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habe eine Frage, vor einigen Jahren hatten wir eine wartungsfreie Autobatterie eingebaut, als wir dann im Urlaub waren und 220 V angeschlossen war wurde immer geladen und geladen und plötzlich ist die ganze Starterbatterie geplatzt....Sie war knochen trocken!!!!!!!!!!!
Ist so etwas üblich, die jetzige ist fast wieder so alt, muss man sich jetzt sorgen machen???? Noch schaltet der Ladevorgang im Womo ab!!
Bin für jeden Hinweis dankbar, weiß ja nicht obs Lebenszeiten für Autobatterien gibt??
wartungsfrei heißt nicht immer - ohne Wartung. Bin auch einmal darauf reingefallen. Trotz Wartungsfrei mußte Wasser aufgefüllt werden.
hatte aber schon eine neue Batterie gekauft.
Frohe Ostergrüße aus OWL
Beho
ingoooo am 23 Mär 2008 20:44:29
aber da sind nirgens Löcher wo es rein kommt????
Anzeige vom Forum
FReich am 23 Mär 2008 21:30:28
Moin
vor einigen Jahren hatten wir eine wartungsfreie Autobatterie eingebaut,
Was meinst du mit Autobatterie? Starterbatterie oder die für den Aufbau? Da gibt es nämlich einige recht verschiedene Typen.
1. Starterbatterie, meist Bleiplattenbatterie mit flüssiger Säure, deren Zellen von Zeit zu Zeit mit Aqua Dest. aufgefüllt werden. Sie ist für das Kurzzeitige Liefern hoher Ströme ausgelegt, wie sie beim Vorglühen und Starten auftreten.
2. Wie 1. jedoch als Wartungsfreie Ausführung, ohne Nachfüllöffnungen, manchmal mit einem Schauglas wie beim Klarspüler der Spülmaschine. Wenn tot, dann tot.
3. Zyklenfester Bleiakku. An sich wie 1, o. 2., jedoch sind hier u.a. dickere Platten verbaut. Dieser Typ hält das zyklische laden und entladen wie beim Wohnbereich von Boot, WoMo und WoWa deutlich länger aus (klar, dafür ist dieser Typ ja auch konzipiert worden)
4. Bleigelakkus. Wie 3. jedoch ist hier keine flüssige Säure drin, sonder diese ist in einem gelförmigen Träger gebunden. Sieht von innnen ein wenig so aus, als wenn jemand die Bleiplatten in aufgequollene Handreinigungstücher eingepackt hätte. Diese Type kann lageunabhängig eingesetzt werden (Typenblatt beachten!), daher im Segelbereich gerne eingesetzt wegen der Krängung der Segler auf See. Läßt sich auch besser transportieren als die Flüssiggefüllten mit ihren Überlauföffnungen. Daher auch in Pufferversorgungen für PC's eingesetzt.
5. Seit neusten auch im KFZ-Bereich: Lithium-Ionen-Akkus. Vorteil: Geringers Gewicht bzw. höhere Ladungsdichte, also weniger Platz bei gleichem Volumen. Nachteil: Anspruchsvoll hinsichtlich Ladeelektronik, sonst Feuergefahr (siehe Akkurückrufe bei Notebooks und Handys).
als wir dann im Urlaub waren und 220 V angeschlossen war wurde immer geladen und geladen und plötzlich ist die ganze Starterbatterie geplatzt....Sie war knochen trocken!!!!!!!!!!!
Kann ich mir eigentlich nur bei Bleigel vorstellen. Bei Flüssigen müsste immer noch etwas Säure drin verbleiben, sonst kann theoretisch kein Strom zum Kochen mehr fließen.
Ist so etwas üblich, die jetzige ist fast wieder so alt, muss man sich jetzt sorgen machen???? Noch schaltet der Ladevorgang im Womo ab!!
Ich kenne nur Akkus, die leise Sterben (von Unfall mal abgesehen), also keine Energie mehr aufnehmen, da die Platten verhärtet sind, eine Zellenverbindung gebrochen ist oder ein Zellenschluss vorliegt. Explodieren geht ja nur, wenn durch Elektrolyse H2O in H2 und O2 gespalten wird und irgendwann es zu einer Knallga?plosion kommt. Selbst die abgedichteten wartungsfreien müssen IMHO ein Überdruckventil haben. Überdruck durch Kochen kann die eigentlich nicht sprengen. Und Elektrolyse kommt durch zu schnelles Laden oder zu hohe Ladespannung am vollen Akku, also keine Abschaltung/Umschaltung auf ERhaltungsladen.
