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Solaranlage installieren Euramobil Activa One 650HS


gammelsbacher am 24 Jul 2025 16:54:20

Wir haben unseren 650HS ja recht neu und wollen diesen nun mit einer Solaranlage versehen.
Solarvorbereitung ab Werk ist vorhanden, das bedeutet nach allem was ich recherchiert hab, lediglich Kabel überhalb der Aufbautür zur Batterie.
Aufbaubatterie ist 150Ah LiFePo4 ab Werk (unter Beifahrersitz).

Wie eine Solaranlage prinzipiell zu installieren ist, ist mir bekannt, habe auf unserem vorherigen Mobil diese auch selbst installiert.

Meine Frage geht explizit an Besitzer des obengenannten Fahrzeugtyps oder ähnlich, die selbst eine Solaranlage montiert haben, also um die fahrzeugspezifische Installation.
Suche im Forum nach Activa und Solar liefert leider keinen Treffer.
Und ich *hoffe* mal dass dies bei allen Activa One gleich ist (vlt. ist es ja bei den Profila sogar ähnlich).

- Wo genau habt ihr die Dachdurchführung realisiert?
- Wo und wie habt ihr Laderegler und ggfs. separates Bedienteil installiert?


Danke für eine Rückmeldung.

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DonWoMo am 24 Jul 2025 21:34:49

Wir haben auch einen 650 HS aber kein Solar bislang. Ich hab mir das aber durchaus schon angeschaut, wo ich mit den Kabeln hergehen müsste:

Im Bereich der Aufbautür würde ich mit meiner Dachdurchführung in das Fahrzeug kommen. Die MPPT Regler würde ich gerne sichtbar verbauen. Am geeignetsten wäre für mich der Platz hinter dem Beifahrersitz. Dort kommt man durch die rechte Klappe im Doppelboden gut hin. Und von dort ist auch der Weg zur Batterie gelöst.

Solltest du diese Klappe nicht haben, dann nachrüsten. Du gewinnst min 30 Liter Stauraum und du brauchst die Klappe um die Kabel in den Doppelboden ziehen zu können.

Grüße Don

gammelsbacher am 25 Jul 2025 10:42:33

Meinst du eine Klappe zwischen Aufbautür und Beifahrertür? Ist mir nicht bekannt, dass man die hätte ordern können (in der Preisliste war nur "Serviceklappe im Heck", die wir auch haben).
Wir haben eine Klappe links neben der Aufbautür.

Aber deinen Ausführungen entnehme ich, dass du die Solarvorverkabelung ab Werk nicht hast? (ist auch Bestandteil vom "Travel Paket") Da unser "Emil" gerade beim Händler zwecks Gewährleistungsarbeiten steht, kann ich leider nicht nachschauen, ob wir das Kabel zur Batterie wie vermutet schon liegen haben.

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DonWoMo am 25 Jul 2025 14:05:24

Wir haben einen 2021er und in der Zwischenzeit haben sich die Ausstattungen geändert.

Ich meine die Klappe zwischen Aufbau und Beifahrertür. Und die gibt es nicht zu bestellen. Ich habe sie bei meinem Händler einbauen lassen, dazu hat es gemäß meiner Vorgabe eine gleichgrosse Klappe wie links der Aufbautür bestellt und auf meine Verantwortung und meinen Bildern der Rückseite problemlos eingebaut. Mit dieser Klappe hast du Zugriff auf den Hauptkabelbaum der vom Doppelboden zum Kontrollpanel führt, zudem kannst du Kabel ungehindert zur Aufbaubatterie verlegen. Zusätzlich gute 30 Liter mehr Stauraum.

IMG_5761.jpeg


Sollte das Kabel bei dir nicht liegen, würde ich mich fragen für welche Vorrüstung du sonst bezahlt hättest. Und das andere Ende des Kabels liegt wo?

Ich stelle mir vor 3 Solarpanels auf dem Dach zu haben. Jedes hätte idealerweise einen MPPT Regler. Dann würde ich drei-mal Kabelpaare bis zum Regler erwarten. Sicherlich liegt bei dir aber nur eines, richtig?

Schau dir das mal an und berichte.

