Ich halte den
Untertemperaturschutz bei einem LiFePO4-Einsatz im Wohnmobil für wichtig, auch wenn ich in 4 Jahren nie eine tiefere Temperatur als -5 Grad bei meinem im
Fahrzeuginnenraum verbauten Akku von der BMS-App angezeigt bekam, wenn das Fahrzeug im Winter ungeheizt vor der Haustüre stand (Österreich/Salzkammergut).
:ironie:Bei einer Nordpolfahrt mag es anders sein, aber nur wenn man im Hotel schläft und das
Womo ungeheizt in der Kälte stehen lässt.
Während der Fahrzeugnutzung sollten aber doch im
Fahrzeuginnenraum Plustemperaturen vorherrschen.
Man muss aber trotzdem beachten, dass bei Frost hohe Ladeströme (oft von einem starken Booster :roll:) dem Akku schaden können. Je tiefer die Zelltemperatur und je höher der Ladestrom, desto problematischer ist es. Man sehe sich das Batteborn-Interview zu diesem Thema an:
--> LinkVorschlag an Ben, wenn seine Redodo Akkus
keine LOW-Temp-Protection haben sollten:Bis man bei kaltem Fahrzeug sicher ist, dass die Akku-Zellen warm genug sind, sollte man vorübergehend starke Ladegeräte abschalten (Booster deaktivieren, Netzlader aus, der VictronSmartSolar 75/15 kann per App vorübergehend ausgeschaltet oder auf einen geringeren Ladestrom eingestellt werden.
Stromentnahme ist möglich und hilft die Akkuzellen zu erwärmen, bei 2 parallel verbauten Akkus teilt sich dann auch der Ladestrom auf beide Akkus auf und ist das Thema weniger problematisch.
Helmut