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Ich wollte mal ein paar Gedanken zu Kastenwagen mit Allradantrieb loswerden. Ich hatte das ja die Tage schon mal unter Caravan Salon 2024 angedeutet, das wir uns gerade gedanklich mit sowas befassen. Was ich nicht meine, sind die Fahrzeuge ab Iveco Daily aufwärts, die sind a) viel zu groß und b) unbezahlbar teuer und c) zu unhandlich, also nichts für unsere Zwecke. Dazu habe ich dann auch heute mal durch Mobile geschaut, was es da so gibt und lande da erst einmal bei folgendem Ergebnis: Es gibt verschiedene Hersteller, die Kastenwagen fertig ausgebaut mit 4x4 anbieten, da wäre im untersten Preissegment der Ford Transit, so in der Range von 60 - 70t€ Etwas darüber der Citroen, Peugeot /Ducato mit 80 - 100t€ Etwa gleich liegt der VW Crafter und dann mit ca. 50k€+ Abstand folgt der Mercedes Sprinter. Das deckt sich auch alles in etwa mit meinen Messeerfahrungen. Es gibt ja das Video von einem WoMo Blogger, der sich einige 4x4 angesehen hat, die außen martialisch aussehen, aber noch nicht einmal einen Unterfahrschutz besitzen. Da kommt dann auch gleich die Frage auf, WOFÜR will man es einsetzen und was darf er kosten? Ich sage es mal kurz, man sollte damit die Panamerican fahren können, ohne die extremen Extreme. Man muß damit nicht durch das offene Gelände fahren, aber für eine Lagunenroute oder die "Ruta del Muerte" sollte es reichen, ebenso alle unbefestigten Straßen, bergauf und bergab. Ich bin mit anderen 4x4 durch SA gefahren und weiß, wo meine Frontkratzergrenzen liegen, wo ein 4x4 mal locker weiterfährt, da reicht schon eine Menge Regen, etwas Lehm auf der Straße und eine gewisse Steilheit und dann fährt nur noch einer. Zugegeben den Ford mag ich garnicht und ziehe ihn auch nicht wirklich in Betracht, das Führerhaus und damit die Sitze sind zu niedrig, er ist auch recht schmal und wie ich schon sagte - ich mag ihn nicht. Den VW Konzern mochte ich auch noch nie, bleibt also der Ducato und seine Brüder und der Mercedes Sprinter, wobei ich nicht bereit bin, die für den Sprinter aufgerufenen Preise auch nur annähernd zu bezahlen. Bleibt aber trotzdem die Frage, warum ist der soooo unverschämt teuer? Weil die Leute es bezahlen? Was ist daran wirklich besser als z.B. bei einem Ducato. Ist der 4x4 des Sprinter sooo viel besser als der Ducato mit dem 4x4 Dangelumbau, ich habe da so meine Zweifel. Ich habe genügend Sprinter aller Baujahre in SA gesehen, die teils aus banalen Gründen liegen geblieben sind. Ducatos eigentlich keine, aber faiereweise muß man sagen, daß davon auch deutlich weniger unterwegs waren. Gut die Ducatofamilie gibt es derzeit nicht mit 4x4, sondern wahrscheinlich erst wieder Ende 2025, dafür dann aber mit Automatik, was ich toll finden würde, der Zeitpunkt wäre für mich kein Problem, ich denke ja im Moment nur nach vorne. Auch die Ausbauten sehr vieler 4x4 Kastenwägen, die ich mir angeschaut haben, geben mir zu denken, von manchem Custom mal abgesehen. Der Sprinter in der 6m Variante ist verdammt eng und läuft dazu noch verjüngend nach oben, wir fanden ihn schon sehr eng, die Ducs waren da deutlich (12cm) entspannter und mit fast geraden Außenwänden, die Innenausstattungen waren fast alle so la,la und recht einfallslos, dazu die Bäder in Miniaturausführung und selbst die teuersten Sternenträger, hatten meist noch eine Chemietoilette drin - kaum zu glauben, oder? Daher kam bei uns die folgende Idee auf. Sofern wir uns in etwa +/- 2 Jahren dafür entscheiden sollten, wäre unser Weg derzeit folgender: Ein Ducato oder aus der Familie L2H2, neu zu kaufen und mit Dangel 4x4 Antrieb auszustatten zu lassen und ihn dann von einem Ausbauer, genau nach unseren Vorstellungen ausbauen zu lassen. Aufgefallen ist uns dabei z.B. die Camper Schmiede mit tollen und witzigen Ideen, aber es gibt da ja auch noch andere. Was haltet Ihr davon? Grüße Die Frage ist, was willst du damit machen. a.) Auf einem Campingplatz Dicke tun? b.) Oder wirklich Offroad fahren? Auf Rüttelpisten? Bei a kannst du jedes Fahrzeug nehmen. Bei b.) brauchst du Bodenfreiheit und einen stabilen Ausbau, der sich nicht beim ersten Schlagloch verabschiedet. Die