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Vermutlich ist es im Forum gewünscht, extra Fragen, die im Rahmen einer Diskussion hoch kommen, auch extra zu stellen. Deshalb dieser neue Thread. In dem Parallelstrang sagten mehrere User übereinstimmend, dass man bei einem fahrbereiten KW mit Herstellungsgewicht von 3.200 kg mit 300 kg Nutzlast nicht hinkommt. Große Anbauteile wie Fahrradträger, Markise etc. und Passagiere mal außen vor: Wieviel Nutzlast sollte man bei einem professionell ausgebauten Kastenwagen für Werkzeug, persönliches Gepäck, Küche, Essensvorräte, Campingstühle, und alles, was mir jetzt grad nicht einfällt, denn einrechnen?
Das hängt vor allem davon ab, mit wie vielen Personen du das Fahrzeug nutzen möchtest. Damit solltest du erst einmal das Gewicht der Passagiere ausrechnen, ein pauschales Gewicht für Gepäck pro Person hinzurechnen und den gewünschten Wasservorrat. Der Rest bleibt dann für Essen, Campingausrüstung, Küchenutensilien, Werkzeug, etc. Und da auch Essen und Campingausrüstung abhängig von der Anzahl der Mitreisenden ist, kann man das auch erst beantworten, wenn du die Anzahl der Personen hast.
Du hast Recht: auch für die Berechnung der erforderlichen Nutzlast ist die Anzahl der Personen relevant. Die Frage bezieht sich auf 2 erwachsene Personen im Kastenwagen.
Decken, Bettzeug, Kleidung, Bücher und sonstiges was man auf Reisen mitnimmt kommt ebenfalls noch dazu. In der Regel eine zweite Gasflasche, Fahräder / Pedelcs .....--> Link bei uns sind es 450 kg ( inkl 2 Pedelecs )
Dann nimm für eine erste Abschätzung folgendes: * 2x 75kg Personen + 2x 25kg Gepäck = 200kg (minus Fahrer, falls im Leergewicht bereits enthalten) * 30l Frischwasservorrat als Minimum = 30kg + X * 1x Tisch + 2x Stühle plus sonstige Campingausrüstung= ca. 30kg * Gasflasche = 21kg (wenn nicht schon im Leergewicht enthalten) * Essen, Getränke = ? * etc. etc. Die Norm, mit der die Freigabe der Sitzplätze im Womo erfolgt oder erfolgen sollte, rechnet so: Gewicht des Fahrzeugs in fahrbereitem Zustand (1 volle Gasflasche, 1 25 m Kabeltrommel, voller Wassertank (evtl. mit 'Fahrstellung'), 3/4 voller Kraftstofftank, + 75 Kg für den 'Normfahrer') + 10 Kg * (Fahrzeuglänge in ganzen Metern) + 10 Kg * (zulässige Personenzahl) + 75 Kg * (zulässige Personenzahl -1) (weil Fahrer oben schon mit drin) Bei einem 7-m-Mobil mit 2300 Kg Gewicht im Fahrbereiten Zustand und 4 Personen kommen also dazu: 70 Kg + 40 Kg + 225 Kg = 235 Kg und damit ist man schon geplatzt und wird keine 4 Sitzplätze zugelassen bekommen. Wobei die Hersteller selber das in der Vergangenheit ziemlich locker gesehen haben. Mit 2 Personen gehts natürlich rein rechnerisch, aber man sollte bedenken, dass diese Normbeladung eher die untere Grenze dessen darstellt, mit was die meisten Leute rumfahren. Da sind keine Fahrräder enthalten, meist hat man 2 Gasflaschen an Bord, es gibt Hobbies, Kinderspielzeug etc. pp... und mit 75 Kg Normgewicht kommt auch nicht jeder hin ;D bis denn, Uwe
