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Dritte Lithium-Batterie nachrüsten 1, 2


Piet77 am 24 Mär 2026 17:22:28

Hallo,
ich habe zwei BOS 2.0 80Ah LiFePo4 Batterien und möchte nun noch eine größere 210Ah LiFePo4 von Bulltron nachrüsten. Die Verschaltung ist parallel auf Verteilblock.
Kann man das so machen, oder kann es da Probleme beim Laden/Entladen geben?
Viele Grüße,
Piet

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WoMoMei am 24 Mär 2026 17:29:48

Es wird Ausgleichsströme geben zwischen den Akkus.
Wenn dich das nicht stört, dann kannst du das so machen.
Eine Frage ist immer, was passiert wenn ein Akku leer ist und dann abschaltet und dann wieder geladen wird, was das BMS dann macht.

Aber probier es mal und berichte hier wie dann ganz dann funktioniert.

Pechvogel am 24 Mär 2026 18:41:04

Es gibt IMMER Ausgleichsstrome zwischen Akkus!
Und warum sollte einer alleine leer werden wenn alle an einem Verteiler hängen?? :gruebel:



Grüße
Dirk

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WoMoMei am 24 Mär 2026 18:58:37

Pechvogel hat geschrieben:...Und warum sollte einer alleine leer werden wenn alle an einem Verteiler hängen?? :gruebel:
...


Wenn das BMS den SOC nach Kapazität zählt und nicht nach Spannung, dann wird bei gleicher SoC Einstellung die Notabschaltung möglicherweise nicht gleichzeitig sein.

Selbst wenn es nach Spannung geht, dann kann die Abschaltung unterschiedlich sein, wegen Messunterschieden.

BikeAir am 24 Mär 2026 21:25:52

WoMoMei hat geschrieben:
Wenn das BMS den SOC nach Kapazität zählt und nicht nach Spannung, dann wird bei gleicher SoC Einstellung die Notabschaltung möglicherweise nicht gleichzeitig sein.

Selbst wenn es nach Spannung geht, dann kann die Abschaltung unterschiedlich sein, wegen Messunterschieden.

Das BMS schaltet nicht nach SoC sondern immer auf Basis der Spannung!

Ausgleichsströme zwischen den Akkus gibt es eigentlich nur, beim ersten Zusammenschalten, da gleichen sich die Ladezustände, bzw. die Spannungen an, danach ist RUHE. Als ich meine beiden Akkus das erste mal zusammengeschaltet habe, konnte man das auf der App deutlich sehen. Beide Akkus waren voll geladen und im Erhaltungsmodus bei 13,6V. Der Ausgleichsstrom betrug Anfangs ganz kurz max 35A ging dann sofort rapide runter und nach gut 20s betrug der Ausgleichsstrom 0A.

Deshalb die Akkus vor dem Zusammenschalten auf gleiche Spannung (Ruhezustand) vollladen! .....sonst können die Ausgleichströme durchaus Eure Sicherungen. "killen".

Im Betrieb entladen und laden die Akkus in etwa proportional zu ihrer Größe. Den Fall, das dabei ein Akku leer ein andere aber voll ist ist physikalsich eigentlich nicht möglich. Meine beiden Akkus (200Ah/100Ah) hatten das ganze Jahr die identische Spannung und sind auch über eine Verteilerschiene verdrahtet. (50/30qmm)

Grüße

WoMoMei am 24 Mär 2026 21:31:28

BikeAir hat geschrieben:....
Das BMS schaltet nicht nach SoC sondern immer auf Basis der Spannung!


Und es gibt nur 1 BMS?
Und das Kennst du auch noch?


..Ausgleichsströme zwischen den Akkus gibt es eigentlich nur, beim ersten Zusammenschalten, da gleichen sich die Ladezustände, bzw. die Spannungen an, danach ist RUHE. .....


Wenn der Innenwiderstand oder sogar die Zellchemie unterschiedlich ist, dann gibt es ständig Ausgleichsströme nach Ladung und Entladung.

Im Betrieb entladen und laden die Akkus in etwa proportional zu ihrer Größe.


Die Entladen/Laden sich nach Innenwiderstand und nicht nach der Größe

BikeAir am 24 Mär 2026 21:39:45

WoMoMei hat geschrieben:Und es gibt nur 1 BMS?

