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Hat jemand Erfahrungen mit Benimar ? 1, 2


MiNiHH am 07 Sep 2025 18:12:33

Hallo in die Runde,
zurück von dem Caravan Salon aus Düsseldorf, haben wir jetzt zwei weitere Kandidaten in der engeren Auswahl.
Mooveo und Benimar.
Hat jemand Erfahrungen mit Benimar und fährt eventuell selber einen ?

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Irmie am 07 Sep 2025 23:19:13

Hallo,

wir haben einen Benimar T481, seit April 2024. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern hat der Benimar einen Gfk-Boden und keinen aus Holz! Darauf hat mein Mann großen Wert gelegt.

Bei unserem Modell war kein Truma-Frostwächter und kein Ladebooster verbaut. Vielleicht war das noch der Corona Zeit geschuldet? Das würde ich kontrollieren. Wir waren zu blöd, das rechtzeitig zu bemerken.

Lustig oder auch nicht war, das Loch für den Frostwächter war aber in den Boden gebohrt. :D

Gut finde ich das große Bad mit getrennter Duschkabine, die riesige Küche und die Face to Face Sitzgruppe, das alles auf weniger als 6m Länge. Das Hubbett kann bis auf die Sitzbankhöhe heruntergefahren werden. Da ich häufig früh aufwache, kann ich mich gemütlich auf den Beifahrersitz setzen und lesen.

Auf alle Fälle sollte die AGM - Batterie gegen eine LiFEPo4 Batterie getauscht werden!

ChristianF am 08 Sep 2025 00:25:20

Beides sind Marken, die es in ihrem jeweiligen Heimatland schon lange gibt, die aber erst seit relativ kurzer Zeit in Deutschland vertreten sind.
Sie beide gehören jeweils zu einer Gruppe (Benimar zu Trigano und Mooveo zu Pilote, wobei Trigano im Bezug auf Mitarbeiter und Umsatz etwa 10x so groß ist wie Pilote). Du musst also nicht unbedingt sofort damit rechnen, dass die Buden morgen insolvent sind. Beide Marken kann man wohl guten Gewissens als Einsteigermarken für preissensible Kunden einordnen. Beide Marken produzieren die Fahrzeuge in Großserie und dürften vergleichbare Fertigungsprozesse haben. Es ist ein bisschen wie "Kaufe ich einen Ducato oder einen Citroen als Basis?". Hinsichtlich des Inventars abseits des Möbelbaus greifen nahezu alle großen Fertiger auf fertige Lösungen zurück, zum Beispiel Thetford Toiletten, CBE oder Schaudt Elektroblöcke, Sanitär von Reich und/oder Lilie, Tischgestelle von Mapa usw. Ebenso muss man bei nahezu allen Anbietern feststellen, dass die Verarbeitungsqualität in den Boomjahren seit Corona zurückgegangen ist und den Vor-Corona-Standard noch nicht wieder zurück hat (wenn er überhaupt wiederkommt).

Die Frage wird wohl eher sein, "hat jemand Erfahrungen mit dem Händler", bei dem Du kaufen möchtest. Mit Benimar bzw. Trigano aber auch genauso Mooveo bzw. Pilote wirst Du zu 99,9% niemals einen direkten Kontakt haben. Das "One Face to the customer" ist hier immer der Händler. Da ist es tatsächlich so, dass bei beiden Marken einige größere weisse Flecken auf der Deutschlandkarte klaffen. So hat zum Beispiel Mooveo noch nicht mal in jedem Bundesland einen Händler. Allerdings ist der Händler bei ALLEM, was mit dem Auto ist, Deine erste Adresse. Ein Garantiefall? Ab zum Händler. Zusatzausstattung (ohne Diskussionen im Garantiefall)? Ab zum Händler. Jährliche Dichtigkeitsprüfung? Ab zum Händler.
Will sagen: schau eher auf den Händler, als auf das Fahrzeug. Insbesondere bei Benimar gibt es fast alle Grundrisse auch bei den Schwestermarken wie z.B. Chausson/Challenger. Was für ein Fahrzeug Du am Ende bekommst, und wie es verarbeitet ist, weißt Du erst, wenn es geliefert ist. Was schon auf dem Hof des Händlers steht, kannst Du vor dem Kauf in aller Ruhe kritisch unter die Lupe nehmen.

Noch was: unbekanntere Marken haben in der Regel einen etwas schlechteren Wiederverkaufswert als bekannte, lange etablierte Marken wie z.B. Adria.

Und noch ein paar Worte zu Irmies Beitrag:
Irmie hat geschrieben:Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern hat der Benimar einen Gfk-Boden und keinen aus Holz!

Ich bin mir nahezu sicher, dass das in der gesamten Trigano Gruppe so ist. Holz zu verwenden kann sich eigentlich keiner mehr erlauben, da alle auf Sandwichplatten setzen, die nur durch GFK die notwendige Stabilität bekommen. Hast Du Beispiele, wer noch einen Holzboden einbaut?

Irmie hat geschrieben:Bei unserem Modell war kein Truma-Frostwächter und kein Ladebooster verbaut. Vielleicht war das noch der Corona Zeit geschuldet?

