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Michi auf Entdeckungsreise


skylape am 10 Sep 2004 17:35:07

Michi auf großer Tour

Hallo, ich bin der Michi, ein kleiner Berner-Sennen-Welpe, bin 14 Wochen alt, sehr verspielt, gelehrich und furchtlos. Ich möchte euch die Geschichte einer großen Reise erzählen die ich und mein Herrchen unternommen haben, und das fing so an.
Was ich damals nicht wußte, als mein Herrchen mich in den großen mit silbernen Stangen umhausten Geflecht steckte, das er mich nicht nur mit seinem vierrädrigen Gefährt auf kurze Strecken mit nahm, sondern auch auf eine Reise mit vielen Abenteuern.

"Also wieder mal in das silberne Ding", dachte ich, aber wo steht er denn jetzt, ist doch nicht sein Gefährt, dachte ich, er war so ein riesen großes Teil, mit einem hohen Dach, viele Fenster, einen Schrank mit herrlichen Sachen zum fressen und mehreren Stellen zum Schlafen. Mein Bett war unter dem Platz wo mein Herrchen immer die guten Sachen, von denen ich nie was bekomme, in den Mund steckt. Das silberne Geflecht stand zwischen dem Sitz wo mein Herrchen beim fahren saß und dem Tisch, es war fest mit Gurten verzurrt, es war so um 15 Uhr am Samstag.
Und schon ging es los, es roch nach der großen Freiheit, nach Abenteuern, ich konnte beim Blick aus dem Fenster die grüne Landschaft, die grauen Regenwolken, die Dörfer und Städte an uns vorbei ziehen sehen, vor lauter Aufregung bemerkte ich garnicht daß ich gar kein Abendessen bekommen habe, und mein Mittagessen war auch ganz spärlich ausgefallen.
Plötzlich stoppte das große laute und klapperte Gefährt, es war schon am späten Nachmittag, so gegen 19 Uhr, als wir in Schweinfurt im Industriegebiet Hafen zum stehen kamen.
"Na entlich", kam mir in den Sinn, wir sind da, da ging schon die Türe des Käfigs auf, und es roch auch schon nach meiner lieblings Speiße Hundefutter. Schnell hinunter mit dem guten leckerem Zeug und nichts wie raus in die neue Freiheit, mein Herrchen machte mich an die Leine, und stolz zogen wir in die Erforschung der neuen Welt.
"Jetzt bin ich ganz müde" und blickte zum Herrchen, "ich glaube er ist auch müde", ja so war es, wir beide machten unser Nachtlager, ich am hinteren Ende des kleinen Raumes und mein Herrchen ganz oben im vorderen Teil, dies gefiehl mir garnicht, "jetzt ist Ruhe" fuhr er mich an, es wurde still, nur das Prasseln des einsetzenden Regens übertönte die Stille der Nacht.

So um 4 Uhr, weckte mich mein Herrchen, "pinkeln" sprach er, also aufstehen, Leine an und raus, "mann ich bin doch noch so müde und außerdem ist Sonntag, da schläft man länger, und Hundeschule ist auch keine" knurrte ich, aber es mußte sein.
Zwei Stunden später, die Sonne ging gerade am Horizont auf, abermals wurde ich aus meinen Träumen vom unerforschten Land heraus gerissen, doch jetzt gab es erstmal was Gutes zwischen die Zähne und noch mal kurz eine Gassirunde, denn was vorne rein kommt muß auch wieder hinten raus, so ist es.
Die Abenteuer ließen auf sich warten, ich mußte wieder in das blöde Ding, es war schon 8 Uhr und wieder zog alles an mir vorbei, nur kurze Erholungspausen unterbrachen das dumpfe Dröhnen und brummen des vierrädrigen Ungetüms.
Entlich, eine Erleichterung im Ausdruck des Herrchens war zu spüren, "warscheinlich sind wir am Ziel" dachte ich, und so war es, seine Uhr zeigte 3 Uhr am Nachmittag an, wir waren an der ersten Ettappe angelangt, es war der große Treffpunkt der vierrädrigen selbstfahrenden Häusern in Berlin Spandau.
Das Wetter meinte es mit uns nicht so gut, es viel ständig so viel Regen, das hätte für einen ganzen Monat jeden Tag ein Vollbad gereicht, mir machte es ja nichts aus, ich hatte ja ein super Allwettermantel an, aber mein Herrchen sein Mantel triefte vor Näße.
Plötzlich kam ein wildfremder Mann auf einem Fahrrad zu uns ans Fahrzeug, sicherheitshalber fing ich an zu Knurren, "kann ja nicht schaden" dachte ich, doch mein Herrchen blieb unbeeindruckt uns sprach mit dem Fremden viele Worte und sie setzten sich, es war wohl ein guter Freund, den er traf.
Da kamen schon wieder zwei Personen, auch hier knurrte ich, aber wieder keine regung von meinem Herrchen, es waren Klausca und Frau, auch sie setzten sich, alle bekamen ein echtes fränkisches Bier und der Abend war gerettet.
Die Laternen neben der Bank brannten schon eine ganze weile, die Eheleute waren schon gegangen, die entlosen Gespräche über die Erlebnisse der vergangenen zwei Jahre gingen zu ende, da verabschiedeten sie sich, aber mit dem Ziel sich morgen Mittag erneut zu treffen.

Das Wochenende ging so schnell vorbei, aber die Expedition war noch lange nicht beendet, es war schon 6 Uhr, Zeit für die Gassirunde, es war wirklich nur so eine Runde um den Block, "ist halt eine Stadt, da gibt es ganz wenig Platz für Hunde, und die Gassistrecken mit Hundehäufchen sind rar" dachte ich, und setzte mich gleich auf die nächst beste Wiese, sonst schimpft vielleicht noch einer.
Mein Magen war ja schon voll, der meines Herrchen knurrte, so zog er mich freundlich, aber konsequent, am dichten Stadtverkehr, an Radfahrern und Bussen, an anderen Hunden vorbei, bis er vor einer duftenden Bäckerei zum stehen kam, er sprach ein paar Worte und bekam so gleich einige warme Brötchen aus dem Geschäft gereicht, denn Hunde dürfen nicht rein, und anbinden wollte er mich nicht, denn wer weiß ob ich dort noch gestanden hätte.
Die Brötchen waren schon längst verspeist, doch irgendetwas stimmte mit meinem Herrchen nicht, er fühlte sich unwohl, er packte mich, zog mich wiederum in die lärmende und stinkende Straße der Großstadt, der Weg schien entos lang, ich konnte fast nicht mehr, da hatten wir unser Ziel erreicht, es war eine Apotheke, seine Kopfschmerzen konnten nun entlich verschwinden, und wir auch, der Rückweg war ein klacks, es war schon 11 Uhr.
Wie versprochen kam um 12 Uhr der Freund des Herrchens mit seinem Wagen vor gefahren, wir stiegen ein und ließen uns zur Wohnung in Spandau fahren, drei Stockwerke hoch gings, ich wurde getragen, bin ja noch ein Baby und Babys dürfen nicht Treppen steigen, so ist es.
Das Essen schmeckte meinem Herrn, ich hatte ja zu vor schon was bekommen, und mein Geschäfft war auch schon verrichtet, so blieb die fremde Wohnung sauber, ich schwöre, nichts ist passiert, mein Ehrenwort.
Es ging aber trotzdem raus, na dem Hunde Gott sei dank, hätts bald nicht mehr aus gehalten, pinkeln im Freien auf Gras ist was schönes, glaubt es mir, "doch wo gehn wir jetzt hin" ging mir durch den Kopf, es war sanfte Musik zu hören, es roch nach Zigarettenrauch, der Biergeruch lag in der Luft, es war die Stammkneipe des Freundes auf der anderen Straßenseite.
Die Uhr der benachbarten Kirche schlug zwei als er und sein Freund am Tresen saßen und von der hüpschen Wirtin zum Dart spielen eingeladen wurden, mit spitzen Pfeilen warfen die fünf Gäste des Lokales auf eine runde Scheibe die jedes mal ein Geräusch machte, ich saß angebunden da und lutschte am Kauknochen die mir die Wirtin geschenkt hatte.
Und wieder schlug die Glocke der Kirche, es war drei Uhr, das Spiel war zu ende, die Getränke wurden noch geleert, und es ging wieder zurück zum Fahrzeug des Freundes, zehn Minuten fahrzeit und wir waren wieder am Platz, ein paar Worte des Abschiedes tauschen sie noch aus, und der Freund meines Herrchen fuhr los, ob es ein Abschied für immer war, glaube ich nicht, nächstes Jahr geht es bestimmt wieder hier her.
Jetzt hatte ich gedacht ich kann mein Mittagsschläfchen halten, doch weit gefehlt, wieder trafen zwei Fremde bei uns ein, und wieder mußte ich meinen Unmut zum Ausdruck bringen, aber mein Herrchen kannte die Fremden, es waren die Petra und der Werner mit ihrem großen Wohnmobil, sie hatten sich hier um 16 Uhr verabredet.
Wie der Wind fuhren wir den kürzesten Weg zum Haus der beiden, die Schuhe waren schon hoch gestellt, "hätte gerne mal die Sohle angeknabbert" dachte ich, die Oma (Oldieline) und die Kinder sowie der kleine Hund bereiteten uns einen herzlichen Empfang.
Das Wohnzimmer und der Garten schienen unentlich groß, so richtig zum toben, auch der Sandkasten lud zum graben ein, ich wußte gar nicht mit wem und mit was ich zu erst spielen sollte, es gab Kaffee und Kuchen für die Zweibeiner und Kauknochen für die Vierbeiner, und die fliegenden sprechenden Vögel bekamen Obst, aber die Ratte war mir unheimlich.
Der Abend wurde durch mitgebrachtes Bier, das mein Herrchen dabei hatte, in wohlwollenden Ausklang gebracht, so blieb nur noch der kurze Abschied von den Hausbewohnern und der Bulli fuhr uns wieder zurück, kurz noch ein Lebewohl und auf Wiedersehn, einen Dank für die Gastfreundschaft und unsere Wohnmobiltüre schloß sich für Heute, es war 22 Uhr als wir erschöpft in unser Kissen fiehlen.