Einrichtung muß auch bei Belastung die Wäsche und das Geschirr halten. Es gibt noch c.) bleib bei einer Antriebsachse, spart Gewicht und Kosten. Ich hatte vor kurzem einen Bericht im Fernsehen gesehen. Ein Paar hat einen alten Ducato oder Boxter umgebaut und fährt damit über die Anden in Südamerika. Von Kanada bis Feuerland. Dementsprechend kann man meiner Meinung nach mit jedem Kastenwagen mit 1-Achs Antrieb fast überall hinkommen. Bei einem Wohnmobil mit ungünstiger Gewichtsaufteilung sieht das etwas anders aus. Da kann schon eine feuchte Wiese Probleme machen. Aber der Typ von Fahrzeug war ja nicht gesucht. Nicht wenige Wohnmobilisten sind um die Welt ohne Allrad gekommen. Und so richtiges permanent Allrad wir eh kaum angeboten. Und überteuertes Pseudoallrad ist zumindest nicht mein Fall. Es geht hier nicht darum ob man 4 x 4 braucht, sondern welcher zu empfehlen ist. Ich würde auf alle Fälle zum Fiat/Peugeot raten. VW, MAN, Mercedes, wären mir zu schmal und auch zu teuer. 4 x 4 nachrüsten und dann nach Wunsch ausbauen lassen wird allerdings auch sehr teuer. Warte ab, in 2 Jahren gibt es vielleicht ganz andere Angebote die genau haben, was du dir wünschst. Bitte nicht vergessen ohne Sperren drehen anstatt 2 eben 4 Räder durch. Wenn man viel über unbefestigte Straßen oder bei winterlichen Straßenverhältnissen fahren will, ist aber irgendwann auch die Frage, wieviel einem die zusätzliche Bequemlichkeit des Allradantriebs und ggf. der Differentialsperre wert ist, auch wenn man diese Straßen prinzipiell schon mit einachsigem Antrieb fahren kann. Beim PKW ist das nicht ungewöhnlich, dass Leute, die in den Alpen oder an der Nordseeküste wohnen, Allrad-PKW fahren, auch wenn man grundsätzlich mit entsprechender Vorsicht auch im Winter mit 2-Rad-Antrieb fahren kann. Bei Mietfahrzeugen habe ich in solchen Gegenden (Namibia, Australien NT) Allradfahrzeuge genommen, auch wenn man die Strecken mit einer angetriebenen Achse fahren kann. Beim Kaufen würde ich überlegen, wie oft ich auf solchen Strecken unterwegs sein will. Bei diesen Strecken braucht man dann nicht unbedingt Unterfahrschutz. Höherlegung und Differentialsperre helfen aber.
Ich erinnere mich an meinen Hyundai Santa Fee 2012. In dessen Betriebsanleitung stand deutlich, daß es sich "trotz Allrad" nicht um ein Gelände gängiges Fahrzeug handelt und man vorsichtig damit sein sollte. Das dürfte auf Allrad-Womos auch zutreffen! Und mein BW-Fahrkurs für LKW (1967) fiel mir auch gleich wieder ein. Der Fahrlehrer in dem --> Link sagte (nach vorne, auf eine "Steilwand" deutend) "da fahren wir jetzt rauf" - ich dachte "der spinnt", bis wir oben waren - runter wars noch schlimmer; das war praktisch wie eine Liegestütz auf dem Lenkrad. Aber das ging :eek: :D Zur Panamaerica kann ich nix sagen / nicht einschätzen, was es braucht… Aus Afrika / Arabien hab ich für uns folgende Prio für das Basisfahrzeug mitgenommen 1) Bodenfreiheit 2) Böschungswinkel 3) Untersetzung 4) Differentialsperre 5) Allrad Und ein bisschen als oberste Prio die Frage, wenn etwas kaputt ist, wie kommt man an Teile… Beim Thema mit den Teilen habe ich gelernt, das zwei Hersteller die da zusammen kommen (bei uns Mercedes und Oberaigner, bei Deinem Favoriten Fiat und Dangel) das Thema deutlich komplexer machen. Zumindest bei unserer Kombination waren alle Werkstätten überfordert, die richtigen Teile im Umbaubereich zu finden. Da weißt Du entweder selbst Bescheid, oder brauchst einen Kontakt der da hilft. Von daher wäre mein nächster Favorit ein Auto wo möglichst nur einer alle gebaut hat. Da gibt es aktuell aber nur den Iveco. Der a)arg teuer ist und b) wohl als 4x4 auch immer noch mit Problemen u.a. am Verteilergetriebe kämpft… Zu, Dangel Allrad habe ich nichts gefunden. Wenn Du da keine Untersetzung hast, und keine Chance auf einen sehr kurzen ersten Gang wird das in steilen / unebene Passagen schon echt Mord am Auto / am Aufbau. Und zweimal sind wir auch nur mit der Untersetzung im ersten noch voran gekommen, für den zweiten hat die Leistung nicht mehr gereicht. Und ich muss zugeben, die Strecken währe ich nicht gefahren, hätte ich die kritischen Stellen vorher gekannt. Aber das