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Liebe Forumsmitglieder,
jetzt brauche ich mal eueren Rat. Ich suche seit langem schon ein geeignetes Expeditionsmobil (Reisen nach Island, Sibirien, China,...geplant) für mich, d.h. Allrad, Untersetzung, Diff.sperre, usw. Ein neues in der Klasse bis ca. 5 to ist nicht möglich, da durch den Modellwechsel alle Hersteller derzeit kein Allradbasisfahrzeug (mit Untersetzung, Diff.sperre, große Wattiefe,...) im Programm haben. Ich habe mich daher auf dem Gebrauchtmarkt umgesehen und folgendes Fahrzeug entdeckt: Bucher Duro 6x6 Gebrauchtfahrzeug, 100.000 km, Allradantrieb 110 kW (150 PS), Diesel, Automatik, Erstzulassung: 06/98, Klimaanlage, weiß, Link hier: --> Link Jetzt mein Problem: mir sagt der Name Bucher Duro 6x6 überhaupt nichts. Lediglich im Netz steht, dass das eine schweizer Firma ist, die Militärfahrzeuge herstellt. Habt ihr nähere Informationen über Servicestellen? Was für eine Maschine ist denn da eingebaut? Auch wenn es unwahrscheinlich ist: kennt ihr jemanden, der ein Fahrzeug dieser Firma hat (Referenzen, Erfahrungen?)? Was würdet ihr mir raten? Abwarten bis die Basisfahrzeughersteller (z.b. Iveco) ein Fahrzeug mit Allrad anbieten? Oder zuschlagen und kaufen (wenn nach Besichtigung auch die anderen Bedingungen erfüllt sind)? Klar, die letzte Entscheidung muss ich selbst treffen. Aber was würdet ihr tun? Euere Meinung ist mir echt wichtig! Herzlichen Dank im voraus. Habe die Ehre Gogolo Hallo Gogolo,
Glückwunsch, da habt Ihr Euch ja echt was vorgenommen. Den Link zum Foto kann ich leider nicht öffnen. Freunde von uns haben Russland,China, Nepal und Indien gemacht. Habe einen tollen Film davon auf CD-Rom. Nur mal zu China: Da musst Du einen staatlichen Guide im Fahrzeug mitführen, ihn angemessen übernachten lassen und verpflegen und, der chinesische Staat kassiert für ihn € 600,00 pro Tag. Das Fahrzeug was unsere Freunde hatten war eigentlich ganz simple. Ein 0/8/15 LKW mit einem Bürstner-Wohnwagen oben drauf geschraubt. Vielleicht sollte ich Euch in Kontakt bringen, wenn Du magst. Jeff Dies nur mal so als Info. Danke, Jeff, für den Hinweis. Aber ich möchte doch etwas "Gescheites". Zum jahrelang rumbasteln habe ich keine große Lust.
Außerdem muss das Fahrzeug eine Wattiefe von mehr als 1 Meter haben wegen der Durchquerung diverser Flüsse im isländischen Hochland. Nochwas: mir pressiert es nicht, denn ich habe noch ein paar Jahre zu arbeiten. Ich bin jetzt 57 und möchte mit ca. 60 Jahren aufhören. Habe also keine Zeitnot für irgendwelche Entscheidungen. Aber wenn dieses Fahrzeug wirklich supergut ist, dann würde ich schon vorher zuschlagen. Gut, wenn ich dann mit dem Fahrzeug einen Tripp durch Deutschland/Italien/Frankreich mache, dann bin ich schon etwas "überequipt". Aber zwei WoMos kann ich mir nicht leisten... Habe die Ehre Gogolo Für so einen Tripp könnten wir uns auch begeistern.
Übrigens, hier deren Fahrzeug. Nachdem ich mir nicht sicher bin ob der Link funktioniert - hier die Anzeige mit Bild und ein verkürzter Link:
--> Link Habe die Ehre Gogolo [mod="Dirk"] Bilder gelöscht - bitte an das UrhG denken![/mod] Hallo gogolo,
vor allem die Ausstattung ist toll. Andererseits sind 100 TEUR für ein 10 Jahre altes Fzg. mit 100000 km auch ganz schön proper. Relativ preiswerte Expeditionsmobile bietet der baden-württembergische Hersteller Woelcke an, unter anderem auch mit Bucher als Basis, hier z. Bsp.: --> Link Im Vergleich zu dem Gebrauchtfahrzeug, das Dir vorschwebt, sind die Woelcke-Mobile spartanisch ausgestattet. Aber bei einem Grundpreis von 78 TEUR ist ja noch genügend Luft für individuelle Ausstattung (die dann auch dem aktuellen Technik-Stand entspricht), bis die 100 TEUR erreicht sind. Viel Erfolg jedenfalls, blackjoe Der Duro ist was ganz was feines...allerdings auch sehr exclusiv und wird momentan eigentlich nur noch vom Militaer gekauft.