Ja, ein Phänomen das in der Corona Zeit reihenweise aufgetreten ist. Zum Teil standen bei den Herstellern die Höfe mit Autos voll, wo bei jedem irgendwas fehlte. Irgendwann hat man dann trotzdem angefangen, auszuliefern, und den Händlern gesagt, dass sie die fehlenden Komponenten nachrüsten sollen. Das haben manche vielleicht einfach ignoriert, weil "ging ja auch so".

Irmie hat geschrieben:Lustig oder auch nicht war, das Loch für den Frostwächter war aber in den Boden gebohrt. :D

Nicht verwunderlich, da diese Platten von computergesteuerten Werkzeugen gesägt, gebohrt und gefräst werden. Wenn das Programm weiß, dass da ein Bodendurchlass für den Frostwächter sein muss, macht es den da auch hin (CAM = Computer Aided Manufacturing). Dass im nächsten Fertigungsschritt da kein Frostwächter eingebaut wird weil gerade nicht lieferbar, weiß das Ding nicht, und selbst wenn, würde wohl kein Engineer deswegen die Steuerung anpassen. Wie gesagt, die Ansage zum Nachrüsten ging ja an die Händler, frei nach dem Motto "ihr müsst NUR NOCH das Teil reinsetzen".

Irmie hat geschrieben:Auf alle Fälle sollte die AGM - Batterie gegen eine LiFEPo4 Batterie getauscht werden!

Warum "auf alle Fälle"? Wer nur auf Campingplätze fährt oder aus sonstigen Gründen immer Landstrom hat, kommt mit einer AGM sicherlich gut aus. Die Aussage finde ich ein bisschen zu pauschal.

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Tinduck am 08 Sep 2025 15:12:52

ChristianF hat geschrieben:Ich bin mir nahezu sicher, dass das in der gesamten Trigano Gruppe so ist. Holz zu verwenden kann sich eigentlich keiner mehr erlauben, da alle auf Sandwichplatten setzen, die nur durch GFK die notwendige Stabilität bekommen. Hast Du Beispiele, wer noch einen Holzboden einbaut?


Eigentlich alle Hersteller, die die Mobile noch in Holzfachwerk-Bauweise bauen. Als Beispiele würden mir da Carado und Sunlight einfallen. War zumindest so, als ich mal drunter geschaut habe (war allerdings ein 2019er Modell) - alles schön Schwarz vor Dekalin, auf GFK macht das niemand drauf.

Vielleicht hat sich das zwischenzeitlich geändert.

bis denn,

Uwe

Luppo am 08 Sep 2025 15:45:56

Gibt schon viele, die einen holz- oder holzbewehrten Boden haben.
Es werden immer weniger, da GFK, falls unbeschädigt und an den Materialübergängen dicht, einfacher in der Handhabung ist.
Holzboden muss man immer wieder mal nachsprühen, damit alles schön dicht bleibt. Dafür ist er unempfindlicher bei Steinschlägen.

Irmie am 08 Sep 2025 16:26:44

Hallo,

Uwe hat schon zwei Hersteller genannt, die Holzböden verbauen. Es gibt auch noch Hersteller aus Italien mit Holzfußboden. Die Händler rücken damit nicht gerne heraus. Wir hatten explizit nachgefragt. Da kam dann raus, noch etliche Modell hatten einen Holzboden, der aber mit Gfk - beschichtet war. Das reicht uns aber nicht aus!

Wir hatten aber 2002 bis 2014 eine Fleurette Tamaris mit Holzfußboden. Das wollte mein Mann auf keinen Fall noch einmal.

Eine wichtige Sache bei Benimar ist die Rückfahrkamera! Schau dir das Bild gut an und lass dich nicht mit der Bemerkung abspeisen, da sei noch eine Folie drauf. Die Folie war in der Tat noch auf der Kamera. Aber auch nach der Entfernung, ist so gut wie nie ein brauchbares Bild zu sehen. Auch als wir wegen des fehlenden Ladeboosters nochmal zum Händler fuhren, war die Bemerkung, bei Benimar sei das halt immer so. :?:

Auf dem Monitor und der Kamera ist kein Hersteller zu finden. Ungünstig finde ich, dass das Kabel der Kamera, ohne Stecker, direkt im Monitorgehäuse verschwindet. Sonst hätte man das Kabel lösen können und probehalber einen anderen Monitor anbringen können. Ich hätte nämlich gerne gewusst, liegt die schlechte Auflösung und der fehlende Kontrast am Monitor oder an der Kamera.

Was die AGM - Batterie anbetrifft, gibt es sehrwohl ein Problem! Der Absorberkühlschrank benötigt ständig 16A. Unsere 2x 100Ah LiFePo4 - Akkus waren schon auf der Strecke Münster - Beaune zu 75% geleert.

Die Ursache ist die intelligente Lichtmaschine aller neuen Stellantisfahrzeuge! Die Lichtmaschine lädt nach dem Fahrzeugstart nur für ca. 15 Minuten und bei einer Bergabfahrt ( Rekuperation). Ein Booster verhindert das auch nicht!! Das reicht nie um die originale 86Ah AGM - Batterie zu laden!

Soloroy am 08 Sep 2025 18:43:43

Ich habe einen Benimar 282 seit 2022 und bin sehr zufrieden. 2 Mängel hatte ich am Aufbau, der Ladebooster war zwar eingebaut aber nicht angeschlossen und am Hubbett waren die beiden Endabschalter für oben und unten vertauscht. Kleinigkeiten die ich selber beheben konnte. Ich würde mir jederzeit wieder ein Benimar Wohnmobil kaufen.
Beim GfK Aufbau lassen sich Kratzer schnell und einfach reparieren. Die Dieselheizung hat auch im kaltem Winter in Litauen ausgereicht.

