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Griechenland, welche route?


elvisp am 12 Jun 2008 09:01:02

Grüßt euch Gott, das ist mein 1. Beitrag hier. Tolles Forum ;)
Dann schieß ich gleich mal los.

Ich hab im Sommer (6-7 wochen urlaub) vor, mit meiner besseren Hälfte Griechenland zu bereißen. Da ich mit meinem 65PS auf knappe 3,5t nicht der allerschnellste (lt. GPS 85kmh) bin, sollte klar sein. Das heißt wir müssten viele stops mit übernachtungen einbauen, und natürlich sollen diese stops auch schon zum "urlaub" gehören, was soviel heißt wie wollen die "schönste" route wählen.

Jetzt hab ich mal ("auf blöd") die route in map24 eingegeben. Ca 2200km, davon knappe 500km mit der fähre. Ist ja ansich garnicht so weit, sprich das könnte man in 2-3 tagen schaffen.

Aber jetzt ist es so, griechenland soll nur die "endstation" der reise sein, d.h. auf einer fahrt (hin oder rück) würden wir gerne italien runterfahren, und mit der fähre nach griechenland, und auf der anderen Fahrt würden wir gerne übers festland zurückreisen, sprich, albanien, bosnien, croatien, ungarn, österreich und wieder heim....
die komplette reise sollte um die 3 wochen dauern.
Griechenland ist zwar schon sehr weit, aber es ist sowas wie ein "traum" für uns.

So... jetzt hab ich mal grob von meinen plänen erzählt. Was halten die "alten hasen" von dieser idee? Viel feste Termine wollten wir an sich nicht planen, nur die grobe route.

ps: ich wollte mich mal nach den preisen erkundigen über diese fähre (brindisi-patra) aber ich werde aus dem internet nicht wirklich schlau, mit was für preisen müsste ich für diese fahrt grob rechnen? (einfach)

pps: das wäre dann meine weiteste fahrt. Bis jetzt war die weiteste reise zum südzipfel vom gardasee.

mfg.

danke schonmal für tips!

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Klausimaus am 12 Jun 2008 11:24:27

Hi !
Ist mir jetzt nicht ganz klar, womit ihr fahrt, danach richten sich die Fährpreise. Einfach mal über google "Minoan", "Anek" oder "Superfast" eingeben, das sind die Fährlinien, evtl. noch "Strintzis". Dort gibt es Preisrechner, die sich hauptsächlich nach den verschiedenen Saisons orientieren.
Hinsichtlich der Rückfahrt über Land würde ich mal we we we in-greece de nachsehen, dort einfach mal unter Suche "Auoput" eingeben, sonst auch we we we samothraki.com, da sind Reiseberichte über die Route Landweg beschrieben.
Im übrigen errechne ich bei deiner Hin-und Rückfahrt ca. 1 Woche, die nur für Fahren weg ist, so bleiben noch ca. 2 Wochen in Griechenland, das ist nicht allzu viel. Ich würde da nicht viel reinpacken, sonst seid ihr nur am fahren.
Vielleicht schaust du mal auf meine Homepage ? (Unten unter "site")
Klausimaus

elvisp am 12 Jun 2008 12:18:47

Hallo, viel dank schonmal für die Antwort und die Addressen.

Also ich versuche es nochmal kurz deutlicher zu erklären:

- die reise soll geschätze 3 wochen dauern.
- bei einer fahrt (hin oder rück) wollten wir mit der fähre von italien nach griechenland (oder natürlcih griechenland-italien) fahren.
- Die andere fahrt soll wie gesagt über mazedonien, albanien, bosnien, croatien verlaufen.
- wie gesagt der aufenthalt in griechenland soll ca nur eine woche dauern, dafür wollen wir aber noch die andren genannten länder befahren, und dort pausieren (zeitunabhängig) wo es und gut gefällt. :)
- wir fahren mit meinem vollintegrierten hymermobil, bj 82, 5-6m (je nach fahradträger), 2 personen.

so, nun zu meinen fragen:
- welcher länder von den genannten lohnt es sich zu bereisen, bzw. würdet ihr empfehlen
- ich habe eben mal nach den fährpreisen gesehen, entweder bin ich zu blöd dafür oder ist es in der tat so dass ich für 2 pers. grec-ita mit Womo an die 400euro zahlen. wenn dem wirklich so ist, fällt das flach.
- was gibt es sonst so was man noch wissen über straßen, menschen, regelungen, preise usw. Ich war noch nie in "diese richtung" unterwegs, ich denke da gibt es nohc einiges wissenswertes.

mfg

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abo1 am 12 Jun 2008 12:24:59

elvisp hat geschrieben:...entweder bin ich zu blöd dafür oder ist es in der tat so dass ich für 2 pers. grec-ita mit womo an die 400euro zahlen. ....



hallo

wird schon hinkommen
am landweg zahlst du alleine durch serbien durch knapp 100,- maut
und sprit jede menge

im allgemeinen ist der landweg natürlich billiger

bei fahrzeugen mit hohem spritverbrauch und wahl eines fährtages mit verbilligtem tarif (mitte der woche) ist - wie zb für UNS - die fähre billiger.

ich habe aber venedig-patras gerechnet (ca 850,- one way 2 erw, 2 kids, preise aus 2007)

lg
g

charly49 am 12 Jun 2008 13:00:33

Hallo elvisp,
wenn ich Dich richtig verstanden habe möchtet Ihr einen Weg nach Griechenland mit der Fähre und den 2. Weg über Land fahren.
Die Fähre kostet zu Vorsaisonpreisen bei Minoan Vendig / Patra 240 €. Venedig hat den Vorteil, dass man auch gleich eine kleine Kreuzfahrt hat. Minoan bietet auch Camping on Bord, das heist man schläft im eigenen Bett.

Ansonsten gibt es auch von mir Reiseberichte über Griechenland im Internet

abo1 am 12 Jun 2008 13:06:26

charly49 hat geschrieben:....
Die Fähre kostet zu Vorsaisonpreisen bei Minoan Vendig / Patra 240 €. .....


hallo

240,-?
evt für eine person mit einen mofa im jänner ;-)

ich hab da aus dem letzten frühjahr ganz andere preise in erinnerung

bei wahl des günstigsten tages im juli/august (wir haben schulpflichtige kids) kam ich bei minoan mit 2 erw, 2kids mit einem 7,2m womo mit kleinem einachs anhänger one way auf über 800,-

(falls ich irrtümlich den mischpreis eines "teuren" und eines "günstigen" tages in erinnerung hätte - sorry - dann wären es halt ca 650,- für den "billigsten" und 900,- für den "teuren" wochentag)



lg
g

elvisp am 12 Jun 2008 13:14:57

charly49 hat geschrieben:Hallo elvisp,
wenn ich Dich richtig verstanden habe möchtet Ihr einen Weg nach Griechenland mit der Fähre und den 2. Weg über Land fahren.
Die Fähre kostet zu Vorsaisonpreisen bei Minoan Vendig / Patra 240 €. Venedig hat den Vorteil, dass man auch gleich eine kleine Kreuzfahrt hat. Minoan bietet auch Camping on Bord, das heist man schläft im eigenen Bett.