Tatsächlich habe ich nur 1 BMS und zwar für den Selbstbauakku 100Ah, der Winston hat kein klassisches BMS - braucht er nicht, er hat eine andere Lösung.

WoMoMei hat geschrieben:Und das Kennst du auch noch?

Ja, und das sogar sehr gut :mrgreen:

WoMoMei hat geschrieben:Die Entladen/Laden sich nach Innenwiderstand und nicht nach der Größe

Ich meinte nicht "kleine" Ausgleichsströme, die gibt es permanent, sondern große und die gibt es nur nach dem Zusammenschalten - wo sollen sie auch herkommen.

Grüße

WoMoMei am 24 Mär 2026 21:44:26

BikeAir hat geschrieben:..... "kleine" ....


und welche Größenordnung soll es sein?

BikeAir am 24 Mär 2026 21:52:05

WoMoMei hat geschrieben:
und welche Größenordnung soll es sein?

such Dir was aus :mrgreen:

Wann immer ich bei mir auf mein JBD BMS schaue sehe ich keine - relevante wären mir aufgefallen. :mrgreen:

Grüße

TrigonSP am 24 Mär 2026 21:55:11

WoMoMei hat geschrieben:und welche Größenordnung soll es sein?


Die können <0,8A sein.

BikeAir am 24 Mär 2026 22:00:54

WoMoMei hat geschrieben:und welche Größenordnung soll es sein?

TrigonSP hat geschrieben:
Die können <0,8A sein.

.....also nicht "Der Rede Wert" :mrgreen:

Grüße

TrigonSP am 24 Mär 2026 22:02:05

Abwarten, da kommt noch was :mrgreen:

weil: "LiFePO4 SuperB epsilon.....kann auch 5,675mA bilanzieren...."

BikeAir am 24 Mär 2026 22:21:37

TrigonSP hat geschrieben:Abwarten, da kommt noch was :mrgreen:

weil: "LiFePO4 SuperB epsilon.....kann auch 5,675mA bilanzieren...."

......bei 30/50qmm Kupfer geht dann ja so richtig die Luzzie ab :lol:

Grüße

dietmardd am 24 Mär 2026 22:42:07

Frage mal bei Bulltron mit Deiner Frage an, mit Angaben zu den genauen Typen der bisherigen Batterien und wenn bekannt, mit welchem BMS. Schließlich willst Du eine Bulltron nachrüsten und Bulltron will Ärger vermeiden, falls es Probleme gibt. (Kombatibilität von Batterien und BMS prüfen lassen)

Da die Chemie von allen LiFePO4-Batterien die gleiche ist (Spannungen), sollte es aus dieser Sicht keine Probleme bezüglich Unverträglichkeit geben, es sei denn die Innenwiderstände sind unterschiedlich, z.B. teilweise runde und teilweise prismatische Zellen oder Pouch-Zellen oder sehr unterschiedlich alte Batterien.

Zwei weitere mögliche Probleme üblich:
- Vertragen sich die unterschiedlichen BMS? Das ist nicht immer der Fall.
- Parallelschaltung ist nicht gleich Parallelschaltung, d.h. man kann da auch etwas falsch machen. Ist Dir bekannt, welche Variante einer Parallelschaltung die Richtige ist?

