ist. Bin allerdings noch nicht ganz davon weg, der Wagen gefällt uns einfach total so wie er da steht, werden da nochmal versuchen ein wenig nach zu verhandeln und weitersehen. Sonst haben wir jetzt auch nicht den Stress die ganze Sache heute oder morgen abschließen zu müssen. Innerhalb unseres relativ kurzen Suchzeitraums kommen doch immer wieder Angebote mit Maxi Chassis, RFK etc. relativ jung (d.h. 2022/2023) und um die 65k rein und ich habe nicht den Eindruck, dass die Fahrzeuge die wir beobachten den Anbietern aus den Händen gerissen werden. Im Zweifelsfall wird die Solaranlage dann eben im Nachgang nachgerüstet, die scheinen nicht so viele zu haben. Genau so macht ihr das richtig! Wünsche Euch viel Erfolg und später viel Spass mit dem Fahrzeug. Hallo, mietet erst einen Kastenwagen. Nutzt ihn bei einem Wetter mit 2 Tagen Dauerregen und Temperaturen um ca. 15 Grad. Wenn Ihr Euch dann noch nicht auf die Nerven gegangen seid, kauft einen Kastenwagen (der in der Grundausstattung wegen der dickeren Bleche schwerer als ein gleich großes Wohnmobil ist) Dafür habt Ihr im schmalen Kastenwagen weniger Platz als im ca. 30 cm breiteren Wohnmobil und tretet euch schneller gegenseitig auf die Pantoffel. Mein Sohn hat sich für einen Alkoven entschieden. Die beiden Kinder können bei schlechtem Wetter wahlweise im Alkoven oder auf den Einzelbetten spielen. Mama und Papa können dabei bequem am Tisch sitzen. Eine separate Dusche, als Hängeschrank für die nassen Jacken genutzt, ist auch nicht zu verachten. Fazit: Weder für meinen Sohn, noch für uns als langjährige Camper käme mit Kindern ein Kastenwagen in Frage. Bedenke auch: Was ist für die Kids im Urlaub wichtig. Die wollen bestimmt nicht fast jeden Tag wieder auf Achse. Für die sind neue Freunde auf dem Campingplatz wichtiger. Deshalb würde ich als Familienvater mit kleinen Kindern einen Wohnwagen jedem Kastenwagen und Wohnmobil vorziehen. Gruß
Wenn du den ersten Beitrag gelesen und verstanden hast wirst du sehen, dass sie bereits mit einem KW unterwegs und zufrieden waren. Wenn ihr es anders machen würdet ist das ok, aber für den TE nicht relevant. War auch nicht seine Frage.
Es ist doch gut, wenn die eigenen Kinder es besser machen als man selbst :) Als ich noch in Dülken gewohnt habe, sind wir auch mit Wohnwagen los. Damals hat man sich aber auch noch drei Wochen lang jeden Tag 8h in die Sonne gepflanzt und konnte sich den Campingplatz frei nach dem Portemonnaie aussuchen. Heute muss für viele Plätze schon bei Instagram den Buchungsstart rausfinden und geht, wenn es blöd läuft, nach 10 Min. trotzdem leer aus. Auch Kampffahrten gegen die Übermüdung sind zum Glück aus der Mode gekommen. Uns hat das alles am Wohnwagen (und danach Zelt mit Bulli so genervt), dass wir jetzt beim Alkoven angekommen sind und uns nichts besseres vorstellen können als ein Wohnmobil. Übernachten unterwegs einfach dort, wo es die Laune gebietet, viele Orte erkunden und gerne zwischendurch auch ein paar Tage Buchungslücke auf 5*-Plätzen. Mag für manche der Horror sein, wir lieben es. Selbst für eine Nacht (und Spätabreise) macht mit WoMo Sinn, gibt in Holland so viele tolle Kindercampings. Das alles macht man mit Wohnwagen einfach doch nicht, weil die Rüstzeiten ganz andere sind. Aber auch darin gehen manche auf und das ist das schöne am Camping: Für jeden, der grundsätzlich dafür zu haben ist, ist etwas dabei :) Wenn der Kastenwagen beim TE passt, warum nicht? Zur Frage selbst: Die Zeit spielt klar für Euch. Ich schau immer noch (auch wenn es keinen Sinn macht), ob unser Deal vom