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Hallo alle Fans des Nordens oder solche die es noch werden... :D Ich fange nun doch endlich an, unseren Reisebericht von unserem Skandinavienurlaub 2007 hier einzustellen. Leider kann ich nicht alle Bilder mit einfügen :cry: , aber ich denke für den ersten Eindruck reichen diese auch! Weitere Infos und Hinweise zu meinem Foto-Album am Ende des Berichtes. Viel Spaß und ich hoffe ich habe nichts wichtiges vergessen. aufi geht´s.........her damit 8) 1. Tag (Fr., 03.08.07) Ostseeheilbad Großenbrode am Fehmarnsund Früh Morgens ging die Fahrt bei herrlichem Sonnenschein in Richtung Ostsee los. Da unser bekanntes Motto lautet: "Der Weg ist das Ziel", war mittags schon Schluss mit der Fahrerei und wir fanden einen schönen Stellplatz in der Nähe des Hafens von Großenbrode. Bei Sonnenschein radelten wir über die Fehmarnsundbrücke nach Burg und genossen hier einen leckeren Eisbecher. Der Radweg ist sehr gut ausgeschildert und befahrbar. Achtung: die Fehmarnsundbrücke ist nichts für empfindliche Radfahrer, die keinen Wind vertragen können... Abends genossen wir noch einmal die deutsche Küche und die deutschen Preise in einem Restaurant. Später erhielten wir dann noch musikalische Unterhaltung von einer Live-Band, die in der Nähe spielte uns aber überhaupt nicht störte. In voller Vorfreude auf den ersten richtig langen Skandinavienurlaub schliefen wir ein. Infos zum Stellplatz von Großenbrode hier unter der Rubrik Urlaub --> Linkßenbrode.de 2. Tag (Sa., 04.08.07) Ostseeheilbad Großenbrode – Öresundbrücke – Bastad (S) Heute morgen hatten wir uns den Wecker auf 07.30 Uhr gestellt, eigentlich nicht so unsere Art im Urlaub ! Aber wir wollten heute unsere längste Urlaubsetappe des Hinweges bewältigen. Es klappte wunderbar: passend in Puttgarden am Fähranleger, Fährfahrt nach Rødby und dann die weiter Fahrt über die Öresundbrücke. Preis für ein 7-Meter Womo und 2 Personen: Vogelfluglinie + Öresundbrücke 139,- € Das Wetter war so schön und so suchten wir uns einen schönen Rastplatz in der Nähe der Örsesundbrücke. Dies war doch nicht so einfach und da die Beschilderung nicht ganz eindeutig war. Aus diesem Grund hier die GPS-Daten (…..). Der Rückweg war nämlich ganz einfach und schnell … so ging die Fahrt auf der Europastraße in Richtung Göteborg weiter. Aber am frühen Nachmittag waren wir schon wieder abgefahren und sahen schon mit Vorfreude die schwedische Westküste bei Bastad. Leider hatten wir noch keine schwedischen Kronen und so mussten wir das Parkentgelt auf dem Wanderparkplatz (Stellplatz ?!) bei „Hov Hallar“ mit zwei Euro begleichen. Hier kann man wirklich sehr schön wandern und die Seeluft genießen. Leider hatten wir die freundliche Parkplatzdame nach einer Übernachtung auf dem Parkplatz gefragt und deutete uns an, dass dies nicht erlaubt sei. Gleichwohl sahen wir einige schwedische Womo`s, die sich am Rand schon „Übernachtungsfertig“ aufgestellt hatten. Ich denke wie überall galt auch hier die Regel: Camping verboten – Übernachten doch erlaubt. Aber wir wollten jedem Ärger aus dem Weg gehen, waren jedoch schon genug gefahren und suchten bei Kattvik den Campingplatz auf und konnten hier für umgerechnet 11,- € eine Nacht verbringen. Abends wurde natürlich der Grill angeworfen und die leckeren deutschen Bratwürstchen genossen. Ein Abendsparziergang bei einem herrlichen Sonnenuntergang rundete diesen Tag dann ab. Infos zur Öresundbrücke gibt unter --> Link Infos zum Wanderparkplatz „Hov Hallar“ unter über den Scandlines-Reiseführer - --> Link 3. Tag (So., 05.08.07) Stellplatz beim Schloss Baldernäs (S) Heute morgen konnten wir unter der Markise frühstücken. Die Sonne schien schon so herrlich, so dass ich der 10-Tage-Wetter Prognose nun schon vertraute. Nach dem Frühstück ver- und entsorgten wir nochmals auf dem Campingplatz und weiter ging die Fahrt nicht Richtung Inlandvägn (Rv 45) Richtung Norden. Kurz vor der Europastraße fiel mir dann doch noch ein, dass ich den Verschluss des Wassertanks auf der Entsorgungsstation hatte liegen lassen. Also zurück und nochmals durch das schöne Bastad gefahren… Dies kostete uns fast eine Stunde dieses herrlichen Tages. Danach ging es dann doch noch weiter. Am Badeplatz Skottsjö (WoMo Süd Schweden S. 62) machten wir unsere erste Rast. Ein herrlicher Platz zum picknicken, schwimmen, Boot fahren oder Übernachten, denn ein Verbotschild hatten wir nicht gesehen. Aber die Straße lag auch direkt daneben, so dass es etwas lauter sein konnte. Eine angedachte Wanderung zu den Verteidigungsstellungen bei Parsetjärn musste wegen Unpassierbarkeit des Weges leider ausfallen. Beim Schlosscamping Baldernäs fanden wir einen schön ruhigen Übernachtungsplatz und zahlten hierfür gerne 50 Skr. Dort genossen noch vier andere Wohnmobile die Ruhe und wir anschließend den Spaziergang durch den Schlosspark. Das Schloss und seine Liegenschaften liegen direkt auf einer Halbinsel des Laxsjös. Die Sonne blieb uns den gesamten Tag erhalten und so konnten wir auch das Abendessen in freier Natur genießen. 