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Hallo zusammen, obwohl ich mich schon schwindelig gelesen habe, ist es mir noch unklar, was es bei LiFeYPO4s mit der Temperatur auf sich hat. Bei Kälte werden sie nicht mehr aufgeladen, das habe ich verstanden. MEINE FRAGE: Kann man bei Kälte denn noch Strom entnehmen? Vielen Dank für Antworten aus der Praxis und schönes Wochenende. Ja natürlich . Die Yttrium-dotierten Zellen können bei tieferen Temperaturen betrieben werden, sowohl laden als auch entladen, wobei auch hier die Entladung tiefer möglich ist als die Ladung. Aber wann bzw. wo ist es so kalt, also etwa unter Minus 20 Grad? Wer oft im Winter oder bei Weltreise in kalten Regionen unterwegs sein will sollte sich die Winstonzellen kaufen, trotz des höheren Preises. Aber die Klimaerwärmung ist global und von einzelnen Kälteeinbrüchen abgesehen (lezter Winter in Nordschweden -40 Grad) sollte es in Mitteleuropa kaum noch so kalt werden. Meine Winston sind 10 Jahre alt und haben noch nie unter 20 Grad erlebt. Heute würde ich wahrscheinlich billige Zellen kaufen. Sepp
Nein, offensichtlich nicht, denn normale LiFePO4 Akkus, also fast alle, die Du als Kiste kaufen kannst (Fertigakku) sperren das Laden meist knapp über 0ºC , entnehmen kannst Du darunter noch, wieviel die dann aber noch können, weiß ich grad nicht LiFeYPO4 sind mit Ytrium, z.B Winston Zellen sh.z.B. --> Link DIE können laden / entladen auch bei weit unter 0ºC. Meine Winston habe ich seit 6 Jahren, die sind zwar nicht preiswert, aber jeden Cent wert. Grüße Bei -14 Grad dauert es ca.4 std. bis unter dem Fahrersitz/Beifahrersitz der Akku zwischen den Zellen 5 Grad hat. Da wir ja mit vollem Akku losfahren braucht er ja keine Ladung. Unsere können: Betriebspannung:8~14.6V Betriebstemperatur:-5°C~55°C Emissionstemperatur:-40~65°C Standard-Ladetemperatur:25±2℃ Standard-Ladespannung:14.6V Absolute Entladespannung:Maximal 8.0V Standardladestrom:65A (0.5C) Absoluter Ladestrom:65A (0.5C) Danke für die Antworten :)
Hallo Andreas, das ist so nicht ganz richtig. Genauer sollte es heißen: Bei Temperaturen unter null Grad sollte man den Akku nicht laden, weil der dadurch Schaden nimmt. Denn laden kann man den trotzdem noch, auch wenn man es besser nicht sollte. Darum gibt es drei Möglichkeiten: a.) Selbst darauf achten, dass der Akku unter 0°Grad nicht geladen wird. b.) Einen Akku kaufen, dessen BMS den Ladevorgang bei tiefen Temperaturen selbstständig unterbricht. c) Einen Winston-Akku zu kaufen. Der kann mehr aushalten. LG Carsten
Das stimmt so nicht für LiFeYPO, wonach Andreas (versehentlich?) gefragt hatte. Standard-LiFePOs sollte man nahe/unter Null Grad nicht laden. Yttrium-Zellen (gelbe Winstons) haben im Datenblatt keine Lade- oder Entlade-Einschränkungen innerhalb ihres Betriebs-Temperaturfensters von -45 bis 85 Grad Celsius --> Link. Wahrscheinlich ist es trotzdem nicht clever, denen maximalen Ladestrom bei -45 Grad zu verabreichen, aber im normalen mitteleuropäischen Temperaturbereich kann man kalte Winston-Zellen laden, wie man lustig ist. Dafür/deshalb kosten sie halt ein paar Euro mehr. bis denn, Uwe Hallo erstmal, Ich komme gerade vom Womo-Fachhändler und kann dessen Aussage nicht glauben. Lithium-Batterien (also die ohne Y) liefern seiner Aussage nach im Winter bei Temperaturen von unter 0Grad keinen Strom. Ich müsste halt auf dem Skiliftparkplatz den ganzen Tag über die Heizung laufen lassen, damit Abends noch das Licht geht. Dass das Laden bei Kälte problematisch ist, hab ich verstanden. Gilt das aber auch für die Stromentnahme bei Minustemperaturen? Schöne Grüsse Arne Kommt drauf an, wie der Hersteller das BMS programmiert hat. Natürlich kann man auch Entnahme unter 0°C sperren. Wäre aber dämlich, weil die Zellen das vertragen. Nur Laden sollte man in dem Temperaturbereich oder darunter nicht mehr bei LiFePOs ohne Y. Tip: einfach einen Akku kaufen, der im Datenblatt das Passende stehen hat. Ist vielleicht nicht der, den der Händler verschnacken will => Händler wechseln. Ach ja, und vielleicht auch nicht unbedingt den Allerbilligsten kaufen. Davon ab - beim Parken über den Tag im Winter die Heizung auszumachen, spart nur Diesel oder Gas, wenn das Mobil absolut jämmerlich isoliert ist. Und man sollte das eh nur machen, wenn nichts einfrieren kann (also das Frischwassersystem ausser Betrieb und winterfest gemacht ist). Ich würde immer durchheizen - wer will schon nach dem Skifahren in ein kaltes Mobil kommen. bis denn, Uwe Ich würde beim wintercamping die Heizung auf niedriger Stufe durchlaufen lassen. Das völlig ausgekühlte mobil wieder aufzuheizen ist nicht günstiger. Da unsere Batterie im fahrerhaus installiert ist, ist es bei Nutzung immer wärmer als 5 grad. Gruß Birgit
Was verkauft der für Lithium Accus.
