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Ich habe mir damals die Entscheidung nicht leicht gemacht, aus Gewichtsgründen auf das schwere Ersatzrad und Wagenheber zu verzichten. Pannenspray war vorhanden. Nachdem es sich jetzt gerächt hat, halte ich es für angebracht, dem nächsten, der sich mit solchen Gedanken trägt, eine Warnung zu hinterlassen. Sicher hing es aber auch mit der zweiten ebenfalls schwierigen Entscheidung zusammen, nämlich Ganzjahres-Winterreifen-Fahrer zu werden. Der Gründe hierfür waren: habe weder Garage noch Keller und mein Reifendienst bot keine Einlagerung mehr an, und der nächste war eine Dreiviertelstunde mit dem Auto entfernt, und ich hatte einfach keine Lust mehr auf den zweimal jährlichen Krampf mit Termin machen und durch die halbe Stadt fahren. Dass sich hierdurch bei einem 2006er Ducato, der höchstens mit 100km/h gefahren wird, das Fahrverhalten oder der Spritverbrauch geändert hätten, habe ich nicht bemerkt. Dennoch dürfte die aktuellen Hitze die Winterreifen an ihr Limit gebracht haben. Warum nicht das ganze Jahr Sommer? Ich wollte mir zu corona-zeiten die Option auf Wintersport mit dem Camper offen halten, was ich auch genutzt habe. Nur gut, dass es relativ heimatnah auf der Autobahn passiert ist, und nicht bei der Abfahrt vom Furkapass. Heute kommen vier neue Allwetterreifen drauf. Da es Samstag Nachmittag passiert ist, hat es mich nun knapp drei Tage Urlaub gekostet. Was genau ist mit dem Reifen pasiert und warum meinst du dass es daran liegt dass der Winterreifen im Sommer gefahren wurde. Ich habe viele Jahre ohne Probleme Winterreifen im ganzen Jahr gefahren und musste sie wegen Alter und nicht wegen zu wenig Profil wechseln. Meine Erfahrungen mit Allwetterreifen auf dem Wohnmobil sind dagegen ziemlich übel. Nach 3 Jahren (<50tkm) waren sie auf der Antriebsachse runtergefahren. Das gilt natürlich nur für das Wohnmobil. Bei PKW sieht es etwas anders aus. Hubert Kommt vielleicht auch darauf an, welche GJR man wählt. Unsere Goodyears (mit M+S Symbol, die neue Version jetzt auch mit Schneeflocke) hab ich nach 6 Jahren mit 3 mm Restprofil runtergeworfen, nach ca. 70.000 km. Schwabbelige Winterreifen bei 35° im Schatten brauch ich nicht. Dass GJR sich schneller abfahren als echte Winterreifen (bei ganzjährigem Einsatz), sollte mich doch schwer wundern. Zum Thema Ersatzrad: nie ohne. Diesen Urlaub wieder gebraucht wegen Schraube im Reifen (noch nicht undicht, aber vorsichtshalber gewechselt; so einer ist mir schon mal geplatzt). Hat Rennerei und Zeit gespart, das Ding im Urlaub zu ersetzen. bis denn, Uwe
Noch ein Wort hierzu: auf unserem T6 hatte ich mal die Winterreifen ziemlich weit ins Frühjahr rein gefahren und dann waren Ende März an die 30°C. Wer da keinen Unterschied zu Sommerreifen oder GJR merkt, sollte mal seinen Popometer eichen lassen... ich fand das ziemlich deutlich schlechter. Im Sommer ans Mittelmeer möchte ich mit sowas auf keinen Fall, egal mit welchem Fahrzeug. bis denn, Uwe
Das hatte ich auch mit den Original(Sommer)reifen. Nach der Vermietung mit etwa 24Tkm und einem Jahr waren die Vorderreifen ziemlich mau. Ich hab die dann auf die gleiche Sorte tauschen lassen und nach relativ kurzer Zeit (4 Jahre 25Tkm) waren sie wieder weit runter (ich fahre normalerweise sehr sanft). Danach GJR und wesentlich längere Standzeit. Nach 7 Jahren und 45Tkm(incl. Corona) habe ich sie aus Vorsicht tauschen lassen vor einer großen Fahrt.