ChristianF am 08 Sep 2025 23:08:41

Irmie hat geschrieben:Was die AGM - Batterie anbetrifft, gibt es sehrwohl ein Problem! Der Absorberkühlschrank benötigt ständig 16A. Unsere 2x 100Ah LiFePo4 - Akkus waren schon auf der Strecke Münster - Beaune zu 75% geleert.

Das liegt dann aber am Verbrauch (und dem, was neu nachgeladen wird, oder auch nicht, siehe unten), und nicht an der Batterie. Selbst wenn man da eine 700Ah Lithiumbatterie einbaut, wird das sich nicht ändern. Die Batterie speichert nur zwischen.

Irmie hat geschrieben:Die Ursache ist die intelligente Lichtmaschine aller neuen Stellantisfahrzeuge! Die Lichtmaschine lädt nach dem Fahrzeugstart nur für ca. 15 Minuten und bei einer Bergabfahrt ( Rekuperation). Ein Booster verhindert das auch nicht!! Das reicht nie um die originale 86Ah AGM - Batterie zu laden!

Dann würde es erst Recht nicht ausreichen, um eine Lithiumbatterie zu laden. Der Tausch einer AGM gegen eine Lithiumbatterie wird das nicht lösen.
Die Euro6 Thematik bei Lichtmaschinen ist hinlänglich bekannt. Es gibt Wege, das mittels eines Boosters zu umgehen. Wenn das bei Euch nicht funktioniert, stimmt mit Eurem Booster etwas nicht. Ich habe mir extra eine Spannungsanzeige im Fahrzeug montiert um mich davon zu überzeugen, dass dauerhaft mindestens 13,8V anliegen. Das funktioniert sehr gut, und mit dem Shunt kann ich sehen dass dauerhaft 30-35A in die Batterie gepumpt werden. Vielleicht solltet Ihr Eure Installation prüfen lassen.

Irmie am 09 Sep 2025 11:54:45

ChristianF hat geschrieben: Es gibt Wege, das mittels eines Boosters zu umgehen. Wenn das bei Euch nicht funktioniert, stimmt mit Eurem Booster etwas nicht...... Das funktioniert sehr gut, und mit dem Shunt kann ich sehen dass dauerhaft 30-35A in die Batterie gepumpt werden. Vielleicht solltet Ihr Eure Installation prüfen lassen.


Hallo ChristinanF,

wir haben schon den 2. Booster verbaut. Zweimal einen defekten Booster, kann man ausschließen. Nach wochenlangen erfolglosen Bemühungen, haben wir das Fahrzeug in einen Werkstatt gebraut. Wie schon woanders beschrieben, lehnten schon vorher etliche Firmen die Reparatur ab, vermutlich nicht grundlos. Es wurde ein Votronicbooster verbaut. Das Problem wurde nicht gelöst. Also wurde eine Firma gesucht, die ausschließlich sich mit der Wohnmobilelektrik beschäftigt.
Die warfen das alte Gerät heraus und bauten ein Victronbooster ein. Auch damit funktionierte es nicht!! Diese Firma sagte uns aber, durch die Entfernung der Sicherung 33, für die Start-, Stopp- Automatik würde geladen. In der Tat nach ziehen dieser Sicherung wird endlich der Aufbauakku des Benimar vollständig geladen.

Nach Recherchen im Netz wurde klar, dieses Problem haben alle neusten Stellantisfahrzeuge mit ihrer intelligenten Lichtmaschine. Da kann man die Booster einstellen wie man will.

Rund 3000€ hat uns der Spaß bisher gekostet, mit eingebauter Sicherung wird immer noch nicht geladen.

Das eingebaute Voltmeter zeigt genau an, dass nach ca. 10 Minuten die Lichtmaschine auf 12.3V schaltet, egal was an den diversen Boostern eingestellt wurde! Der verbaute Shunt zeigt an, es wird nicht geladen!

Ich vermute, deshalb wurde unser Benimar von 2024 auch ohne Booster ausgeliefert.

Irmie am 09 Sep 2025 12:33:07

Soloroy hat geschrieben:,.... der Ladebooster war zwar eingebaut aber nicht angeschlossen ...


Hallo Soloroy,

mich interessieren 2 Dinge, 1. welcher Ladebooster wurde verbaut, der von Redarc? 2. Wurde schon überprüft, ob auch noch 20 Minuten und länger, nach dem Start geladen wird?

rolf51 am 09 Sep 2025 14:00:08

Hallo Irmie,
kannst Du ein Bild von der Fzg. Batterie mit dem Minus Anschluss hier einstellen.

Gruß Rolf

rkopka am 09 Sep 2025 16:14:19

Irmie hat geschrieben:Das eingebaute Voltmeter zeigt genau an, dass nach ca. 10 Minuten die Lichtmaschine auf 12.3V schaltet, egal was an den diversen Boostern eingestellt wurde! Der verbaute Shunt zeigt an, es wird nicht geladen!

Aber warum ? Der Booster sollte noch mit wesentlich weniger Spannung laden können. Schaudt z.B. 11,7V Victron bis 7.0V. Allerdings sollte man auch ein brauchbares D+ Signal haben, das nicht einfach über die Spannung gebildet wird.

