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Vorderachse im Sand versunken 1, 2


Dani99 am 09 Aug 2024 03:58:16

Hi,

so jetzt hat es uns auch erwischt. Nachdem wir in Spanien nach einer langen Regennacht auf einer Wiese aus einer Pfütze noch freikamen, stecken wir jetzt in Portugal im Sand fest.

Beim Rangieren auf dem CP verloren die Vorderräder irgendwann die Haftung. Ich habe dann versucht mit Schaufeln und Hölzern und Auffahrkeilen zu hantieren, leider erfolglos, Sandbleche habe ich noch nicht, ist aber meine nächste Anschaffung.

Das große Problem hier ist aber, nachdem die Grasnarbe weg war, ist nur noch Treibsand da. Allein das Gewicht des WM rauchte aus um es noch tiefer in den Sand zu bringen. Es liegt jetzt mit dem Getriebe auf der Grasnarbe auf. Leider kann der ADAC aufgrund gesetzlicher Bestimmungen erst morgen ab 9Uhr den Abschlepper schicken, wie weit die Kiste bis dann einsinkt, keine Ahnung.

So jetzt aber zu meiner Frage. Worauf muss ich morgen achten um weitere Schäden zu vermeiden? Wir haben eine AHK verbaut, kann er da einfach ankoppeln und nach hinten rausziehen? Was passiert mit dem Getriebe bzw. dem Achsgestänge, welches ja auch auf der Höhe der Grasnarbe liegt.

Ohmann, es war so ein schöner Tag in Porto, ich nehme mir jetzt noch ein Glas Portwein und warte auf den ADAC oder hier ACP.

Liebe Grüße
Daniel...

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mv4 am 09 Aug 2024 06:13:17

Guten Morgen, ein neuer Tag ...neuer Versuch...nimm etwas sand hinter den Vorderrädern weg...so das du dort keine Rampe hast ...dann lass dich nach hinten herausziehen. Aufpassen das er gerade zieht!!
Aber der Abschlepper weiß in der Regel was er tut. Wegen den Aufsitzenden Getriebe bzw. teil der Vorderachsaufhängung würde ich mir keine Gedanken machen..das ist nur Sand.

Ich hätte mir an deiner stelle mittels Wagenheber das tief eingesunkene Vorderrad angehoben...und ein Brett oder änliches darunter gelegt..muss aber erstmal wo vorhanden sein.

so nun kann die Heckantriebfraktion dir erzählen das ihnen das nie passiert wäre...du kannst aber du musst aber nicht alles glauben. ;D

battman am 09 Aug 2024 06:29:42

Da den Wagenheber unter zu kriegen wird wohl etwas schwierig werden.
Aber hinter den Rädern noch etwas Sand weg zu schaufeln kann durchaus hilfreich sein.
Viel Glück .

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bert am 09 Aug 2024 06:38:41

Habe ich genau so in Griechenland geschafft.
Bin dann einige Kilometer gelaufen um einen Traktor zu organisieren.
Der hat sich aber auch ordentlich abgemüht.
Ohne Allrad sinnlos und die Vorderräder waren dabei kurz in der Luft beim Traktor.

Wenn Motorabdeckung oder andere Teile gefährdet sind hilft nur freibuddeln.
Ist zwar nur Sand aber wenn Kunststoff wo ansteht ist der ab.
Gilt auch für die Fronststoßstange.
Rahmen und Getriebe halten das aus.

gordan am 09 Aug 2024 06:51:21

Darf man nicht so weit treiben um so tief mit Antriebsachse zu versinken, aber Übung macht den Meister!? So was wird dir wahrscheinlich nie wieder passieren. :)

happi am 09 Aug 2024 07:15:01

Hallo Daniel,

Wichtig ist, dass nicht Schräg gezogen wird.
Wenn es noch geht die Lenkung gerade stellen.
Ich denke das der Abschlepper mit Luftkissen anhebt und bretter unter die Räder legt.
vieleich kannst Du schon die Wagenheberaufnahmen freischaufeln damit das Gewicht nix eindrückt beim anheben

Viel Erfolg
HP

topolino666 am 09 Aug 2024 07:50:29

happi hat geschrieben:Ich denke das der Abschlepper mit Luftkissen anhebt und bretter unter die Räder legt.


