aqua
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

ADAC Spritpreisprotest


Duett 250 am 27 Jul 2008 14:10:37

Hallo Zusammen,
Ich bin gerade zufällig auf --> Link gekommen und habe über die Sprit preis Protestaktion gelesen. Jeder kann mitmachen. Das ist, so glaube ich, auch in unser ALLER Interesse.
MfG
Duett 250

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Bergbewohner1 am 27 Jul 2008 14:23:49

Wenn wir alle mitmachen, wird er billiger. :D

Nordmann am 27 Jul 2008 14:33:10

Das ist ja gut gemeint.

Ob darüber die Ölmagnaten sowie die Politiker rührig in Tränen ausbrechen und die Preise bzw. Steuern senken? Wohl kaum.

Viele
Nordmann

Anzeige vom Forum


Duett 250 am 27 Jul 2008 14:37:34

Hallo Werner,
sicherlich könnten 80 Millionen Deutsche mitmachen, ohne das unsere Regierung oder die Ölmultis wirklich Beeindruckt wären, aber nichts Tun hilft auch nicht. Steck den Kopf in den Sand und Du wirst nicht gesehen.
MfG :cry:

JEFF und GITTE am 27 Jul 2008 17:47:04

Hi,

die Proteste verhalten sich wie ein gut geschmierter Aktienkurs in Richtung Norden, weil es uns reicht.
Weil Grenzen erreicht sind, weil Zumutbarkeiten überschritten wurden,
wird der Protest lauter und auch zahlreicher.

Wer nun noch denkt, dass funktioniert eh alles nicht, der darf sich weiter vorm dem Fernseher einlullen lassen, bis er auch den Strom dafür nicht mehr zahlen kann.

Finde das vom ADAC gut und auch kreativ organisiert.
Habe eben geschrieben.

Jeff

Gast am 27 Jul 2008 19:20:54

Ich sehs anders: solange die Nachfrage stimmt, wird der Preis wohl kaum sinken. Warum auch, wir leben doch in einer freien Marktwirtschaft. Wirkungsvoll wäre nur: eine Zeit lang keinen Sprit mehr kaufen. Aber da wird keiner mitmachen. Wie schön, dass es da ADAC gibt. So kann man sich wenigstens das Gefühl geben, dass man was tut, obwohl man gar nichts tut. Eine Beruhigungstablette ist aber wirkungsvoller.:)


Alfons

Yellowbug am 27 Jul 2008 22:05:57

Ich glaube nicht, daß dies schon Auswirkungen sind, aber heute bei uns im Rhein-Erft-Kreis 1,379 für den Diesel. Und das, obwohl Ferien und Wochenende ist/war/sind.

Ist doch schon mal ein Anfang.

:wink:

Nordmann am 27 Jul 2008 22:09:44

Raffgier ist seit Menschengedenken moralisch geächtet. Sie lässt sich nur nicht ausmerzen. Keine Religion und keine menschliche Gesellschaft konnte dies bislang bewerkstelligen.

Protestaktionen und Unmutsäußerungen nutzen nicht gegen Habsucht. Diesbezügliches Aufbegehren verschwindet bedeutungslos im politischen und marktwirtschaftlichen Nirwana.

Nur wer nicht tankt zahlt weniger.

Viele
Nordmann

JEFF und GITTE am 28 Jul 2008 14:28:16

Hi,

es geht beim ADAC ja nicht darum, die Erzeuger, bzw. die Raffineriemultis zu günstigere Preise zu stimmen.
Das wäre völlig aussichtlos und ich stimme Euch voll zu.
Die Nachfrage regelt den Preis.

Es geht aber darum, das die Steuern auf Kraftstoffe gesenkt werden sollen.

Das allerdings schliesst wiederum nicht aus, das die Ölmultis sich die Steuersenkung auch einverleiben.

