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West-Canada mit dem Mietmobil?


Gogolo am 07 Okt 2007 16:12:52

Liebe WoMo-Freunde,

meine Frau und ich wollen nächstes Jahr im Mai für ca. 3 1/2 Wochen gerne eine West-Canadareise machen, und zwar mit einem dort gemieteten Wohnmobil.

Meine Fragen:

Hat jemand von euch schon sowas gemacht?
Wie sind die Erfahrungen mit Mietmobilen dort (Zustand/Einrichtung)?
Ist die Reisezeit (Mai) dort gut?
Wie sind die dortigen Campgrounds?
Ver- und Entsorgung, Gas, Strom?

Vielleicht gibt es noch sonstige Hinweise, was beachtet werden sollte.....


Der Einfachheit halber habe ich mal eine Karte über die geplante Route (ROT) beigefügt:

[mod="Dirk"]Karte entfernt, bitte UrHG beachten!
--> Link
[/mod]

Für sachdienliche Hinweise werde ich mich bei euch mit einem schönen Bericht über die Reise bedanken!


Habe die Ehre

Gogolo

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

dima am 07 Okt 2007 19:55:27

Hallo Gogolo,
haben anno '96 eine solche Reise gemacht, allerdings August bis Anf. September. Alles war wunderbar, keinerlei Probleme! Wir hatten ein Womo von 'Westcoast Mountain Campers Ltd.' in Vancouver gemietet! Unsere Route war grob: Vancouver/Tofino/Vancouver/Hope/Osyoos/Okanagan Lake /Vernon/Kimberley/Lake Louise/Jasper/Wells Gray Prov. Park/Clearwater/100 Mile House/Lillooet/Whistler/Squamish/Vancouver.
Sind in 23 Tagen rd. 3600 km gefahren, V+E keinProblem auf öff. 'Dump Stations' oder Campgrounds; Temperaturen lagen meist um die 25-30 °C; im Frühjahr kann's in der Tat noch frisch sein.

Sellheimer am 07 Okt 2007 20:25:30

Hallo Gogolo,

Wir haben Kanada-West im Juli 2000 gemacht.

Von Calgary - Banff - Jasper rüber nach Tofino und über Vancouver südlicher wieder zurück nach Calgary zum Ausgangspunkt.

Insgesamt 20 Tage, ca. 3600 km; das hat uns voll gereicht. Deine Tour (siehe Deine Karte) wäre mir deutlich zu viel.

Die Campgrounds sind i.d.R. o.k.; große Stellplätze mit Feuerstellen und Sitzgelegenheiten.

Ver-/Entsorgung ist kein Problem; Strom auch nicht; Gas reicht im Gemieteten im Sommer locker für 3 1/2 Wochen.

Laßt Euch nicht ein überlanges Gefährt andrehen ( 28 Fuß = ca. 8,5 m ); besteht auf dem was Ihr gebucht habt (ich empfehle, nicht länger als 24 feet).

Fast hätte ich in Kanada einen Wildunfall gehabt; um 10 m habe ich einen Bären verfehlt. Gott sei Dank.

Es war ein Traumurlaub!
Seit diesem Zeitpunkt fahre ich Wohnmobil.


Sellheimer

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Michael 2000 am 08 Okt 2007 00:52:42

Interessant


Lässt mich anfangen zu träumen. :oops:

Aus träumen können pläne und wirklichkeit werden. 8)

Und eine grosse überraschung für die liebste :D

Werde mit interesse diesem threat folgen.

jweidner am 08 Okt 2007 08:02:40

Hallo,

besuche mal die Seite meines Kollegen --> Link
mit sehr schönen Reiseberichten über dein Reiseziel. Dort findest du
auch einen Link zu einem deutschen der Ausgewandert ist und dort sehr erfolgreich Wohnmobile vermietet. Er holt euch persönlich am Flughafen ab und Ihr übernachtet dann die erste Nacht bei Ihm auf dem Grundstück
Aber schaut einfach selber mal nach --> Link
PS: Wir waren im September 2002 in West Kanada und ich kann es jedem nur empfehlen. Ein Traum. Seit dieser Reise träumen wir davon nach Kanada aus zu wandern.



