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Ärger gibt's durch die Nachbarn. Heute bin ich das dritte mal angesprochen worden, dass mein Wohnmobil "hier nicht parken dürfe".
Die Situation: Ich wohne in einer Sackgasse. Natürlich herrscht Parkplatznot, denn in dieser "besseren Gegend" haben viele Familien zwei oder gar drei Autos -- aber oft nur einen Stellplatz. Die Bürgersteige sind fast nur deklaratorisch, abgesenkt auf drei oder vier Zentimeter. Die Strasse ist zudem recht schmal -- allerdings auch kaum befahren. Fussgänger gehen in der Regel auf der Strasse, wo auch Kinder spielen. Es ist eine 30er-Zone. Nicht unpikant: In der gesamten Gegend wird das (illegale) Parken auf den "richtigen" Bürgersteigen seit Jahren von den Ordnungshütern nicht sanktioniert -- auch wenn teilweise keine Kinderwagen oder Rollstühle mehr durchpassen. Fall 1 Zuerst war's ja noch urkomisch, als mich die (laut meiner Vermieterin schon immer zickende) Nachbarin sieben Häuser weiter fast ankeifte, dass ich nicht im Wendehammer parken dürfe, weil die armen Müllmänner ihr Fahrzeug dann nicht mehr wenden könnten und es dort sowieso generell verboten sei. Witzig, dass sie dabei gerade ihr eigenes Auto im Wendehammer parkte. Zudem kann ihr kaum unbekannt sein, dass die Müllwagen meistens rückwärts in die Strasse fahren und somit nicht mal wenden müssen. Und wenn einer mit seinem Fahrzeug umgehen und auf einem Bierdeckel rangieren kann, dann wird es nach meiner Erfahrung ein Müllfahrer sein. Ohne Tiefenpsychologe zu sein, habe ich geraten, dass es ihr einfach nicht passte, dass ein nicht ganz kleines und nicht sehr hippes Wohnmobil in der Strasse -- noch dazu vor ihrem Haus! -- stand. Das passt nicht zu all den Porsches, TTs, Minis und 5ern. Fall 2 "Er ist aber Richter, nur damit sie wissen, mit wem sie es zu tun haben", sagte ein normal freundlicher Zeitgenose zu mir. Von ihm -- dem Richter -- stammte das anonyme Schreiben (siehe Bild), welches ich ein paar Tage später unter dem Scheibenwischer hatte. Ich hatte einen Parkplatz gegenüber seinem Reihenhaus ergattert und stand dort seit 36 Stunden. In aufdringlichem Rot mit energischem Ausrufezeichen noch vor dem ersten Buchstaben wurde ich in deutlicher Form auf -- ja tatsächlich! -- die StPO hingewiesen. Vor Lachen glich sich mein Gesicht der Farbe auf dem Blatt Papier an. Da hatte Herr Richter doch mehrfach die Strafprozessordnung anstatt der StVO bemüht. Ja, ich parkte in falscher Richtung. Wie auch jeden Tag andere Autos, die den Platz einnehmen, wenn ich ihn nicht bekomme. Nein, ich habe niemanden beim Ein- oder Ausfahren aus Grundstücken über Gebühr behindert. Jede Zufahrt ist ohne zusätzliches Rangieren zu erreichen oder zu verlassen. Insbesondere der Richter kann wirklich problemlos wegfahren. Ja, die Fussgänger müssen auf die Strasse ausweichen. Das tun sie aber sowieso -- täglich marschieren Horden Schüler hier vorbei -- und der Fussweg spielt dabei keine Rolle. Putzig ist aber der Hinweis, dass meine Strasse kein Campingplatz ist. Ich habe im ADAC-Campingführer nachgeschaut und fand diese Aussage bestätigt: Die Strasse, in der ich wohne, ist nicht aufgeführt. ;) Und falls jemand nun annimmt, ich hätte Stühle, Hängematten und Markise aufgebaut: Nein, habe ich nicht. Gut, dass der Hinweis nicht fehlt, dass mein Nachbar nicht unfreundlich ist. Wie ich hatte wohl auch er den Verdacht, dass dieses anonyme Schreiben als unfreundlich aufgefasst werden könnte. Wegen des klaren Stils weiss ich nun endlich auch, dass ich rücksichtslos und unsozial bin. Sollte ich noch hinzufügen, dass ich auch keine Richter mag, die anonyme Briefe schreiben, munter mit falschen Paragraphen herumwerfen und den Einsatz von Absätzen in ihren Schriftstücken nicht gelernt haben? ;) Auch hier wieder -- ohne einen Blick in den kleinen Taschen-Psychologen geworfen zu haben -- drängt sich der Verdacht auf, dass mein Wohnmobil und der dadurch getrübte Blick aus der Küche mehr der Grund war als die Sorge um die anderen Anwohner. Fall 3 Direkt gegenüber stehen zwei Mietshäuser -- die einzigen in der Strasse. (Die Frau aus Fall 1 regte sich schon beim Bau derselben auf, als in "ihrer" Strasse" so