Ansonsten gibt es auch von mir Reiseberichte über Griechenland im Internet


genau charly, so meinte ich das :)

nach langem suchen, bin ich jetzt auch auf ähnliche preise gestoßen. Das wäre akzeptabel.
Die Fahrt "über" venedig (evtl. rom) kam mir auch schon in den Sinn....

Aber die 100€ maut für serbien ist ja verrückt..... ohne worte.....

Ich merke schon, auch wenn die Reise spontan verlaufen soll, ist es doch einiges zu planen, zumindest, wann mit welcher fähre, von wo nach wo, usw... Das wichtigste wird es wohl sein, mir ein Navi zu besorgen :D
Ich hab zwar einen astreinen orientierungssinn, doch topographie war nie wirklich meine stärke....

charly49 am 12 Jun 2008 14:05:16

Hallo Abo1,
meine Preisangaben stammen aus dem Minoan Katalog 2008 für WoMo <6m und 2 Personen Deckpassage. Wird nicht teurer, leider

abo1 am 12 Jun 2008 14:23:53

charly49 hat geschrieben:Hallo Abo1,
meine Preisangaben stammen aus dem Minoan Katalog 2008 für WoMo <6m und 2 Personen Deckpassage. Wird nicht teurer, leider


hmmm

dass der unterschied der fahrzeuglänge und die zwei kids das um soviel teurer machen?

is mir eh recht
evt schaffens wir ja nächsten sommer ...

die strassenmaut kommt auf die fahrzeugtype an
wenn du an der vorderachse unter 120cm bist dann wird es billiger

es gibt auch immer wieder berichte von leuten dass sie mit kleineren womos (kastewägen, bussen etc) zum PKW tarif (45,-oder so( durchgekommen sind

lg
g

Gast am 18 Jun 2008 19:46:39

Wir hatten eigentlich vor, dieses Jahr den Landweg nach Griechenland zu nehmen. Jetzt bin ich aber am zweifeln, ob ich doch noch versuchen soll, eine Fähre für Ende Juli zu bekommen. :nixweiss:

inselhuepfer08 am 18 Jun 2008 20:12:38

familie-kaluza hat geschrieben:Wir hatten eigentlich vor, dieses Jahr den Landweg nach Griechenland zu nehmen. Jetzt bin ich aber am zweifeln, ob ich doch noch versuchen soll, eine Fähre für Ende Juli zu bekommen. :nixweiss:


Hallo Achim,

ich bin es nochmal. Wir hatten die gleichen Überlegungen letztes Jahr auch. Es hat uns einfach sehr gereizt auf dem Autoput zu fahren und in Erinnerungen zu schwelgen. Zum Schluß fuhren wir dann Fähre. Ausschlaggebend war für uns ein Bericht im Juli 07. Dort war ein rechnerischer Vergleich.

Vergiß nicht in deinem Vergleich die vielen Kilometer ohne gemütliches Ratschen mit einem Wohnmobilnachbar auf der Fähre und das relaxte Ankommen.

Wir sind letztes Jahr in Igoumenitsa ausgestiegen. Uns hat die Westküste runter bis Mikitas sehr gut gefallen. Insgesamt war viel weniger los als auf dem Peloponnes und es war nicht gar so heiß. Deshalb haben wir uns auch dieses Jahr für den Norden entschieden. Wir hatten nun 3 Urlaube hintereinander Hitzewellen (ca. 3-4 Tage) und die waren nicht so besonders lustig.

Zur Info: 12.08.2008 Ancona- Igoumenitsa 472,-€ 2Erw./2 Kinder

aus dem Allgäu
Andrea

Gast am 18 Jun 2008 20:23:17

inselhuepfer08 hat geschrieben:Zur Info: 12.08.2008 Ancona- Igoumenitsa 472,-€ 2Erw./2 Kinder


Hallo Andrea, wann und wo hast Du gebucht? Ich habe hier im Forum von LINOS-Travel gelesen. Ich glaube, in der 90er- Jahren selbst mal dort gebucht zu haben. Ich weiß aber nicht mehr, wie das funktioniert hat.

Klausimaus am 19 Jun 2008 08:12:22

Hi Achim !
LINOS-Travel kann ich wärmstens empfehlen. E-mail:
[bitte keine Mailadressen posten]
Klappt reibungslos, die suchen automatisch nach deinen Angaben die günstigste Verbindung raus. Such mal im Netz nach Linos Travel, die haben eine eigene HP, wo du erst mal eine Buchungsanfrage starten kannst. Sprechen dort übrigens alle fließend deutsch.
Klausimaus
PS:
Also gut, die e-mail-adresse lautet: linos-travel ät linos-travel dot gr

Gast am 19 Jun 2008 09:14:44

Klausimaus hat geschrieben:... LINOS-Travel ... Klappt reibungslos, die suchen automatisch nach deinen Angaben die günstigste Verbindung raus. Such mal im Netz nach Linos Travel, die haben eine eigene HP, wo du erst mal eine Buchungsanfrage starten kannst. Sprechen dort übrigens alle fließend deutsch.


Vielen Dank für die Info. Ich suche gleich die Rahmendaten zusammen und schicke eine Email-Anfrage.

Viele ,
Achim

womoline am 19 Jun 2008 09:56:43

hallo,

die o.g. 240 für vendig kann ich nach gestrigem rumgeirre an den diversen line-schaltern bestätigen, natürlcih ONE WAY

gestern war überhaupt der hammer in sachen fähre und ich kanns immer noch net glauben.. GR wird immer mehr von EU "abgehängt"!

sowas ist uns noch nicht passiert!! seit zig jahren setzen wir fährmässig alljährlich von GR nach I und umgekehrt, NIEMALS mussten wir vorreservieren, auch nicht im juni.

allerdings beobachten wir seit einiger zeit besorgt einen verstärkten abbau der fährkapazitäten auf der adrialinie.

gestern nun tuckerten wir frohgemut nach Igoumenitsa, wollten nach Bari oder Brindisi.... ALLES VOLL ???!!!

es gab nur 1 fähre, die uns ggf noch mitgenommen hätte, aber da hatten wir bedenken, dass die nur vom rost und farbe zusammengehalten wird und der seewetterbericht verkündete böen bis 70km/h für die südliche adria, sodass wir dankend ablehnten.

normalerweise nehmen wir für Brindisi immer Agoudimos, so auch im frühjahr, als wir mit der Ionian Sky herüberkamen.
im letzten jahr durften wir die Erfahrung mit Ionian KING machen, dass cob durchaus auch nur EIN fenster auf einem ansonsten geschlossenen riesendeck bedeuten kann.

als wir nunmehr nachfragten, welches schiff denn nun mit cob nach Brindisi fährt, erhielten wir die harsche auskunft: gar keines, da fuhr auch noch nie eins...

achwas??!!

müssen wir wohl geschwommen sein. generell war die dame bei Agoudimos äusserst befremdlich drauf, auf die vorsichtige einwendung, wir seien aber doch mit der Ionian Sky im frühjahr erst gekommen, hiess es, das könne überhaupt nicht sein, weil die da noch NIE gefahren sei und überhaupt, wenn uns es nicht passte, kabine zunehmen, dann sollen wir es doch gefälligst lassen...

bin mir nicht sicher, was ich von einem solchen gebaren halten soll...

nun haben wir uns halt einen hübschen platz im Epirus gesucht und grübeln, wann, wie und wo wir nach Italien kommen....lt. offices der lines nicht vor juli, da erste rückreisewelle....

fazit: scheinbar geht ohne vorbuchen zumindest in der jetzigen zeit, nicht mehr allzuviel...

achimHH am 19 Jun 2008 12:23:26

Hallo.

