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hundefutter!? 1, 2, 3, 4


hangloose-hb am 15 Jul 2007 13:39:04

hallo,
mich interessiert mal, was ihr so füttert.
wir haben vor ca. 9 monaten umgestellt auf b.a.r.f. seitdem wir "barfen" geht es unserer lotta sichtlich besser. und gewichtsprobleme gibt es auch nicht mehr, soll heißen, daß wir nicht mehr so genau auf die menge achten müssen, was vorher schon immer wichtig war. außerdem ist es jetzt vorbei mit dem langweiligen trockenfutter. zahnstein kennen wir auch nicht. lotta ist ein kleiner jack russel terrier und 3 1/2 jahre alt.
hier einmal ein paar links, falls ihr diese art der ernährung nicht kennt. wir können es euch nur wärmstens empfehlen und eurem vierbeiner auch :runningdog:

Moderation durch Dirk:Links entfernt, siehe:
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hangloose-hb am 15 Jul 2007 15:36:23

oki und sorry,
wer also infos im internet finden möchte, schickt mir bitte eine PM :razz:

Tipsel am 15 Jul 2007 15:47:10

Infos im Internet finde ich genügend. Aber scheinbar ist diese Ernährung umstritten. Tierärzte halten sie wohl für weniger ausgeglichen und evtl. können sogar Krankheiten übertragen werden, da ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert wird und barf an die Ernährung wildlebender Wölfe angelehnt ist.

Ich bleib weiterhin bei Trocken- und Naßfutter, dessen Zusammensetzung wohl irgendwer mal kontrolliert und ausgerechnet hat.

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hangloose-hb am 15 Jul 2007 16:23:42

Tipsel hat geschrieben:... scheinbar ist diese Ernährung umstritten. Tierärzte halten sie wohl für weniger ausgeglichen und evtl. können sogar Krankheiten übertragen werden, da ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert wird und barf an die Ernährung wildlebender Wölfe angelehnt ist. ...

... unser (und euer natürlich auch :P ) vierbeiner stammt doch auch vom wolf ab! auch wenn es schon lange her ist :wink: .
ich glaube, daß die tierärzte, die zweifel haben, an ihre praxis denken, denn "gebarfte" hunde sind weniger anfällig. und das mit den krankheiten kann ich nicht bestätigen. ist vergleichbar mit uns: vollwerternährung und alles biologisch hat bei mir dazu geführt, daß ich schon seit einigen jahren keine erkältung mehr hatte.

Gast am 15 Jul 2007 16:51:22

Tipsel hat geschrieben:Infos im Internet finde ich genügend. Aber scheinbar ist diese Ernährung umstritten. Tierärzte halten sie wohl für weniger ausgeglichen und evtl. können sogar Krankheiten übertragen werden, da ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert wird und barf an die Ernährung wildlebender Wölfe angelehnt ist.


Hallo,

ich "barfe" seit 1,5 Jahren meine 4köpfige Rentnerband und kann nur Positives berichten.
TÄe sind zum Teil dagegen, weil sie selber Futter verkaufen und das nun nicht mehr loswerden können.
Ich habe einen TA, der von dieser Fütterung sehr angetan ist.
Das Krankheiten durch BARF übertragen werden, ist eines der Vorurteile gegenüber BARF.
Es gibt soviel Leute, die ihre Hunde roh füttern und alle sind noch gesund.

Rohfütterung ist nicht weniger ausgegliche als TroFu, in dem bis zu 50% Getreide enthalten ist.
Der Hund ist aber ein Fleischfresser und kein Körnerfresser. Hätte die Natur ihn als Körnerfresser vorgesehen,
hätte er 2 Beine und würde gackern.

Ich habe ebenfalls über 20 Jahre TroFu gefüttert.
Aber gesundheitliche Problem meiner Rentnerin haben mich zum BARF gebracht, zum Vorteil meiner Hunde.

Infos und Links dazu gibt es auch auf meiner HP unter Informatives.

comtec am 15 Jul 2007 17:24:34

Barfen ist doch im Grunde nichts anderes,als wenn die Hunde, wie früher üblich, mit Essensresten versorgt wurden. Und die lebten auch lange. Meine Frau hat neulich ein Seminar von Günther Bloch besucht, der sich intensiv mit dem Verhalten von Wölfen und verwilderten Haushunden auseinander setzt. Auch er war er der Meinung, dass diese Premiumfutter reiner Commerz sind. Früher hatten die Hunde weniger Allergien.

