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Nebenkosten Wohnmobil ?


hollekubi am 17 Sep 2004 22:05:31

Hallo,

bin am überlegen, mir ein Wohnmobil zuzulegen. Gebraucht, zwischen 10000 bis 16000 Euro. Was ich noch nicht so richtig abschätzen kann sind die Nebenkosten wie Wartung, Steuern, Versicherung oder sonstige Kosten, die ich vielleicht noch gar nicht kenne. Nicht das ich das WoMo zwar kaufen kann, aber am Ende an den Nebenkosten scheitere. Kann jemand mal im Groben umreissen, was da so auf einen zukommt ?

Danke

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suelzlaber am 17 Sep 2004 22:58:55

Hallo Hollekubi,
herzlich willkommen im forum !
also ich habe nen kastenausbau mit hochdach. Vollkasko ist in meinem fall billiger als beim pkw (bei 35%). Steuern zahle ich mit der Womo-Sonderzulassung nur 172 €/Jahr für nen Diesel. Nur beim Spritverbrauch mußt du natürlich mit mehr rechnen. meiner braucht 10,5 liter diesel. wenn du nen alkoven fährst rechne mit 12 und mehr litern. und beim älteren fahrzeug ist immer irgend was zu basteln und zu verbessern was mir persönlich spaß macht. ansonsten ist das mit der fahrzeugtechnik eigentlich wie beim pkw

agu am 18 Sep 2004 10:24:51

Hallo hollekubi,

die Kosten für ein WoMo kann man nicht pauschalisieren.

Ich zahle für meins:

Steuern : 240 € p.a. (abhängig vom Gesamtgewicht)
Versicherung : 773 € p.a. inkl. Vollkasko (abhängig vom Neuwert)
Wartung: 1 x im Jahr ca. 200-300 € (Iveco)
Dieselverbrauch ca. 16 L/100km

Definitiv sind Steuer und Versicherung relativ günstig und der Treibstoffverbrauch eher nicht.

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dokabastler am 21 Sep 2004 16:05:56

Hi,

also: Liebhaberei gehört zur Womo-Geschichte schon dazu und ein wenig "Augenzuunddurch" was die Kohle angeht.

Immerhin haust Du die Kohle für die Anschaffung und den Unterhalt quasi zusätzlich zum Auto raus - zumindest machen die meisten das......wer kann/will schon das ganze Jahr mit einer großen Kiste rumfahren.....

Du bindest also viel Kapital
und Du gibts mehrere Hunderter ggf. mehr/Jahr für Steuer und Versicherung aus
und Du verlierst ggf. mehrere Tausender pro Jahr wegen Wertverlust

daneben ist das Urlaubfahren mit rel. hohem Spritverbrauch, rel. teurer Autobahngebühr etc. auch nicht gerade ohne
Wenn man nur auf CPs steht, ist das auch ganz schön teuer.....

Wenn Du das auf einen urlaubstag umrechnest (wenn Du z.B. nur 2 Weochen pro jahr fahren solltest...) dann ist das schon üppig, da kannst Du auch nach Dubai fliegen und Urlaub machen .....


aber
Womofahren ist einfach geil.......
und Womo-basteln macht Spass,
mich reuen zwar die Dollars aber ich möchte keine Minute missen..........


günter

Gast am 21 Sep 2004 16:41:31

Natürlich darf man sich nicht blind in das Abenteuer Wohnmobil stürzen. Es ist schon richtig und vernünftig, dass man sich vorher überlegt, was das kostet.
Aber eines sei dir gesagt -- irgendwie rechnen tut sich ein Womo nie.
Campingurlaub ist mit Sicherheit kein billiger Urlaub. Für Anschaffung und Unterhalt eines Womos kann man jedes Jahr ins Luxushotel.

Zu den Kosten / Unterhalt: Steuern und Versicherung ist ja schon gesagt worden, auch dass man mit erheblich mehr Spritverbrauch rechnen muss als bei einem Kleinwagen. Die Reparaturen und die Wartung sind zum Teil auch deutlich teurer als bei Golf und Co.
Selbst der TüV langt kräftiger hin.
Dieses zum Teil "Mobil" sprich Auto.

Beim "Wohn", sprich der Kabine kann man wahrscheinlich kaum konkret den Unterhalt beziffern. Gasverbrauch, alle paar Jahre eine neue Bordbatterie, ggf. Dichtigkeitsprüfung der Rest ist dann Glückssache.

Neue Fenster, weil blind und rissig, Dachhabe neu eindichten, Polster neu machen, diese Sachen wird man kaum konkret beziffern können, weil nicht allgemeingültig. Es wird sich aber durchaus aufsummieren.
Nicht zu unterschätzen sind die Verlockungen des Zubehörmarktes. Am besten hält man sich von Messen fern.

Aber Spaß macht es trozdem!

Big_Daddy am 22 Sep 2004 02:57:42

Hallo hollekubi,

ich kann mich meinen Vorpostern nur anschließen, möchte aber folgendes dazu (aus eigener Erfahrung) anmerken:

Bei einem Preis von 10 - 16 T€ hast Du, je nach Größe und Ausstattung, ein Fahrzeug mit etlichen Jahren auf dem Buckel. Selbst bei guter Pflege der bzw. des Vorgänger/s fallen da immer wieder größere Reparaturen an. Vielleicht ist der Aufbau nicht mehr ganz in Ordnung, vielleicht sind es die Antriebswellen oder das Getriebe oder, oder, oder ...

Davon abgesehen gibt es normalen Verschleiß. Irgendwann kommen also die Bremsen, die Kupplung, der Unterbodenschutz, ein neuer Auspuff und jede Menge anderer Reparaturen. Das alles kostet viel Geld! Der versierte Bastler ist natürlich dabei klar im Vorteil, doch selbst das Material kann schon ein kleines Vermögen kosten.

