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Hi Folks! Wir wollen nächstes Jahr in Spanien überwintern und für zweieinhalb Monate an einem Ort bleiben. 5 kWh Strom sind da täglich inkl. Alles darüber muss gezahlt werden. (zusätzlicher Verbrauch: 0,50 € pro kWh) Ich habe mir also Gedanken gemacht, wie ich meine Solaranlage für diese Zeit optimieren kann. Hier Zuhause nutze ich ja für meinen Plug-In PKW schon einen Hybridwechselrichter, der problemlos arbeitet. Darum überlege ich an einer ähnlichen Anlage in klein für das Wohnmobil. Vier oder sechs Semiflex-Module a 125Wp in Reihe in einen kleinen 2kW Hybridwechselrichter? Der bekäme die 230V vom Campingplatz und würde dann in das Wohnmobil einspeisen. Vorrang bekäme dann der Solarstrom, erst wenn dieser nicht mehr reicht würde Landstrom dazu gezogen. Jetzt kommt aber der Knackpunkt: Funktioniert der FI des Wohnmobil dann immer noch? Muss man da auf die Phasenbelegung achten? Ich denke schon! Ich will mir ja keine Mausefalle bauen! Die Idee ist ja, dass man den Hauptverbraucher im Wohnmobil, den Kühlschrank (3,9kWh/Tag), etwas auf Solarstrom betreiben kann, damit ich in der Nacht mit den 5 kWh ein bisschen mit Strom heizen kann. Entweder mit der Truma 6e, oder mit einem kleinen Keramikheizlüfter. Dafür würde ich dann das "Schlafabteil" mit der Tür verschließen. Es bliebe dann nur noch der Raum vorne über. Dabei geht es eigentlich weniger um die monetäre Ersparnis, sondern mehr um den Spaß an der Sache. Gibt es hierzu Ideen? LG Carsten Kosten Nutzen Rechnung gemacht? ...wenn du einiges davon erst kaufen musst... rechnet sich das nicht. In der Nacht wenn du Heizen willst scheint die Sonne nicht...da geht der Strom aus den Accu oder Landstrom. Du würdest also viel Accu kapazität brauchen. du rechnest du für den Kühli 4 kWh/Tag Verbrauch ? ...das finde ich selbst für einen Absorber ziemlich viel. Da würde ich eher das Geld nehmen und mir einen Kompressor zulegen und Speicherkapazität. Mein Kompressor - für 320€ vom gossen Fluss braucht im Hochsommer max. 0,45kWh, im Schnitt ca. 0,3kWh. Besser einen vernünftigen WR. Wir verbrauchen maximal (ohne Klima und Heizung) aber Ninja, Kaffeemaschine und ohne zu sparen 3,5kW am Tag. LG Dieter Was verstehst du unter Hybridwechselrichter? Überflüssigen Strom am Tag ins Netz einspeisen und Nachts teuer zurückkaufen, oder willst du ihn speichern? hallo ein Hybridwechselrichter speist ja bei Überschuß sowohl in die Batterie ein als auch ins Netz ein und kann bei geringer Solarleistung wieder aus dem Akku Leistung ziehen. Wenn du sowas am Campingplatz nutzen möchtest, wäre da erstmal zu klären ob der Campingplatzt das überhaupt zuläßt, denn dazu müssen auch einige technische Voraussetzungen wie z.B. ein Zähler mit Rücklaufsperre vorhanden sein. Außerdem würde der CP eventuell auch noch ins Versorgernetzt einspeisen. Da sind einige Fragen vorab zu klären. Gruß Joachim Ich denker er hat einen Sun WR im Auge oder ähnliche. Einen mit Stromsensor, der die Zu oder abfliesenden Strom mißt und damit den Rest der Leistung aus dem Netzt des Cp nimmt. Franz
