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durchgefaulte Stellen am Wohnmobilboden


ditschmidt17 am 05 Nov 2007 20:49:33

Hallo wer kann mir ein paar Tips geben wie man 2 Löcher (5 cm Durchmesser) hinten rechts und links im Unterboden wieder ordentlich herrichten kann ? Ist ein älteres Hymerwohnmobil in ansonsten ordentlichen Zustand.Holz ist einfach verfault. Bin für jeden Tip dankbar.

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Schbechalist am 05 Nov 2007 22:52:13

hallo,

woher kommen die löcher

durch spritzwasser oder der gleichen
oder von oben

cu martin

migula am 05 Nov 2007 23:19:12

Siehtnach Spritzwasser aus ist aber vermutlich Wassereinbruch über die Heckleuchten, wenn es sich um einen Hymer Camp ca. Bj. 89 bis 93 handelt.

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ingemaus am 06 Nov 2007 13:42:16

Hallo Ditschmidt!
Kenne Deine handwerklichen Fähigkeiten nicht. Versuche unter stechen mit einem spitzen Gegenstand die Größe der Fäulnis festzulegen. Großzügig anzeichnen. Bodenbelag entferen, Loch durchbohren. Dabei Kontrolle von oben, um nichts zu beschädigen. Aussägen mit der Stichsäge, nach der Undichtigkeit suchen, beseitigen, alles mit einem Heizlüfter gut durchtrocknen lassen. Neues Holzstück anzeichnen, aussägen, satt einleimen oder mit Flachalu anschrauben. Anschließend gut durchtrocknen lassen und mit Unterbodenschutz einsprühen oder mit Pinsel überstreichen.
Wenn Du Deinem Mobil noch etwas gutes tun willst, sprühe mit einen Spray insbesondere die Übergänge des Bodens zum Aufbau aus. Dort sitzt die meiste Feuchtigkeit. Diese Spray gibt es im Womofachhandel. Es ist von Dethleffe nach der Dichtigkeitsprüfung vorgeschrieben. Mit 2 Dosen kommst Du gut aus.
Viel Erfolg wünscht ingemaus

ditschmidt17 am 06 Nov 2007 14:01:57

Schbechalist hat geschrieben:woher kommen die löcher

durch spritzwasser oder der gleichen
oder von oben

hallo
es sind 2 kleine Löcher die links und rechts in den Ecken direkt am Rand des Rahmens sind. Habe mit dem Schraubenzieher durchgestochen dabei ist alles nach unten raus gebröselt. Müsste auf der einen seite die duschwanne rausnehmen um von oben dran zu kommen. ich denke da geht bestimmt was kaputt dabei. wo das wasser hergekommen ist kann ich nicht sagen ich denke das ist wahrscheinlich normal.
mfg
Dieter

ditschmidt17 am 06 Nov 2007 14:06:49

ingemaus hat geschrieben:Hallo Ditschmidt!
Kenne Deine handwerklichen Fähigkeiten nicht. Versuche unter stechen mit einem spitzen Gegenstand die Größe der Fäulnis festzulegen. Großzügig anzeichnen. Bodenbelag entferen, Loch durchbohren. Dabei Kontrolle von oben, um nichts zu beschädigen. Aussägen mit der Stichsäge, nach der Undichtigkeit suchen, beseitigen, alles mit einem Heizlüfter gut durchtrocknen lassen. Neues Holzstück anzeichnen, aussägen, satt einleimen oder mit Flachalu anschrauben. Anschließend gut durchtrocknen lassen und mit Unterbodenschutz einsprühen oder mit Pinsel überstreichen.
Wenn Du Deinem Mobil noch etwas gutes tun willst, sprühe mit einen Spray insbesondere die Übergänge des Bodens zum Aufbau aus. Dort sitzt die meiste Feuchtigkeit. Diese Spray gibt es im Womofachhandel. Es ist von Dethleffe nach der Dichtigkeitsprüfung vorgeschrieben. Mit 2 Dosen kommst Du gut aus.
Viel Erfolg wünscht ingemaus

hallo
erstmal vielen Dank für den Tip. habe keinen plan vom wohnmobil bin absoluter Neuling. ich denke das ich das selbst hinkriege. wie genau heißt das Spray genau ? muss ich wirklich auch von oben an den boden dran. wäre sehr schwierig da die Duschwanne auf der einen Seite und auf der anderen Seite der Kühlschrank rausmüsste. bei der duschwanne habe ich angst das sie kaputtgeht beim ausbauen, beim kühlschrank wüsste ich jetzt noch nicht mal wie ich den rausbekomme.
mfg
dieter und nochmals vielen dank für deine ausführliche Hilfe.

ingemaus am 06 Nov 2007 14:35:35

Hallo Ditschmidt !
Genaue Bezeichnung weiß ich nicht. Im Fachhandel oder im Forum wirst Du hierzu noch mehr erfahren. Die Dusche würde ich auch nicht ausbauen. Versuche von unten mit Bohrer oder Stechbeitel die Fäulnis zu entfernen. Dann sauber aussägen, wenn man sieht, das genug Platz vorhanden ist. Reinleuchten, vielleicht ist die Dusche auch undicht. Probieren weil es nun sichtbar ist. Wenn beide Seiten undicht sind und gefault haben, ist es Spritzwasser oder was in den Ecken auftreten kann, Schwitzwasser. Wie gesagt, aufmachen und nachsehen. Der Kühlschrank ist in der Regel rechts und links vor der Dichtung, also hinter der Tür, durchgebohrt und angeschraubt. An der Außenwand must Du das untere Lüftungsblech mit einem Geldstück drehend entfernen. Nun siehst Du den KS von hinten. Gas abstellen und die Ermetho - Verschraubung zum KS lösen und die Leitung selbst herausziehen bis diese lose ist. Wichtig, weil es sonst klemmt! Nun durch wackeln den KS nach vorne herausziehen, geht zunächst schwer, dann immer leichter. Wenn nicht nach einer versteckten Befestigung suchen. Kann aber nur von vorne erreichbar sein. Unter einem Stopfen ? Das E - Kabel ist in der Regel lang genug.

