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Hallo, wir haben einen Bürstner Levanto von 2008 mit Heckbad. Beim letzten Urlaub ist leider aufgefallen, dass der Fahrradträger angefangen hat zu wackeln. Er ist oben eingehängt und unten in der Auflage in der Heckwand verschraubt. Die Auflage ist leider nicht mehr fest, das gesamte Blech (Alu) der Rückwand ist im mittleren Bereich nicht mehr als Sandwich verklebt, wenn man an den Rädern wackeln, wabbelt das Blech mit. So ein Sch... Vermutlich Wasserschaden Hab mich jetzt dran gemacht, das Bad hinten auszubauen, um an die Rückwand zu kommen. Die Dusche konnte ich noch ausbauen, aber der Deckel ist so blöd mit den Seitenwänden verschraubt, dass ich die seitlichen SChrauben nicht raus bekomme. Kennt Ihr einen Trick? (Fotos folgen). Der gesamte EInbau hinten ist derartig miteinander verschraubt und gedübelt!!, dass ich mir kaum vorstellen kann, wie ich das zerlegen soll. Wahrscheinlich wurde im Werk erst Rückwand und dann das Dach aufgelegt, an ein paar Schrauben kommt man wahrlich nur so ran. Aber wie soll ich das zerlegen? Bin echt für jeden Hinweis dankbar, sollte das schon mal jemand gemacht haben, wie seid Ihr vorgegangen? (bilder folgen) Danke für Eure Unterstützung Bei mir habe ich auch einen Wasserschaden durch den Fahrradträger. Im März lasse ich die komplette Rückwand tauschen. Jetzt erst mal die Bilder dazu: Inzwischen ist mir denke ich der Durchbruch gelungen. Der Schlüssel war tatsächlich den Deckel der Dusche zu entfernen. Der war mit 6 Schrauben seitlich festgeschraubt, die aber so blöd, dass sie mit aufgelegtem Dach so gut wie nicht zu entfernen sind. Dazu gibts noch mal separate Fotos. Dann kann man die Seitenwand der Dusche herausnehmen, aber Achtung, die ist tatsächlich am Boden mit Holzdübeln fixiert, also nicht nur Schrauben rausdrehen, aber auch Dach leicht anheben und nach oben herausziehen. Auch die Möbel sind nicht nur geschraubt, sondern auch großzügig mit Holzdübeln fixiert. Als nächstes muss die Toilette raus (viele Schrauben!) und dann muss das Mittelteil raus, das geht aber nur am Stück, also nicht Brettchen für Brettchen, sondern wirklich als Ganzes. Ist nur nicht so einfach, weil die gesamte Verkabelung da dran hängt mitsamt Heizungs - Wasser und Abwasserschläuchen. Für heute erst mal Schluss, es ist zu kalt draussen. Wieder ein schönes Beispiel dafür, dass Rückwandträger eine Zeitbombe sind. Hoffe für dich, dass noch nicht zu viel verfault ist. Viel erfolg bei der Restaurierung! bis denn, Uwe
Zwei normale Fahrräder sind sicher kein Problem aber 2 Ebiks schon! Auf den Trägern steht oft bis 60 Kg. Das das aber nur für den Träger gilt ist den meisten nicht bewusst! Die Angaben was die Rückwand trägt findet man leider nirgendwo! Bei mir z.B. nie eine Ladung drauf. Und der Schaden wurde von mir zwei Tage nach einer Dichtigkeitsprüfung festgestellt.