Jürgen

conga am 08 Okt 2007 22:00:35

Hi Gogolo,
jawoll, ham wir gemacht, 2004. Mit drei 29Fuß Womos, mit der Großfamilie auf Einladung meines Schwiegervaters :) :) Sage ich deshalb, weil er alles über den ADAC gebucht hat. Womo bei Fracerway in Vancouver gemietet. Nicht ganz der Billigste, aber wohl auch nicht der teuerste. Super-Service (wir hatten eine Getriebepanne in 400 km Entfernung).
Route, typisch ADAC: Whistler, Clearwaterlake (sehr schön), Icefield-Parkway,...Vancouver-Island. Bei Detailfragen kann ich über mehr nachdenken. Es war ein sehr schöner Urlaub.
Es gibt hauptsächlich 2 Arten von CP,
so wie oben im Bild: freigeschlagene Schneise, Sitzgruppe, Grill, Plumpsklo im Wald, Bezahlung in den Kasten oder es kommt jemand vorbei der auch Feuerholz verkauft.
oder Parken in Reih und Glied mit full-service (Strom, Frisch- und Abwasser).
Da die Womos genug Abwasser und Klovolumen haben, kann man wunderbar einige Tage auf den ersteren CP stehen und bei Bedarf einen der zweiteren Plätze ansteuern.
Ansonsten: tolles Land, Super-Leute (ganz anders als USA).
Auch anders als Island.
@Sellheimer:
Probleme mit der Womolänge hatten wir eigentlich nicht. Wir sind mit den Kisten ganz gut zurecht gekommen, auch auf Schotterpisten und "wilderen" Plätzen. Warum findest Du das so wichtig?

Lothar May am 09 Okt 2007 18:55:47

Hallo,
die Rockies-Tour (Ice field parkway von Banff nach Jasper) haben wir selbst Ende Mai 2000 gemacht. Das geht, aber links und rechts der Strasse hast du meterhohen Schnee. Mit wandern ist da nix. Dafür kommt die Tierwelt direkt an die Strasse weils da am Rand zuerst taut. So sieht man Karibus, Bären, Wildziegen und mit Glück auch nen Elch direkt vom Auto aus.
Auf einer anderen Tour waren wir auch in Withehorse, aber ich fürchte, das kannst du im Mai vergessen. Dann brauchst du ein Snow-Mobil und kein Wohn-Mobil. Da gehts erst im Juli los.
Ansonsten ist das eine superschöne Tour. In dern Rockies spielt die Fahrzeuglänge eine eher untergeordnete Rolle, im Yukon und Alaska würd ich nur mit Allrad Truckcamper fahren (viele unbefestige Strassen wie Top of the word highway).
Und eine Warnung vor dem Womovermieter "Cruise America bzw. Cruise Canada". Da haben wir unterwegs sehr viele Horrorgeschichten von Geschädigten erlebt. Tollen Service bekommt ihr bei "CANUSA".
Viel Spass im Urlaub
Lothar
Und wenn ihr mehr wissen wollt, meldet euch.