Was mich aber wirklich wundert ist ein täglich wiederkehrendes Erlebnis.
Wenn wir von Sachsenhausen zu unserem Haus fahren, dann fahre ich im Leerlauf 5,5 Kilometer den Berg hinunter und verbrauche bei Tempo 80, auf der kurvenreichen Strecke, kaum Benzin.
Trotzdem werde ich immer wieder überholt und es gibt Leute, die das Gaspedal voll durchtreten, wohlgemerkt, den langen Berg hinunter.
Am folgenden Ortschild habe ich die dann wieder vor mir.
Sie haben meist 50-100 Meter Vorsprung.
Es sind auch nicht immer die großen Wagen, die Bandbreite zieht sich über alle Fabrikate.

Da stelle ich mir dann doch immer wieder die Frage, ob der Spritpreis wirklich schon zu hoch ist.


mayon am 28 Jul 2008 14:43:55

Wer nun noch denkt, dass funktioniert eh alles nicht, der darf sich weiter vorm dem Fernseher einlullen lassen, bis er auch den Strom dafür nicht mehr zahlen kann.

So isses! Hab auch grad mit gemacht! Finde gut das der ADAC so was macht! :D

guenterp_de am 28 Jul 2008 16:21:16

mayon hat geschrieben:So isses! Hab auch grad mit gemacht! Finde gut das der ADAC so was macht! :D


ob das nun gut oder schlecht ist,bzw einer mitmacht oder nicht möchte ich mal dahin stellen

Was mich nur wundert ist dies Aktion die der ADAC gestartet hat wo er sich sonst doch energisch zurück hält.
z.Bsp bei der Mautthematik ist er es doch der behauptet es würde nichts bringen auch wenn die ausländischen Fahrzeuge bei uns zahlen müßten.
Das ich das anders sehe und andere vielleicht auch ok deshalb trau ich diesem Verein nicht. :nixweiss:

fuzzy am 28 Jul 2008 16:28:50

die plötzliche Aktivität des ADAC beruht auf ureigenstem Interesse !

Wenn alles so exorbitant teuer wird, aber die Löhne damit nicht mithalten, überlegt man sich halt Einsparpotentiale :

man nimmt öfter das Rad

kündigt Zeitschriftenabos

und

ADAC Mitgliedschaft
(wetten das das auch ne Rolle spielt)

Yellowbug am 28 Jul 2008 19:36:15

JEFF und GITTE hat geschrieben:
Wenn wir von Sachsenhausen zu unserem Haus fahren, dann fahre ich im Leerlauf 5,5 Kilometer den Berg hinunter und verbrauche bei Tempo 80, auf der kurvenreichen Strecke, kaum Benzin.
Trotzdem werde ich immer wieder überholt und es gibt Leute, die das Gaspedal voll durchtreten, wohlgemerkt, den langen Berg hinunter.

Da stelle ich mir dann doch immer wieder die Frage, ob der Spritpreis wirklich schon zu hoch ist.



Tja Jeff, da gebe ich Dir voll und ganz recht.
Ich bin beruflich auch viel unterwegs und wenn man so sieht, was da auf der AB los ist kommt tatsächlich der Verdacht auf, daß der Sprit noch nicht teuer genug ist.

Es ist schon ein merkwürdiges Phänomen.

:eek:

Bergbewohner1 am 28 Jul 2008 20:43:25

Am 19.7. sind wir mit ca. 300 Fahrzeugen nach Chemnitz über die A 72 zum Marx Schädel, wegen Spritwucher.
Im TV wurde 10 Sekunden darüber berichtet und ein Foto dazu gezeigt.
Über einen "Nazi" Aufmarsch, genehmigt in Gera wurde ausführlich mit Video ca. 2 Minuten berichtet.
Kein Kommentar :!:

desy am 29 Jul 2008 07:21:16

Komme gerade aus Urlaub,immer weniger deutsche Wohnmobile gesichtet in Frankreich.Da lassen es die Franzosen und Holländer,es eher krachen. desy