Und genau hier liegt sehr oft das Problem, die Rückwand ( Holzeinlage ? ) und wie die Halterung wo befestigt ist. Servus Ohne jetzt den Wandaufbau bei diesem Wagen zu kennen, vermute ich, dass die obere Halterung des Trägers nur ins Blech geschraubt ist. Unter dem Kunststoff Spoiler ( Kamera ) ist garantiert eine Leiste die den Blechstoß überdeckt. Darunter ganz sicher eine Holzleiste in der Wand. Diese sind i.d.R. 4 - 5 cm breit. Wenn ich jetzt den Abstand Holzleiste/Halterung Träger abschätze, bin ich bei etwa 6-7 cm und der Träger hängt nur am Blech. Das kann nicht halten. Unten weiß ichs nicht, manchmal sind da irgendwo kleine Hölzer drin. Gruß Kurt Hallo, der Schaden, der bisher nur rein äußerlich feststellbar ist, ist an der unteren Auflageschiene. Oben scheint das Laminat noch vollflächig verklebt, zumindest wackelt da nix. Die untere Auflageschiene ist nur mit 2 Schrauben in die Rückwand geschraubt, die beiden Schrauben konnte man ohne Gripp fast so herausziehen, da hielt nix mehr im Holz. Das Fzg. wurde gebraucht gekauft wir haben es seit 2013 und wir haben nur normale Fahrräder transportiert. Dass vor 2013 dort E-Bikes transportiert wurden ist möglich aber unwahrscheinlich. Ich bin selbst gespannt, wie es im Wandaufbau aussieht. Jedenfalls werde ich die Rückwand verstärken (zusätzlich Querverstrebungen und etwas breitere Holzleisten) und ich werde versuchen, die Befestigungsschienen mit durch die Wand mit innen Gegenblechen zu verschrauben. Muss nur schauen, dass die nicht im Sichtbereich sind. Leider hab ich mit Neuaufbau von Wänden reichlich Erfahrung, an unserem Vorgänger Mobil war fast keine Wand mehr original. Also aktuell zerlegen und sobald es die Temperaturen wieder erlauben wieder einkleben. Aber wie ich den Deckel der Dusche wieder rein kriege, dafür muss ich mir erst eine Lösung überlegen. So, wieder ein wenig weitergemacht, das Wetter war passend dafür. Alle Einbauten an der Rückwand sind jetzt entfernt, das war eine ziemliche Herausforderung, weil Bürstner viele Brettchen zusätzlich zu den Schrauben auch mit Holzdübeln zusammengesteckt hat. Das wird wohl beim Zusammenbau im Werk leichter sein, da dann alles genau passt und nicht in Form gehalten werden muss. Zum nachträglichen Aus und wieder Einbau ein absoluter Alptraum, aber letztendlich bringt es wahrscheinlich doch ein wenig zusätzliche Stabilität. Die gute Nachricht, die Rückwand ist bisher absolut trocken. Aber der Anbau der Fahrradträgers ist ziemlicher Pfusch. Die kleine Aluschiene, auf die der Träger unten an die Rückwand drückt ist nur mit 2 Schrauben befestigt. Die haben aber keinen Halt, da sie nur durchs Blech in Styropor verschraubt sind. Die obere Befestigung ist in das Holzgerüst geschraubt, aber unten leider nicht. Problematisch wird dabei einerseits der Druck, den die Last ausübt. Das kann dazu führen, dass einfach die Rückwand durchgedrückt wird. Die Räder üben aber auch dynamisch seitliche Kräfte aus, die auch mal nach aussen ziehen. Das hat bei uns auf die Dauer dazu geführt, dass sich ein Teil der Rückwand vom Sandwich gelöst hat. Das werde ich jetzt wieder aufbauen. Leider ziemlich Pfusch beim Anbringen des Fahrradträgers. Bin mal gespannt, ob ich noch was finde, wenn ich die Wand weiter öffne. herzliches Mitleid! wirst du die verschraubte Aufhängung des Fahrradträgers durch verklebte Profilschienen als Angker ersetzen? Meine Aufhängung sieht auch nicht gut aus, und ist auch verschraubt. Das Problem war nicht die Verschraubung in der Rückwand. Ich hatte die Profilschiene sogar abgenommen, als ich das Fzg. übernommen habe, um sie sauber mit Dekalin abzudichten und am Übergang Schiene zu Alu habe ich auch noch eine Sikaflex Raupe drüber gelegt. Die