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Wasserschaden im Fußboden 1, 2, 3


Thunderbirdy am 05 Feb 2008 22:02:18

Jetzt ist der Groschen gefallen.

D.h. sinnvoll wäre es doch, das ganze Bahnenweise zu machen, da ich dann einfacher sehen kann, wo bereits ein Balken ist und dann die Sperrholzplatte entsprechend der Balken zusägen kann.

Für die Unterseite versteh ich das jetzt, aber wäre es bei der Oberseite nicht besser, möglichst große Sperrholzplatten zu verwenden, damit das Gewicht beim drüber laufen dann auch besser verteilt wird oder spielt das keine so große Rolle, so daß ich die oberen Platten dann auch entsprechend den Holzbalken verlege?

Viele
Robert

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turbokurtla am 05 Feb 2008 22:52:48

Glaub mir Robert,
das Wichtigste ist die Verklebung der 3 Schichten.
Nimm mal 3 dünne Platten mit 3 mm. Die sind, selbst wenn Du sie zusammen hältst und 9 mm hast, total flexibel. Und dann klebst sie zusammen. Das ist ein Wahnsinss Unterschied !
Du kannst ja, wegen Deinem hohen "Lebendgewicht" in dem Gang etwas mehr Holz und weniger Styropor reinmachen. Das ist kein Problem. Brauchst auch keine ganze Platte, sondern einfach nur ein paar Streben mehr. Dadurch hast Du kleinere Flächen mit Styropor, ohne viel mehr zusätzliches Gewicht.
Oder hast du Angst wegen einem großen Loch. Solange es nicht mehr wie 2 oder 3 qm sind und die noch in der Mitte des Fahrzeugs, wird es keine Probleme geben. Wenn Du allerdings den gesamten Boden an der Seitenwand entlang über 5-6 qm rausschneidest, dann sollte man diese bis nach dem Befestigen etwas abstützen.
Fahren würde ich allerdings in der Zeit mit Loch möglichst nicht damit.
Kurt

Gast am 05 Feb 2008 23:46:04

@ Kurt: Ich habe für die Kartusche 14,55 € plus MWST bezahlt, plus 4,16 € Versand.
@ Thunderbirdy: Die schwarzen Hände kannst Du vermeiden, wenn Du bei der Verarbeitung Einweg-Handschuhe trägst. Und noch ein Tipp: Der Kleber bleibt auch in der angefangenen Kartusche lange verarbeitbar. Bestelle Dir deshalb zusätzliche Kartuschendüsen (0,08 €/Stck) mit und ann kannst Du die angefangene Kartusche am nächsten Tag weiterbenutzen.

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Thunderbirdy am 06 Feb 2008 00:12:36

Ich hab gerade direkt bei Ruderer 10 Kartuschen bestellt. Preis pro Kartusche ist 10.43,- plus Märchen sowie 4,50 weil ich kein ganzes Gebinde bestelle. Der Preis ist denke ich ok und mal sehen, wie weit ich mit den 10 Kartuschen komme.

Noch zwei Fragen zur Verarbeitung:

Reicht es aus, wenn ich den Kleber gut auf die Teile auftrage oder sollte der Kleber sicherheitshalber noch mit einem Zahnspachtel verteilt werden?

Kann ich den eigentlich auch nehmen um damit (irgendwann einmal, wenn ich nicht mehr Beine baumelnd und Bier trinkend am Rand des Loches sitze) den Kork festzukleben?