Der nächste Tag begann wie gewohnt mit dem ersten Pinkeln, dann das Frühstück mit anschließender Gassirunde, nur war mein Herrchen etwas traurig, den Ort zu verlassen wo er mit meinem Vorgänger zu Pfingsten die ersten langen Urlaubstage verbracht hatte, es war schon 8 Uhr und die Entsorgung des Abwassers und der Toilette sowie das Frischwasserauffüllen waren abgeschlossen, so konnte es gleich weiter gehen.
Wo es uns jetzt hin verschlug konnte ich nicht ahnen, auf jeden Fall dauerte es unedlich lange Zeit bis wir so um 11 Uhr am Ziel der Tageetappe waren, so glaubte ich. Wie sich aber herausstellte war es auch nur ein Zwischenstopp, es war in Waren an der Müritz wo wir unser Lager nur für eine Stunde aufschlugen, der Platz war am Blumengeschäft, sehr beengt und eingezäunt, einen ausreichende Gassirunde war nicht möglich, so machten wir uns wieder auf dem Weg.
Das nächste Ziel meines Herren war Kühlungsborn an der Ostsee, "hoffentlich bleiben wir jetzt länger" dachte ich, "muß ja noch meinen Mittagsschlaf halten" fügte ich hinzu, aber dazu kam es nicht, denn die unentlichen Runden um den Ortskern mit der bescheidenen Parkplatzbeschilderung veranlaßten ihn den Ort links liegen zu lassen, nur Treibstoff zu bunkern, und weiter zu reisen.
Mein Herrchen, ein ganz schlauer, blätterte dann nur in Büchern, Listen und Karten, gab dann alles in sein tragbares Gehirn ein und lies sich mit freundlicher Damenstimme dort hin geleiten, wenn diese allerdings selber nicht immer den Weg genau kannte, so kam es mal vor daß wir vom rechten Weg abkamen, aber es gab immer wieder die Möglichkeit dann doch noch seinen eigenen Kopf zu gebrauchen.
So fuhren wir um 16 Uhr in den Stellplatz am Campingplatz Pepelow an der Ostsee ein, wir waren fast allein auf dem großen Platz, konnten uns dabei ein schattiges Plätzchen unter großen wogenden Bäumen ergattern, gingen gleich zur Anmeldung und anschließend zum Strand.
Dieser war eine Oase für Wasserskifahrer und Skyserver, mein Herr nahm mich ein Stück weit weg von dem Rummel von der Leine und lies mich mit den Schaumkronen, die sich durch den starken und böigen Wind am Strand gebildet hatten, spielen. So tobte ich mit dem Wasser und den sich kreuselnden Schaumschnee um die Wette, aber die Füße lies ich trocken, irgendwie war das Wasser mir zu nass. Am besten waren die unzähligen Muscheln die wie Eierschalen unter meinen kleinen Füßen durch mein Gewicht zerbarsten. So viel Sand zum toben habe ich noch nie gesehen, und diese unentliche Freiheit, dieser kräftige und kühle Wind, diese riesig sich auftürmenden Gewitterwolken machten den nahenden Sonnenuntergang atemberaubend, so gingen wir zurück und legten uns nieder.