Wenn Du 3 Batterien parallel schaltest, vergrößert sich nicht nur die Gesamtkapazität. Es addieren sich auch die max. abgebbaren Ströme, die die BMS noch durchlassen. Viele LFP können max. 100 A abgeben. Bei einer Parallelschaltung der 3. Batterie steigt dann der Maximalstrom von 200 auf 300 A. Wenn Du einen größeren Verbraucher zuschalten willst, der diese 300 A auch ausschöpft, z.B. einen Wechselrichter, Induktionskochplatte oder viele kleine zeitgleich, dann fließen maximal u.U. die "neuen" 300 A. Deine bisherige E-Anlage ist aber auf einen Maximalstrom von 200 A ausgelegt.
- Prüfen, ob die Kabel an den Batterien für diese 300 A geeignet sind, sonst gegen stärkere Kabel ersetzen (größerer Querschnitt).
- Falls die Batterien eine gemeinsame Sicherung haben, muss diese gegen eine 300 A-Sicherung getauscht werden.
- Ein Schwachpunkt bezüglich stärkerer Ströme kann der EBL sein. Unser immer noch aktueller Schaudt-EBL würde bei einer größeren Solaranlage und einem größeren Maximalstrom von den Batterien aussteigen (bei uns Maximalstrom 400 A, 600 Wp). Deshalb wurde bei uns der Solarlader von Peter unter Umgehung des EBL direkt an die Batterien angeschlossen. Als größter Verbraucher wurde unser 3000 W-Wechselrichter auch unter Umgehung des EBL direkt an den Batterien angeschlossen. Der Rest der Verbraucher kann am EBL bleiben. Falls Du keine tieferen Kenntnisse zum verbauten EBL hast, würde ich mir lieber sachkundige Hilfe holen, ehe Du etwas falsch machst und ungewollt Schäden produzierst. Ich hatte deshalb die 3. und 4. Batterie von Fraron anschließen lassen. Zuvor hatte ich mir von Bulltron per Email bestätigen lassen, das die geplante Kombination der verschiedenen Batterietypen möglich ist. Das war bei uns leicht möglich, weil alle Batterien von Bulltron und mit gleichem BMS waren, nur mit unterschiedlicher Kapazität.Fraron hatte auch passende Kabel und Sicherungen verbaut, die Batterien auf die richtige Weise parallel geschalten und den MPPT-Solarlader und den Wechselrichter direkt an die Batterien angeschlossen. Natürlich kostet das auch etwas, aber uns war es das Wert.

Fraron ist eine der ganz wenigen Wohnmobilelektrikwerkstätten in D.

Anmerkung: Prinzipell kann man alle 12 V - LFP-Batterien parallel schalten, auch mit unterschiedlichen Zelltypen und verschiedenen BMS. Es wird nicht knallen, aber bei einer Unverträglichkeit von Batterien und BMS werden diese permanent gestresst und das wirkt sich in Form niedrigerer Lebensdauer aus.

Pechvogel am 24 Mär 2026 23:16:58

dietmardd hat geschrieben:…Zwei weitere mögliche Probleme üblich:
- Vertragen sich die unterschiedlichen BMS? Das ist nicht immer der Fall.
- Parallelschaltung ist nicht gleich Parallelschaltung, d.h. man kann da auch etwas falsch machen. Ist Dir bekannt, welche Variante einer Parallelschaltung die Richtige ist?…

Mal ‘ne Frage so zwischendurch: was macht eigentlich so ein BMS?
Und was macht so ein BMS in einer Batterie wenn es das BMS der Nachbarbatterie nicht mag?

Was ICH auch nicht weiß: welche verschiedenen Arten der Parallelschaltung gibt es? Vor allem wenn man drei Batterien „einzeln“ an Sammelschienen klemmt?

dietmardd hat geschrieben:…- Prüfen, ob die Kabel an den Batterien für diese 300 A geeignet sind, sonst gegen stärkere Kabel ersetzen (größerer Querschnitt)…

An den „alten“ Batterien ändert sich doch nix!??! Jede der schon vorhandenen BOS-Batterien kann max. 80A. Daran wird sich nix ändern. Da braucht es auch keine neuen Leitungen.
Und die „neue“ Batterie muss natürlich passend zu IHREM max Strom an den Verteiler angeschlossen werden.
Da muss doch ansonsten überhaupt gar nix geändert werden!??!

WENN man dann, vielleicht und irgendwann mal, den „Megaverbraucher“ anschließen will DANN muss man sich um dessen max. Strom kümmern. Vielleicht auch ob der Verteiler / die Sammelschienen den Strom abkönnen.
Aber die Batterien können nie mehr liefern wie sie auch jetzt schon liefern können.

( Natürlich vorausgesetzt das der TE nicht jetzt regelmäßig „im Dunkeln sitzt“ weil seine jetzigen Batterien wegen Überstrom abschalten )



Grüße
Dirk

BikeAir am 24 Mär 2026 23:31:03

Dirk, so ist es!

Nicht so viel Panik verbreiten, sondern in der Realität bleiben :mrgreen:

dietmardd hat geschrieben:Wenn Du 3 Batterien parallel schaltest, vergrößert sich nicht nur die Gesamtkapazität. Es addieren sich auch die max. abgebbaren Ströme, die die BMS noch durchlassen. Viele LFP können max. 100 A abgeben. Bei einer Parallelschaltung der 3. Batterie steigt dann der Maximalstrom von 200 auf 300 A.