Kommt für uns ebenfalls etwa so hin. (2 Personen mit Hund + 2 Pedelecs + nahezu volle Versorgungstanks inkl. 2x 11kg Gasflaschen). Wir reisen im La Strada 6m Kasten mit ca. 3,4t ab - hab ich mal gemessen. Bei 2 Personen ...ohne E Bikes und Nutzung der Vorteile von CP (das erspart das unsinnige mit Schleppen von mehr als 30litern Balastwasser) kommst du auch mit 300kg Zuladung klar. Du musst ja nicht den halben Hausrat mit Schleppen wovon du eh nur die Hälfte nutzt. Mit Cafe Vollautomat ....Backofen ...Hometrainer....Ersatzteilager usw. wird das dann allerdings nix Lass Dich nicht von Wertungen über "Sinn und Unsinn" leiten. Präferenzen kristallisieren sich heraus. Es wäre nicht unüblich, wenn im Laufe des Reiselebens hier und da noch ein paar Dinge ins oder ans Fahrzeug kommen. Eigene Erfahrung - nicht repräsentativ: Unser Fahrzeug wurde schwerer durch den Wechsel auf einen anderen Fahrradträger und von Fahrrädern auf Pedelecs, der Wechsel auf Glasscheiben hat das Gewicht etwas erhöht. Inzwischen reist ein kleiner Ecoflow Akku mit. Der ultraleichte Cadac Grill ging an meine Patentochter und wurde durch ein einige Kilo schwereres Modell ersetzt. Der Hund ist heute ein anderer und tauglich für einen Hundeanhänger, was auch wieder Extragewicht bedeutet. Dieser Hund bekommt ein anderes Futter und zack: reiste noch eine extra Kühlbox mit. Da wir feststellten, dass wir mit der Zuladung Headroom haben freuten wir uns über den Austausch des Leicht-Geschirrs und der Leicht-Kochutensilien durch welche, die uns mehr Freude machen und die wir uns stück für Stück unterwegs gönnen. Wieder ein paar Kilo. Schwere Ausstattung wie eine Klimaanlage, Federungsverstärkung, Satellitenanlage, Mega-Batteriekapazität, mehr PV oder große Wechselrichter werden wir weiterhin gerne weglassen. Trotzden denke auch an diese Dinge, denn Ihr werdet sicher anders reisen als wir. Ach ja und in manchen Ländern lohnt es sich etwas Wein, Cidre, Olivenöl oder sonstwas mit nach Hause zu nehmen. Hier sind ein paar Kilo Reserve über die man nicht nachdenken muss praktisch. Das Ganze läppert sich. Vermutlich reisen wir heute mit 100 kg mehr als vor 8 Jahren als wir das Fahrzeug kauften. Was sich nicht geändert hat: Wir reisen wen es nicht allzu kalt ist und kommen daher auch mit einer überschaubaren Menge an Kleidung aus. Die Elektronik wiegt nach wie vor nicht viel und wir packen unser Auto nicht voll mit Vorräten, da wir uns gerne im Reiseland mit frischen Lebensmitteln versorgen. Der Kaffee kommt ais einer Mokka-Kanne im Bialetti Style - eine Maschine wird keinen Einzug halten. Außer den Pedelecs git es keine besonderen Sportutensilien, die wir mitnehmen wollen - oder nee, ein Petanque-Set hat sich eingeschlichen... Wir haben Glück, denn mit unserem "Geraffel" bleiben wir in unserem 6m Kasten unter den 3,5t und innerhalb der zulässigen Achslast. Als wir das Fahrzeug kauften hatten wir das nicht sehr gut im Blick. Anderenfalls würden wir eben auflasten - Die richtige Beladung eines Fahrzeugs, besteht eigentlich darin das Überflüssige wegzulassen. Trotzdem sammelt sich mit der Zeit einiges an. Wir nehmen an Klamotten nur das mit, was man wirklich braucht. Zur Not kann man unterwegs auch mal waschen. Wir haben gute Töpfe , Porzellangeschirr, richtige Gläser, trotzdem ist das gesamte Kücheninterieur überschaubar. Getränke und Lebensmittel haben wir nur für die Fahrt oder Fahrtage dabei, alles andere kaufen wir vor Ort