carlmeyer am 03 Apr 2012 11:22:08

Nie wieder Wohnmobil von Cruise Canada/Amerika !
Wir hatten eine siebenwöchige Reise durch Alaska und Canada gebucht. Das Wohnmobil wurde in Whitehorse übernommen und in Vancouver zurückgegeben.
Ich habe im Laufe der Jahre bereits mehrere Wohnmobile von verschiedenen Wohnmobilvermietern gebucht, aber was uns von Cruise Canada geboten wurde war in Ausstattung, Sicherheit, Sauberkeit und Service das Schlimmste, war wir je erlebt haben.
Für die siebenwöchige Reise hatten wir 2 Mobile gebucht, die in Whitehorse übernommen wurden. Die Mobile hatten annähernd 100.000 Km hinter sich und waren ausgestattet mit einem Bettlaken und einem unbezogenem (dünnen) Schlafsack, 2 Badetücker, 3 kleine Gästehandtücher und 3 Waschlappen (wobei man nicht wußte ob das Putzlappen sein sollten) und das für eine Reise über sieben Wochen !
Auf Nachfrage nach weiterer Bettwäsche bekamen wir 2 verdreckte (versiffte) Bettlaken ausgehändigt wobei uns gesagt wurde, die müßten nochmal gewaschen werden, da das beim erste Mal nicht rausgegangen wäre aber andere könne man uns z. Zt. nicht zur Verfügung stellen.
Es fehlten weiterhin so selbstverständliche Dinge wie: Wolldecken, Suppenfülle, Obstmesser, Flaschenöffner, Kaffeefilter, Schere, Brettchen usw.
Es waren 4 Bestecke vorhanden - schmierig und verdreckt, daß es eine Zumutung war, Geschirr und/oder Besteck zu benutzen! Es gab keine Auffahrkeile, es waren weder Tisch noch Stühle geschweige denn eine Axt vorhanden, was bei den anderen Vermietern eine Selbstverständlichkeit war. Die Sitze waren so ausgesessen, daß wir uns erst Kissen kaufen mußten um einigermaßen hoch genug sitzen zu können.
Toilettenchemikalien - die lt. gebuchtem "Service-Plus-Paket" vorhanden sein sollten fanden wir in Form von 2 kleinen Chemikalkissen vor.
Bei der Übergabe in Whitehorse wurde uns (unter Zeugen) gesagt, daß wir uns die fehlende Wäsche und Küchenausstattung kaufen sollten, da sie am Lager nichts mehr hätten. Gegen Vorlage der Belege würden uns die Kosten dann erstattet.
Obwohl wir die Wohnmobile Monate vorher gebucht hatten fand die Übergabe erst nach 5 Stunden Wartezeit gegen 15.30 statt. Als "Einweisung" konnten wir uns eine DVD ansehen. Danach wurde Büro und Werkstatt geschlossen, so das wir keine Möglichkeit mehr hatten weitere fehlende Dinge zu reklamieren. Bis wir dann die nötigsten Dinge im Supermarkt erworben hatten war ein ganzer Urlaubstag verloren.
Wir begannen unsere Reise mit der Fahrt durch Alaska, kehrten bei der Rückreise wieder bei der Vermietstation in Whitehorse ein und legten die Einkaufsbelege vor. Es wurde aber nichts erstattet und wir wurden an die Abgabestaion in Vancouver verwiesen. Da sollten wir dann die verauslagten Kosten erstattet bekommen.
Bei der Gelegenheit haben wir die Bremsen des einen Wohnmobiles reklamiert. Es wurde seitens der Vermietstation aber nichts unternommen (keine Überprüfung oder Probefahrt) und nur gesagt, daß es sich wohl um einen Steinschlag handeln könnte, der keine Bedeutung hätte.
Fünf Tage später versagten dann die Bremsen völlig !
Es war keine Bremskraft mehr da, die Bremsflüssigkeit war überhaupt nicht mehr vorhanden und es wäre beinahe zu einem Auffahrunfall gekommen. Zum Glück geschah das in einer Stadt (Fort St. John) vor einer Ampel - nicht auszudenken, wenn uns das auf einer Passfahrt in den Rocky Mountains geschehen wäre !
In der Werkstatt stellte sich dann heraus, daß Bremsscheiben und Bremsklötze völlig abgenutzt waren. Die Ersatzteile mußten besorgt werden und die ganze Aktion hat weitere 3 Tage gedauert, die wir dann auf dem Schrottplatz der Werkstatt verbringen durften.
Wie kann man solch verkehrsuntüchtigen Fahrzeuge für eine Reise über 9.000 Km herausgeben ? Das grenzt nach meiner Meinung schon hart an eine Straftat !
Ber der Fahrzeugabgabe in Vancouver wollte man dann von einer Erstattung der verauslagten Kosten nichts wissen und für die drei verlorenen Tage, die ich während der Reparatur auf dem Schrottplatz warten mußte, gab es natürlich auch nichts.
Wir haben während der ganzen sieben Wochen nicht einen einzigen Urlauber getroffen, die mit den Fahrzeugen der Cruise Canada zufrieden war. Einer erzählte uns, daß er schon bei der Übernahme das ihm bereitgestellte Fahrzeug nicht übernommen sondern auf ein anderes, sauberes Fahrzeug bestanden hätte.
Wir werden noch weitere Wohnmobiltouren durch Canada und den USA unternehmen - aber nur unter einer Bedingung:
Nie wieder ein Fahrzeug von Cruise Canada !
Bei der Fahrzeugrückgabe hat man uns nur einen Zettel mit der Anschrift und Telefonnummer der Gesellschaft übergeben. Da könnten wir uns ja beschweren. Die Antwort lautete dann, daß wir uns von Unterwegs aus nicht gemeldet hätten und ihnen deshalb ja keine Gelegenheit zur Abhilfe gegeben worden wäre. Damit lägen die Voraussetzungen für einen Minderungsanspruch nicht vor !
Was soll man denn sonst noch machen außer einer persönlichen Vorstellung bei der Vermietstation ?
Ich werde keine weiteren Schritte einleiten (Klage im Ausland ?) warne aber jeden ausdrücklich vor diesen Billigläden.