Die Diskussion hatten wir ja schon öfter. Ich bin eigentlich immer ohne Reserverad unterwegs, weil mir fast nichts passiert. Daher bin ich optimistischer. Die letzte Schraube im Womoreifen ist mehr als 25 Jahre her, und damals konnte man noch gut damit fahren, weswegen ich es erst irgendwann bemerkt habe. Im PKW etwa alle 10 Jahre und auch da fuhr er noch. Fürs Nordkapp habe ich tatsächlich ein Reserverad eingepackt, natürlich :-) nicht gebraucht. Bei 3,5t ist es einfach ein Gewichtsproblem. RK
Was ist daran übel? Nix, völlig normal. Natürlich fährt sich ein Ganzjahresreifen schneller ab, Winter- und Sommerreifen teilen sich ja die Jahresfahrleistung. Auf der Antriebsachse sowieso. Wir haben ab Werk schon Ganzjahresreifen drauf gehabt, bin sehr zufrieden damit und auch im Winter, wenn es in die Berge geht, funktionieren sie. Gruß Axel Leider wissen wir ja immer noch nicht, was dem TE genau passiert ist, wie alt der Reifen war und wie viele km er schon auf dem Buckel hatte!? Ganz zu schweigen vom "Pflegezustand" ... sprich gefahrener Luftdruck im Verhältnis zum Achsgewicht etc.!
Heißt das das die Reifen auf der Antriebsachse Deines PKWs mehr als 50.000km halten? :eek: Grüße Dirk
Wir wissen ja nichtmal was überhaupt passiert ist! Plattfuß durch Schraube kann auch bei einem nigelnagelneuen Reifen nach 3km passieren! Und wenn dann das Pannenkit überaltert ist und nix mehr taugt.... :gruebel: :nixweiss: Grüße Dirk
Moin, worin besteht der Unterschied zwischen Ganzjahres-Winterreifen und Allwetterreifen ? Grüße Ralf.
Ich bin zwar nicht gefragt, aber nur am Rande: in meiner Vielfahrer-Zeit (nach meiner "Rennfahrer-Zeit", und vorallem nach 11 Wochen USA 1988) legte ich pro Jahr 90.000 km zurück, hauptsächlich Autobahn zwischen Flensburg und Florenz / Wien und Paris - mit einem (!) Reifensatz. Meinen Fahrstil habe ich völlig geändert; nie mehr über 120 km/h. Damals habe ich angefangen während der Fahrt, völlig entspannt, Hörbücher zu "lesen".
Es gibt Sommerreifen, Winterreifen und Allwetterreifen (mit Schneeflocken-Symbol), "Ganzjahres-Winterreifen" ist ein Widerspruch in sich.
Du musst richtig lesen: Es ist ein Ganzjahres-Winterreifen-Fahrer, er fährt also das ganze Jahr den Winterreifen. Und der Unterschied zwischen Winterreifen und Allwetterreifen/Ganzjahresreifen ist ja bekannt. Und jetzt mit den Allwetterreifen ist er ein Ganzjahres-Allwetterreifen-Fahrer :lol: Gruß Axel Axel war schneller Manchmal kommt es mir so vor als ob hier manche die Fehler in der Grammatik suchen wenn sie sonst nichts beizutragen haben. Gruß Joachim
Ich werde aus deinem Text nicht schlau. Kannst du vielleicht näher darauf eingehen was zu meinst :nixweiss:
Ohne die Reifen / Räder untereinander zu tauschen? Grüße Dirk
Ja! Es ist immer eine Frage der Fahrweise; ich hatte es nie eilig.