Viele
Robert

abo1 am 06 Feb 2008 00:28:12

Thunderbirdy hat geschrieben:Kann ich den eigentlich auch nehmen um damit (irgendwann einmal, wenn ich nicht mehr Beine baumelnd und Bier trinkend am Rand des Loches sitze) den Kork festzukleben?


hallo robert

kannst du vermutlich
is aber luxus

so wie wenn du 22" er auf nen traktor schraubst

für den kork reicht druckkleber wie patex ....

lg
g

ps:
zahnspachtel is gut
3mm
trockenzeiten beachten

turbokurtla am 06 Feb 2008 08:18:45

Guten Morgen
Zusätzliche Spitzen sind nicht nötig. Einfach nur das Eingetrocknete an der Spitze abdrehen und weiter gehts. Ich nehm sogar die alte, volle Spitze für die nächste Kartusche.
Auch nehm ich keinen Zahnspachtel, sondern einen Glatten. Am besten einen Schmalen und einen Breiten. Den Kleber eigentlich immer dünn auftragen, wenns geht auf beiden Seiten. Du wirst es nach dem ersten Kleben schon selbst sehn, wie sparsam man damit umgehen kann. Wenn man ihn mit Wasser ansprüht reagiert er schneller und geht um ca. ein Drittel seines Volumens auf. Also z. B. in versteckte Löcher und Ritzen.
Wichtig ist, dass man den Kleber nirgends hinbringt. Keinesfalls auf Blech, das gibt häßliche, gelbe Flecken.
Kork hab ich damit noch nicht geklebt. Allerdings ist ein Bodenkleber auch sehr teuer. Wenn also was übrig bleibt kannst das ja mal ausprobieren. Ich nehm das Zeug seit Jahren überall zum Kleben.
Und Handschuhe kann ich beim Arbeiten nicht leiden, lieber hab ich schwarze Finger.
Kurt

Thunderbirdy am 06 Feb 2008 12:45:58

Hallo aus dem Loch. :-)

Den hinteren Teil habe ich jetzt Sperrholzfrei. Die Balken werde ich wohl sicherheitshalber austauschen, aber wie sieht das mit dem Styropor aus?

Ist es schlimm, wenn beim abheben des Sperrholz auch ein paar Macken im Styropor sind oder gleicht das der Kleber wieder aus?

Sollte ich die Unebenheiten zu spachteln oder gibt´s dann Probleme mit dem Kleber?


Das war´s wohl für heute mit dem Womo. Jetzt hat meine Frau bestimmt, daß wir uns nach unserem Drittwagen umschauen werden:

[mod="Dirk"]Bitte die Nutzungsbedingungen bzw das Urheberrecht beachten und urheberrechtlich geschützte Bilder hier nicht einbinden, sondern lediglich verlinken![/mod]


--> Link

Nochmals danke für die Hilfe. Ohne Euch und ganz besonders ohne Kurt hätte ich vielleicht schon aufgegeben.

Viele
Robert
Robert

Leif am 06 Feb 2008 12:51:21

werf das styopor auch raus. entweder ist das auch feucht und gammelig oder es geht beim ausbau kaputt.
/edit: es sei denn, du bekommst das gar nicht raus...?! aber ich würd's trotzdem versuchen, soviel wie möglich davon zu erneuern, wo schonmal alles schön offen ist.


kostet auch nicht die welt, wenn du neues rein machst.


Leif

voenk am 06 Feb 2008 12:57:04

nimm es raus und ersetze es durch Styrodur. Ist von sich aus schon fast trittfest und hat meiner Meinung nach einen deutlich höheren Isolationswert. Bekommst Du in jedem Baustoffhandel.

abo1 am 06 Feb 2008 13:07:23

hallo

da es sich bei dir ja nicht um dutzende m2 handelt wuerde ich auch zu styrodur raten. anständiges styrodur (roofmate) nimmt praktisch kein wasser auf, billiges styrodur bis 2 gewichts%, styropor bis 25 gewichts% ..
ist schon ein unterschied, von der höheren festigkeit ganz zu schweigen

mal sehen ob kurt irgendeinen vorteil bei styropor sieht (ausser dem ca um 1/2 billigeren preis ..)