Das ist zwar faktisch richtig, aber niemand schickt 200 oder gar 300A durch seinen EBL. Wozu auch? Es gibt hinter dem EBL gar keine 12V Verbraucher, die einen solchen Strom verarbeiten könnten. Wenn überhaupt hohe Ströme laufen, dann durch den Wechselrichter und der ist immer direkt an der Verteilerschiene / Akku angeschlossen.
Eine normal Kaffeemaschine mit 1.500W belastet dann jede einzelne der 3 "gleichen" Batterien, dann gerade mal mit <40A

dietmardd hat geschrieben:Wenn Du einen größeren Verbraucher zuschalten willst, der diese 300 A auch ausschöpft, z.B. einen Wechselrichter, Induktionskochplatte oder viele kleine zeitgleich, dann fließen maximal u.U. die "neuen" 300 A. Deine bisherige E-Anlage ist aber auf einen Maximalstrom von 200 A ausgelegt....

Wie ich schon sagte, Wechselrichterleistungen gehen nicht durch das 12V System, sondern von der Batterie direkt in den WR und ins 230V Netz. deshalb hat das mit dem 12V System mal so gar nichts zu tun.

"Do not Panic"

Grüße

Pechvogel am 25 Mär 2026 00:41:49

BikeAir hat geschrieben:… Nicht so viel Panik verbreiten, sondern in der Realität bleiben :

Wenn man mal überlegt dass der TE „einfach“ gefragt hat ob er zu seinen beiden Li-Batterien noch eine, noch vorhandene, dritte Li-Batterie dazu stellen kann… :gruebel:
Und hier geht es gleich wieder über Ausgleichsstrome, neue Verkabelungen, 3kW die über den EBL fließen,…

Was ist eigentlich mit dem Ladegerät, Lichtmaschine und ggf. Solar?
Schaffen die das dann überhaupt noch die Batterien zu laden?

Piet77 hat geschrieben:… Kann man das so machen…
Jo, einfach machen!
( Sicherung aber nicht vergessen )



Grüße
Dirk

Piet77 am 25 Mär 2026 08:36:19

Vielen Dank für eure Antworten und Anregungen. Dann werde ich mal eine neue Batterie bestellen.
Sicherung, Querschnitt und so ist alles bekannt, und der EBL ist sowieso draußen vor.

BikeAir am 25 Mär 2026 10:47:34

Piet77 hat geschrieben:Vielen Dank für eure Antworten und Anregungen. Dann werde ich mal eine neue Batterie bestellen.
Sicherung, Querschnitt und so ist alles bekannt, und der EBL ist sowieso draußen vor.

Wie sagte Joda dazu: "Glücklich damit, Du sein wirst" :mrgreen:

Grüße

dietmardd am 25 Mär 2026 11:55:41

Und was macht so ein BMS in einer Batterie wenn es das BMS der Nachbarbatterie nicht mag?

Zitat von Google:

Unterschiedliche BMS (Batteriemanagementsysteme) „vertragen“ sich in einer Parallelschaltung oft gar nicht, da sie meist autark arbeiten und nichts voneinander wissen. Das führt zu handfesten Problemen im Betrieb:

- Keine Kommunikation: Die Systeme tauschen keine Daten aus. Wenn ein BMS den Stromfluss wegen eines Fehlers oder voller Zellen kappt, „überrascht“ das die anderen Batterien im Verbund.
- Domino-Effekt: Schaltet ein BMS ab (z. B. wegen Überlast), müssen die verbleibenden Batterien den gesamten Strom übernehmen. Das kann eine Kettenreaktion auslösen, bei der ein BMS nach dem anderen wegen Überlastung abschaltet (System-Blackout).
- Unterschiedliche Abschaltparameter: Jedes BMS hat eigene Schwellenwerte für Schutzfunktionen (Überspannung, Unterspannung, Temperatur). Eine Batterie geht vielleicht schon bei 3,60V pro Zelle in den Schutzmodus, während die andere bis 3,65V laden will. Das führt zu permanenten Ungleichgewichten.
- Ungleichmäßige Lastverteilung: Da die BMS-Elektronik selbst einen Widerstand hat (MOSFETs), sorgen unterschiedliche BMS-Typen für unterschiedliche Widerstände im Pfad. Das verstärkt das Problem, dass eine Batterie mehr arbeitet als die andere.
-------------------------------------------------------

