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Einige WM undicht! Andere nicht! Warum?


ingemaus am 24 Mär 2008 11:27:03

Hallo!

Wenn ich im Forum lese, daß ein WM undicht ist und andere des gleichen Types nicht, frage ich mich woher dies kommt!
Da wird dann gesagt, ich habe ein Montags-WM und Pech gehabt! Ist dies wirklich eine richtige Erklärung?
Es ist doch heute im Zeitalter der Dicht und Klebetechnik kein Kunststück WM oder WW dicht auszuliefern.
Ist die Einbaukontrolle von Einbauten so mangelhaft, weil hier die meisten Undichtigkeiten auftreten. Sind die Monteure so schlecht geschult? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, weil die Folgekosten durch Reklamationen bedeutend höher sind als eine Einbaukontrolle.
Ein nachträglicher Fenstereinbau zum Beispiel: Hier wird vom F-Hersteller der Einbau datailiert beschrieben. Größe des Ausschnittes, Anpassung, Reinigung der Fläche, die vom Einbau überdeckt wird, auftragen des richtigen Dichtstoffes in einer entsprechenden Nute die im Fenster bereits vorhanden ist usw.
Dieses Fenster von einem Laien nach Anweisung eingebaut, ist absolut dicht. Ein Fenster in Serie an dieser Stelle undicht! Warum?
Ich habe keine Erklärung! Ihr vielleicht?

tschüss ingemaus

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Eura665HS am 24 Mär 2008 11:48:01

Tja. Vielleicht war der angelernte Monteur vor der Montage des Serienfensters grad in der Frühstückspause und hat danach mit den fettigen Salamifingern den Fensterausschnitt angepackt und dann das FEnster eingebaut...

Man weiss es nicht...

Bergbewohner1 am 24 Mär 2008 12:28:49

Die Frage ist doch eigentlich die, wie sind die Mitarbeiterqualifiziert, wieviel Leiharbeiter, welcher Hersteller leistet sich noch den Bedarf an AK als festeingestellete :?:
Ich war echt schockiert, als mein WoMo in Sprendlingen zur Reparatur war und ich in der Werkstatt den Leihwagen übernahm, wieviel dort fast kein deutsch könen.

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Ziggi am 24 Mär 2008 12:33:43

Hallo,
speziell zum Fenstereinbau:
bei meinem Fahrzeug waren bisher 3 Fenster undicht.
Das erste Fenster wurde vom Händler abgedichtet. das zweite Fenster wollte - habe ich dann selber abgedichtet, da die Fahrt zum Händler (100 hin + 100 km zurück, einschl. Zeit) aus meiner Sicht unrentabel ist.
Wie gesagt, beim zweiten Fenster mußte ich erstaunt feststellen, dass überhaupt keine Dichtmasse vorhanden war ?? Also gehe ich mal davon aus, dass das erste Fenster auch nicht mit Dichtmasse eingesetzt war ??!!
Das dritte Fenster wurde auch undicht, wurde aus zeitgründen vom Hersteller mit Silikon abgedichtet. Auf meinen Hinweis, dass die Fenster scheinbar alle ohne Dichtmasse eingesetzt seien, bekam ich zur Antwort: die Wände seien so eben, dass man da wohl keine zusätzliche Dichtmasse bräuchte.!!
Großes - großes Fragezeichen ???


lg Ziggi

groovy am 24 Mär 2008 12:41:46

@Waldtroll,
was haben denn die Sprachkenntnisse eines Mitarbeiters mit seiner Fachkenntniss zu tun :?:

ingemaus am 24 Mär 2008 12:47:20

Hallo Ziggi!

Unglaublich! Also gepfuscht!
Ohne Abdichtung! Da fehlen einem die Worte!

