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Kuhtreiber hat geschrieben:Einfach nicht mehr in solche Regionen fahren und aus. Tirol, so schön es auch ist, ist für mich nur noch ein Transitland.
Wir machen es ähnlich, nur gibt es eben noch genug, denen die Entwicklungen überhaupt nicht bewusst sind, die solche Regelungen nicht mitbekommen, und die Reichweite eines solchen Forums ist leider auch zu gering! Ideal wäre, vor Ort seine Meinung zu sagen und dann weiter zu fahren, aber das geht natürlich nicht, wenn man vorher weiß dass man die Gegend meiden möchte...
Ich vergleiche das mal mit den "Fehmarn Days of American Bikes", einem Motorradevent, das seit Jahren jedes Jahr im Spätsommer an einem Wochenende in Burg stattfindet: es war immer so, da es ja um die Motorräder in der Masse in der Innenstadt geht, die ein Blickfang und ein Anziehungspunkt für Urlauber und Tagesgäste darstellen, dass die Motorräder in der Innenstadt geparkt wurden, die Zufahrt war und ist während des Wochenendes für PKW gesperrt. Alle flanieren dann zwischen den Maschinen rum und gucken sich diese begeistert an!
Letzten Sommer nun hieß es, man müsse als Motorradfahrer an einer Station direkt vor der Innenstadt eine Gebühr von, ich meine es waren 20 €, zahlen, um im Zentrum mit dem Motorrad parken zu dürfen! Man beachte: es ist ein Event, in dem es eben genau um die Motorräder geht, die die Attraktion des Wochenendes darstellen!
Das hat natürlich dazu geführt, dass viele der Ankommenden dann vor dieser Zahlstation irgendwo geparkt haben, oder in Seitenstraßen, oder sogar direkt umgedreht haben und wieder weggefahren sind, und ich z.B. habe auch den Kassierenden meine Meinung ganz deutlich gesagt! Ich zahle doch für vielleicht 2-3 Stunden, die ich mit dem Motorrad dort parken und die Atmosphäre genießen will, keine 20 €! Ich habe sogar eingeräumt, dass ich bei 5 € sogar noch einverstanden gewesen wäre, oder, wenn es vorher angekündigt worden wäre, die Wahl gehabt hätte, zuhause zu bleiben, oder, wenn man dann 10 € Gebühr genannt hätte, zumindest vorher davon gewusst hätte.
Die ganzen Proteste führten dazu, dass es kurze Zeit später auf dem Schild an der Station hieß, man würde sich über eine "Spende" freuen, also eine freiwillige Zahlung. Die Mitarbeiter dort an der Station haben sich so viel Protest anhören müssen dass sie dann gesagt haben, das müssen sie sich nicht anhören und mitmachen, und haben dann kurzentschlossen das Schild entsprechend geändert und das wohl auch dem Veranstalter mitgeteilt. Das hat gewirkt!
Nun bin ich mal gespannt, ob das Event dieses Jahr wieder stattfindet und wie es dann ablaufen soll... Jedenfalls hat der Protest letztes Jahr innerhalb kurzer Zeit gewirkt!
Leider wird das bei den Wohnmobilisten und der Insel Fehmarn nicht funktionieren, dafür fahren weiterhin viel zuviele dorthin in den Urlaub, und wenn es eine Mailflut an die Verantwortlichen gäbe glaube ich auch nicht, dass das was ändert.
brzrkr2023 hat geschrieben:Wenn durch die Reform --31 01 2025 --der EU Emissionsrichtlinie der Spritpreis anno 2027 so um ( hab mal meine Glaskugel poliert) jetzt schon prophezeite 2,70 Euro per Liter einpendelt gibts wohl geänderte Scenarien... die Schuldenaufnahme zum jetzigen Zeitpunkt; 18 03 2025-17.05 Uhr MEZ nicht in Betracht gezogen Klaus grüsst aus Düsseldorf :razz: :razz: :razz:
Ich gestehe dass ich deinen Text mehrfach gelesen habe aber leider nicht ganz durchsteige. Das mag auch an seiner "Form /Layout" liegen. Unabhängig davon finde ich deinen ersten Satz zumindestens Diskussionswürdig, allerdings nicht in diesem Forum. Ich schreib jetzt mal was zu obig zitiertem dazu, was nichts mit dem ursprünglichenThead zu tun hat.
Ab dem 1. Januar 2027 wird der nationale Emissionshandel in [i]Deutschland durch das europäische Emissionshandelssystem ETS-2 ersetzt, das die Sektoren Verkehr und Wärme umfasst. Dieses System sieht vor, dass Unternehmen CO₂-Zertifikate erwerben müssen, deren Preise sich am Markt bilden und voraussichtlich steigen werden. Prognosen zufolge könnten die CO₂-Preise bis 2027 auf 100 bis 300 Euro pro Tonne ansteigen. Ein CO₂-Preis von 200 Euro pro Tonne würde den Benzinpreis um etwa 38 Cent pro Liter erhöhen. Bei einem aktuellen Benzinpreis von etwa 1,60 Euro pro Liter würde dies zu einem Preis von rund 1,98 Euro pro Liter führen. Selbst bei einem CO₂-Preis von 300 Euro pro Tonne, der zu einer Erhöhung von etwa 57 Cent pro Liter führen würde, läge der Benzinpreis bei etwa 2,17 Euro pro Liter. Daher erscheint mir ein Benzinpreis von 2,70 Euro pro Liter bis 2027 als unwahrscheinlich.