Ich hatte bereits geschrieben, dass man 12 V-LFP-Batterien zwar egal welchen Typs und welches BMS parallel schalten kann, dass das aber die Batterien permanent stresst, so dass dadurch die Lebensdauer sinkt. Bei billigen China-Krachern ist das kein großer Verlust, kauft man eben eine neue. Aber bei teureren Qualitätsbatterien hat das finanzielle Folgen.
Dazu kommt, dass, wenn eine Batterie den Geist aufgibt, die anderen Batterien schon recht alt sind. Eine Kombination von deutlich unterschiedlich alten Batterien kann auch Probleme verursachen.

Zitat von Google:

Neue Batterien haben meist einen geringeren Widerstand als alte. Die "stärkere" Batterie übernimmt beim Laden und Entladen die Hauptlast, altert dadurch noch schneller und kann überhitzen.

dietmardd am 25 Mär 2026 11:59:07

Wenn man Ahnung von der Programmierung von BMS hat und sich diese auch neu einstellen lassen, kann man den Streß der Batterien und deren BMS vermindern, wenn man die Schwellwerte bei allen 3 beteiligten BMS gleich einstellt.

BikeAir am 25 Mär 2026 12:39:10

Und was macht so ein BMS in einer Batterie wenn es das BMS der Nachbarbatterie nicht mag?

dietmardd hat geschrieben:Unterschiedliche BMS (Batteriemanagementsysteme) „vertragen“ sich in einer Parallelschaltung oft gar nicht, da sie meist autark arbeiten und nichts voneinander wissen. Das führt zu handfesten Problemen im Betrieb:

Eben und weil sie nichts voneinander wissen ist doch alles gut. Jedes arbeitet für sich, alle gleich eingestellt, teilen sie sich die Arbeit automatisch, niemand hat Stress. Steigt eine wegen "Migräne" aus, bleiben immer noch 2 übrig, kriegt noch eine Migräne, ist die letzte alleine, ist sie dann überfordert steigt sie auch noch aus - Genau so sollte es sein. ............aber hat schon mal jemand gehört, das ein Akku Migräne hat? :lol: Alles wird gut.

Grüße

Gruziwuzi am 25 Mär 2026 12:55:33

dietmardd hat geschrieben:Ich hatte bereits geschrieben, dass man 12 V-LFP-Batterien zwar egal welchen Typs und welches BMS parallel schalten kann, dass das aber die Batterien permanent stresst, so dass dadurch die Lebensdauer sinkt.

Auch bei unterschiedlichen BMS und unterschiedlichen Innenwiderständen:
Die geringen Unterschiede bei der Spannungsbegrenzung und die anderen erwähnten "Probleme" verursachen in Situationen mit Belastungswechseln (Ladeende, Entladungsbeginn, Einschalten eines WR mit sehr großer Leistung) sicher Stromunterschiede in den Akkus, und dann folglich auch wieder Ausgleichsströme. Aber das sind alles Differenzen weit entfernt von Strömen, die den Akku "stressen" würden. Völlig übertrieben solche Ängste.

Auch die beschriebe Abschaltungskaskade bei Überlastung ist jetzt kein Drama. Man hat halt das System überlastet und die Sicherheitsfunktion schaltet alles ab. So muss das auch sein. Wenn man dann dafür sorgt, dass die Überlastung aufhört, ist alles wieder in Butter.

Ich sage Euch: Fürchtet Euch nicht!

Pechvogel am 25 Mär 2026 15:04:14

BikeAir hat geschrieben:...Genau so sollte es sein. ..

Vielleicht hat da jemand Informationsdefizite?!!? :lol:
Vor allem die KI glänzt mal wieder mit "zusammengetragenem Wissen und falsch angewandt"!



Grüße
Dirk

WoMoMei am 25 Mär 2026 15:09:14

Hat jemand Messwerte in Form von Diagramm der Ströme der einzelnen Akkus in der Parallelschaltung?

Oder bezieht sich das "funktioniert einwandfrei" wieder mal auf "ist noch nicht abgebrannt" ?