RK

Irmie am 09 Sep 2025 21:11:30

Hallo,

hier ist das gewünschte Foto:

Bild

Irmie am 09 Sep 2025 21:36:39

rkopka hat geschrieben:Aber warum ? Der Booster sollte noch mit wesentlich weniger Spannung laden können.

RK



Hallo rkopla,

die Antwort kann ich dir nicht sagen. Wir haben es lange alleine versucht, aufgegeben und es dann 2 Firmen übergeben. Aber die sind auch gescheitert.

In einem YouTube Video hatte ich gesehen, dass eine Firma im Ruhrgebiet, einen Schalter zum Aufwecken der Lichtmaschine anbietet. Ein Anruf dort ergab, dass dieser Schalter dort nie im Angebot war. :?:

Dann hatte mein Mann sich mit der Firma WCS telefonisch in Verbindung gesetzt. Die hatten vor einiger Zeit einen manuellen Schalter zum Aufwecken der schlafenden Lichtmaschine im Angebot. Auch darüber steht ein Video im Netz. Der Schalter ist aber vom Markt genommen worden. Über die Gründe will ich hier nicht spekulieren.

Ein echtes d+ Signal ist auch nicht mehr vorhanden.

Eine Firma aus Coesfeld, die auch bei YouTube zu finden ist, gab nach einer Woche probieren, wenigstens den Hinweis, "auf keinen Fall die Sicherung 33 zu ziehen". Denn dann würde die Lichtmaschine laden.

Wir haben uns entschlossen nicht noch mehr Geld zu versenken. 3000€ sind genug!

Jetzt wird noch eine Möglichkeit gesucht, mittels Adapter diese Sicherung herauszuführen und mit einem Schalter zu versehen. Vor Ort konnte ich so einen Adapter noch nicht bekommen.

ChristianF am 10 Sep 2025 01:12:46

Hallo Irmie,

Danke für die umfangreiche Schilderung. Dazu nur ein paar wenige Worte.

Es ist traurig, dass ihr so viel Geld versenkt habt. Ich kann nur sagen dass wir auch eine intelligente LiMa haben (Euro 6), und der Redarc Booster problemlos seinen Dienst tut, und das auch über stundenlange Fahrten. Ansonsten noch ein Hinweis zum Votronic Booster: wenn man den zum Fliegen bringen will, braucht dieser die zusätzlichen Sensorkabel.

Von WCS halte ich überhaupt nichts, aber das ist eine andere Sache. Bei Philippskötter wundert mich, dass es keine Lösung gab.

Das Thema dieses ominösen Schalters dürfte die Zulassung bzw Betriebserlaubnis gewesen sein. Die steht nämlich auf der Kippe, wenn man etwas mit Bezug auf Verbrauch und Emissionen verändert. Selbiges vermutlich mit der Sicherung.

Ob das jetzt ein Benimar spezifisches Problem ist, wage ich zu bezweifeln.

rolf51 am 10 Sep 2025 08:05:01

Irmie hat geschrieben:Hallo,

hier ist das gewünschte Foto:

Bild


Hallo Irmie,
danke.
Zumindest ist am Minuspool alles richtig angeschlossen. Jetzt ziehst Du mal die Sicherung und misst die Volt. Keine Angst da passiert mal vorerst nichts. Ich fahre seit Monaten mit gezogener Sicherung 13,9V.

Irmie am 10 Sep 2025 10:56:57

Hallo,

die Sicherung hatte ich schon gezogen und auch die Messungen vorgenommen. Dann lud die Lichtmaschine vorschriftsmäßig!

12.3V werden gemessen, wenn der Motor gestartet wurde. Nach einigen Minuten werden es 12,7V und nach ungefähr 7 Minuten steigt die Spannung dann auf 14.7V. Dann läuft der Booster des Benimar ( Victron, vorher Votronic) auch. Nach ca. 15 Minuten schaltet die Lichtmaschine auf 12.3V zurück, es sei denn ich fahren einen Berg hinunter. Dann sind es wieder 14.7V, bis ich auf das Gaspedal drücke. Man kann den Booster einstellen wie man will, die Lichtmaschine geht immer auf 12.3V zurück.

Das haben wir mit Hilfe des Forums, aber auch schon 2 Werkstätten ausprobiert!

Man könnte das Problem softwaremäßig lösen. Aber die Firmen möchten es nicht oder können es nicht. Ich selbst bin zu dumm dafür und wenn ich meinen Mann daran lasse, läuft der Benimar gar nicht mehr!

Ist die Sicherung nur für die Start- Stopp- Automatik zuständig?

Tinduck am 10 Sep 2025 11:04:36

Normalerweise sollte der Booster auch bei so niedriger Spannung seitens der Starterbatterie die Aufbaubatterie laden, dafür ist es ja ein DC-DC-Wandler. Dann sackt die Spannung an der Starterbatterie weiter ab, und die LiMa lädt wieder, deren Steuerung ist auch Spannungs-abhängig.

Es scheint also, dass euer Booster entweder falsch konfiguriert ist (falls er überhaupt einstellbar ist, keine Ahnung) oder einen Hau hat.

bis denn,

Uwe

rolf51 am 10 Sep 2025 11:19:58

Hallo,
frage mal bei Peter nach, vielleicht hat der noch eine Idee.

flo1979 am 10 Sep 2025 11:23:58

Tinduck hat geschrieben:Normalerweise sollte der Booster auch bei so niedriger Spannung seitens der Starterbatterie die Aufbaubatterie laden, dafür ist es ja ein DC-DC-Wandler. Dann sackt die Spannung an der Starterbatterie weiter ab, und die LiMa lädt wieder, deren Steuerung ist auch Spannungs-abhängig.


