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Schwerer Unfall auf der A 7


allegria am 27 Jul 2007 16:22:17

Das widerfahre einem ja nicht:

Polizei-Bericht Soltau-Fallingbostel (ots) - 26.07. Wohnmobil durchbricht Mittelschutzplanke...
Autobahn 7: Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 7 ist heute Nachmittag zwischen den Abfahrten Schwarmstedt und Westenholz ein Mann tödlich verletzt worden, zwei Personen wurden schwer verletzt, vier weitere erlitten leichte Verletzungen. Der Zustand der zwei Schwerverletzten ist zur Zeit noch kritisch.

Nach jetzigem Stand der polizeilichen Ermittlungen fuhr der Fahrer eines 7,5 Tonnen-Wohnmobils gegen 15.10 Uhr auf der mittleren Fahrspur der dreistreifigen Autobahn 7 in Richtung Hamburg. Circa zwei Kilometer hinter der Rastanlage Allertal platzte an dem Fahrzeug ein Reifen. Hierdurch verlor der 67-Jähige Fahrer die Gewalt über das Wohnmobil. Das Fahrzeug brach nach links aus und erfasste einen auf dem linken Fahrstreifen daneben fahrenden Skoda Oktavia seitlich. Das schwere Wohnmobil drückte den Pkw durch die Mittelschutzplanke in den Gegenverkehr und stürzte hierbei um. Als die beiden Fahrzeuge die Mittelschutzplanke durchbrachen prallte ein auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Hannover fahrender 24-Jähriger mit seinem Audi in das umstürzende Wohnmobil. Der Pkw wurde hierdurch hoch und über die Trümmer geschleudert, kam auf dem mittleren Fahrstreifen auf den Rädern zum Stillstand. Ein hinter dem Audi fahrender VW-Golf-Fahrer konnte den Trümmern gerade noch nach rechts ausweichen, kam von der Fahrbahn ab und blieb mit seinem Pkw auf der Seitenschutzplanke hängen.
Der Aufbau des Wohnmobils riss komplett ab und verteilte sich über die gesamte Fahrbahn, Chassis und Fahrerkabine des Fahrzeuges kamen auf dem Skoda zum Liegen. Der Fahrer des Audi, der aus dem Bereich Bad Driburg stammt, erlitt schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Seine 19-Jährige Beifahrerin wurde lebensgefährlich verletzt. Die Frau aus Paderborn wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Nordstadtkrankenhaus nach Hannover geflogen. Dort kämpfen die Ärzte um das Leben der jungen Frau, die, wie auch der Fahrer, in dem Audi eingeklemmt war und durch die Feuerwehr Schwarmstedt mit schwerem Gerät befreit wurde.
Der Fahrer des Wohnmobils erlitt ebenfalls schwerste Verletzungen. Der Mann aus dem Kreis Osterholz wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Rotenburg (Wümme) geflogen. Die beiden Insassen des Skoda, der 54 Jahre alte Fahrer und seine 49-Jährige Beifahrerin, wurden mit einem Rettungswagen ins Heidekreisklinikum Walsrode gebracht und dort ambulant behandelt. In dem VW Golf wurden der 43 Jahre alte Fahrer und seine 42-Jährige Beifahrerin leicht verletzt.
Durch das umstürzende Wohnmobil und umher fliegende Trümmerteile wurden ein Klein-LKW und zwei weiter Wohnmobile, die in Richtung Hannover unterwegs waren, beschädigt. Glücklicher weise wurden in diesen Fahrzeugen keine Personen verletzt. Für Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme und die Untersuchung durch einen Sachverständigen der Unfallforschung blieb die Autobahn 7 in Fahrtrichtung Hannover stundenlang gesperrt. Es bildete sich ein Stau von mehr als 15 Kilometern Länge. Durch die Sperrung des linken Fahrstreifens in Richtung Hamburg kam es zu Stau bzw. zähfließendem Verkehr auf rund fünf Kilometer Länge.

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jonathan am 27 Jul 2007 16:27:42

Oh, Gott !
Mehr kann ich dazu im Moment noch nicht sagen-mir sträuben sich bei diesem Unfallablauf die Haare!
Werner

Gast am 27 Jul 2007 16:29:01

mannohmannauweiauwei

Leute, fahrt forsichtig, fällt mir dazu ein.

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Gast am 27 Jul 2007 16:33:51

Puh, schrecklich! Echter Horror!

JEFF und GITTE am 27 Jul 2007 16:38:03

DAS IST DER ABSOLUTE HORROR ...

Klausimaus am 27 Jul 2007 17:43:09

Mann oh Mann !
Leute, behandelt eure Reifen äußerst sensibel, prüft häufig den Reifendruck und überladet eure Fahrzeuge nicht. Tauscht Gummiventile gegen Metallventile aus.
Klausimaus

Badyy am 27 Jul 2007 18:09:07

Müsste nen MAN gewesen sein.
Auf anderen Unfallbildern kann man gut die drei Wischer und den Griff dazwischen erkennen.