Am nächsten Morgen, die Luft hatte sich deutlich abgekühlt, es war aber trocken, nicht so feucht und regnerisch wie am Tage zuvor, gingen wir, natürlich nach dem ersten Pinkeln und vor Sonnenaufgang, wiederum zum Strand, quer Beet durch die anderen Camper und Wochenendhäuser, diesmal allerding direkt, so hatten wir den ganzen Strand für uns allein, mein Herrchen hatte aber darauf geachtet, daß ich mein Geschäft noch auf einer Wiese außerhalb der Anlage erledigen konnte.
Die Luft war klar wie das Wasser aus einem Brunnen, der Himmel so wolkenlos als hätte jemand extra für uns die Sicht zu den Sternen bereitet, ich konnte noch mal so richtig toben, an allen Pfanzen riechen, auch mal ein Gräslein verzehren, und mal so einen lange zerfallenen Krebs zwischen den Zähnen zerkauen, es war wirklich toll, so allein mit meinem Herrn, aber wir mußten weiter.
Das Frühstück schmeckte uns besonders gut, es gab ja viel zu sehen und die Neugierte auf andere Orte die wir noch vorhatten zu besuchen, zwang uns wieder in die Plätze die wir bei Antritt der Fahrt zu besetzen hatten, es war mitlerweile 8 Uhr und wir verließen den schönen Ort.
Durch schmale unendlich lange Baumaleen führte unser Weg, holprige kurvige Straßen durchquerten wir, nach zwei Stunden erreichten wir unser nächste Ziel, es war Boltenhagen an der Ostsee, bei Krämer´s Wohnmobilhafen liesen wir uns nieder.
"Ach das schon wieder" dachte ich, wieder so ein eingezäunter Platz, und alles geschottert, wo soll ich da nur hin wenn ich mal muß.
Rückwärts stellten wir uns in die einzelnen, mit Pflöcken abgeteilter Parzellen, so hatte jeder drei Meter neben sich zur freien Verfügung, schnell noch zur Anmeldung und wir konnte erst mal verschnaufen.
Ich nahm gleich noch eine Runde schlaf und hörte dabei noch ein Gespräch mit meinem Herrchen und den Nachbarn, der auch aus dem Forum war wie mein Herr, allerdings hatte dieser andere Herr sich nicht angemeldet, er fuhr einen Flair und kam aus Bad Windsheim, ich schlief ein.
Um 12 Uhr, das Mittagessen war schon auf dem Weg des Vergänglichen, schnappte mich mein Herrchen, natürlich zum Entleeren, schnell über die Straße, am Radweg vorbei und in das kleine Wäldchen, das die Straße vom Strand abtrennte, hier sollte es geschehn, das Entleeren, aber es tat es nicht, hin und her gings, war wohl nicht die richtige Stelle, aber dann klappte es doch.
Der Ort hatte einen Hundestrand, nur wo war dieser, keiner von uns beiden wußte es, nun war guter Rat teuer, und da kam er auch der Rat, es war ein älteres Ehepaar mit Hund, ich dachte, "einfach mal den beiden nachlaufen, entweder die gehen oder sie kamen vom Hundestrand", aber da sprach schon mein Herrchen mit ihnen und wir folgten den selbigen.
Drei Strandabschnitte und eine viertelstunde Später gingen wir über den Deich und erblickten den Hundestrand und dieses blöde Schild, auf dem stand, "Kurabgabepflichtiger Strandabschnitt", wir sind doch nicht krank und kuren müßen wir deshalb auch nicht, so tasteten wir uns vor, mein Herrchen allerding sprach die ältere Dame an dem Kiosk an,"ob wir hier die Kurtaxe zahlen können", sprach er, sie sah mich neidvoll und beglückt an und meinte "eigentlich ja, aber ich mach mal eine Ausnahme", da hörte ich den Stein vom Herzen meines Herren fallen, und zog sogleich an der Leine, nichts wie ab zum Strand.
Die Sonne lachte extra für mich, die vielen Leute und Hunde am Strand sahen nur micht, "ein Baby", "da ein Baby" war von allen Seiten zu hören, ich war die Attraktion, und der Strand war so unentlich lang, vom Dackel, über Jagdhund, Retriever, und Neufundländer, alle beschnüffelten mich, jeder spielte mit mir, jeder wollte mich erziehen, ich hatte Spaß und ich lernte.
So verging die Zeit wie im Fluge, der Strand war ausgekundschaftet, wir gingen wieder, aber sehr langsam zurück, schließlich sind so kleine Beine nicht für so lange Wege bestimmt, aber ich hatte meinen Spaß und die beste Hundeschule ist nur halb so schön wie dieser Nachmittag.
Schlafen ist jetzt angesagt, nur noch mal Gassi gehen und der Abend geht zu ende, doch da war doch noch was, da sitzt doch auch ein junger Hund angebunden an eines der Wohnmobile, "da muß ich doch mal hin", den junge Jagdhund zeigte mir im Spiel wie man sich als Hund so benimmt, wir tobten noch mal richtig, das Geschäft das ich eigentlich machen sollte ging natürlich daneben, aber mein Herrchen hatte vom Strand einige Tütchen mitgenommen und so wurde alles gut.

Ein weiterer Tag mit all seinen Pflichten begann und das Ziel das mein Herr für uns ausgewählt hatte, war Dahme an der Ostsee, hier war er vor zwei Jahren mit seinem damaligen Vierbeiner, mein Herr kannte sich aus und steuerte direkt einen Parkplatz am Wald an und gab mir zu verstehen hier wird das Geschäft verrichtet, wieder mal nichts, so fuhren wir zum Parkplatz am nördlichen Hundestrand, so waren wir wieder an einem anderen Ort, es war 13 Uhr.
Sein Mittagessen ließ mein Herrchen mal ausfallen, aber ich bekam meine Portion und wir gingen mit Gassistrecke zum Hundestrand, der war zwar nicht so groß wie zuvor, aber weit mehr Leute in Strandkörben und Strandzelten und natürlich auch viele Hunde, das Wasser war Nebensache, am besten war das Ausspionieren bei den Leuten, ich hatte ja Welpenschutz und Narrenfreiheit, so konnte ich auch mal die Sonnenanbeter von ihren Handtüchern scheuchen, das machte spaß.
Um 15 Uhr kamen wir zurück, es gab dann Kaffee und Kuchen, aber ich bekam einen Kauknochen, die Seele ließen wir bei einem Fellkraulen noch baumeln und verliesen den Parkplatz so um 17.30 Uhr in Richtung Grömitz.
In Grömitz am Zentralparkplatz angekommen wurde mein Herrchen ganz hecktisch, er hatte sein Münzgeld zuhause vergessen und konnte die Parkgebür nicht zahlen, und der Platz sprach ihn auch nicht besonders an, er lag zwar zentral, aber eine Gassirunde war hier nicht machbar, so fuhr er erst an die Tankstelle und tankte, anschließend fuhren wir weiter, bis zur nächsten Tanke, da konnte wir wechseln, die andere hatte gerade Kassensturz gemacht, ein Münzwechsel war nicht möglich.
Nun schnell noch ins Bordbuch geschaut und ab nach Puttgarten auf Fehman, so weit denkt ihr, Fehman sollte es sowieso sein, und wenns weniger kostet und schöner ist, warum nicht, der Tank war ja voll, und Frischwasser und Entsorgung mußte auch sein, so fuhren wir um 19 Uhr in den grünumrahmten Stellplatz beim Bauern ein, eine richtige Idylle, ruhig, weit weg von der Stadt, mit eigenem Windrad, mit Enten im Teich und Ziegen, mit Pferden und Eseln, so eine richtige Landpartie, nur die Entsorgung des Grauwassers wird meinem Herrn noch Kopfschmerzen bereiten, dieser kleine Gulli und noch rückwärts.

Am nächsten Tag, es war Freitag, liesen wir mal alle fünfe gerade sein, gingen frühmorgens bei Sonnenaufgang die Gassirunde, wir hatten beide nicht so besonders geschlafen, lag wohl an der guten Luft oder an dem Geräusch der Enten und an dem des Windrades.
Heute war Duschtag für meinen Herrn sowie Entsorgung der Toilette und auftanken des Frischwassers, obwohl da nur vier Gießkannen voll rein gingen, glaube ich, hab ja das Hundeinmaleins noch nicht so gut drauf.
Toben konnte ich am Vormittag mit einem anderen Hund, das Mittagessen war reichlich, auch der Mittagsschlaf war ausgiebig, mein Herrchen tickerte in die Tasten des tragbaren Gehirns, "was er da bloß wieder macht" dachte ich und schlief weiter.
Kaum hatte ich meine kleiner verschlafenden Augen, die ich so gerne beim Schlafen einrollen konnte, geöffnet, mußte ich schon wieder raus zum Gassi, ja da ist mein Herr konsequent, kurz bei den anderen Hunden vorbei geschaut und nichts wie rein in WoMo und ins Bettchen.