Muss man nur bei Fronttrieblern. Heckgetriebene Fahrzeuge nutzen ihre Reifen i. A. sehr gleichmäßig ab, wenn man nicht gerade an jeder Ampel nen Kavalierstart hinlegt. bis denn, Uwe Reifen und Motoröl sind ja hier ebenso ein Thema wie in den Motorradforen ![]() So ganz verstanden habe ich den Fred des TE nicht verstanden. Es gibt keine Ganzjahres-Winterreifen. Entweder sind es Ganzjahresreifen - oft auch 4seasons genannt - oder Winterreifen, die beiden Typen neben den Sommerreifen. Zu vermuten ist, daß Huniel einen Reifenplatzer erfahren hat. Das hätte auch mit einem Sommerreifen passieren können. Im Laufe meiner km-Erfahrung sind mir 4 Sommerreifen und 1 Winterreifen geplatzt - zum Glück bei geringer Geschwindigkeit (120/130km/h). Sowas passiert unabhängig vom Fahrzeugtyp, denn es waren immer andere Fahrzeuge ![]() Im Februar habe ich als Ersatz für den sch... Agilis vorne GT Radial Maxmiler WT2 aufziehen lassen - 100% Winterreifen. Aufgrund der Achslasten fahre ich die mit 3,5bar, was mir angenehmer ist als die möglichen 3,0bar. Wir hatten letztes Jahr auch ganz ordentliche Temperaturen von deutlich über 30°C, entsprechend ist die Asphalttemperatur. Nach langer BAB-Fahrt keine besondere Temperaurerhöhung der Reifen. Vorstellbar wäre für mich, daß der Reifen durch eine unbedachte Fahraktion eine Schädigung erlitten hat oder der Reifen dauerhaft mit zu wenig Druck gefahren wurde. Im Großen und Ganzen wurde das schon oben erwähnt. Vielleicht erfahren wir doch mal näheres ![]() Ich wüsste nicht mal ob ich den inneren Zwilling hinter selber tauschen könnte....
Habe ich schon einpaar Mal gemacht, ist nix anderes wie ein normaler Radwechsel, nur dass sich eben 2 Räder lösen, wenn man die Radmuttern entfernt. Und wenn man eine Ventilverlängerung benützt, dann muss man hier etwas mitdenken. Nur Mut! :lol: Gruß Axel
Wo ist das Problem? Radmuttern anlösen, Bock hoch, Radmuttern ab, äußeren Zwilling abnehmen und zur Seite stellen, inneren Zwilling mit Ersatzreifen austauschen, und dann retour. Manche Probleme sind keine. Man darf natürlich keine Angst davor haben, sich schmutzig zu machen, und man muss das richtige Werkzeug dabei haben. Am längsten dauert bei mir, den Ersatzreifen unterm Heck rauszufummeln... bis denn, Uwe Ich wechsel sehr gerne freiwillig 2x im Jahr die Räder. Ich erkenne, ob die Radschrauben festrosten, oder ob ich unterwegs Problem bekommen würde. Ich habe einen Blick auf die Naben. Kann mir alle Manschette in Ruhe näher anschauen. Bremsschläuche und Sensorleitungen werden mit kontrolliert. Die Bremsbelagstärke und ob sie gleichmäßig abgenutzt sind erkennt man ebenfalls mit einem Blick. Seilzüge für die Feststellbremse werden mit kontrolliert. Dauert bei guter Vorbereitung ca. 30 Minuten und ich weiß Bescheid. Und ein Winterreifen bremst im Sommer einfach Sch...., genau wie ein Sommerreifen im nasskalten Winter, wenns drauf ankommt.
Dann ist es ja einfach, mit Stützen noch einfacher.
Würde ich jetzt so mal nicht unterschreiben wollen, dafür könnten die Faktoren zu unterschiedlich sei. Fakt ist, dass der GT radial als Winterreifen erheblich besser ist als der Michel Agilis. Sei es beim Anfahren, Bremsen, Kurvenfahren oder Laufruhe nimmt er dem Michel Punkte ab. Natürlich kommen Schwachpunkte durch wie mangelnde Traktion beim Anfahren, aber die hatte ich beim Conti SportContact auf dem Vectra 3,2 Sport ebenfalls, die ich bei meinem Mercedes nicht mehr habe und z.B. beim Iveco ebenso wenig haben dürfte. So ehrlich muß man schon sein und nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Nein, glaube ich nicht, höchstens ein falscher Luftdruck! Ich fahre jetzt 6x Yokohama Winterreifen mit Bergspitzensymbol seit 7 Jahren im Sommer wie im Winter. Sommerziele sind Sardinien, Sizilien, Korsika und Südfrankreich. Alle noch TipTop,. keine Flankenrisse, keine Ablösungen Gruß Andreas Mit Pannenspray einen Wohnmobilreifen zu füllen? Ich habe im Fall einer Schraube in der Lauffläche die herausgedreht, einen Stopfen mit Kleber aus dem Repairkit eingezogen und mit dem Kompressorr wieder aufgepumpt. Die Panne konnte ich ohne Radwechsel beheben. Ein Reserverad haben wir immer an Bord. Flankenschaden auf einer Piste…