Danke für die Rückmeldungen. Franz beschreibt den Hybridwechselrichter richtig: Dieser bekommt einen 230V Landstromanschluss, die Solarpaneele werden dort angeschlossen und eine Batterie. Auf der anderen Seite hat er eine 230v Steckdose oder einen Anschluss. Ein Hybridwechselrichter speist nicht in das Netz ein! Das schaltet man aus. Der wird so eingestellt, dass er zunächst die 230v Last (bei uns dann auch den Kühlschrank) durch den Solarertrag abdeckt. Reicht dieser nicht mehr zum Betrieb aus, kann nun entweder die Batterie oder aber auch der Landstrom zur Deckung des Restbedarfes herangezogen werden. Das kann man auswählen und einstellen. Platt gesagt, man saugt nur noch den Landstrom, den die Solaranlage, oder die Batterie (wenn man das will), nicht bringt. In einem Hybridwechselrichter sind also ein MPPT Solarregler, ein Batterieladegerät, ein Spannungswechsler und eine Vorrangschaltung in einem Gerät vereint. LG Carsten P.S.: die Daten vom Kühlschrank:
Hallo Carsten, vergiss die Idee mit deinem "Hybridwechselrichter" - das funktioniert zuhause am 230 Netz mit angemeldeten Solarkraftwerken. Lösung: Ausreichend Akkukapazität Solarregler zu Solarplatten passend Zeitschaltuhr für einen Netzlader mit 35 A auf max. 10 Stunden einstellen Um 350 Amperestunden (Ah) in eine 12-Volt-Batterie nachzuladen, entnimmt man dem Stromnetz (inklusive Ladeverluste) etwa 4,5 bis 5,2 kWh. Du kannst für längerem Spanienaufenthalt deine Semifelx-Module wie eine Solartasche in die Sonne stellen und damit deine Akkus aufladen. Ermittle den Tagesbedarf und sorge für 2-3 fache Batteriekapazität, dann bist du auch bei einigen Schlechtwettertagen noch autark. Lade am Landstrom und nutze eine Zeitschaltuhr, damit nicht mehr als 5 kW Inclusivstrom entnommen wird. Victron Smartsolar --> Link (mit Bluetooth-App) ist zu empfehlen, ich nutze 100/20 für 200 WP parallel, es gibt natürlich auch leistingsfähigere. Helmut Hallo Carsten Das was du beschreibst, ist die klassische Victron Installation, mit der Ausnahme, das dabei die Solarregler nicht Im Wechselrichter/Ladegerät integriert sind. Der FI für die Steckdosen sitzt bei dieser Installation hinter dem AC out des Multiplus WR. Das deshalb, weil im Betrieb ohne Landstrom das Erdungsrelais angesteuert werden muss. Das ist aber alles integriert, so das du dich bei der Verwendung eines Multiplus als Wechselrichter nicht darum kümmern musst. Bei dem Einsatz eines Hybrid Wechselrichters gibt es keine integrierte Netzvorrangschaltung und kein Erdungsrelais, weil der mobile Betriebszustand bei diesen Geräten nicht vorgesehen ist. Fürs Womo sind sie deshalb nur mit einigem Aufwand zu gebrauchen. Dafür ist aber der Preisvorteil gegenüber einem Multiplus zu gering. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Die dafür nötigen Kosten stehen sicher auch in keinem Verhältnis zu der Stromersparnis. Rechnen wird sich das sicher nicht. Servus, die Idee ist gut, aber die Ausführung wie Du sie planst, schwierig. Die meisten Hybrid-WR sind für 48V ausgelegt. Wenn Du eine eigene Batterie mitbringst, mag das funktionieren. Aber wozu unnötigen Ballast mitschleppen? Was hast Du an Victrontechnik bei Dir verbaut? P.S. Wenn Du einen Multiplus hättest, ist das Thema nicht unmöglich da je nach Variante ein Wechselrichter auf der Ausgangsseite ("Balkonkraftwerk wird in die Steckdose gesteckt") dann vom Mp gesteuert werden könnte. Durch die 1:1 Regel wäre sichergestellt, daß der Mp dieselbe Leistung der PV wegstecken kann wenn schnelle Regelvorgänge notwendig sind. Mit dem am Mp angeschlossenen externen Stromwandlersensor kann ein Einspeisen verhindert werden wenn die Anlage des Platzes nicht dafür ausgelegt ist. Mp 2 haben die neueste Technik. Ist irgendwie zu kompliziert gedacht für mich. Ich würde einfach einen zusätzlichen Akku ins Womo einbauen und dann Solar evtl. mit ein paar aufstellbaren