In China (oder sonstwo am ? der Welt) bekommst du dafuer nicht mal die einfachsten Ersatzteile, das wird in Deutschland schon schwierig. Von irgendwelchen Bucher/Mowag-spezifischen Bauteilen ganz zu schweigen. Fuer Sibirien und China waere fast was russisches zu empfehlen ...allerdings braucht man dafuer dann auch jedes Ersatzteil das man kriegen kann :D Wenn ich sowas machen wollte, dann wohl auf MAN oder IVECO 4X4 LKW Basis ...allerdings hab' ich auch einen 2-er Fuehrerschein Hallo,
also rein wegen der Ersatzteilversorgung würde ich am ehesten auf Basisfahrzeuge von Iveco, MB oder MAN zurückgreifen. eventuell noch Brembach ( technik von Iveco ). Der Unimog ist extrem tauglich, im Falle von Reparaturen allerdings wegen der extrem aufwändigen Technik heikel. Gleiches gilt für Kleinserien oder Hersteller wie Igelhaut die 4x4 nachrüsten ( Sprinter/Iveco) Am weitesten verbreitet ist bei den aktuellen Fahrzeugen der MAN L2000 als 4x4. Bei älteren die Luftgekühlten Magirus vom THW bzw. die Langhauber. L2000 mit geländetauglichem Aufbau beginnen bei ca. 100.000€ gebraucht, Magirus schon bei ca. 25.000€ Unimog sind oft auch schon ab 25.000 zu bekommen. Hier eignen sich aber nur Fahrzeuge mit langem Radstand, da sonst die Wohnkabine doch sehr eng ist. Das sind dann meist BW U1300. Alternativ und billig sind noch IFA mit Nato bzw. NVA Kabinen drauf. Die Ausbauten sind aber dann meist Eigenbau. Gut zum schauen ist auch UNICAT bzw. --> Link und die Berichte von Klaus g unter --> Link Für mich käme aktuell nur ein Luftgekühlter Magirus 170D11 4x4 in Frage. Am besten mit Doppelkabine und Durchgang zum Koffer. Für den bekommt man von Afrika bis China überall Teile und er kann auch überall repariert werden. Was den Verbrauch angeht bewegt man sich auf der Straße bei ca 18-22l, im Gelände bei bis 50l je 100km. Da für uns bereits jetzt feststeht, daß wir, nach dem Abi der Tochter, Asien mit dem Womo umrunden, habe ich mir dazu auch schon einige Gedanken gemacht.
Fazit: - es wird definitiv kein Auto, was mehr kostet, als in den Reiseländern eine ganze Stadt im Jahr verdient. Das schafft zu viel Abstand und weckt unnötige Begehrlichkeiten. Das Plus an Komfort wird zum Minus an Sicherheit. - es wird ebenso sicher kein Auto mit irgendwelcher Elektronik. Bei meinem derzeitigen Womo kann ich die Batterien, den Anlasser, die Lichtmaschine und das Zündschloß ausbauen - und kann trotzdem weiterfahren. - was in unseren Breiten als Schrott aufgekauft und weit nach Osten geschafft wird, sind gleichzeitig die Fahrzeuge, für die ich auch in Vietnam oder bei den Tschuktschen ein Ersatzteil bekomme. Oder zumindest eher, als für eine Schiki-Miki-Kiste....... - ich unterstelle einmal: da, wo ich bisher ohne Allrad und ohne Dif-Sperre herumgefahren bin, traust Du Dich selbst mit so einer super-Allrad-Kiste gar nicht hin. :D Was ich damit (eigentlich) sagen will: die Leute, die dort leben, haben keine hochtechnischen Allradwunder - die haben zu 99% nur Schrott - und kommen trotzdem zurecht. Für die Straßen und Wege, die man fahren wird, braucht man so ein Fahrzeug also gar nicht. Das Einzige, was mal passieren kann, ist, daß man sich irgendwo festfährt. Aber braucht man dafür ein Wüsten-Sumpf-Gletscher-taugliches 100.000 Euro Auto? Ich glaube, 2000 Euro für eine gute und lange Seilwinde sind vollkommen ausreichend. Damit ausgerüstet, ist man für die zu erwartenden Probleme, ausreichend versorgt. (oder willst Du vollkommen die Wege verlassen und quer durch den Wald fahren???) Ich selbst bin noch unentschlossen - entweder kaufe ich einen Unimog U 1350 oder U 1500 - oder ich stecke das Geld in meine alte Kiste um sie entsprechend umzurüsten. (einen Motor, wie er im Unimog 413 verbaut war, hab ich schon drin) schaun mer mal....... :wink: Mit so einem GAZ hatte ich auch mal geliebaeugelt.