Grüße Don

BossHogg am 26 Jul 2025 04:20:03

Servus,
At Don
So viele Kabel brauchst Du nicht durchs Womo ziehen, dafür kannst Du das in der Einspeisedose, dem GAK, klemmen.
Wenn da ein 4-6 ² Kabel drinliegt kannst Du 3 Module (sog. 24V Module mit 30V+ Mpp Spannung) ohne Probleme parallel schalten und auf einen Regler schalten.
Somit hast Du nur einmal den Regler zu versorgen (der benötigt im Leerlauf Strom).

thomker am 26 Jul 2025 14:32:59

BossHogg hat geschrieben:Wenn da ein 4-6 ² Kabel drinliegt kannst Du 3 Module (sog. 24V Module mit 30V+ Mpp Spannung) ohne Probleme parallel schalten und auf einen Regler schalten.
Somit hast Du nur einmal den Regler zu versorgen (der benötigt im Leerlauf Strom).

Das ist korrekt, was ein GAK ist, weiß ich nicht, und was das für eine Einspeisedose sein soll weiß ich auch nicht.

Meist liegen die Solarkabel wie beschrieben über der Tür im Fach. Dort sollte dann auch die Dachdurchführung münden und dort auch alle Solarpanele mit dem Kabel verbunden werden. Am anderen Ende des Kabels kommt nahe der Batterie der Regler und dessen Ausgang auf die Batterie.

Das geht mit einem Regler aber nur, wenn alle Panele die gleiche Spannung liefern...

Gruß
Thomas

DonWoMo am 26 Jul 2025 20:16:27

BossHogg hat geschrieben:Servus,
At Don
So viele Kabel brauchst Du nicht durchs Womo ziehen, dafür kannst Du das in der Einspeisedose, dem GAK, klemmen.


Man kann sicherlich vieles zusammenklemmen, aber ein gutes Ergebnis wird das nicht, nur ein billiges. Mir käme das nicht ins Wohnmobil. Bei mir bekäme jedes Modul einen Regler, nur so hast du bei Teilverschattung noch gute Leistung.

Aber: ich will auch keine Solaranlage einbauen, die Frage kam von „Gammelsbacher“. Und was ein GAK sein soll musst du wohl mal erklären.

Grüße Don

BossHogg am 26 Jul 2025 21:33:27

Servus,
GAK ist der Generatoranschlußkasten.
Die Module steckt man außen an, innen sind die Stecker auf die Reihenklemmen gelegt.
--> Link

Rockerbox am 27 Jul 2025 11:57:01

DonWoMo hat geschrieben:
Man kann sicherlich vieles zusammenklemmen, aber ein gutes Ergebnis wird das nicht, nur ein billiges. Mir käme das nicht ins Wohnmobil. Bei mir bekäme jedes Modul einen Regler, nur so hast du bei Teilverschattung noch gute Leistung.

Grüße Don


Was sollen mehrere Regler bei Parallelschaltung der Module bringen außer mehrfache Kosten und erhöhtem Verkabelungsaufwand? Wenn ich zB 3 Module parallel an einem Regler anschließe und eines wird beschattet, dann liefern die beiden anderen ihre Leistung weiter an den Regler. Läuft bei mir in dieser Konfiguration schon auf dem dritten Mobil.

ClausK65 am 28 Jul 2025 01:29:03

BossHogg hat geschrieben:... nicht durchs Womo ziehen, dafür kannst Du das in der Einspeisedose, dem GAK, klemmen.

GAK - für mich eher mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Den GAK musst du auch erst mal unterbringen, oder schraubst du den auf das Dach? Hast du so einen verbaut? Wenn ja, würden mich mal Bilder interessieren, vielleicht wäre das ja auch was für mich?
Aber, da gibt es einfachere Möglichkeiten 2 oder 3 Module parallel zu installieren mit weit weniger Platzbedarf, und vor allem günstiger.

Für den TE: Wenn da nur 4mm2 verlegt ist, würde ich es durch ein 6mm2 ersetzen. Die parallel Schaltung würde ich auf dem Dach machen. Da gibt es spezielle MC4 Verteiler.
Ich habe 4 Module auf dem Dach und 2 SR verbaut. War für mich einfacher, da 2 Module nachträglich montiert wurden.