"Hallo, ich muß mal" gab ich mit Kratzen an der Leiter zum Alkoven dem Herrchen zu verstehen, es war vier Uhr früh, aber das konnte meine Blase ja nicht wissen, mein Herrchen noch ganz verschlafen hörte es und zog seine Hose und seine Jacke drüber, es war ja ein kräftiger und frischer Wind in der dunklen Nacht, nur die Laternen am Toilettenhäuschen erhellten diese ein wenig.
Irgend wie kam ich dann nicht mehr zur ruhe und mein Herr, der auch die ganze Nacht nicht viel geschlafen hatte, waren wohl die unangenehmen verstochenen Stellen an seinen Unterarmen, die er schon zwei Tage einschmierte und kühlte, stand auf und brachte mich vor die Türe, eigentlich mußte ich gar nicht, aber guten Willen zeigte ich doch, wir gingen nur kurz um den Stellplatz und dann zurück.
Um halb acht war das Frühstück beendet, das Geschirr abgewaschen, der Müll entsorgt, das Stromkabel entfernt und die Einstiegsstufe eingefahren, so konnte wir los, aber da viel dem Herr noch ein, er muß ja noch bezahlen, also ging er fort und beglich seine Schuld.
Also ich wieder in den Käfig, der Motor startet und los gehts, was war das nun, jetzt setzt er wieder zurück, wieso daß denn, ach ja muß ja noch über den Gulli zum entsorgen, drei mal geziehlt und der Schnüdel hängt über dem Gulli, oder so ähnlich.
Und wieder endloses Fahren über Land- und Bundesstraßen und ein paar mal die Autobahn gewechselt, ja so ein kleiner Berner weiß so langsam wie das mit dem Fahren so ist, das sag ich euch.
"Hallo da vorne, ich glaub ich muß mal", irgendwie muß er das wohl selber gemerkt haben, also runter von der Autobahn und ins nächste Industriegebiet, und siehe da, da war schon ein schmaler Fußweg der durch die Büsche führte, da haben auch die Großen ihr Geschäft verrichtet, es riecht so komisch und das Papier liegt auch noch da.
Weiter gehts, den größten Teil der Strecke ist geschafft, noch ein paar Kilometer und wir sind da in Meldorf an der Nordsee.
So noch mal die Blase in einem Wald entleert, und jetzt noch das Mittagessen hinunter gewürgt, es war 13:30 Uhr, und um 14:30 waren wir schon an der Badestelle in Speicherkoog an der Meldorfer Bucht.
Da blieben wir bis 17 Uhr, es gab ja nicht zu sehen, denn für Hunde war der Strand gesperrt, aber lustig war es schon, wenn so halb nackte Leute einen ansprechen, vorallem konnte ich beim Hochspringen die nackten Beine befummeln.
Jetzt noch ein Quartier für die Nacht gesucht, aber da kannte ich meinen Herrn nicht, er steuerte geziehlt einen Waldparkplatz in St.Michaelisdon ein paar Kilometer von Meldorf entfernt an, ging wiederum Gassi mit mir und zeigte mir das Kriegerdenkmal, das von 3000 an Hunger und Krankheit verstorbenen sowjetischen Soldaten aus den Jahren 1941 bis 1945 erinnerte, so nun wird geschlafen, denn der nächste Tag wartet schon.

Sonntag ein herrlicher Tag zum Ausruhen sollte es sein, dachte ich, aber es kam ganz anders, um 5 Uhr klingelte der Wecker, mein Herr stand auf und lies mich kurz den unnötigen Ballast der sich so in der Nacht angesammelt hatte von Bord werfen, kurze Morgentoilette folgte, ein paar Happen vom Hundefutter gab es noch, und schon waren wir wieder unterwegs zu neuen Abenteuern.
Um 6 Uhr erreichten wie die Meldorfer Bucht und den Badestrand, aber erzählt es ja nicht weiter, denn der Badestrand ist für Hunde nicht erlaubt, ich wollte ja nicht baden und so früh schon garnicht. Mein Herr wollte nur mal kurz den verlassenen Strand sehen, er konnte dies damals mit dem Samson nicht, weil es ja verboten war, kurz noch ein paar Bilder in den Kasten und schon gings wieder vom Deich runter in Richtung Parkplatz zum Reisemobil.
Jetzt erst mal ausgiebig Frühstücken, aber was mein Herrchen da so treibt ist mir ein Rätzel, erst steckt er Alu-Folie in den Topf dann die halbfertigen Brödchen vom Aldi hinterher und dann auf den Gaskocher, ah jetzt weiß ich es, das riecht wie frisch gebacken, wo er das wieder her hat, ist schon ein pfiffiges Kerlchen mein Herrchen, oder ?
Anscheinend geht es weiter, sonst würde er sein dreckiges Geschirr nicht so in das Spülbecken verstauen, alle Klappen dicht, den Kühlschrank von Gas auf 12 Volt, die Fenster und Dachluken zu, und los geht die Fahrt.
Eigentlich wollte er auf die Insel Nordstrand fahren, so gab er es zumindestens ins Navigationsystem ein, aber als das Schild von St.Petder-Ording auftauchte, packte ihn die Neugierde und er für ohne sein Navi dort hin, es war mitlerweile 10 Uhr als wir am südlichen Parkplatz gleich neben dem Golfplatz ankamen.
Natürlich die obligatorischen 2.50 Euro für das Parken und selbstverständlich die 2.50 Euro für die Gästekarte, wären wir fünf Minuten früher angekommen, hätten wir den Parkwächter schon von hinten gesehen, aber es sollte nicht sein, wir sind doch ehrliche Leute.
So ein Mist, wo ist denn das Wasser, hat wohl jemand den Stöpsel aus der Badewanne gelassen, so kam es mir vor, in der Ferne sah ich die See, es war zwar keine Ebbe aber das Salzland, so nennt man das Grasland vor dem Deich, war eben einen Kilometer lang und diesen Kilometer wollten wir nicht gehen, bin ja noch zu klein und ob es sich gelohnt hätte weiß ich nicht, auf jeden Fall sind wir auf der Deichkrone, ist nicht aus Gold sondern aus Sand, entlang gegangen, so 10 Minuten das reichte, die Luft roch nach Meer und der Wind fächelte eine frische Brise, so hieß das glaube ich.
Nordstrand wir kommen, entlich gehts los, schon 10 Uhr, ob wir dort auf dem Stellplatz noch einen Platz bekommen, bei den vielen Wohnmobilen die ich bis jetzt gesehen habe, wird sich zeigen.
Wo liegt eigentlich dieser Wohnmobilstellplatz auf der Insel Nordstrand, dachte ich, na schaun wir mal in den Reisemobilatlas, ah nach dem Deich gleich rechts, also Kurs setzen richtung Nordstrand, das macht wirklich viel Spaß so hinter dem Herrchen zu sitzen und ihm über die Schulter zu schauen und sich zu freuen wenn er wieder mal zu spät die Abfahrt genommen hat oder in einer Seitenstraße gelandet ist, aber die freundliche Stimme im Navi kann ja auch nichts dafür, hatte wohl zu wenig Unterricht in Erdkunde.
"Halt jetzt an, ich habe hunger" quängelte ich, aber er fuhr wie ein sturer Esel schon das zweite Mal um die Insel rum und fand den Stellplatz immer noch nicht, dabei gab es doch so viele Deiche hinter jeder Siedlung einen und vorne noch einen und noch einen, da mußte doch einer dabei sein.
Stop, jetzt hat er mich gehört, er hielt an es war schon kurz vor 12 Uhr, "sind wir jetzt da" rief ich, da standen zwar zwei Wohnmobile aber auch ein dutzend Autos, das kanns ja wohl nicht sein, und 50 Cent fürs Parken war auch zu wenig, da sprach er schon mit dem Parkwächter, der gerade die Parkscheine kontrollierte, da hatten wir Glück, unserer hatten wir gerade gezogen, alles klar wir standen falsch, also wieder zurück.
"The same Strecke as every zuvor" sprach ich, entschuldigt mein Englisch ist nicht so gut, hatte noch keine Nachhilfe, macht ja nichts, hauptsache ihr versteht den Sinn, und wir den Rückweg.
Punkt zwölf liefen wir, wie ein großes Schiff in den Hafen, in den Wohnmobilstellplatz hinter dem Deich ein, sehr schön gefällt mir, aber dieses Schild "Hundkacken verboten" stört mich, ich bin doch noch so klein ich habs noch nicht so im Griff, und eine Windel hab ich auch nicht, da kanns schon mal eng werden, aber mein Herrchen hat jetzt ein paar Brotzeittüten vom Aldi, damit müßte es aber gehen, lange Rede kurzer Sinn, wir sind drin, normgerecht, diesmal ohne Richtungsvorschrift und die Stellfläche ist mit Schotter unterbaut, Strom ist auch da, da kann mein Herrchen die Akkus für seine Kamera und sein Handy laden, ist das nicht prima.
"Was gibt es heute zu Mittag ?" fragte ich, kaum ausgesprochen schon bekam ich meine Portion, er allerding lies das Kochen sausen, er war viel zu warm um in der Küche zu schwitzen, er packte das erste mal den Klappstuhle und den Klapptisch aus, war ja ideal diese Parzellen, so richtiges privates Reich, da macht das Campen spaß, nur ich hatte mit der blöden angehängten Leine meine Probleme, entweder die Leine zog an mir oder ich zog an ihr oder umgekehrt, also ganz verzwickt die Sache, nun gut, so in "Habt acht Stellung" und mit angehobenen Ohren kam ich so als kleiner Kerl voll zur geltung, und die Aufmerksamkeiten der vorbeigehenden oder vorbeifahrenden Leute war mir sicher, bin ja ein Berner-Baby.
Der Abend am Campingtisch lies mein Herrchen bei einem Glas Bier ausklingen und so ging wieder ein wundervoller erholsamer Tag mit viel Sonnenschein und warmen Temperaturen zu ende, die feuchte Luft der Meeres senkte sich über den wunderschönen Platz und die Bettdecke über uns.