tschüss ingemaus

turbokurtla am 24 Mär 2008 12:53:59

Guten Morgen Ihr Beiden
Werde mal versuchen Deine ( Ingemaus ) Frage zu beantworten.
Also zuerst Mal nehmen die Fenster einen ganz geringen Anteil der Undichtigkeiten ein, da diese meist an senkrechten Flächen angebracht sind und das wenige Wasser relativ schnell abläuft. Ausnahmen Bug- ( bei Wowa ) und Heckfenster, denn hier läuft permanent Wasser, natürlich auch Dachwasser, drüber.
Ich schätze mal ca. 90 % der Wasserschäden treten an Übergängen von Bug-, Heck- und Seitenwänden zum Dach, Verbindungen von Alkoven oder der meist GFK Nase der Integrierten zum restlichen Dach auf. Egal ob hier mit Blech oder GFK gearbeitet wird, egal ob mit oder ohne Holzeinlagen. Es muss ja immer eine Verbindung von 2, oder manchmal sogar 3 Bauteilen hergestellt und abgedichtet werden. Und dann natürlich alles was aufs Dach geschraubt oder gebaut wird.
Der Hersteller hat hier 3 Probleme. Einmal die feste Verbindung, einmal die Verwendung möglichst leichter Materialien und einmal die Dichtigkeit.
Jetzt lassen wir mal den Monteur, dessen Qualifikation und die Menge der aufgetragenen Dichtmittel außer Acht.
Alle diese Fahrzeuge werden bei Temperaturschwankungen von + - 50 bis 60 ° gefahren, also im Sommer und im Winter. Da treten extreme Materialbewegungen nur durch die Temperatur auf. Ganz zu Schweigen von den Verwindungen beim Fahren.
Da muss ja irgendetwas nachgeben oder reißen !
Und dann wirds undicht !
Ich geb Euch mal ein Beispiel vom Womo eines Forumsmitgliedes, dass ich am Samstag zwischen den Fingern hatte.
Ein Teilintegrierter mit GFK Hutze überm Führerhaus, Dachblech und Hammerschlagblech Sandwich der Seitenwand.
Hier ist die angesprochene Verbindung der 3 Komponenten Dach, GFK Hutze und Seitenwand mit einer Kantenleiste, die nach vorne zum GFK in einer Rundung (über 10 cm Höhe und 20 cm lang ) hochgezogen ist, abgedichtet. Das Dachblech kommt von unten, steht über das GFK und ist mit einer breiten Leiste abgedichtet. Dazu kommen die Halter der Reeling, die genau in diesem, vorderen Bereich durch die Kantenleiste ins Holz geschraubt ist.
Diese Kantenleiste überdeckt so etwa 1,5 - 2 cm des Überganges. Bei den vorhin angesprochen Verwindungen muss doch da irgentwann mal was nachgeben.
So, und jetzt kommt noch ein grundsätzliches Problem über Jahrzehnte hinzu.
Der Käufer möchte immer mehr Annehmlichkeiten, sprich Luxus in seinem Fahrzeug drin haben. Will heißen, diese werden immer schwerer. Der Hersteller versucht dieses immer wieder mit neuen, leichteren Materialien auszugleichen, was sehr oft misslingt, weil diese nicht immer die gleiche Festigkeit wie die Herkömmliche haben.
Und das wird sich auch nicht ändern !
Kurt

Norbert B. am 24 Mär 2008 13:37:27

@Ziggi
Fährst du evtl. ein Hobby ?
Ich ja und bei mir waren die hinteren 2 Fenster auch ohne Dichtmittel eingesetzt und nach 3 Jahren waren sie dann undicht.

Bergbewohner1 am 24 Mär 2008 13:54:49

groovy hat geschrieben:@Waldtroll,
was haben denn die Sprachkenntnisse eines Mitarbeiters mit seiner Fachkenntniss zu tun :?:

Die Antwort darauf kannst Du dir selber geben.
Nur noch soviel dazu, einer konnte nicht mal einen Bohrer einspannen, das mußte der Kilian selber machen und rannte nur rum, um zu kontrollieren.

ingemaus am 24 Mär 2008 13:58:22

Hallo Norbert!

Es war ein Chausson. Beim Abnehmen des Innenrahmens konnte das Fenster gerade noch festgehalten werden.
Kontrolle, kein Abdichtung daher nach 9 Tagen Wassereinbruch.
Wobei sich das Eindringen von Wasser, nach meiner Meinung, beim Fahren durch Unterdruck noch verstärken kann und wird.
Bei dem neuralgischen Übergang vom Fahrerhaus zum Dach habe ich eigentlich nie Probleme gehabt, dürfte aber wie turbokatle schreibt, bestimmt auch für Hersteller der schwierigste Punkt sein. Meistens von GFK auf Alu. Müßte doch befriedigend wasserdicht zulösen sein.
Wobei die zunehmende Länge und Verwindungen am Übergang zu Undichtigkeiten beitragen.

tschüss ingemaus

Ziggi am 24 Mär 2008 15:09:04

@ Norbert,
schau mal in mein Profil !

lg Ziggi

Norbert B. am 24 Mär 2008 17:27:23

Hab ich . :D

Siehste es sind alle mal betroffen.
Leider.

turbokurtla am 24 Mär 2008 18:38:10

Zur Info
Seitz S 3 oder S 4 Rahmenfenster zum Ausstellen oder Schieben werden i.d. R. ohne Dichtmittel eingebaut, da sie eine eingeklebte Gummidichtung haben.
Kurt

Gast am 24 Mär 2008 18:40:45

Ich finde, mit den heutigen Materialien und Klebetechniken sollte es auch möglich sein, die noch so unterschiedlichsten Werkstoffe dauerhaft dicht zu verbinden.

Ich denke da immer an einen Spruch meines Vaters :
Gibste nur Bananen, bekommste auch nur Affen !!

Bitte nicht persönlich nehmen oder Fremdenfeindlichkeit vermuten, das hat nix mit irgendeiner Staatsangehörigkeit zu tun.

Viele Firmen sind einfach gezwungen, gute Facharbeiter und langjährige Mitarbeiter zu entlassen, um den teuren Standort Deutschland zu halten. Dazu sitzen den Vorständen der großen AG's auch noch die Aktionäre im Nacken, weil sie immer mehr Dividende haben wollen.

Gespart werden kann zuerst am Personal.

Gearbeitet wird dann mit ungelernten Leiharbeitern aus allen Nationen, denen jegliche Firmenzugehörigkeit fehlt und denen es persönlich ziemlich egal ist, ob die Klebenaht 100%ig dicht ist, oder nicht.
Die armen Vorarbeiter in diesen Firmen beneide ich nicht !