Nur meine Meinung ...

gammelsbacher am 28 Jul 2025 08:06:21

Danke für alle Rückmeldungen, aber um es nicht zu kompliziert zu machen: Ich werde wohl nur 1 Panel installieren (150WP o.Ä.) . Aufgrund der Erfahrung im vorherigen Mobil und unserem "Energieverhalten" wird das ausreichend sein.

ich muss jetzt erstmal waren, bis unser Activa aus der Werkstatt zurück ist und dann mal die Solarvorbereitung unter die Lupe nehmen.

dietmardd am 28 Jul 2025 13:48:03

Ich werde wohl nur 1 Panel installieren (150WP o.Ä.)


Wieviel sinnvoll ist, hängt in erster Linie vom Reiseverhalten ab. Steht man nur auf CP mit Stromsäulen, braucht man weder Solar noch größere Batteriekapazität. Das andere Extrem wäre, wenn man möglichst viel frei steht. Da kann man viel Strom nur durch noch mehr Strom ersetzen, d.h. man sollte dann ohne Stromsäulen auskommen und einen größeren Batteriepuffer für sonnenscheinarme Tage haben. Pi mal Dauen sollte Die Batteriekapazität der LiFePO4-Batterien in Ah in etwa so groß sein wie die Kapazität der Solaranlage in Wp oder größer.

Dazwischen liegt der Bedarf bei den Stellplatzstehern. In Spanien haben gefühlt 95 % der Stellplätze keine Stromsäulen. Aber auch in D, Schweden, Norwegen und im Baltikum sind Stromsäulen auf SP nicht selbstverständlich. Für dieses Reiseverhalten gilt Ähnliches wie für Freisteher, nur nicht so krass.

Ein weiteres Kriterium sind die Urlaubszeit pro Jahr und der Luxusanspruch. Wer als Arbeitnehmer nur begrenzte Urlaubs- und damit Reisezeiten pro Jahr hat, da lohnen sich größere Investitionen nicht so sehr wie bei Rentnern, die wie wir 18 bis 20 Wochen unterwegs sind.

Alle diese Fragen kannst nur Du beantworten. Du solltest aber bedenken, dass es einfacher und billiger ist, eine größere Solaranlage auf einmal zu bauen als diese zu erweitern.

Zum Paneltyp und - größe:

Es gibt 12 V- und 24 V-Module. Wenn man nur ein Modul aufs Dach setzt, dann ist ein 24 V-Modul und MPPT-Solarregler die bessere Lösung, da dann auch noch unter nichtoptimalen Lichtbedingungen Strom gewonnen kann. Das macht eine einige % höhere Ausbeute.

Setzt man mehrere Module aufs Dach, reichen die meist etwas billigeren 12 V-Module, die man dann in Reihe schaltet, je mehr, desto besser, da sich dann die Arbeitsspannungen addieren. Das gilt zumindest bis 6 Module, dann steigen die Kosten für MPPT-Regler schnell an. Auch die Solarkabel können kleiner dimensioniert sein als bei einer Parallelschaltung, denn bei gleicher Gesamtleistung fließt bei Reihenschaltung ein kleinere Strom. Kabel werden nur nach der max. Stromstärke dimensioniert, nicht nach der Spannung.

Warum ist ein Nachrüsten nicht so optimal?
- verschiedene Solarmodule mit unterschiedlichen Leerlaufs- und Arbeitsspannungen sollten nicht kombiniert werden.
- U.U. müsste man einen leistungsfähigeren Solarregler installieren.
- je nach neuer Leistung müssten u.U. Solarkabel mit größerem Querschnitt verlegt werden.

Die beste Solaranlage nutzt nichts, wenn die Batteriekapazität nicht so groß ist, dass der gewonnene Strom auch gespeichert werden kann, denn nicht gespeicherter bzw. sofort verbrauchter Strom ist verloren. Das bedeutet, dass eine größere Solaranlage als von Dir geplant mit einer Batteriekapazität von 150 Ah wirtschaftlich keinen Sinn macht. Die sinnvolle Batteriekapazität ist aber von Deinem geplanten Reiseverhalten abhängig. Für CP-Steher reichen meist die 150 Ah, für andere dürfte es schon mal das Mehrfache sein. Natürlich müssen auch die Platzverhältnisse im Womo beachtet werden.

Frage: ein großes Solarmodul oder mehrere kleine?