So wäre es wünschenswert, ich DENKE aber, der kommt, wirf ein Seil über die Anhängerkupplung und 30 Sekunden später steht die Kiste wieder draussen auf Asphalt.

Auch wir haben uns vor 20 Jahren auf Sardinien beim Wenden am Strand genau so eingegraben, wir sind dann mangels Empfang ewig zum nächsten Auto am Strand gelaufen :hoppel: und die haben uns in die Stadt zum telefonieren gefahren.

Gekommen ist dann der Zug der Feuerwehr und die haben uns auch in besagten 30 Sekunden rausgezogen und uns den Tipp gegeben uns nicht von der Polizei erwischen zu lassen. :twisted: Sie erzählen nichts weiter. 8)

Heute würden wir evtl. selbst rauskommen weil ich das Fahrzeug anheben (ggf. Platz für den Heber freischaufeln) würde und unterlegen (Steine, Holz, egal was).

WomoToureu am 09 Aug 2024 08:00:50

Ja gerade an der AHK ziehen lassen, da passiert normalerweise nichts.
Ich weiß allerdings nicht ob der ADAC alle Kosten übernimmt, nach AGB`s soviel ich weiß bergen nur bis 350 € ?
Wenn ein Kollege mit Allrad irgendwo steht, würde ich den mal nett fragen.

Tinduck am 09 Aug 2024 08:20:45

Wie oben schon tw. geschrieben, deine Hausaufgaben:

- Alle Plastikteile freibuddeln (Stoßfänger, Unterbodenverkleidungen etc.), sonst sind sie ab.
- Räder in Schlepprichtung freibuddeln
- Lenkung gerade stellen

Dann sollte das kein Problem sein. Hast noch 40 Minuten Zeit :-)

Und nächstes mal nicht rumorgeln, bis die Achse aufliegt. Früher anfangen zu buddeln :-)

bis denn,

Uwe

babenhausen am 09 Aug 2024 08:35:20

Beim fahren im Sand immer darauf achten die Räder NICHT durchdrehen lassen.Was im 2 Gang nicht geht aufhören, im ersten geht es im Sand meist Richtung Erdmittelpunkt.
Wer einen Kompressor dabei hat, es hilft sehr den Luftdruck abzusenken für kurze langsam gefahrene Strecken ungefährlich. Auf festem Grund wieder aufpumpen.Ich habe noch ein Luftkissen an Bord nebst Klappspaten und kurze Brettchen, Kompressor und für schmierige Untergründe auch im Sommer Schneeketten (nasses Gras).

Scout am 09 Aug 2024 09:15:08

Ich mich auch schon im Sand eingegraben.
Ich habe ich mir Sandbleche aus Alu und einen Luftkissenwagenheber (Air-Jack) zugelegt und beide auch gebraucht.
Mit dem Air-Jack das Fahrzeug angehoben, Grube verfüllt und Sandbleche unter die Räder geschoben.

Sind die Räder mal eingesunken nutzen Wagenheber wenig, weil der Untergrund zu weich oder einfach kein Platz mehr vorhanden ist den Wagenheber unter das Fahrzeug zu schieben. Mit einem Luftkissenwagenheber kann man das Fahrzeug anheben.

Bild

Gruß
Scout

meteor640mst am 09 Aug 2024 10:51:38

Scout hat geschrieben:Ich mich auch schon im Sand eingegraben.
Ich habe ich mir Sandbleche aus Alu und einen Luftkissenwagenheber (Air-Jack) zugelegt und beide auch gebraucht.
Mit dem Air-Jack das Fahrzeug angehoben, Grube verfüllt und Sandbleche unter die Räder geschoben.