Ist doch super diese Empfehlung. Du kommst durchgefroren zum WOMO und darfst in das warme vorgeheizte innere einsteigen. :mrgreen: So mal eine etwas andere Betrachtung der Aussagen. Nett böse sein deswegen. Wer ist der VOllpfosten. Du oder der Händler. :mrgreen: :mrgreen:
Nur bedingt. Du darst immer die Energie für eine Heizung aus dem Accu entnehmen. Auch bei Dieselheizung zum starten. Ist Kurzzeitbetrieb. Die Entnahme bei Minustemperaturen ist limitiert durch 2 Faktoren. Einmal die Zellchemie und Bauart der Zellen. BIs Minus 20 Grad bist du bei 3-4 A. Das geht auch mit Dieselheizung. Solltest du allerdings auf die Idee kommen, dein Womo mit WR und Föhn schnell auf Wohlfülltemperatur zu bekommen. Dann hast du einen Haufen teuren Schrott produziert. Bei -20 Grad. So noch ein Gedanke zu deienm Händler des Misstrauens. Der verkauft Lithium Accus. Und hat irgenwo gelesen das die bei Kälte nix können und dürfen. Und wenn der Käufer glück hat, unterbindet das BMS beide Betriebsarten beim Accu. Also Laden und Entladen unter 0 Grad. Damit ist der Kunde zwar nicht zufrieden aber der Garantiefall tritt auch beim Händler auch nicht ein. Auch weiß der arme Händler nicht, das man die meisten Accus einstellen kann, was sie dürfen und was nicht. Was vermutlich der Händler nicht weiß und kann. Und es gibt hier im Forum sogenannte Hilfsarbeiter die wissen, wie man das macht. Aber wie geschrieben, das sind nur Hilfsarbeiter. Also bleibt dir nur die Interne Suche dieses Forums. Da gibt es viele Themen zu deinem Problem mit Kälte und dem Laden. Wenn du nach 3 Monaten lesen damit fertig bist, darf man dann hier auch Fragen stellen. :kuller: :kuller: :haendereib: So ungefähr jedenfalls. Aber wenn ich das so durchdenke, was du da schreibst. Gehst du schwanger mit Lithium herum. Und jetzt nimm einen Tipp von mir an. Und das ist jetzt ohne Wenn und Aber. Vorher Fragen, bevor du kaufst. in einem eigenen Tröt. Und dort ehrlich sein. Nicht taktieren. Dann bekommst du auch vernünftige Vorschläge und Empfehlungen. Der Ton macht die Musik. Hilfsarbeiter Franz Bei unserem Akku steht von -40Grad bis 65Grad. Weder die tiefste noch die höchste Temperatur erreichen wir.
Hast du auch den Accu bei dem Schweitzer Händler gekauft. Immer nach dem Motto: Den sie wissen nicht, was sie tun. Franz Wie sieht eigendlich das Laden mit kleinen Strömen aus? Das soll ja möglich sein. Meine Starterbatterie zieht über Nacht ca. 1Ah aus den Aufbaubatterien, die ich morgens über Solar, helligkeitsbeding, langsam wieder nachlade. Dabei steigt der Ladestrom nie über 200mA pro Batterie, sollte also auch bei Frost kein Problem sein, oder liege ich da falsch. wenn dein Akku über 0° hat und im beheizten Innenraum verbaut ist, geht Laden und Entladen wie gewohnt. Das Entladen ist auch unter 0° nie ein Problem. das wird auch benötigt um vor der Tour das Mobil zu heizen und Strom zu haben. nach nun 2 1/2 Jahren mit dem Akku meine Meinung; alles völlig problemlos...