birki am 03 Apr 2012 11:52:40

Wau Kanada, ein riesen Traum von mir :ja: doch leider noch nicht den Mut dazu :cry:

Werde den Thread mit Spannung verfolgen. Finde ich sehr informativ.

Viele
birki

elisabeth am 30 Apr 2012 17:01:37

Hallo Gogolo,

gerade sehe ich, der Thread ist schon von 2007, mittlerweile dürftet ihr wieder zurück sein :-).

Wir waren im Mai 2011 in Kanada. Von Calgary über Vancouver, Whistler, Jasper und Banff wieder zurück nach Calgary. Der Vermieter war Fraserway. Das Mobil war relativ neu, alles pieksauber (der Desinfektionsgeruch der Bettwäsche störte etwas) und es erfolgte eine gründliche Einweisung in deutscher Sprache. Geschirr war ausreichend vorhanden, ebenso zwei Stühle für draußen und eine Axt. Als Verbesserungsvorschlag haben wir bei der Abgabe des Mobils geschrieben, dass ein paar Handtücher und Küchentücher mehr schön wären.
Fraserway hat uns vom Hotel abgeholt und auch wieder zum Flughafen gefahren. Gebucht hatten wir alles komplett über Transcanada. Es gab absolut nichts zu meckern.

Liebe
Elisabeth

macagi am 30 Apr 2012 20:57:51

Altes Thema, klar.

Gololo wird inzwischen sicher sein Gogolobil verschiffen wollen. Ich kann nur dazu raten, weil die Gegend absolut super ist. Habe auch schon Banff , Jasper usw. (aber nicht Vancouver und BC), dafür aber Alaska (na ja, einen Teil davon) mit dem Womo bzw Kastenwagen gemacht.

Wäre interessant Gogolos momentan Meinung zu dieem Thema zu hören - ich denke Südamerika kommt wohl zuerst, oder?

ebi1 am 29 Aug 2012 08:38:29

War in der Region schon oft, hab da seit 27 Jahren einen Freund. Kenne jeden Stein und wenn Du tiefer gehende Infos brauchst, können wir auch mal telefonieren.

Einen guten oder schlechten Vermieter gibt es da aber nicht, da muss ich anderen widersprechen. Nur weil man mal auf die Nase gefallen ist, muss nicht alles schlecht sein. Wohnmobile werden im Frühjahr gekauft und im Herbst verkauft. Dass manche innerhalb von 6 Monaten fast schrottreif sind, machen die lieben Mieter hauptsächlich aus Deutschland.

Natürlich ist das die ideale Region für ein Wohnmobil. Die von Dir beschriebene Strecke beinhaltet eher keine Piste, also kannst Du ein normales Mobil nehmen. Geht es über Piste, würde ich ein 4x4 Pickup empfehlen.