Gast am 29 Jul 2008 08:50:38

also ich halte die Aktion des ADAC für reinen Populismus, und dadurch wird sich an den Preisen nichts ändern.
Die momentane Situation ist meiner Überzeugung nach das Ergebnis einer Spekulation mit Rohstoffen, da auf dem Aktienmarkt zur Zeit wohl nichts zu holen ist.
Spannend wird es die nächsten 10-30 Jahre, wenn ich mir die Entwicklung in China ansehe. Wohl durch die anstehende Olympiade zeigt das Fernsehen mehr Berichte über Land und Leute, und da habe ich den Eindruck daß China heute bezüglich der Motorisierung des breiten Masse der Bevölkerung erst an einem Punkt ist, wir wir ihn in Deutschland Mitte der 50iger Jahre hatten.
Jeder Radfahrer strebt nach einem Motorrad, und der Motorradfahrer träumt von einem Auto, und das nicht millionen-, sondern milliardenfach.

grüße klaus

Gast am 29 Jul 2008 09:25:55

Merkwürdig ist das schon. Der ADAC zeigt jetzt kurzzeitig wieder reges Interesse an uns Autofahrern (Mitgliedern) Hatten wir das bei der Wohnmobilsteuer nicht auch schon?

Erst wird reges Interesse geheuchelt und nun? Wo sind sie denn, die Musterklagen?

Ich höre den Boss von dem Verein noch reden: " Mit uns gibt es das nicht!"

:ooo:

Als Pannendienst / Hilfe im Urlaub sind die Jungs und Mädels echt Spitze. Das sollte auch gesagt werden. Als Autofahrer Lobby, wie sie sich immer gerne hinstellen, versagen sie leider auf der ganzen Linie.

Kann sein, ich liege hier total falsch, aber is halt meine Meinung. Ich mach da nicht mehr mit.

Gast am 29 Jul 2008 10:37:02

Ich werde aus folgenden Gründen nicht mitmachen:

1) Wer Steuern senken will muß auch sagen, wer das letztendlich bezahlen soll. (Unser Staat ist bis in die Steinzeit zurück in einem unglaublichen Maß verschuldet, und diese Schulden müssen schnellstmöglich getilgt werden.) Der ADAC sagt aber nicht, woher das Geld hierfür kommen soll.

2) Ich finde die Besteuerung von Kraftstoffen völlig OK, da Sie verbrauchsabhängig ist. Eine Abschaffung der KFZ-Steuer durch die alleinige Besteuerung von Kraftstoffen sowie die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf die Steuern halte ich persönlich für viel dringender und gerechter. Auch wenn in der Summe nicht weniger Geld fließen wird, so fließt es dann wenigstens verbrauchsabhängig.

3) Niemand kann kontrollieren, ob sich die Hersteller dieses "ersparte" Geld
nicht doch schnellstmöglich einverleiben. Dann zahl ich lieber Steuern an den Staat (und damit mich selbst) als das ich den Herstellern noch mehr Profit verschaffe.

4) Nachdem sich der ADAC schon bei der Besteuerung der Wohnmobile insgesamt als nutzlos erwiesen hat glaube ich nicht, daß das hier anders sein wird.

5) Hohe Spritpreise erzeugen eine massive Nachfrage nach alternativen Antriebsarten und Kraftstoffen. Subventionierte Spritpreise hingegen kosten letztlich uns alle viel Geld und verhindern Innovation.

Blixxing am 29 Jul 2008 10:57:19

Da stimme ich aldebaran voll zu.

Eine verbrauchsabhängige Steuer ist mir allemal lieber, als diese leidige Kfz-Steuer. Mit meinem "alten" Mobilzahle mich hohe Kfz-Steuer UND durch hohen Verbrauch auch die Spritkosten inkl. der Steuer.

Und der ADAC hält sich doch eh wieder raus, wenn's ernst wird. Obwohl Millionen Mitglieder und sogenannter Interessenvertreter schaut der doch nur auf die großen Automobilkonzerne (Anzeigenkunden, Testfahrzeuge etc.) und nicht so sehr auf die Bedürfnisse der Mitglieder.