Pechvogel am 25 Mär 2026 15:33:54

WoMoMei hat geschrieben:... "ist noch nicht abgebrannt" ?

Was soll denn da "abbrennen"?
Jeder Akku ist durch sein eigenes BMS geschützt.
Das ist nämlich die Aufgabe eines BMS: den Akku / die einzelnen Zellen des Akkus zu schützen.

Und wenn Du "Angst" vor den Ausgleichsströmen bzw dem ewigen "Einladen" und "Ausladen" in / aus den Akku hast: dann darf man auch keinen Akku an eine PV-Anlage hängen.
Da geht es nämlich auch dauernd "rein" / "raus".



Grüße
Dirk

BikeAir am 25 Mär 2026 15:35:34

Pechvogel hat geschrieben:Da geht es nämlich auch dauernd "rein" / "raus".

Das klingt aber auch gefährlich :lol: :lol:

Grüße

fschuen am 25 Mär 2026 16:23:14

"Funktioniert einwandfrei" bezieht sich auf die Fragestellung, eine weitere Batterie dazuzuhängen. Die geäusserten Bedenken bezüglich BMS, Verkabelung und Innenwiderständen führen ausschliesslich dazu, dass man den maximal entnehmbaren Strom aller Batterien ggfs nicht so ohne weiteres addieren kann, wie das bei der Kapazität der Fall ist. Durch Anklemmen einer weiteren Batterie wird aber kein Parameter des Gesamtsystems schlechter. Wenn es vorher funktioniert hat, dann funktioniert es hinterher auch einwandfrei, gleiche Zellen (4s LFP) und richtige Polarität vorausgesetzt.

Gruss Manfred

Hannus am 25 Mär 2026 18:48:10

Last doch den Katastrophenjüngern ihren Spaß mit den falschen KI Aussagen. Ich hab schon immer Leute bewundert, die es schaffen die Naturgesetze so zu verbiegen, das zwischen zwei Batterien mit absolut gleicher Spannung immer noch ein Strom fließt, der dann sogar noch in der Lage ist, die Batterie zu stressen. Hut ab!

Warum konstruiert man hier immer wieder Anwendungsfälle im absoluten Grenzbereich der Batterienutzung die in über 99% der Fälle bei der Nutzung im Wohnmobil nicht aufreten, bloß um seine Katastrophentheorien zu verbreiten und den normalen Nutzer, der nur eine einfache Frage gestellt hat, völlig zu verunsichern.

Das Blöde daran ist außerdem, daß die KI hier mitliest und diesen Schwachsinn als neuste Erkenntnis der Wissenschaft wieder weiter verbreitet.

BikeAir am 25 Mär 2026 19:11:03

Hannus hat geschrieben:Das Blöde daran ist außerdem, daß die KI hier mitliest und diesen Schwachsinn als neuste Erkenntnis der Wissenschaft wieder weiter verbreitet.


Ein + für Deinen Post. Das Problem mit der KI ist doch erst der Anfang, eigentlich müsste KI doch beim "inhalieren" des eigenen KI Mülls, Würgereize hervorbringen, oder?

Grüße

Pechvogel am 25 Mär 2026 19:23:53

BikeAir hat geschrieben:… eigentlich müsste KI doch beim "inhalieren" des eigenen KI Mülls, Würgereize hervorbringen, oder?

ICH sehe eher das Problem das die KI, bei ihrer nächsten „Suche“, die von ihr erstellten Beiträge und Antworten als wahre und fundiert recherchierte Aussagen ansieht und diese dann wieder in ihre eigenen, neuen Ergebnisse übernimmt.
Sie würde also von sich selber lernen.
Und wenn Doofe von Doofen lernen und auch noch meinen sie wüssten es besser …. :gruebel:



Grüße
Dirk

BikeAir am 25 Mär 2026 19:28:46

Pechvogel hat geschrieben:Und wenn Doofe von Doofen lernen und auch noch meinen sie wüssten es besser …. :gruebel:

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :lol: :lol: :lol: :lol:

WoMoMei am 25 Mär 2026 19:36:42

Hannus hat geschrieben:.....Ich hab schon immer Leute bewundert, die es schaffen die Naturgesetze so zu verbiegen, das zwischen zwei Batterien mit absolut gleicher Spannung immer noch ein Strom fließt, .....