Gast am 27 Jul 2007 19:02:29

Klausimaus hat geschrieben:Mann oh Mann !
Leute, behandelt eure Reifen äußerst sensibel, prüft häufig den Reifendruck und überladet eure Fahrzeuge nicht. Tauscht Gummiventile gegen Metallventile aus.
Klausimaus


dem kann ich mich nur anschließen. UND: WÄHREND DER FAHRT GEHÖREN BEIDE HÄNDE ANS LENKRAD! Dann kann man noch was machen, mir einer lässigen Tellerhand nicht.

Andre

womo-klaus am 27 Jul 2007 19:12:58


Da fehlen einem erst einmal die Wort....

Gute Besserung von hier aus an die Verletzten :!:

Die Reifen sollten spätestens nach 5-6 Jahren gewechselt werden, egal wieviel Profil dort noch drauf ist.

Denkt dran es ist Euer Leben und Gesundheit....

Klaus
:wink:

PantherHx am 27 Jul 2007 19:52:02

Hallo zusammen,

auch ich habe dort 4 Stunden geduldig im Stau verbracht.
Dieser Bericht und die Bilder des Unfalls sensibilisieren einen schon und ich hatte noch gute 150 Kilometer bis nach hause. Für mich war es nicht nur der längste Stau. Man ist schon wie gelähmt nach einem solchen Unfallereignis und fährt verdammt vorsichtig.
Auch ich kann nur darum bitte, achtet auf einen guten Zustand eurer Fahrzeuge und schaltet auch mal einen Gang runter. (wobei dies bei diesem Unfall wohl nicht ausschlaggebend war!)

Allen noch einen schönen Urlaub und immer gute Fahrt!!!

Herzliche aus dem Weserbergland

Pantherhx

Gast am 27 Jul 2007 20:59:08

... Alptraum & Horror ... den Betroffenen von hier aus mein Mitgefühl und auf hoffentlich vollständige Genesung ...

... zum Thema Reifen und Ventile hier meine Erfahrung aus dieser Woche: habe bei meinem Vergölst-Händler von Gummi- auf Stahlventile umgerüstet ... Kosten: 4 x 7,50 € für die Ventile ... Lohnkosten (gut eine Stunde) ... auf Kulanz ... Begründung: ... das hätten wir eigentlich schon bei der 1. Montage machen sollen ... (Thema wurde hier schon ausführlich behandelt und der ADAC hat diese Empfehlung glaube Ende letzten Jahres propagiert ...)

Aretousa am 28 Jul 2007 00:22:44

Hat unser Reifenhänder beim letzten Reifenwechsel von sich aus und kostenlos gemacht.

LowCostDriver am 28 Jul 2007 09:54:30

Wow, das Bild schockt, gerade wenn man sich den LKW im Original ansieht und sich vermeintlich sicher vermutet.

Wenn ich daran denke, dass uns von auffahrenden LKW, Leitplanken und Brückenpfeilern vorne nur ein bischen Metall und hinten eine 23 Jahre alte Holzkonstruktion schützt...

Bergbewohner1 am 28 Jul 2007 13:33:00

Ist schon schlimm so ein Unfall, mit auch noch Toten und so vielen Verletzten.
Ist schon ungewöhnlich, das das WoMo bei einem Reifenplatzer so stark ausbricht. Braucht natürlich beide Hände/Arme um das Lenkrad ruhig zu halten, bis das Fahrzeug steht.
Habe es mal als Beifahrer bei einem ähnlichen Kastenfahrzeug mit erleben müssen.

reiko am 30 Jul 2007 09:53:23

Hm, wirklich gruselig...

Was macht man eigtl. bei einem Reifenplatzer vorne?

Lenkrad grade halten ist klar, aber dann langsam abbremsen?
Oder voll in die Eisen?

Bergbewohner1 am 30 Jul 2007 18:24:05

reiko hat geschrieben:Hm, wirklich gruselig...

Was macht man eigtl. bei einem Reifenplatzer vorne?

Lenkrad grade halten ist klar, aber dann langsam abbremsen?
Oder voll in die Eisen?

Beim Sicherheitsträning hat man uns gelehrt, Lenkrad nicht verreisen, unbedingt mit beiden Händen festhalten, nicht plötzlich voll in die Eisen, würde die Last auf die Vorderreifen noch erhöhen, langsam abbremsen, bei Heckantrieb einfacher wie Frontantieb, bei Seilzugbremse diese sofort stark anziehen, aber nicht so sehr das Hinterräder blockieren, ist bei Scheibenbremsen hinten so wieso nicht möglich, da Hilfstrommel in der Regel und dann viel Glück das keiner zu dicht heran gefahren ist.

annika2810 am 30 Jul 2007 18:41:31

Ich war bei diesem schrecklichen Unfall dabei!
Es war grausam! Wir fuhren grade von Hamburg nach Hause!
Man sah nur noch eine Staubwolke 50 Meter vor uns!
Sowas schlimmes hab ich noch nie gesehen! Ungefähr 15 Leute liefen nach vorne zum helfen!
Ich glaube das schlimmste für uns Helfer war, dass man dem Jungen der in seinem Wagen eingeklemmt war nicht helfen konnte!
Dieses Bild bekommt man so schnell nicht mehr aus dem Kopf!
Ich kann nur sagen fahrt vorsichtig und haltet den Sicherheitsabstand ein!