Wenn ich an die Aktion zur WoMo-Steuer denke, bekomm ich heut' noch das :ooo:

guenterp_de am 29 Jul 2008 11:42:25

Blixxing hat geschrieben:Und der ADAC hält sich doch eh wieder raus, wenn's ernst wird. Obwohl Millionen Mitglieder und sogenannter Interessenvertreter schaut der doch nur auf die großen Automobilkonzerne (Anzeigenkunden, Testfahrzeuge etc.) und nicht so sehr auf die Bedürfnisse der Mitglieder.


genau das ist meine Befürchtung auch

Gast am 29 Jul 2008 16:21:59

Für viele Autofahrer ist das Autofahren Luxus, erst Recht für uns Wohnwagen/mobilfahrer. Wir müssen uns damit abfinden, dass das Ganze in der jetzigen Form bald nicht mehr zu bezahlen ist. Die jüngeren von uns werden da sicher noch ganz andere Zeiten erleben. Etliche aus der Nachbarschaft ziehen schon Konsequenzen, fahren mit ÖV zur Arbeit, das Zweitauto wird entweder abschafft bzw. durch eine alte Gurke ersetzt oder man zieht in die Stadt, schon alleine wegen der besseren Verbindung. Immer mehr denken darüber nach, ganz ohne Auto klarzukommen, und ich denke, dies ist auch der bessere Weg. Man kann die Uhr nicht zurückdrehen und selbst wenn der Spritpreis für eine Zeit wieder etwas sinken würde durch steuerlich Regelungen: das Öl wird knapp, bzw. die Förderung extrem teuer. Das scheinen einige immer noch nicht kapiert zu haben. Kriege werden schon z.zt. nur deswegen geführt, weil das Öl immer knapper wird.

Gast am 29 Jul 2008 17:41:48

Alwa hat geschrieben:Wir müssen uns damit abfinden, dass das Ganze in der jetzigen Form bald nicht mehr zu bezahlen ist. Die jüngeren von uns werden da sicher noch ganz andere Zeiten erleben.


Ein ganz wichtiger Aspekt wie ich finde. Auch aus diesem Grunde bin ich dagegen, Belastungen von heute durch zusätzliche Schulden des Staates an die nachfolgenden Generationen durchzureichen.

Nach etlichen Jahren in Saus und Braus (und es gab schon in den 80er jahren genug stimmen, die unsere Probleme gesehen und davor gewarnt haben) kommen jetzt die mageren Jahre. Steuersparmodelle, entartete soziale Sicherungssysteme, 35 Stunden Woche, Subventionen, Frühverrentung, sinnlose Bürokratie, ausufernde Staatsschulden uvm. gibt es nicht zum Nulltarif.

Das ist so, und da müssen nunmal alle durch. Auch wenn es einigen ganz und gar nicht paßt. Und auch, wenn es traurigerweise einige an den Rand des Ruins oder noch weiter treibt.

An dieser Stelle nach dem Staat zu rufen, den wir ja scheinbar alle so wenig mögen, heißt doch nur, die Augen zu verschließen anstatt selbst tätig zu werden.

Wenn man den Blick mal nach Neuseeland schweifen läßt, dann kann man sehen, das in solchen Situationen auch viele Chancen liegen. Man muß nur gewillt sein, sie zu nutzen.

Wollen wir das?

GeoHeiner am 29 Jul 2008 17:48:46

Natürlich wollen wir das.
Man muß nur mal bereit sein ein Tal der Tränen zu durchschreiten. Dann gehts auch wieder aufwärts. Mir ist da eigentlich nicht bange.
In der Krise trennt sich bei so manchen Unternehmen aber auch die Spreu vom Weizen. Das ist halt so. Die schlafen verlieren, die wach sind gewinnen. Siehe z.B. hier:

--> Link

Gast am 29 Jul 2008 17:57:34

GeoHeiner hat geschrieben:Natürlich wollen wir das.


Du bestimmt. Ich auch. Viele hier im Forum (inklusive Duett 250 schätze ich mal) auch. Aber ich bei der Masse hab ich so meine Zweifel. Und das macht mir etwas Angst.