ist ja dann das Problem mit gutem Allrad, man traut sich mehr… und wenn es schwierig wird richtig langsam fahren zu können ist unschlagbar… Wenn der Dangel also keine Untersetzung hat würd ich eher nen Iveceo 4x2 Kasten nehmen, gucken, dass der etwas hoch kommt und hinten ne Sperre rein. Zumindest für 98% der Dinge, die wir in Afrika gefahren sind nicht schlechter als nen 4x4 ohne Untersetzung und Sperre… und mit Hinterrad geht mehr als mit Frontantrieb. Zum Ausbau. Bei uns ist auf 60.000 km da unten am Sprinter so ziemlich alles angeschlagen gewesen, was es gibt (Blattfeder, Lenkgetriebe, Radlager, Stoßdämpfer, Automatikgetriebe), nur der Bockletaufbau, der hatte nur zerkratzte Gummis an den KCT Fenstern, die getauscht werden mussten. (Auto ist halt zu breit für die Mopanebüsche in Afrika). Will sagen, wenn Du Strecken fährst, die echt Allrad brauchen wirst Du noch deutlich mehr Erschütterungen im Aufbau haben als mit dem 4x2. Da sollte der Ausbauer wissen, was er tut. Sonst hast Du Teile im Auto liegen, die eigentlich an der Wand sein sollen… Zu den Kommentaren geht alles ohne Allrad. Das hat BikeAir ja grad gemacht. Die Länder gehen mit jedem 4x2. Aber nicht jede Strecke / Gegend in den Ländern geht mit 4x2. Er will ja beim nächsten mal mehr können…
Uli hat aufgepasst :) Ich bin ja mit einem normalen Ducato TI durch Südamerika .............gefahren, aber eben nicht überall :) :) :) ich muß da nochmal hin. Zum Nachlesen der Dangel Möglichkeiten --> Link Ich würde auch beim nächsten Mal den DPF rausnehmen und ausprogrammieren lassen, ebenso Ad Blue. i Grüße Ein schlechter Allrad ist besser wie keiner. Ohne Diffsperre hinten bleibt es eine Krücke da die Verschränkungen Miserabel sind. Ohne Untersetzungsgetriebe fehlt die Kraft in anspruchsvollen Passagen. Beispiel im ersten Strassengang ist mein Jeep tj im Gelände zu schnell. Im ersten Geländegang kriecht er im Standgas steile Steigungen hoch. Bergab kriecht er genauso langsam runter. Das andere wie ist die Spritqualität in den Ländern, verträgt die das Fahrzeug? Meine Schwester ist mit einem VW Bus T1 von Ägypten die Ostküste Afrika runter und Westküste hochgefahren.
na ja, soviel mehr geht auch mit einem Allrad mit derselben Bereifung nicht. Wie schon dral geschrieben hat, aber leider falsch, es drehen dann nicht vier Räder durch, sondern immer noch eins, falls nichts an Sperren installiert ist. Mit 4x4 vielleicht später als bei 4x2, aber der Moment wird kommen. :D Grundsätzlich sind ja die heiklen Strassenabschnitte nicht eben, also brauchst du Verschränkung, hilft ungemein, möglichst 4 Räder mit Bodenkontakt. Nun kann das ein Ducato so gar nicht, ein Rad in der Luft, und es propellert Luft um sich rum. Hierzu könnte nur helfen, grosse MT Reifen mit wenig Luftdruck. Und damit meine ich grooosse Räder auf kleinen Felgen, also viel Gummi. Dazu müsstest du vielleicht von deinen geliebten Michelin Camperreifen auf BF Goodrich MT oder AT z.B. 315/70/15 umsteigen, hilft unglaublich viel bei richtigem Luftdruck, so 1.5bar geschätzt, wir sind sie bis 1.1 gefahren, auch mit 3.5t. Und viiieeel Federweg, Fahrwerk sehr soft eingestellt, es sollte schaukeln und sich bewegen. Nix bretthart und Deutsche Autobahn, soft, schaukelt, will nicht geradeaus fahren. Den Umbau auf 4x4 find ich völlig sinnbefreit ohne A: Sperren B: Verschränkung dafür mit C: Michelin Camperreifen. Schade fürs Geld. Mit der Hälfte davon hast du ein geiles Fahrwerk, gute Schlarpen, mit beidem zusammen ein wenig mehr Verschränkung und damit fast immer Bodenkontakt. War noch nie in Südamerika, und schon gar nicht auf dieser "muerte" Route, aber nach Youtube, danke für die Idee :D lauern dort noch ganz andere Gefahren und Risiken. Dazu nur als Konsens: Das ist eine geländegängiges Allradfahrzeug !!! Und das ist ein kaum geländegeängiges Spielzeugfahrzeug: Aber über Regenwürmer und durch seichte Pfützen kein Problem Dieser tonnenschwere MAN kann sicher viel für seine Größe ist aber letztlich auch nur Protzerei. Nix mit Konsens, eher Nonsens so wie der Sprinter auch. Ein wirklich geländegängiges Fahrzeug ist viel kleiner und kann auch mal über eine schmale hölzerne Brücke fahren.