Jens

Tipsel am 15 Jul 2007 17:44:00

Also soweit ich gelesen habe, wird hier alles roh gefüttert. Sogar Geflügelknochen. Und jede Menge Pülverchen als Nahrungsergänzung. Damit könnt ich mich nicht anfreunden. Für unterwegs wär mir das eh zu kompliziert, denn Gemüse pürieren ist mir zu aufwändig.
Ist wohl eine Lebenseinstellung wie vegetarische Ernährung usw.

Ab und zu ein Ei, manchmal eine Karotte oder ein Stück Apfel, etwas Olivenöl übers Trockenfutter, und ein Markknochen zum Ausschlecken darfs auch mal sein.
Beim Gulaschanbraten fällt auch mal ein Bröckchen ab ... Aber damit hat sichs.
Ich liebe meinen Hund, aber einen Lehrgang für die Ernährung will ich nicht machen. Ich bin schon froh, dass unser kleiner Rüpel sich mit Trockenfutter angefreundet hat.

Aber jeder wie er mag...

Gast am 15 Jul 2007 19:44:12

Tipsel hat geschrieben:Also soweit ich gelesen habe, wird hier alles roh gefüttert. Sogar Geflügelknochen.


Das ist richtig. Es wird roh gefüttert.
Also nix mit Essensresten. Das ist kein BARF, sondern Reste vom menschlinchen Essen.
Rohe Geflügelknochen sind übrigens überhaupt kein Problem.
Nur gekochte Knochen sind wirklich gefährlich, weil sie splittern.

Meine 4 fressen regelmäßig Hühnerflügel (die Kleinen) und Hähnchenbeine (die Großen).
Die Knochen werden vollständig verdaut.

Pülverchen sind gar nicht nötig, wenn der Hund ausreichend Knochen bekommt, hat er alles was er braucht.

Einen Lehrgang braucht man dafür nicht, Christel. Ich hab am Anfang auch gedacht, ich krieg das nicht hin.
Aber so schwierig war das gar nicht. Nach den ersten paar unsicheren Tagen fütter ich längst auch dem Bauch raus und den Hunden gefällts.

Aber wie Du schon geschrieben hast: Jedem wie's gefällt.

hangloose-hb am 15 Jul 2007 20:30:42

Tipsel hat geschrieben:... alles roh gefüttert. Sogar Geflügelknochen. Und jede Menge Pülverchen ... denn Gemüse pürieren ist mir zu aufwändig. ...
Aber jeder wie er mag...


kimbi hat es schon gesagt: alles roh, auch das ei mit schale, geflügel oder einen ganzen hering alles mit knochen und gräten und dann hat der hund alles was er braucht. nicht ein gramm pülverchen und für den urlaub brauchen wir nicht mehr alles mitzuschleppen, denn das, was wir brauchen, bekommen wir an fast jedem ort.
ich wollte mit diesem threat niemanden überreden oder jemandem zu nahe treten sondern nur auf eine artgerechte ernährung hinweisen, die dem hund viel abwechslung und freude am futtern bringt. stellt euch vor, daß wir uns täglich von astronautennahrung ernähren müßten!!! ist vielleicht praktisch und alle nährstoffe sind drin ... ich könnte es nicht!
daher: :bindafür:

Karin64 am 16 Jul 2007 17:26:19

Hallo,

auch unsere beiden Cavalier King Charles Spaniel werden seit einem Jahr gebarft. Ihnen geht es superprimagut damit!

TÄ sind oftmals einfach nicht informiert und da ist Trockenfutter für sie die einfachste Lösung, denn um Barfer zu beraten, dazu sollte man sich schon ein klein wenig auskennen.

Mit dem Buch "Natural Dog Food" und einem klasse Forum im Internet habe ich mich rangetraut und kann mir nicht vorstellen, meinen Hunden jemals wieder "Abfall" sprich Trockenfutter zu füttern.

Was Urlaub mit dem Womo angeht, so nehme ich immer für die ersten paar Tage gefrorenes Fleisch und auch pürriertes Gemüse (was ich 1x im Monat in größerer Menge zubreite und dann einfriere) mit. Den Rest kaufe ich dann vor Ort ein.

Übrigens: Die Mär, dass die Hunde an Salmonellen erkranken, wenn sie rohes Hühnchen fressen, ist tatsächlich eine MÄr, denn der Magensaft beim Hund hat einen PH-Wert wie Salzsäure - und da können auch Salmonellen keinen Schaden anrichten. Außerdem hat jeder Hund eine gewisse Anzahl an Salmonellen.