4. Tag (Mo., 06.08.07) Der Traum von einem Stellplatz in Nusnäs (S) Wieder konnten wir draußen Frühstücken und dann weiter zu unserem bislang schönstem Stellplatz (in erster Reihe an einem See) fahren. Die Anfahrt war zwar sehr holperig, aber diese „Pisten“ waren wir ja von den anderen Skandinavienurlauben schon gewohnt. Obwohl wir sehr langsam fuhren, konnten wir eine Staubwolke hinter uns dann doch nicht ganz vermeiden. Und dann kam er auch schon in Sicht: Einfach nur ein Traum von einem Stellplatz < erste Reihe direkt am See > unter schattenspendenen Kiefern und super das ganze bei super Wetter…. und für umgerechnet etwas mehr als 4,- € - einfach unglaublich. Der Entschluss stand sofort fest. Hier bleiben wir einen weiteren Tag. Nachmittags fuhren wir dann mit dem Rad noch zum Werksverkauf der Dalarna-Pferde – Werkstatt. Hier konnte man nicht nur die handgefertigten Holzpferdchen kaufen, sondern auch den Stellplatz bezahlen. Als wir wieder am Stellplatz waren, mussten wir wegen der Wärme – wer hätte dies gedacht – doch erst einmal in den See springen. Das Bad war so schön, dass wir abends nach dem Essen nochmals in das kühle Nass sprangen. [albumimg]2152[/albumimg] 5. Tag (Di., 07.08.07) Ein Ruhetag am Stellplatz in Nusnäs (S) Diesen sonnigen Ruhetag verbrachten wir mit schwimmen und mit zwei Kajakfahrten. Wobei die zweite Fahrt schnell beendet werden musste, denn der Flicken von der ersten Fahrt hielt die Luft wohl doch nicht so gut im Boot. Aber das machte uns heute nichts aus, bei solch einem Wetter konnten wir auch gut schwimmen gehen. So verbrachten wir einen schönen Ruhetag und den Kiefern im Schatten und lasen in unseren Büchern. [albumimg]2164[/albumimg] 6. Tag (Mi., 08.08.07) Etwas Kultur in Östersund (S) / Jamtli-Museum Der Weg führte uns weiter über den Inlandsvägn (E 45) nach Norden bis zur Seepromenade von Östersund. Am frühen Nachmittag legten wir hier direkt am Ufer eine Kaffeepause ein und dann ging es von hier zu Fuß ins Jamtli-Museum. Hier wurde uns das frühere Leben sehr anschaulich vorgeführt wurde. Insbesondere die Bewohner der Häuser und der Arbeitsstätten waren sehr real verkleidet und freundlich. [albumimg]2165[/albumimg] [albumimg]2166[/albumimg] Zudem war das Wetter wieder super freundlich und ein Außenthermometer zeigte 27 Grad an. Eigentlich viel zu warm für einen Museumsbesuch, aber wir hatten heute so schon sehr viel gesehen. Weiter fuhren wir zum Aussichtspunkt und bestiegen hier einen Holzaussichtsturm, von dem man wirklich eine guten Rundumblick hat. Dort waren auch mehrere Wanderwege ausgeschildert. Anschließend fuhren wir zum Campingplatz Frösö, der wirklich toll lag. Da wir keinen Strom brauchten konnten wir in erster Reihe – mit einem ungestörten Blick zum Wasser stehen. [albumimg]2167[/albumimg] 7. Tag (Do., 09.08.07) Eine Wanderung bei Östersund / Storuman (S) Heute Nacht wir doch einen Regenschauer, aber morgens hörte es dann wieder auf. Trotzdem wollten wir einfach im Bett liegen bleiben, denn wir hatten mit schlechtem Wetter gerechnet. Aber dann machte ich doch noch die Womo-Tür auf und siehe da: Es war richtig warm ! Also Campingstühle raus holen und draußen in Ruhe frühstücken. Frisch gestärkt versuchten wir es erneut mit einer Rundwanderung. Diesmal aber fuhren wir wieder zu dem Aussichtsturm und entschieden und für die blaue (4,5 km lange) Rundwanderung. Bei super Wetter wurde es wirklich eine sehr schöne Waldwanderung. [albumimg]2168[/albumimg] Danach fuhren wir gegen Mittag weiter. Nach nicht einmal 300 km waren wir am „Free-Camping Platz“ kurz vor Storuman an. Der Platz war wirklich so ausgeschildert und außer das es dort an einigen Stellen etwas „schräg“ ist – ist es ein schöner kostenloser Stellplatz in der ersten Flussreihe. Insgesamt gesellten sich noch zwei andere Womo-Besatzungen und ein Bootsbesatzung (Pkw mit Bootsanhänger) zu uns. Camping im Boot geht auch… [albumimg]2169[/albumimg] [albumimg]2170[/albumimg] 8. Tag (Fr., 10.08.07) Ein sonniger Tag in Nordschweden / Storforsen Wir