Für solche Fälle wie schmale Brücke kann ich nur eines empfehlen: --> Link Hat sogar ökologisch nachwachsende Betriebsstoffe 8) :lach: manch jemand möchte auf seiner Route abseits befestigter Straßen, ja gibt es auch beispielsweise auf Sardinien und in Finland, nur einfach eine Stelle mit lockerem Sand und leichtem Geröll, ein steile (unbefestigte) Wegstrecke oder einen Bereich mit Schnee überwinden... dafür ist der Allrad super. glaube es geht kaum jemandem um die Durchquerung ausgetrockneter Flussbetten in Kirgisien.... :roll:
Wir hatten auch Allrad-PKW in den Alpen. Im Winter kam man damit ohne Ketten fast überall hin, während selbst der Frontantrieb nur mit Kampf oder Kettenanlegen funktionierte. Heckantrieb war überhaupt eine Katastrophe. Es ging bei uns nicht um Gelände sondern nur um normale Straßen mit Schnee.
Das war bei einem der Allrad PKW auch das Problem. Wir mußten mal mit Wowa auf eine steilen Schotterstrecke stehen bleiben (miese Baustellenampel). Das Fahrzeug ist nicht durchgerutscht, aber Benziner ohne niedrigen Gang ging einfach nicht. Drehzahl und Leistung funktionierten nicht. RK
Moin, ohne Sperren dreht nur ein Rad durch, egal ob 4x4 oder nicht (Pseudo Sperren ala Traktionskontrolle ausgenommen). Wenn alle 4 Räder durchdrehen, hast du das Mittendifferential + beide Achsdifferentiale gesperrt. Grüße Ralf.
Stimmt, warum nicht gleich eine 8x8, der kommt dann zwar durch viel Gelände, aber nicht dahin, wo wir waren, bzw. hinwollen. Von daher hat Koblenzo halt den Eingangstext nicht gelesen - setzen, Thema verfehlt. :)
doch, sh. nächsten Bilderpost
Der Moment, wird irgendwann kommen, aber bis dahin, hätte uns ein, in Koblenzos Sinne, "Spielzeug 4x4" überall hoch gebracht, wo wir eben mit 2x4 hängen geblieben sind. Genau darum geht es, nicht um Gelände. Manche sind halt durchaus eben, aber seeeehr steil oder im Regenwald sehr rutschig, da reicht dann auch ein "Spielzeug 4x4" Na ja, das waren keine Camperreifen sondern Ganzjahresreifen mit recht grobem Profil, die sind halt nicht nur, wie die BFGoodrich, nur im Matsch wirklich gut, sondern auf den restlichen 85% Straßen auch. Luftdruck sind wir stellenweise bis 1,8 bar runter Ich respektiere ja Deine Erfahrungen, aber gibt mehr als nur "schwarz oder weiß", sondern auch jede Menge Graustufen dazwischen. Es geht eben darum die meisten Straßen befahren zu können, nicht die Extreme, die schafft der MAN ja auch nicht, weil zu groß und zu schwer. Außerdem bräuchte der auch dann eine Sägewerk vor dem Führerhaus, weil er ja auch seeehr hoch ist. Solltest Du mal hinfahren........... :) :) :)
So ist es, Jaki1190 hat es verstanden, also nochmal zurück zur Eingangsfrage. wo liegen die Unterschiede, bei den Kleinen? Grüße Hier mal ein paar Bilder, von Stellen, die ich meine, mit einem normalen 4x4 ohne Probleme zu bewältigen gewesen wären, dazu die vielen Stellen, die man mit 2x4 so gerade geschafft hat. Eigentlich eine "gute" Straße, aber leider viel zu steil, das 4x4 Schild am Eingang haben wir wohl übersehen..... auch hier wäre es mit 4x4 locker weitergergangen Toyota Hilux gibt es hier , wie Sand am Meer Steil und schmierig dazu, auch mit Anlauf nicht zu schaffen, mit 4x4 schon auch ein alter 4x4 hilft ohne Durchzudrehen weiter........ Ich denke nun sollte man wissen, wozu ich gerne einen 4x4 hätte und wozu nicht. Grüße Ich würde trotzdem nochmal einen Gedanken an den Iveco verschwenden. Der 5,5-Tonner hat Allrad, mechanische Sperren, Untersetzung, Unterfahrschutz, alles ab Werk. Leider ist der Aufbau recht schmal. Aber man könnte ja auch von Kasten auf Kabine gehen. Dann ist das Ding auch besser isoliert. Und dann könnte man auch nen Zwischenrahmen einsetzen (dieses Ding, das die ganzen Hymer-'Gelände'womos und Krawallkästen nicht haben) und hätte noch an Verschränkungsfähigkeit gewonnen, das kann ein Kasten nämlich nicht wirklich gut. Ist dann aber preislich wohl ein anderer Schnack. Gute Schlechtwegetauglichkeit gibts leider nicht als Sonderangebot... wir denken in ähnlichen Bahnen, aber wohl schwerer (= mehr Autarkie) und dann mit Sicherheit gebraucht :) Wenn du sowieso ausbauen (lassen) willst, wäre auch ein älterer LKW im 7,5-Tonnen-Bereich mit Kabine eine Alternative - wenn BCE vorhanden, würde ich aber auf jeden Fall in den Bereich 10-12 Tonnen gehen. Keine Probleme mit Adblue, AGR, Dieselqualität, massig Zuladung (die man nicht Ausnutzt, paar Tonnen Reserve sind gut fürs Fahrwerk)... das wäre unser Ding. Andere sind Jahrelang mit dem Landy und Dachzelt unterwegs. Gibt viele Lösungen. Einen Tod muss man wohl sterben. bis denn, Uwe