Schiene hielt absolut sicher am Blech. Dadurch haben sich ja gerade alle Kräfte auf das Blech übertragen und das Blech von dem Sandwich gelöst. Ich werde jetzt die Rückwand verstärken, also mehr Holz einziehen. Zusätzlich natürlich hinter der Auflagefläche der Aluschiene in der Wand Holz einbauen, das mit dem restlichen Fachwerk verbunden ist. Und als zusätzliche Massnahme sowohl die obere als auch die untere Schiene durch die Rückwand schrauben und von innen Aluplatten dagegen schrauben. Also eine Verschraubung, wie sie bei Markiesen ebenfalls verwendet wird. Ich würde an Deiner Stelle überlegen, allen Risiken aus dem Weg zu gehen und eine AHK montieren zu lassen,darauf dann einen Kupplungsträger für 2 E-Bikes, da kann nichts passieren.Ich habe zwei Jahre lang solch einen Träger verwendet und nie Probleme gehabt.Jetzt habe ich einen Rollerträger der am Chassis befestigt wird gekauft,weil ich wahlweise meinen Roller oder das E-Bike mitnehmen will,der Kupplungsträger wird verkauft. Gruß Bernd Warum möchtest du denn den Fahrradträger weiter benutzen? Die Fahrräder (E-Bikes) werden wohl in Zukunft nicht leichter. Ich habe bei uns den Fahrradträger insoweit entfernt, als dass ich nur die beiden senkrechten Bügel gelassen habe. Die E-Bikes transportiere ich nun auf einen Fahrradkupplungsräger von Thule. Da die Räder bei holpriger Fahrt doch noch ziemlich schaukeln können, verbinde ich sie mit einem Zurrgurt an die beiden senkrechten Bügel. Wahrscheinlich ist das nicht nötig, aber es beruhigt mich. Warum hab ich das so gemacht? Nun ich hatte auch kein Vertrauen in die Verschraubung des Fahrradträgers, dass schien doch sehr labil. Und wie hier schon gesagt wurde, die Träger dürfen mit maximal 60 kg belastet werden, aber mit welchem Gewicht die Rückwand belastet werden kann, weiß ich z.B. nicht. Es gibt ja auch Womo-Hertsteller die gernerell das Anbringen von Fahrradträger an der Rückwand nicht erlauben. Für deine Reparatur und vor allem dem Zusammenbau wünsche ich dir alles Gute und starke Nerven! Ich habe ebenfalls den Träger an der Rückwand bis auf die beiden senkrechten Bügel abgebaut, ist die beste Lösung. Gruß Bernd
Schraube einfach nacheinander die Halteschrauben raus, sind sie verrostet, weißt Du Bescheid,ist doch ganz einfach.Da ist aber nichts "schwimmend verlegt". Gruß Bernd
Das hört sich in meinen Augen sehr gut an. Wenn die horizontalen Holzleisten genügend breit sind, mit den vertikalen Holzleisten verbunden sind und mit Außen/Innenwand mit Caravan Kleber verklebt sind hä#lt der Träger auch zwei E Bikes (ohne Akku) aus. Gruß Andreas Die Bilder stammen doch aus verschiedenen Wohnmobilen!? Der Halter ist nicht mehr da, der Fußboden ein anderer. Ist schon merkwürdig.
Eine AHK ist nett, hat aber Nachteile. Zum einen wiegt sie einiges, was zumindest bei 3,5t ein Problem sein kann. Zum anderen verschlechtert sich der Böschungswinkel beträchtlich. Ich hab einen jährlichen Termin, wo ich auch ohne AHK und mit relativ geringem Überhang gerade so hinkomme. Ich hatte einen ähnlichen Wasserschaden, zumindest ein Teil war gleich. Die Schrauben der Leiter waren relativ locker und das über Jahre(?). Dieser Teil des Wasserschadens war schon getrocknet und hat morsches Holz hinterlassen. Ich hab dann in dem Bereich durchgehend Holzlatten eingebaut, sodaß die Leiter guten Halt nach unten hat. RK
...nicht ganz merkwürdig, der User "scubafat" hat zum Vergleich seinen Wasserschaden vorgestellt. Richtig ist, dass sich der Threadöffner nicht mehr meldet, aber der arbeitet sicher gerade den Schaden weg.
Kein Holz. Besser wären Kunststoffprofile, auch wenn sie schwerer sind. Carthago hatte zu Beginn auch Holz drin. Wurden dann in Kuststoff geändert.
