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Dieselpreise und Saisonstart ? 1, 2


MilesandMore am 24 Mär 2026 23:04:52

mv4 hat geschrieben:Nix für ungut...das es so schlimm werden wird hat ja keiner geahnt.


Passend zur derzeitigen Neid- und Umverteilungsdebatte einfach einen Tankrabatt gestaffelt nach Fahrzeugwert, Alter - oder bei Männern beliebt - nach Länge. :lach:

Und Liner zahlen eine Zuschlag da sie ja eh viel Kohle haben. :mrgreen:

Bernd

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cbra am 24 Mär 2026 23:51:43

cbra hat geschrieben:Wie oft fahrt man schon ans Nordkap...

Wir fahren auch weniger hin und her, bleiben länger da wenns geht


mv4 hat geschrieben:Warum ? Du hast doch damals im ADAC tröt begrüßt das die Spritpreise steigen sollen...passt jetzt wohl doch nicht so? :D


das passt doch gut zusammen

steigende spritpreise sind ein grund etwas weniger zu fahren. ist doch wunderbar. ist nebenbei auch gut für die lebensqualität.

statt 3 tage gardasee, 4 tage daheim, 3 tage gardasee, 4 tage daheim,... 17 tage durchgehend am gardasee und ein bisserl workation - spart sprit ( das geht halt in den CP) und schont die nerven

siemueller am 25 Mär 2026 17:46:55

Die Preise für Kraftstoffe werden nie wieder auf das Vor-Kriegs-Niveau sinken. Auch die populistischen Aussagen der "Regierung" wird nichts ändern. Die Deutschen sind das blödeste Volk auf Erden, mit denen man alles machen kann !
Gruss

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groovy am 25 Mär 2026 17:51:38

Du bist vielleicht blöd, aber das du das verallgemeinerst finde ich schon dreist.
Gruss

hampshire am 25 Mär 2026 18:24:23

siemueller hat geschrieben:Die Deutschen sind das blödeste Volk auf Erden, mit denen man alles machen kann !

Diese Aussage begegnet mir zunehmend. Sie diffamiert und bleibt inhaltlich völlig diffus.
Worin genau diese Blödheit besteht, was konkret ein besseres Verhalten wäre, wer eigentlich dieser „man“ ist, der alles macht und was dieses „alles“ noch so beinhaltet… Darauf habe ich noch nie eine inhaltlich brauchbare Antwort bekommen.

Was bleibt sind Ablehnung und schlechte Laune, was ja auch eine Basis für eine Gruppenzugehörigkeit bieten kann, die sich nicht durch Inhalte, sondern in der Abgrenzung definiert. Zu einer Verbesserung hat das bisher noch nicht geführt, das ist historisch belegt.

Jagstcamp-Widdern am 25 Mär 2026 19:26:16

ist halt blöder "blausprech" :!:

allesbleibtgut
hartmut

wolfherm am 25 Mär 2026 20:47:34

siemueller hat geschrieben:Die Preise für Kraftstoffe werden nie wieder auf das Vor-Kriegs-Niveau sinken. Auch die populistischen Aussagen der "Regierung" wird nichts ändern. Die Deutschen sind das blödeste Volk auf Erden, mit denen man alles machen kann !
Gruss



Bevor du hier alle beleidigst, solltest du vielleicht mal an deinen Deutschkenntnissen arbeiten.

dietmardd am 25 Mär 2026 22:38:20

Ich nutze oft --> Link.

In der Eingabeleiste kann man das Land, die Stadt, die Größe des betrachteten Umkreises und die Spritart eingeben.

Fazit: Ich emigriere bald für 6 Wochen nach Spanien. Dort ist der Diesel sehr viel billiger als in D.

Da wir in Spanien rund 8000 ... 10000 km in den 6 Wochen herum fahren, merkt man das im Geldbeutel. Mit der Einsparung gönnen wir uns dann Leckereien.

Zum Dieselpreis in D:

Dem Trump gehen die Fliegerabwehrraketen und die Tomerhawk Marschflugkörper aus und die beiden Flugzeugträger müssen dringend zur Reparatur/Wartung. Der Iran ist noch nicht besiegt. Trump hat jetzt ein quasi Friedensangebot an Iran (über Pakistan) überreicht.