Die Mautgebühren in Serbien kann man hier ersehen.

--> Link

dann auf "Nützliche Informationen" klicken.

Ende letzten Jahres hat ein 7mtr. WoMo ca. 75,00 Euro
eine Tour gekostet.
Makedonien ca. 8 ,00 Euro.

Ich habe im Oktober 2007 für 100 Euro 7500 Dinar bekommen.

Noch als Tipp.
Wenn irgendmöglich in Serbien in Serbischer Währung zahlen !
Wenn man in Euro zahlt, dann wird nach gutdünken eine Wechselgebühr
berechnet.
Das gilt auch für das Tanken!

Einige wenige Tankstellen, wechseln fair !
Nur weiß man das vorher nicht,
und man bezahlt auf diese Art bedeutend mehr.

Gast am 19 Jun 2008 17:00:08

Hier noch ein Tip zum Fähre buchen.
wir haben Ende November bei Linos angefragt. Antwort: "Alles voll von Venedig aus zu unseren Terminen mit CoB" :?: :?: :?: :cry: Und das ein paar Tage nach dem die Fahrpläne in Umlauf waren. :?: :?:

Ich hab dann noch bei denen hier angefragt: --> Link
Komischerweise ging es da problemlos.
Anfrage an Rania (in English). Zwei Stunden später eine Liste mit möglichen Terminen. Am Tag drauf dann die verbindliche Zusage.
Allerding bekomme ich die Ticket's erst ca. 4 Wochen vor Abreise. Zahlung erst nach Erhalt auf ein deutsches Konto. Es gibt also noch Spielraum für einen Fehlschlag, was ich aber nicht hoffe. Sonst probieren wir auch den Landweg :-)

aus München

Gast am 19 Jun 2008 19:55:13

Klausimaus hat geschrieben:Such mal im Netz nach Linos Travel, die haben eine eigene HP, wo du erst mal eine Buchungsanfrage starten kannst.


Hab' ich gemacht. Jetzt bin ich gespannt auf die Antwort!

Viele ,
Achim

Gast am 19 Jun 2008 20:02:57

oschi-andi hat geschrieben:Hier noch ein Tip zum Fähre buchen.
wir haben Ende November bei Linos angefragt. Antwort: "Alles voll von Venedig aus zu unseren Terminen mit CoB" :?: :?: :?: :cry: Und das ein paar Tage nach dem die Fahrpläne in Umlauf waren. :?: :?:


Ich habe mal am Hafen nachgefragt, warum wir kein Ticket übers Reisebüro buchen konnten (angeblich alles belegt), es aber vor Ort am Hafen problemlos möglich war. Die Antwort lautete, dass es Ticketkontingente für die verschiedenen Länder gäbe (wahrscheinlich aus Gleichberechtigungsgründen). Diese Kontingente würden erst kurz vor dem Ablegen aufgelöst und stünden dann den Touristen zur Verfügung, die ihr Ticket vor Ort kaufen.
Normalerweise buchen wir keine Fähre - aber irgendwie wäre es jetzt doch beruhigend, zu wissen, wie und wann man nach Griechenland kommt.

, Achim

Gast am 19 Jun 2008 22:37:38

familie-kaluza hat geschrieben:
Normalerweise buchen wir keine Fähre - aber irgendwie wäre es jetzt doch beruhigend, zu wissen, wie und wann man nach Griechenland kommt.

, Achim


Ja, bei 6 Wochen ist es tatsächlich egal ob ich heute oder morgen von Venedig aus, oder übermorgen von Ancona aus übersetze. Da hat man ein wenig Spielraum. Beim lesen eurer Reisebreichte haben wir uns immer gewundert wie locker das klappt mit den Fähren.

Für uns zählt jeder Tag Griechenland. Bei max. 3 Wochen incl. An-und Abreise möchte man keine Minute verschenken. Drum buchen wir so früh wie möglich. Dann hat man was worauf man hinfiebern kann (ab 200 Tage wird das Maasband aufgehängt). Außerdem komm ich dann nicht auf die Idee irgendwas zu verschieben. Würden wir nicht buchen, dann kommt bestimmt irgend ein ganz wichtiger Kunde mit einem unendlich wichtigen Problem oder einem super tollen Auftrag und dann wird die Abfahrt um eine paar Tage verschoben und dann noch mal u.s.w. und das wars dann mit Urlaub. Das Ende vom Lied wäre dann, das mich meine Mädels um einen Kopf kürzer machen würden oder, noch schlimmer, ohne mich fahren.

Viel Glück beim Buchen. Ich habe inzwischen auch gehört, das die Reisebüros gleich zu Anfang so viel reserviern wie möglich. Wenn sie merken, das sie nicht alle verkaufen können, werden diese wieder zurückgegeben. So kommt es anscheinend auch, das ein Büro nichts mehr frei hat und ein anderes noch Plätze hat. Es schadet also nicht bei mehreren Reisebüro's eine Anfrage zu starten.

aus München

elvisp am 27 Jun 2008 08:05:07

So Kollegen, Die fähre ist gebucht!

So wird der Ablauf sein:

- fr/sa Nacht - 02./03. August gehts nach Venedig, dort gehen wir auf einen Camping Platz, Camping Venezia, oder so ähnlich. 5km von Venedig entfernt, also radeln wir in die stadt

- 05. August, Fähre ist gebucht, Superfast Ancona-Patras mit Camping on Board, 2 personen, beide jugendlich, womo: L=550m H=270m, für 212 euro zusätzlich 30euro reisbüro

- 06.August, Ankommen in Patras, dann suchen wir einen Camping Platz auf, in/an Korinth sind mehrere wunderschöne Campingplätze was ich so gesehen hab, wir bleiben hier "ein paar tage" (eventuel auch freicampen, wenn wir was finden)

- ein paar tage nach dem 6. august fahren wir los nach Athen, wieder auf einen cp (evtl auch frei campen, wenn wir was finden), hier bleiben wir wieder ein paar Tage, wies uns gefällt eben.

- geschätzt am 13. August wollen wir in croatien bei den Plitvicer seen sein, 1-2 tage bleiben,

- geschätzt am 15. august wollen wir in rovinj/croatien sein. Hier auf einem CP gehen, vermutlich "vesta". Eine Woche bleiben, und uns mit ein paar freundinnen/bekannten in rovinj treffen die dort auf einem ?-platz sind.

- und am 23.08. muss ich wieder zuhause sein, meine mutte feiert 50. geb. und silberhochzeit (natürlich mit vater :D )

Mich würde es nciht wundern wenn wir die ein oder andre station auslassen weil uns so gut gefällt :D Aber dafür sind wir ja unabhängige womo-fahrer! ;)

PS: Navigiert mit meinem acer notebook und der marco polo reiseplaner software. Hab mir dazu einen 150watt spannungswandler gekauft, und die gps-maus/empfänger fehlt noch. Hat jemand eine? :D

JEFF und GITTE am 27 Jun 2008 10:44:08

Warum NICHT durch Albanien?

