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Wasserschaden im Fußboden 1, 2, 3


Gast am 11 Feb 2008 14:19:39

Alfred0 hat geschrieben: Sind all die Teile die außen ans Womo angeschraubt werden (Scharniere,
Arretierungen, Fahrradträger, Markise Schlösser usw.) abgedichtet?


Das sollten sie zu mindestens sein. :)

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Leif am 11 Feb 2008 14:27:23

WOMOMario hat geschrieben:
Alfred0 hat geschrieben: Sind all die Teile die außen ans Womo angeschraubt werden (Scharniere,
Arretierungen, Fahrradträger, Markise Schlösser usw.) abgedichtet?


Das sollten sie zu mindestens sein. :)


das "sollten sie" ist eben definitionssache: wenn jemand selbst schraubt, kann! er es richtig machen, oder einfach schnell, und "bei gelegenheit ordentlich".- das ist bei händlern bestimmt nicht immer anders.

dann kommt noch die wahl des richtigen dichtmittels etc.- das sollte (wieder - hihi) nicht hart werden, aber wird es doch hin und wieder, da es nicht uv-stabil ist, und dann eben altert und spröde wird.

und nicht jeder macht sich die mühe alles regelmässig zu kontrollieren oder so. also bleibt es am ende doch wieder beim kunden bzw. gebrauchtkäufer hängen, mit den mängeln entweder zu leben oder sich damit zu arrangieren und das beste draus zu machen. dazu gehört dann leider oft die totalsanierung eines womos. kommt leider auch bei jüngeren modellen zu oft vor.

ne universallösung gibt's nicht und die wird es meines erachtens auch so schnell nicht geben. bei gfk-aufbauten wird auch von undichtigkeiten an den stössen berichtet, also ist das auch nicht die optimale lösung, allerdings schon um einiges besser als holzgerüst mit styroporfüllung. wobei hier auch anzumerken sei, dass man in vielen jahren "herkömmlicher bauweise" auch hersteller hatte, die von anfang an zu weniger problemem tendieren als andere. das hat nicht unbedingt mit dem markennamen zu tun.

wirklich dauerhaft lösen wird das wohl im moment und in naher zukunft niemand können. menschen (angeblich..?) zum mond schicken geht zwar, aber ein über 500.000 km und 20 jahre garantiert dichtes Womo zu bauen, fällt wohl oder übel aus :)

just my 2 ct's

Alfred0 am 12 Feb 2008 13:56:09

Servus Leif,
danke für deine Einlassungen. In ein paar Wochen wird mein Womo geliefert und werde dann prüfen wo Mann selbst Hand anlegen sollte. Dank dieses Forums weiß ich nun wo die Schwachstellen sind. Um ehrlich zu sein, hätte ich dieses Forum lange vor der Kaufentscheidung gefunden wäre ein kauf sehr fraglich gewesen. Da ich nicht mehr der jüngste bin kann man abwarten wer von uns beiden zuerst das Handtuch wirft. Das Womo oder ich.


Alfred

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charly49 am 13 Feb 2008 17:02:32

Hallo Thunderbirdy,
bitte entschuldige, wenn ich Deinen Tred kurz für eine Anfrage an turbokurtla mißbrauche.
@ turbokurtla
ich bin gerade dabei meine Dachfenster neu einzudichten. Nun stellt sich die Frage sollte das Dachblech um die Ausschnitte mit dem Dachaufbau verklebt sein oder reicht es wenn das Blech nur durch die Dachhauben angedrückt wird? Mir scheint, dass durch die schwimmende Verbauung sich die Deckentapete an den Ecken ablöst, bedingt durch den Temperaturgang des Dachbleches. Reicht es evt. das Blech durch VA Klammern am Rahmen anzutackern?

turbokurtla am 14 Feb 2008 08:23:45

Tag Charly
Keinesfalls Tackern !
Es ist natürlich immer besser wenn das Blech geklebt ist, dann hat man an der Luke nicht so viele temeraturabhängige Materialbewegungen.
Außer Du hast ein loses Dachblech.
Wie ist das denn geklebt oder lose ?
Falls Du mit Schwimmend lose aufliegend meinst, kann es natürlich sein, das durch die Bewegung der Luke mit dem Blech an der Unter-, also Innenseite das Dekor verschoben wird.
Dies wird dann wahrscheinlich Kunststoffbeschichtet sein.
Wenn die Luke draußen ist kann man mit einem Fon die Folie anwärmen und wieder glatt hinstreichen. Wenn nötig mit Kleber fixieren und anpressen vor dem Wiedereinbau der Luke.
Kurt