und immer frisch. Gute Stühle und ein Tisch, eine Box mit notwendigem Zubehör und eine Werkzeugkiste, sowie etwas Tüddelkram. Das passt mit einem Leergewicht von knapp 3.100 kg so gut, das wir sogar noch einen Roller unser Faltboot, sowie volles Wasser mitnehmen können (sofern benötigt) Wir fahren dann genau mit 3.500kg (gewogen) Und falls wir dann im Ausland noch Wein oder andere Sachen kaufen sollten haben wir ein MAXI FW. Dann wären wir zwar gemäß Zulassung überladen, aber nicht technisch. Macht Euch mal eine Liste, Ladelisten gibt es auch im Inet. Grüße Hallo, es gibt dazu schon viel zu lesen und unterschiedliche Bewertungen. Wir schlagen uns auch grad mit dem Thema rum, meine Rechnung sieht so aus: Basis ist immer Masse in fahrbereitem Zustand (75kg Fahrer, 90% Kraftstoff, 20l Wasser, Gas (1x 11kg Alu), Abwasser leer) inkl. Zusatzausstattung Fahrzeug, da kann man auch schon Optionen für die Zukunft berücksichtigen und auch Optionen zum Gewicht sparen wie Lithium, gasfrei... Für 2 P sieht meine Kalkulation aus wie folgt: Fahrer 10 Beifahrer 55 Fahrräder 50 Wasser 80 Reserverrad Kabel 5 Schlauch 2 Keile 5 Werkzeug 10 Fahrradträger 20 Teppich 3 Kaffeemaschine 3 Stühle 10 Tisch 5 Töpfe 5 Geschirr 10 Kleidung 30 Essen 20 Trinken 15 Bad 5 Bettzeug 10 Handtücker 3 Wanderausrüstung 15 Sonstiges 10 Summe 381kg Mit 3100 sollte man also hinkommen. Das wird aber schwierig genug wenn man sich nicht auf 6m beschränkt. Gruß Stefan Ob man mit 2 Personen mit 300kg Nutzlast hinkommt oder ob man lieber nicht rechnen und sich einschränken mag, muss doch eigentlich jeder für sich selber entscheiden!? Die einen brauchen keinen Fernseher, die anderen müssen unbedingt zwei haben. Der eine eine SAT, der andere streamt. Einer fährt mit 20l Wasser, der andere will mind. 3 Tage autark sein. … Und was nutzen 3200kg „leer“ bei 3500kg zGG wenn gleichzeitig die Hinterachse schon bei 1900kg von 2000kg erlaubten ist?? Nicht nur auf das zGG achten, auch auf die Achslasten!! ( auch wenn die Tabellen der Hersteller das nicht so richtig im Griff haben! ) Grüße Dirk
Bei uns ähnlich. Leer bedeutet bei uns, 160l Frischwasser, beide Gasflaschen voll und die Küchenutensilien sind drin und einiges Kleinzeugs in den Fächern - Gewicht dann um die 3500kg. Reisefertig mit 2 ebikes, Kleidung, Lebensmittel, Kühlschrank voll liegen wir bei 3950kg als ebenfalls 450kg. Man sollte das Gewicht von Kleidung und Unterwäsche nicht unterschätzen, auch Elektronik und Kameraausrüstung wiegen einiges. Wenn ich also das Leergewicht ab Werk nehme ohne Wasser und nur eine Gasflasche und kaum Wasser dann sieht man das wir sogar eine Zuladung von fast 700kg benötigen für unsere Art zu Reisen. Sprich wir kochen gerne und viel, wir duschen fast immer Fahrzeug, wir nutzen ausschliesslich die Bordtoilette. Beste Gruesse Bernd Es gibt viele die regelmäßig überladen durch die Gegend fahren. Man sollte neben dem zitierten einzuhalten wissen, das davon grundsätzlich auch der Versicherungsschutz abhängt. Zitat:Um den Versicherungsschutz zu behalten, muss das zulässige Gesamtgewicht eingehalten werden. --> Link Das ist grob verkürzt. Wenn eine Überladung unfallursächlich ist, kann sie als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden. Das