Falls Iran zustimmt, ist der Krieg bald beendet und die Straße von Hormus wieder passierbar. Dann werden Erdöl- und Dieselpreise wieder langsam auf hoffentlich Vorkriegsniveau sinken.

Allerdings sind im Friedensangebot einige Kröten für Iran enthalten, z.B. Verzicht auf die Urananreicherung und damit auf Atombomben, Verzicht auf Langstreckenraketen und keine Unterstützung der Hamas, der Hisbollah, der irakischen Milizen und der Huthi mehr und alles mit Kontrollen. Ob da der Iran darauf eingeht, ist fraglich, da der Iran vom Munitionsmangel der USA weiß.

Arnsmerw am 26 Mär 2026 01:18:31

Hallo...,
es wird ja immer suggeriert das die besagte Wasserstraße vom Iran gesperrt ist und damit der Grund für gestiegene Ölpreise sei.., der "Persische Golf" sowie der "Golf von Oman" sind internationale Gewässer und die verbindende Meerenge "Strait of Hormuz" gilt international auch als solche.., und es gilt "Internationales Seerecht".., so wie in der "Straße von Dover" und in der "Straße von Gibraltar" auch..,
die EU verfügt über mindestens 40 Fregatten und Korvetten.., ich hätte es als legitim empfunden wenn die EU mindestens 20 dieser Schiffe im Wechsel als Geleitschutz für das Internationale Seerecht abgestellt hätte und somit den ÖLmultis "den Wind aus den Segeln" genommen hätte..., aber wer weiß wer da alles "sein Süppchen kocht"...

mv4 am 26 Mär 2026 06:29:50

Du vergisst euer Flaggschiff ..die Gorch fock ...das macht richtig Eindruck bei den Mullahs :D

Im übrigen legen nicht die Öl Multis die Preise fest...Öl wird an der Böse gehandelt

hampshire am 26 Mär 2026 09:03:38

mv4 hat geschrieben:Im übrigen legen nicht die Öl Multis die Preise fest...Öl wird an der Böse gehandelt

Und die Börsengheschäfte auf Lagerbestände, Fördermengen, Funktionalität der Logistik und Termingeschäfte. Über Fördermengenabsprachen nimmt die OPEC Einfluss, kontrolliert aber nicht die Preise.

Es gibt mehrere Ölpreise - bei uns besonders relevant ist der Brent Crude - und der wird auch meist genannt.

In Deutschland ist die Belastung durch Steuer und Abgaben hoch:
etwa 47ct Energiesteuer, etwa 15ct. CO2 Abgabe (bei Diesel) und auf 19% MwSt. auf alles, also auch Energiesteuer und CO2 Abgabe.

Dadurch merken wir an der Tanke Veränderungen der Ölpreise und Margen besonders stark an unseren Tankstellen.

In Belgien wird die Dieselpreisermittlung nicht allein dem Markt überlassen. Es gibt einen Deckel. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird der Steuerung der Produktionspreis des Kraftstoffs und nicht der Ölpreis zugrunde gelegt. Der Deckel wird realisiert, in dem die Steuer variabel ist. Der Staat puffert damit die Schwankungen. Man sieht das jetzt ganz gut: In Belgien ist der Diesel noch unter 1,70.
Natürlich fallen bei einem so stabilisiertem System die Preise auch nicht so stark, wenn der Ölpreis sinkt. Das ist ein bedeutender Unterschied zwischen reinem Markt und reguliertem Markt. Letzteres schützt insbesondere die Einkommensschwachen Menschen. Ein Reiner Markt bestimmt die Preise, aber nicht die Teilhabe. Ich halte dieses moderate Eingreifen für eine gute Sache und es entspräche dem ursprünglichen Gedanken der sozialen Marktwirtschaft, die in der Bundesrepublik einmal zu Grunde gelegt wurde.

rkopka am 26 Mär 2026 10:12:46

Arnsmerw hat geschrieben:es wird ja immer suggeriert das die besagte Wasserstraße vom Iran gesperrt ist und damit der Grund für gestiegene Ölpreise sei.., der "Persische Golf" sowie der "Golf von Oman" sind internationale Gewässer und die verbindende Meerenge "Strait of Hormuz" gilt international auch als solche..

