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Servus Foristen, ich dachte, nach einem Jahr guter Erfahrungen sollte man mal was teilen. In unserem Eura mit klassischem 80ah Gel 12v System hatte recht bald eine zweite Batterie in der Garage/Kofferraum Einzug gehalten, welche mit eigenem DCDC Lader aus dem Stromanschluss vom Kühlschrank geladen wurde. Warum dort? Weil hinten unsere Dometic Kompressorbox und die nachgerüstete Hubanlage vom Bett arbeiten. Nachdem Lifepo4 immer günstiger wurde, planten wir verschiedene Optionen noch mehr Energie ins Auto zu bekommen. Da 4,4t sollte das Gewicht nicht ins Gewicht fallen. Nach langem Hin und Her entschieden wir uns für folgende Lösung: 4x 48v 50ah, Multiplus II 5kw, direkt vor die Bordelektronik als Inselanlage die vom Landstrom gespeist wird. Jede Art von Integration ins 12v Netz wäre mit viel Aufwand und Umbau in Verbindung gewesen, und so haben wir den Charme, das bestehende und 1a laufende und ladende 12v System auch komplett ohne die Lifepo4 Insel betreiben zu können. Der Einbau ging recht zügig - Garagenwand mit Holz aufgedoppelt, Multiplus verschraubt, 4x 48v Batterien angeschlossen, neuen Landstromanschluss gesetzt und vom Multiplus Ausgang ein Kabel vor zum werkseitigen 230v Eingang. Details wie Batterietrennschalter, FI in Eingangsleitung ab Dose, anständige Kabel, Querschnitte und Absicherungen sollten klar sein. Das Ergebnis ist sehr unspektakulär: Man hat knapp 11kwh Strom wie vom normalen Stromnetz, wann immer man möchte. Der Multiplus zuckt noch nichtmal, wenn Klimaanlage und Wasserkocher laufen. Und im Sommer mal ein paar Stunden Pause mit kühlem Innenraum sind wirklich klasse. Das Aufladen an 16a Landstrom geht auch zügig, ca. 4h, der Multiplus könnte sogar noch ca. 4a mehr da das Ladegerät bis 70a in die Akkus schiebt. Gerade die Akkus haben auch keine besondere Last - selbst bei 2kw Wasserkocher gehen pro Batterie nur 10a über die Kabel, welche wir gleich überdimensioniert verbaut haben. Fazit ist also: Ja, ohne Solar (zu wenig Dachfläche) und ohne Lichtmaschine die lädt (Tropfen auf den heissen Stein, bei der Kapazität) muss man immer am Landstrom aufladen, doch Wassertank und WC sind eher voll als die Batterien leer. Und am Campingplatz ist man eh am Kabel. Der Komfortgewinn ist sensationell, egal wo man parkt oder mal Pause macht, eine Übernachtung einlegt - man hat Saft wie am Landstrom und man vergisst quasi, dass da überhaupt soviel Technik vorhanden ist. Die Bedienung läuft per Webapp, da der Multiplus eine GX Version ist welche das kostenlose VRM Portal mitbringt. Gerne Fragen, falls jemand was wissen will. Was hat das alles gekostet? All in ca. 4k, Akkus sind heute etwas billiger, so zwischen 3 und 4k kommt man hin. Kapazität kann man ja frei wählen, ca. 400-500 Euro pro 2,5kwh und wieviele Akkus man verbaut ist lediglich eine Platzfrage. Alles ab 10kwh ist schon gut, mehr wäre natürlich immer toll... Ich habe es zweimal gelesen und noch nicht verstanden, wie das "1a laufende 12-Volt System" mit dem 48V System verbunden ist!? Aber liegt wahrscheinlich am frühen Morgen und an mir?! :nixweiss: Aki...gar nicht der Multiplus stellt die 230V zur Verfügung... Genau, und damit laufen natürlich die Ladegeräte welche schon vor diesem Einbau vorhanden waren und sorgen für volle 12v Batterien. Darin liegt eben auch ein signifikanter Vorteil: Ist das 48v System und der Multiplus aus, ist es ein "normales" Wohnmobil welches 12v hat und das auch während der Fahrt lädt. Keinerlei Eingriff in bestehende Systeme wie EBL, Trennrelais usw.; Ich war am Ende selbst überrascht wie simpel es eigentlich ist. Zunächst dachte ich auch, vielleicht das 48v System DC seitig noch mit dem 12v System verbinden - aber wozu eine extra Schleife drehen und alles verkomplizieren wenn ich jederzeit den Landstrom aus dem 48v System generieren kann. Danke ... jetzt habe ich es geschnallt ... es gibt also weiterhin auch einen 12 Volt Akku! Kann man so machen, wenn man viele 230V Geräte beim Freistehen benutzen will. Da du zum Laden aber immer an Landstrom mußt, hätten es ein paar zusätzliche 12V Akkus auch getan. Würde auch einiges an Stromkosten sparen, da nicht zweimal umgewandelt werden muß. Ansonsten natürlich ein schönes Bastelprojekt.