Kann es sein, dass du gerne ein wenig "Panik" verbreitest?
mv4 am 18 Mär 2025 22:06:37
..keiner weiß zuverlässig wie hoch 2027 die Spritpreise wirklich sind....die können auch höher sein ...oder niedriger.... Fakt wird aber sein das ein Höherer Preis für Diesel oder Benzin auch das Reiseverhalten beeinflussen wird.
Aber das alles hat erstmal nix mit 24h Parkplätzen auf Fehmarn zu tun....wo man zwar 24h Parken kann aber nicht übernachten
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Tinduck am 19 Mär 2025 09:58:08
Die Dieselkosten sind eher der kleinere Teil dessen, was ein Womo kostet. Selbst bei uns mit ca. 13 (solo) bis 15 (mit Bootsanhänger) Liter/100 km Verbrauch.
Aber OK, dann springen hoffentlich die Leute ab, die eigentlich eh kein Womo wollten und nur wegen Corona eins gekauft haben. Endlich wieder mehr Platz :)
bis denn,
Uwe
BURAN am 19 Mär 2025 10:20:28
Glaub ich nicht … zu corona zeiten ( zumindest ab 2021) war das diesel doch viel teurer als jetzt --> Link
landmesser am 19 Mär 2025 21:24:53
Franky70 hat geschrieben:Dann solltest du mal Beiträge in spanischen Zeitungen zu dem Thema lesen. Da wird sehr scharf gegen "Wildcamper" gewettert.
Falsch. Nur gegen solche, die sich nicht benehmen. Und leider benehmen sich deutsche WoMoFahrer im Ausland oft wie die Axt im Walde. Werden an einem Tag von der Polizei geräumt und stehen am nächsten Tag wieder da (Ziegenwiese).
Wer sich so benimmt, provoziert Reaktionen.
wurzelseppel am 20 Mär 2025 14:28:55
Übernachtungscamper auf Parkplätzen mit Womoschild sehen die meisten Kommunen als willkommene Gäste. Das Schild hat sich einfach für Wohnmobilstellplätze=Übernachtungsplatz etabliert. So ist es praktisch überall auf kommunalen Stellplätzen und niemand stört sich daran.
Da muss man es nicht unbedingt gut finden, wenn Fehmarn nach über 10 Jahren von dieser Praxis abweicht und die Gäste als Wildcamper ermahnt und vertreibt.
Rechtlich ist die Position Fehmarns bestimmt begründet, aber für mich zählen auch Gepflogenheiten und gelebtes Recht. Und die stellen sich bundesweit nunmal keineswegs so eindeutig dar, wie es der Herr vom Ordnungsamt Fehmarn schildert.
Grüße
DieselMitch am 20 Mär 2025 22:39:26
wurzelseppel hat geschrieben:Rechtlich ist die Position Fehmarns bestimmt begründet, aber für mich zählen auch Gepflogenheiten und gelebtes Recht. Und die stellen sich bundesweit nunmal keineswegs so eindeutig dar, wie es der Herr vom Ordnungsamt Fehmarn schildert.
Nur gibt es im Verkehrsrecht kein Gewohnheitsrecht. Und wenn dann die "Nebenwirkungen" dieses "Gewohnheitsrechts" überhand nehmen, müssen sich die Wildcamper erstmal an die eigene Nase fassen :roll:
wurzelseppel am 21 Mär 2025 09:00:46
Na klar, wie gesagt, rechtlich ist die Sache ziemlich klar.
Ändert aber nichts daran, dass bundesweit die meisten kommunalen Übernachtungsstellplätze so beschildert sind wie der Platz in Fehmarn. Und nirgends gibt es Probleme, weil die Gemeinden die Plätze extra für Übernachtungsgäste einrichten. Ganz oft ohne irgendwelche Aushänge, die das Übernachten erlauben.
Wenn einzelne Kommunen nun die Gäste vertreiben oder mit Bußgeldern belegen, schafft das einfach einen Raum der Unsicherheit. Worauf soll man sich nun einstellen?
Die Gemeinden brauchen sich jedenfalls nicht wundern, wenn bei sowas ein gewisser Unmut bei den Gästen aufkommt.
Grüße
hampshire am 21 Mär 2025 09:14:18
DieselMitch hat geschrieben:Nur gibt es im Verkehrsrecht kein Gewohnheitsrecht. Und wenn dann die "Nebenwirkungen" dieses "Gewohnheitsrechts" überhand nehmen, müssen sich die Wildcamper erstmal an die eigene Nase fassen :roll:
genau so ist es.
wurzelseppel am 21 Mär 2025 09:44:38
Wildcamper kann ich auch nicht ausstehen. Für micht gehören Nutzer von Wohnmobilstellpätzen allerdings nicht in diese Kategorie, wenn sie dort einfach nur ihren Camper abstellen und darin schlafen. Markise, Tisch, Stühle will ich da auch nicht sehen.
Die große Zahl an Bußgeldern in Fehmarn zeigt aber doch auch, dass sich die Lage für die Gäste dort keineswegs so glasklar darstellt, wie es der Gemeindevertreter beschreibt.