Jahreswechsel gut war. Bisher ist er das noch. Aber in den letzten Wochen geben bei mobile immer mehr Händler ihren UVP-Traum bei Neufahrzeugen auf. Gut 10-15% sind inzwischen drin. Die Jahreswagen aus Vermietung werden zum Saisonende mit um die 20% inseriert. Weinberg ist (wie alles von KnausTabbert) hier etwas unterrepräsentiert. Lasst Euch davon nicht beeindrucken, wir sind von unserem völlig begeistert. Viele Grüße Florian Servus und Danke für die neuen Beiträge! Über das Konzept haben wir uns auch viele Gedanken gemacht, mein Favorit war (im Gegensatz zu meiner Frau, die immer einen KaWa wollte) immer ein Alkoven-Wohnmobil, allerdings sehe ich da schon definitiv größere Einschränkungen bei unserem geplanten Einsatzgebiet hinsichtlich der Alltagstauglichkeit. Wer da andere Erfahrungen gemacht hat, gerne her damit, würde mich freuen! Wir haben uns jetzt auch entschlossen keine Kompromisse einzugehen und das Maxi Chassis mit zur Voraussetzung zu machen, passt für uns vom Gefühl her einfach besser. Für mich haben sich noch zwei Folgefragen ergeben: - Wäre es für euch, alles andere außen vorgelassen, relevant ob Gen. 7 oder 8 des Ducato? Ich kenne nur die ältere und habe den Vergleich nicht. - Ist Verkauf im Kundenauftrag ein Knockout Kriterium für euch? Geht dabei konkret um ein relativ neues Fahrzeug mit ca. 13t km von 2022, das sonst sehr gut gefallen würde. Eine gute Woche zusammen! Wir hatten letztes Jahr einen Duc 8 gemietet und jetzt den Boxer baugleich Duc 7 gekauft und merke bis auf das Cockpit, das auch noch Geschmackssache ist, keinen Unterschied, sofern man nicht die Assistenten will. Auch die elektrische Servolenkung des Duc 8 fühlte sich jetzt so viel anders nicht an. Bei überholenden Bussen oder starken Böen muss man so oder so aufpassen. Vorteil Duc 8 ist die neue Abgasnorm, der 2.3 ohne Ad-Blue reißt die Werte in der Realität massiv, der mit Ad-Blue braucht wohl relativ viel davon, ist aber immer noch der erprobte Motor aus dem Iveco-Regal, der 2.2 im Duc 8 ist recht neu. Kundenauftrag ist vermutlich unter Ausschluss der Gewährleistung. Kommt bei EZ 22 halt drauf an, ob noch Herstellergarantie vorhanden ist. Auf jeden Fall auf die Stempel der Dichtigkeitsuntersuchung achten beim Gebrauchtkauf!
Welche Einschränkungen erwartest du beim Alkoven, die bei dem gewählten Kastenwagen nicht gegeben sind? Er ist weder kürzer noch niedriger als ein Alkoven, oder? Jeder hat seine Eigenheiten, deswegen will ich meine Erfahrungen hier beschreiben, warum ich an eurer STelle den Alkoven vorziehen würde. Wenn ihr anders tickt, werdet mit dem KaWa glücklich. Wir sind auch mit zwei Kindern gestartet. Damals ähnliches Alter wie euer Nachwuchs. Erstmals WoMo in Island. Blut geleckt, zweiter Urlaub NZ --> großer Alkoven (dort ist ja auch Platz). Danach eigenes Womo gesucht und gefunden. Alkoven, 6m lang, Doppelboden, 3,3m hoch, >3,5t. Nie bereut, wir hatten viel Spaß und geile Urlaube. Und wir haben es genossen, dass Platz da war. Jeder konnte sich bei Bedarf ungestört in eine Ecke verkriechen. Und der Doppelboden und die Zuladung ermöglichten entspanntes packen. Einfach alles rein, ohne schlechtes Gefühl wegen Überladung. Diese Vorzüge werden immer wichtiger, je älter die Kinder werden. Die Fahrräder werden größer und schwerer und die Kids natürlich auch. Und sie wollen vielleicht auch irgendwann etwas mehr Privatraum. Letzters kann man mit einem Zelt lösen (das haben wir so gemacht, als sich die Pubertiere anfingen, anzuzicken). Mittlerweile sind die Kids so alt, dass sie nicht mehr mitfahren möchten und