Aber es ist wie bei Allem: jeder soll es so machen, wie er denkt, dass es für ihn richtig und am besten ist. Eine Be- bzw. Verurteilung sollte es deshalb auch in diesem Bereich auf gar keinen Fall geben.

sini2000 am 16 Jul 2007 18:20:37

Hallo,

ich barfe meine Hunde nicht, habe aber drüber nachgedacht. Mir fehlt auch die Zeit, alles zu besorgen. Ich habe von daher immer auf hochwertige Trofus geachtet - und trotzdem immer mal wieder mit BARF geliebäugelt.

Seit 2 Jahren ist meine Hündin Sina nierenkrank. Sie muss einweiss und vor allem phosporarm ernährt werden. Sie bekam ein Nierendiättrofu vom TA, bei den Inhaltsstoffen rollten sich mir die Fussnägel hoch. :eek:

Nur - auf einmal haarte sie nicht mehr. Und ihre Nierenwerte sind jetzt seitdem absolut konstant.

Mein TA steht dem Barfen zwiespältig gegenüber. Er sagt, die Gefahr von Salmonellen ist damit natürlich höher. Das ist für den Hund nicht so schlimm, kann aber von Hund auf Mensch übertragen werden, das ist sein einziger Kritikpunkt.

Am Nierendiättrofu verdient er keinen Cent,weil ich es im I-Net bestelle :D

Da er auch sonst super kompentent ist, vertraue ich seinen Aussagen.

Sina zu barfen ist halt kritisch, weil sie nur sehr wenig Fleisch haben dürfte. Ich kenne andere, die ihre nierenkranken Hunde barfen, die Hunde haben aber immer mal wieder einen hohen Crea.

Robbie wird dann halt aus Sympathie auch mit Trofu ernährt.

Rohfütterung ist nicht weniger ausgegliche als TroFu, in dem bis zu 50% Getreide enthalten ist.


Es gibt auch getreidefrei Trofus, Robbies Futter heisst "Bestes Futter" und hat 80 % Fleischantei und Null Getreide, dafür enthält es Banane :D

Unser Kater kriegt das jetzt auch für Katzen. Er hatte erst eine Sorte für Freigänger, aber seit er Banana Cat probiert hat, will er nix Anderes mehr :D

Ich stehe BARF aber trotzdem positiv gegenüber, nur aufgrund von Zeit (=Beschaffung) und auch Sorge, die Hunde mangel zu ernähren, bleibe ich beim Trofu.

Es könnte aber sein, dass wenn diese Hunde nicht mehr sind, dass ich es beim nächsten Hund anders mache.

Denn ich habe ingesamt sehr viel Positives darüber gehört, die Hunde die mit Barf nicht klar kamen sind in der Minderheit.

Fürs Womo stelle ich es mir eher etwas schwierig vor, besonders bei 2 großen Hunden, da ist der Kühlschrank ja voll :D

Viele

Ingrid

Gast am 16 Jul 2007 19:24:40

Hallo,

die Geschichte mit den Salmonellen wird von vielen TÄen angeführt.
Aber wie Karin schon geschrieben hat, ist hat die Magensäure
eines rohernährten Hundes einen pH-Wert von 1 und niedriger.
Salmonellen können aber bereits einen pH-Wert von unter 3 nicht überleben.

Viele wissen nicht, dass die so beliebten Schweineohren häufig salmonellenverseucht sind.
Trotzdem überstehen die Hunde ihren Verzehr meist unbeschadet
und ihre Menschen wohl auch, sonst gäbe es öfter Salmonellenalarm.

@ Ingrid

Du hast Recht. Seit ich mich mit BARF beschäftige, habe ich die Hundefutterindustire
kritischer betrachtet als früher und es kann einen wirklich gruseln.
Erst recht, wenn man, wie ich gerade, das Buch von Hans-Ulrich Grimm
"Katzen würden Mäuse kaufen - Schwarzbuch Tierfutter" liest.

hangloose-hb am 16 Jul 2007 20:39:23

Karin64 hat geschrieben: ...
Was Urlaub mit dem Womo angeht, so nehme ich immer für die ersten paar Tage gefrorenes Fleisch und auch pürriertes Gemüse (was ich 1x im Monat in größerer Menge zubreite und dann einfriere) mit. Den Rest kaufe ich dann vor Ort ein. ...

genau wie wir; püriertes gemüse für die reise läßt sich super in eiswürfelschalen portionsweise einfrieren; ein bischen tiefgefrorenes fleisch, falls es mal eng wird unterwegs und den rest vor ort gekauft; wir können das buch "B.A.R.F. Artgerechte Rohernährung für Hunde" von S.L.Schäfer und B.R.Messika empfehlen.
früher haben wir mit VetConcept gutes trofu gegeben, doch es geht auch besser, nach unserer Meinung.
schön, daß auch andere unser erfahrung teilen und hier weitergeben.