Seerecht u.ä. nutzt dir in einem Krieg nichts. Da geht es um die militärische Macht. Und wenn heute einfache Drohnen reichen, einen Frachter zu zerstören, wird auch ein Geleitschutz schwierig. Von Minen ganz abgesehen (falls es sie gibt).
Das Recht wird durch die Realität ersetzt.

RK

Jagstcamp-Widdern am 26 Mär 2026 10:27:00

ok, jezz weisz ich endlich, dasz ihr den krieg in einer woche beenden könnt und den ölpreis ohne probs morgen wieder auf vorkriegsnivea senkt! :mrgreen:

aber hat das einflusz auf euer (womo-)reiseverhalten :?:

hampshire am 26 Mär 2026 10:37:52

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:aber hat das einflusz auf euer (womo-)reiseverhalten :?:

Nicht auf unsere Planung.

rkopka hat geschrieben:Das Recht wird durch die Realität ersetzt.

Das Recht wird gebrochen - und leider mittlerweile auch regelmäßig offen und ungeniert von Regierungen gebrochen, die Nationen vorstehen, zu denen wir über Jahrzehnte freundschaftliche Beziehungen aufbauten.
Wie schrieb Hannah Arendt: Wir müssen darauf aufpassen, was unsere Freunde tun. Zur Zeit ist das eine sehr schwierige Aufgabe, in der Diplomatie eine enorme Bedeutung zukommt. Während das zerstören recht schnell zu initiieren ist, ist die Diplomatie ein langsames Geschäft. Ich baue darauf, dass wir in der "zweiten Reihe", also da wo nicht dauernd das Brennglas der Sensationsjäger fokussiert, hervorragende Menschen haben, die eine zuträgliche Richtung beeinflussen können.

maxmara am 26 Mär 2026 10:41:26

dietmardd hat geschrieben:Falls Iran zustimmt, ist der Krieg bald beendet und die Straße von Hormus wieder passierbar. Dann werden Erdöl- und Dieselpreise wieder langsam auf hoffentlich Vorkriegsniveau sinken.

Danach sieht es leider nicht aus. Die Entscheidung über Waffenstillstand oder Ausweitung der Kampfhandlungen liegt in den Händen der zur Selbstaufopferung bereiten schiitischen "Gotteskrieger". Der schleichende Konfessionskrieg zwischen Sunniten und Schiiten war bis zu Angriff Israels und der USA auf den Iran abgeklungen. Durch die militärischen Bündnisse der sunnitischen Staaten auf der arabischen Halbinsel mit Washington, sind diese zum vornehmlichen Ziel iranischer Drohnen und Raketen geworden. Während es den USA in diesem Krieg n.u.M. um den Zugriff auf die gewaltigen Ölreserven der Region geht, eskaliert der alte religiöse Konflikt zwischen iranischen Schiiten und arabischen Sunniten. Diese explosive Gemengelage lässt für die nächstent Tage und Wochen in jeder Hinsicht Schlimmstes befürchten.

mithrandir am 26 Mär 2026 11:53:08

Arnsmerw hat geschrieben:die EU verfügt über mindestens 40 Fregatten und Korvetten.., ich hätte es als legitim empfunden wenn die EU mindestens 20 dieser Schiffe im Wechsel als Geleitschutz für das Internationale Seerecht abgestellt hätte und somit den ÖLmultis "den Wind aus den Segeln" genommen hätte...