Nach intensiver Recherche aber ganz schnell wieder vergessen ...die Dinger scheinen nicht laenger als ca 30.000 km zu halten, bevor der komplette Antriebsstrang neu faellig wird. @Dirk Ich denke, Allrad darf's schon sein. Im ganz normalen Schlechtwegeverkehr landet man doch schnell mal am weichen Strassenrand oder in einer "Pfuetze" die sich bei naeherer Betrachtung als Teich herausstellt ...da jedesmal die Winde nehmen zu muessen koennte die Reise nicht unerheblich verlaengern. Aber das super-duper Wuesten-Sumpf-Gletscher taugliche Fahrzeug ist fuer Regionen/Strecken gedacht, die man alleine und ohne Hilfe fuer Notfaelle sowieso nicht bereisen sollte ...fuer "Reisen" definitv overkill und wiegesagt ..."Expeditionen" macht man nicht alleine, bzw sollte man nicht. Zuerst recht herzlich Dank für euere bisherigen Meinungen/Kommentare.
Ich denke auch, dass ein 6x6-Fahrzeug - insbesondere wenn es sich um einen relativ unbekannten Hersteller handelt etwas überzogen sein dürfte. Hinzu kommt, und das wiegt in meinen Augen am schwersten, dass ein weltweiter Service nicht gewährleistet ist (besonderen Dank an Eileen!). Ich werde also das "Schnäppchen" nicht nehmen! 7,49to ist auch ein wenig viel, mir hat so 5 to vorgeschwebt...mit zuschaltbaren Allrad und Untersetzung sowie Diff.sperre. Allrad und Untersetzung brauch man einfach in Island wegen der Flußdurchquerungen, der Lava und der Aschefelder. Hinzu kommt noch eine notwendige Wattiefe von ca. 1m. Ich denke, ich mache zweierlei: Einmal warte ich ab, was die namhaften Hersteller (insbes. Iveco) bei ihren neuen Modellen zum Thema (zuschaltbaren) Allrad bringen. Wahrscheinlich muss ich hinsichtlich der Wattiefe und Bodenfreiheit ohnehin aufrüsten lassen, damit die Elektronik keinen Schaden nimmt. Sollte es dazu kommen ist für mich ein Allrad-Iveco-Bimobil mit der absetzbaren Kabine 365 meine erste Wahl! Ein Neufahrzeug wäre mir halt am liebsten. Zum zweiten werde ich nach wie vor die einschlägigen Gebrauchtangebote verfolgen ob hier nicht ein Schnäppchen zu machen ist. Insgesamt ist mein voraussichtliches Ausgabenlimit für ein derartiges Fahrzeug bei ca. 110K Euro. Wenn dann aber das Idealfahrzeug vor der Tür steht, dann hoffe ich nicht, dass ich wieder sämtliche (guten) Vorsätze über Bord schmeisse. Weitere Kommentare und Meinungen werden von mir recht dankbar aufgenommen. Habe die Ehre Gogolo Hallo Gogolo,
habe auch die Ehre. Hab gerade mal in dein Profil geschaut und gesehen das du einen Hano AL28 hast. Daher geh ich mal davon aus, das du auch im Gelände fährst und den Allrad/Bodenfreiheit auch brauchst bzw. weisst was man damit machen kann. Nur beim AL28 setzt der kleine Diesel da einige Grenzen. In der von dir angestrebten Klasse mit bis 5t kenn ich aktuell kaum Fernreisemobile die auch geländetauglich sind bzw. eine Wattiefe von mehr als 50cm zulassen. Da wirst du nur MB Sprinter / Iveco Daily mit Iglhaut 4x4 finden die deine beschriebenen Anforderungen nicht erfüllen können. Gerade beim furten von Flüssen sollte die Bodenfreiheit ( also Reifengröße) dann entsprechend groß sein. Ein riesiges Problem der neuen ist allgemein die gerade im Geländeeinsatz sehr empfindliche Elektronik. Bei den alten Landys bzw. Magirus hab ich nach einem Fußbad ( war doch etwas tiefer wie gedacht ) einfach den Ablaufstopfen gezogen und gut, dahingegen streikt bei eigentlich jedem modernen Fahrzeug danach das "intelligent" unter dem Sitz verbaute Steuergerät. Auch mit den einfachen Reparaturen wird es bedeutend schwieriger. Das kann man selbst bei den MB "G" merken. Die alten waren echte Geländewagen, die neuen haben auch oft