Diese Frage stellt das eine von insgesamt 152035 Mitgliedern, das durch die Anden fährt. Dann gibt es noch einen der durch die Sahara fährt, und dann noch einen der über die Seidenstraße will, und einen vierten, der Island erkundet. Aus Sicht der Industrie hat sich die Frage nach dem Allrad damit erledigt. Und betrachtet man es mal von ganz außen, dann zeigt die Erfahrung, daß dorthin - wo es etwas zu sehen oder zu erleben gibt - auch Straßen gebaut werden. Wo nix is führen also keine Autobahnen hin; dahin will nur einer um festzustellen, daß da wirklich nix is. Für die Vier ist es eigentlich fast zwangs- läufig "soooo unverschämt teuer". Die wenigen "Erstbesteiger und Weltentdecker" werden doch von entsprechenden Kleinherstellern bedient; für viel Geld, denn made in Germany kostet halt! Moin! Mal den Preis außen vorgelassen. Welcher dieser 4x4 ist eigentlich ausreichend & tauglich aus technischer Sicht für „Feldweggelände“ & „ Festivalwiese“? Wie sieht es mit der Haltbarkeit aus, wenn dieser für die erwähnten Fälle und z.b. widrige Straßenverhältnisse(Schnee/Steigung z.b.) genutzt bzw.als benötigt erachtet wird? Das die Kfz in der Form für richtiges Geländefahren „gepimpt“ werden müssen( oder nicht?) scheint ja wohl gängige Meinung zu sein. Sonnigen weiterhin. Uwe
Bestimmt nicht schlecht, da hatte ich schon mal 1 - 2 schöne (unbezahlbare) gesehen. Das geht in vernünftigen Versionen bei 250k€ los und endet bei Bimobil(Messe Dü-dorf) bei 700.000,- -kein Schreibfehler. Nein definitiv zu groß und zu teuer.
FS wäre kein Problem, wir haben genug davon gesehen, aber viel zu groß und sperrig und dafür wenig Platz und ja, die Alternative Landrover Dachzelt, auch einige gesehen, ist auch nicht unser Ding. Stimmt - einen Tod muß man sterben............ Grüße Hallo BikeAir, Deine tolle Reise durch Südamerika habe ich hier gerne verfolgt. Du bist offenbar gerne bereit Dich auf wegtechnisch anspruchsvolle Touren fernab von unserem Mitteleuropa zu bewegen und hast Dir selbst bewiesen, dass Du mit unterschiedlichen Widrigkeiten unterwegs zurecht kommst. Die Idee eines 4x4 Kastens ist die eine Betrachtung, ich würde wie auch von Tinduck vorgeschlagen mal sehen was es so als Kabine gibt. Als Basis käme aus meiner Sicht ein Fahrzeug in Frage, welches überall auf der Welt bekannt ist und mit Ersatzteilen versorgt werden kann. Und da bin ich beim 814er wie diesen hier: --> Link. Darauf dann eine professionelle Leerkabine z.B. von Moser --> Link. Mit Eigenleistung kommst Du dann im "Dangel-Ducato Preissegment" an und hast "was Eigenes" (besser noch als ein Jodeldiplom!) Das ist natürlich überhaupt kein Kasten - ich habe das "offene Betrachtung" vielleicht etwas zu weit interpretiert.
Nein, nein, hast Du nicht, alle gu - ist ja "offen" gedacht und danke für die Links, der Benz mit 275tkm kann ja vielleicht auch noch 200tkm halten, oder er geht bei 276tkm kaputt, we weiß das schon. Ja die Idee hat durchaus etwas, nur habe ich keine Lust 1 1/2 zu basteln. Können könnte ich das schon in allen Bereichen, nur Lust habe ich keine dazu, da nutze ich lieber meine Restlebenszeit um noch etwas zu reisen :) Ja das ist kein einfaches Thema................ Grüße Na ja, die Erfahrung in Südamerika hast Du ja und Du weisst wahrscheinlich, wo du hinkamst und wo eben nicht mangels 4x4. Die Frage ist eigentlich, 'wieviel' Geländetauglichkeit du brauchst. Ich finde die Prioliste von Uli gut. Das Problem daran ist halt, dass es zu den ersten drei Punkten den Allrad quasi schon als Beigabe gibt - wenn man sein Fahrwerk höherlegt, große Räder montiert und Sperren einbaut, ist der Allrad nur noch Peanuts bzw. man nimmt besser eine Basis, die das eh schon hat. Das mit den alten LKW würde ich entspannt sehen - z. B. ein Mercedes 1017 Allrad ist für hunderttausende Km gut und kommt von Bundes- oder Feuerwehr teils mit 50.000 auf dem Tacho, wenn er ausgemustert wird. Und der fährt mit seiner alten Technik schon wieder, während man mit einem modernen Fahrzeug noch mitten in Südamerika ne Werkstatt mit passendem Diagnosegerät sucht. Und'n bisschen robuster bei Schlaglochpisten ist der auch im Vergleich zu leichteren Fahrzeugen. Nicht länger als dein Ducato, bisschen breiter, bisschen höher - überleg Dir, was du konkret damit nicht hättest machen können auf deiner letzten Reise? Letztendlich ist alles ein Tradeoff. Gute Geländefähigkeit, Autarkie und Wohnkomfort bekommt man nicht mit 6 x 2 Metern und 3,5 Tonnen. Und bei den 7,5-Tonnern lauert die nächste Falle, wenn man da nicht sehr deutlich drunter bleibt. Deshalb landen ja viele bei über 7,5 Tonnen bei Fernreisemobilen. Den Vario hat Mercedes ja leider eingestellt, so einen mit Allrad noch zu ergattern, wäre eine Bomben Basis und ein guter Kompromiss aus Größe/Gewicht und Platz. Fast senkrechte Aufbauwände... das ist eigentlich DER Kastenwagen :) bis denn, Uwe P. S.: Fotos sind immer schwer zu beurteilen, aber deine ersten drei Bilder sehen aus wie Strecken, die wir mit Heckantrieb/Sperre locker hochgekommen sind (Island). Insofern würde dir 4x2 mit der richtigen angetriebenen Achse vermutlich auch schon helfen.
