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Liebe Experten, ich verzweifle langsam. Ich fahre einen Daily 4 Bj 2010 65 C 17 als Basis meines Wohnmobils (Alkoven, original Ivecofront). Seit einem Jahr gibt es Probleme mit der Motortemperatur. Auf ebener Strecke bleibt die Temperatur im Normalbereich. Außentemperaturen sind dabei irrelevant. Kommt ein leichter Anstieg über ein paar hundert Meter geht die Temperaturnadel auf 3/4 und der Zusatzlüfter springt deutlich hörbar an. Geht es zu lange zu steil bergauf, steigt die Temperatur weiter, hört die Steigung auf, geht die Temperatur langsam runter. Vor einem Jahr stieg die Temperatur soweit, dass die EDC Leuchte an ging und ein neuer Kühler eingebaut wurde (nachweislich kaputt). Das Problem war dadurch aber nicht behoben. Der oben geschilderte Zustand schlich sich ein. Daraufhin wurde das Thermostat gewechselt und dann noch der Ladeluftregler (sichtbar undicht). Dadurch konnte das Problem minimiert werden. Jetzt stand das Wohnmobil 2-3 Monate und das Problem ist, wie oben beschrieben, in Gänze zurück. Ich habe zudem den Eindruck, dass man immer wieder Kühlflüssigkeit nachkippen muss. Aber nicht viel, deswegen kann ich nicht einschätzen ob dies noch in einen toleranten Bereich fällt, vor allem weil ja die Temperatur immer mal wieder zu hoch ist und somit evtl. Kühlflüssigkeit verschwindet ? Meine Werkstatt möchte sich nun nach einem größeren Kühler erkundigen. Das sehe ich aber nicht, dann hätten ja alle Ivecofahrer dieses Problem und es hat ja bis vor einem Jahr alles funktioniert. Warum soll also auf einmal der 'zu kleine Kühler' schuld sein. Ich wäre über jegliche Tipps super dankbar, da ich selber zu wenig von Motoren und insbesondere Kühlkreisläufen verstehe und keinen Plan habe, warum diese ***** jetzt wieder so eklatant auftritt. Es gibt keine weiteren mangelhaften Wahrnehmungen. Flüssigkeiten sehen nicht gemischt aus, keine Geräusche, keine Dämpfe, kein Rauch etc.... Ich zähle auf euch. Vielen lieben Dank und ein schönes Wochenende. Servus, Was war das Problem des Kühlers? wird der neue Kühler heiss? wichtig dabei gefühlt, von Hand, nicht abgelesen. Was heist denn Kühler nachweislich kaputt und hast du das selbst gesehen oder hat dir das die Werkstatt gesagt? Joachim Ein sehr ähnliches Problem hatte ich auch letztes Jahr. Leichter Kühlmittelverlust, erhöhte Temperatur, gelegentliche EDC-Warnung. Ein Monteur hat dann eine Mini-Undichtigkeit an einem Kunststoff-Fitting gefunden. Ich kann´s nicht beschreiben, kann aber Morgen ein Foto machen. Fitting gewechselt, keine Probleme mehr. Der Uwe Probleme mit der Kühlwassertemperatur kenne ich zuhauf. Ich hatte mit meinem Daily 60C15 über Jahre damit zu tun. Erst als ich vor 2 Jahren das gesamte Kühlequipment, wie Kühler, Thermostat, Wärmetauscher und alle Leitungen ausgetauscht hab ist Ruhe. Vorher wurde an allen Stelen bei 3 Iveco Werkstätten immer wieder einzelne Komponenten erneuert mit wenig Erfolg. Allerdings muss ich dazu sagen, dass die Temperatur nie so hoch ging, dass die Kontrollleute anging. Die Anzeige war aber vor allem im Sommer und auf langen Steigungen und Alpenpässen bis zum rechten Anschlag. Also am besten gleich eine Radikalkur machen. Viele Grüße Klaus Guten Abend liebe Wohnmobilisten, vielen Dank für die Antworten.