Albanien (23. + 24..11.2005) Die 380 km lange Fahrt von Norden nach Süden.
Der kleine Grenzverkehr läuft reibungslos. Bei der Einreise müssen wir pro Kopf € 10,00 bezahlen und nochmals € 2,50 für die Fahrzeugdesinfektion, die allerdings nie stattfand. Schnell versenden wir noch einige SMS an unsere Kinder und klären sie über Standort und Plan zur Durchfahrt auf. Sie sollen wissen dass wir nun Albanien angehen. Dann rollen wir.
Die ersten Kilometer laufen gut. Wir queren auf einer alten, einspurigen Holzbrücke ein auf der Karte nicht näher bezeichnetes Gewässer. Fast hätten wir die Brücke links von uns verpasst, sieht es doch so aus als führe die Hauptstrasse immer geradeaus. Beschilderungen sind in Albanien eher eine Seltenheit. Zum Glück steht an der Straße ein Bauer der uns wild gestikulierend anzeigt, dass wir auf dem falschen „Holzweg“ sind. Wir danken per Handgruß, wenden und rollen langsam über die alten und vom Regen spiegelglatten Bohlen der Holzkonstruktion und Brücke. Ein Polizist regelt diese „Einbahnstraße“ und passt auf, dass nicht gleichzeitig zwei oder mehr Lkws dieses wackelige Gebilde befahren.
Bei Skhodar erreichen wir die Schnellstrasse nach Tirana, der Hauptstadt Albaniens. Es regnet in Strömen, aber die Straße ist soweit sehr gut ausgebaut und wir machen schnell die knapp 100 Kilometer nach Tirana wett. Unterwegs und auf der Straße begegnen uns Eselsfuhrwerke, natürlich ungesichert und ohne Licht, auch ganze Schafherden tummeln sich auf dem Asphalt, wie auch Kühe und eigentlich alles, was man auf einer Schnellstraße nicht vermuten würde.
Kaum in Tirana angekommen erkennen wir auf welches Chaos wir uns eingelassen haben. Die Straßen, wenn man sie so nennen kann, sind eher verschlammte Pisten. Schlaglöcher so groß wie unser ganzer Campingbus und bis zu 40 cm tief, voll mit braunem Schlamm und Regenwasser müssen wir im Schritttempo durchfahren. Dabei ein höllischer Verkehr um uns herum. Vor uns staut es sich, hinter uns wird hemmungslos gehupt und zu beiden Seiten drängeln sich alle möglichen Fahrzeuge an uns vorbei. Es scheint keine Regeln zu geben und wenn es welche gibt, so hält sich niemand daran. Ergo müssen auch wir eine etwas rabiatere Fahrweise an den Tag legen, sonst kommen wir nicht vom Fleck.
Die Straßengullys liegen bis zu 40 cm tiefer als der noch teilweise zu erahnende Asphalt. Wir werden kräftig durchgeschüttelt und mit uns alles was im Fahrzeug verstaut ist. Unser 4-Tonnen-Reisemobil ächzt, knirscht, rappelt und scheppert.
Gerade verabschiedet sich der Halter einer Gardinestange, gefolgt von einem lautem knacken und Bruch der Kleiderstange. Jetzt können wir nur erahnen was hinter uns alles im Fahrzeug passiert und was wir noch vor uns haben werden. Doch egal, wir sind in Tirana und nun müssen wir auch durch Tirana durch.
Die bunt getünchten Häuser Tiranas verleihen der Stadt einen gewissen Hauch von Fröhlichkeit in der Höhe. Allerdings beschränkt sich das wirklich nur auf die Hausfassaden. Lässt man den Blick auf alles andere schweifen sieht die Realität doch eher ernüchternd aus. Irgendwie kommen wir uns vor, als würden wir eine riesige, belebte Müllhalde durchkreuzen. Ein Science Fiktion aus einer anderen Welt? Es wird langsam dunkel und somit Zeit einen halbwegs sicheren Stellplatz für die Nacht ausfindig zu machen. Wir biegen auf die Autobahn Richtung Küstenstadt Durres ab. Bis Durres sind es 35 Kilometer. In Tirana wollen wir unser Nachtquartier jedenfalls nicht aufschlagen. Nach ca. 20 Kilometern finden wir eine große Tankstelle mit Restaurant und Hotel auf einem großem und hell erleuchtetem Parkplatz. Wir parken so, dass das Heck unseres „Hotels“ an einem hohen Metallzaun zu einer Raffinerie steht. Eine gute Idee wie wir später feststellen, denn gegen 20 Uhr sichern 3 große und laut knurrende Schäferhunde das Gelände. Links von uns ist das hell erleuchtete 24-Stunden-Restauant und vor uns die Tankstelle. Alarmanlage, KO-Gas-Warngerät, Rauchmelder, alle möglichen Verrieglungen werden von uns eingesetzt diese Nacht. Wir fühlen uns sicher, relativ sicher. Das letzte was wir wahrnehmen ist der Sprechgesang eines Muezzins, dann schlafen wir ein.
Gegen 4 Uhr morgen werden wir daran erinnert wie sicher unsere Platzwahl war. Vor uns wurde in der Nacht eine Polizeisperre errichtet die den Autobahnverkehr überprüft. Mehr Sicherheit konnten wir uns wohl kaum wünschen, allerdings mussten wir dafür auch unsere Nachtruhe opfern.
Laut grölend, teils lauthals singend verrichteten die Ordnungshüter ihren Dienst. Wie Kinder balgten sie sich auf der Autobahn herum, wenn mal gerade kein Fahrzeug kam. Was bleibt uns übrig, als in warme Decken gepackt dem Treiben eine Weile zuzuschauen. Es ist noch stock dunkele Nacht und die Fahrzeuge die angehalten werden sind zum größten Teil ohne Licht unterwegs, was die Ordnungshüter offensichtlich nur peripher tangiert. Wohl gemerkt, wir stehen an der Autobahn! Manche Fahrer mussten aussteigen und den Beamten die Innen- und Außenhandflächen zeigen. Nennt man das hier Zielfahndung? Auch tummeln sich auf der Autobahn Mofas, wobei die oder der Sozius, des starken Regens wegen, dem Fahrer auch noch einen Regenschirm vor das Gesicht hält.
Fünf Polizisten tun hier in dieser stürmischen Regennacht Dienst. Zwei in Uniform und gelben Regenjacken, drei schwer bewaffnet in Kampfanzügen mit schusssicheren Westen. Die ersten zwei halten die Fahrzeuge an, die anderen drei befinden sich eher im Hintergrund am Parkplatz, offensichtlich für den Fall der Fälle. Nach einer Stunde zuschauen wird die Sache dann aber eher langweilig und wir visieren das Bett an und da passiert es. Quietschende Reifen, Geschrei, Trillerpfeife!. Ein Fahrzeug durchbricht die Polizeikontrolle und die beiden Verkehrspolizisten springen zur Seite und in Sicherheit. Nun geht alles sehr schnell. In Windeseile sind vier Polizisten im Polizeiwagen, um die Verfolgung aufzunehmen. In gleicher Windeseile springen Drei wieder aus dem Auto raus, denn anspringen will der Wagen offenbar nicht. Sie versuchen es mit anschieben, ohne Erfolg, es geht ja auch bergauf. Der Vierte steigt nun auch wieder aus, gemächlich und gemütlich diesmal. Man beschließt wohl die Verfolgung aufzugeben und geht zur Tagesordnung über. Sie balgen sich wieder wie Kinder, lachen und grölen herum. Na dann Gute Nacht, oder was von der Nacht noch übrig blieb.