wg. Elektrik,Turbo,.... gestreikt. Auch die Wattiefe von 1-1,2m ist mit einer Beriefung im Format 12,5x20 oder 14,5x20 realistisch. Daher meine vorliebe für die "ollen" Magirus/Iveco 170D11. Wenig Elektrik, kräftiger Motor mit solidem Antriebsstrang und Platz für eine annehmbar große Kabine. AUch wirkt er optisch wie ein Fernreisemobil und nicht wie ein "Luxusschlitten". Da hat Dirk mit seinen Sicherheitsbedenken teils sicher recht. Auch ist die Spritqualität gerade bei den neuen Fahrzeugen immer wieder ein Thema. Einen für europäischen Diesel konzipierten CommonRail kannst du in etlichen Ländern gar nicht ohne einen mehrstufigen Kraftstofffilter bewegen. Es sei denn du bist geübt im zerlegen von Hochdruckeinspritzungen. Was Neufahrzeuge angeht muss es jeder selbst Wissen, gerade bei Fernreisemobilen ist der Wertverfall wg. der meist sehr individuellen Ausbauten und den Blessuren im Geländeeinsatz in den ersten Jahren sehr hoch. Schreib doch mal was du genau planst und was alles mit soll. Wie lange willst du unterwegs sein, wieviel Personen reisen und wie groß soll die autarke Reichweite sein? Je nach deinen Reiseplänen sprengen u.U. dann schon nötige Tankvolumen, 2-4 Ersatzräder, Sandbleche, Winde und ein mobiles Beipack in Form von Enduro oder ATV deine angepeilten 5t. Wie schon gesagt, in ein paar Jahren werde ich zu arbeiten aufhören und als Privatier durch die Weltgeschichte ziehen. Dazu brauche ich ein geeignetes Fahrzeug, in dem wir (meine Frau und ich) uns auch ein paar Monate im Stück aufhalten können.
Reisepläne (habe ich genug, mir wird es in der Pension sicher nicht langweilig!): Es ist ja nicht so, dass wir nur solche "extremen" Sachen machen wollen, sondern auch mal ganz gerne in Deutschland und Europa herumzigeunern werden. Als Fernreisen sind geplant: Island (mein Lieblingsland, für 3 Monate im Sommer - vielleicht fahre ich auch noch öfter nach Island), dann auf MarcoPolos Spuren (wahrscheinlich eine organisierte Fahrt mit perestroika-tours) über Iran, Usbekistan nach China und über Mongolei und Sibirien und Ural wieder zurück. Dann plane ich noch eine komplette Mittelmeerumrundung (wenn es die politischen Verhältnisse in Nah-Ost zulassen). Es soll also ein Fahrzeug sein, das einer eierlegenden Wollmilchsau nahekommt. Einerseits auch für ganz normale europäische Straßen, dann auch für Flußdurchfahrten, Lava, schlechte Straßen, Sumpf. Wie gesagt, Wattiefe ca. 1 Meter, mit Furten in Island habe ich ausreichend Erfahrung (Der Hano hat 30 cm Bodenfreiheit, die haben ausgereicht). Dieseltank ca. 150 Liter (+ 3-4 Kanister), Wasser ebenfalls ca. 150 Liter. 2 Ersatzräder auf Felgen. Kein Motorrad oder ähnliches (das hatte ich am Hanomag mit dabei). Für das neue Fahrzeug wäre für mich ein Iveco mit zuschaltbarem Allrad, Sperren und Untersetzung die erste Wahl. Bevor der Ausbau beginnt, ist da sicher noch eine "Kur" bei Iglhaut notwendig. Und eine Absetzkabine von Bimobil ist auch deshalb genial, damit ich ohne die kabine, d.h. "mit leichtem Gepäck" doch mal einen schwierigeren Offroad-Ausflug machen kann. Auch bei Reisen in Europa kann ich die Kabine irgendwo stehen lassen und dann mit dem Basisfahrzeug in die belebten und verstopften Innenstädte von Metropolen fahren und bekomme auch einen normalen Parkplatz. Ich hoffe nur, dass ich lange gesund bleibe um mir meine Pläne und Träume nach 40 Jahren Berufsleben (und damit vollem Pensionsanspruch :D )zu erfüllen. Habe die Ehre Gogolo Hi Gogolo,
Ich habe in 2 Jahren ähnliches vor und stand auch vor diesen Problemen so wie du sie schreibst. Dann ist mir mein kleiner Gelber "zugelaufen" :D