Und dann ? Läufts nächste Wasser halt ums Plastik rum und sucht sich das nächste Holz. Tolle Logik❗ *kopfschüttel* Hallo, es geht langsam voran, aber bisher alles im Lot. Ich sollte die Überschrift ändern (kann ich leider nicht), denn es ist definitiv kein Wasserschaden, alles knochentrocken. Tut mir leid, dass ich mich ein paar Tage versteckt habe, aber es war viel los und ich habe Zeit, bei den Temperaturen kann ich eh nicht kleben. Der Wandaufbau von Bürstner ist allerdings - nah ja. Bisher habe ich keinerlei vertikale Streben/Holz gefunden, alles nur horizontal. Die vertikale Stabilität scheint hauptsächlich durch die Inneneinrichtung zu kommen. Die ist allerdings auch nur in das EPS reingeschraubt, allerdings an den SChrauben mit einer Art Streckblech verstärkt. Hinter der Dusche habe ich dann auch noch eine recht improvisierte Lösung gefunden. Die Heckkamera wurde zwar gut abgedichtet, aber man war sich wohl nicht schlüssig, wie man das Kabel verlegen soll. Da hat man dann einfach mal EPS rausgeschnitten, den Kanal dann doch nicht benutzt, die Stelle dann aber einfach offen gelassen. Prima Wohnmobilhändler, der hat das Ding eingebaut. Hier wieder ein paar Bilder, bin heute aber schon ein Stückchen weitergekommen. Das Sandwich hat sich zwischen den beiden Holzleisten gelöst. Ich bin noch am überlegen, wie und ob ich bis zur oberen Holzleiste öffnen soll und weitere Holzleisten einziehe - zumindest hinter der Dusche. PS: schönen Dank für Eure Ratschläge und Teilnahme In der Tat Bauqualität, die begeistert. An unserem Bürstner von 2003 war auch einiges suboptimal konstruiert und fing ab Werk an zu modern (nach 3 Jahren), und je mehr ich von zerlegten Bürstners sehe, desto weniger würde ich mir nochmal einen kaufen... Gut dass Du vorankommst. Wünsche Dir ein glückliches Händchen. bis denn, Uwe Wo ist denn das Wasser eingedrungen? Wenn es am Gewicht liegt muss ja die Fuge der Rückwand oben am Dach gerissen sein oder? Er hat doch 2 Posts weiter oben geschrieben dass kein Wasserschaden vorliegt. Na, ist doch schon mal gut wenn nichts nass oder verfault ist. Nachdem du ja anfangs von einer großen Fläche losem Blech geschrieben hast, musst du dort eh innen alles Styropor rausmachen um das Blech wieder ankleben zu können. Auch oben hast ja schon ein kleines Stück geöffnet, warum also nicht gleich komplett. Zudem rate ich dir überall wo außen oder innen was befestigt ist, zusätzliche Hölzer einzukleben. Auch die Lochbleche solltest du rausreißen und dafür Holz einkleben. So wird alles wieder bombenfest. Gruß Kurt Hallo, beim weiteren Aufmachen kann man gut feststellen, dass sich das Blech nur im Bereich zwischen den beiden Holzleisten gelöst hat. Hab das im Bild mal rot eingekreist. Der Bereich wird noch ca. 40 cm in den Bereich reinragen, den ich noch nicht geöffnet habe. Hier habe ich mal eingezeichnet, wie ich den Bereich aufbauen möchte. Der rote Bereich rechts wird noch geöffnet, in dem rot schrazffierten Bereich möchte ich das EPS stehen lassen, um den Stoss im Sandwich (EPS _ Innenwand) überlappend zu haben. Die blauen Linien werden die Hölzer, die in die aktuellen QUerhölzer im Aufbau mit Überblattung eingebunden werden. Sind zwar in dem Bereich ein wenig überdimensioniert, das liegt aber daran, dass ich dann die Möbel mit dem Holz verschrauben kann. (Empfehlung von Kurt). Etwas unsicher bin ich noch, wie weit ich nach oben öffnen soll. Mir ist klar, dass die Hauptlast oben hängt und wenn der Wandaufbau auch oben ohne vertikale Hölzer ist, würden da 2-4 Hölzer helfen. Ich will aber auch nicht die gesamte Wand zerstückeln. Eine sehr große Holzplatte (die 3mm Innenverkleidung) geht am Stück gar nicht durch die Tür in das Bad. Um dem Rat von Kurt zu folgen, die Möbel in Holzverstrebungen zu verschrauben, müßte ich noch recht viel öffnen. Dabei besteht halt immer die Gefahr, die an sich intakte Rückwand zu verletzen, d.h. zu durchstossen. Übrigens, der Wandaufau hat 30 mm, d.h. das EPS ist 27mm, dann 3 mm Innenverkleidung. Hätte ich keinen Hobel, wüßte ich nicht, wie ich XPS Platten auf 27 mm Stärke bekomme, im Laden gibts die nicht. Grüße, Uwe