Grüße
redddi am 21 Mär 2025 12:23:08
wurzelseppel hat geschrieben:Die große Zahl an Bußgeldern in Fehmarn zeigt aber doch auch, dass sich die Lage für die Gäste dort keineswegs so glasklar darstellt, wie es der Gemeindevertreter beschreibt.
Grüße
doch, glasklar. Wenn die Gemeinde so eine Satzung/Verbot erlässt, ist das ganz klar was sie damit meint. Das sowas nicht immer gefällt ist eine andere Sache und es immer wieder Menschen gibt, die in einer eigentlich klaren Sache einen Diskussionsbedarf sehen.
Tinduck am 21 Mär 2025 12:49:16
redddi hat geschrieben: doch, glasklar. Wenn die Gemeinde so eine Satzung/Verbot erlässt, ist das ganz klar was sie damit meint. Das sowas nicht immer gefällt ist eine andere Sache und es immer wieder Menschen gibt, die in einer eigentlich klaren Sache einen Diskussionsbedarf sehen.
Sowas muss man aber nicht nur erlassen, sondern auch kommunizieren. Sonst kann schnell der Eindruck erweckt werden, dass da nur abkassiert werden soll. Und nein, ein ortsfremder Wohnmobilfahrer kann nicht riechen, dass das Schild auf Fehmarn was anderes heisst als allgemein üblich, schliesslich sind viele legale Womo-Stellplätze genau so gekennzeichnet.
Wo wäre das Problem, auf den Parkplätzen ein Zusatschild 'keine Übernachtung erlaubt' anzubringen?
Ich persönlich suche solche Ziele nicht mehr auf, wenn da so verfahren wird. Gut, dass mans jetzt mitbekommen hat.
bis denn,
Uwe
WomoToureu am 21 Mär 2025 13:02:08
redddi hat geschrieben:... Das sowas nicht immer gefällt ist eine andere Sache und es immer wieder Menschen gibt, die in einer eigentlich klaren Sache einen Diskussionsbedarf sehen.
Ja dieser Thread hat mirwieder einmal klar gemacht, dass zahlreiche Wohnmobilisten entweder nicht in der Lage sind logisch zu denken oder einfach nur frech und unvershcämt handeln, was zu ständig weiteren EInschränkungen unseres Hobbys / unserer Art zu reisen führt.
Zahlreiche Urteile besagten, dass eine Übernachtung eine Sondernutzung darstellt. Wer nun auf einem Parkplatz wo der Eigentümer ) Gemeinde ) dies ausdrücklich verbietet übernachtet, wird möglicherweise ein Bussgeld bekommen. Ebenfalls wird die Gemeinde möglicherweise Parkflächen durch "Gardinenstangen", Beschidlerung usw. für Wohnmobile sperren, weil sie keine Lust auf Diskussionen und Ärger haben. Aber der Krug geht zum Wasser bis er bricht......
Das dort oben Kurtax Pflicht ist, ärgert uns auch immer, aber es ist nun mal so. Alle Übernachtungsgäste müssen sie zahlen, außer natürlich Wildsteher, die dann sehr beliebt bei allen sind. Mit den vorstehenden Folgen, dass man nirgens auch nur auf einen Parkplatz mal 2 - 3 Stunden stehen bleiben kann.
WomoToureu am 21 Mär 2025 13:09:34
Tinduck hat geschrieben:.. ein ortsfremder Wohnmobilfahrer kann nicht riechen, dass das Schild auf Fehmarn was anderes heisst als allgemein üblich, schliesslich sind viele legale Womo-Stellplätze genau so gekennzeichnet....
Kannst Du Beispiele nennen ?
EinWohnmobilstellplatz ist mit dem Zeichen 365-67 der StVO ausgeschildert, Schilder mit einem "P" sagen Parkplatz für Wohnmobile und eben nicht Stellplatz für Wohnmobile oder Übernachtungsplatz usw. Dies gilt auch für ein "P" mit einem Wohnmobi und " 24 h max." oder ähnlichem. Eine Übernachtung ist hier lt. StVO nicht erlaubt.
brzrkr2023 am 21 Mär 2025 14:16:17
Mich wundert immer wieder--und nicht nur in den Foren--diese nervige Besserwisserei, Klugscheixxerei, verbiegen bis zum Wahnsinn von allgemein gültigen Verkehrszeichen, Geboten und Verboten. Krampfhaftesten Interpretationsvarianten auf Psoydointellektueller Diskussions Basis. durch die Verbale Hintertür versuchen den/die Behördenvertreter/Platzmeiser/Ordnungsbehörde --und sei es nur auf Dörflicher Ebene ---als Blödmannsgehilfen darzustellen und den Leuten mit raffiniertesten --meistens auf 1000stel Internetposts Wissen begründeter Rechtsicherheit --zu versuchen das Leben schwer zu machen, um dann evtl. jubilierend , triumphierend sich eine Übernachtung umsonst ergattert zu haben oder verbittert und traumatisiert das Areal zu verlassen, bzw. zu Recht rausgeschmissen worden sein.