Was dann durch die immer mehr unter Zeitdruck arbeitende Qualitätskontrolle durchrutscht, sind dann die Fahrzeuge, von denen wir hier lesen.

Ich denke, das z.B. ADRIA dieses Problem (noch) nicht hat und deshalb die Qualität in den letzten Jahren immer besser geworden ist. Ein fester, qualifizierter und zufriedener Mitarbeiterstamm ist auch der Garant für qualitaiv gute Fahrzeuge. Das Gleiche gilt sicher auch für einige wenige deutschen Hersteller im höherpreisigen Segment, wo freie Unternehmer mit festen Mitarbeiterstämmen gleichbleibende Qualität liefern.

Ziggi am 24 Mär 2008 18:41:16

Hallo Kurt,
da magst Du ja recht haben, aber warum wird eine Seite eingedichtet und die andere nicht ??

Denk - denk - denk !!!!

lg Ziggi

turbokurtla am 24 Mär 2008 19:56:28

Du, ich brauche da nicht denken.
Ich weiß, dass es so ist !
Vielleicht hat der Händler nach einer Reklamation nach dem Ausbau einiger Fenster beim Wiedereinbau mit Dichtmittel gearbeitet. Aber halt nicht alle.
Ist so üblich.
Kurt

dieter2 am 24 Mär 2008 19:58:58

Warum ist eins dicht und das andere nicht.
Warum rostet der eine schneller wie der andere.
Hab ich selber gesehen.
Ich habe einen sehr großen Autokran gefahren und war in sehr Werken am arbeiten damit.
In einen Autowerk stand ich mit den Kran vor einer Werkshalle und konnte durchs Fenster sehen
wo Autokarossen am Band vorbeiliefen und 2 Leute haben mit
einer Spritzpistole und langen Schlauch daran die Hohlraumversiegelung eingebracht.
In einen Schicht liefen wenigstens 2 bis 3 Karossen an denen vorbei ohne ein Tropfen Versiegelung abzubekommen
weil die sich öfters verquatscht haben.
Soviel zu den Arbeitern in einer Autofabrik.
Warum soll es in einer Womofabrik anders sein?

Dieter

bert am 24 Mär 2008 21:21:03

Hängt auch von der Nutzung ab.
Ein Wohnmobil soll auch beim Service oder Reifenwechsel gleichmässig angehoben werden und nicht nur an einer Seite wegen dem Verwinden.
Wenn nur schöne Strassen befahren werden und der Aufbau sich wenig verwindet es es auch besser fürs Fahrzeug.
Weiters wenn das Fahrzeug unter Dach steht, dann wird ein anstehender Wasserschaden sicher erst um einiges später Auswirkungen haben.
Wahrscheinlich altern die Dichtungen auch nicht so schnell wie bei einem Fahrzeug das immer Wind und Wetter ausgesetzt wird.
Aber das sollten die Dinger eigentlich aushalten. :?

Bert

hast29 am 24 Mär 2008 22:06:50

Hallo,

uns ist folgendes passiert:

Wir fahren einen Wagen mit Stockbetten, unteres wegklappen dann Garage.
Diese Garage ist etwas tiefer als das ganze WOMO. Die Wand ist nicht bis zum Boden isoliert. Die letzten ca. 30 cm sind Holz.
Es gibt nur einen Außströmer und der ist an der Garagentür.
Bei niedrigen Temperaturen entwickelt sich an den nicht isolierten Teil nässe. Je nach Außentemperatur mehr oder weniger. Im Winter war es richtig nass. Da konnte ich jeden Mittag wischen und das Bett war immer weggeklappt.

Unser Fahrzeug ist jetzt ein Jahr alt. Sind damit zum Händler:
Antworten: (es hat an dem Tag geregnet!!)
-die Luftfeuchtigkeit ist so hoch
-Menschen schwitzen und sondern im schlaf Feuchtigkeit ab
-Kochdunst
Auf meinen Einwand das die Wände nass werden und ich den Wagen...

-die Wände können nicht nass werden. Das ist imprägniertes Holz.

Fazit:
Wir werden selber einen Heizschlauch rumlegen.

Aber: Wer nicht aufpasst hat, wenn er Wintercamping macht, hat bei diesem Model bestimmt irgendwann einen Wagen mit freuchten Ecken und Wänden.

abo1 am 24 Mär 2008 22:22:30

ingemaus hat geschrieben:Wenn ich im Forum lese, daß ein WM undicht ist und andere des gleichen Types nicht, frage ich mich woher dies kommt!


hallo

möglicherweise haben die "anderen" eigner nur noch nicht genau genug nachgesehen (oder wollen es schlicht nicht zur kenntnis nehmen)?

ich denke auch dass es an der ausdehnungsproblematik liegt
bei alu-holz liegt der unterschied bei der von turbokurti genannten temperaturschwankungen bei meter gesamtlänge (dachkante) so über den daumen gepeilt bei gut einem zentimeter ...

womit sollt das dauerhaft zu dichten sein?

lg
g

FReich am 25 Mär 2008 00:03:56

Hi
groovy hat geschrieben:was haben denn die Sprachkenntnisse eines Mitarbeiters mit seiner Fachkenntniss zu tun :?:
Mit seiner Fachkenntnis vor arbeitsantritt nichts (außer er kommt aus einem Land zu uns, in dem bestimmte eingesetzte Techniken bis jetzt nicht bekannt/üblich sind). Das Problem ist das verstehen von Anweisungen. Die Leute sind häufig gar nicht schlecht, mitunter sogar hoch motiviert weil sie stolz sind für ihre Verhältnisse viel zu verdienen. Das Problem ist die Kommunikation. Eine Lösung kann ein Vorarbeiter mit entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen sein. Und schlampige Arbeiter gibt es leider auch mit unserer Muttersprache zur Genüge.