Sogar 2: Den ab Werk und in der Garage. Der hintere wird per Ladebooster ab Kühlschrankstrom geladen, wenn der Motor läuft, vorne normal per Trennrelais.
Zusätzliche 12v Akkus erfordern: - Mehr Ladegeräte - Mehr Aufwand bei der Verkabelung (wenn nicht nah beieinander, hast Du schnell Spannungsunteschiede) Hätte ich also einen Stapel 12v Blei oder LFP eingebaut, müsste ich mir überlegen, wie ich das alles in das bestehende System einbinde, die Spannungen abgleiche und trenne beim Fahren. Genau diese Konzepte habe ich hoch und runter gepinselt, es wurde ein irrer Aufwand an DCDC Wandlern, Relais und Ladegeräten. Allein die Stromaufnahme bei Fahrbetrieb erforder das, gleichzeitig willst du 12v mit ordentlich Ampere am Landstrom laden. Im 48v Betrieb mit 70a Ladeleistung wären das bei 12v 280a Ladepower, das erfordert einige parallele Geräte... wurde sehr viel Zeug und sehr komplex. Auf die jetzige Weise ist es maximal einfach und man muss zero nachdenken, es ist einfach immer Strom da, wie zu Hause.
Nö, warum soll das so sein? Ich habe meine AGM anfänglich mit einer zusätzlichen LiFePO ergänzt und nach 1 Jahr auch die AGM gegen LiFePO getauscht, habe einen Multiplus mit 3kW und alles ist so angeschlossen wir vorher. Der Multiplus lädt meine Akkus mit bis zu 120A, wenn ich mal am Landstrom hänge, was aber dank PV fast nie der Fall ist. Warum sollte man dann mehr Ladegeräte haben? Zudem ist das vom Wirkungsgrad ja ungünstig: Ich lade erst mal meine 48V-Akkus mit Verlusten am Landstrom. Dann unterwegs erzeuge ich mit dem Multiplus aus den 48V mit weiteren Verlusten 230V. Ich verstehe den ganzen Aufwand ehrlich nicht so ganz, aber muss ich ja auch nicht. Nur fakt ist einfach, dass der Aufwand alles über 12V zu machen, überhaupt nicht größer ist sondern eher geringer. Gruß Axel
Es gibt aus meiner Sicht einen (und vielleicht auch nur diesen einen) Vorteil der 48V Insellösung: Man kann bei gegebener Stromstärke auf der Akkuseite 4x mehr Leistung auf der 230V Seite bereitstellen (48V Quelle vs. 12V Quelle). Man hat einfach weniger Ampere auf dem BMS und der Verkabelung bis zum Wechselrichter. Und dadurch vermutlich auch etwas weniger Verluste im DC-Bereich. Zu wenig Dachfläche für Solar bei einem 4,4 T Fahrzeug? Oder nur nicht so genau hingesehen? Ein paar Hundert Wp gehen eigentlich immer, notfalls mit kleinen/verschieden großen Modulen. Kost fast nix (zumindest im Vergleich zu den Victron-Batterien) und man muss dann halt nicht so oft an Landstrom - der ja meist auch bezahlt werden muss. So eine exotische Inselanlage im Womo würde ich als verschenktes Potential empfinden - ich würde mir zumindest Gedanken machen, wie ich eine Brücke ins 12-V-System hinbekomme (Step up/Step down Regler oder so). bis denn, Uwe
Vielleicht bin ich zu kritisch, aber so berauschend ist das nicht, da von Autarkie eigentlich keine Rede sein kann. Es gibt fur Womo bessere Losungen, glaube ich wenigstens!? Aber, jedem das seine. :) Gruß Gordan Ich verstehe das Konzept auch nicht! Batterien die nur an Landstrom und nicht per Lichtmaschine oder Solar aufgeladen werden, was soll daran innovativ sein? Von Autarkie will ich gar nicht reden. Hubert
Die Brücke hat er ja: Über Umwege durch den Wechselrichter und das Ladegerät im EBL. Ob das jetzt schlechter oder besser ist als mittels zusätzlichem DC/DC Lader, den man mit 48V Eingangsspannung speisen kann? Keine Ahnung.