eva b. am 17 Jul 2007 11:18:08

Bei uns wird nicht gebarft, allerdings aus reiner Bequemlichkeit. Ich glaube schon, dass diese Art der Fütterung für Hunde gesünder ist als das herkömmliche Dosen-/Trockenfutter, weil die einzelnen Komponenten individuell zusammengestellt werden können und so auch weitesgehend ausgeschlossen werden kann, dass schädigende Zusatzstoffe im Futter sind. Allerdings liegt bei dieser Ernährung alle Verantwortung beim Hundehalter - ohne detailliertes Wissen kommt es schnell zu Mangelerscheinungen. Bei uns sind viele Hundegenerationen mit Fertigfutter gesund gross geworden, ohne dass ich mir Gedanken über die Futterzusammenstellung machen musste. Sollte es jedoch gesundheitliche Probleme geben, würde ich versuchsweise auf BARF umstellen (unsere Wuffel würden das bestimmt sehr begrüssen, denn rohes Fleisch finden sie einfach lecker).

Heraline am 20 Jul 2007 09:58:39

BARF wäre meine erste Wahl wenn ich eine vernünftige Fleischquelle und Platz für einen entsprechenden Tiefkühler hätte. Da dem leider nicht so ist bekommen meine Hunde Biofleisch in Dosen, Beilagen werden selbst beigemischt.

Meine Hunde sind keine Arbeitstiere, haben keine lebensnotwendigen Aufgaben zu erfüllen und dienen eigentlich nur meinem privaten Spassvergnügen. Daher fällt mir der Gedanke schwer, dass "Nutztiere" teilweise eine elendes und sicher nicht artgerechtes Leben in Massentierhaltung führen müssen nur damit meine "nutzlosen Couchpotatoes" möglichst preisgünstig ernährt werden können.

Biofleisch - sicher nicht die preisgünstigste Variante aber für mein Empfinden einfach nur fair allen Tieren gegenüber.

Connie

Tipsel am 20 Jul 2007 10:37:33

Hihi, ich hab mich getraut auszuprobieren, ob meiner Eierschalen frisst. Gestern Abend hat ers getan. Ein zerdeppertes Ei mit Schale gefressen. Und er lebt noch.

Bin mal gespannt, ob ich noch mutiger werde.

eva b. am 20 Jul 2007 11:28:00

Die Steigerung ist dann ein ganzes Huhn - natürlich mit Federn und allen Innereien. Da können die Hunde das rausfressen, was sie brauchen. Oder wie wär's mit einem Schafskopf :roll:
Ich glaub, ich bin noch sehr weit vom echten Barfen entfernt. Aber vielleicht mal mit einem rohen Hähnchenhals probieren, der sieht doch ganz appetitlich aus :)

Tipsel am 20 Jul 2007 12:09:22

Eher erst mal ne Hähnchenbrust ohne Knochen :D . Die Angst vor Geflügelknochen sitzt sitzt bei mir ganz schön fest, egal was ich lese.

Es gibt ja auch Hunde, die Schweineknochen kriegen. Da stellen sich bei mir auch die Nackenhaare.

Übrigens frischgefangene Mäuse und längertote Vögel hat er freiwillig auch schon probiert - und ich musste hinterher den halbverdauten Kram wegmachen :cry:

eva b. am 20 Jul 2007 13:18:08

Unsere Leni sammelt auch immer alles Mögliche und schleppt es mit nach Hause. Dort trägt sie es so lange mit sich herum, bis es mir auffällt. Hand drunterhalten, AUS! und sie gibt's wieder her. Meistens handelt es sich um unreifes Obst oder Ähnliches, vor ein paar Tagen war es eine bestens abgehangene Ratte, von der Konsistenz her schon eher breiig :eek: So schnell halte ich meine Hand nicht wieder hin :oops:

Houston am 29 Jul 2007 21:31:57

Hier wird seit November 06 gebarft Hundi findet es super und lebt trotz dieverser Hühnerkarkassen und Lammköpfen noch. :wink:

Zum B.A.R.F sind wir gekommen weil Nala seit Mai 2006 epileptische Anfälle hat (te).

Im November haben wir mit Barf angefangen im Dezember hatte sie den (bisher) letzten Anfall.
Für mich liegt da irgendwie der Schluß nahe, daß ihr das ganze ach so ausgewogene und wissenschaftlich ausgeklügelte Fertigfutter nicht bekommen ist - und wir haben ein gutes (und teures) Fertigfutter gegeben früher.