hatten bei dem Flussrauschen herrlich schlafen können und wachten sehr gut erholt auf. Bei Sonnenschein genossen wir das Frühstück und setzten dann unsere Fahrt in Richtung Norden. Unterwegs hielten wir diesmal bei den größten Stromschnellen in Europa, den Storforsen. Diese liegen an der Rv 374 und sind bereits ab dem Inlandvägn ausgeschildert. Riesiger Parkplatz (Camping verboten) und dann ging es zu Fuß in diese herrliche Naturlandschaft. [albumimg]2171[/albumimg] [albumimg]2172[/albumimg] Das war ein einmaliges Erlebnis, so etwas hatten wir zuvor noch nicht gesehen. Man durfte ganz nah ohne Absperrung an sie heran und überall durfte man herumspazieren oder picknicken oder baden oder an den Feuerstellen grillen, einfach spitze. Hier ließen wir uns dann jede Menge Zeit, picknickten ausgiebig direkt neben den tosenden Stromschnellen. Danach wanderten wir noch ein wenig die schönen Wege entlang und steuerten zurück zum Womo, um gemütlich weiterzufahren. Am „schwedischen“ Polarkreis hielten wir noch einmal an, um ein Foto zu machen. Dann ging es weiter zu einem sehr einsamen Übernachtungsplatz inmitten einer grünen „Wildnis“. Dieser lag an der „Geisterstadt“ in der Nähe von Jokkmokk. [albumimg]2173[/albumimg] 10. Tag (Sa., 11.08.07) Nationalpark Abisko in Nordschweden Heute Morgen war der Wind doch etwas kalt und wir mussten uns zum Frühstück eine Jacke anziehen. Danach fuhren wir weiter auf unserer Rv 45 in Rtg. Kiruna. Doch vorher wollten wir einen Abstecher in das Eishotel machen. Die Ausstellung war wirklich sehenswert, obwohl doch eiskalt. Gut war, dass wir einen Kälteponcho bekamen. [albumimg]2174[/albumimg] Wir machten einen kurzen Tankstopp in Kiruna und fuhren weiter nördlich bis nach Abisko. Hier wanderten wir schöne 3,5 Stunden und hatten anschließend vor, auf dem Wanderparkplatz hinter dem Bahnhof zu übernachten. Doch als wir zurück kamen und gerade eine Erzbahn an uns vorbei fuhr suchten wir lieber das Weite. Ca. 10 km in Richtung Narvik fanden wir dann einen Rastplatz, der zwar schon gut mit norwegischen Wohnwagen voll stand, aber noch ein Plätzchen für uns hatte. Es war ja auch schon nach 20.00 Uhr und wir wollten hier ja nur schlafen… die Norweger hatten sich hier offensichtlich in Schweden mit besonderen Getränken eingedeckt und feierten den Abend bei einem Lagerfeuer vor den Wohnwagen. Uns störte es überhaupt nicht und sie standen auch mit uns morgens auf… so schlimm konnte es dann wohl noch nicht gewesen sein. Interessante Informationen zum Nationalpark Abisko findet ihr hier: --> Link 11. Tag (So., 12.08.07) Der erste Tag in Norge / auf den Vesterålen (N) Nach einem Frühstück am Fluss ging die Fahrt wieder zurück zum Wanderparkplatz bei Abisko. Das Wetter war so schön und wir wollten noch mal den Nationalpark erkunden. Diesmal gingen den Naturstig am Fluss aufwärts und dann durch ein Moorgebiet zurück. Die Wanderung war kürzer und so konnten wir schon bald unsere Reise fortsetzen. Ehe wir uns versahen waren wir schon im schönen Norwegen. Als wir die Grenze passierten fühlten wir uns gleich heimisch. Wir fuhren noch ein gutes Stück auf der E 10 und waren schon auf den Vesterålen. Hier suchten wir uns einen See (Osvolldalen) und schon war der Abend gerettet. Die Berge, das Wetter, die Aussicht und dann noch alleine am See… [albumimg]2162[/albumimg] Kontakt zur Turisteninformation Vesterålen bekommt ihr hier: --> Link So nun ist erst einmal Schluss, der nächste Teil kommt morgen --- hoffe ich zumindestens --- [albumimg]2163[/albumimg] Alles Gute und vielleicht bis morgen 12. Tag (Mo. 13.08.07) Andenes / Die Wal – Safari Unser Privatsee hatte sogar eine Frühstücksbank und so bestaunten wir bei warmen Brötchen das Wolkenspiel an den Lofoten-Bergen und die Aussicht über den See. Danach fuhren wir weiter nach Andenes. Hier kamen wir über ein sehr schönes Teilstück der Vesterdalen und vor allem bei herrlichen Wetter. An der Info-Station der Wal-Safari erklärte man uns, dass alle regulären Touren ausgebucht sind und wir nur die Tour um 17.00 Uhr – ohne Führung buchen könnten. Wir schlugen sofort zu, denn wer weiß wie morgen das Wetter wird. … wir hatten natürlich recht… es war unbeschreiblich schön, auch die Fotos können dies nicht wieder geben, was wir erleben durften. Die drei Wale oder war es ein und derselbe waren super phantastisch, …. und und … Wir kamen auf ca. 10 – 15 Meter an die riesigen Säugetiere heran und sahen auch jeweils die Schwanzflosse abtauchen … so etwas Schönes hatten wir in der freien Natur noch nicht gesehen. 