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Aufgrund von kribbeln in einem Bein hat mich mein Arzt zur Untersuchung in die Klinik zum Neurologen geschickt. Es stand der Verdacht von einem leichten Schlaganfall im Raum. Zum Glück war es falscher Alarm. Alles in Ordnung, alles im Normbereich. Ich wurde so gründlich zuvor noch nie untersucht :) Zu meinem erstaunen steht im Arztbrief für den Hausarzt drin, dass ich einen Monat Fahrverbot habe :eek: Nächte Woche ist der Termin zur Dichtheitsprüfung! :!: Wenn ich den absagen muss, dann verliere ich den Garantieanspruch, das möchte ich auf keinen Fall! Leider fährt meine Frau das Wohnmobil nicht, zurzeit bin ich Ratlos! Es gibt auch sonst niemanden der das Wohnmobil fahren könnte. Wer hat eine Idee? Für konstruktive Ratschläge wäre ich sehr dankbar! :)
Meine Frau fährt unser Womo auch ausgesprochen ungern. Das ist eben wie es ist. Vermutlich hast Du Sorge, Dein Fahrzeug einem Freund oder Nachbarn für die Fahrt anzuvertrauen, das wäre naheliegend. Du kannst auch den Termin in Absprache mit dem Hersteller verschieben. Lasse Dir den Garantieerhalt vom Garantiegeber zu dieser Situation schriftlich zusichern und fahre selbst zu einem Termin, der in die Zeit fällt, in der Du wieder fahren kannst. Sprich mit deinem Hausarzt drüber ... :idea: Ein ärztliches Fahrverbot ist im Gegensatz zum behördlichen nicht bindend. Also kann es vom Arzt auch wieder aufgehoben werden - sofern man sich daran gebunden fühlt. Wenn dein Arzt dir Bettruhe verschreibt, du dich aber schon wieder viel besser fühlst, bleibst du doch auch nicht im Bett. Also wenn du dich wieder wohl fühlst würde ich wieder fahren. Rechtlich hat die Empfehlung des Arztes keine Auswirkung. Hubert Bei meinem Wohnmobilhändler und meinem Wohnmobil (Knaus) gibt es für die Dichtigkeitsprüfung eine sogenannte "Karenzzeit". von Knaus. Diese liegt wohl zumindestens,bei mir bei plus minus 6 Wochen Ich würde also raten, deinen Händler anzurufen und dieses konkret abzuklären. Hallo, Wenn die Fahrt an einem Tag erledigt ist, such in Deiner Nähe nach einer Rettungswache oder Berufsfeuerwehr. Dort haben die Kräfte meistens einen Tag (24h) arbeiten, zwei Tage frei. Wenn Du da persönlich hingehst und fragst, vielleicht ist eine der Kräfte bereit, an seinem freien Tag für Dich zu fahren. Ist eine Frage des Preises und Deiner Einstellung. Wäre einen Versuch wert. .
Selten sprechen Ärzte so einen Rat aus Schikane aus. Ich finde es gut, wenn chrisc4 eine Lösung sucht, die dem ärztlichen Rat Rechnung trägt Das klingt für mich verantwortungsbewusst - letztlich geht es ja nicht nur um einen selbst, sondern im Zweifel auch um andere Verkehrsteilnehmer. Ich kenne ja dich und deine Frau nicht, aber hier mal meine Erfahrung als zunächst sehr ungern fahrende Frau: Mein Mann hatte aufgrund einer Erkrankung ein 1-jähriges Fahrverbot (was dann auch noch länger bestand) - was wäre die Alternative gewesen? Sich durchbeißen und daran gewöhnen oder Womo-Urlaub aufgeben? Ich habe mich mit Hilfe meines Mannes durchgebissen und fahre mittlerweile - leider - alleine. Er war ein super Beifahrer, der mir ganz viel geholfen hat und auch super einweisen konnte. Entspannt (!) und aufmerksam. Dafür werde ich immer dankbar sein. Vielleicht ist das ein Denkansatz. Es kann ja auch im Urlaub der oder die HauptfahrerIn mal krank werden oder aus anderen Gründen ausfallen. Chris .. du kommst aus der pfalz ?.. wo denn ? Wenns nicht so weit ist fahr ich dir die kiste schnell hin
Ja, ich möchte eigentlich niemanden mit meinem Problem belasten, die infrage kommen haben noch nie ein Wohnmobil oder ähnliches gefahren. Wenn etwas passiert, dann muss ich es auf meinen Kappe nehmen. Der Weg aus der Halle und durch unser Dorf hat einige enge Stellen usw. Termin verschieben kann ich probieren. Ich rufe morgen da mal an.