Zusätze gibt es hier keine nur Fleisch, Gemüse, Öl und (wenn kein Knochentag ist) gemahlene Eierschalen.

Fazit für mich: Barf ist super, Hund glücklich und vor allem anfallsfrei - was will man mehr?

LG Nadja

Gast am 29 Jul 2007 22:17:01

Tipsel hat geschrieben: Ein zerdeppertes Ei mit Schale gefressen. Und er lebt noch.


Hallo Christel,

eine zerdepperte Schale kann der Hund nicht verwerten.
Die Schalenstückchen wird man im Kot wiederfinden.
Das heißt, dass er das Calcium daraus nicht verarbeiten konnte.

Damit der Hund das Calcium aus den Eierschalen aufnehmen kann,
müssen sie in Pulverform gebracht werden.

Aber wenn Dein Hund TroFu bekommt, braucht er keine Eierschalen zur Calciumversorgung.

Tipsel am 29 Jul 2007 22:32:14

Huch, ich hab doch gelesen, dass der Hund das komplette Ei fressen soll :oops: Er hats aber getan und ich hab keine Eierschalen im Häfchen gefunden :eek:

Wollte nur mal barfen antesten. Werde mich aber demnächst weiter damit beschäftigen (theoretisch) weil Bruno und seine Schwester Epileptiker sind und man nie genug Infos finden kann.

Gast am 29 Jul 2007 22:50:26

Hallo Christel,

das komplette Ei schon, aber die Schale soll gemahlen sein.

Ich schmeiß sie entweder mit zum Gemüse und pürier sie mit
oder ich mach extra mit der Moulinette klein.

Hab gestern gerade 2,5 kg Schalen pulverisiert. :roll:

jonathan am 30 Jul 2007 09:12:05

Also-wir "barfen" jetzt auch zum Wohle unserer Hunde ! Ich kaufe hier zB. einen kompletten Magenstrang(Pansen, Blättermagen, Vormagen) am Stück von gestrigen Schlachttag, ca. 15 kg für zusammen 5,00 Euro-da fressen meine beiden Biester fast zwei Woche dran, wenn es zwischendurch Quark und Gemüsetage gibt.
Bekommt ihnen gut, Kotmenge deutlich geringer, kaum noch Durst und -man staune-beide nehmen ab und werden trotz Alter deutlich munterer!!!

Werner

Gast am 30 Jul 2007 09:57:21

Hallo Werner,

was gibst Du zur Calciumversorgung?

jonathan am 30 Jul 2007 14:02:59

Etwas Ca und im Verhältnis leicht erhöhte Phosphormengen bekommt er durchs Fleisch und durch Milchprodukte( Quark und Hüttenkäse 2xwöchentlich), dazu gibts für den CA/Phosphorausgleich 1-2 x Woche geschredderte Eierschalen. Aber nur so pi X Daumen, also nicht gewogen oder so.

Werner

Gast am 30 Jul 2007 15:19:12

Hallo Werner,

das könnte auf Dauer etwas wenig Calcium sein. Ein Hund braucht etwa 75 mg Calcium je kg/Tag.
In 1 g Eierschalen sind etwa 380 mg Calcium enthalten. Überschlag mal, ob Du mit Deinen Mengen etwa daran kommst.

Übrigens sind Milchprodukte für die Calciumversorgung nicht geeignet,
weil sie sehr viel Phosphor enthalten, Calciumaufname verhindert.

hangloose-hb am 30 Jul 2007 15:47:39

na da bin ich ja froh, daß es doch einige unter euch gibt, die barfen und hier so rege ihre erfahrungen tauschen. zu den eierschalen möchte ich meine erfahrungen mitteilen. pulverisieren ist sicherlich die art, um dem hund die verdauung zu erleichtern. da jedoch die säure im magen einen pH von ca. 1 hat werden auch schalenstücke aufgelöst und euer vierbeiner bekommt so sein calzium!!! also keine angst, wenn das ei runterfällt und euer hund macht sich drüber her. beim pürieren mit dem stabmixer gemeinsam mit gemüse (so machen wir es auch) sind teilweise auch größere stücke drin. im kot findet sich nichts davon wieder, wegen der säure im magen.
wir haben gerade einen bluttest machen lassen. da sowieso blut abgenommen wurde, haben wir die wichtigen werte, die für eine ausgewogene ernährung stehen) mal eben mit analysieren lassen. alles top!!!

hangloose-hb am 30 Jul 2007 15:55:13

jonathan hat geschrieben:Bekommt ihnen gut, Kotmenge deutlich geringer, kaum noch Durst und -man staune-beide nehmen ab und werden trotz Alter deutlich munterer!!!