nein, nach den Bildern zu urteilen fehlt es an den entsprechenden Reifen, Luftdruck und Geschwindigkeit. Ist jetzt nicht wirklich etwas dabei, wo man denn einen 4x4 haben müsste, wollen vielleicht eher :D . Ich hatte auch mit dem Camper schon Passagen dabei, wo ich rückwärts den Drecksweg hochgekraxelt bin. Halt den Ducato kurzfristig in einen Hecktriebler umgewandelt, man hat ja Zeit, wenn auch manchmal keine Lust auf solche Spielchen. Aber hierzu mal eine andere Frage: Ich fuhr viele Jahre einen Jeep Wrangler JKU Sahara, 4WD, Vorderachse zuschaltbar, nur das Mitteldiff konnte gesperrt werden. Fast nie gebraucht, trotzt Offroadparks, Westalpen und Afrika, 200t km abgeraspelt. Aber, jetzt die Frage hierzu, der hat im 2WD bei durchdrehenden Rädern das durchdrehende Rad gebremst, und damit bin ich mit Wohnwagen hintendran auf die übelsten Berge hochgekraxelt. Oben am Berg haben die Bremsen geglüht, aber man ist hochgekommen. Kann das der Ducato nicht auch? Oder lässt sich dies programmieren? MAN UNICAT TC78
Schaut man sich die bärenstarke Konstruktion des MAN an, dazu die gigantischen Bodenfreiheit mit der sich auch abgrundtiefe Schlammlöcher queren lassen, so beantwortet sich die Frage nach einem möglichen Einsatz von 4x4 Standardkästen in schwerem Gelände von selbst. Würden diese 4x4 Wohnmobile so traktiert wie es mit dem MAN TC78 möglich erscheint, wäre deren Innenleben durch die Brachialgewalt der auftretenden Scherkräfte schnell ramponiert. Aber welcher 4x4 Kastenwageneigner funktioniert sein Fahrzeug schon zum Kiesgrubenbolzer um?
Warst Du jetzt dabei, das Du das so gut beurteilen kannst, oder kann ich jetzt nicht mehr Auto fahren, bekanntlich bringen Bilder das i.d.R. auch nicht so gut rüber. Aber ich will das auch jetzt nicht mit Dir ausdiskutieren, ob das jetzt gut ist im Regenwald auf Glitschwegen, rückwärts auf schräger Fläche hochzufahren. kann man vielleicht machen, aber muß man, wenn ein 4x4 es auch vorwärts schaffen würde, da würde Dir auch ein geringer Luftdruck nicht helfen. Grüße
Und im Eingangsbeitrag schreibst du:
Wie ich schon umschrieb: Die von dir angesprochenen Hersteller werden an einer Hand abgezählt haben, wieviele Kunden diese Ansprüche haben - und sind dann mit "dem Schwamm drüber". Das sind rein wirtschaftliche Betrachtungen. Seite 116: --> Link
Eine große Bodenfreiheit, nicht die einfache Höherlegung. Adäquates Reifenprofil, keine Sommerreifen. Das richtig starke Drehmoment, nicht nur eine hohe PS-Zahl. Hauptlast auf der Antriebsachse liegend, beim Frontantrieb oft nicht gegeben. Erfüllt der Kastenwagen diese 4 Kriterien, ist ein 4WD bei Kasten in Mitteleuropa so überflüssig wie ein Kropf, wenn es dann schon unwegsam weiter gehen muss. Lieber Koblenzo, entweder Du lernst jetzt mal richtig zu lesen oder richtig zu zitieren Du zitierst
Richt lautet es
Was das jetzt mit dem Eingangspost zu tun hat, weiß wohl auch nur Du.