Bergbewohner1 am 29 Jul 2008 21:17:44

Wenn man das hier so liest, da stehen einem die Haare zu Berge.
Wir sind nur halt bißchen blöd als Selbständige und können uns am Markt nicht richtig durchsetzen. :D
Die hier so lehrreiche Sprüche klopfen und unseren auch so sparsamen Staat in Schutz nehmen, sollten lieber darüber Nachdenken warum unser Staat so viel Steuermittel,Maut, etc. braucht.
Weil z.Bsp von den Krankenkassenbeiträgen nur paar Prozent bei den Ärtzten ankommt, den überwiegenden Teil fressen die kassenärztliche Vereinigung und die Krankassen auf.
Jede Regierung schafft mehr Posten, statt die zugesagte Entbürokratisierung durchzusetzen, wird es von Monat zu Monat schlimmer.
, Politiker werden als Privatpatienten abgerechnet, obwohl sie für fast nichts tun einen Haufen Scheine bekommen.
Mit Ideen kann man so eine festgefahrene Bürokratie/abzocker Mentalität nicht alleine auf die Beine helfen, da muß endlich im Staatsapparat ein Umdenken statt finden
:!:

GeoHeiner am 29 Jul 2008 23:22:39

Gar nicht so einfach vom Spritpreis einen Bogen zu Krankenkassenbeiträgen, Staatsverschuldung und unseren geliebten Politikern :D zu schlagen.
Das unsere politische Kaste nicht die hellste ist und Abzocker und Lobbyisten sich die Taschen vollstopfen wird ja wohl nur noch von wenigen bestritten. Hilft aber nicht wirklich. Da kannste Dich täglich drüber aufregen und verlangen, dass das so nicht sein darf. Ist aber trotzdem so.

Über die demokratische Legitimation in unserer Parteiendemokratie will ich hier jetzt gar nix schreiben, das würde doch stark vom Thema abdriften.

Aber mal angenommen unsere Politiker seien von nun an alle Weise und nur noch auf das Wohl des Volkes bedacht. Die Staatsschulden wären damit nicht weg. Die müßten wir trotzdem abtragen.

J.F.K. hat mal gesagt: Frage nicht was dein Land für dich tut, frage, was Du für dein Land tun kannst. - oder so ähnlich.

Diese Aussage finde ich gar nicht so schlecht. Wenn jeder von sich aus ein wenig Initiative zeigt etwas zu ändern, was in die falsche Richtung läuft, dann wird es sich auch ändern. Das hat doch auch die Wende gezeigt. Sie hat stattgefunden, weil die Leute auf die Straße gegangen sind und der Druck vom Volk so groß war. Sicher nicht weil bei Honecker "ein Umdenken" stattgefunden hat oder Kohl so ein weiser Politiker gewesen ist.
Warten wir nicht auf die weisen Entscheidungen von den Politikern, die kommen erst am Sanktnimmerleinstag.

Es liegt an uns. Nehmen wir es in die Hand.

GeoHeiner am 29 Jul 2008 23:33:31

Meine Vorschläge dazu:
Schlagen wir doch den Energiekonzernen ein Schnippchen:

Die großen Stromversorger: Da muß man nicht mehr sein, es gibt regional und national Ökostromanbieter zuhauf. Man muß sich dort nur anmelden.

Heizung: Umrüsten, so schnell wie möglich, wenn man noch mit Gas oder Öl heizt. Es gibt zahlreiche Alternativen.

Auto: Erstmal sparsam fahren, kleinere Autos und sobald wie möglich auf alternative Techniken ausweichen wie z.B. Elektroautos.

Wenn das jeder macht und dabei darauf achtet, dass er keinem Großkonzern das Geld hinterher wirft, stärkt die kleinen und mittelständischen Betriebe die sich innovativ am Markt tummeln mit all den positiven Nebeneffekten, die das für unsere Wirtschaft hat.

Es liegt an uns. Nehmen wir es in die Hand.

Gast am 30 Jul 2008 01:17:15

Was hat das denn nun mit dem ADAC zu tun? :gruebel: :nixweiss:



Nur so viel dazu:

@GeoHeiner Schon mal drüber nach gedacht? Vor 10 Jahren hat jeder gesagt man solle Gas statt Öl nehmen. Dann wurde sogar die Gasheizung bis letztes Jahr noch gefördert. Wer bezahlt die erneute Umstellung? So einfach kann man nicht mit dem Wort Alternative Heizmethode herum werfen.