Das werde ich gerne testen. Nachweislich kaputt, weil ich dies sehen konnte. Er war 'zerfetzt'. Ebenso war der Ladeluftregler undicht, die Spuren sind noch immer unter der Motorhaube zu sehen. Fast alle von euch gehen in Richtung Undichtigkeit. Da diese so schwer zu finden sind, kann ich verstehen, dass du, Klaus, direkt alles getauscht hast. Viel habe ich ja auch nicht mehr zum Tauschen. Die gesamten Leitungen halt. Und die Kühlmittelpumpe. Dann würde die Temperatur doch aber dauerhaft zu hoch sein? Keiner erwähnt Teile des Turbos. Mich wundert, dass die Temperatur nur nach oben geht, wenn er Leistung bringen muss, die EDC Leuchte aber nicht mehr angeht und nach dem Anstieg relativ schnell wieder Normaltemperatur erreicht wird. Meint ihr, dass es eine klare Sache des Kühlkreislaufes ist? Ablagerungen? Was ist, wenn das Turboladergestänge oder die Unterdruckdose nicht mehr richtig arbeiten? Erhöht sich dann auch die Temperatur wenn der Turbo Leistung bringen muss? Entschuldigt die vielen Fragen, aber ich bin wirklich gewillt das Problem und die Funktionsweise des Kühlsystems, sowie den Fehler nachzuvollziehen und ein bischen zu verstehen. Beste Grüße aus OWL Mirco Hast du denn schon den Kühler gespü hlt und entkalkt? Nach 15 Jahren kannsich einiges ansammeln
Nein, würde sie nicht. Die Pumpe pumpt das Wasser aus dem Motor in den Kühler und aus dem Kühler das Wasser zurück in den Motor. Wenn die Pumpe, aus welchem Grund auch immer, zu wenig Wasser pumpt, wenn der Volumenstrom der Pumpe nicht ausreicht, dann wird „das bisschen Wasser“ das gefördert wird halt heißer. Der Kühler kühlt das auch wieder runter, dem Motor fehlt es aber an ausreichend „kaltem“ Wasser um auf einer „gesunden“ Temperatur zu bleiben. Der gleiche Effekt als wenn z.B. der Kühler ( fast ) zu sitzen würde ( aber der ist ja neu! ) oder wenn das Thermostat ( auch neu ) nicht richtig öffnen würde. Ich würde die Wasserpumpe auf jeden Fall mal erneuern. Übrigens kann man ein Kühlsystem auch abdrücken. Dann sieht man ob es dicht ist. Grüße Dirk So wie Dirk das beschreibt, ist dies die Langfassung meiner Frage, ob der Kühler heiss wird. Wenn dies nicht der Fall ist, bzw. du dir die Finger nicht verbrennst beim Berühren des Kühlers: -Pumpe defekt -Verstopfung irgendwo im Wassersystem (kann sein, da du auch Wasserverlust hast, die Drücke nehmen dann zu) -Thermostat öffnet nicht Bring die Kiste mal in den roten Bereich und check den Kühler und die Leitungen. Irgendwo wird es vermutlich nur Handwarm sein. Hallo, Ich habe keine Ahnung vom Daily !! Nur als Gedanke zum mal überprüfen. Wir hatten mal einen LT28 als Womo. Die gleichen Probleme. Ursache nach langer! Suche Der Motor hat ständig vorgewärmte Luft angesaugt. Ursache war das (lange) KaltluftFlexrohr, weches direkt beim Auspuffkrümmer durchgerostet war. Ich weiß gar nicht, ob es so etwas heute überhaupt noch gibt. . Hallo Mirco,Zylinderkopfdichtung prüfen. Es gibt für kleines Geld Reaktionsflüssigkeiten die Kohlenmonoxid im Kühlkreislauf feststellen. Alternativ bei einer Werkstatt vorbeifahren un die Sonde des AU Meßgerätes im Ausgleichbehälter "schnüffeln" lassen. Wie im richtigen Leben gibt's auch bei Kopfdichtungsschäden nicht nur schwarz oder weiss sondern auch jede Menge Grau. Thema Wasserpumpe: "Früher" waren Wasserpumpen aus Metall. Gehäuse, Wellen und Pumpenrad. Seit einiger Zeit pressen Hersteller Pumpenräder aus Kunstoff auf die Metallwelle.Daß hält nicht immer so wie "Früher" und lockert sich schon mal.Im Leerlauf genügt die Pumpleistung, sobald die Drehzahl und Druck steigen rutscht die Welle durch. Schlimmstenfalls hat sich zuerst das Pumpenrad gelockert und dann durch verminderte Kühlleistung die Kopfdichtung einen mitbekommen. Gruß Volker Wenn du noch die erste Wasserpumpe im Motor hast...die also noch nie gewechselt wurde...würde ich dort anfangen...eine neue einbauen. Hallo Mirco, ich würde mich auch zuerst der Wasserpume widmen, die ist bekannt dafür nicht die haltbarste zu sein, wesshalb auch ein präventiver Tausch nach 100t + km durchaus Sinn macht. Habe das demnächst auch vor. Der Teileaufwand ist überschaubar, aber um da richtig ran zu kommen, muss der ganze Vorbau mit allen Kühlern etc. weg. Dann aber auch gleich den Filter der Kurbelgehäuseentlüftung und die beiden Keilrippenriemen nebst automatischem Spanner mit wechseln. Hier die notwendigen Teilenummern: 504360207 / 504369725 Wasserpume 504080013 Dichtung 17285681 O-Ring 504075145 Filter Kurbelgehäuse 504325903 O-Ring 504086948 Riemenspanner 504092335 Riemen 504087247 Riemen Klima LG Wolfgang Guten Abend liebe Helfer, vielen Dank für die vielen Tipps und Erklärungen.