lg
g

turbokurtla am 06 Feb 2008 13:34:26

Nee Abo,
aber das hatten wir ja schon ein paar Mal. Außer dem Preis und leichter zu bekommen gibts da nix. Ich hab halt immer einen Stapel bei mit rumliegen.
Nur bringen tuts halt auch nicht viel wenn 98 % des Wagens aus Styropor sind.
Robert, wenns trocken und fest ist, lasse ich es immer drin. Kleinere Löcher, überbrückt der Kleber locker. Wenn größere Flächen total porös von abgerissenem Holz sind, nehm ich es raus. Denn dann brauchst Du sehr viel Kleber wenn Du mit dem Spachtel drüberfährst.
Ich bin halt manchmal etwas geizig.
Schaut gut aus, Dein Drittwagen. Und ganz ohne Wasserschaden !
Lass mal Bilder sehen von Deinem Loch.
Kurt

jonathan am 06 Feb 2008 14:53:34

@ Kurt: :D Der ist "noch" ohne Wasserschaden. Jedenfalls hatten unsere "Drittwagen" doch nach einiger Zeit echte "Wasserschäden"!!!
Zum Thema: Das mit der Wasseraufnahme von Styropor interessiert mich jetzt aber auch mal. Als Jungs haben wir uns in einer stillgelegten Kiesgrube immer Flösse aus Holz und Styropor gebaut und Tom Sawyer-Huckleberry Finn gespielt. Unsere Flösse bestanden bis zur Wasserlinie aus ausgedienten Styroporverpackungen und sind nie untergegangen. Auch im nächste Jahr guckten die noch m.Erinnerung nach genauso weit aus dem Wasser wie im Vorjahr. Ich weiß-ist kein echter Vergleich-aber soo viel Wasser scheint das Styropor doch nicht aufzunehmen. Und unser damaliger Estrichbauer sagte mir sinngemäss, daß bei Isolierstärken vo 2-3 cm kein messbar geringerer Heizölverbrauch gegenüber Styrodur zu verzeichnen sei. Lasse mich aber auch gern eines Besseren belehren.

Werner

voenk am 06 Feb 2008 15:12:46

Hallo Jonathan,
habe bei der Wasserschadensanierung mal gelernt, dass Styropor nach langer Teit Wasser aufnimmt. Nach oberflächlicher Trocknung von Styropor kannst Du durch zusammendrücken des Materials noch reichlich Wasser herausbekommen. Durch die kapillarität des Materials wird die Feuchtigkeit gehalten. Lässt sich auch mit Trocknungsmaschinen nicht entfernen. Die Einwirkzeit muss aber extrem lang sein (Jahre).

jonathan am 06 Feb 2008 15:28:33

Hallo voenk!
Das bedeutet ja im Umkehrschluss, daß eine einmal durchfeuchtete Sandwichplatte nie mehr richtig trocken zu bekommen ist, wenn dies nicht mal mit Trocknungsmaschinen funktioniert :eek: Sehe ich das richtig? Würde ja bedeuten, daß grundsätzlich nach einem Wasserschaden alles Styroporzeugs komplett aus dem feuchten Bereich raus muss.

Werner

voenk am 06 Feb 2008 15:37:49

Hallo Jonathan,
Sanwichplatte weis ich nicht. Styropor wie erwähnt erst nach sehr, sehr langer Einwirkzeit. Haben schon den Fall gehabt, dass nach einem unentdeckten Wasserschaden in einem Einfamilienhaus, nicht unterkellert, die Dämmung nicht mehr zu trocknen war und der schwimmende Estrich komplett erneuert werden musste. Je nach Material (Sandwichplatte?) besteht auch noch die Schimmelgefahr.

abo1 am 06 Feb 2008 15:45:27

hallo

bitte nicht vergessen

ich schrieb von GEWICHTS% !
da wasser im vergleich zu styrodur(por) sehr viel leichter ist geht es um geringe mengen

würdenm wir das auf volums% umrechen sind das bei styrodur nicht mehr messbare groessen und bei styropor sehr geringe mengen ...

ich rede dem kurt da nicht drein, ich hab bei holz/styropor nicht die erfahrung ...... aber ich würde das gammlige styropor auf jeden fall rausr äumen, und zwar wo es geht, alleine schon wegen der schimmelsituation etc

die zwei kartuschen kleber die mir das mehr kostet ist mir meine saubere atemluft wert ...