Erstmal: ja, es ist im Prinzip eine Abhängigkeit des zulässigen Ladestroms von der Temperatur, also keine harte Schwelle bei 0 Grad Celsius. Man sollte auch bei +2° dem Akku nicht den vollen spezifizierten Ladestrom zumuten. Andererseits kann man auch bei -2° oder weniger noch laden, aber nur mit sehr geringen Strömen, abhängig von der Temperatur. Wieviel genau, weiss nur der Zellenhersteller, insofern ist das natürlich ein Risiko. Wenn man zuviel Strom reinschickt, tritt Lithium Plating auf und dann verliert der Akku an Kapazität - irreversibel. Klassiker: Akku kalt & halb leer und dann schmeisst einer den Motor an und die Lima drückt 20 A oder mehr in den Akku. Wenn man das lange genug macht, kann man ihn hinterher wegwerfen. Deshalb ist ein BMS, dass die Ladung anhand gut positionierter Temp-Sensoren zuverlässig sperrt, so wichtig beim Wintereinsatz. Oder passende Zellen :) Hier ein Beispiel von CATL (kein schlechter Hersteller) - die sagen, nix mit Laden unter Null. Null C ist auch Null Ampere.... vielleicht geht trotzdem noch was, aber eben auf eigene Gefahr. bis denn, Uwe Litium Accus ohne Y kannst du auch unter 0 Grad laden...aber eben meist nur 1x (abhängig vom Ladestrom) :D Natürlich sollte das Laden unter 5 Grad C unbedingt verhindert werden...die Zellen werden sonst irreparabel geschädigt. und wie man an der Ladekurve der Catl Zellen sehr gut sieht ..den Strom dabei beachten. ein gutes BMS verhindert das Laden unter 5 Grad C...aber nicht das Laden drüber mit 100A (davon träumen ja einige... und das würde nur mit entsprechender großer Kapazität funktionieren) den Accu tut man mit solchen größen Strömen keinen Gefallen...
Guten Morgen. diese Tabelle dürfte dir weiterhelfen. Ist zwar schon 2 Jahre alt und von einem anderen Hersteller. Aber das kannst du eigentlich für alle blauen als Richtschnur sehen. --> Link Franz
Deine Frage bezieht sich offenbar auf LiFePO4-Akkus (ohne Y - also nicht Winston wie im Threadtitel): So kleine Ladeströme bei kalten Temperaturen (nicht eiskalten!) sind unproblematisch. Motorstart bei -20 Grad und leistungsstarker Booster bedeutet Akkutod. Sieh dir das Battlebornvideo von WillProwse an. --> Link Achtung: Die Aussagen im Video gelten für die meisten LiFePO4-Akkus (ohne Y), die mit den meist blauen Becherzellen. Es werden mehrere Themen besprochen, z.B. auch, dass eine Erhaltungsladung zwischen 13,4 und 13,8 V unproblematisch ist. Helmut Aus Battleborn Interview, siehe vorstehend --> Link 2:00: Abhängig Temperatur und auch Höhe des Ladestroms (Problem Plating) Man kann einen sehr kalten LiFePO4 Akku bei sehr tiefen Temperaturen laden, aber sehr langsam (nur mit wenig A) Battleborn-Akkus schalten bei 25 Grad Fahrenheit (- 3,89 Grad Celsius) das Laden ab, weil typischerweise 1 C Rate (100 Ah Akku mit 100 A) zugelassen wäre, laden mit bis zu 0,2 C (100 Ah Akku mit 20 A) wäre kein großes Problem (bei - 3 Grad C) Helmut Nach den Tabellen ist meine Überwinterungsprozedur für das abgestellte Fahrzeug also kein Problem. Der Solarregler steht dabei übrigens konstant auf 13,8V. Die Starterbatterie bekommt ca 0,7V weniger. Damit bleiben Starter- und Aufbaubatterie voll, und es fließen nur sehr kleine Ströme.
Manchmal sind vernünftige Tabellen was wert und aussagekräftig. Als irgendwelche stilisierten Graphiken oder sonstige Kurven. Ausgenommen natürlich weibliche. Franz |
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