Das kann ich probieren! Aber der Hausarzt wird sich sicherlich nicht für mich einsetzen, wenn der Facharzt nach der Untersuchung das so angeordnet hat. Danke dafür!
Da bin ich sehr unsicher was für Konsequenzen daraus entstehen könnten!
Natürlich habe ich auch schon darüber nachgedacht einfach fahren, das sollte aber die allerletzte Option sein
Meine Frau fährt leider das Wohnmobil nicht! Da ist nichts zu machen. Aber du hast mich auf ine Idee gebracht, Beim Adac könnte ich mal anrufen und fragen. Eventuell habe die eine Möglichkeit?
Such dir einen Rentner für "eine Besorgungs- oder Überführungsfahrt" Auf dem Beifahrersitz darfst du laut Arzt aber schon noch Platz nehmen. :) (Viele Autohäuser haben solche Fahrer an der Hand, die gerne aushelfen) Finde ich schon sehr komisch das Dir der Behandelnde Arzt nichts davon gesagt hat. Das soll keine Aufforderung sein aber wenn ich mich im Stande fühle würde ich fahren. Wie auch andere schon geschrieben haben ist es auch bei Dethlef eine Zeitraum 1 Monat vor der Zulassung und 2 Monate nach der Zulassung.
Das ist ein tolles Angebot. Ich kann es kaum glauben! Ich wohne in einem ländlichen Stadtteil von Ludwigshafen, die Dichtheitsprüfung findet in Mannheim statt, alles weitere können wir per PN besprechen. Über die Autobahn geht das fast ohne Stadtverkehr. Natürlich werde für alle Kosten aufkommen! Meine Frau fährt leider das Wohnmobil nicht! Da ist nichts zu machen. Aber du hast mich auf ine Idee gebracht, Beim Adac könnte ich mal anrufen und fragen. Eventuell habe die eine Möglichkeit?[/quote] Ach, schade. Auch nicht mit dir als Beifahrer? - das darfst du ja. Ich hatte bei meinem Post nicht bedacht, dass deine Frau evtl. sowieso nicht Auto fährt. Dann ist es natürlich schwieriger. Aber wie auch immer, im ärztlichen Fahrverbot würde ich definitiv nicht selbst fahren.
Ich finde das auch sehr komisch, vermutlich wollte der keine Diskussion. Der macht das täglich mehrmals, dar weis sicher genau was er tut :?
Der Hausarzt hält sich an seine S3 Leitlinie für Schlaganfälle was anderes wird er nicht machen - dem geht es weniger um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Ich selbst arbeite im Medizinbereich und hatte eine Episode mit Vorhofflimmern der Kardiologe wollte mich auf Lixiana setzen nach einer ausführlichen Diskussion warum das nicht nötig sei, meinte er nur: Sie haben Recht aber ich darf ihnen nichts anderes empfehlen. 2 Jahre später geht es mir bestens ohne Blutverdünner. Beste Gruesse Bernd
Jein! In der FEV ( Fahrerlaubnisverordnung ) stehen einige Krankheiten mit denen man nicht am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen darf. Wenn der Arzt Dich also darüber informiert das Du krank bist und deshalb nicht fahren darfst dann empfiehlt er nichts und er verbietet auch nicht, er weißt aber explizit nochmal drauf hin. Fährst Du dann doch und es passiert was was auf die Krankheit zurückzuführen ist …. ist der Arzt seiner Verpflichtung nachgekommen und Du bist „grob fahrlässig“ unterwegs gewesen oder sogar „vorsätzlich“. Und das wiederum könnte die Versicherung interessieren… Grüße Dirk Jetzt nehmt es mir nicht übel, aber das ist jetzt schon ein Problem zum Grübeln... Entweder fahre ich einfach selbst, Arzt hin oder her, der hat auch nur ein Studium hinter sich, oder ich verschiebe einfach die Prüfung um 4 Wochen oder ich setze den Nachbarn/Kollegen/Sohn ins Fahrzeug. Man kann sich auch Probleme ausdenken und zur Diskussion in die Öffentlichkeit stellen. Mach einfach!
