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Hallo zusammen, ich hoffe ich kann meine Frage als Nicht-Techniker klar formulieren: Ich möchte einen Sinus-Wechselrichter einbauen lassen. Nun überlegen wir, wie wir vorgehen: a) Neues Kabel vom WR in das WoMo verlegen und dort eine zusätzliche Steckdose, quasi nur für den WR montieren. b) WR mit Netzvorrangschaltung kaufen, diesen dann direkt mit dem "Bordnetz", also Schaudt EBL verbinden. Dann wären alle vorhandenen Steckdosen nutzbar, entweder über Landstrom oder über den WR. Gibt es Nachteile der Variante b, außer dass das Gerät etwas teurer ist?? Danke und Grüße Nachteile nicht: außer das Gerät ist defekt.Dann ist es zappenduster. höhere Einbaukosten wenn man es nicht selber machen kann. grüsse Frankkk Ich habe gute Erfahrungen mit Variante 1 gemacht, der WR versorgt nur 1 Steckdose, bei Nichtgebrauch ist er ausgeschaltet. Gruß Uwe Und ich habe gute Erfahrungen mit Variante 2 gemacht! :lol: Variante 2 ist definitiv komfortabler. Wie viel komfortabler hängt ab von - wo ist der Wechselrichter, wo wird 230V benötigt und möchte man mehrere 230V Verbraucher gleichzeitig nutzen. Der WR wird in der Regel sehr nah an der Batterie verbaut. Wenn aber der Verbraucher weit weg ist, dann muss man Kabel quer durchs Womo legen. In unserem Fall gibt es Verbraucher wie Föhn im Badezimmer, E-Bike Lader in der Heckgarage und Laptop Netzteil an der Sitzgruppe. Daher ist es für uns ein großer Komfortgewinn, dass alle Steckdosen bei WR Betrieb Strom haben. Hubert
Hallo Hubert, darf ich fragen, wie Du den 220V Ausgang des Wechselrichters in das 220V Bordnetz eingebunden hast?
Ich rede mal nicht von meinem aktuellen sondern von meinem vorherigen Carthago da besser mit deinem vergleichbar. Dort hatte ich einen normalen 2000W Wechselrichter und eine getrennte NVS dahinter geschaltet an der alle Steckdosen ausser Kühlschrank und Batterieladegerät hängen. Diese beieden Geräte werden vor der NVS abgezweigt damit sie nicht bei Wechselrichter Betrieb auf 230V laufen. Eine extra NVS sieht so aus: --> Link Hubert Ich habe Variante c) Ich schalte alle Steckdosen im Fahrzeug manuell mit einem Schalter von Landstrom auf WR oder umgekehrt. Also keine Vorrangschaltung. Kühlschrank, Heizung und Ladegerät sind ausschließlich auf Landstrom. Die manuelle Umschaltung ist für uns akzeptabel, da wir eher selten Landstrom nutzen. Gruß frank
Hallo Hubert, vielen Dank für die schnelle Antwort. Das heißt für mich, 220V Eingang und Verteilerdose suchen, die Einspeisung auf den Master der NVS klemmen, an Slave kommt der Ausgang des Wechselrichters, und an output der NVS kommt die neue Einspeisung zur 220V Verteilerdose. Richtig? Vielen Dank für deine Hilfe! Norbert
Da fehlt doch noch etwas Wichtiges :gruebel: Vielleicht hier orientieren? --> Link Ich habe es der Einfachheit halber wie Uwe gemacht.