CU
Flemming

abo1 am 25 Mär 2008 00:16:43

hallo


sollte komplett heissen:
"...bei alu-holz liegt der unterschied bei der von turbokurti genannten temperaturschwankungen bei SIEBEN meter gesamtlänge (dachkante) so über den daumen gepeilt bei gut einem zentimeter ... "

lg
g

Gast am 25 Mär 2008 08:27:32

Hallo Kmertie ,

nicht nur im höherpreisigen Segment , siehe z.B. Hehn ! Ein echter Familienbetrieb mit sehr guter Einstellung zum Produkt.
Die machen wirklich gute und saubere Arbeit , von denen liest man hier im
Forum überhaupt nichts negatives . Allerdings ist bei Hehn auch nicht jeder Modeschrei verarbeitet und das sieht man ein wenig am Äußeren. Dafür alles praktisch und sehr gut verarbeitet.Fam. Hehn geht auf alle Wünsche ein.
Preise durchwegs an der unteren Skala.
Ich war mir mit Frau Höhn schon handelseinig , leider war uns der Alkoven zu niedrig , sonst wären wir heute Hehn-Besitzer .
Bin weder verwandt noch verschwägert und es gibt auch keine Dividenten.
LG.Peter

turbokurtla am 25 Mär 2008 08:39:00

Tag,
ich geb Euch noch einige Beispiele:
Ich hatte jahrelang einen Hobby Wowa 545 TL. Die 2 teilige Schiebetür vor den Betten hatte im geschlossenen Zustand immer einen großen Spalt.
Im Sommer 2 cm oben und im Winter 2 cm unten. Warum ?
Die Schienen der Tür waren an der Decke angebracht. Und obwohl rechts und links Schränke, also Steherwände angeschraubt waren, hob sich im Sommer das Dach durch die Ausdehnung an. Man sieht dann auch sehr oft einen Spalt über den oberen Hängeschränken.
Wer hat ein nur aufgelegtes Blechdach ? Schaut Euch das mal im Sommer an ! Was meint Ihr was da für Wellen drauf sind. Dafür entzerren sich die Spannungen am restl. Fahrzeug. Allerdings werden Dachluken öfter undicht, da sie über den Holzrahmen hin und herrutschen. Sehr oft sichtbar an den Falten der Kunststoffdekore um die Luke rum.
Oder schaut Euch mal die Seitenwand Eurer Fahrzeuge bei intensiver Sonneneinstrahlung an. Beim längs entlang schauen, sieht man bei sehr vielen Wägen extreme Wölbungen durch die Hitzeausdehnung. Und man sieht auch die festen Stellen, an denen sich senkrechte Verschraubungen befinden ( wenn sie denn noch fest sind ). Sehr oft steht hier dann der Küchenblock 2 cm von der Seitenwand ab.
Ähnliche Beispiele könnte ich noch viele bringen, und einige von Euch werden sicher sagen : " Ja, das ist bei mir auch".
Wir können aber auch weiter über den Ausländer am Band sprechen, wenn das jemanden hilft. Die können auf jeden Fall nix dazu.
Kurt

ingemaus am 25 Mär 2008 11:14:17

Hallo!

Eure Erklärungen in denen Ihre Eure Erfahrungen schreibt, zählen die Fehler auf, die wohl allgemein von Herstellern nicht in den Griff zu bekommen sind.
Wenn das Zusammenbauen von verschiedenen Materialien ein Grund sein sollte, frage ich mich, warum werden verschiedene Materialien, überhaupt verbaut.
WM ganz aus GFK ohne Ausdehnungsprobleme? Wäre es eine Problemlösung? Preisfrage?
Aufgelegte Alu Dächer, früher Standart, sind durch die heutige Klebetechnik wohl überflüssig, die Dächer aber wohl auch nicht dichter.
Dazu kommt aber immer noch das Problem, daß es WM gleichen Types zwischen dicht und undicht gibt.
Hier kann es doch nur an der Montage liegen. Diesen Murks, durch was auch immer hervorgerufen, dafür sind die WM Hersteller verantwortlich!
Wenn ich jemand an das Band stelle und die Handgriffe nicht richtig erkläre, brauche ich mich nicht zu wundern, wenn Murks herrauskommt. Es liegt nicht am Zusammenbauer. Die Autoindustrie arbeit mit den selben Mitarbeitern ohne Probleme.Hier funktioniert das Kontrollsystem wohl GEWOLLT besser.

tschüss ingemaus

Gast am 25 Mär 2008 11:32:49

Ihr könnt mir alle erzählen, was ihr wollt :D .