Merkwürdige Antwort !
...und? Hast Du mal bei Deinem Arzt nachgefragt Warum????? Das wäre das Erste was ich machen würde. Grüße
Den Arztbrief habe heute Nachmittag erhalten. Am Telefon erreiche ich nur die Sprechstundenhilfe, ich müsste dafür einen Termin ausmachen. Das dürfte aber Zwecklos sein, der wird sich bestimmt an die Empfehlungen vom Facharzt halten.
Hi chris Ich komme aus Bad Dürkheim Kann dich gern fahren , müssen nur nen termin finden Ich hole mein Womo vermutlich am montag wieder bei rc in mannheim ab Wäre gut wenn man das kombinieren könnte Wann ist denn dein termin und wo .. güna , rc oder wo anders ? Lg Klaus
Es freut mich, wenn meine Antwort für dich würdig ist, sie zu merken. Bekanntlich hat ein "Fahrverbot" eines Arztes keinerlei bindende Wirkung. Es kommt ausschließlich auf die Beurteilung der Fahrers an. Und wenn der sich nicht fit fühlt, bleibt wohl tatsächlich nur der Nachbar/Freund/Kollege/Familie, oder nicht? Und wenn sich da keiner findet, muss man halt den Termin verschieben, ich bin mir sicher, eine kurze erklärende Mail an den Hersteller wird ausreichen, um keine Fristen zu versäumen. Wenn ich es richtig im Kopf habe, kann bei Dethleffs z.B. bis 3 Monate überzogen werden. Nun sind das aus meiner Sicht Ereignisse, denen man öfters ausgesetzt ist. Dringender Termin, man selbst kann nicht. Muss es halt ein anderer machen oder man verschiebt ihn. Ich würde sogar behaupten wollen, im Büro passiert das wöchentlich. Aber nun scheint ja die Lösung gefunden zu sein. Prima. Servus, Wenn kein Womokollege vor Ort fahren kann, Daimler Trucks hat dort ne Niederlassung, die dürften auch einige Fahrer für Überführungen wissen. Eine Freundin lebte lange Jahre in Mannheim, sie kennt jemand mit einem Lkw Betrieb, wenn Bedarf besteht, schreib mir ne KN. Wenn weder Deine Frau (schon mal an einen echten Notfall unterwegs gedacht?) fährt, noch Du jemanden aus dem Freundeskreis oder der Verwandschaft findest so hat jedes "Fuhrunternehmen", also Busunternehmen, Lkw-Werkstätten, Speditionen, Baufirmen, Tiefbau, Kiesgruben, landwirtschaftliche Lohnunternehmen eine lange Liste mit fahrbereiten Rentnern die sich an dem Tag einen oder zwei Hunderter dazuverdienen können. Interessanter Thread. Ich finde es bemerkenswert, dass - chrisc4 das Fahrverbot offensichtlich ernst nimmt. Dafür vielen Dank! Ich selbst hatte vor einigen Jahren ein dreimonatiges Fahrverbot aufgrund eines ungeklärten neurologischen Ausfalls (bin plötzlich umgekippt). Auch ich wäre nie auf die Idee gekommen, mich darüber hinwegzusetzen, obwohl ich mich längst wieder fit fühlte und der Verzicht aufs Auto eine echte Herausforderung war (ich musste ja zur Arbeit). Allein die Vorstellung, dass jemand zu Schaden kommen könnte, weil der Fahrer sich entgegen einer medizinische Empfehlung ans Steuer gesetzt hat, macht mir als Familien(groß)vater Angst. - toll finde ich das spontane Hilfs-Angebot des Forum-Kollegen Buran! - für mich persönlich wurde klar: wir müssen uns Gedanken machen, wer unser Wohnmobil im Ernstfall fahren kann. Meine Frau fährt zwar (ungern) ab und zu, aber für Notfälle wäre es sicher gut, wenn noch mehr Personen schnell zur Auswahl stünden (Nachbarn, Freunde....)
Die bisher hilfreichste und beste Antwort. :zustimm: Dafür ein Plus Nochmal eine andere Idee: in der Regel haben die Hersteller einen Korridor um das Datum der Erstzulassung, die für die Einhaltung der Dichtigkeitsprüfung als möglich angesehen werden. Bei Trigano ist das zum Beispiel +-1 Monat. Bei den Bürsten weiß ich es nicht, aber vielleicht ist Dein Händler da eine gute Adresse für diese Frage. Wichtig: egal welche Ausnahme es gibt, mach das alles per E-Mail ab, damit Du im Falle des Falles irgendwas vorweisen kannst, was die Validität bestätigt.