Montag ein Tag zum Arbeiten, aber weit gefehlt, wir hatten die zweite Woche des Urlaubes mit einer kleiner Gassirunde begonnen, diesmal aber erst um sieben Uhr, denn die bestellten Brötchen standen erst um 8 Uhr bereit.
Auch dieser Tag war so richtig zum Erholen mit gelegentlichen Spieleinlagen, das obligatorische Schlafen gehörte dazu, und natürlich das richtige Campen mit Klappstuhl und Klapptisch, leider war wie auch gestern ein ausgiebiges Spiel mit den Vierbeinern nicht möglich, es waren keine da und wenn dann liesen er die anderen Zweibeiner nicht dazu kommen, war schon traurig so ganz alleine auf diesem Platz, aber ich hatte ja mein Herrchen, den lies ich mach Stunde nicht zur ruhe kommen, hatte so manche Späße anzubieten, aber irgendwann war dann doch mal schluß.
Was auch sehr interssant war, waren abertausende von Vögeln die vom nahen Naturschutzgebiet über unseren Platz flogen, als wären sie aus Hitchcocks Film "Die Vögel" so kreisten sie über unsere Köpfe hinweg, mit Zwischenstop auf den frisch geärnteten Getreidefeldern, war schon gigantisch diese schwarzen Wolken aus Vögeln, da hatte ich so richtig Angst, aber mein Herr saß ja neben mir und beobachte auch das ?ge Treiben.
Das Wetter verschlechterte sich zusehens, die anfänglich leichte Bewölkung wurde am Abend dichter, ich hoffe es kühlt noch mehr ab, denn bei so einer Wärme ist ein Spiel eine Qual, wir werden sehn.

Die letzte Nacht in Nordstrand war zu ende, der Wecker klingelte um 6:60 Uhr, schnell noch mein Frühstück, die Gassirunde und das Frühstück des Herrn, die Stromzufuhr gekappt, das Grauwasser auf die asphaltierte Entsorgungsfläche abgelassen, das Frischwasser aufgetankt und natürlich die Fäkalien entleert, so konnten wir los, vorrausgesetzt mein Herrchen hatte die Schulden beglichen, ich hoffe sehr, sonst wäre die nette Frau bestimmt böse gewesen.
Unser nächstes Ziel, der Wohnmobilstellplatz in Cuxhafen-Duhnen, stand schon im Navi und dann ging es auch schon los, es war 9:30 Uhr als wir den Platz verließen.
Irgendwie bin ich zwischendurch mal eingeschlafen, als ich aufwachte bemerkte ich daß wir uns zwar bewegten aber irgend wie rollten die Räder nicht und der Motor lief auch nicht, seltsam wie verhext war das, als ich aus dem Seitenfenster schaute bemerkte ich, das wir auf einer Fähre waren und gerade die Elbe überquerten, war schon interessant, wie so ein Schiff durch die Fahrrinne fuhr, man konnte die einzelnen Prile sehen, den Schlick und die Wattvögel, es war ja Ebbe, so ganze fünfzehn Minuten waren wir unterwegs, hab noch nicht mal das Andocken am anderen Ufer bemerkt.
So jetzt hat uns der feste Boden wieder und weiter der Straße lang, nur zog die sich länger als ich gedacht hatte, so um die Mittagszeit machten wir eine Pause und verköstigten uns, dann ging weiter und um 14 Uhr waren wir am Ziel.
Der Wind blies ganz schön fest als wir in den Stellplatz einfuhren, mein Herrchen mußte erst an der Schranke diesen Zettel entnehmen, warscheinlich ist es der Beleg für die Kasse, ja überall kostet es, nichts ist um sonst, nicht einmal die kostenlosen Dünger die man als Hund so hinterläst, hier waren sie verboten, aber von Pinkeln war da nichts verboten so nutzte ich es glaich aus und ziehlte den Strahl geradewegs richting frischgemähtem Gras, ach so frische Grashaufen die machen so richtig Spaß wenn man die Nase rein steckt und schmecken tun sie auch köstlich.
Der Wagen steht, der Stuhl und der Tisch sind gerichtet, das Kaffeewasser steht auf dem Gasherd, so kann man es aushalten, nur etwas zugig ist es für mein Herrchen, muß sich halt noch eine Jacke drüber ziehen.
"Was will er nun von mir" dachte ich, er nahm mich an die Leine und brachte mich an den Rand des Platzes, so ich sollte mein Häufchen verrichten, ja nach jeder Malzeit kommt das so vor, aber ich habe gar keine Lust, muß erst noch die vielen Tannenzapfen suchen die hier so liuegen, und an dem köstlichen Harz das aus den abgebrochenen Ästchen lief mußte ich auch noch kosten, das war meinem Herrn gar nicht recht, also gingen wir weiter und suchten den Strand, ja so um die Uhrzeit ist doch viel Volk unterwegs, so gingen wir nur um den Block und merkten uns den Weg, denn morgen Früh gehn wir bei Sonnenaufgang los, da ist es viel ruhiger und einsamer, da fragt keiner nach iergentwelchen Kurkarten und Hundestränden, so machen wir es, und nun um 18 Uhr wird sich mein Herrchen noch einen Obstsalat und einen Joghurt zubereiten und dann kann so langsam die Nacht eintrudeln, bis Morgen.