Bin für jeden Hinweis dankbar, weiß ja nicht obs Lebenszeiten für Autobatterien gibt??
Nicht wirklich, die Spanne ist zu groß, irgendwo zwischen 1 und 15 Jahren :( Starterbatterien kann man recht gut mit einem Tester in der KFZ-Werkstatt testen, welchen Kurzschlussstrom die noch können. Bei denen im Aufbau: Wenn du einen Tiefentladeschutz hast, Akku voll laden, dann eine bekannte Last einschalten (x Lampen mit y Watt). Dann die Zeit messen, bis der Akku leer ist (je nach Typ liegt die Entladeschlussspannung bei 10,8 bis 11,5 Volt). Die Kapazität in Ampere Stunden (Ah) steht auf dem Akku. Aus der Last den Strom ausrechnen und über die Zeit die Ah. Wenn es unter 2/3 geht, ist das schon deutliche Alterung, unter 50% doch langsam mal auf Tausch vorbereiten.
Vielen Dank
Hilft das?
CU
Flemming
PS: Habe was läuten hören, dass im Sommer die Bleiakkus noch mal teurer werden sollen, weiß da jemand was belegbares?
ingoooo am 23 Mär 2008 21:47:13
Hallo Flemming,
also erstmal ist es die Starterbatterie wartungsfrei und es ist bzw. war keine Gelbatterie soviel weiß ich!!!!
Wir haben beim Nachbarn gesessen und auf einmal hatts hinterm Fahrersitz geknallt!! Hab erstmal meine im Alkoven schlafende Tochter rausgeholt!!! Alles gereinigt, ist ein bissl verspritzt aber die Batterie war geplatzt!!!
Mir ist vorher nur aufgefallen, das der Lasevorgang von 220 auf Batterie ungewöhnlich lang dauert und dann kam auch schon der Knall!!
Also dieses Phänomen ist ungewöhnlich, das ist schonmal richtig, oder ??!!!
Greez
Ingoooo
rs270550 am 24 Mär 2008 10:34:32
Mir ist auch scon einmal die Starterbatterie um die Ohren geflogen. Habe dann die Werkstatt meines Vertrauens besucht und dort erfahren, daß so etwas immer mal wieder vorkommt. Hatten die selbst schon bei einem ihrer Service-Wagen. Wiese, weshalb? keine Ahnung!
Aber gaaaaanz wichtig: Die Umgebung der Batterie reinigen, reinigen, reinigen! Selbst kleinste Säurereste zerstören langsam aber sicher das Metall. (Lochfrass)
Rolf
McLouis-Frank am 24 Mär 2008 15:39:29
Eine Batterie explodiert nur, wenn sie gast (Knallgas), und wenn dann durch irgentwelche Umstände sich an den Anschlüssen ein Funke bildet, dann fliegt sie auseinander, passiert oft im LKW beim Anlassen, wenn die Pole oxidiert sind.
, Frank.
abo1 am 24 Mär 2008 23:00:23
hallo
klingt mir auch fast nach einer kleinen knallga?plosion
eine trocken batterie explodiertnicht denn ohne elektrolyt kommt der ladevorgang zum stillstand
wie ist die batterie belüftet?
hattest du einen schlauch zum ableiten der gase dran gehabt?
lg
g
FReich am 25 Mär 2008 00:33:07
Moin
ingoooo hat geschrieben:Wir haben beim Nachbarn gesessen und auf einmal hatts hinterm Fahrersitz geknallt!!
Hm, schon erstaunlich. Kenn ich nur bei Überladen. Hm, mit einem Zellenschluss ist die Ladespannung dann um eine Zelle zu hoch. Dann erkennnt ein einfaches Ladegerät das Ladeende nicht. Es gibt aufwändigere Geräte, die Lademanagement machen und so was erkennen können, die müssen aber auch die Entladung mit berücksichtigen. Denn im Extremfall wird der Akku beim Laden entladen wenn die Last groß genug ist. Wird bei dir die Starterbatterie vom Aufbauladegerät mit geladen? Bei mir ist da ein Trennrelais. Wenn ich dass will, dann muss ich dieses extra brücken. Normal läd bei mir der 230V-Lader nur die Akkus im Aufbau. Die Starterbatterie sollte eigentlich von der Lichtmaschine ausreichend geladen werden.
Mir ist vorher nur aufgefallen, das der Lasevorgang von 220 auf Batterie ungewöhnlich lang dauert und dann kam auch schon der Knall!!
Spricht dafür, dass er das Ladeende nicht erkannt hat (s.o. Zellenschluss).
Also dieses Phänomen ist ungewöhnlich, das ist schonmal richtig, oder ??!!!