Man kann heutzutage mit den entsprechenden Biege- und Falztechniken, mit geplanten Dehnungsfugen, dauerelastischen 3-fach Dichtlippen, überlappenden Kanten usw. usw. auch die unterschiedlichsten Materialien auf Dauer dicht machen, wenn man nur will.

Es gibt zahlreiche uralte Kisten, die noch nie einen Tropfen Wasser im Aufbau hatten, die sind einfach nur sorgfältig und nach den einfachsten Regeln gebaut. Da wurde das Dach reichlich überappend montiert und unter der Kederleiste hochgebogen. Wenn man die Dachhaube abnimmt, sieht man eine hochgestülpte Regenrinne, die dem Wasser keine Chance zum Eindringen läßt, selbst wenn mal ein Dichtgummi oder eine Klebenaht nachläßt.

Ich bleibe dabei :
Undichtigkeiten sind das Ergebnis von Sparmaßnahmen an der falschen Stelle und sonst nix !

Wer an diesen erzwungenen Sparmaßnahmen Schuld ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt ....

abo1 am 25 Mär 2008 13:10:48

ingemaus hat geschrieben:WM ganz aus GFK ohne Ausdehnungsprobleme? Wäre es eine Problemlösung? Preisfrage?


hallo

meiner meinung nach geht der trend dahin

wird seit vielen jahren von den selbstbauern so gemacht
es gibt auch einige hersteller die leerkabinen aus GFK herstellen
in beliebigen ausbaustufen mit ohne türen/fenster/ fahrzeugrahmen etc

hätte ich bock und kohle auf was neues dann würde ich es so machen

geeignetes basisfahrzeug wählen
leerkabine draufmachen lassen
alles weitere selber ausbauen (lassen)

kommt zwar nicht wesentlich billiger als ein neumobil von der stange aber ist in der verarbeitung sicher hochwertiger

lg
g

peterhubertus am 09 Dez 2008 16:47:04

ingemaus hat geschrieben:... Es ist doch heute im Zeitalter der Dicht und Klebetechnik kein Kunststück WM oder WW dicht auszuliefern ... Folgekosten durch Reklamationen bedeutend höher sind als eine Einbaukontrolle...
Doch, ist es schon. Sonst wären nicht so viele Womos undicht. Ich wüsste gerne, was auf unseren Strassen hinter glänzender Fassade nicht wohl schon längst durchzufeuchten und zu faulen angefangen hat!!
Mein Pössl (Kastenwagen) hatte ab Werk 2 Undichtigkeiten: Eine am Dachfenster und eine an der WC-Aussentür. Beides zeigte sich aber nur bei starkem Regen und naturgemäss dauerte es auch einige Zeit, bis ich dahinterkam, dass etwas und v.a. wo etwas nicht i.O. war. Die Folgekosten blieben dann am Händler hängen, denn der hat mir das dann gemacht: Komplett ausgebaut und neu abgedichtet. Ich habe ihm gesagt "nimm 'ne Kartusche mehr, als nötig - auf meine eigenen Kosten". Es war danach nie mehr ein Tropfen im Auto. Bei meiner Frage nach seinen eigenen möglichen Ansprüchen an den Hersteller winkte er nur ab . . .

Und jetzt etwas polemisch: Wie um Himmels Willen soll denn ein Auto dicht sein, bei dem alle Nähte - und nicht nur ein paar Fenster und Kassettentürchen - in einer Wohnwagenfabrik von Hand dichtgekleistert werden? Für mich gibt's jedenfalls ein für allemal nur einen in Gross-Serie fabrikgebauten qualitätskontrollierten Kastenwagen.

Seekater am 09 Dez 2008 17:45:14

ingemaus hat geschrieben:.....
Eure Erklärungen in denen Ihre Eure Erfahrungen schreibt, zählen die Fehler auf, die wohl allgemein von Herstellern nicht in den Griff zu bekommen sind.
Wenn das Zusammenbauen von verschiedenen Materialien ein Grund sein sollte, frage ich mich, warum werden verschiedene Materialien, überhaupt verbaut.


die verschiedenen Materialien werden alleine aus Preisgründen verbaut - das preiswerteste und geeigneteste Material für den jeweiligen Zweck.
Allerdings würd eine monolytische Karosserie das Problem ebenfalls nicht Grundsätzlich lösen. Die Lösung bei GFK ist lediglich die, daß das monolythische Teil genügend stabil ist um die - bei GFK recht geringen - thermischen Längenänderungen im Material selbst zu kompensieren. Ob dazu die jeweilige monolythische Karosse genügend stabil gebaut wird, bleibt abzuwarten.

Eine generelle Lösung sind Dehnungsfugen, die ein Ausdehen oder Zusammenziehen des jeweiligen Werkstoffes ermöglichen, was z.B. im Stahl-Karosseriebau praktiziert wird. Dies setzt jedoch Großserie voraus und im WoMo-Fall der teuereren Innenausbau statt einer rationellen Wandmontage. Wir sind hier also wieder bei Preisgründen.

ingemaus hat geschrieben:Aufgelegte Alu Dächer, früher Standart, sind durch die heutige Klebetechnik wohl überflüssig, die Dächer aber wohl auch nicht dichter.