und tschüss ingemaus

schutzengel am 20 Nov 2007 14:15:42

hallo ditschmit
also den tip von ingemaus kannich so nicht empfelen.
"unterbodenschutz auf holz"
da falut dir irgend wann erst recht alles weg.
besser das holz offenporieg behandeln.

ingemaus am 20 Nov 2007 14:55:50

Hallo ditschmidt!

Voraussetzung ist absolut trockenes Holz! Dann hält auch Bitumen auf Holz und ist auch gegen Steinschlag etwas geschützter. War im übrigen nur ein Vorschlag, entsprechende Fachleute können da sicher mehr zu sagen.
Ich meine aber, an der Mobilunterseite aufgespritzten Unterbodenschutz
gesehen zu haben. Bei Feuchtigkeit von oben nützt natürlich der Unterschutz nichts. Da kann man dann aber gar nichts machen, weil die Feuchtigkeit von oben nicht am Eindringen zu hindern ist, es sei denn von oben.

tschüss ingemaus

abo1 am 20 Nov 2007 15:35:24

hallo

keinen luftdichten belag von unten auf den unterboden
da vergammelt - nach jahren - das holz auch ohne nässeeinwirkung

einölen wäre gut
das wars

und zusehen dass sich die feuchtigkeit nicht in kanten oder ritzen festsetzen kann (sika, dekalin, je nachdem ..)

aber die holzflächen nicht beschichten
das wird in aller regel nichts

die bodenplatte soll nur nass werden
das tut ihr nichts (schon mal eine alte scheune gesehen, die steht 50 jahre ohne oberflächenschutz im regen)
solange sie nachher wieder abtrocknen kann und sich keine feuchtigkeitsnester in ecken und kanten bilden koennen ...

lg
g

Bergbewohner1 am 20 Nov 2007 18:45:47

abo1 hat geschrieben:hallo


das tut ihr nichts (schon mal eine alte scheune gesehen, die steht 50 jahre ohne oberflächenschutz im regen)
solange sie nachher wieder abtrocknen kann und sich keine feuchtigkeitsnester in ecken und kanten bilden koennen ...

lg
g

Mit der Scheune ist schon richtig, aber wenn die Scheune mit Tausalz und anderen Chemikalien die sich auf der Strecke befinden, in Berührung käme, [b]ständen keine Scheunen mehr.
Mir Firnis einstreichen, trocknen lassen und ein wenig U-schutz drauf, darauf schwören die Holzhausbauer, nur ohne U-Schutz natürlich.[/b]

abo1 am 20 Nov 2007 19:27:18

Waldtroll hat geschrieben:....
Mir Firnis einstreichen, trocknen lassen und ein wenig U-schutz drauf, darauf schwören die Holzhausbauer, nur ohne U-Schutz natürlich.[/b]



hallo

evt ist aber genau das der unterschied?

bei firnis bin ich eh noch mit dabei
aber u-bodenschutz käme bei mir nicht rauf ...

lg
g

ingemaus am 22 Nov 2007 10:55:23

Hallo ditschmidt!

Firnis stammt aus dem vorigen Jahrhundert. Es besteht meines Wissens aus Terpentin und Leinöl. Mit diesem Zeug den Unterbodenschutz für ein Womobil herzustellen, ist Blödsinn! Da gibt es heute schon bessere Mittel .

tschüss ingemaus

Nasenbär am 22 Nov 2007 11:37:41

Das von ingemaus angesprochene Dethleffs-Spray wird wohl kein "normaler" Unterbodenschutz sein. Es wird Spritzwasser fernhalten aber Feuchtigkeit im Holz wird durchtrocknen können.
Sonst würde die Werkstatt das ja nicht an den Boden sprühen. Wurde bei meinem Dethleffs bei den Dichtigkeitsprüfungen auch immer drauf gesprüht.

ingemaus am 22 Nov 2007 12:20:35

Hallo Nasenbär!
Das von Dehtleffs verwendete Spray wird nur an den Rändern vom Boden zum Aufbau verwendet. Dieses sind eigentlich die am meisten gefährdeten Stellen wo Feuchtigkeit eindringen und durch kapillare Wirkung aufsteigen kann. Für den gesamten Unterbodenschutz bringt dieser Spray nichts. Im Übrigen sind die Unterböden selbst, aus Gewichts und Stabilitätsgründen, in der Regel aus Sperholz. Dieser muss auf der Unterseite gegen Feuchtigkeit und andere Einflüsse geschützt werden. Irgend ein Aufbauer hat dann versucht die Unterseite mit Kunststofffolie gegen Feuchtigkeit zu sichern. Ging aber voll in die Hose. Wenn etwas Feuchtigkeit unter der Folie war, begann es dann zu faulen. Wichtig ist eine Bahandlung und Kontrolle des Unterbodens aber schon. Auch bei Dir wird es durch überfahren und aufwirbeln eines Gegenstandes, der auf der Straße gelegen ist, zu einem Einschlag in oder auf dem Boden geführt haben.

tschüß ingemaus

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