Panels unterstützen (oder mehr aufs Dach, wenn noch nicht voll). Dann reichts über Nacht, wenn tagsüber genug Sonne ist. Stecker für Landstrom nur rein, wenn Akku leer bei Schlechtwetter. Dann brauchst Du auch kein Fancy Wechselrichter kaufen. Davon ab, 5 kWh Landstrom verbrauchen wir auf dem CP in 3 Tagen nicht... auch an der Stelle kann man optimieren. Z. B. Kühli auf Gas laufen lassen, da hält eine Flasche 4-6 Wochen. bis denn, Uwe Den gleichen Effekt erreichst du mit einem Bruchteil des Aufwands, wenn du einfach im Womo oder der Zuleitung ein Balkonkraftwerk einstöpselst. Das Problem mit der Genehmigung vom Platz und ggfs Einspeisung bleibt dabei aber bestehen. Gruss Manfred Ich stelle mal den Wechselrichter vor: Der kann bis max. 2.000W leisten und ist auf 12V Batterien ausgelegt. Wir haben derzeit 2x100Ah LiFePO4 an Bord.
Hallo Helmut, danke für diese Idee mit der Zeitschaltuhr. Überlege ich mir. Was ich nicht verstehe, was macht das angemeldete Solarkraftwerk in diesem Fall aus? Wo ist der Unterschied? Ich betreibe ja Zuhause genau so eine Anlage in größer, mit einem 48V System als Inselanlage. Da funktioniert es reibungslos. Hier allerdings mit 2.275WP auf dem Carportdach, einer 48V 100Ah LiFePO4 und einem Hybridwechselrichter mit 6.400W vom gleichen Hersteller. So ist der verdrahtet: Nichts. Unser Wohnmobil ist auf ein Nordelettronica NE185 aufgebaut. Link zum eBay Artikel Das Dachsolarpaneel wird über ein Votronic Solar-Regler SR 350 Duo Digital eingespeist. Die externen Solarpaneele/Taschen über einen externen 20A MPPT Regler. Als Spannungs-Wechselrichter habe ich einen 2Kw reiner Sinus eingebaut.
Den Kühlschrank wollte ich nicht austauschen. Ihn aber über Batterie zu betreiben, egal ob über 12V oder 230V erscheint mir etwas schwierig. Oder?
Hallo Manfred, mit dem Hybridwechselrichter speise ich nichts in das Netz ein. Das ist eben anders, als bei einem Balkonkraftwerk. Der Überschuss geht hier in die angeschlossene Batterie, nicht in die Leitung des Campingplatzes. LG Carsten
Brauchst du nicht für den Hybridwechselrichter wie bei einem Balkonkraftwerk über AC-In den Netzstromanschluss (auf Netzfrequenz synchronisieren), sonst startet er gar nicht? Helmut neugierig Hab ich so noch nicht gesehen, von daher interessant. Danke fürs Posten. Mir fallen da spontan drei Fragen ein: - Statt separater Pufferbatterie willst du wohl die vorhandene Bordbatterie nehmen. Geht das? Da hängt ja noch anderer Krams dran, wobei mir jetzt keine spontane Idee kommt, warum das ein Problem sein sollte. - Was macht der, wenn die Batterie voll ist? Weil die übliche Hausanlage dann eben einspeist, aber vermutlich kann man das einfach durch entsprechende Einstellung untefbinden - Das Ding ist ein ziemlicher Brocken, im Vergleich zu Balkon-PV, und wird vermutlich auch vor sich hin summen. Vielleicht auch nicht, bei so wenig Leistung. Berichte mal, viel Spass. Gruss Manfred Hybrid WR von PowMr
Schön, das du auch googlen kannst, und welche neue Erkenntnis sollen wir daraus gewinnen? Die Frage steht oberhalb:
Kann man diesen WR nur im Off-Grid-Modus und ohne ohne Netzanschluss betreiben? Diese "Erkenntnis" kann ich leider nicht sicher herauslesen, soll das der Hinweis "keine Verbindung zum Netzwerk erforderlich" erklären? Und was passiert bei Stromüberschuss? Helmut
Gute Frage, ich habe das noch nicht ausprobiert. Aber wenn ich den Hybridwechselrichter abschalte, lädt er die Batterien trotzdem. Das konnte ich schon beobachten.