lg
g

turbokurtla am 06 Feb 2008 17:21:03

Das wäre bei mir auch nicht anders. Vergammeltes kommt raus.
Hab aber geschrieben : Nur drinlassen wenns trocken und fest ist.
Kurt

Thunderbirdy am 06 Feb 2008 19:14:01

Das Loch ist noch nicht größer geworden. Ich hab heute erstmal von hinten angefangen und hab das Sperrhoz abgehoben und mir dabei fast eine Staublunge zugezogen.

Heute Nachmittag kam dann der nächste Schock, als ich so die Preise von unserem Drittwagen gesehen habe... Meine Güte... ich glaube der Materialwert, den ich für die Reparatur benötige, ist geringer als der Preis, den wir für einen guten Kinderwagen und ein wenig Zubehör hingelegt hatten und dabei war der Händler, wo wir waren, schon einer der günstgeren...

Morgen geht´s dann aber an die Vergrößerung des Lochs, damit ich endlich mehr Beinfreiheit habe. :D

Viele
Robert

Thunderbirdy am 07 Feb 2008 13:44:28

Langsam wird das Loch größer und ich überlege gerade, ob ich das nicht so lasse und mir da eine große Badewanne einbaue. :D

Beim Ausbauen habe ich gesehen, daß sich wohl recht einfach neue Balken einziehen lassen, da stellenweise die dicken 50 x 70 Balken nicht durchgängig sind. (siehe Bild)



Kann ich die dicken Balken nicht mit rostfreiem Flachverbinder an die vorhandenen Balken mit rostfreien Schrauben anschrauben und die Verbindung dann abdichten?

Was sind das eigentlich für Querbleche, die in dem Bild rechts zu sehen sind und die auf allen Seiten Löcher haben? Meine Überlegung ist, ob ich zur Stabilitöt nicht auf die Bleche Balken so drauf klebe, daß die vorhandenen Löcher nicht zu sind? Das würde, so denke ich mir, stabiler werden, zumal in dem Bild links der Anfang von dem nächsten derartigen Querblech zu sehen ist.

Was meint Ihr? Kann ich ruhigen Gewissens hier kurze Balkenstückchen draufkleben?

Viele
Robert

Gast am 07 Feb 2008 14:02:32

Thunderbirdy hat geschrieben:Was sind das eigentlich für Querbleche, die in dem Bild rechts zu sehen sind und die auf allen Seiten Löcher haben?


Meiner Meinung nach ist das der Rahmen vom Fahrzeug (Leiterrahmen).

Beduin am 07 Feb 2008 14:25:25

BossCatOne hat geschrieben:
Thunderbirdy hat geschrieben:Was sind das eigentlich für Querbleche, die in dem Bild rechts zu sehen sind und die auf allen Seiten Löcher haben?


Meiner Meinung nach ist das der Rahmen vom Fahrzeug (Leiterrahmen).


und die sehen echt noch gut aus, Glückwunsch :D

Zu deiner Frage.
Ich vermute :!: mal das dein Vorhaben wenig Sinn macht.
Denn.
Die Verwindungen übertragen sich bei deine Vorschlag noch besser auf den Aufbau und das kann der nicht wirklich gut ab.

abo1 am 07 Feb 2008 14:42:37

hallo

das ist dein fahrzeugrahmen

ich würde die balken so lange machen sie sie sein muessen um die verfaulten zu ersetzen

sie liegen dann ja eh zwangsläufig am rahmen bzw der unteren holzplatte auf, oder?

die frage ist nur ob du evt die untere sperrholzplatte doch gleich von oben einzulegen versuchst. ob das geht hängt wohl davon ab wie der untere ausschnitt beschaffen ist

geht von oben sicher besser als die nachher von unten einzufädeln ...

lg
g

Thunderbirdy am 07 Feb 2008 15:30:20

OK. Das mit der Verwindung hatte ich nicht bedacht. Die Balken bleiben so wie sie sind.