Für nächste Woche war ein Termin in der Werkstatt vereinbart. Das steht jetzt auf jeden Fall auf meiner Liste.
Danke, steht ebenfalls drauf.
Bin heute moderat gefahren, habe danach bei laufendem Motor angefasst und die Pfoten habe ich mir auf keinen Fall verbrannt. Er war warm, aber nicht heiß. Möchte meinen, dass die Umgebungstemperatur vom Motor aus wärmer war. Das Kühlwasser im Behälter war nach 1,5 Stunden immer noch unfassbar heiß. Der Behälter stand auch zu diesem Zeitpunkt noch unter Druck. Nochmal zum TempAnstieg: Wenn ich meine gewohnten 80km/h nach GPS fahre, hält er die Temperatur. Habe heute mal kurzzeitig auf 100 km/h im Tacho erhöht und die Temp.Nadel stieg direkt sichtbar an. Ich hoffe nun auf die Wasserpumpe. Viele Grüße und ich werde weiterhin berichten. Noch ein weiterer Gedanke: Die andauernde hohe Temperatur der Kühlflüssigkeit erklärt evtl. den kleinen Verlust der Flüssigkeit. Ich gehe gerade davon aus, dass diese im 'kochenden Zustand' durch den 'Überlaufschlauch' entschwindet. das würde dann eben erstmal heissen, dass kein oder wenig Wasser den Kühler durchströmt. Du schreibst, dass der Ausgleichsbehälter kocht. Und der Kühler "kalt" bleibt. Dementsprechend müsste die Pumpe eigentlich Pumpen, ansonsten auch keine Temperatur im Ausgleichsbehälter, welcher ja auch im kleinen Kreislauf angeschlossen ist. Also behaupte ich, ohne es zu wissen, Pumpe geht. Wieso wird der Kühler nicht heiss? Thermostat dauerhaft zu, eine Möglichkeit. Ausbauen, in Pfanne kochen, schauen, ob sich da noch was bewegt. Hat der Kühler überhaupt Wasser, hast du obendrauf einen Schraubdeckel oder nur Entlüftungsschraube? Kann ja sein, dass der Kühler zwar von Profis eingebaut wurde, aber halt nicht entlüftet. War grad Freitag Nachmittag halt. Oder Montag morgen. Ist dann halt der Kühler nur mit Luft gefüllt. Und wo Luft ist, ist kein Wasser. Könnte auch erklären, wieso du einen gefühlten Kühlmittelverlust ohne entsprechende Spuren hast. Und du überhaupt Druck im Ausgleichsbehälter hast, was ja eigentlich nicht sein dürfte. Würd ich checken, bevor Pumpe wechseln.