charly49 am 14 Feb 2008 09:08:44

Hallo turbokurtla,
bei meinem LMC liegt das Dachblech lose auf der Unterkonstruktion auf.
Das Blech wurde wegen eines Hagelschadens vor 2 Jahren ausgewechselt. Durch den Wechsel konnte ich das undicht gewordene Bugfenster im Alkoven eliminieren, sonst hätten mich die paar Dellen nicht gestört.
Leider lief mir nun voriges Jahr Wasser, das nach Regen auf den waagrecht aufgestellten WoMo ca. 10mm hoch steht, durch die Dachluke ins WoMo.
Einfach nur die Schauben nachziehen sehe ich als nur vorübergehende Lösung, deshalb mein Wunsch ausbauen und neu eindichten.

turbokurtla am 14 Feb 2008 16:02:46

Nein Charly,
dann würde ich das Blech nicht kleben.
Bau die Dachluke aus. Mit Fön das Blech um die Luke schön gleichmäßig anwärmen, dann geht sie leichter ab. Schau Dir danach Blech und Rahmen der Luke ganz genau an. Du wirst sehen wo Wasser reingelaufen ist. Wahrscheinlich war es nur zuwenig Dichtmittel an einer Stelle.
Dann alles schön säubern und mit Dekalin wieder einbauen. Am Dach läßt man rausquellendes Dekalin dran. Ich drücke es mit nassen Fingern nur schön glatt.
Das Dekor im Inneren wie beschrieben richten.
kurt

charly49 am 14 Feb 2008 19:04:52

Hallo Kurt,
danke für Deine rasche Antwort. Ich werds wohl so machen. An einen größeren Schaden glaube ich nicht, da wir beim Wassereinbruch direkt darunter saßen und sofort reagieren konnten.
Das WoMo steht seitdem immer leicht geneigt, es bleibt kein Wasser mehr auf dem Dach stehen.
Man(n) ist ja lernfähig. :roll:

turbokurtla am 14 Feb 2008 21:03:50

Gerne geschehen,
melde Dich danach, ganz gleich wie es ausgeht.
Kurt

Thunderbirdy am 23 Feb 2008 20:25:34

So.. die erste Runde ist fertig. :-)

Bilder hatte ich leider keine gemacht, weil ich blöder Weise zunächst vor lauter Arbeit nicht daran gedacht hatte und dann als ich die Bilder machen wollte, da ist mir gerade noch rechtzeitig eingefallen, daß es sicherlich nicht gut kommt mit verklebten Händen die Kamera oder das Handy zu benutzen. :-(

Sicherheitshalber habe ich aber auch noch den Wassertank ausgebaut und siehe da, dort kam auch noch etwas morsches Decksperrholz zum Vorschein. Nach Abnehmen der obern Schicht war der Rest aber noch in Ordnung.

Aktuell ist der Wagen wieder dicht. Die untere Sperrholzschicht ist drin und die Querbalken auch eingezogen. Das Styropor dazwischen habe ich eben auch noch eingeklebt.

Fehlt nur noch die Descksperrholzplatte und dann ist´s wieder fast wie neu.

Hat eigentlich jemand einen heißen Tipp für mich, wie ich den Kleber wieder von den Fingern bekomme??? Mit einem Bimsstein geht´s zwar, aber es ist doch ziemlich langwierig.

turbokurtla am 23 Feb 2008 21:11:37

Mein früherer Meister hat immer gesagt : "Das wächst raus"
Aber in ein paar Tagen siehst Du nichts mehr davon.
Gute Arbeit
Kurt

abo1 am 23 Feb 2008 21:20:19

Thunderbirdy hat geschrieben:Hat eigentlich jemand einen heißen Tipp für mich, wie ich den Kleber wieder von den Fingern bekomme??? Mit einem Bimsstein geht´s zwar, aber es ist doch ziemlich langwierig.


hallo

an ehesten noch mit waschsand und terpentin gemisch

das reduziert dann die reinigungszeit für zwei hände um ca die hälfte (von zwei auf eine stunde ...)

ich verwende wenn ich nicht vergesse bei groesseren arbeiten die plastikahndschuhe die auch die ärzte im OP verwenden, gibts in der 100 stück packung in verschiedenen groessen recht preiswert

lg
g

Thunderbirdy am 24 Feb 2008 22:49:37

bei mir hat ein Waschlappen, Handwaschpaste und etwas Stahlwolle gut geholfen. Hat zwar immer noch gut 1h gedauert, aber jetzt sind sie wieder sauber...