Und bis zu welchem (Reifen)Alter fährst Du Deine Reifen? Die Reifenpanne lag sicherlich nicht an den Winterreifen. Ich fahre genauso wie Andreas Winterreifen auf dem Reisedrachen, das ganze Jahr, mit angepasstem Luftdruck entsprechend Achslast Selbst bei 30C in Spanien auf der Autobahn gabs im Mai keinerlei Probleme etwa Druckerhöhung oder Temperatur des Gummis. Keine wirklichen Unterschiede zu den gemessenen Werten vorher mit Conti Alljahres Camperreifen, im Gegenteil der Michelin blieb eher kühler und stieg weniger im Druck an. Da ist auch nix schwabbelig oder schwammig, die Michelin Alpin 121 Traglast fahren sich zackig und präzise auch im Sommer. Verschleiß auf 15tkm 1,5mm Profil bei 9,5mm Neuprofil also noch einiges an km zu erwarten. Verbrauch identisch mit Conti Ganzjahresreifen. Ersatzrad ist bei mir bei allen Fernreisefahrzeugen an Bord seit Jahrzehnten, auch im WoMo in der Garage. Mit den Conti Ganzjahresreifen bin ich nicht glücklich geworden. Bei Nässe fehlte Grip, bei Schnee wars ebenfalls nicht der Hit und die Teile waren laut und polterig und sie fuhren sich null komma nix ab. Die Michelin Crossclimate Ganzjahresreifen waren mir im Sommer bei Nässe deutlich zu rutschig. Wechseln wie ich es beim PKW mache ist beim WoMo wenig sinnig bei uns. Wir sind im Hochsommer kaum unterwegs, jedenfalls keine langen Reisen. Dafür aber im Winter und in den Übergangszeiten, demnächst in Skandinavien im September/Oktober. Die Winterschlappen haben schöne griffige Lamellen und geben klasse Grip auf Schotter und nassem Gras. Beste Gruesse Bernd Ich käme bei einem PKW nie auf die Idee im Sommer Winterreifen zu fahren. Bei Wohnmobilen ist das aber eine ganz andere Geschichte (insbesondere >3,5t). Für mich ist es der beste Kompromiss. Ich fahre im Winter (oft mit Schnee) durch Frankreich um dann in Spanien bei >20°C durch die Gegend zu tingeln. Da werde ich doch nicht mitten in Spanien auf Sommerreifen wechseln :lol: Aber die 3-5 Tage durch Frankreich würde ich auf keinen Fall mit Sommerreifen fahren! Die Touren im deutschen Sommer beschränken sich auf max 5tkm. Da kann ich kaum Verschleiß an den Winterreifen feststellen. Und fahrtechnische Probleme hab ich auch noch nie gehabt. Hubert
Bis auf das Lösen der Radschrauben macht das alles der ÖAMTC bei der jährlichen (Pickerl)Kontrolle, das reicht mir. Der hat mehr Ahnung und geht von unten an den Boden. RK
Je nach Fahrleistung so 6-8 Jahre, dann kommen Sie runter. Der nächste Satz sind 4 Season Reifen, am liebsten Michelin CrossClimate+. Ich glaube allerdings noch nicht dass es diesen für den Transit gibt. Gruß Andreas
SO halten wir das auch :) Vor 1 Jahr haben wir gewechselt auf MAXXIS All-season : --> Link Imho eine gute Wahl - bin sehr zufreiden :gut: Die Winterreifen hatten 5 Jahre und sicher unter 20 Tsd km auf dem Buckel. Reifendruck hinten knapp 5 bar. Winterreifen und hohe Temperaturen sind keine Freunde. Es gibt Arctic Winterreifen da sind unsere Winter schon zu warm für. Auf meinem Jeep TJ fahre ich ganzjährig Winterreifen aber bei 5000 km im Jahr und in Norddeutschland kein Problem.
Die müssen nicht befreundet sein für mich. :mrgreen: Ich fahre nicht im Hochsommer in den Süden - für die paar Wochen im bescheidenen deutschen Sommer D ist es kein Problem in Skandinavien schon gar nicht. Nach zwei Urlauben im Mai-Juni in Spanien und 18000km - Original 9mm Profil - jetzt 7,5mm - gleichmäßig kein Sägezahn bisher. Manche Ganzjahresreifen bremsen im Trockenen schlechter als meine Agilis Alpin. Wer im Hochsommer viel im Süden unterwegs ist der mag das anders sehen. Beste Gruesse Bernd |
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