Genau, der Sinn des Ganzen erschließt sich mir bis dato auch noch nicht. Vielleicht kommt das aber noch :D Grüße Schon spannend was so an Annahmen kommt, vielleicht ein paar Infos: - Niemand spricht von Autarkie (wir müssen wg. Wasser sowieso alle 2 Tage irgendwo andocken, Stcihwort Dusche etc.). Für mich wäre Autarkie etwas ab ner zweite Lichtmaschine oder ein fest verbauter Generator. - Wir verbrauchen min. 2,5kwh pro Tag, da hilft kein Solar (noch dazu flach mit schlechtem Ertrag) und da wir viele Dachfenster haben und die Klima am Dach, tatsächlich wenig freie Fläche (4,4t ist im übrigen keine Indikation auf die Länge des Fahrzeugs, also woher die Annahme, dass es viel Fläche hätte?) Ich brauche keine Solaranlage, die mir weniger bringt als ich real verbauche. - 120a Ladestrom beu 12v sind top, es wären meine 70a bei 48v bei Umrechnung auf 12v 280a, also schon ein Unterschied. Zudem der deutlich höhere Aufwand an Kupfer und Verlusten... Die 48v bekommt man mit über 3kw Ladeleistung richtig schnell wieder voll. In jedem Fall bestätigen die Rückmeldungen wieder, warum ich niemanden kenne der im Wohnmobil wie zu Hause lebt und entsprechend Stromverbrauch hat, dabei mit 12v und Solar um die Ecke kommt. Die von uns verbaute Lösung ermöglicht absolut sorgenfreies Nutzen aller Geräte, Staubsauger, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Klima - und, wenn abgeschaltet, ist das Auto wie "ab Werk" mit 12v funktional. Dafür kenne ich einige Leute die Solar am Dach haben aber ständig Strom sparen. Würde mich total nerven. Wir sind seit letztem Jahr teils nach Ankunft komplett am Vergessen, überhaupt den Landstrom anzuschließen. Einfach gut. Aber alles in Ordnung, vielleicht inspiriert es ja noch jemand sich so viel Power zu verbauen :-) Bisher schauen alle immer komplett verdutzt, wenn sie mehr als 10kwh Kapazität an Bord hören. Ich verstehe es bei keinem hier die vorrangig über Landstrom ihre Akkus laden müssen. Selbst wir mit unserem 100W Solarkoffer brauchen keinen Landstrom mehr. Gut sind nur minimalistisch aufgestellt, aber zwei Akkus ja 130 AH und zwei Toilettenkassetten. Aber wenn Geld unter die Leute muss kann man ja die wunderlichsten Dinge bauen.
Ernst gemeinte Frage - wie betreibst Du: - Netzwerk (4/5G Router und WLan) - Soundsystem - Heizung - Gefrier/Kühlschrank - Ladegeräte für Laptop und Co - Beleuchtung ...mit 100w Solar und entsprechenden Akkus?