Ich denke, dass es da keine Probleme gibt. Ich habe bei dem Wechselrichter die Möglichkeit festzulegen, wann die Batterie nicht mehr geladen, oder entladen wir. Die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr umfangreich. Siehe Bedienungsanleitung die ich unten anhänge.
Richtig. Man kann es so einstellen, dass er dann, wenn die Batterie voll ist und keine Last anliegt, die Solarladeleistung senkt. Eine Ladung in das Netz kann man abschalten.
Ich kann derzeit nur über den "großen Bruder" mit 6,2 Kw berichten. Wenn der ordentlich Sonne bekommt, laufen da zwei Lüfter an. Das geht nicht ohne Geräusche ab! Wie es sich bei dem "Kleinen" verhält, weiß ich leider nicht. Die beiden unterscheiden sich bei Preis, der kleine 2kW WR kostet derzeit 123,24€, der Große etwa das Doppelte. Auch beim Gewicht sind da schon Welten dazwischen. Mit 4,6Kg wiegt er nur die Hälfte des "großen" Wechselrichter. --> Link Hier kann man mal die Einstellungen und Daten ansehen. LG Carsten Für eine Inselanlage kann man diesen HWR benutzen. Aber sowie er mit dem Stromnetz verbunden ist, braucht er eine Zertifizierung, die er nicht hat. Währe also auch nicht anmeldefähig. Da spielt es auch keine Rolle, ob man das Teil mit Nulleinspeisung betreibt. Ordentlich installiert und eingerichtet, wird der Platz aber kaum was mitbekommen. Vorrausgesetzt, daß man am Schluß auch wirklich etwas Strom verbraucht hat. Anders als Balkonwechselrichter laufen diese WR auch ohne Netz eigenständig weiter. Servus, teste mal eine Lastabwurfsituation. Aber mit Gerät was Du nicht mehr benötigst. Der Hybrid hat immer ZWEI Anschlüsse, einer geht ans normale Netz und ein "Backup"-Anschluss. Am Backup kann immer Leistung ausgegeben werden während der Netzanschluss bei Ausfall der Zuleitung abschaltet. Ist eigentlich logisch wenn man sich vergegenwärtigt dass bei Netzausfall der Stadtwerker draußen von Spannungsfreiheit ausgeht während mein Wechselrichter weiter lustig ins Netz einspeist. (Natürlich misst der Fachmann bevor er anfasst aber man weiß ja nie,.. :lol: ) Bezogen auf die Eingangsfrage heißt das die Landstrom-Zuleitung muss auf den im Bildchen mit "OR" bezeichneten Anschluss, parallel dazu könnte das Womo dran, ist dann aber stromlos bei Netzausfall. Oder man versorgt das Womo aus den "Single Phase 230V Output" und hat damit durchgehende Versorgung (solange der Akku hält) Der Strommast steht hier doch für den Landstromanschluß. Das Wohnmobilnetz gehört dann an den Output und wird vorrangig vom Wechselrichter versorgt. Was der nicht schaft, kommt vom Landanschluß dazu. BEIDE Varianten funktionieren, aber:
Dem RCD ist die Phasenbelegung völlig egal, das ist immer so und bauartbedingt. Ob das allerdings beim Hybridwechselrichter auch so ist? Das wäre noch unbedingt zu prüfen. Gruss Manfred Servus, Wie fschuen sagt, das ist zu prüfen ob da alles mit rechten Dingen zugeht, d.h. die Auslösung auch im Inverterbetrieb funktioniert! Vergesse auch nicht die Bypassschalter um den WR im Störungsfall herausnehmen zu können (2x I-0-II Umschalter 2 polig). Dann hast Du im Defektfall immer noch Strom.