Gegen 6 Uhr und einem gutem, starken Kaffee besichtigen wir die kleineren Schäden im Fahrzeug und flicken provisorisch Gardinenhalter und Kleiderstange. Es kann weiter gehen. Nach 15 Kilometer erreichen wir Durres, die Küstenmetropole. Auch hier herrscht das in Tirana schon erlebte Chaos an Verkehr und natürlich wie könnte es anders sein, regnet es ohne Unterlass und die Straßen gleichen Kanälen. Das macht das Fahren nicht gerade einfacher, denn wir können ja nicht sehen, was sich unter der Wasseroberfläche befindet. Langsam durchfahren wir die Stadt. Natürlich verfahren wir uns, denn Beschilderungen gibt es ja kaum welche. Ein Polizist weist und freundlich den Weg und wir kommen am großen Hotelboulevard am Hafen an. Hier fahren wir südlich und dann immer der „Schnellstraße“ entlang.
Die Hotels sind alle recht neu und leuchten ebenso in fröhlichen Pastellfarben. Touristen sehen wir keine, haben wir zu dieser Jahreszeit auch nicht erwartet.
Vorbei an der großen Bucht von Durres zur rechten fahren wir entlang der touristischen Zentren. Das Mittelmeer können wir nur erahnen, denn eine Wand von Hotels türmt sich vor uns auf. Die schöne Seite zeigt natürlich zum Meer und den Stränden, die Hässliche zur Straße. Was wir hinter den Hotels sehen verschlägt uns dann doch den Atem. Angefangen von Öllachen, Müllhalden und einem Berg von Tausenden von Autobatterien ist alles dabei, was für die Umwelt schädlich ist. Dies sehen die Touristen jedoch nicht. Ihre Fenster weisen zum Strand, nicht zur Straße. Hier möchten wir nicht mal den Finger ins Meer halten um die Temperatur zu erfühlen. Wie war das doch in Deutschland? € 7,50 Pfand für eine Autobatterie! Wer nun Pfandmarken und einen LKW zum Verladen hätte könnte ein Vermögen verdienen.
Kurz hinter Durres, in Erwartung schlimmster Straßenverhältnisse und hoffend Albanien überhaupt mit unserem Camper durchfahren zu können, immerhin die Berge in der Ferne strahlen mit ihren leuchtenden Schneekappen, werden wir angenehm überrascht.
Wir rollen auf einer Autobahn! Rollen? Nein, wir glauben zu schweben! Eine Asphaltdecke, so eben, wie wir sie heute nicht einmal mehr in Westdeutschland vorfinden. Na dann ist ja alles klar, es ist 7 Uhr, ca. 270 Kilometer bis zur griechischen Grenze, in 2,5 Stunden sind wir durch. Hurra! Wir freuen uns über den Edelasphalt und lächeln nur noch dankend für die guten Straßenverhältnisse über die unzähligen Kreisverkehre, Eselsfuhrwerke, Mofas, Schaf- und Kuhherden und paar Geisterfahrer die auf dieser Autobahn unterwegs sind.
Schnell erreichen wir den Ort Kavaje und rollen gemütlich gen Rrogozhine. Aus unseren Lautsprechern klinkt ein Konzert von Ken Hensley, wir sind einfach super drauf.
In Rrogozhine endet die Autobahn im Ort. Nicht schlimm denken wir, hinter dem Ort geht’s dann weiter mit einer Schnellstraße, so zeigt es unsere Karte an. Guter Dinge durchfahren wir den Ort, schießen so manches Foto und wundern uns über die merkwürdigen Errungenschaften des neu gewonnenen Kapitalismus zu unseren beiden Seiten. Garagen sind direkt an die Straße gebaut. Sie dienen als Ladenlokale. Alles wird hier feilgeboten. Vom LKW-Spiegel bis zum Hausschlappen, meist unsortiert, Jeder führt alles in seinem Sortiment. Wir haben schnell einen passenden Namen für diese Läden „Ich-Habe- Alles-Kaufhaus“. Das lassen wir uns ja noch gerne gefallen, allerdings würgt es uns schon, wenn wir die Lebensmittelläden (Garagen oder Holzschuppen) sehen. Da hängen direkt an der Strasse beim Metzger ganze Hammelhälften und der nächste noch lebende Artgenosse, dem das gleiche Schicksal in wenigen Minuten erwartet, weil der Metzger davor schon zwei Messer schärft, ist darunter angebunden. Gleich wird er wohl auch geschächtet. An den Hammelhälften kleben die Fliegen und so mancher Spritzer brauner Dreckbrühe aus den zahlreichen Pfützen und Schlaglöchern, der durch einen vorbeifahrenden Laster in die Höhe spritzt erreicht auch das hängende „Lebensmittel“. Fleisch soll in Albanien ja sehr billig sein, doch wir verzichten lieber auf den Hammelgulasch und vergewissern uns noch mal schnell, das unser Tief-Kühlschrank noch gut gefüllt ist. Warum sollten wir eigentlich an der Grenze desinfiziert werden?
Noch erahnen wir nicht was uns hinter der Ortdurchfahrt von Rrogozhine erwartet. Die eingezeichnete Schnellstraße entpuppt sich als ein etwas äußerst schwer zu beschreibendes Etwas. Man kann noch erahnen, dass es einmal eine Straße mit Asphalt war, aber nun? Wir finden kein Wort dafür und umschreiben es mal so.“ Schlammige Buckelpiste mit Trümmerresten von Asphalt, übersäht mit riesigen, tiefen Schlaglöchern, bei teilweiser Fahrbahn-Überschwemmung, ohne feste Bankette“. Noch rund 200 Kilometer, schießt es uns durch den Kopf. Das schaffen wir dann in 2-3 Tagen, nicht früher und schon gar nicht schneller. Irgendwie kommt mir der Gedanke von dem Metzgerladen wieder in den Sinn. Ich verwerfe diesen wieder schnell, man kann ja auch mal ohne Fleisch auskommen, wenn’s wirklich länger dauert, tröste ich mich darüber hinweg.
Im Schritttempo geht’s weiter. Mehr als 10-20 Stundenkilometer sind nicht drin. Die Schneeberge grüßen nun schon aus der Nähe und irgendwie überfällt mich der Wunsch hier und jetzt aufzugeben, zu wenden, einfach zurückzufahren. Wie heißt es so schön, „ … die Hoffnung stirbt zuletzt!“ und deshalb entschließen wir uns weiter durchzuhalten. Es kann schließlich nicht mehr schlimmer kommen.