Gast am 30 Jul 2008 11:08:59

Hallo zusammen,

nach längerer Suche hab ichs endlich gefunden:

Benzin ist immer noch zu billig !!!!!

in der Metallindustrie NRW betrug der monatliche Ecklohn am 1.1.1958 195,31 €, am 1.6.2008 2028,99 €, also Faktor 10
Der Benzinpreis um 1960 betrug 0,25 €, heute 1,50 €, also Faktor 6

oder andersrum
1958 konnte man von seinem Ecklohn 780 l Benzin kaufen, heute 1350 l

oder noch andersrum
1958 bekam man pro Stunde Arbeit 4 l Benzin, heute 8,8 l (damals hat man nämlich weit mehr als 35 Std. gearbeitet)

wieweit die damals geringere Abgabenlast hineinspielt, vermag ich auf die Schnelle nicht zu quantifizieren

ketzerische grüße klaus

guenterp_de am 30 Jul 2008 11:15:36

@Klaus

Ecklohn genau aber überlege mal wieviel Menschen den erreichen oder nicht :?

GeoHeiner am 30 Jul 2008 11:19:12

Klaus, da machst Du Dich aber unbeliebt. :)

Gast am 30 Jul 2008 11:52:02

@ guenterp_de:

auch damals gab es bereits "Niedriglöhner", die vom Facharbeiterlohn nur träumen konnten.
allerdings gabs kein Handy, wenig Autos, kein Multimedia, kein Pay-TV, kein Musik-Download, keine coolen Klamotten, Urlaub meist nur in Balkonien, und all die netten Dinge die heute zur Grundausstattung gehören und uns die Euros aus der Hose ziehen

grüße klaus

Bergbewohner1 am 30 Jul 2008 19:57:00

Es gab auch mal Steinzeitmenschen, warum kommt hier keiner auf diesen Vergleich :!: Fangt doch mal an oder zieht mal Vergleich mit den Indios im brasilieanischen Urwald. Unseren Staat und Politiker wirds freuen.

Gast am 30 Jul 2008 20:14:26

hallo Waldtroll,

ich glaube nicht daß Steinzeit und Indios unseren Staat und Politiker glücklich machen würden: Steinzeit und Indios brauchen nämlich weder Staat noch Politiker.

grüße klaus

marlin 56c am 02 Aug 2008 12:44:46

Hallo,

"...Benzin ist immer noch zu billig !!!!!

in der Metallindustrie NRW betrug der monatliche Ecklohn am 1.1.1958 195,31 €, am 1.6.2008 2028,99 €, also Faktor 10
Der Benzinpreis um 1960 betrug 0,25 €, heute 1,50 €, also Faktor 6

oder andersrum
1958 konnte man von seinem Ecklohn 780 l Benzin kaufen, heute 1350 l

oder noch andersrum
1958 bekam man pro Stunde Arbeit 4 l Benzin, heute 8,8 l (damals hat man nämlich weit mehr als 35 Std. gearbeitet)... "

Unabhängig davon, ob man nun Benzin für den Verbraucher vom Händler billiger bekommt, in dem man die Steuern auf den Verbrauch desselben erhöht oder erniedrigt, berücksichtigt die obige Rechnung eine wesentliche Veränderung in unserer Gesellschaft nicht: Die enorm gestiegene Mobilität der Erwerbstätigen. Beispiel BaWü: Hier hat sich in den letzten 40 Jahren die Anzahl der Berufspendler rund verdoppelt. Ein drittel fährt täglich mehr als eine Stunde. (Quelle: Statistisches Monatsheft Baden-Würtemberg 4/2008) Ich fasse mich kurz: Um seinen Ecklohn heute zu erarbeiten, muss der durchschnittliche Arbeitnehmer erst einmal deutlich mehr in seine Mobilität investieren. Das rechne mal raus...

HG,

Christoph

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Was passiert nach einem reparierten Hagelschaden?
Tolle Tips von Eura-für Alle !
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt