Hallo pingo,
ich versuchs mal aus meiner Sicht.
Allein zum Kiten reicht ein Selbstausbaubett im Transit oder T3/4. Willst ja wohl nur schlafen in dem Teil. Da gibts für 15.000 schon was recht ordentliches. + 300 € für Spanplatten, Fußbodenbelag, Schrauben und Winkel und ein
Wochenende Arbeit. Sprit und Wartung sind rein rechnerisch zu vernachlässigen, weil mit einem PKW vergleichbar.
Der Nachteil ist, dass die Versicherungsprämie beim Kleinlastwagen recht hoch ist. Dafür hält sich die Steuer im Rahmen.
Wenn man allerdings schon bei 35% ist, gehts auch mit der Versicherung und es ist die preisgünstigste Lösung.
Beim
Womo siehts so aus, dass die Versicherungsprämie günstiger, aber die Steuer meist ums doppelte höher ist. Kommt aber im Endeffekt wieder aufs gleiche raus. Wir haben eine Transe mit Surfer-Minimalausbau, und einen Knaus Sport. Die nehmen sich in diesen Punkten nichts.
Nur der Anschaffungspreis war gewaltig unterschiedlich. Unser kleines Womo von der Stange kostete bei gleichem Alter und etwa gleicher Laufleistung weit mehr als doppelt so viel. Hat halt mehr drin, was beim Surfmobil nicht notwendig ist, wenn man nur mal drin sitzen und schlafen will. Auch die Unterbringung der Bretter usw. ist auf dem Dach des Womos umständlicher, als bei nem Bus, in dem du alles unters Bett schieben kannst. Klamotten in eine Reisetasche und ab gehts.
Wenn allerdings
Heizung und Backofen und Kühlschrank notwendig sind, reicht die Buslösung wohl nicht und du brauchst ein Womo.
Ein Womo rechnet sich meiner Meinung nach nicht bei nur 15 Wochenendtrips, denn zum schlafen musst du in Holland dann auf alle Fälle auf einen Campingplatz. Kommen nochmal ca. 30 x 20 € jährlich dazu. Mit dem Bus gehts (bei unserm Sohn) meistens am Strand oder in der Nähe auf einem Parklatz, ohne Probleme und kostenlos.