Ich war in den 80ern mit einem selbst ausgebauten VW-Bus dort mehrere Jahre unterwegs, auch mit den 50 PS waren das Hammerreisen, weil die Region einfach klasse ist.

Melde Dich, wenn es etwas mehr sein darf / muss, das muss ja nicht alles hier breit getreten werden.

ebi1 am 29 Aug 2012 09:32:14

Noch 2 Links

--> Link

Wenn man nicht den Alaska-Highway nimmt, sondern den Stewart Cassiar Highway, kommt man da hin. Die Strecke ist weniger befahren und spannender als der Alaska-Higyway. Dort kann man stundenlang gefahrlos Grizzly gucken. Früh raus und danach frühstücken, zwischendrin rauf auf den spektakulären Gletscher, und am Abend gibt es wieder Bärchen satt.

--> Link

Von Prince Rupert fliegt man in ein paar Minuten ins einzige Schutzgebiet für Grizzly Bären. Entweder nur für ein paar Stunden, oder man übernachtet bei Greg Palmer. Das kostet deftig, die Preise sind aber verhandelbar, die auf der Homepage sind nur für den Kurztrip fix.

In Palmerville zu übernachten ist echt klasse. Man ist auf dem Floß in der Wildnis, hat Bären um sich herum und futtert das, was das Meer so bietet.

pidy am 14 Dez 2012 15:45:13

Wir haben es dieses Jahr auch gewagt und sind mit dem geliehenen Wohnmobil (von Fraserways) von Whitehorse nach Vancouver über die Nationalparks von Banff und Jasper gefahren. Insgesamt haben wir dabei 3.600 km zurückgelegt. Leider haben wir nicht gar so viele Tiere gesehen. Ein Schwarrzbär war mit uns gemeinsam auf einem Campingplatz unterwegs. Da haben wir uns mächtig erschrocken, als der kaum 10m von uns entfernt aus dem gebüsch kam und dann den Weg nahm. Glücklicherweise in Richtung von uns weg :razz: .
Die Wapitis im Jasper Nationalpark hatten wir auch auf dem CG. Die waren direkt auf unserem Stellplatz und der Bock hat mir auch drohend zu verstehen gegeben, dass er mit seinem Harem nicht gestört werden möchte.
Es ist für uns Europäer sehr ungewohnt teilweise mehr als 200 km kein Haus und schon gar keine Ortschaft zu sehen. Das war auch der Grund, weshalb wir ein Paar suchten, dasm die Reise mit uns in einem zweiten Wohnmobil unternahm. Unser WoMo hatte eine Länge von 6m und war mit einer Rundsitzecke im heck ausgestattet, die aber selbst für 2 Personen recht knapp bemessen war. Der Alkoven war ausreichend groß und bequem zum Schlafen.
Der Motor war ein 8-Zylinder Benziner mit Automatik und Speedometer. Erhat rund 20 Liter auf 100 km gefressen. Da hat man sich leider größere Umwege schon überlegen müssen, zumal wir "nur" 3.300 km frei hatten. Weitere km camen zusätzlich 30 Cent. So kam ein Kilometer zusätzlich ca. 50 Cent. Bei 100 km war man schnell 50 Dollar los. Aber die meisten Umwege lohnten sich, so dass wir kaum auf etwas verzichtet hatten.
Insgesamt hatten wir für die Strecke 20 Tage zur verfügung. Im Nachhinein würde ich eine Wochje mehr dafür einplanen. An einigen Orten wären wir gerne etwas läönger geblieben, weil es dort so schön war.
Zu unserem großen erstaunen war es selbst Ende September Anfang Oktober noch so warm, dass wir in einigen Seen gebadet haben und zumeist kurze Hosen und T-Shirt trugen. Temperaturen tagsüber zumeist zwischen 20° und 25°C. Nachts hatten wir aber auch im Yukon-Territorium einmal Frost.
Die Leute sind unheimlich nett und aufmerksam. Außerhalb der Großstädte wird grundsätzlich gehalten, wenn ein Fußgänger den Anschein erweckt, er will eine Straße queren. Mit einer Karte in der Hand wird als Signal verstanden, dass man nicht orientiert ist. Hier wird sofort gerfragt, ob man behilflich sein kann.
Ich habe als Navi mein TomTom von zuhause mitgenommen, was mir hervorragende Dienste geleistet hat. Auf dem Iphone hatte ich von Nav-Free eine Canadakarte, die so genau war, dass sie mir beim Wandern die kleinsten Wege gezeigt hat uind sogar noch die Entfernung bis zum Ziel auf dem Pfad oder Weg anzeigte. Auch auf Nebensterecken, die in Karten als Gracvel angezeigt wurden und vom TomTom gar nicht mehr angezeigt wurden hat die App auf dem iPhone hervorragend geholfen und uns zum Ziel geleitet.