Kann ich verstehen, dass du andere bewunderst, die Rechnen können und wissen was Innenwiderstand und Leerlaufspannung ist.

Wie wäre es mal eine Messreihe mit Diagramm vorzulegen dass man optisch/praktisch sieht was passiert?

Solange das nicht vorliegt, ist die Aussage dass es geht genauso wenig bewiesen wie andere.

BikeAir am 25 Mär 2026 19:42:52

Hannus hat geschrieben:.....Ich hab schon immer Leute bewundert, die es schaffen die Naturgesetze so zu verbiegen, das zwischen zwei Batterien mit absolut gleicher Spannung immer noch ein Strom fließt, .....


WoMoMei hat geschrieben:Wie wäre es mal eine Messreihe mit Diagramm vorzulegen dass man optisch/praktisch sieht was passiert?

Solange das nicht vorliegt, ist die Aussage dass es geht genauso wenig bewiesen wie andere.


.........und wo ist Dein Nachweis, das überhaupt Ströme, bei identische Spannung zwischen den Akkus fließen?

Grüße

Gruziwuzi am 25 Mär 2026 19:52:17

fschuen hat geschrieben:... Die geäusserten Bedenken bezüglich BMS, Verkabelung und Innenwiderständen führen ausschliesslich dazu, dass man den maximal entnehmbaren Strom aller Batterien ggfs nicht so ohne weiteres addieren kann, wie das bei der Kapazität der Fall ist.

DAS ist ein valider Punkt, der durchaus Bedeutung hat.
Wenn man z.B. reale 200 A für einen Induktionsherd an einem WR braucht, und dann an eine ältere LiFePO mit 100 A Maximal-Dauerstrom mit einer neueren LiFePO mit 100 A Maximal-Dauerstrom ergänzt, wird sehr wahrscheinlich jedesmal beim Einschalten des Herdes zuerst die neue Batterie wegen Überlast abschalten, und ein paar zehntel Sek. später auch die ältere.
Da muss man beim Maximalstrom schon etwas mehr Luft einplanen als bei einer einzigen großen Batterie.

WoMoMei am 25 Mär 2026 20:03:53

BikeAir hat geschrieben:....
.........und wo ist Dein Nachweis, ....


In einer MySQL Datenbank.

Ich mag nicht immer der erste sein der Mythen widerlegt.

Habe die Hoffnung, dass jemand anders vorzeigt.

Also bist du es?

Gruziwuzi am 25 Mär 2026 20:17:20

BikeAir hat geschrieben:.........und wo ist Dein Nachweis, das überhaupt Ströme, bei identische Spannung zwischen den Akkus fließen?

Ich lege jetzt auch keinen Beweis vor, aber als Elektro-Ingenieur sage ich Euch:

Nehmen wir zwei Akkus mit gleicher Kapazität aber unterschiedlichen Innenwiderständen an (z.B. weil einer schon deutlich älter ist oder Zellen minderer Qualität hat oder einen anderen MOSFET).

- Wenn man die zwei Akkus mit gleicher Spannung im Ruhezustand zusammenklemmt, fließt in dem Moment kein Strom zwischen diesen. Logo.

- Wenn man dann aus diesem Parallel-Pack einen hohen Strom entnimmt, liefert der mit dem höheren Widerstand einen kleineren Strom und wird weniger entladen. Die Pol-Spannung der beiden ist ja immer exakt gleich, da zusammengeklemmt, aber der größere Innenwiderstand macht die Ströme unterschiedlich weil die Zellen intern unterschiedliche Lasten - unterschiedlichen Abstand der äußeren Polspannung zur Ruhespannung - sehen.
Übrigens wird der Stromunterschied mit der Zeit kleiner, weil der SoC auseinanderläuft und dann dem Effekt des untersch. Innenwiderstand entgegenwirkt.

- Wenn man nun die Stromentnahme stoppt, dann haben beide Akkus einen unterschiedlichen SoC, da unterschiedlich viele Ah entnommen wurden, und damit eine unterschiedliche Ruhespannung. Diesen Spannungsunterschied könnte man sofort messen, wenn mann gleichzeitig mit der Last auch die Akkus sofort trennt.