Sind die Räder mal eingesunken nutzen Wagenheber wenig, weil der Untergrund zu weich oder einfach kein Platz mehr vorhanden ist den Wagenheber unter das Fahrzeug zu schieben. Mit einem Luftkissenwagenheber kann man das Fahrzeug anheben.

Bild

Gruß
Scout


Hallo Scout, wie stellst Du es an, dass das Luftkissten wirklich nur am Rahmen das Fahrzeug hochhebt und nicht an den Schürzen? Beste Grüsse Robin

Tinduck am 09 Aug 2024 12:46:14

Auf weichem Untergrund kann man für nen 15 cm hohen 3,5T-Hydraulik-Stempelheber problemlos ein Loch buddeln, selbst wenn der Rahmen des Fahrzeugs auf dem Sand aufsitzt... paar Holzbretter passen dann auch noch drunter... da braucht man kein fancy Luftkissen, für das man im Fall des aufsitzenden Rahmens auch erstmal Platz schaffen muss.

Das wichtigste Ausrüstungsstück für solche Situationen ist ne Schaufel (Klappspaten reicht), der Rest ergibt sich mit ein wenig Gehirnschmalz.

bis denn,

Uwe

babenhausen am 09 Aug 2024 12:53:14

Auf weichem Untergrund kann man für nen 15 cm hohen 3,5T-Hydraulik-Stempelheber problemlos ein Loch buddeln, selbst wenn der Rahmen des Fahrzeugs auf dem Sand aufsitzt

da braucht man kein fancy Luftkissen, für das man im Fall des aufsitzenden Rahmens auch erstmal Platz schaffen muss.

Platz schaffen muss man für beides wie du mit "Lochbuddeln so schön beschrieben hast .Das Luftkissen schiebst du unter den Rahmen es reicht ein Spalt von weniger als 5 cm.Vorteil du hast keine Punktlasten am Fahrzeug.

Scout am 09 Aug 2024 13:03:35

Hallo Robin!
Das Bild habe ich als Beispielbild für den Air-Jack aus dem INet.
In der Realitat muss man einen Auflagepunkt am Rahmen wählen.

Gruß
Scout

Dani99 am 09 Aug 2024 13:42:30

Moin an Alle und vielen Dank für die Antworten!

Der Wein war gut, der Kaffee jetzt auch, der Schlepper lässt noch auf sich warten.

Jetzt war er da und wir sind wieder frei. War aber irgendwie nicht so einfach. In Längsrichtung ging garnichts, wir wurden nur durch den Sand gezogen und haben alles zerfurcht. Es ring dann leider nur quer mit eingelenkter Vorderachse, also in einem Bogen. Ob die Kiste jetzt verzogen ist, weis ich nicht, er muss aber eh im Herbst zum Service, da lass ich dann auch gleich die Achsen vermessen. Ich glaube es aber eigentlich nicht, da unter der Grasnarbe alles ziemlich weicher Dünensand war.

Wir machen jetzt erstmal weiter Urlaub, der Rest wird sich schon regeln. Vielen Dank nochmal und liebe Grüße
Daniel...

Dani99 am 09 Aug 2024 14:11:49

Und das Luftkissen sowie die Sandschienen stehen jetzt ganz oben auf unserer Einkaufsliste.

LG
Daniel...

WomoToureu am 09 Aug 2024 17:21:58

Dani99 hat geschrieben:Und das Luftkissen sowie die Sandschienen stehen jetzt ganz oben auf unserer Einkaufsliste....

Ich würde sagen, lass es auf der Einkaufliste .....
Wir haben mit jedem Fahrzeug auch mal im Sand gesteckt ist doch absolut normal.
Wir helfen selbstverständlich immer und bieten auch ungefragt unsere Hilfe an.
Mit unserem aktuellen haben wir auch im Sand gesteckt --> Link ein Kollege hat hinten gezogen und ich bin zurück gefahren, kein Problem. Allerdings ein Klappspaten sollte man dabei haben, wir hatten auch etwas weggewühlt um Schäden auszuschließen.