13. Tag (Di., 14.08.07) Die Hurtigroute Heute Morgen hatten wir totalen Regen und es stürmte auch noch recht heftig. Aber wir freuten uns nur darüber, dass wir die Wal-Safari bereits gestern bei schönem Wetter besucht hatten. So blieben wir noch etwas länger im Bett liegen und mussten dann doch das erste Mal in diesem Urlaub im Womo frühstücken. Dann ging die Fahrt das erste Mal in diesem Urlaub südwärts, wir waren so zu sagen auf dem Rückweg. Nachdem wir in Sortland nochmals Proviant und Diesel aufgefüllt hatten fuhren wir nach Stokmarknes, um hier das Hurtigrouten-Museum zu besichtigen, denn dieses wurde in einem Reiseführer als ein unbedingtes muss angepriesen. Wir sahen auf den Weg dorthin bereits ein Hurtigrouten-Schiff und Marina fiel ein, das es bestimmt direkt dort anlegen würde. So wollten wir uns auf jeden Fall die Ankunft der Hurtigroute anschauen. Es war auch ein Erlebnis. Wenn man das Schiff, das täglich jeweils nach Süden und Norden die Bevölkerung von Norge versorgt, so einlaufen sieht. Es sieht so klein aus, aber ist es nicht. Das Beladen und Entladen war schon ein Schauspiel für sich, aber dann wollen wir auch die Geschichte der Hurtigroute erleben und besuchten das Museum. Es zeigte zwar eindrucksvoll die Geschichte der Hurtigroute, aber ein unbedingtes Muss ist wohl nur für Museumsliebhaber. So fuhren wir weiter der Sonne entgegen. Denn diese zeigte sich erneut und entfaltete ihre volle Kraft. Wir entschieden uns, in Taen eine Rast zu machen und wenn es uns dort gefiel auch zu bleiben. Der Platz lag zwar nicht ganz schön wie der in Andenes, aber dafür hatte eine Picknickbank mitten in der Sonne und von dort hatten wir eine herrliche Aussicht. 14. Tag (Mi., 15.08.07) Auf den Lofoten Heute frühstückten wir das letzte Mal mit Blick auf die Lofoten, denn heute wollten wir ja auf diese Inselgruppe selber fahren. Vom Fährhafen Melby ging es über das Wasser zu den Lofoten. Anschließend waren wir endlich auf den Lofoten und schon der erste Rastplatz war einfach nur herrlich. Eigentlich hätten wir an jedem Platz anhalten und fotografieren müssen, aber auf den Fotos kommt der Eindruck und die Gegend sowie so nicht so rüber und wir wollten ja noch etliche Ziele ansehen. Zuerst schauten wir uns den Badeplatz Kallestranden an und dies bei herrlichem Sonnenschein. Danach fuhren wir zum Venedig der Lofoten genannt Henningsvaer. Nach einigen Kilometern kamen wir zu unserem Übernachtungsplatz Eggum an. Super, herrlich astrein… besser geht es nicht mehr. Die Aussicht war nur herrlich und es gab sogar einen Wanderweg zum Leuchtturm. Diesen schafften wir wegen dem Schwierigkeitsgrad nicht ganz. Aber trotzdem war es eine schöne drei Stunden Wandertour. Abends gab’s noch leckere Spargelcremesuppe und dann bestaunten wir noch einen sehr sehr sehr schönen Sonnenuntergang (genau um 22.00 Uhr !). Nun fing es aber auch an zu regnen, doch auch diesen schönen Urlaubstag konnte uns keiner mehr nehmen. Hier noch zwei Fotos vom schönen Stellplatz von Eggum 15. Tag (Do., 16.08.07) Wikinger-Museum in Borg / Solvagen u Reins Heute Morgen wurden wir von dem stürmischen Wind und den mähenden Schafen geweckt worden. Die Schafe suchten offensichtlich auch Schutz am Womo, denn selbst sie ruckelten am Womo. Danach besorgten wir uns noch frischen Wasser an dem super langen Wasserschlauch des wunderbaren Stellplatzes. Dann fuhren wir ein paar Meter weiter in Richtung dem Wikinger Museum von Borg. Hier nahmen wir sogar an der deutschen Führung teil und diese war sehr gut. Leider begann es dann zu regnen und wir holten die Schirme. Danach wanderten wir zum Schiffsanleger und besichtigten einen Nachbau eines Wikingerschifes. Nach knapp 2 Stunden Kultur ging es weiter in Richtung Süden auf den Lofoten. An einem schönen Stellplatz machten wir Pause, aber auch hier pfiff der Wind zu doll, so das wir im Womo den Kaffee genossen. Dann wollten wir noch wandern, am Stellplatz von Solvagen war eine Übernachtung wohl möglich, hätte aber unverschämt gewirkt. So versuchten wir uns an der Wanderung zum „Blick über die Lofoten“ und hätten es trotz Klettersteig wohl auch geschafft, wenn es nicht angefangen hätte zu regnen. So kehrten wir lieber wieder um, obwohl wir nur noch ca. 20 Meter vom Ziel entfernt waren – das hörten wir jedoch erst wieder am WoMo. Danach suchten wir gerade einmal noch die südlichste Stadt  auf und waren hier auch sofort wieder weg, denn nicht einmal der Campingplatz war den Namen wert. So stellten wir uns zu vier anderen Womos direkt am Hafen von Reins. Der Blick