Alles andere macht auch wenig Sinn. Sonst würde ja nichts funktionieren, was z.B. am Zigarettenanzünder angeschlossen ist. Die Spannung der Bordbatterie sollte in jedem Fall im Bordnetz anliegen.

Denn die intelligente Lima funktioniert ja grob so: Über einen Shunt wird der Stromfluss von / zur Starterbatterie gemessen und damit deren SoC ermittelt. Die Lima wird dann bevorzugt im Schubbetrieb belastet um die Batterie zu laden. Die meisten internen Verbraucher des Fahrzeugs kennt das BMS. Aber fließt z.B. über den Zigarettenanzünder Strom, führt das natürlich zu einem sinkenden SoC, den das BMS über den Shunt registriert und die Ladung nachregelt. Genau eine solche Last ist der Booster an der Stelle.

D+ braucht der Booster nur, damit er seinen Dienst nur bei laufendem Motor verrichtet und nicht die Starterbatterie leernuckelt. Wenn man mit einem Multimeter rudimentär umgehen kann, sollte das alles kein Thema sein.

rkopka am 10 Sep 2025 15:07:17

Irmie hat geschrieben:Ein echtes d+ Signal ist auch nicht mehr vorhanden.

Testweise könnte man mal ein D+ Signal simulieren, d.h. einfach auf 12V legen, wenn der Motor läuft. Der Booster muß evt. auf D+ konfiguriert werden, wenn er es sonst selber aus der Spannung generiert.
Sollte es dann gehen, kann man ja auch das Zündungsplus als D+ benutzen.

RK

Irmie am 10 Sep 2025 20:23:45

Hallo rkopka,

das wurde schon beim zu erst verbauten Votronic versucht und hat leider nicht geklappt. Zwei Firmen hatten sich daran versucht. Daher kam alles raus und der Victron - Booster rein.

Die einzige Lösung, die wir gefunden haben ist, Sicherung 33 ( Start- , Stopp-) zu ziehen. Ausprogrammieren wäre eleganter, aber das macht keiner.

ChristianF am 10 Sep 2025 23:08:25

Natürlich macht das keiner. Die dynamische Lichtmaschinensteuerung ist Bestandteil der EURO6 Klassifizierung. Deaktiviert man diese, verliert das Fahrzeug den EURO6 Status. Klar, dass dafür niemand verantwortlich sein will, da hängt schließlich einiges dran.

Etwas weiter oben wurde es schon beschrieben: der Booster muß auch bei 12,3V problemlos laufen, sonst erkennt die Batterie/Ladesteuerung der Starterbatterie die zusätzliche Last nicht und zeigt genau das von Irmie beschriebene Verhalten. Für den Redarc Booster ist in der Anleitung ganz klar beschrieben, wie das geht. Zusammen mit dem D+ aus der DS300 (das übrigens sehr genau erzeugt wird, der Versatz sind nur 3-4 Sekunden) kann man da eine wunderbare Schaltung realisieren, die einem auch nicht die Batterie im Stand leerlutscht.

Dass es im Ducato kein richtiges D+ mehr gibt ist übrigens nur halb richtig: es ist ein "D+ Active Ground", was einfach nur eine andere Signalart ist. Das wird auch im Upfitters Guide beschrieben. Aber das ist kein Problem, da die DS300 da wir gesagt sehr zuverlässig "echtes" D+ draus macht.

Wie gesagt, bei mir läuft es problemlos mit dem Standard Redarc Booster. Ich überlege nur manchmal, ob ich nicht vielleicht gern etwas mer Leistung hätte. Gerade im Frühling und Herbst, wenn nicht viel Strom über Solar kommt, sind die 40A abzüglich Aufbauverbrauch eigentlich zu wenig, um den Akku voll zu kriegen.

ChristianF am 10 Sep 2025 23:32:38

Ich kann den anderen Beitrag leider nicht mehr bearbeiten, daher hier als Doppelpost.

Ich habe nochmal überlegt, wie ich belegen kann dass es wirklich funktioniert bei mir. Und dann kam mir eine Idee: das VRM Portal zeichnet ja die Spannung der Starterbatterie auf, und ich hab gerade mal gesucht wo wir abends bzw nachts gefahren sind, damit die Spannungen nicht durch Solar verfälscht werden (was auf der Starterbatterie Seite eh nicht zu erwarten wäre, aber egal). Hier kann man sehr gut sehen, dass die LiMa bei um die 14V durchläuft, auch wenn die Sonne längst untergegangen ist:

Screenshot_20250910-231725.VRM.png


Der Drop zwischen 17 und 18 Uhr war eine Abendbrotpause, was bei 21 Uhr war, weiß ich tatsächlich nicht mehr. Gegen 22.40 sind wir auf dem Stellplatz angekommen und haben logischerweise über Nacht den Motor ausgemacht, was auch sofort im Absacken der Spannung zu sehen ist (kein Wunder, LiMa lädt ja nur wenn der Motor läuft).