Dani99 hat geschrieben:... In Längsrichtung ging garnichts, wir wurden nur durch den Sand gezogen und haben alles zerfurcht....

Wir haben Auffahrkeile in Zugrichtung plaziert und ich habe mit Rückwärtsgang Gas gegeben, dass ging gut.

Roverland am 09 Aug 2024 17:54:38

Wir haben immer vier „Sandbleche“ aus unseren Offroad-Zeiten dabei, ähnlich der Abbildung. Und immer auch eine gute Schaufel aus Aluminium. Selbst mit unserem Ex-Allrad-Sprinter haben wir uns an Küsten mehrmals und immer an unerwarteten Stellen eingesandet. Diese Bergungsboards sind aus Kunststoff und sehr stabil. Trotzdem lassen sie sich prima stapeln. Vier unserer „Sandbleche“ übereinander ergeben eine Höhe von gerade mal 4,5 cm. Vier Bleche und nicht zwei, weil man sich manchmal eine längere Behelfsstrasse bauen muss. Klar, man muss etwas Platz für die „Bleche“ opfern. Aber wenn man sie benötigt, oder wenn damit einem anderen Womo geholfen werden kann, sind sie Gold wert.

Bergbewohner1 am 09 Aug 2024 18:51:19

Wer einen Vorschlag macht an der AHK das Teil rauszuziehen, ist grenzwertig.
Das WoMo wiegt einiges mehr, als was man anhängen kann, ganz davon abgesehen, dass es feststeckt.
Meiner wurde vor paar Jahren von dem Apschlepper mit der Winde aufs Fahrzeug gezogen, geht nix kaputt, die AHK hält das aus. Hat es auch nur der Aufbau hat was abbekommen.
Mit etwas Geschick, sollte man das Teil auch so rausbekommen, es gibt ja auch manchmal auf dem Platz paar Nachbarn die mal mit schieben bißchen Unterstützung leisten können, wenn man sich ordentlich benommen hat.

RudiRadlos am 09 Aug 2024 19:17:05

Bergbewohner1 hat geschrieben:Wer einen Vorschlag macht an der AHK das Teil rauszuziehen, ist grenzwertig. Das WoMo wiegt einiges mehr, als was man anhängen kann.
Mit etwas Geschick, sollte man das Teil auch so rausbekommen, es gibt ja auch manchmal auf dem Platz paar Nachbarn die mal mit schieben bißchen Unterstützung leisten können


Hallo,
wenn der Wagen so fest steckt, dass eine ca. 2-Tonnen AHK nicht ausreicht, - wie viele "Nachbarn" braucht es dann wohl zum Schieben?
Ich schätze, jeder ordentliche Schieber kann ca. 50 kg Druck auf die Karosserie ausüben. Das wären dann ca. 40 Helfer ... wo sollen die denn alle drücken?

Nach meiner Einschätzung ist die AHK ein guter Punkt, ein Abschleppseil o.ä. anzuhängen. Solche Teile werden mit einer Redundanz von 2.5 konstruiert, d.h. kurzfristig kann man auch mal mit 5 Tonnen belasten.

Gruß,

Rüdiger

WomoToureu am 09 Aug 2024 19:19:42

Bergbewohner1 hat geschrieben:Wer einen Vorschlag macht an der AHK das Teil rauszuziehen, ist grenzwertig..

Zugkräfte sind absolut notwendig und eine AHK ist ein sehr guter Anschlagpunkt, der sehr viel Zugkraft aufnehmen kann ohne das Schäden entstehen.

Aber selbstredend sind diese Kräfte begrenzt, das "gestrandete Fahrzeug" selbst muss schon mithelfen und insbesondere muss die Vorderachse hochkommen, was wir ja mit Auffahrkeilen realisieren. Alternativ natürlich Wagenheber und jeweils eine Seite nach der anderen aus der Senke rausheben und unterfüllen, so das das Fahrzeug auf alten Brettern oder ähnliches steht und gezogen werden kann.