Werner

so soll es sein. bevor wir damit angefangen haben, hatten wir eine kleine "Pupsmaschine" :P ; nach der umstellung haben wir zuerst etwas vermißt :runningdog: . doch das wenige saufen kann zu einer erhöhten chloridkonzentration im blut führen. daher auch etwas wasser ins futternapf geben, damit genügend flüssigkeit aufgenommen wird und ein konzentrationsausgleich stattfindet!!

Gast am 30 Jul 2007 16:13:42

hangloose-hb hat geschrieben: da jedoch die säure im magen einen pH von ca. 1 hat werden auch schalenstücke aufgelöst und euer vierbeiner bekommt so sein calzium!!!


Hallo,

bei meiner Bande ist das nicht der Fall. Wenn die Eierschalenstücke zu groß sind, dann kommen sie auch so wieder.
Magensäure hin oder her.

Die BARFER, die Eierschalen als Caldiumquelle verfüttern, mahlen normalerweise.
Sicher bekommt der Hund nicht sofort Mangelerscheinungen, wenn es mal nicht ganz so fein ist, aber grundsätzlich sollte die Schalen schon zu Pulver verarbeitet werden.

tauchpumpe am 20 Sep 2007 12:56:46

Heraline hat geschrieben:BARF wäre meine erste Wahl wenn ich eine vernünftige Fleischquelle und Platz für einen entsprechenden Tiefkühler hätte. Da dem leider nicht so ist bekommen meine Hunde Biofleisch in Dosen, Beilagen werden selbst beigemischt.
Meine Hunde sind keine Arbeitstiere, haben keine lebensnotwendigen Aufgaben zu erfüllen und dienen eigentlich nur meinem privaten Spassvergnügen. Daher fällt mir der Gedanke schwer, dass "Nutztiere" teilweise eine elendes und sicher nicht artgerechtes Leben in Massentierhaltung führen müssen nur damit meine "nutzlosen Couchpotatoes" möglichst preisgünstig ernährt werden können.
Biofleisch - sicher nicht die preisgünstigste Variante aber für mein Empfinden einfach nur fair allen Tieren gegenüber.
Connie


:dankeschoen:

Hallo Connie!
Sehr schön auf den Punkt gebracht.
Vielleicht regt das mal den einen oder anderen "Tierfreund" zum Nachdenken an.
Michael

womoline am 24 Sep 2007 14:33:58

öhöm... also ich möchte ja niemandem zu nahe treten, aber wenn ich das so lese, dann frag ich mich, wie unsere hunde je überleben konnten.....

unsere derzeitige süsse (ein mallorcamix, aussehend exakt wie idefix und auch so genannt :D ) ist ein allesverwerter.

ein typischer tag sieht so aus:morgens obstsalat weil das herrchen und frauchen auch futtern.
mittags das was es gibt, also auch bei herrchen und frauchen, also fleischgemüsenudelnreis etc etc ODER wenn die dosenöffner das knapp bemessen hatten und es für den armen hund nicht langt, dann auch mal trockenfutter *lecker* oder ein döschen katzenfutter (weil die kleiner sind als die kleinsten hundedöschen und wir im süden nicht gerne was überbehalten)

abends pendelt sie dann von herrchen zu frauchen. zuerst bekommt frauchen karotten käse und nüsschen weggefressen, dann gehts nochmal zu herrchen, wo man meist was fischiges abstauben kann.....

so leb(t)en alle unsere hunde.. idefix ist nunmehr 12, wird von fremden auf 3 geschätzt, weil sie so munter rumwetzt und stöckchen holt und glänzende augen hat und hat den tierdoc nur immer 1x jährlich zum impfen gesehen (ausser der kastration, aber das ist ja keine krankheit)

also sooo falsch können wir mit unserer pie mal daume ernährung nicht liegen, oder???

Gast am 24 Sep 2007 14:52:44

Jawohl Womoline.
Dem kann ich mich nur anschließen!
Bis auf das Katzenfutter, ist einfach ungesund für Hunde.
Unser Labrador wurde 16 und unsere beiden jetzigen Hunde sind richtige Energiebündel, obwohl sie ausschließlich Trockenfutter bekommen plus Ergänzungstabletten vom Tierarzt.
Das mit dem Biohundefutter ist sicher lobenswert, aber wenn man an den Hunger in der Welt denkt. Wir spenden, wenn was übrigbleibt.
Das Biofleisch bekommen meine drei Kinder.