Wenn es so einfach wäre, hätte der Große Blonde mit dem orangefarbenen Gesicht so was schon gemacht. Aber an er Meerenge befinden sich GEbirge, die sehr viel Platz für Hinterhalte bieten Und der Iran ist eben nicht das unterentwickelte Land, das sich unsereins oder der Kollege im Weißen Haus so vorstellen.
Wenn da ein Tanker mit Geleitzug durchfährt feuern die ggf. 5-6 mehr oder weniger intelligente Raketen oder Drohnen ab. Wenn nur eine oder zwei Treffen und entsprechende Schäden verursachen oder Menschenleben kosten, ist die Straße gegebenenfalls erst recht blockiert. Und der Aufschrei zu Hause ist groß, weil wir zwar billigen Sprit wollen, aber doch nicht Menschenleben opfern. Liegt eben auch daran, dass so getan wurde als wäre man militärisch weit überlegen und könnte die Sache im Handstreich erledigen.
Erinnert mich sehr stark an Vietnam und Afghanistan.

MilesandMore am 26 Mär 2026 13:16:23

Qatar Airways hat einen Teil seiner Flotte nach Teruel gebracht und dort eingelagert.
Sprich die rechnen nicht mit einem schnellen Ende des Konflikts.
Ergo werden die Spritpreise wohl noch eine ganze Weile auf dem derzeitigen Niveau bleiben.

Bernd

macagi am 26 Mär 2026 13:20:04

Bevor man sich über die Preise aufregt sollte man überlegen ob es überhaupt noch Sprit gibt wenn Hormuz weiter blockiert ist.
Laut einem Handelsblatt Artikel dürfte der Sprit in Deutschland ab Mitte April knapp werden.....weiss nicht wie das in den anderen europäischen Ländern auch so sein wird.

peter1130 am 26 Mär 2026 13:29:06

macagi hat geschrieben:Bevor man sich über die Preise aufregt sollte man überlegen ob es überhaupt noch Sprit gibt wenn Hormuz weiter blockiert ist.
Laut einem Handelsblatt Artikel dürfte der Sprit in Deutschland ab Mitte April knapp werden.....weiss nicht wie das in den anderen europäischen Ländern auch so sein wird.


Da wir angeblich nur 20% unseres Öl von da unten kriegen dürften nur diese 20 % knapp werden.

mithrandir am 26 Mär 2026 13:50:40

peter1130 hat geschrieben:Da wir angeblich nur 20% unseres Öl von da unten kriegen dürften nur diese 20 % knapp werden.

Naja, die Länder, die mehr als 20% "von da unten bekommen" fragen halt dann auch bei unseren Quellen nach. Und die Nachfrage erhöht den Preis.
Und der Nachschub aus "unseren" Lieferländern wird dann an mehr Kunden verteilt, kann schon sein, dass es eng wird.

maxmara am 26 Mär 2026 14:02:37

peter1130 hat geschrieben: Laut einem Handelsblatt Artikel dürfte der Sprit in Deutschland ab Mitte April knapp werden.....weiss nicht wie das in den anderen europäischen Ländern auch so sein wird.

Die Knappheit des Öls wird den Preis vor allem europaweit treiben, besonders weil mögliche Surrogate mit "Handelsschranken" belegt sind. Die Forderung von Bündnis 90/Die Grünen aus dem Jahr 1998 nach einem Benzinpreis von 5 DM pro Liter (umgerechnet etwa 2,56 Euro) könnte Realität werden. Vielleicht erklären uns dann Felix Banaszak und Franziska Brantner, dass die positiven Auswirkungen solcher Kraftstoffpreise überwiegen.

purplenew am 26 Mär 2026 14:27:02

Zur Ursprungsfrage: Nein, wir werden unser Reiseverhalten nicht ändern. Ich werde allerdings mehr darauf achten, dass ich im örtlichen Vergleich bei der günstigen Tankstelle nachtanke.

Dieselkosten sind schon ein nicht unerheblicher Anteil der Gesamtkosten bei einer Reise mit dem Wohnmobil, aber den Spaß und die Freude lassen wir uns dadurch nicht nehmen. Zur Not wird dann eben mal in anderen Bereichen gespart.

Und wie sang Markus schon 1982 (Neue Deutsche Welle):

Und kost' Benzin auch drei Mark zehn
Scheiß egal, es wird schon geh'n
Ich will fahr'n
Ich will fahr'n, ich will fahr'n

Ich will Spaß, ich will Spaß
Ich will Spaß, ich will Spaß
Ich geb Gas, ich geb Gas
Ich will Spaß, ich will Spaß...