wir sind umgestiegen auf KaWa. tatsächlich ein ähnliches Modell wie deine, nur eben ohne Hochdach und nur zwei Schlafplätze. Das Teil ist auch 6m lang und nur knapp über 3m hoch. Vorteil gegenüber Alkoven? Geringerer Verbrauch, kein Mautstress wegen <3,5t, Weniger LKW Feeling, das mag aber auch daran liegen, dass das neue WoMo einfach 10 Jahre jünger und moderner ist. Vom Platz her wöllte ich dieses Teil unter keinen Umständen mit mehr Personen als meiner Frau teilen. Zu zweit bekommen wir das morgendliche Ankleiden und Morgentoilette noch koordiniert. Zwei zusätzliche Personen, egal wie groß, stelle ich mir stressig vor. Klar, ein Luxusproblem. Egal wie ihr euch entscheidet, wünsche ich euch viel sPaß und tolle Urlaube. Gruß Mith
Yachtmeister schreibt ja, dass das Fahrzeug auch gelegentlich im Alltag genutzt werden soll. Da ist ein Alkoven ehrlicherweise raus. Dazu geht 6m Alkoven nur mit Stockbett, was für die Eltern zwangsläufig Alkoven bedeutet. Für uns wär das nichts. Was ich aber noch zu bedenken geben würde: Gerade die nicht-Nutzung als Alltagsauto führt bei uns dazu, dass der Urlaub vom Gefühl her mit dem Einsteigen beginnt. Ausgerechnet das macht für uns mit kleinen Kindern den Unterschied aus. Wir können uns für den Weg die Zeit nehmen, die wir brauchen, ohne dabei "Urlaubszeit" zu verschwenden :) Aber auch da tickt sicher jeder anders. Die Frage ist doch, ob ich mein teures Womo als Daily Driver verschleissen will. Und wenn es um ab und an mal bei Ikea ein paar Möbel einkaufen geht - dafür kann man sich für kleinstes Geld für nen halben Tag nen Anhänger leihen. Ich würde niemals ein Womo aussuchen und dabei solche Kompromisse wie 'alltagstauglich' eingehen. Ein Wohnmobil ist ein Urlaubsfahrzeug, und diese Zielsetzung beisst sich einfach mit täglicher Nutzung für Pendeln oder einkaufen. Wenn man das macht, ist das Risiko groß, dass man sowohl bei der alltäglichen Nutzung als auch im Urlaub unzufrieden mit dem Fahrzeug ist. Und dass ein Alkoven für eure Konstellation im Urlaub geeigneter ist als ein Kawa, dürfte ja wohl keiner bestreiten. Wenn ein zweites Fahrzeug für Alltags notwendig ist - billiger gebrauchter Kleinwagen-Benziner. Unterhaltskosten fast nicht vorhanden. Dürfte unterm Strich günstiger kommen als das Womo auf Kurzstrecke zu verheizen. bis denn, Uwe Ich hatte mehrere Jahre lang ein Alkoven-Womo (6,5 m) als einziges Auto, bin damit also auch täglich zur Arbeit und zum Einkaufen und auch sonst überall hingefahren wo ich hin musste/wollte. Man gewöhnt sich schnell dran, dass man eben mal etwas weiter vom Eingang (Supermarkt) entfernt parken muss. Ansonsten habe ich mich nie eingeschränkt gefühlt und habe den Komfort beim Reisen und den Wochenendtrips genossen. Aber ich denke, es kommt auch darauf an, wo man wohnt und arbeitet. Ich wohne ländlich, aber stadtnah, konnte im Gewerbegebiet, wo ich damals in einem Büro gearbeitet habe, direkt auf dem Firmengelände parken, und wenn es mal in die Stadt gehen sollte fand sich immer irgendwie ein Parkplatz. Aber das geht vielleicht auch nicht immer so. Ich habe nun seit 30 Jahren (bis auf die ersten 3 Jahre mit einem Kastenwagen) immer Alkoven gehabt, sowohl als wir noch kinderlos waren als auch dann als mein Sohn auf die Welt kam. Er hatte sein Bett hinten, wir im Alkoven, und wir haben immer gern im Alkoven geschlafen und tun es heute noch. In 3 Jahren geht meine Frau in Rente, ich etwas später, dann wird ein Integrierter kommen, weil wir dann länger unterwegs sein wollen und ein anderen Raumkonzept möchten, incl. festem Bett hinten.
Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch. Gemeint ist doch ein Fahrzeug wie hier, oder? --> Link Das Teil ist 6m lang und 3,12m hoch. Wie schon geschrieben, mein Alkoven hatte ähnliche Maße. Ja, er war 20cm höher, aber im Alltag ist die Höhe ab >2m nicht mehr so entscheidend. Parkhaus fällt weg. Ich habe gehört, dass Supermärkte aktuell auch vermehrt 2m Balken installieren. Und wenn man dann parken will, sind halt die 6m Länge der entscheidende Punkt. Wegen der Stockbetten. Stockbetten sind zwar cool, aber wir hatten hinten auch "nur" ein Doppelbett und meistens schlief ein Kind und ein Elternteil gemeinsam. Und ich persönlich hab den Alkoven eh immer bevorzugt. Das ging fast 10 Jahre sehr gut. Wie schon gesagt, jeder tickt anders. Ob man sich zwei Autos leisten will, davon eins nur sporadisch ist wohl eher ein "kann" und vom finanziellen Background abhängig. Mal gschwind 60kEUR für 50-60% des Jahres als totes Kapital in die Ecke stellen, kann sich nicht jeder leisten. Von den Fixkosten ganz abgesehen. Guten Abend zusammen, Also ich muss sagen ich bin echt begeistert von der Community hier - in so kurzer Zeit so viele super konstruktive und hilfreiche Antworten! Jedem einzelnen erstmal vielen Dank dafür :zustimm: Nachdem wir viel hin und her überlegt haben ist folgendes klar geworden: - Das Konzept ist nicht überdenkbar, für uns kommt auf die nächsten Jahre nur ein KaWa mit Superhochdach in Frage. Ich wäre auch bei einem Alkoven dabei gewesen, meine Frau allerdings kategorisch nicht. Somit ist das raus, könnte aber gut das Nachfolgemobil werden. Ich hätte v.a. die Breite als potentielles Problem gesehen, sind ja doch knapp 30 cm mehr bei den meisten Modellen, hätte mir aber persönlich vorstellen können, damit klar zu kommen. - Es soll ein jüngerer Gebrauchter, möglichst vom Händler werden. Wir haben zu wenig Ahnung für einen Privatkauf, alle dafür in Frage kommenden Mobile wären auch viel zu weit weg zum vorab besichtigen. Die Händlergewährleistung, auch wenn man sie am Schluss die meiste Zeit wahrscheinlich doch nicht braucht, hat für uns Gewicht. - Maxi Chassis + RFK + AHK sind unsere must Waves Wir sind jetzt kurz davor den Sack zuzumachen, haben einen MQH 600 mit folgenden Eckdaten im Sinn: - EZ 08/22, 5t km, Automatik (für mich ein großes Plus), 140 PS, Maxi Chassis, HUD, RFK, Rahmenfenster usw. Sind bei knapp unter 67t gelandet, da gab es sehr wenig Verhandlungsspielraum, wie bei den meisten Händlern, die ich kontaktiert habe (weiss nicht ob diese knapp kalkulieren oder den Saisonstart ausnutzen wollen). Ich schätze den Preis als ok ein, entsprechend meiner Beobachtungen bisher - was meint ihr? Wusste nicht ob es erlaubt ist Links zu posten, kann ich gerne machen sonst, auch per PN. - Alternative wäre ein Knaus Boxstar Street XL, auch von 2022 mit 25 tkm, nahezu identische Ausstattung aber Handschaltung, als Bonus würde der Händler noch ein kleines Solarpanel dazu geben (120w), Preis wäre aber bei 69t. Habe schon oft gelesen, dass Knaus ein Stück vor Weinsberg ist was