ist ein ‚wenn‘ und ein ‚kann‘. Das wäre, wenn beides zutrifft, bei der Haftpflicht eine Obliegenheitsverletzung und man wäre mit maximal 5000 Euro von der Versicherung in Regress zu nehmen. Darüber hinaus haben viele Verträge die Klausel, dass auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet wird und dann passiert hier gar nichts. Es kommt also immer auf den Unfall und den Versicherungsvertrag an. Nichtsdestotrotz sollte man natürlich nicht überladen fahren; wenns doof läuft, kann es nach hinten losgehen. Für Teil- und Vollkasko liegt die Sache nämlich anders. bis denn, Uwe
Da hast Du das Gewicht für das Reserverad vergessen.... sind rund 30 kg (ohne Reserveradhalter, der fehlt bei TI mit Ducato)... bist also schon bei 410 kg plus... ...und schon ist die 3,5t Grenze überschritten... und bei Deiner Rechnung dürfen Fahrer 75kg und Beifahrer 55kg nicht überschreiten.... :D Gruß Dieter Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. nein, hab ich nicht. Ich nehm keines mit, ist nur ein Merker damit man es nicht vergisstDürfen Sie, dann sieh aber die Rechnung anders aus. Ich weiss ja nicht was ihr wiegt, für uns passt es, drum sind beim Fahrer auch +10kg vermerkt Gruß Stefan
Von dem worst case „Unfall“ mal abgesehen sehen die Polizisten in Frankreich, Österreich, der Schweiz,… das mit dem Überladen auch nicht so locker! Und denen ist auch egal ob nur die Achslast oder auch das zGG überschritten ist. Da heißt es Zahlen und ggf. Ausladen! Außerdem sollte man sich mal überlegen das man sein „teures Schätzchen“ über die Grenzen hinweg belastet! Und bevor jetzt wieder jemand mit seinem „ich hab‘ aber Maxi“ um die Ecke kommt: nicht alle Maxis haben mehr als 3,5t zGG! Grüße Dirk
...dann komme ich mal mit meinem MAXI um die Ecke :lol: Wenn ein MAXI nur 3,5t zGG hat dann ist er nur zulassungsstelletechnisch abgelastet, technisch könnte er je nach Ausführung, zwischen 4,2 - 4,5t. Man könnte ihn bei Bedarf also jederzeit wieder auflasten. Einen MAXI der technisch nur 3,5 t kann, gibt es nicht, denn dann ist er kein Maxi sondern hat ein Light FW. Der gravierende Unterschied ist der, dass ein auf 3,5t abgelasteter Maxi mit 3,6t, zwar zulassungstechnisch überladen, aber nicht technisch, ein Light FW mit 3,6 t aber schon dauerhaft über der Belastungsgrenze ist. Außerdem hat ein MAXI noch weitere Vorteile, deshalb käme mir nie ein Light FW isn Haus. Auf unserer Südamerikareise waren wir mit etwa 3,8 - 3,9t unterwegs, aber da hat die Zulassung und das Gewicht sowieso niemanden interessiert, aber ohne MAXI hätte das eben garnicht funktioniert Grüße
Aber auch nicht zu vergessen, ein Maxi mit 3,5To zGG. reduziert aber auch wieder erheblich die Zuladung weil Maxi auch schwerer ist. Maxi macht erst Sinn über 3,5To.
Vielleicht solltest DU das mal der Marketingabteilung bei Fiat erklären? Wäre doch ein super Verkaufsargument wenn man alle Maxis auf 4t oder sogar noch höher auflasten könnte?!! --> Link ( Seite 8 ) Und nicht vergessen das auch die ganzen Ersatz- und Zubehörhändler / -hersteller für „Maxis“ z.B. gar keine Blattfedern und ähnliche Teile für „Maxis bis 3,5t“ herstellen dürfen. Denn dann könnte man sie ja nicht wieder auflasten!??!