Hallo Chris, wie manche Forumsmitglieder bereits geschrieben, wäre ein hinwegsetzten eines ärztlichen Fahrverbots bei einem Unfall versicherungs- und haftungsrechtlich ein Problem. Aber Du hast geschrieben "Schlaganfall -falscher Alarm". Von daher wäre für mich das Fahrverbot nicht gerechtfertigt und würde mit dem Facharzt sofort Rücksprache halten, wie er auf diese Anordnung kommt. Erst nach einer plausiblen Erklärung würde ich diese akzeptieren anderfalls den Facharzt dazu anhalten, den Passus aus dem Arztbrief zu entnehmen. Arztbriefe bestehen zum großen Teil aus vorgefertigten Textbausteine und neuerdings werden diese immer mehr KI-bassiert geschrieben. Von daher Vorsicht. Wenn in dem Brief steht, du sollst ein Antidiabetikum einnehmen und du weißt nichts von einem Diabetes, wirst du sicher diese Verordnung auch hinterfragen und nicht gleich das Medikament schlucken. Das ist nur meine Meinung. Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Problemlösung. #harrymobil Wenn nichts gefunden wird, dann geht man von einer TIA Attacken aus, das begründet wohl das Fahrverbot für einem Monat. Da kann man nichts machen!
Lieber Chris, so eine TIA hatte ich auch schon, aber mit kurzzeitiger Sprachstörung. Da war ich aber 1 Woche auf der Stroke-Unit im KH zur Beobachtung. Sei mir bitte nicht böse, aber Du solltest jetzt andere Prioritäten (Gesundheitlich) haben, als eine Dichtigkeitsprüfung. Alles Gute Dir
Danke für die guten Wünsche! Klar muss man das als Warnschuss werten, aber was soll man machen, das Leben geht weiter, jetzt mit Medikamenten und guten Vorsätzen zur Prophylaxe. Ich hoffe natürlich dass sich das nicht wiederholen wird. Wie war es bei dir? Gab es danach weitere TIA Attacken? Alles Gute
Hast Post Servus, ich hatte im Dezember eine TIA Attacke und lt. Arztbrief aus der Fachklinik ein einmonatiges Fahrverbot für Kraftfahrzeuge. Fahren kann man auf eigenes Risiko. Jedoch ist es so, dass bei einem Umfall je nach Sachlage und Schadenshöhe - insbesondere ab einem gewissen Alter, die gegnerische Versicherung und bei Körperschaden ggf. auch die Staatsanwaltschaft durchaus die Fahrtüchtigkeit zum Zeitpunkt des Unfalls anzweifeln und prüfen können. Die Folgen könnten dann u.U. durchaus nicht angenehm sein. Dies ist meine Erkenntnisse bei Nachfragen beim ADAC-Juristen. Grüße Hans
Da bin ich voll deiner Meinung! Es droht dann evtl ein dauerhafter Führerscheinentzug :eek: Bis auf das Problem mit der Dichtheitsgarantie kann ich damit Leben. Aber das Problem ist auch gelöst, Ein Forenmitglied wird mein Wohnmobil zur Prüfung fahren. Das ist natürlich eine tolle Sache :top: Hallo! Zwei dicke Daumen hoch für beide Forumskollegen! Einen dafür, dass der ärztliche Rat ernst genommen wird und noch einen dickeren für den helfenden Forumskollegen. Es tut gut zu wissen, dass sowas unter Wohnmobilisten noch möglich ist! :-)
So ist es!!! Aber für Nichtschwaben und Schotten gibt es ja eine Lösung: Man sucht eine Bekannten oder gewerblichen Fahrer (Taxi) lässt sich von dem im eigenen Wom zur Werkstatt fahren und wieder zurück. Sorry,Nachdenklich darüber das man da fragen muss. Freundliche Grüße, Andreas
Ich finde es nicht komisch, er ist der Fachmann Wenn du in dem Montat einen Unfall baust kann die Versicherung das als Eigenschuldteil in Anrechnung bringen. Das sind die versicherungsrechtlichen Folgen wenn sie von dier gesundheitlichen Arztaussage erfährt. Gruß Andreas |
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