Jein! Nicht durch die Temperatur sondern durch den steigenden Druck des sich ausdehnenden Wassers. Und da ein Kühlsystem ein Überdruckventil haben sollte, entweicht soviel Wasser bis der Druck wieder passt. Kühlt das System dann ab, fehlt Wasser. Füllt der ahnungslose Besitzer dann wieder auf so entweicht bei nächsten Mal wieder die gleiche Menge und der Besitzer geht von einer Undichtigkeit aus. Gibt es für den Iveco eigentlich nur einen Thermostat?? Grüße Dirk
Ja, es gibt nur einen Thermostat, der ja angeblich auch schon getauscht wurde. Weiterhin gibt es in Ausgleichsbehälter einen Drucksensor und ein Überdruckventil. LG Wolfgang In gewissem Maße ist das normal, dass die Kühlmitteltemperatur-Nadel beim Iveco 'arbeitet' - ich sehe auch jede Steigung an der Kühlmitteltemperatur, das Ding ist noch nicht 'beruhigt' wie bei modererneren Fahrzeugen (da steht die Nadel je nach Modell zwischen 80 und 100 Grad fest in der Mitte, kann man per OBD-Scanner prima nachvollziehen). Allerdings geht die Temp bei mir sofort wieder runter, wenn der Lüfter per Magnetkupplung zugeschaltet wird (passiert bei 100 Grad, 'Normaltemperatur' bei meiner Maschine 80 Grad). Wenn das bei Dir nicht der Fall ist, wird der Kühler nicht richtig vom Kühlmittel durchströmt. Und da Kühler und Thermostat schon neu sind, würde ich auch auf die Wasserpumpe tippen. bis denn, Uwe Hallo, früher haben wir das Thermostat einfach mal ausgebaut um solchen Situation auf den Grund zu gehen. Wenn Du ohne Thermostat fährst ist der grosse Kreislauf ständig offen und Du solltest sehen was die Temperatur macht. Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass das Thermostat gewechselt wurde. Und selbst wenn kann immer noch eines mit falscher Öffnungstemperatur verbaut sein. Gruß Erhard Guten Abend liebe Community, endlich gehen die Meinungen wenigstens mal ein wenig auseinander :)
Wenn Wolfgang recht hat und es nur ein Thermostat gibt, kann ja kein falsches verbaut sein. Und im Gegensatz zum Motorblock und anderen Teilen sieht mein Thermostat wirklich noch neu aus. Erinnere mich auch, dass er sagte, er hätte zwei Mal ordern müssen, weil er erst das falsche geliefert bekam. Zuerst kam das für den FIAT Motor und der ist gegenüber des IVECOs ja um '90° gedreht'. Passte dann mit dem Anschluss der Schläuche nicht. Und auf der Rechnung stehts auch. Und da es eine alteingesessene, kleine, vertrauenswürdige Werkstatt ist, gehe ich mal davon aus, dass es gewechselt wurde. Wenn beim Austausch des Kühlers allerdings komplett neue Flüssigkeit in das System gekommen ist, kann sich dann Dreck gelöst habe und das Thermostat sitzt jetzt zu? Dann würde sich der große Kreislauf nicht öffnen und nur der führt durch den Kühler, richtig? Wenn es sich nicht öffnet, wird der Kühler nicht warm.
Und wenn die Pumpe nur eingeschränkt geht? Also einfach zu wenig Flüssigkeit durch den Kühler gepumpt wird?