Der Steyr ist ein grunderliches Fahrzeug (7,5to) hat keine Lötstelle Elektronik und fast alle Ersatzteile von MAN sind passend. Ich wünsch dir viel Glück das du dein Traummobil findest und drück dir alle Daumen :) Hallo Gogolo. Als Basisfahrzeug ganz interessant wäre evtl auch der 817er Mercedes Benz wie ihn die Bundeswehr fährt. Depotüberholte Fahrzeuge gibt es schon ab 8000 Euros. Der LKW hat ne Sechszylindermaschine mit 160PS. Allrad und Sperre hinten. Die Technik ist relativ simpel und da du eh noch etwas Zeit hast kannst du dir ja nen Aufbau nach Wunsch bauen lassen und kommst wahrscheinlich immer noch billiger weg wie mit dem Bucher. Hallo Gogolo,
ich kann mich meinen Vorrednern nicht unbedingt anschliessen. Der Preis für dieses Fahrzeug ist keineswegs überzogen und ein bisschen handeln kann man ja noch. Die Kabine ist immerhin von Action mobil. Das sind mit die bessten. Und das Auto mit Baujahr 98 ist ja geradezu neu. Das mit der Ersatzteilversorgung ist sicher ein Problem, aber im NEpal bekommst du auch keine TEile für nen Unimog oder MAN. Muss man sich mühsam aus Europa schicken lassen, also machts irgendwie keinen Unterschied, oder? Noch mal zum Preis: Allein die Fenster wüeden dich gut 10000€ kosten. (Ich weiß wovon ich rede, hab ja gerade meine Kabine bei Bocklet bestellt) Viele Lothar hallo ,
falls jemand ein sehr gutes bucher duro 6x6 fahrgestell sucht , kann ich ihm ggf. weiterhelfen ... netten "knuffi" Hallo Gogolo,
ich stelle für "später" ähnliche Überlegungen an. Ich tue mich allerdings etwas schwer mit dem Gedanken, mir ein ausgewachsenes Expeditionsmobil auf einer LKW-Basis zu kaufen. Inzwischen bin ich soweit, dass es eher ein ausgebauter Kastenwagen von einem Individualausbauer wie Dopfer, CS oder HRZ wird. Den Sprinter bekomme ich bei Bedarf mit dem entsprechnenden Fahrwerk und in der Langversion ist auch für längere Aufenthalte ausreichend Platz für 2 Personen. An das Teil kann unterwegs kommen was will. Da werden sie überall geholfen :D Roman Auf einer Messe habe ich es jetzt gesehen - das ultimative Basisfahrzeug für meine Reiseträume. Es ist der neue 5,5to Iveco mit permanentem Allradantrieb. Allerdings werde ich nicht die Doppelkabine, sondern die Einfachkabine nehmen. Und das Ganze mit einer Kabine von Bimobil. Dieses Jahr erfolgt die Detailplanung und nächstes Jahr wird dann bestellt - so Gott will.
Habe die Ehre Gogolo
hallo ja, das würde mir auch gefallen kommt dir dann wohl auch auf gute 60t oder so ... aber du weisst was du hast damit lg g
Das Basisfahrzeug kommt mich - so wie ich es haben möchte - lt. aktueller Iveco-Preisliste leider auf rd. 72T. Aber das ist mir egal, ich verwirkliche damit meinen Lebenstraum und außerdem ist das nicht mein Geld, das ich ausgebe, sondern das Geld meiner Erben (denen dann nicht mehr so viel übrigbleibt wenn ich mal "abtrete" :D ) Habe die Ehre Gogolo Hallo Gogolo,
du hattest ja schon 100 k€ als real genannt ( egal woher das Geld kommt, ich gebe dir da völlig recht ). Aber kostet das abgebildete "Nacktfahrzeug" wirklich 70 k€ ?? Das erscheint mir sehr hoch . Fragende Blicke ... Ich bin am Anfang auch erschrocken als ich die Preisliste auf der HP von Iveco gesehen habe. Mit ein paar "unverzichtbaren" Extras (z.B. größere Reifen, Diff.sperre Vorderachse, Schwingsitze für Fahrer und Beifahrer, Klimaanlage,...) bin ich dann bei diesem Preis von 72T angelangt. Beim Kontakt mit Bimobil wurde mit auch schon der Preis für den Aufbau genannt: ca. 40-45T (abhängig von meinen "Sonderwünschen"). Jetzt muss das Wünschenswerte mit dem Möglichen in Einklang gebracht werden. Gottseidank hat meine "Finanzministerin" schon das grundsätzliche grüne Licht gegeben.