Tinduck am 11 Sep 2025 08:58:33

Um 21:00 hast Du wahrscheinlich das Fahrlicht (oder einen anderen größeren Verbraucher) eingeschaltet :) Das dauert dann ein paar Sekunden, bis die Spannung nachgeregelt ist.

Schöne Darstellung.

bis denn,

Uwe

Irmie am 11 Sep 2025 12:01:40

Hallo ChristianF,

ich glaube dir, dass es bei dir funktioniert. Das ist vom Produktionsdatum des Stellantisfahrzeuges abhängig.

Verbraucher hatte ich übrigens keine an.

Die Ladeproblematik hat auch nichts mit dem Benimar zu tun. Allerdings hätte der Händler mich warnen können! Nicht grundlos hat der sich 2 mal geweigert, einen Booster einzubauen. Beim ersten Mal hatte er es noch nicht einmal explizit gesagt. Vermutlich kannte man dort die Problematik.

Wir behelfen uns jetzt so, Sicherung 33 wird gezogen und der Kühlschrank läuft auch während der Fahrt mit Gas. Eine Crashsicherung wurde schon bestellt. Denn jetzt auch noch 2000€ bis 3000€ für einen Kompressorkühlschrank auszugeben, ist es uns nicht wert.

Dann hoffen wir, ist der Benimar endlich urlaubstauglich.

ChristianF am 11 Sep 2025 16:05:54

Irmie hat geschrieben:Das ist vom Produktionsdatum des Stellantisfahrzeuges abhängig.

So halb: es ist von der Abgasnorm abhängig. Wenn diese EURO6D-Temp oder neuer ist, ist definitiv eine dynamische Lichtmaschinenregelung verbaut, denn ohne diese kann die Abgasnorm nicht erreicht werden. Bezogen auf das Produktionsdatum müsste das etwa Juni 2019 und alles danach gewesen sein. Meiner ist BJ2021.

Irmie hat geschrieben:Wir behelfen uns jetzt so, Sicherung 33 wird gezogen und der Kühlschrank läuft auch während der Fahrt mit Gas.

Das wäre für mich keine Option.

Irmie am 11 Sep 2025 17:51:52

Hallo Christinan,

wir sind schon alle Tipps hier aus diesem Forum durchgegangen. Als dieses nicht funktionierte, haben wir 3 Firmen aufgesucht.

Die erste, die des Verkäufers unternahm nicht, dann folgten noch 2 andere. Die letzte Firma beschäftigt sich ausschließlich mit Yacht- und Wohnmobilelektrotechnik. Die müssten eigentlich einen Booster anschließen können! Aber auch hier kein Erfolg. Eine Woche versuchte man sich mit der Ladetechnik des Peugeot Bj.: 2023, warf den Votronic-Booster raus und baute einen von Victron ein. Erfolglos!!

Entweder verkaufen wir jetzt das Fahrzeug und wechseln auf einen Mercedes. Da soll noch die Ladefunktion funktionieren! Oder wir fahren ohne die Sicherung 33. Denn keiner verrät uns, wie man das Einschlafen der Lichtmaschine ausprogrammiert.

Schade eigentlich, denn der Benimar gefällt uns vom Grundriss und dem großen Bad sehr gut.

Die Kritikpunkte sind bisher, das mittlerweile geschlossene Bohrloch im Boden für die fehlende automatische Frostsicherung, der Absorberkühlschrank und vor allem die Ladeproblematik der Aufbauakkus.

Nachgerüstet haben wir 2 mal 100Ah LiFePo4 Akkus, ein 2. 130W Solarpanel und eine Truma Frost Control.
Mein Mann wollte den Absorber gegen einen WCS - Kompressorkühlschrank ersetzen. Ungefähr 3000€ soll der Spaß kosten! Da habe ich aber ein Veto eingelegt! :mrgreen:

Ehrlich gesagt, eine 86Ah AGM Batterie nur geladen über ein 130W Solarpanel oder mit Landstrom, finde ich schon einen Witz! Der Kühlschrank benötigt in der kleinsten Stufe 16A und zwar pausenlos! Bevor man sein erstes Ziel erreicht, ist der Akku leer! :!:

Es ging ja hier um Erfahrungen mit dem Benimar, daher meine abschließenden Bemerkungen!

Irmie am 11 Sep 2025 18:08:09

Hallo,

ich hatte vergessen zu erwähnen, dass der alte PWM - Solarregler gegen einen MPPT - Regler ausgetauscht wurde, der auch den Starterakku lädt. Diese Umrüstung stand nachher nicht auf der Rechnung!

Allerdings mussten wir für die zwei 100Ah Supervolt-Akkus 500€ Aufpreis zahlen.

Das fanden wir sehr fair!

rolf51 am 11 Sep 2025 18:32:48

Hallo,
man kann einen Absorberkühlschrank auf Kompressor umbauen, soll 400-500€ kosten.

flo1979 am 11 Sep 2025 18:50:00

Sorry, aber das klingt alles nach maximaler Unfähigkeit. Unser Weinsberg auf Boxer 2023 hat einen Schaudt-Booster verbaut und der funktioniert einwandfrei.

Rockerbox am 11 Sep 2025 18:53:04

rolf51 hat geschrieben:Hallo,
man kann einen Absorberkühlschrank auf Kompressor umbauen, soll 400-500€ kosten.