Als sich vor uns zu beiden Seiten einmal wieder Müllberge in den Straßengräben auftürmen wissen wir aus neu erlangter Erfahrung, dass sich nun der nächste Ort ankündigt. Lushnje müsste es sein laut Karte sein, Ortschilder gibt es hier unten keine mehr. Mit einer Großstadt vor uns wissen wir was uns nun wieder an jedem Verkehrsknotenpunkt erwartet. Mit Karte raus aus dem Wagen raus und irgendein Gesicht ausfindig machen, welches einen halbwegs kompetenten Eindruck vermittelt, um nach dem Weg zu fragen. Nach einer Stunde sind wir auch durch Lushnje durch. Mehrfaches Wenden war wieder einmal angesagt, dann stimmte die Richtung, wir rollen gen Süden. Wie in Lushnje so auch in Fier, der nun vor uns liegenden, nächsten Stadt.
Wir möchten noch erwähnen dass wir auf diesen Strecken nicht etwa das einzigste Fahrzeug unterwegs sind. Vorzugsweise fährt man in Albanien deutsche Autos. Wir schätzen das rund 80% aller Pkws die wir sehen aus der Daimler-Benz-Schmiede in Stuttgart stammen. Es sind alle Typen dabei, von uralt bis nagelneu. Gefolgt wird diese Nobelmarke von BMW und Audi. Rund 90% deutsche Karossen. So manches von seinem Eigentümer in Deutschland vermisste Fahrzeug mag darunter sein.
Auch rollt hier der Fern- und Lastverkehr ohne Pause. Volvo und Scania sind hier die Marken die auffallen. So werden wir fleißig überholt, so mach einer kommt uns auf unserer Seite entgegen, um dann im letzten Moment sich wieder nach rechts zu besinnen. Es gibt viele nicht ganz ungefährliche Situationen, was auch die vielen Gedenktafeln mit Fotos Verunglückter und Verstorbener auf diesen Strecken beweisen. Hunderte dieser Gedenkstätten, vom einfachen Holzkreuz bis zu kleinen Kapellchen sehen wir am Rande der Pisten. In einer Kurve kommt uns ein LKW entgegengeschleudert. Zum Glück fängt der Fahrer den Wagen rechtzeitig wieder ab.
Ließt man so die Beschriftungen auf den Lkws könnte man sich in Deutschland wähnen, wären da nicht die albanischen Kennzeichen an den Fahrzeugen. Von Vießmann-Heizkessel über Aldi bis hin zu Continental-Gummireifen ist jede Beschriftung und Werbung dabei. Dabei sind dies nicht diese Firmen die hier fahren oder für die gefahren wird. Es handelt sich um nach Albanien importierte Lastkraftwagen.
Nächster Zielort ist Vlore und von dort aus geht muss es ins Inland gehen. Es ist schön später Nachmittag als wir Vlore erreichen. Noch 160 km laut Karte. Wir rollen durch Vlore und wieder grüßt unser „Kartenspiel“. Wo sind wir, wo müssen wir abbiegen, welches ist die richtige Straße? Wir versuchen es bei einem älteren Herrn der für diese Ortschaften einen recht ordentlich gekleideten Eindruck macht, vielleicht ein Lehrer? Ein Beamter?
Mit Händen und Füßen verständigen wir uns. Seine Handzeichen sind eindeutig, wir verstehen dass es hier nicht mehr weitergeht. Unmöglich, hier, die Karte zeigt es doch eindeutig. Wieder wiegelt er ab. Wir verstehen nur zwei Wörter die er sagt. Das eine ist eine Art von „No“ unterstützt von eindeutiger verneinender Gebärdensprache, das andere lautet „Vier“. Was meint er nur? Meint er 4 Straßen weiter? Er zeigt in die entgegengesetzte Richtung dabei. Als wir nicht zu verstehen scheinen wird er massiver und ruft laut und mehrmals „Vier – Vier- Vier!“ und fasst sich dabei an den Kopf. Dann schlingt er seinen Arm so komisch herum, soll wohl abbiegen bedeuten. Wir jedenfalls verstehen jedenfalls nur „Bahnhof“.
Es folgen drei weitere Versuche wieder auf Strecke zu kommen. Ein Kontakt erübrigt sich sehr schnell, mit verbalem aus zweiten Weltkriegstagen werden wir empfangen, um uns gleich wieder abzuwenden. Andere Kandidaten, bessere Auskünfte? Endlich finden wir einen Uniformträger. Er spricht nur italienisch, ist wohl vom Zoll. Vlore ist ja schließlich eine große Hafenstadt. Mit italienisch kommen wir besser voran. Wir sprechen selbst ein paar gängige Worte. Schnell wird uns klar, was uns der ältere Herr von vorhin vermitteln wollte. Er wiederholte doch so oft das Wort „Vier“. Nun wird klar was er meinte, wir müssen zurück nach Fier, dem Ort Fier, nur von dort soll es gen Gjirokaster und dann zur griechischen Grenze gehen, bestätigt auch unser italienischer Zollbeamte freundlich.
Was war geschehen? Eine einfache Erklärung, die Karte, vom ADAC immerhin, stimmte nicht. Gjirokaster ist von Fier aus zu erreichen, nicht von Vlore.
Mit Grauen quälen wir uns die 38 Kilometer zurück nach Fier. 2,5 Stunden verlorene Zeit. Wir wollen auf jeden Fall schnell aus Albanien raus. Zum einem wegen dem Wetter, es regnet immer noch stark und lässt darauf schließen, das es in den inländischen Bergregionen bereits schneit. Zum anderen möchten wir nicht in diesen schmutzigen Städten, oder irgendwo ungesichert am Rande der Pisten übernachten. Wir treten aufs Gas. In Fier angekommen, wiederholt sich das alte Spiel. Karte her, aus dem Fahrzeug raus, Richtung erfragen. Diesmal haben wir Glück, an einem Kreisverkehr müssen wir wegen Stau stehen bleiben und ein Schreiner in einem dieser merkwürdigen dreirädrigen Wagen bietet uns an ihm zu folgen. Wir nehmen die Einladung gerne an, folgen ihm und erreichen bald den Ortsausgang von Fier Richtung Gjirokaster.
Wir bemerken sogar ein Schild, „Gjirokaster 160 km“. Nun geht es Richtung Inland und einige kleinere Pässe sind zu nehmen. Die Piste ist nicht ganz so schlecht, wie die völlig zerstörte vorher beschriebene Buckelpiste, jedoch mehr als 30-50 km/h sind nicht drin, ohne das Risiko eines Achsbruches und des Zusammenbruch der gesamten Inneneinrichtung unseres Reisemobils einzugehen.
Wir durchfahren unzählige kleine Orte. Wie schon vorher beschrieben kündigen diese sich nur durch Müllhalden zu beiden Seiten der Piste vor den Ortschaften an. Ist das die Errungenschaft der freien Marktwirtschaft? Wir diskutieren darüber, wie lange es dauernd könnte, bis die Ortschaften rundherum völlig zugemüllt sind. In welchen Verhältnissen die Kinder hier aufwachsen und welche gesundheitlichen Risiken durch diese Müllberge entstehen. Schließlich sickert das Regenwasser durch den Müll und gelangt so in Quellen, Brunnen, in das Trinkwasser, in die Flüsse und Seen, oder schwappt einfach durch die Orte selbst. Wir mögen nicht daran zu denken, wie es im Sommer, bei Inlandtemperaturen um 40 Grad hier stinken mag und welche Trilliarden Bazillen und Viren hier wirken. Von den Ratten ganz zu schweigen.