Kauf und berichte dann anstatt hier einen Disput eskalieren zu lassen. Alles Wichtige zu Thema scheint gesagt, wenn auch noch nicht von jeden. Wenn es geht würde ich einen Allrad vom Fahrzeughersteller immer einer Nachrüstlösung vorziehen. Kollege hatte den aktuellen Jumpy mit Dangl. Gleich nach der Auslieferung hatte der nur als Frontantrieb funktioniert. Dann war eine Pumpe defekt und zwei Schläuche. Alles in Allem nicht glorreich für ein relativ neues Auto. Fährt jetzt Stern mit 4matic. Säuft zwar wie ein Loch als Benziner aber zumindest zuverlässiger. Ein Freund hat den alten Cit Jumpy auch mit Dangl gehabt, Ez. 2016. Da waren wesentliche Teile gar nicht mehr erhältlich. Sollte bei einem Markenhersteller dann doch kein Problem sein. Das aus einem Kastenwagen mit Serienallrad kein Geländewagen mit Sperren wird ist eigentlich klar. Aber ich habe einen Crafter 4Motion in Action gesehen. Das ist für "normale" Situationen mehr als ausreichend. Wie schon öfters erwähnt kann die Traktion dann durch den passenden Reifen verbessert werden. Mir hätte der Transit 4x4 gut gefallen. Aber es war mein Ziel unter 3,5t zu bleiben und das geht damit nicht. Darum sind nach 11 Jahren Heckantrieb mit Zwillingsbereifung jetzt beim Duc die Ketten Sommer und Winter im Auto. Ich hab mir jetzt mal die Details zum Dangel angeguckt. Kriegest da die Hinterachse per Viskokupplung angebunden, Diffsperre hinten ist möglich. Untersetzung gibt es nicht, und die Höherlegung erfolgt durch eine dritte Blattfeder, gibt maximal 2 cm extra. Ergibt für die von Dir beschriebenen rutschigen Straßen auf jeden Fall eine Hilfe. Schwierige Passagen wie mal eben durch ein trockenes Flussbett o.ä. Würd ich da eher nicht machen wollen. Da bist Du zu schnell und zu tief. Für rutschige Wege also sicherlich etwas, dass da hilft. Aber mit ca 10.000 K auch kein Schnapper. Hast Du über Schneeketten nachgedacht? Ich hab die für Matsch dabei, zum Glück aber noch nicht gebraucht. Vermute bei dem rutschigen Pisten war das Problem, dass die Reifen keinen Grip mehr hatten. Da ist Hinterrad / Allrad natürlich ne Hilfe. Aber ich vermute Schneeketten hätten das für kleines Geld auch geschafft. Nochmal zum Iveco, der Kasten mit Allrad sollte leer etwas 100k kosten. Wieso kostet der vernünftig ausgebaut 250 bis 700 k?? Den Iveco Kasten vom Explorer Magazin kennst Du? Falls nicht, guck da mal rein…
nie würde ich mir anmassen zu sagen, du hast keinen Plan vom Autofahren. Wie auch? Abgesehen davon hat Autofahren so rein gar nichts zu tun mit Offroadfahren, eigentlich. Hier ging es darum, in deinem Post, offene Betrachtung blabla 4x4, und auch hierauf bezog ich mich. Ansonsten wenn halt festgestampfte Meinung vorherrscht, wie ich dich als Overlander nicht einschätze, lassen wirs halt, dein Thread, du Chef. Wäre schade, denn als Thema find ichs interessant, um Welten besser als die Akku Elektrik klappert undicht fällt auseinander Diskussionen. Und auch finde ich einige Bemerkungen wichtig wie die Verfügbarkeit von Ersatzteilen unterwegs. Ich geb die recht, war niemals im Regenwald Südamerikas, aber auch in Afrika stehen da durchaus noch ein paar Bäumchen. Und die Oberfläche der Wege ist ärger als Glatteis, übel. Oder tief... its up to you BikeAir ist mit einem Serien-Ducato durch SA gefahren, also mit Frontantrieb bei Hauptlast im Heck, wenn ich es richtig gesehen habe. Dass er mit diesem Fahrzeug desöfteren von einem Allrad träumte kann ich mir sehr gut vorstellen. Speziell das Bild der guten aber sehr steilen Straße mit Kiesbelag erklärt alles. Da kommt der Frontantriebler mühsam bis garnicht hoch. Ein Heckantrieb mit Diff-Sperre wäre da schon haushoch überlegen. Findet man am einfachsten bei Mercedes, vielleicht Fuso Canter? Was kostet der eigentlich? Dass ein Dangel-Umbau für schwer belastete Autos nicht viel taugt habe ich schon öfter gelesen. Früher gabe es eine Untersetzung dazu, die mit einer Hohlwelle als Antrieb und der innerhalb laufenden Untersetzungswelle arbeitete und sehr schnell den Geist aufgab. Vielleicht ist es der fromme Wunsch des TS, seinen Frontantrieb mittels Dangel aufzupimpen und wenn die Dangeltechnik was taugen würde wäre das ja auch gut so. Dass BikeAir keine 6-stellige Summe für ein echt hochgeländetaugliches Fahrgestell ausgeben wird soll man ihm einfach mal glauben. Sepp
Hatte ich dabei, aber nicht dran gedacht, außerdem waren die Toyotas immer so schnell da :lol:
Das habe ich auf der Messe gesehen, die 700k€ war einer von Bimobil :lol:
Hmm, wo fängt das für Dich an?