- Klemmt man nun diese Akkus mit unterschiedlichem SoC wieder zusammen (oder trennt sie gar nicht erst), dann werden die Pol-Spannungen zwangsweise gleichgesetzt und von der jeweiligen Ruhespannung weggezogen und es fließt ein Ausgleichsstrom von dem Akku mit dem höheren Innenwiderstand (der hat je den höheren SoC und die höhere Ruhespannung) zum anderen.
Dieser Ausgleichsstrom hat die Stärke:
(Differenz der Ruhespannungen)/(Summe der Innenwiderstände)
Im Zeitverlauf nähern sich dann die SoCs der Akkus an und die Ruhespannungdifferenz und der Ausgleichsstrom nehmen ab.

BikeAir am 25 Mär 2026 20:20:41

Ich habe keine Meßreihen und ich werde auch keine machen, warum auch. Ich habe mit meinen beiden Akkus 100Ah /200Ah in Parallelschaltung überhaupt kein Problem mit Ausgleichsströmen. Beim Kaffee kochen teilen sie sich die Arbeit proportional auf und wenn das vorbei ist haben beide wieder die identische Spannung. Also sollte da am Ende ein paar mA oder gar ganze A als Ausgleich für "was auch immer",über die 30/50qmm Adern laufen, so geht mir das "irgendwo" vorbei.

Als wenn Du Nachweise dafür haben solltest, was ich für nicht möglich erachte, das bei Akkus gleicher Spannung Ausgleichsströme fließen, dann beweise das einfach. Ansonsten bin ich raus aus dem Kindergarten

Grüße

WoMoMei am 25 Mär 2026 20:24:49

BikeAir hat geschrieben:Ich habe keine Meßreihen und ich werde auch keine machen, warum auch. ....


Schön gesagt.
Also beweisen kannst du also nix.

Ruedi1952 am 25 Mär 2026 20:30:29

Wenn ich 200 A ziehen möchte würde ich mit Sicherheiten arbeiten.
Also z.b. zwei Akkus mit 150 A BMS.
Bei uns ein 132 AH Akku mit 200 A BMS und eine Fertiga8130 AH mit 100 A BMS.
Für uns total überkandietelt, wie ziehen ca. 0,3 kW am Tag max.

BikeAir am 25 Mär 2026 20:38:25

BikeAir hat geschrieben:Ich habe keine Meßreihen und ich werde auch keine machen, warum auch. ....


WoMoMei hat geschrieben:Schön gesagt.
Also beweisen kannst du also nix.

Nö, warum auch, Du stellest eine Behauptung auf und andere sollen Dir dann das das Gegenteil beweisen? Was ist das denn für eine Diskussionskultur? :lol:

Grüße

WoMoMei am 25 Mär 2026 20:43:52

BikeAir hat geschrieben:..... Du stellest eine Behauptung auf und andere sollen Dir dann das das Gegenteil beweisen? ...


Okay.
Dann geh doch einfach davon aus, dass ich Dumm bin und was lernen will.

Allerdings will ich auch Beweise sehen und nicht nur heiße Luft hören von mir unbekannten Personen.

Gibt es jetzt ein paar Diagramme?

BikeAir am 25 Mär 2026 20:57:59

WoMoMei hat geschrieben:
Gibt es jetzt ein paar Diagramme?


WoMoMei am 25 Mär 2026 21:07:24

BikeAir hat geschrieben:...


puh....nö... Beitrag #42 in diesem Thread...

Das kann ich so nicht stehen lassen..........

Gruziwuzi am 25 Mär 2026 21:18:43

WoMoMei hat geschrieben:Gibt es jetzt ein paar Diagramme?

Ja, aber keine Messung, sondern eine kleine Simulation mit einem Ersatzschaltbild.
Es zeigt:
- oben ein U-I-Diagramm für den "Akku" mit 10µF Kapatität und 1,0 kOhm Innenwiderstand, obere Kurve ist U, untere Kurve ist I
- unten ein U-I-Diagramm für den "Akku" mit 10µF Kapatität und 1,5 kOhm Innenwiderstand, obere Kurve ist U, untere Kurve ist I
Anfangs haben die Akkus 10V, dann wird der Schalter für eine Zeit lang geschlossen.
Man sieht - wie ich oben beschrieben habe - dass die Ströme erst unterschiedlich sind und sich dann angleichen, und nach Abschaltung der Last ein Ausgleichsstrom fließt.

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