Ich habe einen Schraubdeckel in welchen der Überdruckschlauch integriert ist. Die Flüssigkeit steht momentan bis 'max' und ich sehe nach der oben genannten Testfahrt bei sehr warmen Motor, im Stand bei laufendem Motor, dass Flüssigkeit durch einen oberen Anschluss wieder in den Behälter gepumpt wird. Ob diese Menge / Geschwindigkeit jedoch der Normalzustand ist oder vermindert, mag ich nicht beurteilen. Demnach ist da nicht nur Luft. Nächste Frage: Wenn doch die Flüssigkeit in meinem Behälter kocht, muss sich zuvor ja durch den heißen Motor gelaufen sein ? Und dann wurde sie nicht abgekühlt. Wenn aber die Flüssigkeit sau heiß ist, müsste mindestens im Stand, der Kühler auch sau heiß werden. Also kommt keine oder nur wenig Flüssigkeit im Kühler an. Heißt: 1) Pumpe arbeitet zu wenig 2) Thermostat öffnet nicht 3) schon vor dem Kühler eine Verstopfung des großen Kreislaufs Viele Grüße und vielen Dank für die rege Diskussion. Ob eine Pumpe genug fördert kannst du auch feststellen wenn du bei den kleinen Kreislauf ...bei kalten Motor ! Den Schlauch zur Innenraumheizung wo ab machst..da müsste je nach Drehzahl Wasser kommen. Wenn die Pumpe nicht richtig geht ...müsste der Motor auch relativ schnell warm werden. Ein paar Tips, die schnell abgearbeitet sind und kein Geld kosten: Ich würde als erstes checken, ob die ZKD defekt ist. Dazu bei kaltem, laufenden Motor den Deckel des Ausgleichsbehälters öffnen und schauen, ob sich Gasbläschen bilden oder es nach Abgasen riecht. Alternativ das Kühlmittel auf CO prüfen lassen. Wenn das unauffällig ist, einmal bei heißem Motor die Heizung voll öffnen. Wenn die Heizleistung dann wie üblich gut ist, dann arbeitet die WaPu normal, andernfalls würde auch der Heizungskühler nicht ausreichend durchströmt. Als Nächstes das Kühlsystem sorgfältig und nach Herstellervorschrift entlüften. Da wird gerne geschlampt, auch in Fachwerkstätten. Dann die Kühlertemperatur bei heißem Motor mit einem IR Thermometer checken und vergleichen. Solche Geräte bekommt man für ein paar €, und liefern brauchbare Ergebnisse ggü. Handauflegen oder ähnlichem. Messen ist hier Pflicht! Bei heißem Motor sollte der Kühler im oberen Drittel auch ca. 100*C haben. Ansonsten den Thermostat komplett ausbauen und testen, ob der Motor immer noch heiß wird. Ich würde nicht auf den Austausch vertrauen, Fehler können immer passieren und auch neue Thermostate defekt sein. Ach ja: Ich denke nicht, dass der Motor aufgrund eines Defektes am Turbolader oder der Einpritzanlage überhitzt. Das wäre sehr unüblich für einen Diesel, der ja nicht wie ein Benziner bei Abmagerung eine zu heiße Verbrennung hat. Ich vermute hier ganz klar die Ursache im Kühlsystem selber. Also Schaden am Turbolader und Komponenten würde ich hier ausschließen. Sollte am Turbolader oder den angrenzenden Bauteilen etwas sein, müsste du das bei der Leistung merken und das, wie bei Last, also wenn es den Berg hochgeht. Du schreibst ja, dass die hohe Temperatur bei Last auftritt, also bei Steigungen. Hier müsste du dann auch, sollte am Turbolader etwas sein, du das auch an verminderter Leistung merken. Lass das Kühlsystem mal mit Luft abdrücken. Wurde bei mir auch mehrere Male gemacht, ohne Ergebnis, d.h. ohne Fehler. Das dumme war nur, dass die Flüssigkeit sehr, sehr langsam entwichen ist. Ich habe dass meist am nächsten oder übernächsten Tag am Stellplatz unter dem Fahrzeug gesehen. Viele Grüße Klaus
Das liegt dann zumeist an der Wellendichtung der Wasserpumpe. Dann müssten allerdings auch Kühlmittelrückstände am Motorblock under der Wasserpumpe sichtbar sein. LG Wolfgang Die Wasserpumpe wurde ein Jahr zuvor im Zuge des Wechsel vom Zahnriemen erneuert. Wie sich im Laufe der Zeit herausgestellt hat, das ganze hat sich fast ein Jahr hingezogen, waren es immer wieder die unterschiedlichen Leitungen die kleine Haarrisse bzw. undicht waren. Grüße Klaus Klaus, du hattes aber auch einen völlig anderen Motor als der TE. Dieser hat den 3,0L F1C Motor, der nichts mit den 8140.xx gemein hat. LG Wolfgang Einen schönen Sonntag euch allen, ich konnte das Womo gestern aus der WErkstatt holen. Die Wasserpumpe wurde erneuert, zeigte aber keine sichtbaren Defekte an. Die Riemen gleich mit erneuert, dann eine ausgiebige Spülung und Reinigung des Kühlsystems. Die ZKD wurde kontrolliert und für nicht beschädigt deklariert (keine Gase im Ausgleichsbehälter des Kühlmittels). Nach ausgiebiger Probefahrt heute: fast nichts ist besser. Den Kühler kann ich jetzt zwar nicht mehr anfassen, weil er zu heiß ist, aber die Temperatur geht immer noch nach oben. Bei einer langen Steigung springt der Lüfter auf Stufe 3 an, aber es entsteht kein Effekt. Temperatur steigt noch weiter. Gleiches wenn ich auf ebener Strecke mit 90 km/h fahre. Danach reguliert er die Temperatur ein wenig runter, bleibt aber immer kurz über dem weißen Strich der Optimaltemperatur stehen. Auch nach einer langen Abfahrt im Schatten und nur im Leerlauf fahrend. Zu Hause habe ich dann die vorderen Hubstützen runtergefahren und mal die Kunststoffschale unter dem Motor abgeschraubt. Habe dabei schönes frisches, minimal tropfendes Öl entdeckt (siehe Foto). Um welches Teil handelt es sich da ? Ist das die Ölpumpe? Damit würde sich ja auch einiges erklären, nur dass ich im schlimmsten Fall kurz vorm Motorschaden stehe, wenn das schon länger so geht....