Derweil sehen wir in allen Orten das die Männer wohl ein und dasselbe Hobby zu pflegen scheinen. Sie stehen an der Straße herum. Scheinbar von morgens bis abends, oder wechseln sie sich ab? Kein Ort ohne die Herren mit den berühmten Händen in den Taschen an den Straßen. Irgendwie kommt uns das so sinnlos vor und auch wenig attraktiv.
Es geht durch den Ort Sinanay weiter nach Tepelene. Wir hoffen einmal wieder. Hoffen, dass sich die falsch eingezeichnete Route unserer Karte hier vielleicht als Anbindung in eine Schnellstraße verwandelt. Diese Hoffnung begraben wir als wir Tepelene erreichen, die Straße bleibt wie sie ist, eine einzige Katastrophe.
Es ist schon fast dunkel als wir Gjirokaster durchfahren und dann unerwarteter Weise hinter Jergucat auf eine echte Asphaltpiste gelangen, die uns sicher bis zur Grenze geleitet. Zur Grenze sind es noch 18 Kilometer. Inzwischen ist es dunkel. Straßenlampen gibt es wohl einige wenige, doch die sind wohl defekt. Für die rund 270 Kilometer haben wir 12 Stunden gebraucht, ohne Pause.
Nun noch schnell über die Grenze nach Griechenland, den nächsten großen Rastplatz ansteuern, zwei-drei Bierchen, ein Stück Wurst und Brot und dann ab ins Bett, mehr wünschen wir uns jetzt nicht mehr.
Der Grenzübergang auf albanischer Seite, wie zu erwarten, ein Chaos an Fahrzeugen und Menschen. Lauter kleine Shops, zurechtgezimmert aus ein paar Latten und Blech bieten alles was in Albanien billig und Griechenland teuer ist. Zigaretten gehören dazu, wie auch Schuhe, Textilien. Wie auf einem Bazar geht es hier zu.
Der albanische Grenzpolizist winkt uns uninteressiert und schnell durch. Wir zahlen wieder für die nicht stattfindende Desinfektion des Fahrzeugs € 2,50 und nochmals eine Straßenbenutzungsgebühr in Höhe von € 16,00. Der Zollbeamte hingegen will alles inspizieren. Er ist wohl der Chef des ganzen. Führt sich auf wie auf einem Kasernenplatz beim Morgenappell und schreit die LKW-Fahrer an und kommandiert sie herum. Er springt von einer Ladefläche auf die andere, na das kann ja heiter werden. Er mustert uns mit strengem Blick durch die Windschutzscheibe und gibt klare, nicht zu überhörende Anweisung, die wir akustisch nicht verstehen. Seine Körpersprache hingegen ist nicht zu übersehen, wir sollen links einparken und auf ihn warten, so die unmissverständliche Deutung.
Während wir überlegen was wir an Bord haben, was wir vielleicht nicht unbedingt haben sollten, oder jedenfalls nicht in den Mengen, klopft der resolute Beamte an die hintere Tür. Um ihn von der Inspektion abzubringen versuche ich ihm noch klarzumachen, dass es sich hier um unser Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, ja Lebensraum handelt und er gefälligst die Schuhe auszuziehen hat, schon wegen des Teppichbodens. Schließlich würde ich sein Heim ja auch nicht mit Dreckschuhen voller Lehm und Diesel betreten. Interessenslos ignoriert er meinen Wunsch und steht auch schon mitten in unserem „Hotel“. Er deutet uns das Licht anzumachen. Wir schalten das Licht ein, drücken ihm unsere Taschenlampe zudem in die Hand. Nun beginnt er jede Schublade, jede Schranktür zu öffnen, selbst das Hubbett muss herunter. Er kramt in unserer Bettwäsche herum. Dann fasziniert ihn auf einmal etwas. Die Verschlüsse unserer Schränke. Sie haben zwei Funktionen. Einmal als Knopf zum öffnen und einmal als Sicherung gegen Selbstöffnung beim Fahren. Sein Spieltrieb kommt zum Vorschein. Er fummelt daran herum, schaut sich genau an, wie sie funktionieren, scheint stolz zu sein sie auch selber bedienen zu können und wir nun etwas zahmer, ja lächelt sogar und entschuldigt sich, als einige DVDs aus dem Schrank herausfallen.
Mit den Worten „Policia finished“, so kam es bei mir akustisch an und einem knappen militärischem der Handfläche an den Kopf verlässt er unser Hotel. Wir atmen auf und werfen einen Blick auf den Teppichboden. „Ach komm, das macht nichts, ich schrubb ihn wieder sauber!“, sage ich zu meiner Frau.
Wir sind nun durch, haben Albanien selbst gefahren und erfahren. Alles In knapp 2 Tagen. Müssen wir uns das noch mal gönnen? Nein! Nächstes Mal wird’s ne Fährfahrt und dann schauen wir vom Fährschiff aus auf die albanische Küste, setzen uns in unseren Sesseln zurück, trinken ein Glas Champagner und werden uns lächelnd erinnern.
Wir fanden das Albanien nichts Wirkliches zu bieten hat. Weder landschaftlich, noch architektonisch. Kein Charme oder Romantik versprüht. Wir fanden nichts ursprüngliches, nichts Typisches oder Neues, sieht man einmal von den farbenfrohen Fassaden einiger Gebäude der großen Städte wie Tirana und Durres ab. Die Menschen denen wir begegneten waren freundlich und hilfsbereit. Die Verständigung in englischer Sprache ist schwierig.
Der Liter Diesel kostet umgerechnet € 1,00. Griechische Zigaretten € 15,00 pro Stange. Für große 3 LKW-Spiegel zahlen wir nach langen handeln € 25,00, was sehr günstig ist. Lebensmittel mochten wir uns gar nicht erst anschauen. Fleisch schon gar nicht und der an den Straßen angebotene Fisch machte auch nicht den frischesten Eindruck. Textilien brauchten wir nicht, Schuhe ebenso, Andenken haben wir in Hülle und Fülle in Form von Fotos und unseren eigenen Erinnerungen. Ergo, mit uns war kein Geschäft zu machen.
Abenteuer Albanien? Wohl eher nicht, schon gar nicht für Reisemobilisten, mit ihren doch meist eher zart beseelten, empfindlichen Fahrzeugen.
Endlich kommen wir spät abends in Griechenland an. Eine kleine verschlafene Taverne am Rande einer Tankstelle. Wir gehen schnell in die Taverne essen und müssen laut lachen, als wir endlich in unserem „Hotel“ in die Betten fallen und über uns der Sternenhimmel leuchtet und wir schnell, auch ohne Muezzingesänge, einschlafen.