Ulli K am 10 Apr 2013 13:12:22

Hallo,
im Juli geht es für 3 Wochen nach Kanada. Vancouver ist Start und Ziel. Banff und Jasper sind geplant. Einen Reiseführer für die Nationalparkroute habe ich mir gekauft.
Jetzt machen wir uns etwas Sorgen, dass es vielleicht an den touristisch interessanten Stellen doch sehr voll sein wird. Es gibt auch immer wieder die Hinweise Campgrounds zu reservieren. Auf einem Video über Kanada waren auch jeweils sehr viele Touris zu sehen.
Meine Frage nun an die, die in der Hauptsaison schon dort waren: Mit was müssen wir rechnen und habt ihr alternative Vorschläge? Wir interessieren uns weniger für Kultur sondern uns liegt mehr die Natur.
Vorfreudige
Ulli

pidy am 10 Apr 2013 14:09:04

Auf den großen Plätzen in den Nationalparks ist es sicher angeraten, vorher zu reservieren.Auch wenn diese Plätze gigantisch sind, ist dort gerade in der hauptsaison mit enormem Andrang zu rechnen. Auch das war für uns ein Grund, außerhalb der saison zu fahren. Außerhalb der Parks wird es da weniger Probleme geben, zumal bei vielen Plätzen gar keine Möglichkeit zum Reservieren besteht. Aber generell ist in der Hauptsaison damit zu rechnen, dass die Plätze gut besucht sind, so dass eine Reservierung sicher nicht schadet, wenn bekannt ist, wo die nächste Nacht verbracht werden soll. Wir haben uns da mehr treiben lassen :razz:

northernlights am 18 Apr 2013 14:49:14

Juli ist sicher der Monat, wo die meisten Nordamerikaner unterwegs sein werden und das gilt auch für den Banff National Park. Es gibt dann riesige Overflow Stellplätze. Dafür ist aber auch alles offen, was die touristischen Einrichtungen angeht. In den National Parks sind die Übernachtungspreise horrend. Die sehr einfach gehaltenen Provincial Parks sind wesentlich günstiger und nicht so voll gelaufen. Überschätzt auch nicht die doch sehr weiten Distanzen.
Ich würde zum Beispiel von Vancouver Richtung Kamloops fahren. Das ist eine mittelgrosse Stadt mit noch sehr guten Einkaufsmöglichkeiten. Dann würde ich Richtung Norden nach Clearwater. Kurz nach Kamloops ist Sun Peaks Resort (unser Skigebiet für jeden Winter) ein schönes Wandergebiet. Es hat auch Seen dahinter und man kann in Sun Peaks sicher kostenlos übernachten. Auf jeden Fall würde ich diese Strecke nach Clearwater nehmen und unbedingt einen Abstecher in den Wells Grey Provincial Park machen. Im Sommer kann man man Ende der Strasse auf verschiedenen Seen wunderbare Kanufahrten unternehmen (inklusive Zeltplätze an den Ufern) und der Campinplatz ist ganz gut. Weiter würde ich dann nach Jasper fahren und von Norden her den Japser und Banff Nationalpark ansteuern. So herum hat es nicht so viele Leute, aber immer noch genug. Es kann auch sein, dass es so voll ist, dass ihr gar nicht im Park übernachten könnt und auf eine Warteliste kommt. Aber das ist sehr selten. Lake Louise und Banff ist natürlich ein MUSS. Auf der anderen Seite, wenn ihr den Park umgeht, könnt ihr am traumhaft schönen Cowboytrail auch viele interessante Dinge erleben und erfahren. Vielleicht das echtere Alberta. 3 Wochen sind auch nicht zu lang und ich würde unbedingt auch 2 Tage an einem Ort bleiben. Wir haben immer die Neigung zu viel zu müssen.
Wenn ihr gar nicht in den Osten soweit wollt, gibt es genügend in British Columbia zu entdecken. Der Cassier Highway ist eine Augenweide für sich. Allerdings ist dieser nicht durchgehend geteert.
Auf jeden Fall ganz viel Spass und Lust auf Mehr KANADA