Helmut Hallo, ich hatte seinerzeit keinen günstigen Wechselrichter mit eingebauter NVS gefunden. Also einen Standard-Sinus gekauft und die NVS als eigenes Kästchen dazu. (Ich glaube war damals so um die 50€). Dann kam aber noch etwas Bastelei dazu: Der Schalter vom WR ist nicht erreichbar, da er direkt neben dem Akku im Doppelboden sitzt. Also das Teil geöffnet und an den Anschlüssen vom Schalter ein Kabel angelötet und dieses zum Technikpaneel über der Tür verlegt. Dort einen beleuchteten Schalter eingebaut. So kann ich sofort sehen, wenn der WR eingeschaltet ist. Da wir den WR nur gelegentlich brauchen, wollte ich ihn nicht die ganze Zeit in Bereitschaft haben. Bei Bedarf werden dann von der NVS aus die Steckdosen versorgt. Klappt seit Jahren sehr gut. Schöne Grüße, klasi Hallo Bei mir ist die Version 2, also alle Steckdosen haben immer Strom, eingerichtet. Die Technik ist mit einer kompletten Victron Installation, bestehend aus Multiplus WR incl NVS, leistungsfähigem Ladegerät und Lader für die Starterbatterie, Victron 100/30 MPPT Solarladegerät, Cerbo GX Bordcomputer, GX Tank 140 und Victron Smartshunt gelöst. Das Victron System ersetzt die vorhandenen Schätzeisen von Nordelettronica. Da für den Einbau und die Integration in das Fahrzeugsystem eine mehrtägige Arbeit nötig war, kam der Einbau minderwertiger Komponenten nicht in Frage. Das Teure waren nicht die Victron Komponenten, sondern die Arbeitszeit. Dafür fahre ich jetzt im 5. Jahr mit dem Auto und Strom ist immer da, wann und wo ich ihn benötige. Mit freundlichen Grüßen Thomas [quote="joergalf"]Hallo zusammen, ich hoffe ich kann meine Frage als Nicht-Techniker klar formulieren: Ich möchte einen Sinus-Wechselrichter einbauen lassen. Nun überlegen wir, wie wir vorgehen: a) Neues Kabel vom WR in das WoMo verlegen Hallo ich habe bei mir ein Wechserichter mit Netzvorangschaltung verbaut aber Netzvorangschaltung habe ich nicht angeschlossen, ich habe mir 2 zusätzliche Steckdosen eingebaut 1X Bad 1X Küche diese sind direkt am Wechselrichter angeschlossen ist für uns völlig ausreichend,ist aber auch abhängig von der Größe des Womos bei mir 7 Meter, ich wollte halt nicht in die Elektrik des Womos eingreifen, da hätte ich auch ein Kabel durch das gesamte Womo legen müssen,Batterien im Heck Bordnetz vorn unter der Sitzbank. gruß Peter
Als Nicht-Techniker würde ich das Ganze einer Fachfirma übertragen. Die sollten wissen, was geht und welche Vorteile, Nachteile und Kosten damit verbunden sind. Eine Fachfirma ist nicht unbedingt eine normale Vertragswerkstatt, sondern eine, deren Haupttätigkeitsgebiet Womo-Elektrik ist. Es gibt sicherlich auch in Womo-Elektrik kompetente Vertragswerkstätten, aber woher soll der Kunde wissen, dass seine Vertragswerkstatt dazu gehört. Ich möchte darauf hinweisen, dass LiFePO4-Batterien für Bastler nicht ganz ungefährlich sind und man sich nicht unbedingt darauf verlassen sollte, dass das BMS bei einem äußeren Kurzschluss die LiFePO4-Batterie schnell genug elektrisch abtrennt. Eine Sicherung ist da ohnehin meist zu langsam. Eine LiFePO4-Batterie ist zwar viel sicherer bezüglich spontaner Selbstentzündung als Li-Batterien mit Ni, Co und Mn, aber ein äußerer Kurzschluss durch einen Bastler dürfte insbesondere bei einer Billigbatterie aus China nicht ganz ungefährlich sein, denn Billigbatterien haben auch Billig-BMS. Wer eine