über die Lofoten oder die abgebrochene Wanderung - hier noch zwei Fotos 16. Tag (Fr., 17.08.07) Blick über die Lofoten Teil II / Eggum Der Hafenlärm weckte uns und da es nachts wieder regnete, dachten wir schon, dass es mit der Wanderung Teil II zum „Blick über die Lofoten“ nicht klappen würde. Doch das Wetter klarte etwas auf und es regnete nicht mehr, so stand der Entschluss nach dem Frühstück schnell fest. Wir wollten es nochmals wagen. So schafften wir auch heute den 2ten Klettersteig und dachten nun könnten wir dahinter auf die Stadt Solvagen oder die Lofoten blicken. Doch wir waren entweder noch nicht weit genug geklettert oder wir mussten uns nur umdrehen, denn dann hatte man auch eine phantastische Fernsicht. Eigentlich wollten wir noch weiter wandern und schafften auch noch eine kleine Ebene bis zum zweiten See, aber dann kam wieder Nebel und Sprühregen auf. So drehten wir erneut um. Nach fast 3 Stunden wandern waren wir dann aber auch froh wieder am Womo zu sein. Danach fuhren wir nach Ramberg und machten dort unsere Pause. Hier hätte man schön am Sandstrand spazieren gehen können, aber wir waren doch zu k.o. Anschließend fuhren wir in das kleinste Fischerdörfchen der Lofoten. Es heißt Nusfjord und ist als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen. Da waren die Bewohner pfiffig, denn sofort verlangten sie 30,- NOK Eintritt p.P. Aber es lohnte sich und so waren wir nicht böse. Abends fuhren wir zu unserem Lieblingsplatz auf den Lofoten. Der Stellplatz am Meer bei Eggum. Diesmal wehte der Wind nicht so doll, aber dafür roh es etwas unangenehm. Machte uns alles nichts aus, denn wir schauten in unsere Bücher und abends wanderten wir noch eine Stunde zum Wasserfall. Das Beste – man hörte nur die Schafe und die Brandung des Meeres. Zusatzfotos 17. Tag (Sa., 18.08.07) Das norwegische Festland / Rago-Nationalpark Heute Morgen schellte der Wecker doch arg früh, aber wir wollten ja die Fähre von Solvaer nach Skutvik bekommen. So standen wir kurz nach 06.00 Uhr auf und hatten nach einer Stunde Fahrzeit das Glück, dass wir die 09.00 Uhr Fähre (es kamen nach uns nur noch zwei Pkw`s auf die kleine Fähre) bekamen. So schaukelten wir zwei Stunden über das Meer und kamen kurz vor 11.00 Uhr wieder am norwegischen Festland an. Anschließend besichtigten wir noch die Felsritzungen (Rentier – „Look across the river !“) bei Tomnesvatn. Danach begann die Tunnelstrecke auf der E 6 Richtung Süden (Fauske). Auf der E 6 konnte man heute sehr gut fahren, denn es war wenig Verkehr. So waren wir bereits gegen 14.30 Uhr auf dem Wanderparkplatz Laksholo im Rago-Nationalpark. Hier hörte es heute dann auch das erste Mal auf zu regnen und schnell waren unsere Wandersachen ausgepackt und wir erklommen den Berg. Heute war es jedoch eine sehr matschige Angelegenheit, naja hier hatte es offensichtlich auch sehr stark geregnet. Über eine Hängebrücke kamen wir schließlich zum Storfossen und machten vor dem ersten richtigen norwegischen Wasserfall eine Trinkpause. Nach fast 3 Stunden Wanderung waren wir wieder am Womo und wir suchten uns einen Stellplatz am Fluss. 18. Tag (So., 19.08.07) Eine Wanderung zum Gletscher Heute Morgen schliefen wir aus und wunderten uns, das Wasser im Fluss war weg. Gestern noch die Wanderstiefel am Fluss sauber gemacht, heute kein Wasser….irgendwo musste es wohl offensichtlich gestaut worden sein… Gestärkt fuhren wir weiter Richtung Süden. Hier mussten wir das Saltfjell überwinden. Es ging ohne Ende nach oben und dann kam eine sehr schöne und lange Hochebene. Hier hätte man – mit genügend Gas zum Heizen – auch wunderbar über Nacht stehen können. Parkbuchten und riesige Parkflächen gab es ohne Ende. Hier war auch das Polarsirkel-Center untergebracht. Es war doch etwas imposanter als das Gegenstück in Schweden. Wir machten noch einige Fotos und fuhren dann weiter. Gegen kurz vor 14.30 Uhr waren wir schon auf dem Parkplatz am Svartisen-Gletscher. Hier verwirrte uns das Abfahrtschild doch etwas, aber dafür schnackten wir mit einem anderen deutschen WoMo-Pärchen, welches gerade auf dem Weg zu den Lofoten war. Doch um 16.00 Uhr fuhr dann das Boot zum nördlichen Bootsanleger des Svartisvatnet. Von hier aus konnten wir zu Fuss über einen ungewöhnlichen Felsweg in Richtung der Gletscherzunge wandern. Von dem Panaroma – Balkon hatte man wirklich einen super Ausblick auf den Gletscher. Der zweitgrößten Gletscher Norwegens hat uns doch wirklich imponiert. Auf dem Rückweg fing es dann doch etwas doller an zu regnen und wir waren froh, dass wir die Regensachen dabei hatten. Natürlich als letzte bestiegen wir das Boot, dass uns zurück brachte. Auf dem Parkplatz – mit direktem Seeblick – durften wir für 30 NOK übernachten. Ein sehr schöner Übernachtungsplatz. 