Es gibt noch einen kleinen Vorteil: Der 48V-Multiplus kostet nur die Hälfte vom 12V-Multiplus :wink: Alles andere sehe ich nicht als großen Vorteil, dazu sind die Leistungen, die wir im Womo nutzen, zu gering. Bei mir liegen 2x 35mm² (somit 70mm²) zum Multiplus, das ist gut für bis zu 250A und somit 3kW was der Multiplus kann. Hatte aber bis heute keinen Bedarf, mehr wie 2,5kW zu ziehen, wenn ich autark stehe. Die 3 LiFePOs könnten zusammen 600A liefern, also mehr wie ich jemals benötige. Bei max. 250A verteilen sich die Ströme, jedes BMS muss dann 85A liefern. Das machen auch günstige Akkus mit kleinem BMS. Somit ist jetzt nicht unbedingt das 48V-System von Vorteil. Und meine 35mm² sind auch problemlos händelbar. Wäre jetzt die 48V-Insellösung mobil und ich könnte sie im Haus in Verbindung mit einer PV-Anlage nutzen, während das Womo steht, dann fände ich das eine tolle Sache.
Scheinbar ist an der öfter gehörten Aussage, wir seien keine typischen Camper, tatsächlich etwas dran :-)
So, dann würde ich mal: Ich wohne zwar noch nicht drin, habe das Womo aber so ausgestattet, dass ich drin leben kann. Wir nutzen die Klima, die Kaffeemaschine, Wasserkocher und Induktionskochfeld und die Alde macht mir auch noch über 230V mein Warmwasser, wenn ich das möchte. Ich mache mir nur im Winter etwas Gedanken, wenn wir frei stehen, aber auch dann können wir bedenkenlos mehrere Tage stehen, und wenn wir dann weiterfahren werden die Akkus eh wieder geladen. Und im Sommer können wir unbegrenzt autark stehen, weil die 600W-PV mehr bringt wie wir verbrauchen. Und um dem gleich vorzubeugen: nein, bei uns läuft die Klima nicht den ganzen Tag, warum auch, ich sitze bei gutem Wetter nicht drin, sondern halte mich wenn möglich draußen auf. Somit muss die Klima auch nicht durchgehend laufen. Wenn Du aber einen Vorteil in Deiner Anlage siehst, dann ist das ja ok. Du solltest aber auch andere Meinungen zulassen, die keinen Sinn und Vorteil drin sehen. Gruß Axel Ich schrieb doch wir sind minimalistisch es gibt nur Handy, Tablet und E Bikes. Wir können selbst im Winter Autark stehen. Wenn wir wegfahren ist Urlaub egal ob 3 Tage oder 14 Tage. Dann brauchen wir das ganze Konsumgerödel nicht. Dann leben wir zwei und unsere beiden Miezen in einer anderen Zeit. Was ist ein typischer Camper? 4k € um aller 2 Tage an Landstrom zu stehen, nixversteh. Gruß Lutz
Aber nur, wenn Dein Verbrauch gering ist und Du viel fährst... das würde bei uns nie klappen.
Ok, wir hocken immer drin :-) Unbegrenzt... bold take... bei schlechtem Wetter...
Äh, nö, ich sehe keinen Vorteil, es jst nur eine Variante... lediglich im Vergleich zu einem 12v System hat sie bei Stromverschwendern wie uns einen deutlichen Vorteil. Und wem hab ich die Meinung abgesprochen? (es war klar, wohin das alles führt... Foren in 2024. Wahnsinn)
Wo bekommt ihr Wasser her, wo entleert Ihr euer Grauwasser? Ich glaube das wird nix, komplett anderer Lifestyle.