Da wird --zb. in Willich erbittert und mit klugscheixxerei über Hundetypen und Rassen mit dem --sehr netten--Platzwart diskutiert ob das Womo mit dem Pinscher, Yorkshireterrier rechts auf den Hundeplatz muss oder weil die Töle so klein ist das sie links auf den Hundefreien Platz mit darf..
Dies zieht sich in letzter Zeit immer häufiger durch alle Belange des Lebens, eine Katastrophe. Immer weniger Menschen wollen sich an Regeln halten, weil: Die, die die erstellt haben haben ja keine Ahnung...
Nehmt es doch hin, ihr verzweifelten, zu Unrecht gebeutelten, vom Rechtsystem vergewaltigten Menschen, oder Aliens im Körper eines Menschen..Womobilisten, Wowagen Owner, Dachzeltbehauser und Kastenwagenbewohner, Einfach alle am Leben teilnehmende :
Gebote sind Gebote, Verbote sind Verbote, ob auf Dörflicher Basis oder anderer Länder Sitten. Und wenn ihr 2 & 3 stellig Euronen abdrücken müsst, weil letztendlich die Polizei anrückt, dann raus die Penunsen, selbst Schuld. :lol: :lol: :lol: :lol:
Ein Satz noch aus der Schuhmacherei: Wem der Schuh passt, ziehe er ihn an.... Grüsse und schönes , ruhiges, Gebots/Verbots/Strafbefehl freies Wochenende wünscht klaus
pwglobe am 21 Mär 2025 14:39:17
Hallo brzrkr2023, wenn auch Anonym, dein Beitrag trifft zu. Danke dafür.
Wer sich im Fernsehen die Spots von caravaning.de angeschaut hat und dann mit seinem für teures Geld erstandenen Wohnmobil endlich losfährt wird herb enttäuscht sein. Nix mit Stehen in freier Natur an den schönsten Plätzen der Welt. Dort wo sie alle hinwollen, da will man keine Camper die überall rumstehen, es sei denn man geht auf total überfüllte und überteuerte Campingplätze, die man in der Hauptreisezeit aber auch vorbestellt haben muss. Da kann man außerhalb noch so sehr auf sein Recht beharren, es gibt immer noch ein Gesetz, eine Verordnung, oder eine Auslegung, die das Übernachten gerade hier verbietet. Viele sagen den Hotspots deshalb ade und fahren in die weniger bekannten Gebiete außerhalb der Ferien oder hören ganz auf. Vor noch nicht allzu langer Zeit, war das Wohnmobilfahren noch ein Abenteuer ins Ungewisse, heute ist es die Suche nach einem zugelassenen Übernachtungsplatz. Längst sind die Wohnmobilfahrer an den Küsten oder großen Sehenswürdigkeiten in die Einnahmen eingepreist und man lenkt sie dorthin, wo man sie hinhaben will, auf die Campingplätze. Viele kaufen sich nur ein Wohnmobil, weil sie glauben, dass es auf einem vollen Campingplatz billiger und romantischer sei, als ein Hotel oder eine Ferienwohnung. Weit gefehlt. So ist das, man kann sich noch so sehr bei diesem Thema aufregen, ändern wird man es nicht. Es sind einfach zu viele Wohnmobile unterwegs.Wer dem aus den Weg gehen will,der fährt dorthin, wo nicht alle hinfahren, noch…
redddi am 21 Mär 2025 15:04:08
Tinduck hat geschrieben:Sowas muss man aber nicht nur erlassen, sondern auch kommunizieren.
Uwe
Wäre die Bildzeitung ein adäquates Kommunikationmittel?
(Sry, aber bei DER Steilvorlage konnte ich nicht anders)
Kuhtreiber am 21 Mär 2025 15:15:38
redddi hat geschrieben:Wäre die Bildzeitung ein adäquates Kommunikationmittel? (Sry, aber bei DER Steilvorlage konnte ich nicht anders)
Das war keine Steilvorlage sondern nur ein überflüssiger Kommentar von dir. Er hat klar geschrieben, dass man am Parkplatz Zusatzschilder anbringen könnte und damit verhindert, dass die Leute Ärger bekommen oder verursachen. Wenn du es richtig gelesen und verstanden hättest wäre dein Kommentar mit der Bildzeitung nicht nötig gewesen.
brzrkr2023 am 21 Mär 2025 16:10:53
Hi pwglobe.. Wieso anonym? Klaus aus Düsseldorf mit Eura contura 7 22 mtr
Sollte ich mehr posten oder wie meinst Du das? Mit einem grinsen grüsse ich Dich
pwglobe am 21 Mär 2025 16:14:18
brzrkr2023 hat geschrieben:Hi pwglobe.. Wieso anonym? Klaus aus Düsseldorf mit Eura contura 7 22 mtr Sollte ich mehr posten oder wie meinst Du das? Mit einem grinsen grüsse ich Dich
:lol: :daumen2:
Ruedi1952 am 21 Mär 2025 16:20:19
Ich verstehe eir Problem nicht. Hotspot sind und waren schon immer teuer. Der CP in Heviz will jetzt 55 vorher 33 Eir haben. Fahren jetzt 2 km weiter und zahlen keine 30 EURO für 3 Personen und zwei Katzen. Das Womo und CP Fahrer so gute Kunden sind da hege ich zweifel. Es hindert doch keinen flexibel zu sein.