Du weißt aber schon das man die älteren „Lights“ problemlos auf 3,65t und die ganz alten 250er „Lights“ auf 3,85t auflasten kann? Ohne technische Änderungen!! D.h. ein „Light“ mit 3,6t ist nicht über seinem technischen Limit. Grüße Dirk
Na ja, ob 40 kg Unterschied als erheblich bezeichnet werden kann.... Im Gegenzug erhält man stärkere Bremsen, ein stärkeres Fahrwerk, größere und höher belastbare Reifen und Felgen, höhere zulässige Achslasten (besonders an der HA), besseres Fahrverhalten, denn das Light-Fahrwerk ist bei WoMo`s immer am Limit... also in Summe eine deutlich höhere Sicherheit. Gruß Dieter
Dir weißt aber schon, das eine solche Auflastung eigentlich keinen Sinn macht, denn die Achslasten bleiben bei einer solchen Papierauflastung nämlich unverändert. Was nützen Dir also 150kg mehr an zGG, wenn Deine Hinterachse eh schon am Limit ist, aber Deine VA noch "Luft" hat. Genau- nämlich gar nichts und deshalb kann mir auch niemand glaubhaft erzählen wollen, das es für ein Fahrzeug gut ist, wenn es immer an der technischen Grenze dauerbelastet ist. Freunde hatten mal einen KaWa, der ist nicht durch den 1. TÜV gekommen, weil die hinteren Blattfedern schon negativ gebogen waren! Sie mußten eine Zusatzluftfedrung nachrüsten. Ein MAXI hat dazu noch ein deutlich besseres Fahrverhalten, größere Bremsen, weniger Wankneigung ................
... und deshalb macht ein MAXI immer Sinn und wenn man beim Kauf auf das Leergewicht des Fahrzeugs achtet, machen die 40 kg den Kohl auch nicht fett. Auch, wenn in dem Pospekt FIAT eine Pritsche Maxi mal nennt, ist mir bei Wohnmobilen kein Fall bekannt, wo ein Maxi FW technisch nur auf 3,5t ausgelegt worden wäre. Ich bin 2 x den reisefertig beladenen Knaus meines besten Freundes gefahren und war froh als ich wieder draußen war. Aber egal, jeder darf fahren was er will und ich fahre nur MAXI. Grüße :thema: :thema:
Genau so ist es und man kann zudem jederzeit ganz einfach Auflasten, wenn man möchte. Grüße Hallo, einfache Faustformel, die auch der eigenen Erfahrung entspricht: 2 Personen mit e-bike brauchen mind. 500kg. Schöne grüße, klasi
Es ist erstaunlich, wie lange sich immer diese falschen Darstellungen im Netz halten! Die von mir hier zitierte Aussage ist grundfalsch,
Nicht nur in irgendwelchen Foren sondern auch bei Versicherungen: :eek: --> Link :D Grüße Dirk Wie oben schon geschrieben, die Aussage ist einfach zu weit simplifiziert. Erstens 'verliert' man den Haftpflichversicherungsschutz NIE komplett, solange eine bezahlte Versicherung für das Fahrzeug existiert. Bei Obliegenheitsverletzungen wird man mit maximal 5000 Euro pro Verletzung in Regress genommen, und überschrittenes zGG wäre genau eine. Was Kasko und Vollkasko angeht, kommts auf den Vertrag an. Wenn da grobe Fahrlässigkeit mitversichert ist, stehen die Chancen gut, dass die Versicherung selbst das tragen muss. Wenn man keine Lust auf jahrelange Prozesse hat, sollte man Überladung allerdings einfach vermeiden.Versicherungen neigen nämlich dazu, selbst berechtigte Ansprüche erstmal mit irgendeiner naheliegenden Begründung abzulehnen, wenns um höhere Summen geht. Dann hilft nur der Weg zum Gericht. bis denn, Uwe