Ich habe meinen Wechselrichter Zuhause auch nicht fest verdrahtet! Der ist mit einem 16A CEE (blau) und einer kurzen 2,5mm² Leitung angeschlossen. So kann ich jeder Zeit auf den Netzstrom ausweichen und den WR umgehen, indem ich einfach die Last in die linke Steckdose einstecke. Oben links kommt meine Kraftstromleitung mit 5x6mm² an und geht in die Verteilersteckdose. Eine Phase ist in die blaue CEE 16A (links) geleitet. Hier ist der WR eingesteckt, da er ja nur einphasig ist. (Max. 3,6kW) Rechts oben geht der Strom aus dem WR in die Steckdose rein. Hier stecke ich also die Last ein. In meinem Fall das mobile Autoladegerät, oder das Wohnmobil, wenn es mal vor der Tür steht. Der Kasten unten ist die 100Ah/51,2V Batterie. Denn der "große" Wechselrichter braucht eine hohe Batteriespannung. So würde ich das auch unterwegs mit einer kleinen Anlage machen wollen. Die kleinen Wechselrichter gibt es dann auch mit 12,8V und mit 25,6V. Wenn alles mit guten Dingen vor sich geht und man auf dem Stell- oder Campingplatz 16A CEE hat, dürfte auch die Phase und der Neutralleiter an der richtigen Stelle sein. Da würde ich den WR einstecken. (3x2,5mm²) Vom WR abgehend dann ein Kabel mit CEE für das Wohnmobil. Da so ein Hybrid auch ein MPPT Laderegler ist, kann er auch die Bordbatterien laden. Das sehe ich die geringsten Probleme. Derzeit ist es ja noch ein Gedankenmodell. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob so etwas überhaupt zulässig wäre. Auch wenn ich nichts in das Netz einspeise. Es geht eben auch um die Sicherheit. LG Carsten Recht mutig, deine eigenwillige Konstrucktion hier rein zu stellen. Wenn das ein böswilliger Vertreter der Energiewirtschaft zu sehen bekommt, gibt's Ärger. Nicht umsonst steht in der Bedienungsanleitung, daß für diesen Einsatzweck in vielen Ländern eine spezielle Zulassung benötigt wird, die das Gerät selbst aber nicht mitbringt. Es spielt dabei auch keine Rolle, daß du nicht einspeisen willst, es reicht, daß du es könntest. Nicht umsonst sind Hybridwechselrichter mit Zulassung um einiges teurer als dein Gerät. Im Womo gehört der H-WR hinter den vorhandenen FI. (wie auch zu Hause) Ob du auch hinter den H-WR noch einen FI setzen willst bzw. mußt, hängt von der internen Verschaltung des H-WR ab. Hallo Carsten. Nachdem das so ein Gedankenspiel von dir ist. Aber auch ein Platztehma ist, das du hast um die geräteunterzubringen. Warum baust du dann nicht deine Accukapaziät aus. Im Prinzip erreichst du das selbe. Ohne den Aufwand mit dem Hybrid. Die Kosten wären auch überschaubar. Vorteil wäre dann, das du von der Accukapazität immer bei deinen Reisen profitieren kannst. Wie gesagt nur ein Gedankenspiel aber real nur eine Erweiterung der bestehenden Anlage . Franz Für den Preis ein Kombigerät aus Solarregler, Netzlader und Wechselrichter mit Vorrangschaltung ist schon eine Überlegung wert. Auch ohne Zulassung, die im Womo eh keinen interessiert.