Tinduck am 21 Mär 2025 16:20:38
redddi hat geschrieben:Wäre die Bildzeitung ein adäquates Kommunikationmittel?
(Sry, aber bei DER Steilvorlage konnte ich nicht anders)
Wenn das für dich das richtige Medium ist - warum nicht :D
Sorry, aber bei DER Steilvorlage....
Ansonsten finde ich wie erwähnt ein Zusatzschild nicht unangebracht, vor allem, wenn man das Übernachten dort Jahrelang geduldet hat und nun plötzlich andere Saiten aufzieht.
bis denn,
Uwe
DieselMitch am 21 Mär 2025 16:26:03
Tinduck hat geschrieben:Sowas muss man aber nicht nur erlassen, sondern auch kommunizieren.
Muss sie das, lieber Uwe? Mitnichten und auch nicht mitneffen :D , die verkehrsrechtliche Regelung ergibt aus der StVO und ist relativ einfach, wenn man sie denn kennt. Es gilt allerdings wie immer der Grundsatz: Unwissenheit schützt vor Schaden/Strafe nicht.
Das Schild 365-67 , "Wohnmobilplatz" genannt, und sein Pendant 365-68 erlauben Zitat: "Ein Reisemobil-Stellplatz (auch als Wohnmobil-Stellplatz oder Wohnmobilhafen bezeichnet) ist ein öffentlich zugänglicher Stellplatz für Wohn- und Reisemobile, auf dem man im Fahrzeug ein oder mehrere Nächte übernachten darf. [-68 auch Wohnwagen]" (Quelle: --> Link) HIER darf man mit seinem WoMo stehen und auch campieren, auch länger als 24h. Dazu im Gegensatz steht das Schild 314 mit Zusatzzeichen 1010-67 , welche das PARKEN des WoMos erlauben, aber NICHT das Campieren! Natürlich kann man nun versuchen der örtlichen Ordnungsmacht klar zu machen, dass man zwecks Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit hier gerne über Nacht stehen möchte, aber das Problem beginnt mit - einem Campingstuhl vor der Tür - einer ausgefahrenen Markise - aufgefahrenen Stützen, alle diese Tatsachen weisen auf ein unerlaubtes campieren hin, und genau DAS ist der Fall auf Fehmarn: Auf GANZ Fehmarn gilt ein Campierverbot auf öffentlichen Parkflächen, ob in Burgstaaken oder auf dem Strandparkplatz in Meeschendorf, das Land SH hat dazu auch eine Verordnung zum Schutz der Natur etc. erlassen, welche hier angewendet wird. Und um nicht als Dummbatz da zu stehen, wird in Meeschendorf sogar ausdrücklich mit Hinweistafeln darauf hingewiesen.
Es gibt keine Bringschuld der Gemeinden, sondern eine Holschuld der WoMo-Kutscher. Und wenn ich sehe was da auf den Parkplätzen (!) in Strand- und CP-Nähe passiert, wundert mich garnichts mehr. Beispiel gefällig?
Am Meeschendorfer Strand sind drei CP, einer davon leicht vom Parkplatz aus erreichbar. Was passiert? Sobald die Rezeption abends geschlossen ist, schleichen plötzlich seltsame Gestalten vom Parkplatz aus auf den CP und gehen dort ins Waschhaus, auch ein Wildcamper muss ja mal Duschen. Und da es ja so easy ist, wird auch der Bongo dort entleert und ausgespült, kein Zaun hindert den W-Camper daran. Ist das OK? Nein! Kümmert das einen Wildcamper? Auch Nein! Und da wundern sich die "Ich will aber frei stehen *mit dem Huf aufstampf*!" Fraktion, dass sie schlecht angesehen ist?
Ich darf mal heftig lachen ... und Nein, das sind keine Märchen, ich mache inzwischen lange genug da unten/oben Urlaub, man glaubt nicht, was da alles so abgeht ....
JM2C
Tinduck am 21 Mär 2025 16:33:32
Kann man so sehen. In anbetracht der Tatsache, dass das von dir monierte Verhalten offensichtlich jahrelang geduldet wurde (warum eigentlich? Die Rechtslage ist doch klar...), bleibe ich bei der Meinung, dass man sich mit einem Hinweisschild keinen Zacken aus der Krone brechen würde und sicherlich deutlich weniger Platzverweise aussprechen müsste, was das Kontrollpersonal ja auch entlastet.
Anmerkung: ich bin nicht lieb :)
bis denn,
Uwe
pwglobe am 21 Mär 2025 16:58:33
Hallo, leider ist es mit der Beschilderung nicht einheitlich gelöst, da scheinbar auch die Ordnungsämter nicht genau wissen welches Schild für einen Parkplatz ist oder für einen Stellplatz. Auch bei uns kennzeichnet ein Parkplatzschild mit Wohnmobilsymbol einen gebührenpflichtigen Stellplatz mit Stromsäulen und das gleiche Schild steht auf dem gebührenfreien Großparkplatz und Kennzeichnet den für Wohnmobile reservierten Bereich. Aber im Fall Fehmarn ist es jetzt klar.
uli644 am 21 Mär 2025 17:05:33
Wenn eine Gemeinde nicht will, das Wohnmobile an einem Ort über Nacht stehen ist das ohne Frage zu akzeptieren. Bei dem was man manchmal so an "Freisteherei und deren Folgen" sieht kann das auch (fast) jeder Wohnmobil nachvollziehen.