die Qualität des Innenraums angeht. Wenn es ein Weinsberg wäre, wär er wohl 5t billiger aber den Vorsprung wird er wohl immer behalten, auch bei einem späteren Verkauf unsererseits. Rein rational gesehen bin ich beim ersten auch wenn mir der Boxstar unglaublich gut gefällt, sowohl von außen als innen. Die Entscheidung kann uns jetzt natürlich keiner abnehmen, eure Meinung zu Knaus vs. Weinsberg, v.a. im Bezug auf die Kastenwagenklasse und eine kurze Preiseinschätzung würden mir sehr helfen! Danke und ein schönes WE an alle :bia:
Wir fahren einen Weinsberg MQ600 irgendwas (Sondermodell? Traummobil), normaler Kasten, kein Hochdach. Den haben wir vor zwei Jahren gekauft, da war er 2 Jahre alt und hat 60kEUR gekostet. Ich hätte erwartet, dass Gebrauchte mittlerweile günstiger sind, aber da ist ja auch noch die Inflation. Der Ausbau ist ziemlich gut. Ich gebe dir aber den Tipp dir das Bad anzuschauen. Die Toilette ist sehr hoch, wir finden das unangenehm, weil man beim Sitzen die Füße nicht abstellen kann. Außerdem ist das Waschbecken sehr schmal und die Wand darüber ist schräg. Wenn man sich das Gesicht über dem Waschbecken waschen will, oder beim Zähneputzen ausspuckt ist das nicht ganz so einfach. Der Ducato darunter hat eine Automatik und damit hatten wir jetzt einmal ordentlich Stress, aber das war halt ein Fiat Thema und anscheinend auch eher Einzelfall. Hallo Mithrandir, der Waschbeckenaufsatz von Perfect Van und ein Einlegeboden für die Duschtasse helfen. Hallo Yachtmeister, der Möbelausbau von Knaus unterscheidet sich von dem Weinsberg vielleicht ein wenig in Details. Die verbaut ist identisch. Knaus baut wohl noch in Jadelsbrunn, Weinsberg in Ungarn. Hallo Yachtmeister, wenn es unbedingt ein Kastenwagen sein muss, dann würde ich noch den Grand California 600 ins Auge fassen. Der Crafter fährt sich wie ein PKW und ist vom Fahrwerk dem Ducato und von der Geräuschkulisse dem Duc 7 deutlich überlegen. Um die 60t€ bekommst ein GC mit Wandler-Automatik (Serie), Assistenzsystemen, Kinderbetten im Dach, wo man drunter sitzen kann,.. . Seit 2022 ist die Qualität eher auf PKW Niveau, als auf Ausbauer Niveau wie von Knaus, Weinsberg,… Gruß Grandeur
Hallo, hast du deinen "ins Auge gefasste" MQH600 mal im www mit allen Extras neu konfiguriert? So mal als Preisvergleich? Und dann sind von dem NP sicher in der jetzigen Zeit noch 10% Händler Rabatt drin. Da kommt mir der aufgerufene Preis etwas hoch vor, ok, natürlich hast du nicht alle zuätzlichen Extras hier aufgeführt. Würde ich mal durchrechnen , nur mal so als Tip :idea: und vielleicht hilft es ja auch bei der Preisverhandlung !? Unser Weinsberg Alkoven hat an der 9. Stelle der Aufbaunummer ein J, also so pauschal lässt sich das nicht sagen. Bis auf Kleinigkeiten ist die Verarbeitung des Aufbau top, vor allem Dingen knarzt nichts. Der Verkäufer unseres Weinsberg sagte, dass er den GC nur sehr schlechten Gewissens verkaufe, da die Aufbauten von Mängeln übersäht seien. Und die haben einige in ihrer Flotte.
Alkoven ist ja auch kein Kastenwagen.