RudiRadlos hat geschrieben:Nach meiner Einschätzung ist die AHK ein guter Punkt, ein Abschleppseil o.ä. anzuhängen.

Das ist unwiederlegbar so, allerdings wenn die Vorderachse z.B. eine Stufe / kleine Treppe runterhängt sollte man nicht mit aller Gewalt einfach nur ziehen.

huskimarc am 09 Aug 2024 19:36:29

Ich habe 2 Alu Riffelblech Platten in der Garage, Räder vorne in die Luft, Platten drunter und raus fahren..
In so einem Fall sind die hydraulischen stützen was ganz feines

krozinger am 09 Aug 2024 21:22:07

Man kann nen Kastenwagen an der AHK ziehen,aber keinen Voll oder Teilintegrierten da die meist mur nen Hilfsrahmen haben,an fem die AHK montiert ist.

WomoToureu am 09 Aug 2024 21:42:02

krozinger hat geschrieben:Man kann nen Kastenwagen an der AHK ziehen,aber keinen Voll oder Teilintegrierten da die meist mur nen Hilfsrahmen haben,an fem die AHK montiert ist.

Das ist falsch !
Zum Beispiel meiner hat zig mal jemanden rausgezogen, einmal wurden wir herausgezogen.
Auf dem Hilfsrahmen liegt der Aufbau.
Die Rahmenverlängerung wird zusammen mit der AHK montiert, die beiden sind voneinander unabhängig und nicht miteinander verbunden.

Elgeba am 09 Aug 2024 22:17:45

Geht einfacher.Luftdruck in den Antriebsreifen um die Hälfte reduzieren, dadurch erhöht sich die Aufstandsfläche und mit gefühlvollem anfahren kommt man meistens raus.Man sollte aber unbedingt vermeiden,das Fahrzeug bis zu den Bodenblechen festzuwühlen, das ist ein Riesenfehler.


Gruß Bernd

Scorpiostefan am 10 Aug 2024 00:32:57

Glaubt wirklich noch jemand an die Vergrößerung der Auflagefläche beim Absenken des Luftdrucks?
Vielleicht funktioniert es bei speziellen Reifen von Bundeswehr und THW. Ansonsten ist selbst ein Pannenreifen im tragenden Bereich nicht breiter als mit vollem Luftdruck,

Dani99 am 10 Aug 2024 00:57:58

Also wir sind ja wieder frei, Gott sei Dank. Diesen AirJack und auch die Sandschienen werde ich nächsten Monat anschaffen, auch 4 Schienen, man weis ja nie. Brauche ich von dem Luftkissen 2 oder macht ihr das erst die eine, dann die andere Seite?

Gefühlvoll ging bei uns übrigens nichts, auch habe ich mich nicht eingewühlt. Wir sind auf den Stellplatz gefahren, haben neben dem WM gesessen, da hat es plopp gemacht und die Gasnarbe war zerrissen. Dann ist das Teil minütlich Zentimeter für Zentimeter gesunken, das Getriebe hat dem Ganzen dann ein Ende gesetzt. Gruselig war das ein wenig.

Vom Airjack gibt es ja eine Menge, was könnt ihr da empfehlen?

Danke und LG Daniel...

PS Morgen geht es weiter nach Lisboa, sind 280km Autobahn, mahl sehen ob sich am Fahrgefühl (Spur) was verändert hat.?!

bstocker am 10 Aug 2024 01:36:07

Scorpiostefan hat geschrieben:Glaubt wirklich noch jemand an die Vergrößerung der Auflagefläche beim Absenken des Luftdrucks


Das hat nix mit Glauben zu tun. Das ist Physik und Er-Fahrung.

marmarq am 10 Aug 2024 08:19:18

Dani99 hat geschrieben: Diesen AirJack und auch die Sandschienen werde ich nächsten Monat anschaffen,

Danke und LG Daniel...