Mutig, ein Tablet und eBikes zu besitzen und dann zu meinen, keine Konsumgüter im Urlaub dabei zu haben. In der heutigen Zeit ist das schon minimalistisch. Sonnst müsste man mit der Dackelgarage zu Fuß gehen. Die Ansprüche sind gottseidank unterschiedlich. Aber es ist auch interessant was jeder für Ansprüche hat zum Leben. Für uns ist Wichtig glücklich zu sein. Ihr seid aber böse!!!!! :twisted: Jetzt habt ihr ihn verscheucht.... :cry:
Warum müssen wir alle einer Meinung sein!? Wer Kritik nicht ertragen kann…!? :lol: Gruß Gordan Er wollte eben ein großes Lob für seinen Ein-/Umbau haben, das er aber nicht bekam. Darum war er beleidigt und ist "ausgezogen". Vorher hat er aber noch mal einen Rundumschlag gemacht und ausgeteilt. :lol: Vielleicht taucht er ja unter neuem Namen wieder auf, wer weiß...... Für ihm mag es ja das Nonplusultra sein. Ich vermute für "Mobilisten" die viel Strom brauchen bleiben an der Steckdose ist vermutlich preiswerter wie sein Umbau. Für die anderen die unabhängiger sein wollen ist es wenig brauchbar. Autark ist eh nur begrenzt. Bei uns ist am ehsten das Trinkwasser (100ltr.) dann bei zwei Kassetten die Toilette limitierend. Strom können wir im Sommer ewig stehen im Winter bisher eine Woche kein Problem. Man bekommt eben nicht immer ein Lob wenn es für die große Masse nicht umsetzbar ist. Genauso ist unser "minimalistisch" auch für die große Mehrheit nicht das richtige. Du reites hier immer auf dem Ladestrom als großen Vorteil bzw. Nachteil herrum. Bei 12V und 70A braucht es 12h bis 10KWh voll sind. Die Verweildauer auf dem Platz dürfte länger sein. Wozu also den Landstromanschluß quälen, nur um die Batterien in 3h vollzubekommen. Wo währe jetzt der gravierende Unterschied zwischen 12V und 48V? Ich sehe keinen. Man brauchst zwei 400Ah Akkus und einen Multiplus. Also kein Unterschied. Da die "Inselanlage" ganz kurze Wege ermöglicht, spielen die dickeren Kabel auch keine große Rolle. Zusätzlich braucht man lediglich eine Verbindung zwischen den Akkus der beiden 12V Systeme. Dafür reichen 16qmm locker aus. Und man hat die zusätzliche Option, durch Einbau eines Boosters, auch beim Fahren die Akkus laden zu können.
Autarkie muß man immer erst definieren. Für was, wie lange unter welchen Bedingungen. Wenn es drum geht, viele Verbraucher ein Wochenende lang zu betrieben, auch wenn die Sonne nicht so toll scheint, paßt das doch alles.
An der Steckdose ist (von den Verbrauchskosten abgesehen) eigentlich fast immer billiger, weil man gar nichts kaufen muß. Solar geht nicht für alles. Andererseits gibts nicht überall Steckdosen. Und zumindest den Preis einer günstigen Anlage hat man bald drin
Im Winter dürfte es sich bei mir mit der neuen LiFe auch ausgehen. Allerdings konnte ich selbst mit der miesen 20Ah (Rest)Kapazität Pb im Sommer mit Solar auskommen.
Das Spektrum ist weit. Bis auf den Laptop brauche ich fast keine nennenswerte elektrische Energie im Womo. In Zukunft vielleicht das E-Bike.
Bei einer Verbindung muß man aber auch einiges berücksichtigen (da gibts lange Threads dazu). Und wenn die 230V rein aus dem 48V System kommen, muß man nicht unbedingt verbinden.