Ach ja:

Was ist eigentlich am besten geeignet, das Holz von unten gegen Feuchtigkeit zu schützen? Unterbodenschutz wird hier ja kontrovers diskutiert. Was gibt´s denn da noch für Alternativen?

Nochmals vielen Dank für all Eure bisherigen Tipps
Robert

abo1 am 25 Feb 2008 10:42:58

Thunderbirdy hat geschrieben:...
Was ist eigentlich am besten geeignet, das Holz von unten gegen Feuchtigkeit zu schützen? Unterbodenschutz wird hier ja kontrovers diskutiert. Was gibt´s denn da noch für Alternativen?
.


hallo

die FLÄCHEN einölen
oder einfach so lassen wie sie sind ...

die ECKEN und KANTEN aber jedenfalls üblich eindichten
mit sika oder was auch immer (solange es kein silikon ist) ...

lg
g

Thunderbirdy am 25 Feb 2008 12:09:28

abo1 hat geschrieben:
die FLÄCHEN einölen
oder einfach so lassen wie sie sind ...
.



Einölen würde ich ja noch verstehen, aber so lassen wie sie sind? Unten liegt die 4mm Sperrholzplatte "nackt" auf den Längsbalken auf. Gibt es da denn im Winter oder bei Regen kein Problem mit Feuchtigkeit / hochspritzendem Wasser?

Oder bin ich hier einfach zu skeptisch und das hochspritzende Wasser verdunstet, bzw. tropft wieder runter und tut dem Sperrholz nicht weh?

Viele
Robert

abo1 am 25 Feb 2008 13:44:21

Thunderbirdy hat geschrieben:
abo1 hat geschrieben:
die FLÄCHEN einölen
oder einfach so lassen wie sie sind ...
.



Einölen würde ich ja noch verstehen, aber so lassen wie sie sind? Unten liegt die 4mm Sperrholzplatte "nackt" auf den Längsbalken auf. Gibt es da denn im Winter oder bei Regen kein Problem mit Feuchtigkeit / hochspritzendem Wasser?

Oder bin ich hier einfach zu skeptisch und das hochspritzende Wasser verdunstet, bzw. tropft wieder runter und tut dem Sperrholz nicht weh?

Viele
Robert



hallo robert

das ist eine spirituell besetzte frage
muss wohl jeder für sich selbst beantworten

ich sag mal ne scheune steht auch 100 jahre auf der wiese und sieht aus wie neu ....

wichtig ist dass sich in den ecken und kanten keine feuchtigkeitsnester bilden koennen

die glatten holzflächen werden nass und trocknen wieder ab
so what ..

lg
g

hgmwomo am 25 Feb 2008 16:01:09

Hallo Robert

ich habe für meinen Womo-Unterboden, Unterbodenschutz auf Wachsbasis (bitumenfrei) von der Firma Holts benutzt. Den gibt es auch in einer Sprühpistolendose, die Sprühpistole selbst kostet etwa 10,00 €. Bei der Firma Holts wurde mir auch versichert, das dieser Schutz auf unbehandeltes Holz aufgetragen werden darf.

HGM

turbokurtla am 25 Feb 2008 19:13:55

Tag Robert
Der Abo hat völlig Recht !
Wenns nur von unten hinspritzt, trocknets auch wieder !
Wenn ich einen Boden repariere, nehme ich einfach eine Sprühdose mit schwarzer Farbe. Geht am schnellsten und ist für die Optik. Im Original ist das bei vielen Herstellern auch so.
Öl oder Holzlasur wäre zu aufwendig und Du schaust aus wie die Sau, weil es beim Streichen tropft.
Man darf allerdings keinesfalls so ne dicke Pampe wie Unterbodenschutz auftragen, denn da zieht die Feuchtigkeit ev. drunter.
Das wäre das Schlimmste !
Kurt

obysoft am 08 Jul 2008 08:44:13

Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und habe die Postings zum Austausch des Fussbodens mit Interesse gelesen.
Leider habe ich noch einige Fragen die Ihr mir sicher beantworten könnt.

1. Mit welchem Material verklebe ich die Aluhaut mit den Bodenleisten?
2. Kurt hat in seine Zeichnung eine Schraube von aussen durch die Aluhaut ins Holz gezeichnet. Wie wird diese abgedichtet?
3. Wie dichte ich die Naht zwischen Alu und Holz von unten ab?

Ich freue mich auf Euere Antworten.