War auch mehr allgemein. reist dann die Rückwand/Fuge oben ab wenn die Belastung zu hoch ist? O.K., das mit der 27 mm Iso ist mir klar. Ich habe, damals nur Styropor, immer auf einer Dickenhobelmaschine entsprechend dünner gehobelt. Klappt super und wird absolut plan/gerade. Hölzer würde ich immer nur waagerecht oder senkrecht einkleben, erleichtert das spätere zuschneiden der Iso. Bezügl. der Dekorplatten würde ich mir keinen Kopf wegen der Größe machen, fast alle Flächen werden doch später überbaut. Also lieber stückeln. Gleiches gilt für ganz oben. Öffne doch nur quer ca. 12 cm breit und kleb ne 8 cm breite Holzlatte rein. Dann ein Stück 12 cm Dekorplatte drüber, sieht man ja später nicht mehr. Beim späteren Einkleben von gestückelten Isoplatten immer auch die schmalen Seiten mit Kleber bestreichen, so gibts keine Kältebrücken. Wünsche gutes Gelingen Hallo, ich darf mich mal wieder melden, es ist bei uns zwar immer noch nicht klebbar kalt (0°C) aber nächste Woche soll es wärmer werden und ich habe deshalb schon mal das schwierigste vorbereitet. Die Hölzer sind gesägt, gehobelt und eingepasst, alles mit Überblattungen und wartet aufs verkleben. So sieht es aktuell aus: [/attachment] Hallo ich wollte EUch vom Fortgang der Reparatur berichten, heute ist es zwar wieder richtig kalt, aber dazwischen gab es viele Tage mit klebbaren Temperaturen. In die Rückwand habe ich die Holzverstrebungen eingeklebt, an den Stellen, an denen der Radträger verschraubt wird. Zusätzlich noch an den Stellen, an denen die Badmöbel verschraubt werden, ebenfalls Hölzer eingeklebt. Dazwischen mit XPS ausgefacht. Als Innenverkleidung dann wieder eine 3mm kaschierte Sperrhozplatte flächig verklebt, allerdings hat die natürlich ein anderes Dekor als das Original. Die örtlichen Händler hatten das originale Dekor leider nicht. Als nächstes dann eine weisse Decefix Folie über das Dekor geklebt, damit der Wechsel des Dekor anschließend nicht so sehr auffällt. Das war rel. schwierig, die Folie falten und einigermassen Blasenfrei aufzukleben, ging nur mit einem Helfer. Dann hatte ich erst mal wieder eine einigermassen glatte Rückwand. Dann ging es weiter, die Möbel wieder einbauen. Das geht nur von links nach rechts, falls das mal jemand machen sollte. Also Einbau beginnend mit dem Eckschrank und dann von da aus die Badschränke, Deckenleuchten, schräger Spiegel, Waschbecken, Trennwand zur Dusche und dann die Dusche mit den einzelnen Plastikverkleidungen. Das geht nur in der Reihenfolge, weil 1) die beiden größeren Rückwände im Boden verdübelt (Dübel nicht verklebt) sind und man sie nur oben ein wenig schräg mit viel Kraft herausnehmen kann und 2) die Plastikverkleidung in der Decke der Dusche erst entfernt werden muss, bevor man die Trennwand überhaupt schräg oben zur Seitenwand weg zeiehn kann. Das Entfernen und wieder befestigen des Deckels der Dusche ist dabei die größte Schwierigkeit. Im Werk werden ganz sicher erst die Möbel eingebaut und dann die Wände und das Dach des Wagens aufgesetzt. An die Schrauben des Deckels der Dusche kommt man von innen kaum ran. Man muss das Plastik sehr heftig verbiegen um die Schrauben raus zu kriegen und benötigt auch so kleine Bits, das das fast nicht machbar ist. Reinschrauben geht bei manchen Schrauben gar nicht mehr, aber das muss man auch nicht. Ich habe den Deckel an der Stirnseite zum Innenraum verschraubt, da hat man noch am meisten PLatz, weil man den Deckel dabei über seine gesamte Breite runterbiegen kann. Dann den Deckel mit einer Zwinge und Holzklotz oben gehalten, die Duschwände eingebaut und den Deckel einfach auf die Wände aufliegen lassen. Von der Aktion leider keine Photos, ich war so genervt, dass ich das nicht auf die Reihe bekommen habe. Eine weiter Aktion war die Verlegung des Abwasser Rohr des Waschbecken hinter der Badverkleidung. UCh hier, wenn man das macht, ohne dass die