Aber wenn ich wegen meines etwas höheren Lebendgewichts auf den Rahmen in Querrichtung zwei z.B. 20cm lange Balken aufklebe, diese aber nicht mit der darüber liegenden Sperrzolzplatte verklebe, dann hätte ich doch den Effekt, daß mein Gewicht abgestützt würde, aber sich die Bewegungen des Rahmens nicht auf den Boden übertragen, oder?

Oder mach ich mir evtl. doch zuviel Gedanken wegen der Gewichtsbelastung?

Viele
Robert

Beduin am 07 Feb 2008 15:39:10

Du machst dir zu viel Gedanken.
Mach es so wie Kurt es geschrieben hat und zwar genau so, vor allem die Stösse der Balken beachten und richtig gut verkleben, dann machst dir kein Loch mehr in deinen Boden. :D

Wenn du deine Balkenlösung machen würdest, hast du ja eine "Schleifstelle" die dir den Boden zum quitschen bringen kann und noch mehr Gewicht drauf.

@Abo, ich denke das die Balken auf den Platten liegen und die dann auf dem Rahmen.

abo1 am 07 Feb 2008 15:42:57

Beduin hat geschrieben:@Abo, ich denke das die Balken auf den Platten liegen und die dann auf dem Rahmen.


eh

aber ursprünglich war mal der plan
ZUERST das lattenwerk,
DANN die untere platte,
DANN das syrodur(por)
DANN die obere platte

so wie das aussieht würde ich evt die untere platte zuerst einlegen, dann erst die lattung ...

lg
g

Beduin am 07 Feb 2008 15:48:13

abo1 hat geschrieben:
so wie das aussieht würde ich evt die untere platte zuerst einlegen, dann erst die lattung ...

lg
g


Sicher richtig, denke auch das es umgekehrt schwieriger wird

turbokurtla am 07 Feb 2008 18:53:05

Hallo Robert
Wenn die blauen 5x7 cm Balken noch gut sind würde ich die lassen. So wie ich das auf dem Bild sehe, liegt da ja der Boden drauf und ist mit Schloßschrauben befestigt. Da müssen dann Neue rein. Keinesfalls irgendwas anders machen oder vielleicht Doppelklebeband verwenden. Da hat die Ina sehr recht, denn dann kann es knarren oder quitschen.
Doch Dein Loch bereitet mir etwas Sorgen. Willst Du das so lassen ?
Wenn ich das auf dem Bild richtig sehe, hast Du den Boden mit einer Stichsäge oder so durchgeschnitten, also 3 Schichten des Sandwiches mit einem Schnitt.
Wenn Du jetzt in diesen Ausschnitt, sagen wir mal 80x80 cm, eine genauso große untere Platte,dann die Hölzer und dann die obere Platte in der gleichen Größe reinmachst, wird es nicht halten.
Du brauchst da schon eine, wie ich es nenne, Verzahnung mit dem guten Boden. Ähnlich wie beim Mauern. Ein Stein nach rechts, einer nach links.
Ich habe es vor einigen Tagen mit der Skizze mal versucht zu erklären. Besonders die beiden Platten sollten versetzt sein und an deren Stöße immer Hölzer die einen Überstand auf beide Seiten haben.
Ist das so wie ich vermute und hast Du es verstanden ?
Kurt
Ich schau so in ein bis zwei Stunden noch mal rein.