Volker

abo1 am 08 Jul 2008 09:50:22

obysoft hat geschrieben:
1. Mit welchem Material verklebe ich die Aluhaut mit den Bodenleisten?
2. Kurt hat in seine Zeichnung eine Schraube von aussen durch die Aluhaut ins Holz gezeichnet. Wie wird diese abgedichtet?
3. Wie dichte ich die Naht zwischen Alu und Holz von unten ab?



hallo

kommt immer ein bissl auf den einzelfall an, aber

1. mit einem guten 2K kleber wie caravankleber oder körapur oder zb hanno PU kleber power (fast jeder hersteller hat solche spezialkleber im sortiment, rechne mit rund 8,- bis 10,- pro 310ml kartusche)

2. normalerweise sika ins bohrloch und dann die schraueb rein und passt. wenn es optisch akzeptabel ist kannst du draussen dann noch dekalin über die schraube tun, ist aber nicht die regel und eigentlich nicht nötig ..

3. kommt drauf an welche naht....? vermutlich mit sika 221 oder sika 252UV oder siehe 1.)

lg
g

turbokurtla am 08 Jul 2008 10:16:55

Tag Volker
Kleben, wie mit den von Abo beschriebenen Klebern.
An der Außenhaut abdichten, immer mit Dekalin oder vergleichbaren dauerelastischen Dichtmitteln.
Und diese Schrauben sind beim Reindrehen eigentlich nie abgedichtet. Auch ähnliche Schrauben der Verbindungen von Wänden/Dach oder Fußboden nicht. Sie sollten bündig drin sein und dann kommt ja irgendeine Leiste drüber. Die sollte, mit entsprechendem Dichtmittel, den Schraubenkopf abdichten.
Kurt

obysoft am 08 Jul 2008 11:28:44

Danke für die schnellen Antworten.

Ich meine die Fuge zwischen Aussenhaut und und Bodenleisten,
damit kein Spritzwasser oder Regenwasser von der Aussenhaut eindringen kann.

Muss ich den Innenboden ausbauen (ist nicht befallen) um die Bodenleisten fachgerecht einsetzen zu können?

Mein Wohnmobil ist ein Dethleffs A 642 Festbett auf Fiat Ducato 2.5 TD



Volker

abo1 am 08 Jul 2008 14:34:09

obysoft hat geschrieben:Ich meine die Fuge zwischen Aussenhaut und und Bodenleisten,
damit kein Spritzwasser oder Regenwasser von der Aussenhaut eindringen kann.


hallo volker

ich kenne den fahrzeugtyp nicht
hier würde evt ein foto helfen ..

lg
g

staukasten am 08 Jul 2008 21:12:02

Hallo Volker,
glaube Du meinst die Abdichtung der untersten Holzleiste an der Aussenhaut nach unten hin, oder? Also bei mir ist unter der letzten Leiste ein Kunstoffrahmen, in geneu der Leistenstärke. Mittels dieses Kunstoffrahmens ist dann die Kunststoffschürze Ringsum angeschraubt. Stösst direkt ans Ende der unteren Bodenplatte an. Dieser Stoss wird dann noch mit einem Aluprofil und Dekalin abgedichtet.
Marc

stillerleser am 11 Mai 2013 14:13:59

wasn aus der kiste geworden?