Der kräftige Wind hatte nachgelassen, es war Mittwoch, noch wenige Tage dann sind wir wieder Zuhause, in unserem richtigen Zuhause, aber nun nach meinem Frühstück gingen wir erst mal an den Strand, die Sonne schickte schon mal ihre goldgelben Strahlen, die das Meer vom Himmel trennten, hervor und tauchte so den entlosen Horizont in ein Meer von Träumen.
Der Weg zum Strand führte an der Kurmeile mit ihren großen Hochhäusern, den Geschäften und Restaurants vorbei, über den grünen Deich und durch die mit Gras und Schilf bewachsennen Dünen, noch ein paar Stufen und ich spürte den Sand unter meinen Pfoten.
Das Wasser war nicht da, aber die kleinen Pfützen reichten gerade um meine vier Pfoten zu befeuchten, so konnte ich wenigstens als Nichtschwimmer nicht unter gehn, in der Ferne sah ich ein riesiges Containerschiff von der Elbe ins Meer fahren, auch der ferne Leuchtturm hatte sein Licht noch an, die gelben Strandkörbe strahlten im Sonnenaufgang, die Möven fingen ihr Kleingetier, daß wohl die Ebbe zurück gelassen hatte.
Es war so ein herrlicher Morgen hier an der Nordsee, die frische salzhaltige Priese muß noch lange in unseren Lungen und auf unserer Haut ihr wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung zeigen, denn das war der letzte Tag an der Küste, jetzt geht es langsam wieder ins Landesinnere, noch das Frühstück für meinen Herrn und den Abwasch und schon waren wir wieder auf Achse.
Unser Plan für diesen Tag sah vor, daß wir gen Mittag in Visselhövede, einer Kleinstadt nahe Soltau eintreffen würden, und so war es auch, am ersten Wohnmobilparkplatz am Schwimmbad vertraten wir uns unsere Füße und begutachteten die Entsorgungsstelle, ich als kleiner Welpe habe zwar von Entsorgung nicht so viel Ahnung, aber eines weiß ich, unser Mietmobil mit den Grauwasserablaßventil hinter der Hinterachse, wird wohl kaum auf den winzigen Gulli paßen, wenn gleich sich daneben noch so eine Hinweistafel befindet, für die Toilettenkassette reicht der Platz aber.
So unsere Füße hatten ihren Auslauf, und wir fuhren zum Großparkplatz hinter dem Marktplatz, dort angekommen gab es erst mal was zu beißen, nicht die Waden von den vielen Menschen die wie Ameisen von einem Geschäft zum anderen hetzten, sondern nur mein Hundefutter, und, ihr wißt schon, die Gassirunde, aber irgendwie hatte mein Hinterteil den Befehl meines Vorderteils nicht kapiert, und es tat sich garnichts, aber der Wäldchen war trotzdem schön, und ich konnte zumindestens meine Hundezeitung lesen, verzeiung riechen.
Als wir zum Wohnmobil zurück kamen, legte ich mich sofort hin und träumte von wurdervollen Speißen, von Spagetti und Tomatensoße und von Mandarinenkompott als Nachspeiße, der Duft war so intensiv, als stände es direkt vor meiner Nase, ich mußte doch mal die Augen auf machen, zu spät alles war schon weg, mein Herrchen hatte gerade seinen leeren Teller in die Spüle gestellt, also doch kein Traum, mal sehn wenn ich jetzt noch mal die Augen zu mache, was dann passiert.
Aber dazu kam es nicht, mein Herrchen steckte mich wieder in der Käfig und fuhr los, zwei mal bogen wir wir falsch ab und so kamen wir wieder an den Ort wo wir gestartet waren, "aber nicht mit uns, du dummes Navi, wir fahren jetzt auch nach Schildern", dachte ich und mein Herrchen hatte wohl auch so eine Idee, also halbwegs nach Navi und halbwegs nach Schildern und so sind wir dann auch um 17 uhr trotz Berufsverkehr gut in Steinhude am Steinhuder Meer angekommen.
Der Stellplatz dort lag idylisch im Grünen und nur 5 Gehminuten vom Meer entfernt, ich habe eigentlich gedacht das Meer gibt es nur an der Küste aber da hatte ich wohl wie so offt in der Hundeschule nicht aufgepasst, der herrliche Sonnenuntergang und die frische Briese machten die letzten Tage dieses super Urlaubes noch mal so herrlich schön.
Morgen früh werden wir mal an das Meer gehen und ich werde vielleicht mal einen kleinen Anfängerkurs in Sachen schwimmen besuchen, habe heute mit zwei anderen Hunden getobt und dabei bekanntschaft mit einem Wassergraben gemacht, das Wasser war herrlich, mein Fell pitsch naß nur mein Herrchen war nicht ganz so begeistert, irgendwie roch ich anders und der Geruch lies sich auch nicht mit Spucke abschlecken, mal sehn wie es im Wohnmobil dann so riecht, auf jeden Fall riecht es dann nicht mehr so steril, wir werden sehn, also bis morgen.

Wieder mal klingelte der der Wecker so um 6 Uhr und es hieß aufstehen fürs Frühstück und die Gassirunde, die vielen Wohnmobile, es müssen an die einhundert gewesen sein, standen noch friedlich und taubedeckt auf ihren Standplätzen, jedes war schöner und größer als das andere, keine glich dem anderen, es waren sogar unbekannte Exoten dabei, wie die alle hießen, fragt mich bitte nicht, so weit sind wir in der Hundewohnmobilschule noch nicht, auf jeden Fall lag ein hauch von friedfertigkeit über den Platz.
Wir marschierten los richtung Wasser, aber vor lauter Bäumen sahen wir es nicht, es mußte wohl hinter den nicht enden wollenden Parkplätzen liegen, also quer Beet durch, und siehe da, die ersten Lichter des Parkes waren zu sehen und je weiter wir gingen je mehr sahen wir, es war schon das Spiegelbild der aufgehenden Sonne das sich auf dem Wasser zeigte zu erkennen, also folgten wir dem Bild der Sonne.
Wir kamen an einem Park mit riesigen alten Bäumen, einem Haus aus Natursteinen, es glich einem Schloß mit Türmen, vorbei und schließlich war das Wasser vor uns, aber reinspringen konnte ich nicht, es war eine Kaimauer vorhanden, da käme ich ja nicht mehr raus, schnell noch über die kleine Brücke und wieder den selben Weg zurück.
"Wer kommt den da" dachte ich, es war ein etwas älterer Hund mit seinem Frauchen, ich wollte eigentlich spielen aber der Senior schimpfte bloß ich sollte ihn doch unbehälligt ziehen lassen , da ließ ich ab und laß meine morgentliche Zeitung zu ende.
Wir waren ruch zuck wieder am Stellplatz, sahen uns noch die Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten an, denn mein Herr möchte sich nicht blamieren falls beim hecktischen Arbeiten dann was nicht klappt, noch kurz die verschieden Wohnmobile bewundert, das Frühstück erledigt und die Sachen abgewaschen und schnell Entsorgt und Frischwasser aufgenommen und los.
Da dies eigentlich unser vorletzter Wohnmobilurlaubstag war, mein Herr wollte ja am Freitag am späten Nachmittag zu Hause sein, um dann das leergeräumte Fahrzeug am Samstag früh zu reinigen, gönnten wir uns noch einen Tag als Kururlaub, so fuhren wir nach Bad Salzuflen, suchten wieder einmal den schlecht beschilderten Wohnmobilstellplatz im Stadion Flachsheide, fanden es schließlich, parken noch schnell und checken bei der Gesundheittherme ein, nicht daß ihr glaubt ich wollte hier die Therme besuchen, nein hier muß man doch seine Parkplatzgebühr entrichten, sonst geht die Schranke nicht mehr hoch.
So die Vormalitäten waren erledigt, mitlerweile war es Mittagszeit und das Essen war auch schon verschlungen, jetzt kam der gemütliche Teil des Tages, im Freien am Tisch, womöglich noch bei Kaffee und Kuchen, und den anderen Campern beim Burgen bauen zu schauen, so ging es uns gut, hier werden wir bleiben.
Der Kaffee war herrlich, zumidestens für meinen Herrn, ich bekam ja nie was vom Tisch, aber so ist es halt als Hund, ich wollte ein bisschen spielen doch mein Herrchen legte mir die Leine an und wir gingen erst eine halbe Runde um das ehemalige Spielfeld, dann ging schnurgerade über eine Fußgängerbrücke, auf der anderen Seite befand sich der Kurpark, wir waren ja zum Erholen da und eine Kurkarte hatten wir ja auch also mußte gekurt werden, ich traf hier einen sehr netten Senior Hund, mit dem konnte sehr schön spielen, er zeigte mir wie ich mit einem Sprung den kleinen Bachlauf überwinden konnte, auch das Stöckchen holen wurde mir bei gebracht, nur der kleine weiße Fußabstreifer, ich will ihn mal so nenen, war etwas eigensinnig und belle mich giftig an.
Genug des ausdauenden Spieles, ich hatte noche kein Abendessen und war schon ganz kaputt, drum gingen wir wieder zurück zum Stellplatz, jetzt noch eine gute Nachtmahlzeit und einen guten Kauknochen zur Zahnreinigung, und dann, was meint ihr, was wohl, ein paar Stunden noch den letzten Stellplatztag genießen, natürlich warm eingepackt denn es wurde märklich kühler, denkste wieder mußte ich ran und zwar diesmal war es der Hund des Nachbarn, erst verteidigte er sein Wohnmobil und dann merkte er das ich noch ein Baby war und so spielten wir bis es schließlich zeit war um ins Bett zu gehen.