Qualitätsbatterie kauft, der scheut meist auch nicht die Kosten für eine Fachfirma, denn der will eine solide und keine Bastellösung. Servus, nicht nur das, auch auf der Sekundärseite des WR ist einiges wichtig! Ggf. muß aber auch die Womoinstallation angepaßt werden um nicht im Kreis zu laden und um Auswirkungen von Isolationsfehlern zu begrenzen. Kauf einen Wechselrichter der mind. 1500 Watt liefert und auch nebst der Vorrangschaltung eine Landstrom Verstärkung hat. Die Landstrom Verstärkung bringt dir viel, wenn Du in den südlichen Ländern eine Kaffemaschine etc. betreiben willst. Ich habe eine Wechselrichter Lade Kombi genommen, was Vorteile im Platzbedarf bringt. Die Wechselrichter Lade Kombi hat einen 230V Ein- und Ausgang. Dies Anschlüsse habe ins 230V Bordnetz eingeschleift. Zum Kühli habe ich eine direkte 230V Leitung vom Eingang der 230V Versorgung gelegt, damit der Kühli nicht auf 230V schaltet, wenn kein Landstrom angeschlossen ist. Die Klimaanlage läuft ebenfalls nicht über den WR. Siehe dazu mein Schema der elektrischen Versorgung im Womo. Man muß sich überlegen, für was man die 230V nutzen will. Wenn das alle paar Tage mal ein einzelner Verbraucher ist oder z.B. nur ein Ladegerät, reicht auch einfach eine Steckdose direkt am WR. Wer freistehend ständig Kaffeemaschine und Föhn nutzen will, braucht eine Vorrangschaltung oder es wird mühsam. Ich habe die Steckdosenvariante, weil ich es nur als Reserve habe, für den E-Bike Lader bzw. beim alten Laptop für das Netzteil. Ich nutze selbst am CP eigentlich keine 230V Steckdosen. RK Ich weiß nicht, ob es noch aktuell ist.... Ich präferiere die Einbindung mittels eines Vorrangschalters, bei dem der Masterabschluss vom Landstromeingang kommt, der Slave vom Wechselrichter. Der Ausgang dann direkt in den aufgetrennten Ausgang vom Landstromeingang in den Schaltkasten - also in den FI. Ist einfach und du hast keinen Unterschied, ob du Land- oder Batteriestrom nutzt. Den Wechselrichter kannst du abschalten, um über die Blindleistung die Batterie nicht zu belasten. Du brauchst dafür aber sinnigerweise eine zweite Aufbaubatterie, da der Entladestrom ansonsten nur für Kleinstgeräte reicht. Auch nicht mehr als etwa 500 W ziehen, da du sonst die Batterien killst. Ich hoffe, ich konnte helfen Hallo, ich will mir ebenfalls einen 1.500w WR einbauen. Dieser hat eine integrierte NVS und ein Ladegerät. Dazu kann ich auch meine PV dort mit anschließen. Ich will aber das vorhandene Batterieladegerät, welches bei Landstrom ja auch die Starterbatterie lädt, und den Kühlschrank versorgt, nicht mit darüber laufen lassen. Also muss ich, als Landstromeingang des WRs doch eigentlich nur das Kabel, welches vom Sicherungskasten aus zu den übrigen 230v Steckdosen läuft, durch den WR durchschleifen, oder? Ich würde natürlich hinter den WR nochmal extra n 2poligen FI/LS setzen... Servus, Welchen WR willst Du einbauen? Je nach Hersteller unterscheidet sich die Beschaltung etwas. Hallo, Ich würde dir empfehlen lies die erst mal in die Thematik Wechselrichter / FI / IT Netz ein. Für die Absicherung der 220V Seite gibts nämlich keine Ideallösung. Je nach Nutzungsverhalten aber mehr oder weniger schlechte. Grüße Stefan Servus, nicht ganz richtig. Die Ideallösung ist die, daß keine Person bei Nutzung der Anlage durch Fehler ums Leben kommt oder verletzt wird. Das kann durch mehrere Maßnahmen