Wie soll das denn gehen und wer macht sowas? Ich kann’s nicht glauben …

Luppo am 11 Sep 2025 19:36:24

So ganz verstehe ich die Problematik nicht.
Ich habe eine AGM Starter und eine LFP4 Aufbau.
Dazu den Schaudt Booster und Solar auf dem Dach mit einem Victron SR direkt an der Aufbaubatterie.
Dann noch einen Votronic Standby-Charger, um die Starter bei Laune zu halten.
Wir haben von März bis Oktober nicht mal ein Kabel für Landstrom dabei. Ich schaue da auch nur selten in die App. Strom ist immer vorhanden.
Der Absorber läuft grundsätzlich auf Gas, beste Leistung damit.
Also irgendwas stimmt bei euch nicht.

Irmie am 12 Sep 2025 21:05:42

Hallo Michael,

wir selbst haben uns mit Hilfe des Forums vergeblich um eine Lösung bemüht. Dann wurden 2 Firmen beauftragt, die auch gescheitert sind. Vorher hatten aber schon, ich glaube es waren 5 Firmen, den Auftrag abgelehnt. Die wussten vermutlich auch warum!

Es liegt an der intelligenten Lichtmaschine der neusten Stellantisfahrzeuge.

Die Firma WCS hat einen "Schalter" entwickelt, der nur in Verbindung ihres Boosters, die Lichtmaschine auf Knopfdruck wieder aufweckt.

Wir haben jetzt genug Geld darin versenkt und werden vermutlich einfach die Sicherung 33 ziehen. Dann wird bekanntlich geladen.

Dein Fahrzeug wird vermutlich nicht nach 2023 gebaut worden sein. Daher wird mit Hilfe des Boosters gelanden.

So langsam dämmert mir auch, warum der Aufbauhersteller keinen Booster, noch nicht einmal ein Trennrelais verbaut hatte.

Luppo am 12 Sep 2025 22:58:47

Hallo Irmie,
Danke für deine Erklärung.
Demnach müsste dieses Verhalten bei allen neuen Fahrzeugen vorkommen.
Davon habe ich noch nichts gehört.

ChristianF am 12 Sep 2025 23:27:43

Ich glaube auch, dass hier irgendwas anderes nicht stimmt. Der Victron XS wäre auf jeden Fall dazu in der Lage. Der Fehler muss woanders liegen, ich vermute stark dass das irgendwo im Basisfahrzeug zu suchen ist.

Ein Wechsel auf Mercedes wird nichts bringen, da auch Mercedes dynamische Lichtmaschinensteuerungen verbauen muss, sonst wären die Autos nicht zulassungsfähig: dynamische Lichtmaschinenregelung ist Voraussetzung für Euro6D (ab Temp aufwärts). Wie gesagt, ich vermute dass irgendwas nicht in Ordnung ist.
Und an Irmie: mach doch mal einen ganz einfachen Test: schalte das Aussenlicht am Aufbau ein, also die ganz normale Aussenleuchte. Dann starte den Motor. Wenn die Aussenleuchte weiterhin an bleibt, hast Du ein D+ Problem. Das wäre vielleicht sogar das einfachste.

Mein Vertrauen in WCS hat sehr enge Grenzen, nach meinem Eindruck sind die hauptsächlich an Geld interessiert. Siehe auch das Angebot für den Kompressorkühlschrank. Dass es diesen ominösen "Schalter" nicht mehr gibt, wird sicherlich seine Gründe haben.

Zum Umbau des Absorberkühlschranks auf Kompressor: ja, das geht, und die 400-500€ sind durchaus realistisch. Der Kompressor selbst kostet etwa 200€ und die Umrüstung nochmal 150-200€. Wenn Du mal bei Google nach "Kühlschrank Espenau" suchst, kommst Du zu einer Firma mit B.. am Anfang, die machen genau das.

Irmie am 13 Sep 2025 21:34:12

Hallo Christian,

das Außenlicht geht geht nach dem Einschalten des Motors aus.

Ein richtiges d+ gibt es in den neusten Stellantisfahrzeugen nicht. Das wird simuliert.

Wir sind übrigens nicht die Einzigen mit diesem Problem! Die Meisten lösen es mit dem Ziehen der Sicherung 33, einige haben es noch gar nicht bemerkt. Die Ersten konnten es noch mit dem besagten Schalter lösen lassen.

Die Peugeot - Vertragswerkstatt hat dieses Problem einfach geleugnet. Sie könnten nichts prüfen, da sie keine Schaltpläne für den Aufbau hätten. Wenn die Lichtmaschine nach ca. 15 Minuten auf 12.3V schaltet, hat das nicht mit dem Aufbau zu tun! Es gab ja vor dem Einbau der diversen Ladebooster überhaupt keine Verbindung zwischen Aufbauakkus und Lichtmaschine! Das 130W Solarpanel und der Landstromanschluss sollten in den Augen von Benimar ausreichen! Das bei einer original verbauten 86Ah AGM - Batterie, das ist doch ein Witz! :D

rkopka am 15 Sep 2025 11:04:58

Irmie hat geschrieben:Die Peugeot - Vertragswerkstatt hat dieses Problem einfach geleugnet. Sie könnten nichts prüfen, da sie keine Schaltpläne für den Aufbau hätten. Wenn die Lichtmaschine nach ca. 15 Minuten auf 12.3V schaltet, hat das nicht mit dem Aufbau zu tun!