Gast am 31 Jul 2007 20:48:43

Erneut ein schwerer Unfall auf der A7. Diesmal hat es einen Wohnwagen erwischt, der wegen einer Reifenpanne auf der Standspur stand. Trotz guter Absicherung ist ein 40-Tonner in das Fahrzeug geknallt.

Der Gespannfahrer und seine 2 Kinder befanden sich hinter der Leitplanke. Somit ist es glücklicherweise bei Sachschaden geblieben.

Stephan

Teufelchen am 03 Aug 2007 14:20:45

Hallo Annika!
Sag mal hats du dne jungen Mann gesehen warst du bei dem am Auto? Bitte um Antwort

Teufelchen am 20 Aug 2007 15:29:27

Hallo!
War jemand der hier angemeldet ist Ersthelfer bei dme Unfall?Wenn ja dnan meldet euch bitte!
Das 19Jährige Mädchen ist nach 3Wochen im Koma auch gestorben!

RaiWo am 21 Aug 2007 09:17:24

Hai!
Bisher konnte ich noch nicht lesen, welcher Reifen denn geplatzt ist. Es müßte doch ein Vorderreifen sein, oder?
Wie alt war eigentlich das WoMo?
CU
Wolf

Gast am 23 Okt 2007 00:07:09

Hi Leute,
ich habe das hier alles heute erst gelesen... und ich habe wieder Gänsehaut, werde auch gleich aufhören weiter zu lesen.

Mir ist bei unserem 1. Womo ein Dethlefft Bj. 02/1994 ein Reifen abgepfiffen, wegen dieser alten Ventile, wie wir später feststellten !
Als ich diesen Pfiff spürte und hörte bremste ich sofort ganz sanft ab aus Tempo 100 und lenkte das Womo sanft nach rechts auf den Standstreifen

innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde hatten wir den Latschen platt und es hörte sich an als wenn ich auf Eisen rollte bis ich zum stehen kam,

aber alles ging gut !

aber jetzt weiss ich, was hätte passieren können ! oh man wie kann man nur so auseinander brechen das ist ja der Horror pur mit solchen vielen Verletzten...

Gute Nacht Marry

Jobelix am 23 Okt 2007 20:45:41

Das Folgende passierte am 12.10. bei uns in der Nähe:
--> Link

Warum passiert das? Alte Reifen? Überladen? Falscher Luftdruck? Beschädigte Reifen durch Bordsteinkontakte oder Auffahrkeile?
Ich für meinen Teil werde in Zukunft noch genauer auf die Reifen schauen.

Geplatzter Reifen verursacht 17 Kilometer Stau

Durch den geplatzten Reifen eines Wohnmobils ist es am Freitag auf der Autobahn 2 zwischen der Auffahrt Güterlsloh/Verl und dem Kreuz Bielefeld zu einem 17 Kilometer langen Stau gekommen. Nach Angaben eines Polizeisprechers erkannte ein Lkw-Fahrer das liegen gebliebene Wohnmobil zu spät und musste zum Ausweichen die Böschung herunterfahren.
Aktuelle Nachrichten - Bielefeld (ddp-nrw). Durch den geplatzten Reifen eines Wohnmobils ist es am Freitag auf der Autobahn 2 zwischen der Auffahrt Güterlsloh/Verl und dem Kreuz Bielefeld zu einem 17 Kilometer langen Stau gekommen. Nach Angaben eines Polizeisprechers erkannte ein Lkw-Fahrer das liegen gebliebene Wohnmobil zu spät und musste zum Ausweichen die Böschung herunterfahren.

Auch ein weiterer Lkw-Fahrer, der auf einem Tieflader einen Lkw transportierte, erkannte das Pannenfahrzeug zu spät. Bei der Vollbremsung knickte der Tieflader ein und der geladene Lkw rutschte auf die Fahrbahn. Schließlich fuhr noch ein Kleintransporter der Post auf den Tieflader auf. Zwei der beteiligten Fahrer verletzten sich bei dem Serienunfall leicht. Die A2 musste in Richtung Bielefeld für sieben Stunden gesperrt werden. Erschwert wurden die Bergungsarbeiten durch eine etwa fünf Kilometer lange Dieselspur an der Unfallstelle. Im Stau stehende Fahrzeuge durften auf der Autobahn wenden und zur Abfahrt Gütersloh zurückfahren. Auf den Umleitungsstrecken kam es zu erheblichen Behinderungen. (ddp).

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