Beim Luftkissen brauchst du Zugang zum Auspuff Ausgang. Nutzung auf der gegenüberliegenden Seite kann schwierig werden. Gefahr ist halt, dass das Teil mehr Schaden anrichtet als Nutzen.
Beim PKW hatte ich das Teil (Winter) mal im Einsatz, beim Womo nie und nimmer

uli644 am 10 Aug 2024 08:27:30

Scorpiostefan hat geschrieben:Glaubt wirklich noch jemand an die Vergrößerung der Auflagefläche beim Absenken des Luftdrucks?


Ja, ich! Wobei das nix mit glauben zu tun hat.


Scorpiostefan hat geschrieben:Vielleicht funktioniert es bei speziellen Reifen von Bundeswehr und THW. Ansonsten ist selbst ein Pannenreifen im tragenden Bereich nicht breiter als mit vollem Luftdruck,


Das betrifft jeden Reifen, wobei Niederquerschnitt Reifen da wenig taugen. In der Breite bringt das gar nicht so viel mehr Fläche. Die kommt mehr über die Länge…
Aus eigener Erfahrung, wenn durch tiefen Sand nichts mehr ging Luftdruck runter und das war kein Problem…

mv4 am 10 Aug 2024 08:58:41

ja Treibsand bzw. dieser Dünnensand ist sehr tückisch...der verhält sich wie Wasser. Da würden nur extrem breite Reifen helfen dort nicht einzusinken.

Wichtig beim rausziehen ist immer das bei der feststeckenden Achse der "Keil" vor den Rädern weg ist..Wer oft an der Küste oder Sandboden unterwegs ist...und auch mal ausserhalb asphaltierter Flächen stehen möchte sollte wirklich über diese Anfahhilfen nachdenken.

cheldon am 10 Aug 2024 20:42:56

E1F150FE-D18D-4A51-BF19-FBAD830E3F34.jpeg
Wir fahren einen 4x4 Sprinterund nutzen diese Sandbleche.
[attachment=1]20210924_135231~2.jpeg[/attachment
Du hast dein Fahrzeug auf einem Campingplatz festgefahren, konnte dir dort von den anderen Gästen niemand heraushelfen?

Dani99 am 11 Aug 2024 00:22:02

Hi,

nein, die anderen Camper haben einfach nur weggeschaut. Am nächsten Tag, nachdem wir frei waren, kam einen und sagte , wenn ich Hilfe bräuchte könnte sie übersetzen. Der Typ vom portugiesischen ADAC sprach nur portugiesisch, kein englisch.

Was solls, die Kiste ist frei. wir waren heute surfen in Peniche, der Camper lief die letzten 200km völlig rund. Ich denke es ist alles in Ordnung. Der Typ vom Porto-ADAC hatte ne Seilwinde. Mit der hat er und eigentlich nicht rausgezogen, sondern eigentlich nur Starthilfe betrieben.

Wichtig ist meine Einkaufsliste bzgl. Airjack etc.. Nochmal passiert mir das... mit der ADAC Hilfe :-) nicht.

LG
Daniel...

Elgeba am 11 Aug 2024 00:33:29

Scorpiostefan hat geschrieben:Glaubt wirklich noch jemand an die Vergrößerung der Auflagefläche beim Absenken des Luftdrucks?


Ja, daran glaube ich, ausprobiert habe ich es mehrmals in Nordafrika, allerdings unfreiwillig, Du auch?


Gruß Bernd

Elgeba am 11 Aug 2024 00:45:52

Vorsicht mit diesen Luftsäcken unter dem Auto, die können den Tanks unter dem Auto und den Zuleitungen zu den Tanks gefährlich werden.Ich bin allerdings der Meinung ,dass Airjack und Sandbleche hier in Europa überflüssig sind, ich fahre seit 27 Jahren Wohnmobil und habe sie nie gebraucht, davor in meinen VW Bus Zeiten in Nordafrika des Öfteren. Dem Besitzer des CP, auf dem Du Dich festgefahren hattest, würde ich verbal in so einem Fall in den Hintern treten, es ist ganz klar seine Sache dafür zu sorgen ,das seine Gäste mit ihren Fahrzeugen sicher stehen können,wenn nicht, ist er für die Bergung zuständig und hat für eventuelle Schäden aufzukommen.