Das kann man aber auch mit 48V. Nur der Booster ist vermutlich etwas teurer. Oder man geht über einen WR. Ist es die beste Lösung für alle ? Sicher nicht. Muß es auch nicht. Offensichtlich paßt es genau zu den Anforderungen des Besitzers, und das reicht. Ansonsten ist es eine Variante im weiten Spektrum der Möglichkeiten, aus dem man sich sein eigenes System zusammenstellt. RK Ansich ist doch gegen die Anlage nix zu sagen! Klar ob man 10kWh brauch? Aber bei Verbraucher über 2kW würde ich auch auf 48V gehen! Allein schon wegen den Ampere auf der DC Seite! Allerdings die Anschlussweise würde ich überdenken! 1. Entweder ich würde einen Kühlschrank (Kompressor) auf 230V betreiben - dabei müsste aber der WR 24/7 laufen (Zusätzlicher Grundverbrauch (0,3-0,45kWh + Küli). [Unsere Lieben AES-Külis brauchen ja so un 2,5-4kWh am Tag). ODER 2. Den WR wie bei den meisten nach dem Kühlschrank , da Multiplus geht ohne NVS (Allerdings laufen bei mir die WR als IT-Netz mit Isolationsüberwachung + FI an jeder Steckdose [kein Bock auf schwebende Erdung und nicht gehende FI's {ähm RCD}]). Zusätzlich ist aber Solar bei uns Pflicht (Kann man ja Problemlos umschaltbar (12V/48V) gestalten). Uns reichen (mit E-Bike) ca 0,4-1,0kWh/Tag - die 400Wp Solar reichen dafür in der Regel von April bis September, mit 10kWh könnte da man sich mega berühigt zurücklehnen und sich z.B. bei Hitze in den tiefsten Schatten stellen!!!! Oder ja verschwenderisch sein und ie Klima anschmeisen! Ich sehe das System mit 48 Volt nicht verkehrt. Bei nächsten WOMO gibt es diese Varante schon im meinem Kopp. Allerdings mit einem Wandler um über die Maschine zu laden. Also so bist du nicht weit weg, von meiner Idee. Aber Hut ab, das du den Tröt eröffnet hast. Weg vom Mainstream ist mal was anderes. Franz
Meine Meinung: wer in 10 Jahren ein Wohnmobil kauft wird im Chassis eh ein 48V System vorfinden. Bei einigen Fords wird jetzt schon ein 48V Generatorsystem verbaut. Gruß Andreas
Aber verspricht man uns das nicht schon seit 30 Jahren ? 48V ist ja meist Mild-Hybrid. Gibts das schon bei Transportern ? RK
Der Threadersteller ist aber mittlerweile nicht nur weg vom Mainstream, sondern auch weg vom Forum - warum auch immer
Der Vorteil bei dem Mildhybrid, die ja auf 48 Volt laufen. Die Acus kaufen wir dann nicht mehr in China. Sondern am Schrottplatz. Toyota ist ja auc von den Nickel hybrid accus weggegangen. Verbauen jetzt Lithium. Hab abe rnoch nicht rausbekommen, welche Type. Schaun ma mal was die Zukunft noch für Überraschung bringt. Und mit 48 Volt kann ja dann die Ladesäulen der E-Autos vielleicht benutzen. Zum Schnelladen. Denke mir da kommt noch einiges auf uns zu. Abwarten und Kaffeetrinken. Franz
Leider, Mit solchen Reaktionen wie hier gekommen sind. Da muß er mal verdauen. Das einzige was er in meinen Augen ändern sollte, Einen einstellbaren Stepup Wandler an die 12 Volt ankoppeln. So nach dem Motto . A`bisl was, geht immer. Franz
Warum er muss doch eh alle 3 Tage an den Strom! Ich bin nicht der ansprochene, aber ich komme selbst mit einer 95Ah Gelbatterie und einer Solartasche sehr weit. Nur für andere: Man braucht nicht unbedingt solch einen Aufbau :mrgreen: Ernst gemeinte Frage - wie betreibst Du: - Netzwerk (4/5G Router und WLan) > Handy-Hotspot, habe unbegrentes Datenvolumen - Soundsystem > für so etwas? Wenn ich einen gut Klang haben will Kopfhörer im WoMo und eine Heimkinoanlage verträgt sich wohl kaum mit nicht Ruhestörung, vor allem beim Freistehen - Heizung > Gas - Gefrier/Kühlschrank > Gas oder 12V - Ladegeräte für Laptop und Co > war noch nie limitierend - Beleuchtung > reine 12Volt Beleuchtung ...mit 100w Solar und entsprechenden Akkus? Ich verstehe es einfach nicht, wir haben jeglichen Luxus auch in unserem WoMo, aber brauchen das ganze nicht. Vor allem der User steht jeden 2.-3. Tag am Landstrom. Solche Konstrukte sind interessanter wenn man lang unterwegs ist, z.B. keine Möglichkeit eine gute Stromversorgung zu bekommen, aber wenn man so reist? Vor allem braucht man Solar oder einen Generator. Und ich sehe es nicht von der Geld Seite aus, waren nur 5k, aber je mehr Technik, um so mehr Defekte kann es geben. |
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