19. Tag (Mo., 20.08.07) Der Laksforsen Heute früh wurden wir mit Regen und Nebel am – ansonsten grünlich schimmernden – Svartisen-Gletscher See geweckt. Es nieselte weiter und wir ließen uns richtig viel Zeit beim Frühstücken. Die ersten Touristen waren schon längst mit dem ersten Boot zum Gletscher gefahren, als wir so langsam Abreisestartklar waren. Macht ja nichts, zuvor verabschiedete sich das nach Norden fahrende WoMo-Pärchen aus Potsdamm (?!). Wir wünschten uns gegenseitig viel Spaß und gutes Wetter. Danach ging die Fahrt weiter auf der E 6 Richtung Süden. Doch dafür konnten wir an einer Tankstelle extrem günstig tanken ( für 9,69 NOK = 1,21 € ) im Vergleich zum letzten Tankstopp für 1,34 € gerade zu geschenkt. Nachmittags kam die Sonne und wir entschlossen uns für eine Kaffeepause am Laksfossen. Hierbei handelte es sich um eine sehr rauschende und schöne Stromschnelle und wir meinten beide, dass wir diese bereits einmal mit den Kindern gesehen haben. Eine ausgiebige Sonnenpause auf dem Felsen kam uns sehr gelegen. Übernachtet wurde an einem Stellplatz am Fluss von Namsen. 20. Tag (Di., 21.08.07) Ein unerreichbarer Wasserfall und die Ruine bei Steinvikholm Heute wollten wir uns den Wasserfall Formofoss anschauen, aber da hatte jemand etwas dagegen. Ein Holz-Stapel-Fahrer und ein fast beladener Holzzug versperrten uns den Weg. Der Zug stand komplett über der Straße und so kehrten wir um. Vorher machten wir jedoch ein schickes Foto von dem Stapler-Fahrer. Wir entschieden uns für den schönen Stellplatz von Steinvikholm. Hier durfte man für 50 ,- NOK übernachten und wir standen wirklich sehr gemütlich alleine. Erst wurde nochmals Kaffee gekocht und dann die Burg Ruine besichtigt. Abends genossen wir die Einsamkeit. Fortsetzung folgt.... ... aber erst Morgen :D Mensch Klaus,
super Bilder, nett mit Text unterlegt... Traumhafte Tour :!: :!: Wahnsinn der Bericht, danke :!: Ich warte auf die Fortsetzung. Finde den Bericht auch klasse :top:
Da werden Erinnerungen wach. An vielen Orten waren wir dieses Jahr (und früher) auch. Eigentlich schade, dass der Bericht jetzt durch Kommentare unterbrochen ist. Vieleicht kann Dirk diese ja zum Schluss des Berichts rausnehmen und am Ende einfügen. :) 21. Tag (Mi., 22.08.07) Eine höhenmeterreiche Wanderung / Magalaupet Heute morgen schauten wir uns die Festungsanlagen von Hegra an. Die begehbaren Tunnel, die Schützengräben und die Geschütze waren wirklich erschreckend. Obwohl wir die Festung bereits einmal mit den Kindern angesehen hatte, war sie wieder beeindruckend. Dann fuhren wir weiter Richtung Oppdal. Kurz danach machten wir halt am schönen Magalaupet (eine Engstelle in einem Fluss mit Wahnsinns Wassermassen). Die Sonne schien uns auf den Pelz und auf unsere Kaffeetassen und da beschlossen wir spontan, das wir an diesem schönen Fleckchen Feierabend machen. Also fuhren wir einige Meter weiter zum Magalaupe Campingplatz. Sehr schön am Fluss gelegen, klein und familiär(sogar deutschsprachig) <und so erfuhren wir von einer schönen Wandertour, die wir wohl sonst nicht erfahren hätten und auf ging es….Wanderschuhe an und ab die Post….und was für eine. Steil bergauf immer weiter und weiter> das war zwar total anstrengend, aber traumhaft schön….So eine Aussicht vom Graurfjellet einfach unbeschreiblich. Zwei Stunden hatte der Aufstieg gedauert und als wir zurück am Womo waren. 22. Tag (Do., 23.08.07) Der Peer-Gynt-Vegn Diesmal konnten wir schon am frühen Morgen draußen in der Sonne frühstücken. Wir genossen die Sonne, den Fluss und den frischen Kaffee. Als letztes verließen wir den Campingplatz und freuten uns auf den besonderen Weg. Dies sollte wieder ein ganz besonderes Erlebnis werden und dann schien heute auch mal wieder die Sonne. Der „Peer-Gynt-Vegen“ wartete auf uns Nach dem Passieren der „Boom-Schranke“ (60,- NOK / 7,50 €) waren wir im Reich der Trolle und der Weite… ein ganz anderes Norwegen… Der erste See, der uns auch als Stellplatz gefiel, war leider besetzt und so suchten wir weiter. Aber dann nach 10 km kamen wir einen kleinen See und waren hire ganz für uns alleine. Danach genossen wir die Sonne, den See, die Weite und Stille und natürlich Marina`s frischen Kaffee. Nach dieser Stärkung schlüpften wir wieder in unsere Wanderstiefel und ab ging es mit einem lustigen Lied in die Weite des