elvisp am 27 Jun 2008 11:36:45

Eigentlich wollten wir ja durch albanien durchfahren (kürzeste weg).... aber wenn ich mir das so durchlese...

... überleg ich vielleicht nciht doch außenrum durch Mazedonien, serbien, montenegro zu fahren....

habt ihr da erfahrungen?
vergleichbar mit albanien?

inselhuepfer08 am 27 Jun 2008 13:01:38

elvisp hat geschrieben:PS: Navigiert mit meinem acer notebook und der marco polo reiseplaner software. Hab mir dazu einen 150watt spannungswandler gekauft, und die gps-maus/empfänger fehlt noch. Hat jemand eine? :D


Hallo Elvisp,

"Marco Polo Reiseplaner" ? Da hast du mich jetzt neugierig gemacht. Ich habe gerade im Internet geschaut, was mich aber interessiert, wie gut ist die Auflösung dann? Kann man dann die Straßen wie bei einer Karte 1:250.000 sehen. Sind da auch Eselswege drin?

Bin ja immer noch auf der Suche nach einer guten Karte. Gestern war ich bei uns im Buchladen und das beste was es gibt sind Karten mit 1.250.000.

Was ich ja auch liebe, in den Karten unsere Routen oder Stellplätze einzuzeichnen. Obwohl ich sonst ein PC Fan bin, aber da liebe ich die liebe alte Karte.

Andrea

JEFF und GITTE am 27 Jun 2008 14:47:13

Hi,

Montenegro ist garkein Problem. Haben wir im Herbst 2007 gemacht.
Bis runter zur albanischen Grenze.
Mazedonien soll, so Berichte anderer Reisender, unter Umständen,
etwas problematisch sein können.
Serbien haben wir nur einen Küstenstreifen gemacht, war dort auch kein Problem.

Inland Serbien? Können sicherlich andere besser beurteilen.

Wenn Du alles über Griechenland als Tagebuch haben möchtest, dann bitte PM.

Jeff

elvisp am 27 Jun 2008 16:20:17

inselhuepfer08 hat geschrieben:
elvisp hat geschrieben:PS: Navigiert mit meinem acer notebook und der marco polo reiseplaner software. Hab mir dazu einen 150watt spannungswandler gekauft, und die gps-maus/empfänger fehlt noch. Hat jemand eine? :D


Hallo Elvisp,

"Marco Polo Reiseplaner" ? Da hast du mich jetzt neugierig gemacht. Ich habe gerade im Internet geschaut, was mich aber interessiert, wie gut ist die Auflösung dann? Kann man dann die Straßen wie bei einer Karte 1:250.000 sehen. Sind da auch Eselswege drin?

Bin ja immer noch auf der Suche nach einer guten Karte. Gestern war ich bei uns im Buchladen und das beste was es gibt sind Karten mit 1.250.000.

Was ich ja auch liebe, in den Karten unsere Routen oder Stellplätze einzuzeichnen. Obwohl ich sonst ein PC Fan bin, aber da liebe ich die liebe alte Karte.

Andrea


Also ich lad mir das teil im moment für 35 euro runter, dank meiner super internetverbindung dauert das noch ein paar tage---> 3,6GB.
Hab mich natürlich auch vorher schlau gemacht, und es soll wirklich gut sein! Hab wo gelesen, dass es einer getestet hat, zu fuß, und es hat gewarnt wenn er auf dem gehsteig war. Also doch schon recht genau, allerdings ist zu fuß der gps-empfang natürlich astrein. Zu dem Maßstab kann ich noch nichts sagen, aber ich vermute dass dort wirklich alle eselswege drin sind.
Was braucht man:
- laptop
- hab mir einen spannungswandler 12V--->230V gekauft, dass ich ihn während der fahrt an lassen kann. (150W-->25euro)
- software, ab 35 euro
- gps antenne mit glück ab 30 euro bei ebay, neu für 45€ was ich so gesehen habe.

Also ist man am Ende auch wieder bei 100€, aber ich finds besser. Notebook ist unterwegs sowieso dabei, um i-wo mal w-lan anzuzapfen, der bildschirm ist natürlich um einiges größer, und die ganze eingabe ist komfortabler. Und außerdem schauts professioneller aus :D

Wenn du magst kannst du dich ja melden, und ich berichte kurz, wenn das programm fertig ist.

elvisp am 27 Jun 2008 21:04:44

kurze Frage:

braucht man in den "nicht-eu" staaten eigentlich einen reisepass, oder genügt der perso?

also albanien, kosovo, maz., serbien, bosien.-h,

War noch nie außerhalb der eu unterwegs und hab daher keine ahnung.

merci!

achimHH am 27 Jun 2008 21:29:02

In Serbien, Kosovo sowie Mazedonien benötigst Du éinen noch
mindestens 3 monate gültigen Reisepass.

in Albanien , genügt der Personalausweis.

Für das Fahrzeug benötigst Du eine grüne Versicherungskarte
in der die Länder nicht durchgestrichen sein dürfen.

Kosovo erkennt die Grüne Versicherungskarte nicht an,
da musst Du an der Grenze eine Versicherung für die
Zeit wo Du dort bist abschließen.

elvisp am 01 Jul 2008 08:53:05

Danke für die info!

Die grüne karte hab ich, und auf der Rückseite ist auch nichts durchgestrichen von den Ländern.

Puh.. den Reisepass muss ich heute dringend beantragen... blöd dass ich da erst jetzt dran denke.


Aber nochmal eine Frage zu ROUTE.
Wir wollten in Griechenland ein paar Tage nach athen, und dann Am Meer entlang hoch noch kroatien fahren, sprich folgende Länder:
- albanien
- (montenegro/serbien)
- evtl bosnien ein paar km

Jetzt hab ich das auf blöd mal in map24 eingegeben. Jede route führt mich mitten durchs landinnere, gut und gern 3-400km außenrum! Und das egal bei welcher einstellung der route. (hab als start athen und ziel rovinj eingegeben)

Jetzt stellt sich mri natürlich die Frage, WARUM macht der planer das. Gibt es dort keine (vernünftigen) straßen oder autobahnen? Warum schickt er mich nicht direkt am meer entland gen Norden?

Naja, ich hab natürlich etwas rechargiert über das autobahnnetz, und bin auf folgendes Bild gestoßen
(links darf man posten, oder? ansonsten sorry!)
--> Link
Das ist das autobahnnetz, und da geht eindeutig hervor das direkt (vielleicht 50km) an der küste entlang eine Autobahn verläuft?

Kann ich dort fahren, gibt es einen haken daran?

Noch etwas:
Albanien, montenegro, bosnien-h sind ja nicht in der EU. Wie verlaufen dort die Grenzkontrollen? Nicht dass ich etwas schmuggeln will, aber ich will genauso wenige dass dir mir mein Womo bis auf die letzte Schraube ausseinandernehmen. (vor allem weil ich mit meinen frischen 21 evtl. auch noch mehr in das "beuteschema" der grenzkontrollen passe). Ich hab eben keine ahnung wie das von statten geht. Oder haben die dort an den grenzen einfach nur röntgengeräte, durchfahren und gut is?

Vielen Dank!!

PS: Ich hab gestern meine fährtickets bekommen... ich freu mich scho soooo :D

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