Ich habe ja einen neuen Zähler bekommen. Hier kann man ja den eingespeisten Strom ablesen. Da kommt eben nichts an, weil nichts eingespeist wird.
Guter Hinweis. Vielen Dank dafür!
Hallo Franz. Das habe ich mir auch gedacht. Was mich zu der Überlegung brachte, ist ja erst einmal meine Anlage Zuhause, die problemlos läuft. Dann natürlich auch die Gewichtsersparnis und dass wir schon 200Ah Batteriekapazität haben, was uns ansonsten mehr als ausreicht. Dieser Wechselrichter wiegt ja unter 5 Kg und ersetzt mir ein Ladegerät, MPPT Regler und Vorrangschaltung. Der Preis von 125€ ist auch nicht übel. Trotzdem finde ich Deinen Einwand gut. Wenn ich eine Möglichkeit finden würde, wie ich den Kühlschrank zumindest tagsüber durch die relativ kleine Solarfläche versorgen könnte, wäre ich auch für einen anderen Weg zugänglich. Ich nehme Vorschläge gerne entgegen! LG Carsten An den Vorschriften zur Einspeisung ins Womo ändert sich nichts, d.h. nach der Einspeisdose ist ein RCBO oder anderer Überstrom/ Fehlerstromschutz vorgeschrieben. Ob eine weitere Absicherung hinter dem Hybrid-WR sinnvoll ist. hängt von dessen Sicherheitseinrichtungen ab. Im Gegensatz zu den üblichen Insel-WR wird er nicht unbedingt über integrierte Schutzeinrichtungen verfügen. Die genaue Verkabelung hängt nicht unwesentlich davon ab, ob du das ganze ins Womo einbauen oder ausserhalb des Womos betreiben willst. Der Titel klingt mehr nach der zweiten Idee. Rechtlich ist das auch ohne Einspeisung ein Netzeingriff und damit zumindest Graubereich. Das spielt aber in genau derselben Liga wie die hochgelobten Victrons mit ihrer Zumixfunktion, von daher ist das nicht übermässig kritisch. Von der Funktion wirst du gegenüber der klassischen Lösung mit HF-WR und NVS sowie separatem MPPT-Regler wohl weder vom Gewicht noch vom Preis einen Vorteil haben. Der interessante Teil ist aber wohl der Automatisierungsgrad, das Ding soll ja einfach vor sich hinwerkeln und insgesamt nicht mehr Netzstrom verbrauchen als nötig. Hier sehe ich ein Problem, weil deine Batterie die Pufferbatterie ist, die komplett leergelutscht wird, bevor auf Netzstrom umgestellt wird. Das funktioniert wohl nur gescheit mit einer eigenen Pufferbatterie, wenn du nicht ohne 12V dastehen magst. Über Landstrom laden dürfte nicht funktionieren, weil das wiederum den Hybrid-WR aktiviert. Gruss Manfred
Hallo Manfred, danke für Deine Einschätzung! Die Grenze, ab wann auf Netzstrom umgestellt wird, kann man in diesem Hybridwechselrichter sehr fein einstellen. Vielleicht hast Du mal einen Moment Zeit in die oben verlinkte Bedienungsanleitung zu überfliegen. Man kann, neben den Parametern für das Laden der Batterie natürlich einstellen, bis zu welchem Punkt der Akku ge- oder entladen werden soll. So bleibt er immer innerhalb der gesetzten Parameter. Ob man diesen WR vor oder in der Verkabelung des WoMo einsetzt, ist eine interessante Frage. Grundsätzlich würde sie im Wohnmobil eine viel sichere und bessere Lösung sein, denke ich. Aber dort ist ja schon die serienmäßige Technik vorhanden. Ich hätte da Bedenken, dass sich da etwas in die Quere kommen könnte. Idealer Weise wäre so etwas vom Werk aus verbaut, oder? LG Carsten |
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