Peer-Gynt-Vegen. Uns steckte jedoch noch die Wanderung von gestern in den Beinen und trotzdem schafften wir auch unseren Hausgipfel und nach mehr als 2 Wanderstunden waren wir wieder am Wohnmobil. Hier genossen wir noch etwas die Ruhe und Weite am See, doch dann wurde es recht früh schon frisch… kein Wunder… wir waren ja auch etwas höher. Die Bilder können die tatsächlichen Eindrücke überhaupt nicht wieder geben und wir hatten eine Fern-/Weitsicht… Norwegen kann so schön sein.... 23. Tag (Fr., 24.08.07) Lillehammer und sein schönes Freilichtmuseum „Maihaugen“ Mit einer Jacke konnte wir an unserem Privatsee im „Troll-Reich“ frühstücken. Die Sonne kam dann doch immer kräftiger heraus und zeigte uns die herrliche Landschaft in seiner schönsten Form. In aller Ruhe fuhren wir dann das letzte Stück vom Peer-Gynt-Vegen in Richtung Lillehammer. Wir freuten uns schon sehr auf dieses Freilichtmuseum, denn wir hatten noch gute Erinnerungen. Deshalb konnten uns auch die Parkkosten in Höhe von über 6,- € nicht weiter schocken. Bei Super-Sonnenschein betraten wir das Freilichtmuseum „Maihaugen“ und mussten zuerst einmal zur Kenntnis nehmen, dass es keine geführten Touren durch das Freilichtmuseum mehr gab. Glücklicherweise trafen wir sofort eine deutsche Reisegruppe, die eine eigene „Maihaugen-Führerin“ hatte. Wir schlossen uns unauffällig an und lernten wieder einige neue Sachen über das frühere Leben auf einem „Großbauernhof“, das Schulleben und die Kirchenkultur. Danach erkundeten wir das Museum auf eigene Faust. Nach einer kleinen Nachmittagsrast mit einem Zuschauer – einem Eichhörnchen – nahmen wir uns die Einrichtungen und die Architektur der Norweger ab 1956 vor. Wir konnten zwei Häuser von Innen besichtigen und die anderen Häuser leider nur von außen. Anschließend besuchten wir noch Lillehammer – oder eine Nachbildung – von 1920. Hier wurde ein kompletter Straßenzug nachgebildet und wir konnten einige Häuser von Innen sehen. Es war sehr schön und detailgenau nachgestellt worden. Das richtige „Leben“ kam auch hier durch die Museumsmitarbeiter in Uniform oder in der damaligen Kleidung. Über Hamar fuhren wir dann noch bis zum Campingplatz von Tangen. Ein kleiner Durchgangsplatz der unverschämt teuer war. Aber wir standen schön mit Blick aufs Wasser und wollten auf keinen Fall weiter fahren. 24. Tag (Sa., 25.08.07) Ein sonniger Tag in Fredikstad (N) Die Sonne begleitete uns über Oslo bis nach Fredrikstad – unserem heutigen Etappenziel. Der Campingplatz Fredrikstad war alles andere als typisch, aber wir wollten auf keinen Fall weiter fahren, denn die Sonne war viel zu schön und wir kannten die schöne Stadt ja bereits… Doch zuvor genossen wir den Kaffee in der Sonne und die Ruhe. Danach schauten wir uns die Sehenswürdigkeit „Gamlebyen“ (Altstadt) und die Kongsten-Festung an. Wieder einmal brauchten wir in Norwegen für solch eine Sehenswürdigkeit keinen Eintritt bezahlen, in Deutschland einfach undenkbar. Wer hätte noch gedacht, dass wir abends nochmals den Grill anwerfen konnten. Alles in allem – dies war wieder einmal ein gelungener Urlaubstag, wie die anderen Tage auch schon. 25. Tag (So., 26.08.07) Wieder in Schweden / Schärenküste bei Lysekil Nach eine kurzen Fahrt über die schöne Svinesundbrücke waren wir schon wieder nach Schweden eingereist. Leider gab es den Souvenirladen an der Brücke nicht mehr und so bekamen wir diesen Urlaub keinen Troll mehr mit nach Hause. In Strömstad suchten wir die Supermärkte auf. Tatsächlich hatten sie auch sonntags auf und wir kauften für 15,- € einige Kleinigkeiten ein. Auch getankt wurde dort und zwar für billige 1,06 €. So schafften wir auch die letzten KM unserer heutigen Etappe bis nach Lysekil an der schönen schwedischen Schärenküste. Hier erwartete uns neben einem sehr starken Wind auch ein schönes Wanderparadies. In den Schären wanderten wir von einer Top-Aussicht zur Nächsten. Die Segelboote hatten ihren Spaß an dem Wind und nach 2 Stunden Wind um den Ohren waren wir froh im Womo zu sitzen und uns unseren Übernachtungscampingplatz zu suchen. In der Nähe fanden wir einen schönen Platz und wir durften uns einen Platz – in der Nähe der Dauercamper direkt am Wasser aussuchen. Im Vergleich zu deutschen Campingplätzen waren die 16 € - natürlich ohne Strom sogar preiswert. Aber die Saison war hier auch schon zu Ende. Wir genossen noch eine Stunde die Sonne und die Aussicht aufs Wasser und dann verzogen wir uns ins warme Womo. 26. Tag (Mo., 27.08.07) Ein windiger Tag in Bastad (S) Wir konnten noch draußen frühstücken, aber