turbokurtla am 07 Feb 2008 20:25:56

Ich noch mal
Hab jetzt mal versucht, noch eine Skizze zu zeichnen, die den Boden im Schnitt zeigt.
Ich vermute, bei Dir Robert ist die erste Variante, wie man es nicht machen soll, zutreffend. Hier würde man durch große Gewichte ev. den angesetzten Boden "abscheren" können.
Die beiden nächsten Varianten sollen meine "Verzahnung" aufzeigen, indem man die beiden Platten versetzt schneidet und wieder einklebt.
Auf dem 2. Bild habe ich eine Variante, bei der ich den Boden ohne auf Holz zu treffen schneide. Man kratzt ca. 4 cm Styropor raus und klebt eine 8 cm breite Leiste ein. Die hat dann zugleich die Auflage und Verzahnung für den angesetzten Boden.
Hoffe es ist jetzt verständlicher. Ist halt verbal sehr schwierig zu beschreiben.
Kurt
Bin jetzt weg, ich hab die Seuche.

turbokurtla am 07 Feb 2008 20:49:41

Mensch Abo,
ich wollte Dich noch fragen ob Du den Österreich Bus schon kennst ?
Das ist schon etwas keck von denen, oder ?
Ist nicht bös gemeint, dafür habt Ihr die besseren Skifahrer.
Spass muß auch sein, bei so vielen Wasserschäden.
Kurt

abo1 am 07 Feb 2008 21:14:32

turbokurtla hat geschrieben:Mensch Abo,
ich wollte Dich noch fragen ob Du den Österreich Bus schon kennst ?
Das ist schon etwas keck von denen, oder ?


hallo

nö, kannte ich noch nicht
steht aber eh dran: "i have a dream .."

da koennen die lange träumen

bin - was fussball betrifft - leider net sehr patriotisch

aber des busdekor is sicher für a paar lacher gut unterm jahr ...

lg
g

Thunderbirdy am 07 Feb 2008 21:19:27

Hallo Kurt,

das Problem war, das alles was ich bisher rausgeschnitten habe morsch, bzw. nicht mehr ganz fest war :-( , so daß ich Variante 1a genommen habe und den Boden entlang der Balken abgetrennt habe.

Interessanter Weise waren die Querbalken so gut wie gar nicht mit den Längsbalken an der Wand befestigt. Die waren einfach nur durch Tackerklammern miteinander verbunden. Reicht das eigentlich aus, da die gesamte Stabilität schlußendlich durch das verleimen zustande kommt?

Jetzt wo ich das Bild sehe merke ich, daß ich vergessen habe die hintere Seitenverkleidung abzunehmen. Ich vermute mal, daß diese (im Bild das schmutzig Gelbe im oberen Bereich) erst angeschraubt wurde, nachden der Unterboden befestigt wurde.

Um eine Verzahnung hin zu bekommen hatte ich mir überlegt, daß ich evtl. ein paar mehr Querbalken einbaue und dann im Wechsel einen Balken nehme für den Stoß der Unterplatten und dann den nächsten für den Stoß der Oberplatten. Das dürfte dann doch in etwa Deiner zweiten Skizze entsprechen.


Vielen Dank für Eure Hilfe und Gute Besserung, Kurt.

Viele
Robert

abo1 am 07 Feb 2008 21:36:16

Thunderbirdy hat geschrieben:....
Interessanter Weise waren die Querbalken so gut wie gar nicht mit den Längsbalken an der Wand befestigt. Die waren einfach nur durch Tackerklammern miteinander verbunden. Reicht das eigentlich aus, da die gesamte Stabilität schlußendlich durch das verleimen zustande kommt?
....



hallo

leim wäre ein glücksfall ...

nein, die ganze kiste ist zusammengetackert
wird bis heute so gemacht ....

eh ein wunder dass das hält ...