Also nicht böse sein, nur meine Hunde sind Hunde. Dass es Tieren in der Massenzuchthaltung wirklich schlecht geht stimmt. Nur woher wisst Ihr, was im Trockenfutter ist?

Janoschpaul

Fee am 24 Sep 2007 15:01:16

Vom verfüttern von Essensresten halte ich persönlich gar nichts!
Ich füttere ein qualitativ hochwertiges Trockenfutter mit hohem Fleischanteil. Informationen gibts ja im Internet oder Zoofachhandel genug dazu.
Barfen finde ich persönlich auch nicht so toll. Man muss einfach zu viel beachten , da hätte ich Angst was falsch zu machen. Ausserdem finde ich es unpraktisch und etwas würde ich mich auch ekeln, da ich eh kein gutes Verhältnis zu Fleisch habe.

Fee

Eileen am 24 Sep 2007 15:12:10

Bei Essensresten gibt's ja auch solche und solche.

Scharfe Sossen und salziges Zeugs ist sicher nix fuer Hunde, aber eine uebgig gebliebene (gekochte)Kartoffel, eine handvoll Reis oder ein paar (sossenfreie) Nudeln bringen durchaus ein bischen Freude in die Trofu-Schuessel. (Und aufheben oder gar wegwerfen muss man das Zeugs dann auch nicht)

womoline am 24 Sep 2007 16:18:11

also essensreste klingt so nach abfall,.. nicht dass ich falsch verstanden werde, unsere süsse isst das, was wir auch essen, ich teile in 3... naja *grins* in 2 und eine miniportion auf und wenn was scharfgewürztes dabei ist (laut meinem man IMMER) dann bekommt sie davon natürlich vor dem einsatz von chili und co... klar.

aber wir schreiben ihre unglaubliche fitness schon dem hohen anteil von obst und rohkost zu.. wie gesagt, frühstück immer obst und jetzt steht sie schon in den startlöchern, wo frauchen bleibt, karotten schälen :D

Eileen am 24 Sep 2007 17:35:48

womoline hat geschrieben:aber wir schreiben ihre unglaubliche fitness schon dem hohen anteil von obst und rohkost zu.. wie gesagt, frühstück immer obst und jetzt steht sie schon in den startlöchern, wo frauchen bleibt, karotten schälen :D


Da muss ich dich ein wenig enttaueschen :D

Rohes Gemuese ist fuer Hunde unverdaulich. Das kommt hinten so wieder raus, wie's vorne reinkam, nur kleiner. Fressen tun sie's trotzdem gerne und schaden tut's auch nicht.

Auch Obst muss schon so richtig reif sein (am besten ein bischen ueberreif), damit ein Hundemagen etwas damit anfangen kann.

fuzzy am 24 Sep 2007 17:46:07

unsere bekommen Trockenfutter vom Lidl (gutes testergebnis)
ab und zu mal was weiches aus der Dose dazu (1-2 mal die woche)
ab und zu mal einen kauknochen ersatzweise möhren.

erfreuen sich beide bester gesundheit und fitness auch zahnstein kein thema.

Der große bekommt es im napf auf den dann bis der napf voll ist leitungswasser kommt.
damit ist das problem das alte Hunde zu wenig trinken auch gelöst !
und er ist letzte woche 15 geworden.

der kleine ist jetzt 8 und bekommt es trocken, es macht ihm sichtlich spaß es zu kauen.

Fee am 24 Sep 2007 18:10:06

Man darf auch nicht vergessen dass Weintrauben und Rosinen giftig für Hunde sind genau wie vieles Andere was man vielleicht so nicht denkt.
So viel zum Thema Obstsalat.

Fee

Gast am 24 Sep 2007 18:27:19

Eileen hat geschrieben:Rohes Gemuese ist fuer Hunde unverdaulich. Das kommt hinten so wieder raus, wie's vorne reinkam, nur kleiner.


Hallo,

das ist so nicht richtig.

Richtig ist, dass der Hundedarm mit nicht aufbereitetem Gemüse nichts anfangen kann.
Er ist nicht in der Lage die Zellwände von Gemüse aufzuspalten.
Deshalb müssen, wenn unsere Hunde rohes Gemüse verwerten sollen,
die Zellwände mechanisch, durch Pürieren, aufgespalten werden
oder eben durch Kochen.