Habe die Ehre Gogolo Tolles Fahrzeug, ich würde dir trotzdem raten die Ratschläge von Dirk noch mal zu bedenken. Was glaubst Du wie lange es dauert bis du in Sibirien ein Steuergerät für den Iveco bekommst wenn dein neues Mobil Mucken macht. Da hilft Dir die ganze Garantie nichts. Du stehst und wartest. Außerdem wirst Du niemanden finden, der den Fehlerspeicher auslesen kann um dir zu sagen welches Bauteil defekt ist. Ich kann mir gut vorstellen, das du in einigen Ländern auf unserem Globus keine Chance hast einen Elektronikfehler beheben zu lassen. Da hilft dann nur noch einen Mechaniker(sorry heißt ja heute Mechatroniker) einfliegen zu lassen.
Ließ dir das mal durch --> Link Für so einen KAT oder für einen Unimog findest du auch am Polarkreis "Spezialisten" und Ersatzteile. Abgesehn davon geht an so einem Fahrzeug nur das kaputt, was du selbst kaputt machst. Alle Verschleißteile kündigen sich rechtezeitig an. Wenn irgend ein Lager den Geist aufgibt ist meist noch ne halbe Weltumrundung drin bevor nichts mehr geht. es gibt auch keine Elektronik die den Motor abschaltet nur weil ein Temp.Sensor falsche Werte liefert. Egal für was Du dich entscheidest, mein Neid wird Dich verfolgen. :D Ich hab mir auch fest vorgenommen das Geld meiner Erben in einen 6x6 oder besser 8x8 zu investieren. Abgesehen davon. Wenn Du in Deutschland auf einem SP an einer Kurtherme halt machst, dann bist Du mit nem KAT1 der Chef. :D. aus München *ächz*
ist halt schon mächtig teuer aber der 4x4 iveco ist auch ein gewaltiges auto hab mir eben das prospekt geladen respekt ... da hast du dir ja wirklich was tolles vorgenommen ... wünsche alles gute zur verwirklichung ... lg g
hallo wahrscheinlich hast du recht aber was heisst das für die praxis? nimmst für den osten ein gazelle fahrgestell, für afrika einen renault master und für europa einen sprinter? kann ja auch nicht sein, oder ... lg g edit: oder du nimmst gleich so einen ... --> Link ;-)
Das mit den Schwingsitzen wuerde ich mir nochmal ueberlegen. Auf normalen Strassen sicherlich ein Komfortgewinn ...auf schlechten Strassen (oder gar im Gelaende) schwingst du nur noch brutal auf und ab und verlierst jegliches Gefuehl fuer das Fahrzeug. Das ist nicht nur unkomfortabel, sondern sogar regelrecht gefaehrlich. Ich hab' meine Schwingsitze auf den schlechten irischen Strassen stillegen muessen....vor lauter am Lenkrad festklammern um die Schwingung zu "bremsen", bin ich ein paarmal fast aus der Kurve geflogen. Auf jeden Fall nur Schwingsitze kaufen, die sich einigermassen einfach verriegeln lassen.
Das natürlich nicht, aber wenn Du einen MAN oder UNIMOG ohne Elektronik hast, dann kann Dir warscheinlich auf der ganzen Welt irgend ein Schlosser das Teil wieder zum laufen bringen. E-Teile sind meist (wenn auch gebraucht) schnell zu besorgen. Ich habe vor Jahren selbst gesehen wie ein Phillipino einen MAN Diesel am Strand zerlegt hat und das Teil mit einer selbstgebauten Kopfdichtung und ein paar passend gemachter Lagerschalen wieder zusammengebaut hat. Motor lief nach einer Woche wieder wie ein Uhrwerk. Ich sag nur GEIL...genau meine Kragenweite. Von sowas träum ich schon lange. Leider macht meine Regierung da nicht mit. Von wegen irgendwelcher Finanzierungslücken :D aus München
Danke für den Hinweis - der kommt in meine Feinplanung hinein. Ganz ohne Schwingsitze möchte ich nicht fahren, denn bei meinem alten Hanomag hatte ich durch die Starrsitze in Island mir beinahe einen Bandscheibenvorfall zugezogen. Habe damals dann ganz schnell luftgefederte Schwingsitze eingebaut, bei denen man das Körpergewicht einstellen konnte. Habe die Ehre Gogolo Guten Abend,
ich spielen mit den gleichen Gedanken, leider habe ich noch ca. 20 Jahre zum spielen. Folgendes Fahrzeug habe ich mir schon zweimal auf Messen abgeguckt : --> Link Der Preis liegt bei ca. 120.000 €. MB Fahrgestell und schön uns solide Verarbeitet. Schöne , Thomas hallo
ich denk mal du hast in anbetracht der investitionshöhe eh lange genug in diversen foren dazu rum gestöbert da gibt es eine menge toller ideen und toller selbst gebauter fahrzeuge solche wie die da: --> Link und andere ... das monster von oben würde auch eher hohe betriebskosten verursachen denke ich hier noch ein link zu einem foto: --> Link eckdaten soweit mir bekannt: selbstkosten rund 500.000,- 1800PS (später auf 1200PS reduziert) strasse rund 100lt/100km sand bis 250lt/100km 2000 liter tank geschwindigkeitsbegrenzer auf 185km/h (reifen) rechnerische höchstgeschwindigkeit ca 250km/h eigener begehbarer maschienenraum hydraulik ladebordwand und hier der link zu einer kurzen story über die karre ist nett zu lesen ... --> Link lg g Ich habe nicht den Eindruck, das Gigolo Minenfelder passieren will , oder alleine in Afghanistan die Südregion erleben will.