Aus ihrer Sicht stimmt das auch. Wenn sie sich nicht mit Womo Elektrik (Booster...) auskennen, ist es verständlich, daß sie nichts machen (können/wollen). Aus Sicht der KfZ Werkstatt ist das kein Fehler, den man leugnet, sondern einfach ein Fakt des Basisfahrzeugs, der nicht zu ändern ist (Zulassung).

Die Frage ist eher, warum der/die Booster nichts machen ? Das ist ja genau der Anwendungszweck, für den sie gebaut sind. Aufbaubatterie laden, auch wenn die Lima/Starterbatterie zu wenig Spannung für eine direkte Ladung hat.

RK

Tinduck am 15 Sep 2025 11:22:35

Ich denke auch, dass das mit dem Basisfahrzeug an sich nichts zu tun hat, es sei denn, der Booster ist an ein nicht mehr existierendes D+ Signal angeschlossen und lädt deshalb nicht. Dann könnte man den Anschluss einfach auf Zündungsplus legen, evtl. mit einem Verzögerungsrelais (5 sek. oder so).

Normalerweise sollte er laden, (fast) egal wie niedrig die Spannung auf der Starterseite ist. Kann natürlich sein, dass er eine eigenen Unterspannungsabschaltung für die Starterseite hat und die ist falsch eingestellt? Habt Ihr Handbücher/BDA für das Ding?

bis denn,

Uwe

Irmie am 15 Sep 2025 11:48:13

Hallo Uwe,

der Votronic Booster war auch auf Zündungsplus gelegt worden. Der Victron - Booster wurde spannungsgesteuert angeschlossen.

Die Ansprechspannung muss mit Bedacht gewählt werden. Denn fährt man mit Start- Stopp- Automatik im Stadtverkehr, mit Licht und Klimaanlage, ist die Starterbatterie schnell an ihre Kapazitätsgrenzen angekommen. Hat man vorher noch häufiger die Tür geöffnet, es wird dann nämlich jedes Mal die Elektronik schon etwas hochgefahren und vorgeglüht, steht man spätestens an der 5. Ampel mit leerem Akku.

rkopka am 15 Sep 2025 12:12:09

Irmie hat geschrieben:Hat man vorher noch häufiger die Tür geöffnet, es wird dann nämlich jedes Mal die Elektronik schon etwas hochgefahren und vorgeglüht, steht man spätestens an der 5. Ampel mit leerem Akku.

Aber müßte die Autoelektrik nicht ab einer bestimmten, niedrigen Spannung in jedem Fall die Batterie laden, auch wenn das Ziel ist, nur kurz beim Starten zu laden, um den Starterverbrauch auszugleichen ? Das würde ich als Basisfunktion ansehen. Das gleiche, wenn das Fahrzeug länger stand und die Batterie recht leer ist.

RK

Tinduck am 15 Sep 2025 12:17:18

Richtig, wenn die Batteriespannung zu stark fällt, lädt selbst ein Euro-6-Fahrzeug eigentlich permanent, sobald der Motor dreht. Vielleicht ist da noch was im Busch bei eurem Fahrzeug.

Und bei niedrigem Akkustand würd ich die Start/Stopp-Automatik abschalten. Meist gibts da nen Schalter für.

bis denn,

Uwe

flo1979 am 15 Sep 2025 13:00:03

Tinduck hat geschrieben:Und bei niedrigem Akkustand würd ich die Start/Stopp-Automatik abschalten. Meist gibts da nen Schalter für.

Genau das sollte nicht nötig sein. Das BMS der Starterbatterie (sowas: --> Link)weiß ganz genau, wie hoch der SoC der Starterbatterie ist und deaktiviert Start/Stop dementsprechend automatisch.

Und ganz genau, solange der Verbraucher nicht zwischen Batterie und Messshunt hängt, wird jede Stromentnahme, also auch durch den Booster, registriert und dem entsprechend die Lima geregelt.

Tinduck am 15 Sep 2025 13:08:35

flo1979 hat geschrieben:Genau das sollte nicht nötig sein. Das BMS der Starterbatterie weiß ganz genau, wie hoch der SoC der Starterbatterie ist und deaktiviert Start/Stop dementsprechend automatisch.


Wenn alles korrekt funktioniert. Ist aber bei Irmie anscheinend nicht der Fall.

Ob da jemand einen großen Verbraucher (z. B. den Kühlschrank) direkt an der Starterbatterie angeschlossen hat? Oder den Abzweig zum Booster?

bis dann,

Uwe

flo1979 am 15 Sep 2025 13:36:16

Tinduck hat geschrieben:Wenn alles korrekt funktioniert. Ist aber bei Irmie anscheinend nicht der Fall.

Es ist halt erschreckend, wie wenig Ahnung teilweise große Händler von Elektrik haben.

Hab gestern meine Mutter hier in Münster auf dem CP besucht. Ihre Mover-Batterie, an der auch im Innenraum einiges hängt, hat sie immer abgeklemmt, da sie wohl recht schnell leer ist, wenn sie nicht nachgeladen wird. Werkstatt hat nix gefunden ("Alles verbastelt" etc.). Hab dann einfach mal über BT den Leerlaufverbrauch beobachtet und nach Trennen von zwei Verbrauchern war klar, dass der Truma Mover dauerhaft 0,3A zieht (was er nicht sollte...). Da fühlte sie sich zurecht veräppelt.

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