Das halte ich für zu hoch gegriffen, 2 Personen 160 Wasser 40 Klamotten / Schuhe 40 Küche 30 Elektronik etc 10 Tüddelkram 20 Garage Werkzeuge etc 30 Lebensmittel 10 Getränke 20 2 E-Bikes 60 Das ist großzügig gerechnet und da bist Du bei 420kg und das reicht völlig aus. Bei uns fährt sogar noch ein Roller mit. Grüße
Wenn sich das auf die Haltbarkeit bezieht, die meisten der hier erwähnten Fälle sind maximal 100kg über dem erlaubten Wert. Abseits von Waagentoleranz und rechtlichen Regeln sind das gerade mal 3% mehr als erlaubt und normal. Ich glaube nicht, daß sich das relevant auswirkt. Da dürften Fahrweise und Lagerung viel mehr bewirken. Bei 4t beim 3,5t sieht das anders aus. Ich hab meine Zahlen mal recht genau ausgerechnet und kam auf: fixe Anbauteile (SAT, Fahrradträger...): 143kg loses Zubehör (Kabel, Sessel, Geschirr, Werkzeug...): 160kg - davon Küche: 37kg Das war aber für eine Person(Stühle). Dazu dann noch die Personen und das Gepäck und Sportausrüstung. RK Die Kunst der richtigen Beladung besteht eben im Weglassen des Überflüssigen. :D Grüße
Ich bin mal ganz braun und sage, dass ein üblicher 3,5-Tonner selbst für 3,5 Tonnen auf Dauer nicht ausgelegt ist. Im gewerblichen Bereich fällt das nicht auf, weil die immer Wechselbeladung haben, mal leer, mal voll... von gelegentlichen Überladungsorgien der 3,5T Polenflitzer mal abgesehen :-) und bei Leasingende kommt sowieso ne neue Kiste auf den Hof. Ein Womo eiert aber während seiner - eher langen - Lebenszeit immer an der maximalen Beladung rum und das ist hart fürs Fahrgestell. Bei Überladung eben noch mehr. Wir haben 200-300 Kg Reserve beim zGG und unsere Hinterachse hat eher noch 400 Kg Luft. Dennoch musste ich dieses Frühjahr nach 22 Jahren Nutzung die Federn hinten neu aufschmieden lassen, weil sie waagerecht lagen und beim Einfedern am Gehänge aufgesetzt haben. Und das sind 6-lagige Federn und nicht solche Blättchen wie beim Ducato. Selbst die sind irgendwann ermüdet. bis denn, Uwe
Hat unser Wirtschaftsminister nicht mal so ähnliches gesagt: "... dass wir als Staat die EEG-Umlage bezahlen und nicht die Bürgerinnen und Bürger." Zur Eingangsfrage: Wie soll man hier Zahlen nennen können? Der eine nimmt seinen ganzen Hausstand mit und will auf alles vorbereitet sein, der andere kommt mit einem Rucksack aus, um 3 Monate zu verreisen.
Eine Versicherung ist nur eine Risikoaufteilung auf viele Parteien. Das ändert aber nichts daran, dass sich der Einzelne primär dafür interessiert, ob er selbst seinen Schaden bezahlt bekommt, weil es ja sonst seine Privatinsolvenz ist, nicht die der anderen Versicherungskunden :) bis denn, Uwe
Eine Versicherung soll auch ein Risiko absichern, nicht jedoch einen bewusst oder sogar vorsätzlich herbeigeführten Schaden. Leider hapert es da bei zu vielen Menschen mit der "ich steh im Mittelpunkt" Einstellung in unserer Gesellschaft.