Der Tankwart ist mein bester Freund
Hui, wenn ich komm, wie der sich freut
Er braucht Spaß
Er hat Spaß, er hat Spaß

Thomas

peter1130 am 26 Mär 2026 14:53:06

mithrandir hat geschrieben:Naja, die Länder, die mehr als 20% "von da unten bekommen" fragen halt dann auch bei unseren Quellen nach. Und die Nachfrage erhöht den Preis.
Und der Nachschub aus "unseren" Lieferländern wird dann an mehr Kunden verteilt, kann schon sein, dass es eng wird.


Die Länder die von da unten kriegen bekommen ihr Öl offensichlich z.B. China.

kawabenemsi am 26 Mär 2026 16:39:43

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:ist halt blöder "blausprech" :!:

allesbleibtgut
hartmut


Nun ja , historisch und rein neutral gesehen ,gab es ohne jeglichen „blausprech“ auch schon mal sowas :

Zitat Napoleon im Jahr 1814 in "Proclamation an die Völker Europas " : „Es gibt kein gutmütigeres , aber auch kein leichtgläubrigeres Volk als das Deutsche ….“


Ehe man „Hochnotpeinliche" Befragung zur Gesinnung seiner etwaigen Kunden durchführt ( die eventuell auch nicht so ganz ökonomisch sinnvoll sind) . Lieber mal den Ball flach halten.


Viele liebe Grüße !

Und einfach mal beim Thema bleiben : DIESELPREISE !!!

mithrandir am 26 Mär 2026 17:18:39

kawabenemsi hat geschrieben:Zitat Napoleon im Jahr 1814 in "Proclamation an die Völker Europas " : „Es gibt kein gutmütigeres , aber auch kein leichtgläubrigeres Volk als das Deutsche ….“

Blausprech ist ja quasi genau in der Tradition von Nationalisten wie Napoleon, der die Deutschen diffamierte. Napoleon wäre heute sicher bei der Front National vorne mit dabei und das ist ja quasi das Pendant der deutschen Blausprechpartei.

mithrandir am 26 Mär 2026 17:28:24

maxmara hat geschrieben:[...Vielleicht erklären uns dann Felix Banaszak und Franziska Brantner, dass die positiven Auswirkungen solcher Kraftstoffpreise überwiegen.

Wenn die Preise seinerzeit so hoch gewesen wären, wären wir heute vielleicht schon weiter, was die Energiewende angeht und wir könnten der aktuellen Situation entspannter zusehen.
Womöglich wäre es sogar so, dass durch die größere Unabhängigkeit und dem damit verringerten Marktwert des Öls, die Situation in den Ländern des Nahen Ostens weit weniger wichtig für den Rest der Welt wäre und es Reaktionen gar nicht mehr gäbe.
Ist aber alles hätte hätte...
Lustig (naja eigentlich nicht) ist, dass man jetzt wieder die Grünen vorschiebt, als hätte deren Politik irgendetwas mit den aktuellen hohen Spritpreisen zu tun.
Dass unsere aktuelle Regierung, allen voran die Wirtschaftsministerium gerade alle Register zieht um uns weiter in einer Abhängigkeit der fossilen Rohstoffe zu halten, liest man kaum, weil man dann ja zugeben müsste, dass man sich geirrt hat und die Idee der Grünen seinerzeit doch eine gute Idee war.
Ich bitte bei allen um Entschuldigung, dass ich hier so Off topic gehe und politisch werde, aber ich habe das Gefühl es wird ständig um den heißen Preis geredet, weil man nicht bereit ist sich einzugestehen, dass fossile Energieerzeugung. in die falsche Richtung geht.