erreicht werden. Die einen sind etwas aufwändiger als andere, ebenso gibt es Abstufungen in der Benutzerfreundlichkeit. Abschalten im Fehlerfall ist u. U. nicht die beste Lösung (speziell im Krankenhaus im OP). Es gibt Netzvorrangschaltungen auch separat. Sowas gibt mehr Komfort, dafür ist es recht kompliziert zu verkabeln. Wenn du deine einfache Lösung installiert hast und damit nicht glücklich wirst, kannst du also später immer noch umbauen. Welchen Vorteil eine eingebaute NVS gegenüber zwei separaten Geräten haben sollen, habe ich nicht verstanden, zumal sie optimal eingebaut an zwei verschiedene Orte gehören. Die Steckdosen am WR sind sicherer als die bei dir daheim. Man kann sie noch sicherer machen, aber mit dem Einlesen ist das so eine Sache. Neben seriösen Quellen gibt es auch zahlreiche selbsternannte Experten, die breitspurig gefährliche Basteleien empfehlen. Da ist man dann schnell nach stundenlanger Lektüre so schlau wie zuvor und lässt alles so, wie es ist. Machen die meisten so. Gruss Manfred Schau dir mal die Stecker der Geräte an die du im Wohnmobil betreiben möchtest. Wenn die alle keine Erdung/Schutzkontakt benutzen kannst du dir den Quatsch mit Fi hinter dem Wechselrichter sparen. Man muss heutzutage schon nach Geräten mit Schutzkontakt suchen. Aber solche Geräte (Waschmaschine, 230V Kühlschrank) werden in der Regel nicht im Womo genutzt. Hubert das niemand stirbt wäre für mich eine Mindestanforderung, zur Ideallösung gehört dann mehr: einfach, günstig und alle Nutzungen abdeckend. Gibts aber leider nicht. Das im Womo typische Schuko Gerät und wahrscheinlich auch der Hauptgrund für den Wechselrichter ist die Kaffeemaschine. Aber ansonsten gibts nicht viel mit Schuko, schon richtig. Deswegen ist meine Lösung im Moment alle Steckdosen im Womo mit Einsätzen auf Eurostecker zu reduzieren bis auf eine an die die Kaffeemaschine kommt. Die kann man noch regelmäßig einer Isolationsprüfung unterziehen. Einlesen finde ich wichtig damit man die "Nachteile" der gewählten Absicherung kennt und vermeiden kann. Aber ja: es gibt einige verwirrende Beiträge dazu. Wenn man es selbst, mangels technischem Verständnis, nicht durchdringen und bewerten kann sollte man sich fachkundige Beratung einholen. Gruß Stefan Ob Euro Steckdose gut sind? Ich habe auch Geräte in Gebrauch, die haben Schuko Stecker ohne Erde. Zb Pürierstab Servus, At elnist, Was ist mit der Batterie noch so verbunden? Damit kann eine ungewollte Verbindung gegen Chassis bereits bestehen und ein Durchschlagen der Maschine bereits den 2. Fehler darstellen! Laß den Elektriker drübergucken!
Hallo, so sehe ich es auch, nur aus deinen Angaben lässt sich nicht ableiten wie die Schaltung auszuführen ist. Gebe dem Elektriker den Schaltplan vom Wohnmobil, soweit vorhanden, die Daten deiner Geräte, die Dokumentation des WR und er wird dir einen Plan machen. Besser noch, er installiert dir den Umfang komplett. Servus, ein Fachmann erkennt was gemeint ist, ggf. fragt er dann nach. Ich will hier keine Laienbasteleien unterstützen!! Jede E-Anlage stellt ein Einzelstück dar! Immer ist irgendetwas anders verlegt oder muß angepaßt werden. at joergalf deswegen fahre mit der Kiste zu einem Elektriker, vorzugsweise einem der Victron und andere Systeme kennt und darauf geschult ist! Diese erkennen auch die speziellen Problemstellungen bei der Fahrzeugnutzung!!