lg
g

turbokurtla am 08 Feb 2008 08:40:47

Guten Morgen Robert
Das mit den Klammern macht fast jeder, ist aber durch das Aufkleben der beiden Platten sehr fest und wie eine stabile, dicke Platte. Nur die hast Du jetzt ja unterbrochen, und zwar an einem Schnitt alle 3 Schichten an einer Stelle. Ich kann Dir geistig irgendwie nicht ganz folgen, aber wenn Du es so machst wie auf meinem oberen Bild, also der schlechten Variante, und nur mehr Holz rein, wird die Verbindung zum alten Boden dadurch auch nicht besser.
Mach doch mal einige Bilder mehr von innen, dann kann man mehr sehen !
Wenn das so ist wie ich es sehe, würde ich folgendes machen. Auf dem Bild ist glaub ich hinten, wo man den Spoiler durchsieht. Wenn dieses letzte Holz gut ist, aber nur 100% gut und fest, würde ich die Platten oben und unten ( das muß sein !!!!! ) bis zur Außenkante überstehen lassen ! Ansonsten Holz raus ( ist bestimmt mit der Heckwand verschraubt ) und neues durch kleben und schrauben rein ( das ist eine 100%ige Verbindung ). Mach mal ein Bild von außen an der Stelle, dann kann ich sehen ob da ne Leiste ist !
Rechts auf dem Bild ( müßte in Fahrtrichtung links sein ), da ist doch die Wasserpumpe, oder ?
Hier gilt das Gleiche. Wenns wirklich fest und gut ist, obere und untere Platte vom alten Boden bis zur Außenkante entfernen ( muß halt die Pumpe weg, und unten die Stellen des Rahmens ausgeschnitten werden ) und beim Wiedereinbau überlappend kleben.
So, und dann würde ich noch an die vorhandene, umlaufende Latte eine Neue stumpf ankleben und waagerecht ins alte Holz schrauben. Aber das allein hält nicht ohne Überlappung !
Hast Du mich eigentlich wirklich verstanden ? Ich glaub nämlich nicht.
Mach mehrere Bilder, setz sie rein, ich zieh sie mir raus, zeichne Dir die Arbeitsschritte auf und stell sie wieder rein.
Kurt

Thunderbirdy am 08 Feb 2008 10:13:28

Hallo Kurt,

ich glaube, wir meinen beide das gleiche, nur habe ich es in meinem letzten Posting wohl schlecht beschrieben.

Natürlich nehme ich zum befestigen nicht die Variante 1 sondern deine 2. Skizze und fange unten z.B. mit dem Stoß zwischen alter und neuer Platte auf dem ersten Balken an (bzw. ziehe wie Du beschrieben hast, einen zusätzlichen mit ein) und ziehe dann eine Platte ein, die bis zum übernächsten Balken geht. Die obere Platte kommt dann von hinten, wo nur die Deckplatte gebrochen war und bekommt dann auf dem zweiten Balken den Stoß, also nicht auf dem, wo die untere den Stoß hat, so daß mal oben ein Stoß ist und unten durchgängige Platte und dann oben durchgängig und dafür unten der Stoß.

Ich denke, dies sollte Deiner zweiten Zeichnung entsprechen.

Den Tipp mit dem zweiten umlaufenden Balken werde ich auch beherzigen.

Viele
Robert

turbokurtla am 08 Feb 2008 10:44:37

Alles klar,
ist halt schwierig zu beschreiben.
Mach aber auf jeden Fall mal einige Bilder.
Wollen doch alle sehen.
Kurt

Thunderbirdy am 09 Feb 2008 14:39:09

Nur kurz ein Update:

Leider (oder zum Glück, je nachdem) habe ich kurzfristig ein neues Projekt bekommen, daß schon Montag losgeht, so daß ich erst nächsten Samstag wieder weiter machen kann.

Das paßt aber auch ganz gut, da das benötigte Holz auch erst dann geliefert wird.

Sobald es weiter geht stell ich hier auch wieder Bilder rein.

Viele
Robert

RaiWo am 10 Feb 2008 11:44:13

Hai!
Ich habe glücklicherweise novch nichts mit Feuchteschäden zu tun gehabt. Jedoch ist mir an meinem ersten WoMo (Bürstner) aufgefallen, daß die Firma an der Füllleitung des Wassertanks ein Entlüftungsventil angebracht hat, daß ABER nicht selbständig bei "VOLL" schließt!!!
Folge: Es läuft Wasser in das Fahrzeug!!
Prüfe mal deine Füllleitungen!
Viel Erfolg!
Wolf