Soll ja auch weiterhin so sein, schätze ja Deine Erfahrung,
soll so bleiben
Ja das ist tatsächlich ein Thema, aber bei allen, ein Kollege ist mit seinem Sprinter wochenlang in Salta / Arg. hängen geblieben weil sein Zündschloß defekt war und es solche in SA gar nicht gibt. man weiß halt nie, ein anderer mit 4x4 Sprinter stand 3 Wochen in Montevideo, obwohl das Zentrallager um´s Eck war. Wieviel Prozent Steigung sollte ein 2WD denn auf unbefestigter Straße schaffen? Die beiden Bilder oben, breit und unbefestigt und das Abschleppbild auf Geröll waren beide laut Messung auf Google Earth etwa bei 19 - 20% Steigung . Ich finde das gar nicht so schlecht und denke weiter mit Antrieb auch hinten wäre das kein Problem gewesen.
Hatte ich dabei, aber nicht dran gedacht :lol:
Das habe ich auf der Messe gesehen, die 700k€ war einer von Bimobil :lol:
6-stellig vielleicht schon, aber sehr dicht an der vorderen 1 :wink: brauche ja noch viel Geld zum Reisen 8) Grüße
Ich würd das Thema nicht kleinreden. Klar hast Du auch bei alles von einem Hersteller schon Ersatzteilprobleme. Z.B. nen 4x4 Sprinter gibts in Afrika nicht von Mercedes. D.h. alle 4x4 spezifischen Teile müssen aus Europa kommen. Dauert und ist teuer. Aber bei zwei involvierten wird’s halt komplizierter. Bsp, wir hatten einen Schaden am Automatikgetriebe. Lieferzeit Tauschgetriebe 2 Monate (weil selbst das muss aus Europa kommen). War uns zu lang, daher haben wir Werkstatt gesucht / gefunden, die Getriebe repariert. Im nachgang hab ich gelernt, hätten wir auf das Tauschgetriebe gewartet dann hätte es nicht gepasst. Muss halt für unseren Allrad etwas umgebaut werden. Die Teile hätte es dann bei Oberaigner gegeben. Alles lösbar, und je besser man selbst im Detail steckt (oder jemanden im Zugriff hat der das alles sehr genau weiß) desto einfacher machbar. Aber bei uns ist eine Mercedeswerkstatt erst mal überfordert in einigen Bereichen die richtigen Teile zu besorgen. Da hilft auch Nix, dass das alles von Mercedes freigegeben ist und im System steht. Beispiel Radlager vorne war defekt. Werkstatt (in D) hätte das falsche Teil bestellt. Aus dem Werk ist er halt als 4x2 raus. 6x6 wurde er nachträglich, da gabs halt auch vorne Änderungen. Muss man halt wissen / drauf achten. Hallo Da der Iveco 4x4 seinen Preis hat wäre eventuell ein Mitsubishi Fuso Canter 4x4 Basis mit Kabine etwas. Bekommt man neu schon ab 170.000 und ist noch recht kompakt. Kann aber nicht sagen wie es da mit der Ersatzteilversorgung im südlichen Amerika aussieht. In Downunder haben die Feuerwehren den im Einsatz. Gruß Joachim
Bei dem Ding bin ich zwiegespalten. Einerseits wird der oft verwendet. Andererseits sagt Mitsubishi/Mercedes selbst, dass das Gerät abseits von befestigten Straßen unter Ausschluss der Garantie fährt. Sowas hat z. B. Iveco beim 4x4 nicht nötig. ätt BikeAir, sicher dass das teure Bimobil auf Iveco Daily war? Ich hatte in der Preisklasse eher den Eurocargo 4x4 im Gedächtnis. Ein EX358 auf Iveco 4x4 liegt bei deutlich unter 400k€, was natürlich immer noch kein Schnäppchen ist. bis denn, Uwe
BikeAir will damit ja nicht ins Gelände und in vielen Teilen der Welt zählen Schotterstraßen durchaus zu befestigten Straßen. Gruß Joachim
Ich zitiere nur Fakten, und Fakt ist "wo" du fahren willst, nämlich: "im Regenwald auf Glitschwegen" und weiter: "ebenso auf allen unbefestigten Straßen, bergauf und bergab". Das sind deine Ansprüche. Wie du dann dort fahren willst, ob vorwärts, rückwärts oder im Zickzack, ist dabei doch völlig egal. Du suchst einen Allrad, der das alles kann. Gute Tipps hast du ja reichlich bekommen. Kannst ja die Leutchens --> Link mal fragen. Und nur noch eine Frage am Rande: Auf wieviel hundert km deiner ca. 10.000 km Tour mußtest du rückwärts fahren (statt einfach Ketten aufzuziehen)? Für die paar Meter einen Allrad??? Mei, sagt der Bayer, wer hat der hat. |
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