Somit sind all die ( TOLLEN ) 8x8 ( 99x99) kaum interessant. Für geführte Touren nach Asien tut es da bestimmt auch weniger Technik. Viel SPass beim planen, Gigolo. Würd ich auch mal gerne .... Na, geführte Touren wird der Gogolo wohl denke ich eher nicht machen.
Ansonsten kann ich Dir nur raten: Tu es einfach, schiebs nicht auf. Bedenke, es kann jeder Tag, jede Stunde, jede Minute die letzte sein. Klingt pathetisch, ist aber so. Das Totenhemd hat keine Taschen!!! Hallo Gogolo ,
zu so was kann man Dir nur gratulieren , wenn alles im Schuß ist , denn für den Preis "muß ne alte Oma lange für stricken". Ich würde einen Spezialisten hinzuziehen und alles mit dem gemeinsam gründlich anschauen , z.B. kompletten Lebenslauf deses Teils checken.Je nach dem , wo das gute Teil schon unterwegs war und was es schon hinter sich hat , kann es auch schon ganz schön mürbe sein und Du wirst nie mehr froh damit. Wie gesagt , am besten gibst Du einem Profi ein paar Euro und schaust es dir ganz genau an , bevor Du es kaufst. Was es hat und was es kann, ist nicht alles. Sorry , ich hätte wohl von Anfang an das Thema lesen sollen . LG.Peter @ Gogolo
Einige der Vorposter haben schon gesagt was ich auch denke. So wenig Technik wie möglich, so viel Technik wie unbedingt nötig. Ein Frage bewegt mich, die aber bestimmt nicht provokant gemeint ist. Warst du schon mal außerhalb der Zivilisation unterwegs? Island ist immer noch Zivilisation. Was ich meine, ist in Ländern wo "Mechaniker" nicht mehr zur Verfügung haben und auch mit mehr nicht umgehen können als mit Hammer, Meißel, Schraubenzieher und einem Schweißgerät? Ich musste mal z.B. in Libyen in einer Oase einen Geländereifen auf Alufelgen "montieren" lassen. In der Zeit als die mit einem Vorschlaghammer auf der Felge herumgetrommelt haben, fiel mir die Elektronik ein. Ich hatte nachher während der restl. Zeit dort im Sand immer wieder daran denken müssen. Als einmal beim zuschlagen einer Türe die Zentralverriegelung von selbst zumachte, war ich schon nicht mehr soo überrascht. Da braucht es nicht viel und du musst die Kiste stehen lassen wo sie gerade steht oder liegt, wenn dir was einige 100 KM vom nächsten erreichbaren Wasser/Dorf entfernt passiert, kämpfst du nur mehr um dein Leben. Das Fahrzeug kannst inzwischen vergessen. Auf unserer ersten Reise im Sand hatten wir einen großen Unimog dabei, wir waren froh als wir den los wurden. Der hat uns nur aufgehalten und der konnte selten dort fahren wo wir noch leicht drüber kamen. Zu schwer, zu unbeweglich, zu langsam. Das Ding hat sich nur eingegraben. Bitte überlege dir gut so viel Geld nur für einen Traum hinzulegen. Probier sowas erst mal aus, bevor du in die Vollen gehst. Dort wo Zivilisation greifbar ist kommst du auch mit was kleinerem leicht aus und du bist beweglicher. Einen Toyota Pick up z.B. kann dir auf dem ganzen Afrikanischen, Kontinent, in Asien, in Australien, im nahen Osten in jedem Dorf/Kral jemand reparieren wenn es einer der alten Sorte ohne Elektronik ist. Warum da einer auf Renault kommt ist mir schleierhaft. Das wäre mein Rat, wenn du darin noch keine Erfahrung haben solltest. Du verstehst sicher was ich damit sagen will. Sollte es dein Traum sein so ein Ding einfach zu fahren, auch wenn du es nicht brauchst, dann könnte ich dich verstehen. Servus Rider Hallo Rider,