Nein, es gibt immer noch aufgelegt Dächer. Nur wird da lediglich das Deckbleck/Deck-GFK aufgelegt.

ingemaus hat geschrieben:Dazu kommt aber immer noch das Problem, daß es WM gleichen Types zwischen dicht und undicht gibt.
Hier kann es doch nur an der Montage liegen. Diesen Murks, durch was auch immer hervorgerufen, dafür sind die WM Hersteller verantwortlich!
Wenn ich jemand an das Band stelle und die Handgriffe nicht richtig erkläre, brauche ich mich nicht zu wundern, wenn Murks herrauskommt. Es liegt nicht am Zusammenbauer. Die Autoindustrie arbeit mit den selben Mitarbeitern ohne Probleme.Hier funktioniert das Kontrollsystem wohl GEWOLLT besser.


Jaein,
die Kfz-Industrie hat einen wesentlich höheren Automatisierungsgrad und Teamstrukturen, die nur in der Großserienfertigung möglich sind, was im WoMo-Bau nicht geht. Hier überwiegt der handwerkliche Anteil mit - vielen angelernten Monteuren, die nur sehr kurzzeitig, während der Fertigung einer Charge, beschäftigt werden.

Es gibt allerdings noch einen zweiten Grund: UV-Licht. Viele WoMos stehen permanent im Freien. Kein Dichtstoff ist dauerhaft elastisch unter UV-Beschuß UND gleichzeitigen Temperaturschwankungen. Solange geklebt wird und Dichtnähte am Licht sind ist die Dauerhaftigkeit eben nicht solange.
Hier wäre mal zu prüfen, wie groß der Einfluß, z.B. eines Hallenplatzes, eines Schattenplatzes und eines Sonnenplatzes denn ist. Allerdings werden wir das wohl nie erfahren, eben weil die Qualitätsstreuung von WoMos (identischer Typ mit unterschiedlicher Charge, sprich anderer Hilfskraft an der Klebepistole) einfach zu groß ist.


Seekater

Seekater am 09 Dez 2008 21:25:12

ingemaus hat geschrieben:...Wenn ich im Forum lese, daß ein WM undicht ist und andere des gleichen Types nicht, frage ich mich woher dies kommt!
......


Hallo Ingemaus,

mir ist nach meinem letzten Beitrag nocheinmal Deine ursprüngliche Frage durch den Kopf gegangen..... so easy sie ja auch klingt, steckt da jedoch noch deutlich mehr drin, mehr als bisher in diesem Thread erwähnt wurde. Ich versuche mal eine, wertende, Zusammenfassung. Die höchsten Einflußfaktoren für eine Dichtheit oder Undichtheit kommen zuerst:

  • Die Konstruktion des WoMos
    • Ganzmetallaufbau (Kastenwagen) mit Spaltmaßen, Dechnungsfugen und Dichtlippen
    • Monque-Eigenstabile Karrosserie
      mit hoffentlich ausreichend stabiler Karrosserie
    • Die "übliche" Bauweise mit aufgebauten Wänden und unterschiedlichst gestalteten Nähten, Verbindungen und Dichtungen (was das im Einzelnen heist und wie groß die Unterschiede hier sein können, hat Turbokurtla ja schon excellent veranschaulicht)
  • Die sachgerechte Ausführung von nachträglichen Anbauten wie z.B. Markise, Dachreeling, Heckleiter, Fahrradträger u.dergl.
  • Die Verwindungssteifigkeit des jeweiligen Fahrgestells
    Hierzu möchte ich auf wikipedia verweisen, wo viele Autoren - und auch ich - die Grundlagen der Fahrgestelle dargestellt haben. Insbesondere beim Flachboden-Chassis (was nur in Längs- und Querrichtung steif ist) werden erhebliche Kräfte in die Wand eingeleitet. Dies müssen von der Wand aufgefangen werden, was zu entsprechender Belastung der Wand, der Verbindungen und auch der Dichtnähte führt. Da ein Flachboden-Chassis sehr preiswert ist, sind auch meist die Wände und ihre konstruktiven Merkmale, Ausführung der Dichtnähte und Verbindungen, sehr preiswert. Zusammen mit einem Verwindungsfreudigen Chassis hält das Ganze dann eben nicht sehr lange
  • Die Fertigungsqualität
    Welche Dicht und Klebestoffe werden verwendet, in welcher Menge, wie gut ist Ausbildungs- und Anlernstand der eingesetzten Mitarbeiter, werden die Klebstoffe fachgerecht verarbeitet, wird z.B. Primer verwendet, wird ausreichende Zeit zum Ablüften aufgewendet etc. etc.
  • Der regelmäßige Standort des WoMos
    Wetter-/Sonnenseite, Lee-/Schattenseite, überdacht, im Dunkeln oder gar zusätzlich gleichmäßig temperiert
  • Die Nutzungs- und Service-Gewohnheiten
    Wird das WoMo (rücksichtslos) durch die Pfützen und Bodenunebenheiten eines Stellplatzes gefahren und mit 130 km/h über die Schlaglöcher gejagt, dann wirken sich Stöße und Verwindungen des Fahrgestells maximal auf die Wand und die Verbindungen/Dichtungen aus. Ähnlich ist das z.B. beim Reifenservice: Ein üblicher Hydraulikheber - an einem Rad angesetzt - erzeugt mehr Verwindung im Fahrgestell, mehr Belastung an den Dichtungen, als z.B. eine Hebebühne mit 4-Punkt-Auflage.