Mehrere kleine Solarmodule sind etwas besser als 1 großes Modul, wenn gleichen Typs. Warum:
- Kleinere Module sind nicht so empfindlich gegen Hagelschlag. Wer in z.B. den Teilen von Süddeutschland wohnt, wo öfters und stärkere Hagel stattfinden (bis max. tennisballgroße Hagelkörner), der sollte lieber mehrere kleine Module nehmen.
- Wer ein Womo hat, welches nicht verwindungssteif ist, sollte lieber mehrere kleine statt ein größeres Solarmodul wählen. Nicht sehr verwindungssteif sind Womos mit Blechhaut, also z.B. Vans und Kastenwagen.
- Mehrere kleine Module sind fester montiert als ein größeres, einfach durch die größere Klebefläche. Außerdem vibriert ein größeres Modul mehr bei der Fahrt als kleinere. Es kommt zwar selten vor, aber ich habe schon mehrfach gesehen, dass ein Womo ein Solarmodul am Kabel hinter sich her gezogen hat. Besonders schlechtere Straßenverhältnisse oder gelegentliche Pisten wie in Schweden, Norwegen und im Baltikum sind da für größere Module riskanter als für kleinere, vor allem bei Pisten mit Waschbrettstruktur.

thomker am 29 Jul 2025 18:13:02

Naja, 150Wp sind nicht exorbitant viel, aber daraus eine Batteriegröße zu definieren?

Ich habe 200Wp an 400Ah. Da ich aber auch noch eine Lichtmaschine habe, und mein Reiseverhalten das hergibt, brauche ich fast gar keine Solaranlage, weil 10 Tage ohne Sonne oder fahren gehen immer...auch im Winter

Gruß
Thomas

Irmie am 29 Jul 2025 22:23:06

Hallo,

wir hatten das Vorgängermodell. Dort hat der Mechaniker, hinter dem Fahrersitz, wo der Möbelbau zu Ende ist, ein Loch in das Dach gebohrt und die Kabel in einem Leerrohr / Kabelkanal bis nach unten gelegt. Das fiel gar nicht auf. Durch den Zwischenboden liefen die Kabel bis zum Akku.

Auf dem Dach klebte natürlich eine Kabeldurchführung!

gammelsbacher am 04 Aug 2025 13:42:43

Zum Beitrag von dietmardd: Da hast du dir viel Mühe gemacht, aber eine Beratung für die Dimensionierung der Module brauche ich wie schon geschreiben nicht. Wir sind keine Womo-Newbies, sondern haben lediglich ein neues Mobil und es geht mir ja rein um die fahrzeugspezifische Verkabelung. Aber trotzdem Danke für deinen Beitrag.

Unser Strombedarf halt sich in Grenzen in Ermangelung von Fernseher, Mikrowelle, etc. Lediglich die üblichen Verdächtigen wie Licht, Strom für die Truma, Wasserpumpe, Notebook, etc. Wir stehen i.d.R. max. 3 Nächte autark, bevor wir weiterziehen (unser Eura hat einen Ladebooster ab Werk). Im Schwedenurlaub war das jetzt gar kein Thema, die 150Ah Lithiumbatterie war dafür mehr als ausreichend dimensioniert. Im Grunde beziehen wir den Strom ja während der Fahrt.
Die Solar brauchen wir eigentlich nur im Winter, wenn wir an der französischen Mittelmeerküste -oder auf der Hin/Rückreise- auf SP ohne Strom stehen und die Heizung recht viel läuft. Bei unserem alten Mobil haben wir durch das 100W Solarpanel (und das war schon etwas älter) die Energie, die wir nachts verbraucht haben, dann tagsüber wieder reinbekommen. Um mehr gehts gar nicht. Ich denke, wir würden sogar ganz ohne Solar auskommen, aber da will ich einfach die Sicherheit/Reserve.

Ich warte immer noch auf die Rückkehr unseres Mobil aus der Werkstatt (habe denen in der Hochsaison Zeit gegeben, die kleinen Gewährleistungsmängel in aller Ruhe zu richten, weil wir jetzt gerade eh nicht unterwegs sind), dann werde ich mir mal die vorverlegten Kabel anschauen. Die werde ich auf jeden Fall nutzen und wenn dadurch die Solarleistung begrenzt ist, dann werde ich damit auch auskommen.

BossHogg am 05 Aug 2025 15:24:43

Servus,
gerade im Winter sind die Erträge mau, ich würde mir das Dach mit PV zubauen, z.Z. sind die Module billig!

Mit 3 Modulen je 100Wp bis 150Wp parallel machst Du nix verkehrt.

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