Ulli K am 19 Apr 2013 13:00:50

Hallo Northernlights,
vielen Dank für diese ausführliche Info. Ich hab mir deine Tipps ausgedruckt und bin nun etwas entspannter. :)
Herzliche
Ulli

travelrebell am 19 Apr 2013 20:46:04

dont miss Lake Peyto --> Link und Sunwapta Falls --> Link laßt euch Zeit auf dem Icefield Parkway eine der schönsten Straßen auf dem Erdball

falls Vancouver Island dabei eingeplant Tofino --> Link und nebendran Ucluelet --> Link

Ulli K am 12 Mai 2013 14:25:28

Liebe Kanada-Profis,
mich treibt die nächste Frage um.
Gibt es Empfehlungen was ich unbedingt aus Deutschland mitnehmen soll?
Ich meine Reisestecker usw.
Und was besorge ich besser vor Ort?

Ich freue mich wieder auf eure Tipps :)

Ulli

berny2 am 12 Mai 2013 18:21:28

Hallo Ulli K,

ich würde es drauf ankommen lassen. Soo voll kann eigentlich kein CG sein, als dass man keinen Platz mehr findet.
Wir haben lediglich Erfahrungen von Mai und August... meist gähnende Leere.
PS: Einen funktionierenden Dosenöffner würde ich mitnehmen.

Gast am 13 Mai 2013 18:42:07

Hallo, Gogolo
Ich habe 1996 bei El Monte RV ein 34 Fuß Womo als one-way gemietet,das heißt ich habe dieses Fahrzeug quasi zum Hauptsitz dieser Firma nach Las Vegas gebracht,übernommen habe ich das Womo in Vancouver.Ich hatte mit dem Fahrzeug wenig Probleme bis auf ein paar Kleinigkeiten in der Küche wie klappernde Abdeckungen usw. Die Ausstattung hatte ich aus meinem Womo entnommen und mit über den großen Teich gebracht,ich wollte meine Ausstattung und meine Wäsche dabei haben,das war mir den Aufpreis wert.
Unsere Tour ging über Banff,Jasper,Clolumbia Icefield,runter zum Yellowstone,weiter Grand Canyon,Brice Canyon,Zion National,Mesa Verde Arches Bridges national Park,nach Las Vegas,dort Abgabe des Fahrzeugs,wir wurden dann mit einem Kleinbus zu unserm Hotel dem Venetian gebracht.Danach noch 3 Tage Nachtleben in Las Vegas und einen Teil der Reisekosten beim Pokern wieder reingeholt.
Rückflug mit Condor ab Las Vegas nach Ffm.War eine super Tour wenn auch eng gestrickt und deshalb anstrengend.Der Spritverbrauch der Kisten ist gemessen an den hier üblichen Verbräuchen gewaltig,unser Mietwohnmobil hatte einen 10 Zylinder Triton drin,in den Rockys teilweise über 40 L auf 100 km.Halte Dich an die Speed Limits,ich weiß aus eigener Erfahrung das es sonst teuer wird.Tip von mir:Pass bei der Übernahme auf,lass Dir jeden kleinsten Kratzer auf dem Formular einzeichnen und bestätigen,bestehe auf einer Besichtigung des Dachs,mit den oben aufgebauten Klimaanlagen wird gerne mal hängen geblieben und dann versucht dem nächsten Mieter das anzuhängen.Die Mietwohnmobile sind nur von Unterkante Stoßstange bis Oberkante Windschutzscheibe versichert,wenn Du irgendwo hängen bleibst und den Unterboden oder das Dach beschädigst zahlst Du selbst,ich habe eine Zusatzversicherung abgeschlossen,nur für alle Fälle.