Die Nacht war wieder viel zu kurz, denn der Schlafrythmus meines Herren war einfach nicht zu überliste und so standen wir wieder so um 6 Uhr auf, gingen nach meinem Frühstück nochmal in den Kurpark, ich hatte auf dem Weg dort hin mächtig was zu tun, denn die vielen Leckereien die ich Gestern beim letzten Spiel erhalten habe, suchten verzweifelt den Weg aus mir und so mußte ich zwangsläufig jede paar Schritte mich setzen, aber alles wurde gut.
Jetzt noch schnell das Frühstück für den Herrn, die Morgentoilette, den Abwasch und die letzten Zeilen tippen, dann ging es wieder los richtung Heimat, ja die Heimat ist doch wohl dort wo mein Hundekörbchen steht, wo ich ungestöhrt meine Häufchen machen kann, wo die natur noch Natur ist, wo keiner nach der Leine fragt, trotzdem so eine vierzehntägige Reise bringt doch viel Erfahrungen, neue Bekanntschaften, unerforschte Gegenten zum Vorschein und Erholt doch ungemein.


Hallo liebe Wohnmobilfreunde, ich weiß zwar nicht was der freche Michi so alles erzählt hat, aber für die jenigen von euch die lieber knallharte Fakten und Zahlen sehen wollen, hier der Reisebericht in Kurzform:

Samstag, 1. Reisetag:
· 15 Uhr: Abholen des Wohnmobiles
· 17 Uhr: Beginn der Fahrt
· 19 Uhr: Zwischenstop und Übernachtung in Schweinfurt Industriegebiet Hafen

Sonnstag, 2. Reisetag:
· 6 Uhr: Gassirunde und anschließendes Frühstück
· 8 Uhr: Abreise nach Berlin Spandau Wohnmobilhafen
· 15 Uhr: Ankunft in Berlin Spandau Wohnmobilhafen
· (Reisemobilhafen Spandau, Streitstr. 86, Stellplatzkosten 10€/Tag inkl. Stom, Ver- und Entsorgung sowie WC und Dusche, 1/3 Wiesenfläche, 2/3 Asphaltbelag, teilweise unter Bäumen)
· 17 Uhr: Besuch von Klausca und seiner Frau
· 21 Uhr: Übernachtung

Montag, 3. Reisetag:
· 6 Uhr: Gassirunde und Frühstück
· 10 Uhr: Gassirunde
· 12 Uhr: Mittagessen bei einem Freund in Spandau
· 14 Uhr: Dartspiel in der Eckkneipe
· 15 Uhr: Rückfahrt zum Stellplatz
· 16 Uhr: Besuch von Petra und Werner
· 17 Uhr: Kaffee und Kuchen bein Petra und Werner
· 21 Uhr: Rückfahrt zum Stellplatz

Dienstag, 4. Reisetag:
· 8 Uhr: Ver- und Entsorgung und Abfahrt
· 11 Uhr: Ankunft in Waren an der Müritz
· (Park- und Stellplatz Steindorf-Sabath am Blumenhaus, Unterwallstr. 24, Stellplatzkosten 3€, Übernachten 6,50€, inkl. V+E, Strom 1,50€, Dusche 1€, umschlossener Stellplatz, geschottert, Leinenzwang für Hunde, kein Hundeauslauf vorhanden)
· 12 Uhr: Abfahrt Richtung Kühlungsborn an der Ostsee
· 14 Uhr: Ankunft in Kühlungsborn
· (Wegbeschreibung bzw. Stellplatzbeschilderung unzureichend)
· 16 Uhr: Ankunft Campingplatz "Am Salzhaff" in Pepelov an der Ostsee
· (Ostseecamping "Am Salzhaff", Strandweg 1, Übernachtungskosten 6€, Strom 2€, V+E 1,50€, Dusche 1€, Entsorgung des Grauwasser über selbst verlegbare Rinnen möglich, unebenes Wiesengelände vor dem Campingplatz, Zugang zum Strand über Campingplatz möglich, Strandabschnitt für Windserver vorhanden, Leinenzwang für Hunde, Hundeauslauf um den Campingplatz vorhanden)

Mittwoch, 5. Reisetag:
· 8 Uhr: Abfahrt in Richtung Boltenhagen an der Ostsee
· 10 Uhr: Ankunft in Boltenhagen, Krämer´s Wohnmobilhafen
· (Krämer´s Wohnmobilhafen, Ostseeallee 58b, Stellplatzkosten 10€, inkl. Entsorgung und Toilette, Strom 2€, Wasser und Dusche extra, Wiesengelände mit Schotter, Entsorgung über großen Trichter und Verlegungsrohre, Hundestrand in 15 Gehminuter, Badestrand in 5 Gehminuten, Leinenpficht für Hunde, Hundeauslauf in 5 Gehminiten entfernung)
· 12 Uhr: Hundestrand

Donnerstag, 6. Reisetag:
· 10 Uhr: Abfahrt Richtung Dahme an der Ostsee
· 12 Uhr: Ankunft Dahme
· 13 Uhr: Parken am nördlichen Hundestrand
· 17:30 Uhr: Abfahrt Richtung Grömitz
· 18 Uhr: Ankunft Grömitz Zentralparkplatz
· (Großparkplatz Grömitz, Gildestraße, Stellplatzkosten am Automat 10€ (Münzgeld), Strom und V+E extra, 50% Asphaltbelag mit Stromanschlüßen, 50% Wiesengelände, Hundeauslauf nicht möglich )
· 18:15 Uhr: Abfahrt Richtung Puttgarden auf Fehmarn
· 19 Uhr: Ankunft in Puttgarden auf Fehmarn
· (Wohnmobilplatz Johannisburg, Stellplatzkosten 4€/Reisemobil, 3€/Person, 1,50€/Kind, 2€/Hund, Strom 1,50€, V+E 2,50€, Dusche 1€, 30% Schotterbelag, 70% feuchte Wiese, tiefe Fahrspuren vorhanden, Toilettenentsorgung über Kanalrohr, Grauwasserentsorgung über schlecht positionierten Gulli, Hundeauslauf vorhanden)

Freitag, 7. Reisetag:
· Puttgarden auf Fehmarn

Samstag 8. Reisetag:
· 9 Uhr: Abfahrt in Richtung Meldorf an der Norsee
· 13 Uhr: Ankunft in Meldorf an der Nordsee
· 14:30 Uhr: Ankunft an der Badestelle Speicherkoog an der Meldorfer Bucht
· (Parkgebühr 3€, Leinenzwang am Deich, Hundeverbot am Strand)
· 17 Uhr: Abfahrt in Richtung St. Michaelisdon bei Meldorf
· 17:30 Uhr: Ankunft in St. Michaelisdon am Kriegerdenkmal

Sonntag 9. Reisetag:
· 5:30 Uhr Abfahrt in Richtung Meldorf-Speicherkoog Badestrand
· 6 Uhr Ankunft
· 7:30 Uhr: Abfahrt Richtung St.Peter-Ording
· 9 Uhr: Ankunft in St.Peter-Ording
· (Parkgebühr 2.50€, Kurkarte 2.50€)
· 10 Uhr: Abfahrt in Richtung Insel Nordstrand an der Nordsee
· 12 Uhr: Ankunft in Nordstrand Motorcaravan-Park
· (Henry´s Motorcaravan-Park Insel Nordstrand, Norderquerweg 2, Übernachtungskosten 6,25€, zweite Nacht 5€, 2,75/Person, 1,50/Kind, Dusche 1€, Strom 2€, Hund 1€, Wiese mit Schotter, einzelne getrennte Parzellen, je Parzelle mit Stromanschluß, Grauwasserentsorgung über Kanalrinne, Wasserversorgung über Schlauch, Hundeauslauf außerhalb vorhanden)

Montag 10. Reisetag:
· Nordstrand

Dienstag 11. Reisetag:
· 9:30 Uhr Entsorgung und Abfahrt Richtung Cuxhaven Duhnen
· 12 Uhr Fähre Glückstadt
· (11€)
· 12:45 Uhr Pause in Kehdinger Industriegebiet Wohnmobilparkplatz/Ver- und Entsorgungsmöglichkeit (3 Parkplätze V+E ohne Gebühr, Hundeauslauf vorhanden)
· 14 Ankunft Cuxhafen Duhnen Wohnmobilparkplatz
· (Cuxhafen Duhnen, Duhner Allee 2, Gebühr in Stundenstaffelung, ab 4 h bis 24 h 10€, Kassenautomat mit Schranke, 60% auf Pflaster, 40% auf Wiese, inklusive V+E inderm Haus, Toilette vorhanden, 5 Minuten zum Strand, Leinenpflicht für Hunde, Hundeauslauf auf Platz nicht vorhanden)