Selten, aber nicht ausgeschlossen. Sag nie mals nie :(
Hat deine ein Schauglas? Ansonsten empfehle ich einen Batteriecheck bei der KFz Werkstatt deines Vertrauens, ggf. Bosch-Dienst.
CU
Flemming
Zappes am 29 Mai 2020 18:17:36
Hallo zusammen, ich hole den Thread noch mal hervor, vieleicht Interessiert es ja den ein oder anderen. Vorletzte Woche ist mir die Aufbaubatterie explodiert, :explodieren: zum Glück ist keinem was passiert! Vor 4 Wochen war ich noch im Winterlager da war noch alles OK! Ladestrom, Spannung, Batterieflüssigkeit. Als ich vorletzte Woche das Wohnmobil holen wollte und die 12V Versorgung einschaltete, danach die Taste für die hydraulischen Stützen betätigte, gab es ein Knallgasexplosion und direkt im Anschluss hing eine Säurewolke im Wohnmobil.
Den Grund warum das passiert ist, werde ich wohl nie herausfinden, es wird viel spekuliert: Entgasungsschlauch auf einmal dicht, Säurestand auf einmal sehr stark abgesunken, Kammerkurzschluss, Batterie zu alt, usw. usw.
Nach der ersten Grundreinigung mit Soda und Kernseife, habe ich eine neue Gel-Batterie eingebaut, alles funktionierte wieder, zum Glück, doch nur 3 Tage später fing sich mein EBL an aufzulösen, Licht ging nicht mehr aus, Ladung funktionierte aber noch tadellos, hatte wohl doch zu viel Säure abbekommen. Neues Schaudt EBL bestellt (sehr freundlicher Mitarbeiter bei Schaudt hat mich sehr gut beraten).
Da ich jetzt eine GEL-Battreie verbaut habe, machte mich stutzig das sie im entladenen Zustand eine Beule nach innen hatte und nach dem Aufladen eine kleine Beule nach außen hatte. Nach Rücksprache mit der Fa Exide ist das aber normal (war hier ja auch schon mal ein Thema) PS. bin übrigens immer noch am reinigen, wo Säure so hinläuft. unglaublich :x
Gruß Guido
Gast am 29 Mai 2020 19:36:15
Servus
War früher unter Anderem, auch im Notstrom und Stromersatzaggregate Sektor aktiv. Hab 20 Jahre lang Notstromaggregate und Anlagen regelmässig probelaufen lassen, geprüft etc. 1x in diesen 20 Jahren ist mir eine Starterbatterie explodiert. Ich weiß Heute noch nicht wieso. Die Ladespannungen, Säurestand etc wurden regelmäßig geprüft, waren immer i.o. Hab neue Starterbatterie eingebaut und die verhielt sich, bis ich in Pension war, einwandfrei. Die Batterie damals platze genau als der Anlasser vom Diesel dreht, also unter Last...ich hatte 2 Tage ein Summen in den Ohren. Die Zellendeckel kamen, gefühlt, nach 2min von der Decke runter, und der ganze Raum war voller Säuredampf. Komisch daran, es war ein 24V Anlasser, und nur eine der beiden Batterien ging hoch. Kann mir vorstellen wie es in deinem Womo abging und gerochen hat.
thomker am 01 Jun 2020 15:14:33
Zappes hat geschrieben:Da ich jetzt eine GEL-Battreie verbaut habe, machte mich stutzig das sie im entladenen Zustand eine Beule nach innen hatte und nach dem Aufladen eine kleine Beule nach außen hatte. Nach Rücksprache mit der Fa Exide ist das aber normal (war hier ja auch schon mal ein Thema)
Hallo Guido,
dann pass mal auf deine neue Gel ein bisschen auf, vor allem im Sommer. Das EBL lädt nicht temperaturkompensiert soweit ich weiß. Das bedeutet, dass bei Temperaturen über 25°C die Ladeschlussspannung zu hoch ist (14,4V) und mit einem (leichten) Wasserverlust aus dem Gel einhergeht der nicht nachgefüllt werden kann. Somit kann die irgendwann austrocknen.
Bei niedrigen Temperaturen (Winter) ist die Ladeschlussspannung zu niedrig, was dazu führt, dass die Batterie nicht ganz voll wird, was sicher das kleinere Übel ist.
Fazit: vor allem im Sommer nicht Dauerladen. In den meisten Defekt-fällen werden Gelakkus kaputt geladen(gepflegt?).
Dies nur zur Info von mir, der mit einem Satz Gelakkus schon mal 10 Jahre glücklich war.