Einen Parkplatz als 24 h Parkplatz auszuweisen bringt, zumindest für mich, das Risiko mit sich, dass man da dann ja auch meinen kann, dass da das Wohnmobil für 24 Stunden, ggf. bezahlt, parken kann.
Ich muss gestehen ohne diese Diskussion hätte ich da auch ohne Bedenken geparkt. Wäre nun in den Ort gegangen, hätte gemütlich gegessen und getrunken und wäre dann zum schlafen zurück zum Auto, um dann da auch im Womo zu schlafen.
Statt hier dann mit dem Ordnungsamt die riesen Welle zu machen hätte man, zumindest aus meiner Sicht, doch einfach mal die Beschilderung ergänzen können, dass auch Deppen wie ich verstehen, dass ich da zwar mein Wohnmobil bezahlt parken darf. Ich aber nicht drin schlafen darf.
Daher danke für die Diskussion hier, wieder was gelernt... Und nebenbei Fehmarn von unserer Zielliste gestrichen.
WomoToureu am 21 Mär 2025 17:27:44
pwglobe hat geschrieben:Hallo, leider ist es mit der Beschilderung nicht einheitlich gelöst, da scheinbar auch die Ordnungsämter nicht genau wissen welches Schild für einen Parkplatz ist oder für einen Stellplatz.
Die Ordnungsämter wissen schon welches Schild was bedeutet. Allerdings haben offenbar einige die Aussagekraft der Schilder nicht ausreichend beachtet. Was für die Aufsteller wie auch die Fahrzeugbesatzungen gilt. Es gibt viele Kollegen die in YT FIlmchen jeden aber auch wirklich jeden Parkplatz als Stellplatz für Wohnmobile erklärt haben. Auf NAmensnennung verzichte ich jetzt mal, die "einschlägigen" eben......
DonCarlos1962 am 05 Jul 2025 11:24:26
Wir waren wie jedes Jahr auf Fehmarn. Und ja, es gibt neue Regeln für das Übernachten. Aber nicht nur schlechte!
So wurde gegenüber vom Krankenhaus hinter dem Schmetterlingshaus ein schöner Ort zu übernachten und zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit geschaffen. Per Automat bezahlt man ich glaube 12€ für 24h und die Kurtaxe, die aber überall auch sonst anfällt. Überwachung via Kamera und Nummernschilderkennung. Man kann also den Platz verlassen und ohne erneut zahlen zu müssen wieder kommen. Der Aufenthalt ist auf 24h begrenzt. Ist also nur etwas für die "Durchreise" oder als Warteoption.
Der Platz liegt eigentlich sehr ruhig und ist in fußläufiger Entfernung zu den Konsumtempeln LIDL, ALDI, MC DONALDS, EDEKA. Und auch in die Stadt kann man locker laufen.
Stellplatz Fehmarn.jpg
Hier gilt aber, das selbst ein Stuhl oder eine Markise nicht geduldet wird. Es ist offiziell nur ein PARKPLATZ!
Man sollte also nicht immer nur schimpfen. Die Stadt Fehmarn schafft ja Ausgleichsflächen! Und ja, die sind vielleicht nicht mehr direkt in Burg Innenstadt, aber ich habe hier ein paar hundert Meter weiter auf der schönen Wiese sowieso schöner und lieber gestanden.
Der Untergrund scheint gut verdichtet zu sein. Aber wer da Bedenken hegt ist auch nicht ausgeschlossen. Es gibt hinter dieser Wiese auch jede Menge "sichere" Stellplätze!
Pflaster.jpg
LG Carsten
Tinduck am 07 Jul 2025 15:45:02
Das finde ich gut. Das Sahnehäubchen wäre jetzt ein Hinweisschild auf dem 'alten' Parkplatz, dass es einen neuen Übernachtungsort (Adresse, Wegbeschreibung) gibt und dass das 'hier' verboten ist.
bis denn,
Uwe
jorgito am 07 Jul 2025 16:33:01
Kuhtreiber hat geschrieben:Einfach nicht mehr in solche Regionen fahren und aus. Tirol, so schön es auch ist, ist für mich nur noch ein Transitland. Vorne rein, hinten raus und nicht anhalten. Durch die Schweiz werde ich nie mehr fahren, lieber einen Umweg von mehreren Stunden, aber das Land sieht mich nie wieder. Das ist der Schweiz natürlich egal, aber mir auch :D
Was hat dir die Schweiz getan ????