Arno

berny2 am 13 Mai 2013 20:57:33

rosselarno hat geschrieben:über Banff,Jasper,Clolumbia Icefield,runter zum Yellowstone,weiter Grand Canyon,Brice Canyon,Zion National,Mesa Verde Arches Bridges national Park,nach Las Vegas,dort Abgabe des Fahrzeugs,wir wurden dann mit einem Kleinbus zu unserm Hotel dem Venetian gebracht. War eine super Tour

Das kann ich mir vorstellen, Arno, mein Neid ist Dir nachräglich sicher... 8)

hast29 am 25 Mai 2013 10:43:26

Ulli K hat geschrieben:Liebe Kanada-Profis,
mich treibt die nächste Frage um.
Gibt es Empfehlungen was ich unbedingt aus Deutschland mitnehmen soll?
Ich meine Reisestecker usw.
Und was besorge ich besser vor Ort?

Ich freue mich wieder auf eure Tipps :)

Ulli


Hallo Ulli,

wir haben in die USA mitgenommen:

Kaffee
Campingtoaster ( der für die Gasflamme)


qSalz und Pfeffer
Messer
2 alte Handtücher und auch Trockentücher ( habe ich nach dem Urlaub entsorgt)


Beim ersten Einkauf habe ich mir die Kundenkarte geholt. In den USA Erhalts du damit ne Menge Ermäßigung. Waren beim Großeinkauf gleich mal 35 Euro...
Und beim ersten Einkauf haben wir uns Wasser in Kanistern besorgt.

travelrebell am 25 Mai 2013 11:14:00

was mitnehmen ?

gute hochwertige leichte atmungsaktive Regenjacke, die du bei Kälte und bei warmer Nässe tragen kannst. Scharfes mittelgroßes Messer für Küche wurde schon benannt, einen geräumigen Tagesrucksack (Daypack +-25ltr), Sonnenbrille. Restl. Outdoorequipment gibt es preiswert vorort, die Wanderschuhe event. auch von zuhause eingelaufen mitbringen. Ein Urlaubstag in Kanada ist teuer, die Zeit die für Klamotten und Equipment-Suche draufgeht lohnt dann trotz billiger US/Can-Preise nicht.

Keine (!) Lebensmittel einführen, auch keine Gewürzmischungen o.ä. einführen, guten Reiseführer für Vancouvers Highlights

berny2 am 25 Mai 2013 14:27:24

travelrebell hat geschrieben:Keine (!) Lebensmittel einführen, auch keine Gewürzmischungen o.ä. einführen, guten Reiseführer für Vancouvers Highlights

Also Kaffee, Salz und Pfeffer, wie im Vorposting aufgeführt, lieber nicht(!).
In kanadischen, vor allem U.S.amerikanischen Supermärkten gibt es nichts, was es nicht gibt. Da kann man nur staunen...

hast29 am 25 Mai 2013 14:31:34

berny2 hat geschrieben:
travelrebell hat geschrieben:Keine (!) Lebensmittel einführen, auch keine Gewürzmischungen o.ä. einführen, guten Reiseführer für Vancouvers Highlights

Also Kaffee, Salz und Pfeffer, wie im Vorposting aufgeführt, lieber nicht(!).
In kanadischen, vor allem U.S.amerikanischen Supermärkten gibt es nichts, was es nicht gibt. Da kann man nur staunen...



Stimmt, aber der Ami Kaffee hat mir nicht geschmeckt, und Salz und Pfeffer waren nur im Mega Pack erhältlich...

und es waren Platzhalter für die neuen Jeans... :D

hast29 am 25 Mai 2013 14:35:40

...eines fällt mir da gerade noch ein....ich wurde den nächsten Kaffee bei Starbucks kaufen, der hat gut geschmeckt und malen tun die einem den Kaffee auch...

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