Luppo am 26 Mär 2026 17:50:00

Wir können es halt jetzt auch nicht bis morgen ändern.
Hätte, hätte, Fahrradkette.
Wir haben es versiebt, weil es politisch gewollt war, es zu versieben.
Ich denke keiner von uns kann sich nur ansatzweise vorstellen, was die Vertreter der Automobil- und der Ölindustrie tagtäglich Druck in Berlin machen, dass alles nach Ihrem Plan läuft. Eine Hand wäscht die andere, vom Vorstand der Verbände über die Politik bis hin zum Mann am Fließband. Alles hängt voneinander ab und ist seit Jahrzehnten feinjustiert zur Perfektion gereift.
Daraus haben wir im Nachkriegsdeutschland unseren Wohlstand generiert.
Davon nachdrücklich abzuweichen, neue Technologien entwickeln, ohne fossile Brennstoffe, heißt riesige Anstrengungen, eigentlich alles neu aufstellen, viele Jahre investieren und nicht verdienen. Da wird bis zum letzten möglichen Tag gewartet, bis sowas wirklich vollständig umgesetzt wird.
Die Chinesen hingegen hatten es leicht, die haben von Null angefangen und sind durchgestartet. Keine Gewerkschaften, keine Lobby, keine politischen und gesellschaftlichen Altlasten, nur den lächelnden Onkel ganz oben, der die Richtung vorgibt. Und menschliche Ressourcen ohne Ende.

kawabenemsi am 26 Mär 2026 17:51:09

mithrandir hat geschrieben:Blausprech ist ja quasi genau in der Tradition von Nationalisten wie Napoleon, der die Deutschen diffamierte. Napoleon wäre heute sicher bei der Front National vorne mit dabei und das ist ja quasi das Pendant der deutschen Blausprechpartei.


Sorry . Die Befreiungskriege gegen Napoleon führten erst zu einem Nationalgefühl in Deutschland(Revolution 1848/49 ) und später zur Bildung des Deutschen Reiches (Reichsgründung 1871) .

Napoleon brachte noch heute wirkende Reformen (Code civil) : Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz und Schutz des Eigentums.

Das ist schlichtes Abiturwissen und kein „Blausprech“ .

Aber nicht kirre machen lassen von Fakten .

Viel Erfolg !

dietmardd am 26 Mär 2026 18:46:32

Man muss unterscheiden zwischen den Preisen und der Verfügbarkeit des Erdöls.

Verfügbarkeit: Seit den letzten Ölkrisen hat D und Europa Ihre Bezugsquellen von Erdöl drastisch umgestellt, weg von den arabischen Staaten, die mehrfach das Öl als Waffe gegen den Westen eingesetzt haben. D und Europa kaufen nur noch marginale Mengen in der Golfstaaten ein, D unter 2%.

Das iranische Öl wird insbesondere nach China, Indien und etlichen weiteren Ländern in Süd- bis Ostasien geliefert. Dort wird das Erdöl tatsächlich sehr knapp und damit auch die Treibstoffe. Kritischer ist es etwa bei Propan/Butan, wo ein großer Teil der Weltproduktion aus der Golfregion kommt. Ganz kritisch ist die Auswirkung beim Helium, da Katar neben den USA die Hauptproduzenten von He in der Welt sind, da dort im Erdgas relativ viel Helium enthalten ist. Die USA exportieren aber faktisch kein Helium - aus strategischen Gründen. Helium ist unabdingbar für Tiefkühlanwendungen, z.B. MRT. In D kann man Helium bei der Luftverflüssigung als Nebenprodukt gewinnen , aber ob das noch wie früher gemacht wird, weiß ich nicht. Mit der Luftverflüssigung gewinnt man einige technische Gase, z.B. Sauerstoff für Beatmung, Brennschneiden und Stahlproduktion.

D hat nur noch einen kritischen Lieferanten im arabischen Raum: Libyen mit ca. 14 %. F und ES bekommen Öl aus Algerien.

Für den größten Teil unseres Bedarfes gibt es feste Lieferverträge. Ein kleinerer Teil wird auf dem Spotmarkt geordert, wo der das Öl bekommt, der am meisten bietet.
D hat zudem eine staatliche Ölreserve von max. 3 Monaten, aber ein Teil wurde schon auf den Markt geworfen.

Wir haben zwar zum großen Teil feste Lieferverträge, aber es gibt kaum noch vertraglich gesicherte Preise. Stattdessen gelten Weltmarktpreise. Das bedeutet, unser Erdöl muss zwar zu Weltmarktpreisen eingekauft werden, aber es wird nicht knapp.

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