Gruß Bernd

BikeAir am 11 Aug 2024 08:13:43

Wir hatten uns in Südamerika auch 3 x festgefahren, davon 2 x im Sand / Lavasand. Um daraus zu kommen braucht man eigentlich nur 2 Dinge - 2 gute Sandbleche (keine 4) und einen BW Klappspaten. Bei den Sandblechen, unsere sind aus Kunststoff, aber nicht die billigen nehmen! Unser lagen so bei 200 Talern. Die hängen bei uns in der Garage an der Wand.
IMG_0446.JPG .JPG

BikeAir am 11 Aug 2024 08:53:21

Nachtrag: Wenn man schon mit dem Differenzial aufsitzt, hat man aber schon beim Versuch des Herausfahrens etwas verkehrt gemacht, oder? Beim nächsten Mal, mehr Gefühl und "Aufschaukeln" und dann im richtigen Moment raus. So haben wir das öfter schon ohne Sandbretter geschafft. Hie im Bild, mit Sandbrettern anfahren und dann mit Gefühl "durchziehen" ....und sich gar nicht erst richtig eingraben,

IMG_4064.JPG

cheldon am 11 Aug 2024 09:53:47

IMG_0618.jpeg

Diesen Camper habe ich mit dem Abschleppseil rausgezogen. Den Bergegurt hatte ich leider nicht dabei. Das Seil bis 15t war danach hin.
Schau mal bei Sandbleche.de
Auf wüstenstrecken lasse ich Luft raus. Das hilft bei sandigen Passagen.
Im Matsch kann man sich auch schon mal damit helfen. Jedoch nicht, wenn man aufliegt…

Roverland am 11 Aug 2024 10:06:23

bstocker hat geschrieben:…Das hat nix mit Glauben zu tun. Das ist Physik und Er-Fahrung.


Volle Zustimmung!

Luppo am 11 Aug 2024 10:29:19

Wer stellt sich denn mitten in den Sand? Sorry.

andwein am 11 Aug 2024 11:42:06

Luppo hat geschrieben:Wer stellt sich denn mitten in den Sand? Sorry.

Gute Frage! Standplatzwahl und Anfahrtsweg sind eine Kunst für sich. Aber man lernt enorm beim Freischaufeln.
Habe mich in den ganzen Surfjahren bestimmt schon sechs bis achtmal eingegraben. mit 40J kein Problem, ab 70J wirds hart.
Gruß Andreas

Elgeba am 11 Aug 2024 11:46:25

Vor allem bei über 40°, da kommt richtig "Freude auf".


Gruß Bernd

chris11e am 11 Aug 2024 11:54:57

Dani99 hat geschrieben:Und das Luftkissen sowie die Sandschienen stehen jetzt ganz oben auf unserer Einkaufsliste.


Hi Daniel,
es geht ggf auch einfacher. Uns ist etwas ähnliches passiert (nicht ganz so heftig). Wir haben uns mit relativ einfachen Anfahrhilfen, die wir damals ad hoc bestellt hatten, sowie unserem Wagenheber beholfen. Details findest du hier in diesem Beitrag, falls von Interesse --> Link. Die Anfahrthilfen haben wir seitdem immer mit und auch mehrfach benutzt (sowie an Nachbar verliehen :D). Nicht nur im Sand, sondern auch Matsch, durchgeweichter Rasen, Wiese etc etc. M.E. sind diese einfachen Teile so gut nutzbar und sie reichen für viele Situationen aus. Problematischere Situationen vermeiden wir (wenn möglich und vorher sichtbar), durch sichtbar weichen Sand fahren oder dort parken kommt für mich nicht in Frage :D
Viele Grüße,
Christian

cheldon am 11 Aug 2024 12:05:43

IMG_2580.jpeg

Sand hat schon was, der Luftdruck auf 1.5 Bar.

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