völlig wurscht was mit der Batterie verbunden ist...das ist die 12V Seite. Wie ich geschrieben habe: es gibt keine ideale Lösung. Auch die FI Lösung hat mindestens den Nachteil dass ich die Erdungsbrücke schalten muss und Erdung über Relais ist wohl auch nicht das gelbe vom Ei. Ohne es zu wissen könnte ich mir gut vorstellen das es nicht zulässig ist. Der Elektriker hilft dann auch nur bedingt da man die jeweiligen Nachteile kennen, besser verstehen, muss um Risiken zu vermeiden. (ja, ich hab nach dem Einlesen mit Elektrikermeistern und Dr. Ing- der Physik drüber gesprochen) IT-Netz und Isolationsprüfungen (Geräte und Fahrzeug, in Intervallen...) war für mich die einfachste Möglichkeit. Wo ich das so schreibe kommt mir noch eine Gedanke: habe ich mit dem verbauten allpoligen FI nicht bereits eine Art Isolationsüberwachung, zumindest in den üblichen Fällen, da, bei Netzanschluß, Schluss von L oder N an Gehäuse oder Chassis? Muss ich mal wieder mit den Kollegen diskutieren. Gruß Stefan Servus, Nein das ist nicht wurscht wie die Versorgung des WR angebunden ist! Je nach Beschaltung kann es da schon problematisch werden. Nein, ein Erdungsrelais kann verwendet werden, ist aber keines für 50 Cent. Normalerweise verdrahtet man aber im Abgangsverteiler hart. Das mit dem FI kommt darauf an was Du für einen WR hast, wie die Abgangsbeschaltung genau aussehen soll, wie ausfallsicher die Anlage sein soll Servus, Bei einem allpoligen FI und ohne Erdung, aber PE, im IT Netz brauchst Du zur Auslösung zwei Fehler! Den ersten, L-PE. Hier passiert noch nichts, Du wirst ihn noch nicht bemerken! Eine Isoüberwachung würde jetzt warnen! Der zweite Fehler, N-PE würde in der Isoüberwachung die Abschaltung triggern. Nun würde auch der FI auslösen wenn er richtig dimensioniert ist. Hast Du aber den für den WR ungeeigneten FI, wird der u. U. nicht oder zu spät auslösen wenn die Kurzschlußerkennung im WR nicht richtig funktioniert! Um bei deinen unkorrekten Begriffen zu bleiben: bei diesem Fehlerszenario verbindet "PE" die beiden Aussenleiter, was zu einer Abschaltung des WR führt. Damit eine Einzelabsicherung der Geräte mit "FI" greift, brauchst du als dritten Fehler daher noch einen defekten "PE". Gruss Manfred
Servus, falsch, im Inverterbetrieb ist ein sekundärseitiger PE nicht unbedingt mit dem landstromseitigen PE identisch zu sehen!! Oder aufgrund der Kabinenkonstruktion wird explizit keine Landstrom- oder PE-Verbindung nach außen gewünscht! Damit gibt es beim 1. Fehler Spannung auf allen PE-Kontakten, bei 2. Fehler die Abschaltung möglichst durch den FI. Leider aber gibt es WR die konstruktionsbedingt sekundär einen Gleichfehlerstrom ausgeben, was wiederum einen normalen FI täuschen kann. Bis zur Überstromabschaltung des Wandlers kann da viel passieren!!! Drum ist es kein PE, sondern ein PA - Potentialausgleich, ohne Erde. Sorgt für einen Kurzschluss beim Doppelfehler, und der WR schaltet ab wegen Überlast. Anders ausgedrückt: weil die Metallgehäuse leitend miteinander verbunden sind durch den Schutzkontakt, kann hier keine gefährliche Berührungsspannung entstehen. Dadurch sind alle Fehlerszenarien abgedeckt, auch hochohmige, Gleichfehlerströme oder was weiss ich. Natürlich kann der Schutzleiter defekt sein, dass kann man aber sehr einfach messen. Frage an die RCD-Verfechter: wie oft prüft ihr die? Gruss Manfred Hi, zu den letzten beiden Beiträgen BossHoss, Zitierfunktion funktioniert nicht oder ich bin zu blöd schwierig, könntest du schreiben was du meinst? Ich versuche es doch auch, auch wenns nicht anzukommen scheint. Warum sollte es nicht egal sein? Welche Beschaltung kann zu welchen Problemen führen? (Ergänzung: Beschaltung 12V seitig, Probleme 220V Seitig) Ok, es gibt für Erdung geeignete Relais, muss ich mal schauen Festverdrahtung funktioniert nicht da es dann Probleme bei Landstrom mit vertauschtem L und N kommen kann was durchaus im Bereich des Möglichen liegt FI zur Isolationsüberwachung im LANDSTROMBETRIEB nicht