Kurz und gut - und ich bin kein Bastler - bei mir haben sich die unterschiedlichen Reparaturen bzw. Wartungsarbeiten auf rund 4.000 € innerhalb weniger Monate summiert. Absehbar (in den nächsten 12 Monaten) sind weitere Kosten über etwa 1500 € und dabei sind noch nicht einmal neue Reifen geschweige denn Winterreifen einkalkuliert.

Vielleicht bin ich ja verrückt, aber all das nehme ich in Kauf, denn ein Großteil der Kosten dient dem (Wert-) Erhalt des Wohnmobils und damit letztlich meinem Vergnügen. Vielleicht habe ich auch zu teuer oder einfach auch falsch eingekauft, doch unterm Strich bin ich durchaus zufrieden. Freiheit, Flexibilität und ein Zuhause auf Rädern ist mir das alles Wert!

Trotzdem bleibt es dabei, dass Wohnmobilurlaub alles andere als billig ist und eine Kosten-Nutzen-Rechnung nach kaufmännischen Gesichtspunkten vermutlich immer zu Ungunsten dieser Urlaubsform ausfällt. Du wirst also für Dich selbst entscheiden müssen ob Du Dir ein Wohnmobil kaufst oder nicht. Solltest Du an dieser Stelle (immer noch) Ja sagen, dann wünsche ich Dir viel Spaß und wenig Kosten!

Big Daddy

P.S. ... mehr zu den Kosten auf --> Link

hollekubi am 23 Sep 2004 10:39:09

Danke für die Hilfe aus Euren Erfahrungen. Das hat mir doch gezeigt, dass man sich das gut überlegen sollte mit dem Kauf. Zwei Dinge bleiben nun hauptsächlich für mich zu überlegen: Miete ich mir jeweils ein Wohnmobil, womit ich ja jederzeit ein recht neues Modell fahre und keinerlei weiteren Stress mit all den Nebenarbeiten usw., oder kaufe ich mir einen Wohnwagen ? Aber ich glaube Wohnwagen sind wohl eher nur für den CP vorgesehen und man ist nicht ganz so flexibel. Das müsste ich noch entscheiden. Zumal Wohnmobil fahren ja doch die größere Freiheit bietet, oder ?

wolfherm am 23 Sep 2004 10:49:11

hollekubi hat geschrieben: Zumal Wohnmobil fahren ja doch die größere Freiheit bietet, oder ?



Stimmt. Aus dem Grunde haben wir uns auch gegen einen Wohnwagen entschieden. Damit muß man auf einen CP, kann schlechter in "engen" Gegenden rangieren usw.

Gast am 23 Sep 2004 11:21:24

hi!


grundsätzlich muss man sagen, wenn womo, dann muss man auch damit fahren. jede freie minute. nur für urlaub, dann mieten. ist auf die dauer biliger. nur wenn man regelmässig unterwegs ist und damit meine ich jedes zweite wochenende und die feiertage und den jahresurlaub, erst dann wird die sache brauchbar. die kosten sind immer da auch wenn die kiste steht. nur der sprit fällt dann nicht an. es gibt nichts schöneres, als mit seiner kiste durch die gegend zu juckeln und immer sein bett dabei zu haben. wenn man das Womo nur für die 6 wochen jahresurlaub nutzen will, dann ist es besser zu mieten. erstens bekommt man immer neue modelle und man zahlt nur den nutzen. dafür spart man sich inspektion, versicherung, steuern, anschaffung und unterhalt. auch muss man sich keine gedanken machen wo man das teil hinstellen muss.
wir für uns können nur sagen, dass wir uns keine andere form des urlaubs mehr vorstellen können.

Beduin am 23 Sep 2004 11:29:45

genau, euch mal recht geb und das genau so seh.

zudem ist der "Dicke" ja auch mein Wagen, mit dem ich Einkaufen ect. fahr, so das er auch so genutz wird :razz:

Gast am 12 Okt 2004 21:17:23

agu hat geschrieben:Dieselverbrauch ca. 16 L/100km




Hallo André
Jetzt bin ich aber erstaunt :?: Wie schnell fährst Du denn da?

agu am 12 Okt 2004 21:37:58

Hallo Edgar,

16 Liter gehen locker bei Tacho 90 durch die Einspritzdüsen, wenn wir nur im Norden unterwegs sind ist es schon etwas weniger.
Je dicker desto sauf :D gilt aber nicht für mich persönlich :D

Wolfgang13 am 12 Okt 2004 23:42:02

Die Erstinvestition in den Wagen und der laufende Unterhalt sind schon recht hoch. Dafür wird der eigentliche Urlaub (zumindest wenn man Freisteher ist) eher günstig.
Im vergangenen Jahr habe wir in der Normandie und Nordbretagne jeden zweiten Tag 3 Euro für Ver- und Entsorgung ausgegeben. Zuzüglich Sprit und Autobahngebühr waren dies unsere gesamten zusätzlichen Urlaubskosten. Essen müssen wir auch zu Hause.

Big_Daddy am 13 Okt 2004 00:03:22

... Freisteher leben zwar billiger, aber wenn man (kleine) Kinder hat, kann man das weitgehend vergessen. Also bleibt nur, zumindest bei längeren Aufenthalten, der Campingplatz oder wenigstens ein halbwegs komfortabler Stellplatz.

Für eine Familie kosten Campingplätze schnell einmal 30 - 40 Euro und die "besseren" Stellplätze liegen auch meistens um die 10 Euro pro Übernachtung. So oder so kein billiges Vergnügen - ganz nebenbei und unabhängig von den reinen Wohnmobilkosten.

Big Daddy

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