schaefges am 01 Okt 2015 23:50:51

Zum Thema Wasserschaden, ist schon viel gesagt und geschrieben worden, ich war mutig und habe einen ganz anderen Weg genommen. Zur Vorgeschichte, schon mal einen Schaden vor zehn Jahren gehabt, den machte Rentmobil weg. Kostete uns 2800 €. Angeblich war die Ursache eine nicht reichliche Tropfkante. Durch die Pflege von Eltern wurde außer TÜV und Zahnriemen und neue Bremsen nichts weiter außer, zweimal im Jahr eine Sichtprüfung Boden innen , Unterboden außen gemacht. Im März dann in die Stauklappe geschaut und gesehen, dass der auf dem Holz aufgeklebte Linoleumbelag sich an einer Stelle etwas hoch gestellt hatte. Ich dachte mir da ziehst du mal dran und klebst ihn dann wieder fest. Mich traf fast der Schlag, der Holzboden war nass nicht nur feucht. Zum Händler, der sagte das würde bestimmt 3000 € kosten. Das sah ich nicht ein. Dann machst du es eben selbst dachte ich mir. Legte auf 3,30 cm Länge und 40 cm breite hinten alles frei, Linoleum abgeschnitten bis ich auf gesundes Holz bin. Alles trocknen lassen mit Ventilator und mit Truma Heizung. Das alleine ca. 14 Tage. Nach dem abtrocknen die zerbröselten Holzteile entfernt. Dann im Internet stundenlang gelesen, da viel mir ein Bericht über G4 auf, ist ein teures Holzverfestigungsmittel, das Zeug soll sogar morsches Holz wieder fest machen. Es wird im Yachtbau viel verwendet. Firma angeschrieben, Freund in Schweden beauftragt ins Wasa Museum zu gehen und zu fragen, die haben viele Teile der versunkenen Wasa damit behandelt. Für uns stand fest der Boden wird damit behandelt. Vorher noch im Trockenprozess die Ursache für das eingetretene Wasser gesucht. Ein Mitbewohner im Haus ist Fachmann für Hausbau, sagte lass uns hinter die am Kraus befestigten Plastikteile sehen, die für Knaus typisch sind mal alle abbauen. Schadenstelle schnell gefunden. Rückwand ist mit schlechten Schrauben verschraubt, an einer Stelle war die Schraube sehr verrostet und wurde identifiziert als Eintrittsstelle für das über Jahre eingesickertes Wasser. Alle Schrauben durch Edelstahlschrauben ersetzt und mit viel Silikon abgedichtet. Graue Teile wieder dran und zusätzlich mit Silikonnaht so zugemacht dass kein Wasser mehr dahinter laufen kann. Womo jetzt trocken. G4 unter Atemschutz und super Belüftung auf das trockene Holz verstrichen , dass ganze zwei mal gestrichen. Die gesamte Rückwand in Höhe von 25 cm und Länge von 3,30 cm im Abstand von 15 cm vorsichtig angebohrt und dann in jedes Loch mit einer 50 ml Spritze und einer dicken Nadel jeweils G4 eingespritzt. Das gleiche dann hinten links und rechts, wo das Gasfach und die Serviceklappe angebracht sind, die Stellen angebohrt und geimpft mit G4 , Löcher mit Blindstopfen und Silikon verschlossen. Nach dem dann 14 Tage gelüftet war ging's weiter. Boots Sperrholz jeweils zehn Lagen über einander gepresst und Wasserfest , Vorderseite und Rückseite ist mit Kunststoff behandelt gekauft. Schablonen gemacht und Sperrholz ausgesägt und innen angepasst. Auf 3,30 cm Länge und 40 cm breite bis zum gesunden Holz satt eingeklebt und mit Druck 24 h befestigt. Dann hinten Rückwand 3,30 m lang und 30 cm hoch mit Druck verklebt . Alle Übergänge mit Silikonnaht versiegelt. Druckpumpe wider eingebaut und neue Stützen innen für die Sitztruhen hergestellt und befestigt. Weiter Lüften bei jeder Gelegenheit. Womo hinten hoch gestellt. Wunderbar kann man darunter liegen und arbeiten. Der gesamte Unterboden war bis zur Tropfkante mit Teroson zu geklebt, mit einer scharfen Spachtel alles abgekratzt, war eine Heidenarbeit, Holz war auch da sehr nass. Zerbröseltes Holz weggemacht und festgestellt, dass nach der G4 Behandlung auf einer Länge von 3,30 m und einer Breite von 50 cm das gleiche Bootssperrholz als Unterboden neu eingeklebt werden muss. Alles vermessen und mit Druck und viel Spezial Kleber angedrückt, mit Stützen von unten Druck nach oben ,nach 48 h stützten abgenommen alle erkannten Ritzen mit Teroson verschlossen. Kosten waren , meine Zeit, G4 60 €, Holz Spezial 100 €, weiter gut gelüftet und dann der Test, es ging zehn Tage nach Texel kein Geruch festgestellt keiner hatte Kopfschmerzen alles dicht. So das war's.

mantishrimp am 02 Okt 2015 00:20:07

schaefges hat geschrieben:....Silikon ...... So das war's.


das befürchte ich auch, Silikon hat an einem Womo nichts zu suchen. Das wird nicht lange dicht bleiben...

andwein am 02 Okt 2015 10:32:57

Was mich jetzt interessieren würde: Wenn du soviel im Intewrnet gelesen hast, wieso hast du dich bhei der Abdichtung für Silikon entschieden?? Silikon trocknet aus, die Klebekanten reißen dann auf und Wasser kann eindringen. Im Bad ist das ok. die Badewanne bewegt sich recht wenig, aber schau mal bei den Kellerfugen.
Fragend, Andreas

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