Was immer da auch tropft, das ist nicht der Grund für einen latent überhitzenden Motor. Wurde denn das Thermostat erneuert? Bau das mal zu Testzwecken aus und fahre ohne. Sollte schnell und einfach gehen.
Ich löse selber: Ich meine, es handelt sich um die Hochdruckpumpe. Dadurch wird zum einen die Schmierung im Motor nicht mehr bei 100% liegen und wir haben eine unzureichende Verbrennung im Motor. Vor allem letzteres kann zu einem zu warmen Motor führen, was durch das Kühlsystem nicht mehr ausgeglichen werden kann. Ich hatte gerade heute auch wieder, dass der Motor schlecht startete. Ebenso spinnt der Drehzahlmesser im Leerlauf manchmal ein wenig rum. Das steht wohl symptomatisch für eine defekte/ undichte Hochdruckpumpe.
Vielleicht hast Du auch einfach nur ein Spannungsproblem hinter dem Armaturenbrett? Was hat der Drehzahlmesser mit der Hochdruckpumpe zu tun? ( ok, zumindest wenn der Motor sich dreht ). Und was soll die Hochdruckpumpe haben das der Motor seit tausenden von Kilometern zu warm wird? :gruebel: Das passt nicht. Falscher Fehler. :D Grüße Dirk Viele von euch haben immer noch den Verdacht, dass das Thermostat spinnt. Ist es möglich, dass auch nur der dort eingeführte Sensor für die Kühlmitteltemperatur defekt ist? Oder würde dann meine Nadel der Temperaturanzeige im Cockpit auch falsche Stände anzeigen?
Ja, eigentlich wurde das vor nem guten Jahr schon erneuert. Ich habe tatsächlich noch nie im Motorraum rumgeschraubt, auch wenn ich keine zwei linken Hände habe. Das Thermostat steckt in der Metallhülse (siehe Foto), richtig? Die Steckverbindung oben drauf ist ein Sensor? Muss ich den zuvor nur abstecken, einfach dran lassen oder sogar an der Mutter lösen? Muss ich vorher das Kühlwasser nicht ablassen? Beim Öffnen des Kreislaufs dürfte mir sonst alles entgegenkommen? Wenn dem so ist, so müsste ich nach dem ranschrauben, das Kühlsystem wieder (nach-)füllen und entlüften. Auch letzteres habe ich noch nie gemacht....
Hallo Uwe, da ich nicht mehr weiter weiß und alle Teile mittlerweile gewechselt wurden, wäre ich dir doch dankbar auch in diese Richtung nochmals schauen zu können.
jetzt mit Foto Der Thermostat ist in dem Aluminiumgehäuse. In der Regel wird er zusammen mit dem Gehäuse getauscht. Du kannst ja mal die Teilenummer googeln, dann siehst du, wie das aussieht.Den Stecker vom Temperatursensor kann man einfach abziehen. LG Wolfgang
Das Gehäuse sieht aber irgendwie auch schon was älter aus?! Zumindest älter als ein Jahr. Und auch die Schrauben haben wohl schon länger keinen Schlüssel / keine „Nuss“ gesehen?! Dafür würde MICH, bei dem Thermofühler, nicht wundern wenn der mittlerweile ein paar Übergangswiderstände hätte. Grüße Dirk Denke das Thermostatgehäuse wurde schon abgenommen, das sieht man an dem Dichtmittel. Das Gehäuse wurde nicht erneuert. Evtl. wurde aber keine neue Flachdichtung eingesetzt, dafür aber umso mehr Dichtmittel. LG Wolfgang Danke für die schnellen Rückmeldungen. 1. Hat das viele Dichtmittel evtl. die Funktion des Thermostats eingeschränkt, weil es sich im Gehäuse verteilt hat? 2.