Fazit:
Die ersten beiden Punkte, Konstruktionsprinzipien und Zubehörteile dürften den Löwenanteil "abfischen". Leider machen sekundäre Konstruktionsmerkmale wie das Fahrgestell oder die Fertigungsqualität nochmal ein gutes Stück aus, wie lange ein WoMo dicht bleibt. Leider kombinieren sich die Dinge nämlich: Eine simple konstruierte Standard-WoMo-Wand mit geringer Überlappung zur Fahrerhaus-Anbindung, schmalen Dichleisten, gepaart mit einem verwindungsfreudigem Chassis unter einem dafür zu großem Aufbau gepaart mit schlechter Verarbeitungsqualität, schlechter Endkontrolle und einem Laternenparkplatz in vollem Wind und Wetter bescheren eben nicht nur viel WoMo für's Geld, sondern eine schnelle Undichtigkeit. Die Fahr- und Nutzungsweise des Besitzers dürfte der mit Abstand geringste Einfluß sein.



Seekater

jonathan am 10 Dez 2008 10:21:31

Seekater hat geschrieben:
ingemaus hat geschrieben:..., sehr preiswert. Zusammen mit einem Verwindungsfreudigen Chassis hält das Ganze dann eben nicht sehr lange


Seekater


Frage an Seekater:Wäre dann nicht z.B. ein 1-achsiger Wohnwagen, der ja quasi eine Dreipunktauflage(linkes Rad-rechtes Rad-Kupplung) besitzt, nicht annähernd gänzlich frei von Fahr-Verwindungen und somit in diesem Bereich nicht so gefährdet?
Werner

ollybär am 10 Dez 2008 10:40:08

Hallo zusammen,

100% Fehlerfreiheit gibt es nicht wenn Menschen etwas herstellen, noch nicht einmal bei der NASA, z.B,.fallen beim Spaceshuttle öfters mal die Kacheln vom Hitzeschild und bei der ISS ging wochenlang die Toilette nicht. Dies Naturgesetzt gilt natürlich auch beim Wohnmobilbau mit seinem hohen Anteil an manueller Fertigung. Dazu kommen Zwänge wie Kosten und Gewicht, die den Konstrukteuren oftmals Fesseln anlegen und die technisch optimalste Lösung verhindern.
Als Besitzer muß ich daraus die Konsequenzen ziehen und die Augen offen halten. Beim Kauf und auch danach laufend die neuralgischen Stellen kontrollieren um entstehende Probleme möglichst früh zu erkennen. Des weiteren gibt es ja noch die meist 6-jährige Garantie und genügend 30-jährige Fahrzeuge die innen staubtrocken sind.

Ärgerlich ist es trotzdem wenn man betroffen ist.

gipsy30 am 10 Dez 2008 11:37:05

Hallo Bert,

interesanter Aspekt. Hat doch kürzlcih die ATU Werkstatt meine Womo mit wagenheber einseitig angehoben. Hätten die doch Wissen müssen...

Was ich aber gar nicht verstehe....

Bei einer Zweikreis Luftfederung kann man das Fahrzeug ja auch unterschiedlich anheben. Gibts da keine Verwindungsprobleme???



Alexander


bert hat geschrieben:Hängt auch von der Nutzung ab.
Ein Wohnmobil soll auch beim Service oder Reifenwechsel gleichmässig angehoben werden und nicht nur an einer Seite wegen dem Verwinden.
Wenn nur schöne Strassen befahren werden und der Aufbau sich wenig verwindet es es auch besser fürs Fahrzeug.
Weiters wenn das Fahrzeug unter Dach steht, dann wird ein anstehender Wasserschaden sicher erst um einiges später Auswirkungen haben.
Wahrscheinlich altern die Dichtungen auch nicht so schnell wie bei einem Fahrzeug das immer Wind und Wetter ausgesetzt wird.
Aber das sollten die Dinger eigentlich aushalten. :?

Bert

peterhubertus am 10 Dez 2008 11:52:05

ollybär hat geschrieben:... Als Besitzer muß ich daraus die Konsequenzen ziehen und die Augen offen halten. Beim Kauf und auch danach laufend die neuralgischen Stellen kontrollieren um entstehende Probleme möglichst früh zu erkennen. Des weiteren gibt es ja noch die meist 6-jährige Garantie und genügend 30-jährige Fahrzeuge die innen staubtrocken sind...
Ollybär, wie willst Du "laufend" die neuralgischen Stellen so kontrollieren, dass Du anschliessend weisst: Der Aufbau ist (noch) völlig dicht? Da kommen schnell 20m Dichtnähte zusammen, bei denen schon wenige mm Undichtigkeit ein Problem werden können. Garantie ist eine feine Sache, aber allein die Tatsache, dass speziell für Dichtigkeit garantiert werden muss, hinterlässt ein mulmiges Gefühl. Und gerade dann wären mir 6 Jahre zu wenig.