zur Absicherung im WR Betrieb Die beiden letzten Punkte lassen mich zweifeln ob du verstanden hast was ich meine, ist nicht wertend gemeint, kann auch an mir liegen... Auf die Diskussion mit Manfred geh ich nciht ein, hat nicht direkt mit meinen Fragen zu tun Gruß Stefan Servus, Bspw. kann ein Batteriepol von jemand zwanghaft auf ein Potential gelegt worden sein. Dann hast Du je nach Type u U. schon eine Verbindung nach PE, PA, Erde, kurz wenn da jemand ohne Ahnung drangeht, hat man evtl. Probleme mit der WR Beschaltung. Ja, 12 nach 230V. Wenn Du WR seitig mehrere Steckdosen nutzen willst, brauchst Du den FI, je nach WR Technologie auch spezielle FI (B) die Gleichfehlerströme erkennen. Wenn der WR Hersteller nichts anderes schreibt, brauchst Du Typ B! Victron kann A-Type, die Multiplus Reihe wird über Bypass angeschlossen und die FI kommen an die Ausgänge 1 u. 2 Ausgang 2 kann programmiert werden um bspw. bei Landstromausfall nicht essentielle Systeme vom Netz zu nehmen, über externen Steuerschalter kann 2. trotz Ausfall zugeschalten werden. Hast Du aber eine Störung des WR werden die Bypässe eingelegt und der MP damit vom Netz genommen. Bei Festverdrahtung sekundär kommt die genaue Ausführung auf deine Anlage an da jede E-Anlage ein Einzelstück und nicht einfach übertragbar ist. Es kann durchaus funktionieren, US Boote/Womos haben die Kontrollleuchten gegen Verpolen verbaut. Aber das ist ja auch ein anderes Netz, split phase. Und da gibt es wiederum Unterschiede im Phasenwinkel Ja, die Lösung muß auf deine Anlage angepaßt werden. Dazu muß man diese sehen. Hi, auf welches Potential denn, mach doch bitte mal konkrete Aussagen was dir da vorschwebt. Minus - Pol Batterie liegt auf Masse Karosserie, PE wohl auch, welche Varianten siehst du da? Egal welcher Typ FI, man muss die Erdungsbrücke, also den ersten Fehler im IT-Netz, herstellen damit er funktioniert, oder sehe ich das falsch als Laie? Bei Festverdrahtung ist mir ein Lämpchen zu wenig um die Verpolung anzuzeigen wenns dann eh schon zu spät ist. Und auf meine Frage ob der FI im Landstrombetrieb mir die Isolationsprüfung des Fahrzeugs abnimmt antwortet auch keiner...schad Gruß STefan Ja, das siehst du falsch. Ein FI ist ein Zusatzschutz wie der Aiebag beim Auto. Greift, wenn es schon zu spät ist, also wenn du eine gefeuert bekommst. Soll die Überlebenswahrscheinlichkeit erhöhen und tut das normalerweise auch. Aber nur, wenn man ihn als Ergänzung verwendet, und nicht "anstatt" der Grundlagen elektrischer Sicherheit: Isolierung, Berührungsschutz, Schutzleiter und Redundanz, sodass durch einen einzelnen Fehler nie eine gefährliche Situation entstehen kann. Einen Isolationsfehler absichtlich einzubauen, ist genauso schlau, wie beim Aufprall eine ordentliche Mindestgeschwindigkeit einzuhalten. Damit der Airbag auch aufgeht und "schützt". Dafür gibt es die Preise mit dem Fisch. Drei Laientipps für FI: - An Landstrom ist ein FI grundsätzlich eine gute Idee. Da kann man Haus, Wohnung oder Womo mit nachrüsten, an Landstromeingang vom Womo ist er inzwischen vorgeschrieben. - Im IT-Netz, also am WR, ist ein FI nicht wichtig. Wer es supersicher mag, kann sie trotzdem verwenden, braucht aber einen pro Gerät bzw Steckdose. Am besten ist die Schuko-Version zum Zwischenstecken, damit kann man nix falsch machen. - Ob ein FI funktioniert, findet man einfach mit der Testtaste raus. Sollte auch regelmässig geprüft werden. Gruss Manfred Hallo Manfred, ist jetzt genau so kryptisch. Egal welcher Typ FI, man muss die Erdungsbrücke, also den ersten Fehler im IT-Netz, herstellen damit er funktioniert, oder sehe ich das falsch als Laie? du meinst also das ist falsch, ok Ich hab mich ja dagegen entschieden den ersten Fehler einzubauen aber dein Vergleich hinkt trotzdem etwas... Deine weiteren Ausführungen zum FI sind mir klar, mit meiner Frage haben sie aber nix oder nur indirekt zu tun Wie auch immer, Gute Nacht Stefan |
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