zu 1. - Das sieht man erst, wenn das Gehäuse abgenommen ist, glaube aber nicht, dass es am Dichtmittel liegt. zu 2. - Ja, Kühlwasser muss zum Teil abgelassen werden. Sollte unten am Kühler gehen. Dann wieder auffüllen, entlüften sollte sich die Anlage selbst. Generell, wenn du keinerlei Erfahrung hast, dann suche die jemand, der öfters mal selbst schraubt. LG Wolfgang Guten Abend, das zum Thema 'Thermostat ausbauen ist schnell gemacht'. Habe angefangen Kühlflüssigkeit abzulassen, wollte parallel schon mal die M8 Schrauben andrehen - vergiss es. Mit einer normalen manuellen Knarre konnte ich drei von vier Schrauben keinen mm drehen. Die sind so unfassbar fest, dass ich mit einem Hebel arbeiten müsste. Ist das im Sinne des Erfinders? Und dann kommt mir da gerade noch eine Frage auf: Ich habe die Flüssigkeit am untersten Ende des Kühlers abgelassen. Der Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter sinkt aber auch ?! Dann wäre doch aber das Thermostat auf ? Kleiner Kreislauf und großer sind doch damit klar getrennt ? Naja, werde ihn Freitag in die Werkstatt fahren, dann wird direkt bei Ankunft per Thermometer gemessen wo welche Temperatur ankommt. Vllt. sind wir danach schlauer....hoffe, bis zum Urlaub ist es repariert. Ich wünschen euch einen schönen Abend.
Das Thermostat hat eine Bypass-Bohrung, ganz normal. Guten Morgen, der neueste Stand: Ich habe das Wohnmobil gestern ordentlich warm gefahren (wieder deutlich über Normaltemperatur), Stufe 3 des Zusatzlüfters sprang diesmal schon super früh an (aber ohne einen Effekt zu erzielen) . Temperatur ging hoch bei einer Fahrt auf ebener Strecke, 90km/h ohne Gegenwind, 22 Grad Außentemperatur, Wohnmobil leer. Das darf einfach nicht passieren. Wenn er einmal über dem weißen Mittelstrich der Optimaltemperatur ist, ich dann wieder langsamer fahre und die Temperatur runterkommt, bleibt die Nadel danach immer knapp über dem weißen Strich stehen. Die Nadel ist nie mehr deckungsgleich mit dem Strich. Auch nach einigen Minuten im Leerlauf steht sie noch darüber. Ob Klimaanlage an oder aus ist, spielt keine Rolle. In der Werkstatt angekommen, haben wir die Motorhaube geöffnet und diverse Temperaturen gemessen. Die Flüssigkeit im Ausgleichsbehälter lag bei 80 Grad. Das Gehäuse vom Thermostat war heiß, der Schlauch dahinter auch und der aus dem Kühler kommende Schlauch weiter unten im Motorraum war auch warm. Der Groß Kühlkreislauf scheint also geöffnet. Gibt es irgendwelche Sensoren die hier einfach falsche Signale senden? Ist die Temperatur vllt gar nicht zu hoch, sondern die Nadel bekommt einfach falsche Impulse? Was macht der Sensor, welcher in der Hülse vom Thermostat integriert ist? Ich habe die Befürchtung, dass das Problem nicht gelöst wird.... Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Sofern die Wasserpumpe genug Wasser durch das System pumpt / pumpen kann kann das doch eigentlich nur zwei mögliche Fehler bedeuten: - entweder das Thermostat arbeitet nicht richtig ( das kennt ja nicht nur "auf" und "zu" ) - oder der Thermoschalter bzw -fühler ist nicht in Ordnung. Kostet beides nicht die Welt und sind relativ einfach gewechselt. Da der Thermostat ja angeblich neu ist, würde ich erstmal den Fühler tauschen. Grüße Dirk |
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