Mittwoch 12. Reisetag:
· 6 Uhr Gassirunde am Strand
· 9 Uhr Abfahrt Richtung Visselhövede
· 11 Uhr Ankunft Visselhövede Großparkplatz
· (Visselhövede, Hallenfreibad, Gebührenfrei, 10 Parkplätze, Grauwasserentsorgung ohne Schlauch kaum möglich, Toilettenentsorgung möglich, Entsorgung Gebührenfrei, Wasserentnahme ?, Leinenzwang ums Schwimmbad)
· (Visselhövede, Großparkplatz, Gebührenfrei, Schotter und Rasen, kein Schatten, Hundeauslauf im Wäldchen vorhanden)
· 14 Uhr Abfahrt Richtung Steinhude am Steinhuder Meer
· 17 Uhr Ankunft am Wohnmobilstellplatz Steinhude
· (Steinhude, Wohnmobilparkplatz am Bruchdamm, Stadt Wustorf, Übernachtungsgebühr 6€ inkl. Ver- und Entsorgung, sehr großer Platz, Stellflächen auf Wiese, Fahrwege auf Schotter, Ent- bzw. Versorgung über San-Station, Grauwasserablass in großen frei zugänglichen Abflußgulli, Hundeauslauf um den Platz vorhanden, 10 Gehminuten zum Strand)

Donnerstag 13. Reisetag:
· 6 Uhr Gassirunde bis zum Steinhuder Meer
· 7 Uhr Frühstück
· 8:30 Ent- bzw. Versorgung
· 9 Uhr Abfahrt Richtung Bad Salzuflen
· 10 Uhr Ankunft Bad Salzuflen Wohnmobilplatz im Stadion Flachsheide
· (Bad Salzuflen, Wohnmobilplatz im Stadion Flachsheide, Forsthausweg, Übernachtungsgebühr 7€ inkl. Ver- und Entsorgung, Kurabgabe 2,50€/Person, Anmeldung gegenüber am Vita Sol Gesundheitstherme, sehr großer Platz, Wiese und Schotter, teilweise mit Strom, Ein- bzw. Ausfahrt per Schranke, Grauwasserentsorgung nur mit Schlauch möglich da Einlaufgulli nicht anfahrbar ist)
· 12 Uhr Mittagessen
· 15 Uhr Spaziergang im Kurpark

Freitag 14. Reisetag:
· 6 Uhr Gassirunde im Kurpark
· 7 Uhr Frühstück
· 9 Uhr Abreise
· 15 Ankunft in Urspringen

Ende der Reise

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Tipsel am 10 Sep 2004 19:16:18

Hi Uwe,

Bild
willkommen zurück, hat ja alles prima geklappt und den Großteil deiner Plätze haben wir auch schon besucht. Allerdings auf Nordstrand war uns der Stellplatz zu abgelegen und zu weit vom Wasser weg, wir waren auf dem CP. Jetzt warten wir noch auf Bilder :razz:

Mit den Erfahrungen müsstest du aber jetzt Lust aufs eigene Womo bekommen haben, oder :D :D

skylape am 10 Sep 2004 19:18:31

:razz: Hallo Tipsel,
kommt Zeit, kommt Geld, kommt Womo :D

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dokabastler am 10 Sep 2004 21:32:53

Hi Uwe,

schön daß Ihr wieder gesund da seid.
Deinen Bericht lese ich morgen oder so, wenn ich mal nicht so müde bin wie gerade.....


günter

achimHH am 11 Sep 2004 11:09:01

Hallo Uwe,
ein toller Bericht über Eure Reise.
Und gut das Ihr wieder heil und gesund zurück seit.

Schade das es mit dem vorbeikommen nicht geklappt hat,
dabei lag hier ein extra großer Hundeknochen für den Michi...

vom achim

MichaelW am 12 Sep 2004 00:04:23

Hallo Uwe,

habe gerade den Bericht verschlungen, der Michi kann schon prima schreiben und wir haben auch hier die Reise wieder mitfahren können, da wir auch alle Plätze im Laufe der letzte Jahre besucht haben.
Als Du am Bremer Kreuz "vorbeigedonnert" (Cuxhaven - Steinhuder Meer) bist :eek: , hättest Du fast noch einen Umweg in unsere Heimat riskieren können :D (ca 15 km vom Kreuz auf der A 1 Rchtg. OS ).

Ich denke, der Infekt mit dem WOMO-Virus schreitet voran :D :D :D :!:

:wink:

MichaelW

skylape am 12 Sep 2004 08:13:34

:oops: Das Wohnmobilfieber steigt, jetzt so um die 39,5, falls die 40´zig erreicht ist muß wohl der WoMo-Doc ran, und das heißt: entweder auf Entzug oder der Sucht erliegen. :D

achimHH am 12 Sep 2004 09:47:41

Hallo Uwe.

das mit dem Entzug ist ja solche Sache.....
immer wieder rückfällig werden.....
und es dann doch nicht schaffen.....

ich weiß nicht, ob es nicht besser ist
ganz einfach der Sucht zu erliegen
und sich drüber zu freuen. :D

gruß achim

skylape am 13 Sep 2004 07:59:49

:oops: Sorry Leute, die Reisebilder bekommt ihr später, Zuhause dauert der Upload ewig. :oops:


Uwe

Gast am 13 Sep 2004 11:47:55

hallo uwe,
schön dass du wieder da bist... tu deinen lesern doch was gutes und ändere die schrift deines berichts auf normal, ich werde ganz hibbellig wenn ich es lesen will... :D

skylape am 13 Sep 2004 16:42:38

:cry: :cry: Mehr gibt es nicht zu sagen, kein Lob, keine Kritik, hab mir so viel Mühe gegeben, oder sins´s die vielen Fehlern ? :cry:

Gast am 13 Sep 2004 21:41:57

nana, wart mal ab, jetzt wo man's lesen kann... :D :D

Beduin am 13 Sep 2004 21:42:23

Hallo Uwe

haste klasse gemacht. ich hatte beim lesen viel spass und fand es gut wie du alle SP und so beschrieben hast.

vehler, welche vehler, ich finde keine :D

schmunzeln musste ich auch bei der sache mit deinem navi, war wohl nicht so einfach :)
weiss schon warum ich keine habe

elli am 14 Sep 2004 23:02:02

Hallo Uwe,

schöner Bericht. Da kommen viele Erinnerungen, da wir auch schon an vielen von "euch" beschriebenen Orten waren :)

Besonders gut fand ich, dass Dein Hund so ausführlich geschrieben hat, während Du ja "nur" die kurze Zusammenfassung hinbekommen hast :wink:

Hut ab Michi :!:

Gast am 21 Sep 2004 12:33:17

Hallo Michi,
einen tollen Bericht hast Du da geschrieben. Man merkt die Schule Deines Herrchens. Zupf doch dem Uwe mal am Hosenbein und erinnere ihn an ein paar auflockerne Bilder zu Deiner ersten großen Reise. :D :razz:

skylape am 21 Sep 2004 12:38:36

:oops: Ich bin doch noch so klein, ich kann doch gar nicht an dem Computer und die Bilder verkleinern, muß erst noch dies zu Hause machen.


Michi

Gast am 21 Sep 2004 13:00:05

Hallo Michi

Klasse geschrieben.Auch ein Lob an Dein Herrchen für die gute Ausbildung.
Toll das ihr beide so viel Spaß hattet.
Hoffe Du hast Dich jetzt zu einem zuverlässigen Beifahrer entwickelt.
Viele soll ich Dir auch von den Kleinen Anthony bestellen.Als Du weg warst war er ganz schön ko,naja mit 7 Jahren ist man halt nicht mehr der Jüngste.

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