du hast wegen der Reparaturmöglichkeiten sicher recht, wenn du sagst "wo wenig Technik wie möglich, so viel wie unbedingt nötig". Ich hatte einen alten Hanomag - wer die Dinger kennt, weiss wovon ich spreche - Baujahr 1973, teilsynchronisiertes Getriebe, keine Servolenkung, alles mechanisch .... und auf jeder Reise ist was kaputt gegangen. Sicher, man (ich) habe alles wieder reparieren können, aber lustig was es stellenweise nicht, was da alles passiert ist. Wenn ich da z.B. an den Lagerschaden im Getriebe mitten im isländischen Hochland denke, die Druckluftbremse in der Wüste kaputt gegangen ist,... Darum habe ich bzw. meine Frau (die bei jeden Zwangsaufenthalt gemeint hat, wir können nun gar nicht mehr weiterfahren) und ich beschlossen, dass dieses "Weltreisemobil" ein Neufahrzeug wird und individuell unseren Bedürfnissen angepasst wird. Und ein klein wenig Luxus wollen wir uns im Alter auch gönnen. Übrigens: wir/ich sind nicht nur in Island rumgegurkt, sondern auch mal von Tunesien über Algerien durch die Sahara nach Mali, weiter nach Burkino Faso bis nach Togo. Aber das war schon Ende der siebziger Jahre. Ich kenne also auch Gegenden mit wenig Zivilisation aus eigener Erfahrung. Leider hatte ich zwischenzeitlich nicht mehr soviel Zeit, solche zeitintensiven Sachen zu wiederholen. Dies wird aber jetzt dann (in rd. 50 Monaten) alles nachgeholt - so Gott will. Ziel: maximal nur 3 Monate im Jahr zuhause zu sein - Rest: Reisen, Reisen, Reisen,.... Habe die Ehre Gogolo dann hast du ja schon einen super Überblick was da so los ist, denn in diesen Ländern ist wohl wenig besser geworden in der letzten Zeit.
Bei deinem Investitionsvolumen würde ich mal hier schauen: --> Link mir was schönes aussuchen, vorher eine gute LKW Werkstatt suchen, die Kiste von Grund auf restaurieren und dann einen Tischlerausbau machen lassen. Das wird teuer und du hast immer noch ein altes Fahrzeug, stimmt, aber eins für das du überall Teile bekommst und wenn kein Teil, dann kann man dir überall auf der Welt die Kiste wieder zusammenflicken. Von Innen kann man auch einen alten Polizei oder BW koffer vom Feinsten ausrüsten, das deine Frau sich alle zehn Finger schleckt. Aber egal wie du es auch machst, du machst eins schon mal richtig: Du erfüllst dir deinen Traum!!!!!!!!!!!!!!!!!! Matthias hab hier eines für Dich, oder hast Du schon eins im Auge :) ist aber nur zum anschauen, habe ich unterwegs gesehen an der Autobahn, damit kommt man bestimmt aus jeder Wasserpfütze raus :D Na und noch eins gefunden heute in Rinteln....geile Teile oder ??? :wink: Weiß jemand wofür die Räder, die jetzt in der Luft hängen (Bild uni01.jpg) gut sind? Kann man die Räder herunterlassen und aus dem Fahrzeug einen Doppelachser machen? ja das sind schlicht und einfach seine Ersatzräder, weil der da in der Wüste herumfährt :)
andere Expeditionsmobile die größer sind haben die hinten drann oder auf dem Dach :wink: hast aber Recht, sieht im ersten Moment sehr exotisch aus :D Danke Marry,
hätte ich auch drauf kommen sollen. Moin, Gogolo,
Iveco als Basis, why not. Alternativ würde ich über eine MAN Allrad-Basis oder ähnl. von Mercedes nachdenken. Und für den Auf- und Ausbau würde ich mich vertrauensvoll an Bocklet in Koblenz wenden (--> Link oder --> Link). Dürfte vom Preis-Leistungsverhältnis her das beste sein, was derzeit so auf dem Markt zu bekommen ist. |
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