In der Wildlnis fressen Wölfe und Wildhunde Magen- und Darminhalt ihrer Beutetiere mit.
Das Grünzeug ist durch die Verdauung der Pflanzenfresser soweit aufbereitet,
dass Wolf/Hund es verarbeiten kann.

jonathan am 24 Sep 2007 19:20:44

womoline hat geschrieben:nicht dass ich falsch verstanden werde, unsere süsse isst das, was wir auch essen, ich teile in 3...

Also unsere Hunde bleiben , wenn auch geliebte, aber immer noch Hunde, die ihr Fressen "fressen". Essen tun wir Menschen-auch wenn es bei dem einen oder anderen nicht immer so aussieht
Dies ist meine Meinung dazu.
Und zum Thema "barf": Seid wir umgestellt haben auf möglichst natürliche Ernährung, sind unsere Oldies deutlich fitter geworden, das Geschwür unseres Goldies hat sich kaum noch vergrössert und die Kotmenge ist um 2/3 geschrumpft-wie auch die Kosten geschrumpft sind: Ein Pansen frisch vom Schlachthof reicht für beide Hunde rd. 1,5 Wochen und kostet ganze 5,-- Euro.

Werner

Gast am 24 Sep 2007 19:44:02

Bei den Kosten meinte ich Hundefutter vom Biohof, wie ich hier gelesen habe.
Das mit dem Barfen hört sich aber interessant an.

Janoschpaul

Gast am 24 Sep 2007 19:45:55

jonathan hat geschrieben:Ein Pansen frisch vom Schlachthof reicht für beide Hunde rd. 1,5 Wochen und kostet ganze 5,-- Euro.


Und demnächst wird der Pansen dann blau aussehen.

Das kann ja heiter werden für die Tierfutterindustrie, wenn die das ganze Zeugs einfärben.

Im Übrigen kann ich Jonathans Beobachtungen bestätigen.
Meine Rentner sind auch deutlich munterer geworden, nach der Umstellung auf BARF.

daffy1 am 26 Sep 2007 15:10:02

wir haben 3 goldis und einen kleinen mischling.. habe mich durch viele sorten "gearbeitet" und nach geschmack der hunde und ihrer verdauung bin ich bei "select Gold" hängen geblieben.. da wir natürlich xxl pakete brauchen kam lidl und und aldi eh nie in frage, ich finde die industrie macht sich viel viel mühe und ich denke so manches hundefutter ist besser untersucht worden als so manche wurst die wir essen, unsere wauzis geht es gut und wenn ich denke das wir vor 2 wochen 9 super wonneproppen bekommen haben und wie gut es der hündin geht , schwöre ich auf das futter... vor allem geben die sogar einem das geld zurück (auch bei angebrochener pakung ) wenn man nicht zufrieden ist , es wurde mir mal am anfang so erklärt, nun jeder hundebesitzer hat eine andere meinung, und das ist auch gut so, ich möchte einfach nur mal meine erfahrung weiter geben....
lieben ute :razz:

Oldfellow am 05 Okt 2007 19:32:34

Hallo an alle Hundefreunde:

kennt Ihr die Website: --> Link

Das Zentrum wurde gegründet von Dr. Erik Zimen, der u. a. veröffentlichte „Wölfe und Königspudel“

Unter „Die Rechte des Hundes“ findet Ihr:

Artikel 12
Der Hund hat das Recht auf art- und bedarfsgerechte, abwechslungsreiche Ernährung
Hunde haben ein großes Ernährungsspektrum, dazu gehören u.a. Aas, Essensreste, Knochen, Schlachtabfälle oder Exkremente. Eine ausschließliche Ernährung durch Hundefutter senkt die Lebensqualität eines Hundes.


Wir füttern unseren Hund mit einer Mischung von Trockenfutter Hills (ca. 90%) und entweder Essensreste (werden bei der Zubereitung vor dem Würzen entnommen) bzw. gekochtes Lamm-, Geflügel, Rindfleisch (wird nur für den Hund gekocht), Schlachtabfälle in Wurstform. Die kommt von einem Schlachter, der stellt sie aus Schlachtabfällen (Blut, Knorpel usw.) her.
Reines Trockenfutter steht den ganzen Tag ohne dass er es anrührt. Zu Hills kamen wir durch den Tierarzt, da er das erste Vierteljahr immer Durchfall hatte. Nach einem direkten Diätfutter Hills „Prescription Diet i/d“ über die Type „Sensitive Stomach“ sind wir jetzt seit einem halben Jahr bei normalem Adult-Futter. Und bleiben jetzt dabei. Dünnpfiff gab es seither nie mehr.

Und um Aas und Exkremente :ooo: muss sich unser Königspudel schon selbst kümmern, tut er aber Gott sei Dank nicht.

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