Willst Du mit dem Hinweis auf "genügend 30-jährige Fahrzeuge, die innen staubtrocken sind" sagen, dass es auch mal gut gehen kann? (Es sind auch genügend Leute über dünnes Eis gegangen, OHNE einzubrechen).

abo1 am 10 Dez 2008 12:59:26

gipsy30 hat geschrieben:....
Bei einer Zweikreis Luftfederung kann man das Fahrzeug ja auch unterschiedlich anheben. Gibts da keine Verwindungsprobleme???
...



hallo

naja, zumindestens bei den nivellierungsanlagen darf man immer nur zwei neben einander liegende bälge gemeinsam betätigen, auch die automatischen anlagen machen das so.

ein einzelner balg darf nicht betätigt werden, genau aus dem grund

lg
g

Seekater am 10 Dez 2008 15:49:13

jonathan hat geschrieben:
Seekater hat geschrieben:..., sehr preiswert. Zusammen mit einem Verwindungsfreudigen Chassis hält das Ganze dann eben nicht sehr lange......

Frage an Seekater:Wäre dann nicht z.B. ein 1-achsiger Wohnwagen, der ja quasi eine Dreipunktauflage(linkes Rad-rechtes Rad-Kupplung) besitzt, nicht annähernd gänzlich frei von Fahr-Verwindungen und somit in diesem Bereich nicht so gefährdet?
Werner
Prinzipiell könnte das so sein. Allerdings gibt's noch etwas, das gegenteilig wirkt: Man denke an das "Hüpfen" eines kleinen Lastanhängers. Dies führt zu einer Durchbiegung der beiden Enden des WoWa-Chassis (je nachdem wie stabil das Chassis ist) und bewirkt ähnliche Belastungen, wie das Verwinden beim Womo. So aus dem "Bauch heraus" neige ich dazu Dir zuzustimmen, allerdings dürfte der Effekt sehr klein sein.

ollybär hat geschrieben:......
100% Fehlerfreiheit gibt es nicht wenn Menschen etwas herstellen
Auch in der Natur gibt es das nicht, da wird nur regelmäßig erneuert, und irgendwann ist auch damit einmal Schluß.
Die Frage bei menschlichen Produkten ist nur: Wie lange sollen sie denn ihren Zweck erfüllen. Oder anders formuliert: Wie kurz nach Ende der gesetzlichen Gewährleistung "darf" das Teil schon auseinanderfallen ?

gipsy30 hat geschrieben:.....interesanter Aspekt. Hat doch kürzlcih die ATU Werkstatt meine Womo mit wagenheber einseitig angehoben. Hätten die doch Wissen müssen...
Also nochmal:
Dieser Punkt hat den geringsten Einfluß, jeder Reifenwechsel wäre dann etwa einem halben Schlagloch gleichzusetzen. Und ein WoMo sollte schon etwas mehr als 50 oder 100 Schlaglöcher aushalten. :D

Ich habe den Punkt eigentlich nur erwähnt um den Zusammenhang aufzuzeigen. Stellt Euch vor, da zieht und rüttelt jemand an der Hutze eines TI. Er zieht und rüttelt somit an den Dichtungen. Je mehr und je kräftiger er zieht und rüttelt, desto eher wird eine Dichtung reisen. Nichts anderes passiert beim Schlagloch und beim Reifenwechsel. Nur läßt sich so etwas nicht vermeiden - wir sagen Alterung dazu.

Schöne
Seekater

gipsy30 am 10 Dez 2008 17:42:12

Hallo Abo1,

aber Zweikreis Anlagen werden doch dafür angeboten, die Bälge unterschiedlich zu füllen...

Dent da nienand dran, das sich der Aufbau verwinden kann?

Ich habe mittlerweile ein echt schlechtes Gewissen wegen dem Reifenwechsel bei ATU...


Alexander


abo1 hat geschrieben:
gipsy30 hat geschrieben:....
Bei einer Zweikreis Luftfederung kann man das Fahrzeug ja auch unterschiedlich anheben. Gibts da keine Verwindungsprobleme???
...



hallo

naja, zumindestens bei den nivellierungsanlagen darf man immer nur zwei neben einander liegende bälge gemeinsam betätigen, auch die automatischen anlagen machen das so.

ein einzelner balg darf nicht betätigt werden, genau aus dem grund

lg
g

abo1 am 10 Dez 2008 17:53:51

gipsy30 hat geschrieben:Hallo Abo1,

aber Zweikreis Anlagen werden doch dafür angeboten, die Bälge unterschiedlich zu füllen...

Denkt da nienand dran, das sich der Aufbau verwinden kann?



hallo

ja, unterschiedlich, aber immer achs- oder seitenweise paarweise!

und nö, den herstellern der bälge ist das egal

aber nochmal:
es geht hier um EINEN möglichen auslöser für die potentielle undichtheit eines fachwerkaufbaus

niemand sagt das EINMAL aufheben an einer ecke die karre undicht macht

nichtmal das STÄNDIGE aufheben an einer ecke ist eine garantie für undichtheit, nur die wahrscheinlichkeit ist höher

fazit:
- sensibel sein für alles was ein möglicher auslöser für undichtheiten ist
- dummheiten wie unfachmännisches ausnivellieren oder hochbocken des womos mit kurbelstützen ect vermeiden
- und regelmässig zb jährlich SELBST die feuchte nachmessen

dann kann nix oder kaum was schlimmes eintreten

ATU hin oder her

lg
g

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