teuchmc am 20 Jul 2025 22:31:41
Moin! Nun ja, ganz so der große Wurf ist dieser Parkplatz jetzt nicht. Eben sieht anders aus und auf Keile fahren kann man als Campen werten. Man erlaubt max.10 Stunden Schlafzeit zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit.Bei Schietwetter könnte es problematisch werden. Es gibt nur einen Automaten fürs Bezahlen des Parktickets und , wie schon erwähnt wurde, nur mit Karte. Die Kurtaxe ist auch zu entrichten und das geht nur mittels QR-Code vom Schild bzw.mit einer App. Bei Nichtentrichtung werden 500!!!€ Strafe angedroht. In der gesamten Stadt Burg sowie Burgtiefe sind alle 24h-Schilder abgebaut bzw.übermalt und an den Parkplätzen max.Stehzeiten für Womo angebracht. Natürlich alles gegen Gebühr. Alternativen zum Übernachten bzw.länger Stehen sind rar bzw.teuer. Bin gerade „vor Ort“ und bin froh nur 31€ p.T.zahlen zu müssen. Zur Wahrheit gehört leider dazu, daß die Womo-Gemeinde nicht ganz unschuldig ist der Situation. Laut Aussage einer Einheimischen war das Verhalten( Müll/ Notdurftverrichtung/ Campingverhalten/ „große Fresse“/ Party/ etc),speziell auf dem Platz vor der Schule, der Grund für die aktuelle Situation. Sonnigen weiterhin. Uwe
DonCarlos1962 am 27 Jul 2025 21:27:30
teuchmc hat geschrieben:Moin! Nun ja, ganz so der große Wurf ist dieser Parkplatz jetzt nicht. Eben sieht anders aus und auf Keile fahren kann man als Campen werten.
Na ja, wir haben keine Keile gebraucht, wird standen Topf eben. Vielleicht muss man da mal umparken. Und es ist eben nur ein Parkplatz, kein Stellplatz, den gibt es ein paar hundert Meter weiter hinter dem Bahnhof, fast in der Innenstadt von Burg.
Als Übernachtungsplatz auf dem Weg auf die Fähre ist der Parkplatz sicher ganz annehmbar.
Die Kurtaxe war schon immer zu entrichten. Wollen wir einmal nicht über den Sinn oder Unsinn schreiben. Aber wenn ich solche Orte aufsuche und nutze, muss ich eben auch dafür zahlen. Das es für die Nichtentrichtung eine Strafe gibt ist ja nicht unüblich.
LG Carsten
BURAN am 27 Jul 2025 22:02:08
12 euro ist doch ok Worüber regt man sich auf ?
teuchmc am 28 Jul 2025 14:57:27
Moin! Man kann sich natürlich alles auch schön reden & schreiben. Es steht mitnichten die Kurtaxe oder der Preis dieses legalen „Stellplatzes“ zur Debatte. Beides ist definitiv vertretbar. Es sind auch meinerseits nur Hinweise, welche durchaus für Probleme sorgen können. Eben die Bezahlung von Gebühr & Taxe .Weiterhin finde ich die angedrohte Strafe bei möglicher Nichtzahlung der Kurtaxe mehr als überzogen. Ich z.b.hätte Beides vor Ort nicht zahlen können und das ist m.M.n. Willkür & Ausgrenzung. Weiterhin ist die Festlegung, wie lange man zu Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit brauchen darf, schon speziell. Mag sein, daß es da möglicherweise ne Art „Allgemeine Rechtssprechung“ gibt, aber so sehe ich die dortige Regelung kritisch. Der Stellplatz, auf den hier hingewiesen wird, hat beide Zahlungsvarianten(Bar& Unbar) am Start. Dort werden je nach Kfz & Platz auch Keile o.ä.benötigt. Sonnigen weiterhin. Uwe
binsofrei am 01 Aug 2025 08:38:33
wurzelseppel hat geschrieben: Rechtlich ist die Position Fehmarns bestimmt begründet, aber für mich zählen auch Gepflogenheiten und gelebtes Recht. Und die stellen sich bundesweit nunmal keineswegs so eindeutig dar, wie es der Herr vom Ordnungsamt Fehmarn schildert.
Grüße
Was das Rechtliche betrifft, bin ich nicht sicher, dass dies tatsächlich wohl begründet ist Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die Bußgeldbescheide aufgrund des dort gültigen Naturschutzgesetzes erlassen worden. Soweit mir bekannt ist regelt dieses Naturschutzgesetzes eben den Schutz der Naturschutzgebiet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein innerstädtischer Parkplatz vom Naturschutzgesetz geschützt wird. Mithin kann hier eigentlich nur die Straßenverkehrsordnung greifen. Insofern würde ich gegen diesen Bußgeldbescheid Widerspruch einlegen. Wenn ich den Artikel richtig interpretiert habe sind diese Bußgeldbescheide ja auf selbstständiges Tätigwerden der örtlichen Polizeibehörde erlassen worden. Fraglich, ob die Polizei tatsächlich im innerstädtischen Bereich dafür zuständig ist, denn dafür gibt es ja Naturschutzbehörden, die diese Gesetze anwenden und erstrangige Ordnungsbehörde sind.
WomoToureu am 01 Aug 2025 11:57:20
binsofrei hat geschrieben:Was das Rechtliche betrifft, bin ich nicht sicher, dass dies tatsächlich wohl begründet ist Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die Bußgeldbescheide aufgrund des dort gültigen Naturschutzgesetzes erlassen worden......
DIe Bußgelder werden auch wegen der Gemeindesatzung erstellt, in der ein Übernachtungsverbot bzw. Aufenthaltsverbot steht. Dort steht auch die Kurkartenpflicht die unabhängig von der Nutzung besteht, sobald Du in der Gemeinde bist. Viele denken braucht man nur am Strand, da dort oft eine Kontrollstelle / Verkaufsstand ist.
flyingpenguin am 01 Aug 2025 20:40:39
WomoToureu hat geschrieben:Kurkartenpflicht
Anmerkung. Mit dem Segelboot war das Übernachten auf Fehmarn sowas von easy. Wir sind damals zu Fuß nach Burg rein gelaufen. Das ganze Bezahl, Strafen und Schilder Theater gab es nicht... aber gut, das ist schon Jahre her. Aber auch das Drama mit Müll, Parties und was sonst gerade so hochgekocht wird. Das habe mit dem Boot so nie erlebt. Die Campingszene ist schon merkwürdig. Dabei ist Reisen mit dem Segelboot nichts Anderes als Reisen mit dem Camper. Für mich jedenfalls.
Jedesfalls. Kurkarten??? Kann ich mich nicht erinnern, dass das in irgendeiner Marina auch nur ansatzweise ein Thema war. Angelegt, bezahlt, fertig. Manchmal 12Euro. Für Kapitän und Matrose war die Dusche inklusive.
Sind schon komische Zeiten, das "neue Normal".
binsofrei am 02 Aug 2025 07:56:12
flyingpenguin hat geschrieben:Anmerkung. Mit dem Segelboot war Angelegt, bezahlt, fertig. Manchmal 12Euro. Für Kapitän und Matrose war die Dusche inklusive.
Sind schon komische Zeiten, das "neue Normal".
Kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Kurkartenpflicht von einer Übernachtung auf einem öffentlichem Parkplatz abhängig ist. Eine KKPf beginnt üblicherweise am Eingang zur Strandpromenade oder betrifft eben ansässige Beherbungsbetriebe und ähnliches im Bereich der Gemeinde. Habe bisher nirgends erlebt, dass eine KKPf rein für das Betreten eines Kurortes oder das Parken erhoben wurde. Meiner Meinung nach ist die hier angesprochene Situation ein rein verkehrsrechtliches Problem und keines des Naturschutzes oder irgendeiner Gemeindesatzung.
vaestervik am 02 Aug 2025 08:43:13
Ich fahre einfach nicht mehr hin, ich fühle mich unerwünscht. Mein Geld nehmen auch andere Gemeinden gerne. Würden das viele Camper tun würde wohl ein Nachdenken auf Fehmarn stattfinden. Allen noch einen schönen Sommer. LG Jörg aus Berlin
WomoToureu am 02 Aug 2025 09:10:16
binsofrei hat geschrieben:Eine KKPf beginnt üblicherweise am Eingang zur Strandpromenade oder betrifft eben ansässige Beherbungsbetriebe und ähnliches im Bereich der Gemeinde.Habe bisher nirgends erlebt, dass eine KKPf rein für das Betreten eines Kurortes oder das Parken erhoben wurde..
Da brauchst Du nur in die Gemeindesatzung § 2 der Stadt Burg besagt, die Kurabgabe wird ergänzend auch von ortsfremden Personen erhoben, die sich im Erhebungsgebiet ohne Unterkunftnahme aufhalten und denen die in Satz 1 genannten Möglichkeiten geboten werden. ( § 1 = Inanspruchnahme der städtischen Kur- und Erholungseinrichtungen )
Fazit: Jeder der im Gemeindegebiet angetroffen wird, muss eine Kurkarte haben.
binsofrei am 02 Aug 2025 09:48:58
WomoToureu hat geschrieben:...die sich im Erhebungsgebiet ohne Unterkunftnahme aufhalten und denen die in Satz 1 genannten Möglichkeiten geboten werden. ( § 1 = Inanspruchnahme der städtischen Kur- und Erholungseinrichtungen )
Fazit: Jeder der im Gemeindegebiet angetroffen wird, muss eine Kurkarte haben.
Hallo... Deine Argumentation scheitert ganz einfach am Wörtchen "und" Inanspruchnahme der Kur- und Erholungseinrichtungen. Das trifft auf einen öffentlichen Parkplatz einfach nicht zu. Wie gesagt meiner Meinung nach liegt hier ein verkehrsrechtliches Problem vor, was das Parken auf einem öffentlichen Parkplatz betrifft. Wäre ja noch schöner, wenn ich für meinen Einkauf bei Aldi vorher eine Kurkarte kaufen soll..
pipo am 02 Aug 2025 10:26:34
binsofrei hat geschrieben:Wäre ja noch schöner, wenn ich für meinen Einkauf bei Aldi vorher eine Kurkarte kaufen soll..
So siehts aus :ja: Eine Kurkarte ist erforderlich, wenn ich mich als Tourist länger in einem Kurgebiet aufhalte und Kureinrichtungen nutze :wink: Für einen Tages Schwimmbadbesuch ist keine Kurkarte nötig, für einen Tages Strandbesuch ggf. schon.
neyoo am 02 Aug 2025 10:31:52
WomoToureu hat geschrieben: Fazit: Jeder der im Gemeindegebiet angetroffen wird, muss eine Kurkarte haben.
ich denke, das ist in der Praxis weder Recht noch umsetzbar. Es sei denn, am Ortseingang ist eine bewachte Kasse, die das eingefriedete Örtchen auch bewacht, damit jeder, der rein und rausgeht auch mitbekommt, daß er zahlen muß. Ansonsten sehe ich Probleme mit dem Grundgesetz.
Ich halte es auch so, daß ich solche Orte meide und mein Geld dort ausgebe, wo ich willkommen bin.