Rückwand dran ist, kann man alles sauber verlegen, mit Kabelbindern befestigen und auf Dichtheit prüfen. Wenn man alles mit dem Möbel reinlegen möchte sehr schwierig, die Anschlüsse liegen nie genau da, wo man alles stecken muss. Ich habe mir dann mit einem SChlauchstück beholfen, geht auch. Dichtheitsprüfung mit Papier, das ich in die RItzen gesteckt habe, war alles trocken. Jetzt zum eigentlichen Problem, der Befestigung des Fahrrad Trägers. Der Träger war oben mit 5 Schrauben in der stabilen Holz Querlattung der Rückwand verschraubt. Die Einhängung außen wird mit einem glatt anliegenden Aluprofil an der Rückwand verschraubt, 7 Schrauben, alle 30mm lang und auch die 30 mm tief im Holz. Ich habe dann zusätzlich noch 2 weitere Maschinenschrauben durch die Rückwand gebohrt und innen mit einem Streifen Aluminium gekontert. Um das ein wenig zu versenken die 3 mm Innen sperrholzplatte im Bereich des Alustreifens ausgenommen. Dabei habe ich dann gesehen, dass die Holzschraube, die ich zur Kontrolle herausgenommen hatte ein ganz kleines Löchlein von der Schraubenspitze hinterlassen hat, sieht man auf dem Foto grad so. Also die obere Aufhängung war und ist sicher sehr stabil mit der Rückwand verschraubt. Ach ja, in das Aluprofil wird ein 2. Profil seitlich eingeschoben, in dem dann die eigentlichen Haken des Radträgers eingehängt werden. Die untere Befestigung, ist ja eigentlich nur eine Abstützung an der Wand habe ich dann wieder mit 4,5x30 mm A2 Holzschrauben in der verstärkten Rückwand verschraubt. Auch da zusätzlich 2 Maschinenschrauben mit großen ALuscheiben innen durchgebohrt, so dass die untere Befestigung wirklich sicher mit der kompletten Rückwand nicht nur mit Holzschrauben verbunden ist. Es konnte leider keine komplett durchgehende Aluleiste werden, weil ich sonst die Rückwände der Badmöbel hätte 2x ausnehmen müssen, oder die Schiene wieder in der Wand versenken. Das hätte man aber im Badschrank gesehen, optisch nicht schön, das wollte ich nicht. Im Bad muss ich noch über der oberen Ablage noch einen Spiegel befestigen, dann sieht man die geflickte Innenverkleidung auch nicht mehr. Die untere Abstützung des Radträgers natürlich wieder dick mit Dekaseal abgedichtet, abtupfen muss ich noch. Abschließend noch eine Reparatur im Schrank. Im Schrank transportieren wir den Campingtisch, das Fzg. ist ja mit 6m so kurz, dass es nur ein kleines seitliches von außen zugängiges Staufach hat. Aslo im SChrank an der Außenwand den Campingtisch (ein wirklich keichtes Exemplar!) hingestellt, unten eine kleine Leiste verschraubt, damit er nicht nach innen rutschen kann und oben mit einem Vorreiber befestigt. Zusätzlich haeb wir bisher immer auch schwerere Dinge, die sich so im Laufe einer Reise ansammeln einfach in den Schrank auf den Boden gelegt. Der Boden des Schrank ist auf einen Rahmen geschraubt, da unter dem Schrank die Truma THerme eingebaut ist. Beim Ausbau des Rahmen habe ich dann festgestellt, dass der Rahmen in der Außen-Seitenwand ebenfalls nur in die 3mm Sperrholzplatte und dann ins EPS geschraubt ist. Unter dem geringen Gewicht des Campingtisch und den dynamischen Belastungen beim Fahren haben sich dann die SChrauben des Rahmens 3-4 cm lange SCHlitze in die Innenverkleidung und das EPS gegraben. So hält das auf Dauer nicht! Ich habe dann den Rahmen wieder in der original Höhe angebracht und an den Außenwänden mit innen verklebten/verschraubten Stützen abgestützt. Das sollte jetzt auch halten. Das ist ja im Raum der Truma Therme, sieht man also nicht. Die Blechstreifen, die Bürstner in die Wand eingeklebt hat, um die Möbel zu verschrauben sin auch nicht gerade hilfreich, um eine Feuchtigkeits Messung zu machen. An jedem Blechstreiefen wird erhöhte Feuchtigkeit angezeigt, wenn man die Ursache nicht kennt, könnte man annehmen überall feuchte Stellen zu haben. Die Unterscheidung was dann wirklich feucht ist und was nur ein Blechstreifen ist dann viel Raten und Interpretation. |
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