Danke für diese Aufstellung, die mir sehr schlüssig erscheint. Damit kann ich sehr gut arbeiten und für unsere Bedürfnisse anpassen. Aber schon aus anderen Beiträgen ist mir klar geworden, dass die allermeisten 3,5-Tonnen-WoMos in jedem Fall überfordert sein dürften. Wir werden da also ganz genau hinschauen müssen. Nicht zuletzt müssen wir bis nächste Woche, wenn wir unsere Termine bei den beiden möglichen Herstellern haben, endgültig entscheiden, ob es der 4x4-Sprinter sein muss oder ob einer ohne 4x4 ausreicht, der uns ca. 140 kg sparen würde. Wenn ihr in unwegsames Gelände wollt braucht ihr 4×4. Wir haben es auch in Scandinavien nicht gebraucht. Im Winter ist 4×4 eine schöne Sache. Wenn ihr eh über die 3,5 to kauft und das Geld überhaubt warum nicht. Nur die grobstolligen Reifen taugen im Winter nichts.
Ja mache das mal und überlege Dir WOHIN Du damit fahren möchtest. Bleibst Du in Europa oder vielleicht noch USA/CDN, spare Dir die 140kg, willst Du dagegen in die Welt hinaus, also z.B. Südamerika oder Afrika, würde ich den 4x4 wählen.
Die taugen nicht nur im Winter nichts, sondern außer im Matsch, aus sonst nichts. Grüße
Lustiges Statement.
Jetzt habe ich lange an einer Antwort herumgeschrieben: dass wir noch nicht wissen, was wir tatsächlich machen werden. Dass der werkseitige 4x4-Sprinter keine Untersetzung hat. Was trotzdem die Vorteile der 4x4-Variante sind. Aber je länger ich nachdenke und herumtippe und lösche und umformuliere, desto mehr wird mir klar, dass es wohl der 4x4-Sprinter sein wird, obwohl er keine Untersetzung hat und samt Geländereifen 170 kg extra wiegt. :?
Was bitte ist daran lustig? Das entspricht doch in vielen Fällen der Realität. Nicht umsonst mußten in der Vergangenheit etliche Besitzer eines 3,5t Wohnmobils Zusatzluftfedern nachrüsten, oder die Federelemente austauschen, weil die Blattfedern schon negativ gebogen waren und sie beim TÜV nicht mwhr damit durchkamen. Grüße Ich fahre seit 1977 Geländewagen privat wie auch früher beruflich. 4×4 ohne Untersetzung ist max. Murks. Wenn dann nimm auch mit Automatik. Bei der miserablen Verschränkung des Fahrzeuges sollte er auch noch hinten eine Sperre haben. Im Grunde ist so eine 4×4 Auslegung totaler überteuerter Murks.
Das ist ein sehr wichtiger Punkt, Uwe. Wir sehen das aktuell bei unserem Geländewagen, den wir in nicht allzu ferner Zeit gegen ein altersgemäßeres und wetterunabhängigeres WoMo/Reisemobil austauschen wollen müssen :cry: Sein zGG ist 3.050 kg, mit vollem Zusatztank, Dachzelt, Sandblechen, Wasser- und Dieselkanistern, 1-2 Reserverädern, Werkzeug und Euroboxen kamen wir bei großen Reisen auf ca. 2.800 kg, hatten also immer noch einen ordentlichen Puffer. Und doch - auch wenn er sich in solchen Situationen tapfer hält spüren wir deutlich, dass er sich in Sand deutlich schwerer tut, dass man viel vorsichtiger bei Schlaglöchern und Bodenwellen sein muss und dass er sich schon mit diesem Puffer der tatsächlichen Belastungsgrenze nähert. Auf Dauer kann das nicht gut sein. Auch wenn man ein WoMo anders einsetzt - so kurios dein Satz klingt, dürfte er im Grundsatz stimmen.
Da frage ich mich immer, wie so was passieren kann ? Meiner (3,5t, Fiat Leiterrahmen und meist am Limit) ist 12 Jahre und die Federn sehen so aus wie am Anfang. Gab es schwächere Varianten ? Schlechtes Federmaterial ? Massive Überladungen ? RK |
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