Schon klar. Aber die Aufteilung Weinsberg/Ungarn und Knaus/Jandelsbrunn passt so pauschal nicht. Siehe z.B. hier --> Link
Um eine pauschale Aussage ging es ja auch nicht, sondern um einen Weinsberg Kastenwagen MQH und einen Knaus Kastenwagen Boxdrive im Vergleich. Das reicht jetzt auch an OT. Dann BTT: Wenn Du mit der Handschaltung leben kannst und Dir der Knaus optisch deutlich besser zusagt, wären mir die 17tkm und 2k€ egal. Der Wohlfühlfaktor kommt in den Diskussionen hier oft etwas kurz. Du wirst Dich die ganze Zeit ärgern, nicht den Knaus genommen zu haben. Es sei denn, Du fährst regelmäßig stop&go und verfluchst den Hanfschalter. Klingt bei der angedachten Nutzung aber nicht danach. Der wird vor allem im 6. Gang über die AB rollen. Danke euch für die Ratschläge. Wir werden den Knaus mal auf uns wirken lassen, den gehen wir uns morgen ansehen, dann nach Bauchgefühl entscheiden. Melde mich wieder, ein schönes WE euch! Dann mal viel Freude beim (möglichen) Kauf. Nein Senf zum Chassis: Heavy hat mehr Belastungsreserven, kräftigere Bremsen und ist super für eine Auflastung. Dafür kostet Heavy ordentilch Gewicht falls Du unter 3,5t bleiben willst. Wir fahren einen 6m Kasten mit Light Fahrwerk und sind komplett gepackt (2 Personen mit Hund und Zeug) mit 3,25 und 3,4t je nach Flüssigkeitshaushalt Frischwasser und Dieseltank) unterwegs. Über das Fahrwerk kann ich auch nach 8 Jahren nichts Negatives berichten - die einzige Änderung war der Wechsel auf 18" Felgen, was das Fahrzeug stark "entrumpelt" hat (geringerer Luftdruck). Willst Du eh unter 3,5t bleiben und kannst das auch in der Praxis schaffen, würde ich nicht auf das Heavy Fahrwerk bestehen. (Verlasse Dich nur nicht auf die Leergewichtsangabe im Fahrzeugschein). Wir standen Anfang dieses Jahr vor einer ähnlichen Entscheidung. Familie mit zwei kleinen Kindern; 0,5 und 3 Jahre. Uns wurde aus vielen Richtungen vom Kastenwagen abgeraten wg. Platz für die Kinder bei schlechtem Wetter etc. Unser Bauch war aber immer pro Kastenwagen. Gekauft haben wir einen Weinsberg CaraTour 600MQ, 6m lang mit Aufstelldach und haben das auch bei den noch kalten Temperaturen und öfter Regen nicht bereut. Kommt eben immer drauf an wie mal selber so tickt. 52k€ bei 25tk, 140PS und Schaltgetriebe haben wir bei einer Vermietung bezahlt. Wenn es dann mal zu klein sein sollte kommt was anderes her und der Kastenwagen wird verkauft. Das ist eben so wenn die Kids größer werden. Ich würde aber schauen dass die Auflastung auf günstigem Weg möglich ist. Die Führerscheinänderung bzgl. Klasse B und 4to sollte in den nächsten Jahren kommen und wenn dann mal Surfbretter etc. auf dem Dach mitkommen wird es bei 3,5to schnell eng. Ob es mal wieder günstiger wird würde ich bezweifeln. Das hoffen viele seit Jahren und regelmäßig passiert was neues wie Corona/ Inflation etc. Liebe Camperkollegen, Nach einiger Zeit möchte ich mich zurückmelden und mitteilen, dass es der Knaus Boxstar Street XL geworden ist. Es war irgendwie Liebe auf den ersten Blick und so haben wir den Aufpreis in Kauf genommen. Wir sind super happy mit ihm und haben auch schon eine Testrunde auf dem Campingplatz vor einer Woche hinter uns. Für uns ist in der jetzigen Situation, wo der Wagen zumindest ab und an mal als Zweitfahrzeug dienen muss, definitiv der Kastenwagen die in unseren Augen einzig sinnvolle Option gewesen. In längeren Urlauben kommt dann ein Vorzelt mit um den Wohnraum zu vergrößern. Euch allen vielen Dank für die sehr zahlreichen und interessanten Ratschläge und einen herzlichen Gruß von unserem neuen Schlachtschiff :)
Ich zitiere mich ja ungern selbst, aber finde Deine Entscheidung absolut konsequent. Sehr schickes Fahrzeug. Viel Spaß damit! |
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