als wir dann wieder unterwegs in Richtung Süden waren, kam eine dunkle Wolke und dann kam der Regen… Ich wollte bei diesem Regen nicht weiter fahren und wir legten – wie der Zufall es wollte – eine Pause an der Tankstelle ein, an der wir am Hinweg getankt hatten. Es hörte zwar nicht auf zu regnen, aber wir kamen dann doch noch Bastad. Der erste Womo-Strandplatz war wirklich super, direkt am Strand und die Wellen und der Wind rüttelte das Womo richtig durch. Dann wurde das Wetter besser und wir spazierten durch den italienischen Badeort Bastad. Es war sehr schön und wir sahen auch die Tennisarena, die sogar im Womo-Führer beschrieben war. Zum Strandplatz zurück und dort konnten wir auch noch direkt am Strand gehen, bis der Regen wieder einsetzte. Dann ruhten wir uns aus…. 27. Tag (Di., 28.08.07) Zurück in Deutschland – im Ostseebad Grömitz Bevor wir weiterfuhren mussten wir noch ein letztes Mal an der schwedischen Küste entlang spazieren gehen. Das Wetter hatte sich im Vergleich zu gestern erheblich beruhigt. Wir genossen die Sonne, das Meeresrauschen und die Meerluft. Doch irgendwann mussten wir ja doch Abschied nehmen und so rollten wir gegen 13.00 Uhr von unserem letzten Urlaubsstellplatz im Ausland in Richtung Deutschland los. Nach einer zügigen Fahrt und einen Tankstopp in Helsingborg ging es mit der Vogelfluglinie von Helsingborg nach Helsingör (Schweden/Dänemark). Auf dem Sonnendeck genossen wir noch einmal die Seeluft und den schönen Ausblick auf die beiden Hafenstädte. Dann ging in und um Kopenhagen verkehrsmäßig nicht viel. Der Versuch über diese Strecke der Vogelfluglinie schneller nach Deutschland zu gelangen, war leider vergeblich. Aber das lag an den Baustellen um Kopenhagen, naja Versuch macht klug. Nun wollten wir nicht mehr weit fahren, aber auch nicht wieder in Großenbrode die letzte Nacht verbringen. So suchte Marina einen Stellplatz aus und fand einen Top-Platz in Grömitz. Wir wollten doch schon immer einmal diese Ostseestadt besuchen, von der wir soviel gehört hatten. Wir kamen kurz nach 20.00 Uhr an und machten uns sofort zu Fuß auf den Weg zu einem deutschen Restaurant. Das Gosch Hotel schien uns ganz passend und wir verspeisten bei einem kühlen Jever-Bier jeder einen sehr leckeren Fisch. Danach gingen wir über die beleuchtete Strandpromenade zurück zum WoMo. Uns gefiel Grömitz bei Nacht schon recht gut, wollten uns die Stadt aber morgen früh noch genauer ansehen. 28. Tag (Mi., 29.08.07) Grömitz und die Rückreise nach Ostwestfalen Nach mehr als 3,5 Wochen Urlaub mussten wir heute unseren Urlaub beenden, denn wir hatten unseren beiden Kindern versprochen, dass wir heute nach Hause kommen würden. Aber zuerst spazierten wir bei einigen Sonnenstrahlen noch einmal die gesamte Strandpromenade und auf dem Rückweg den Sandstrand und die Ostsee ab. Marina genoss das kalte Ostseewasser an ihren Füssen und wir beide die Meeresluft. Nach einem Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen fuhren wir gegen 14.00 Uhr aus Grömitz los. Nach einigen kleineren Staus… trafen wir gegen 19.00 Uhr in Ostwestfalen ein. Statistik: Gesamtstrecke: :D 6800 km reine Fahrzeit: :D 99 Stunden, 38 Minuten Durchschnittsgeschwindigkeit: :D 68 km/h Durchschnittsverbrauch: :D 9,4 Liter / 100 km Freie Übernachtungen: :D 19 Übernachtungen auf CP: :D 7 Regentage: :D keinen einzigen Tag mit Dauerregen, einzelne Schauer Gesamtanzahl der Fotos: :D 859 --> Link (Ton an und auf Vollbild stellen... viel Spaß) --> Link Hallo zusammen, den kompletten Reisebericht habe ich nun auch --> Link eingestellt. Bei dem Anschauen der Fotos :eek: könnte ich schon wieder nach Norwegen düsen :lenker: Ein sehr schöner, lesenswerter Reisebericht mit vielen tollen Bildern.
Ich hoffe irgendwann mal so viel freie Zeit zu haben dass ich zu all den schönen Plätzen fahren kann die hier im Forum vorgestellt werden. Ein toller Bericht! Für uns besonders interessant, weil wir in diesem Sommer, allerdings Juni/Juli, in etwa die gleiche Route in umgekehrter Reihenfolge vorhaben. Ich bin schon sehr gespannt und voller Vorfreude.
Ich wünsche Euch viele weitere schöne Reisen! Ekki Hallo ekki2202, danke für das Lob. Dann wünsche ich Euch auch viel Spaß bei Eurer Tour. Hej Marina und Klaus,
wunderbare Eindrücke aus Scandinavien. In drei Tagen ziehen wir aus Mannheim los auf eine Tour über mehrere Monate durch S,N,F. Wir werden viele Punkte Eurer Reise erreichen und hoffen, daß uns der Wettergott gut gesinnt ist. Hejdå, Traudl und Gerd |
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