Gast am 10 Feb 2008 12:16:49

Obwohl ich auf keiner Baustelle tätig bin....... Aber ich finde es einfach SUUUUPER wie hier einem geholfen wird...... Hut ab

Alfred0 am 10 Feb 2008 14:53:27

Servus,
bisher habe ich mir nie Gedanken gemacht wie die Wände und Böden
eines Womos aufgebaut sind.
Nun weiß ich es, und bin sprachlos!!!
So hat sicherlich Fred Feuerstein in der Steinzeit seine Womos auch gebaut.
Was lernen wir daraus? Die Menschheit hat über jahrtausende nix dazu gelernt.
Allen Womosanierern wünsche ich alles Gute und viel Erfolg.

Frage an alle langjährigen Womobesitzer: Wie kann man dem Eindringen
von Wasser in Wände und Böden vorbeugen?
Sind all die Teile die außen ans Womo angeschraubt werden (Scharniere,
Arretierungen, Fahrradträger, Markise Schlösser usw.) abgedichtet?

Ist es sinnvoll alle Schrauben rauszudrehen und ein Wundermittel in die
Löcher reinzuschmieren und dann die Schrauben wider reindrehen.


Alfred

turbokurtla am 10 Feb 2008 16:07:05

Wie würdest Du sie denn aufbauen, wenn Du schon der Meinung bist, es sei aus der Steinzeit ?

Alfred0 am 10 Feb 2008 22:15:51

Servus Turbo,
zu deiner Frage:

"Wie würdest Du sie denn aufbauen, wenn Du schon der Meinung bist, es sei aus der Steinzeit ?"

So wie Autos, Stahl und Blech den Boden und zur "Verschönerung" eine Spanplatte drauf. Das Fachwerk aus Aluträgern. Und Kunststoff als Zwischenlage wegen der Kontaktkorossion.


Alfred

Gast am 11 Feb 2008 00:00:04

Alfred0 hat geschrieben:"Wie würdest Du sie denn aufbauen, wenn Du schon der Meinung bist, es sei aus der Steinzeit ?"


... sicher nicht, denke mal, wie das Niesmann seit 20 Jahren schon macht und es heute im Flugzeugbau üblich ist: als Kunststoff-Sandwich ohne Holz !

Leif am 11 Feb 2008 00:25:31

Alfred0 hat geschrieben:Servus Turbo,
zu deiner Frage:

"Wie würdest Du sie denn aufbauen, wenn Du schon der Meinung bist, es sei aus der Steinzeit ?"

So wie Autos, Stahl und Blech den Boden und zur "Verschönerung" eine Spanplatte drauf. Das Fachwerk aus Aluträgern. Und Kunststoff als Zwischenlage wegen der Kontaktkorossion.


Alfred


bist du dann auch bereit und in der lage, den "flugzeug"-preis für ein Womo zu zahlen? :)

die allermeisten doch wohl nicht. dann darf das hobby schon ein wenig zeit und bastelarbeit verschlingen. das macht doch auf eine art auch spass und man lernt sein fahrzeug bis in alle ecken kennen.


Leif
- auch mit wasserschaden im alkoven.

turbokurtla am 11 Feb 2008 08:18:03

..... , oder Steuern und Sprit wie für einen tonnenschweren Panzer !
Kurt

Alfred0 am 11 Feb 2008 13:47:25

Ok, Ok, ihr habt ja recht.
aber gibt es nichts zwischen Holzbauweise und Flugzeug??
Und was den Preis betrifft, wird der Kostenvorteil an den Kunden weiter
gegeben oder ist er (mehr) Gewinn des Herstellers?

Aber zu meiner Frage habt ihr noch nichts gesagt.

Frage an alle langjährigen Womobesitzer: Wie kann man dem Eindringen
von Wasser in Wände und Böden vorbeugen?
Sind all die Teile die außen ans Womo angeschraubt werden (Scharniere,
Arretierungen, Fahrradträger, Markise Schlösser usw.) abgedichtet?



Alfred

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