etwas zugelassen wurde.) Die Verwalterin (Tochter des Eigentümers) eines dieser Häuser klingelte heute bei mir und forderte mich auf, das Wohnmobil zu entfernen. In der nächsten Strasse solle ich parken, bitteschön, denn schliesslich sei das ein "Campingwagen" -- und der dürfe da von Gesetzes wegen nicht parken. Auf die Frage, woher sie diese Weisheit hätte, wurde besagter Richter benannt. Er wolle mich nunmehr bei der Ordnungsbehörde anzeigen. Abgesehen von der Unverfrorenheit, dass sie es durchaus OK findet, wenn ich das Wohnmobil den Leuten in der nächsten Querstrasse vor die Nase stelle, nicht aber den Bewohnern "ihres" Hauses, stellte sie fest, dass ich uneinsichtig sei. So isses dann wohl auch. Ich bin uneinsichtig. Insbesondere bei Menschen, die angeblich das Wohl Anderer im Auge haben, deren Interesse aber über den eigenen Geldbeutel nicht hinausgeht: Als ich der guten Frau deutlich machte, dass ich nicht die Absicht hätte, wegen des kafkaesken Wunsches eines verwirrten Richters mein Auto in Bottrop zu parken -- und als ich ihr sagte, dass wenn ich mein Auto dort nicht parken dürfe, dass dann auch kein anderes Auto dies dort dürfe (denn alle genannten Gründe treffen auch auf PKWs zu) -- da sagte sie doch tatsächlich: "Das fände ich gut, dann kann ich endlich ein paar Tiefgaragenplätze mehr vermieten." Ich bin gespannt, wie das ausgeht. Frank das Thema hatten wir schon vor kurzem - such mal :)
Hab' ich -- nichts gefunden. Gibst Du mir nen Tip, bitte? Merci! Frank Dumm für dich ist, außer der Tippfehler mit der StPO, dass der Richter recht hat.
Weiter darfst du dort, so wie du es beschreibst, nun tatsächlich nicht parken. Das das alle machen (und alle so nicht dürfen) ist nunmal keine Ausrede. Nur, wenn dich jemand ansch...., dann würde ich darauf bestehen, dass auch alle falsch stehenden PKW ein Knöllchen bekommen. Gleiches Recht für alle. Hallo,
Du bist halt nach Ansicht der Arrivierten in der Straße (die sich gegenseitig einiges in Sachen Parkerei dulden) ins Revier einbegrochen und hast sofort die gleichen (Ausnahme-)Rechte in Anspruch genommen wie die - noch dazu mit einem atypischen Fahrzeug (Womo)......frech Und das bringt die Alteingesessenen zum Zähneknirschen, daß der Neuling sich nicht ehrerbietend erstmal in der Rangordnung hinten einreiht.... ich glaub, daß es sowas oft gibt. Hab ich auch schon erleben müssen: Solche "Gemeinschaften", die untereinander eigentlich spinnefeind sind, halten gegen "EIndringlinge" zusammen........ Laut STVZO bist DU nicht im Recht mit der Parkerei (genausowenig wie die anderen) . Wenn jemand was gegen dich unternimmt, mußt Du wohl weichen - aber der der etwas unternimmt, schneidet sich wahrscheinlich ins eigene Fleisch, weil er dann selber auch anders parken muß - vielleicht ist es gerade das, was die anderen zum kochen bringt, daß sie eigentlich ncihts unternehmen können ohne sich selber ans Messer zu liefern dokabastler dokabastler hat da schon Recht, Dein Unrecht wird durch das Unrecht der Anderen nicht legal. Anzumerken sei nur, daß das Parken in Wohngebieten generell nicht für Wohngebiete verboten ist.
Allerdings würde ich mir den Zettel Deines Nachbarn nicht so zu Herzen nehmen. Der "Tippfehler" ist mit Sicherheit keinem Juristen unterlaufen. Das ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein Fall von "sich wichtig machen" ! Solange keine Beschädigungen am Fahrzeug stattfinden , ist das auch zu verschmerzen. Solche Leute kann man nur auslachen. Schwierig wird es nur für Dich (wie auch für alle anderen Parker in der Strasse), wenn ein entnervter Nachbar mal die Polizei ruft. Dann wird der Gemeinderat oder Ortsausschuss irgendwann mit "Verpollerung" reagieren. Da schneidet sich Dein Nachbar dann ins eigene Fleisch ! Darauf würde ich den "Herrn Richter - Ha ha" mal freundlich hinweisen. Grundsätzlich würde ich mir aber einen unproblematischeren Platz suchen. Dann klappts auch mit dem Nachbarn ! Harald
Oh, keine Frage -- und daran habe ich wohl Zweifel gelassen: Natürlich darf ich dort nicht parken. Allerdings bin ich der Ansicht, dass der Grund hierfür wichtig ist. Nach meinem bisherigen Wissensstand kann im vorleigenden Fall einzig das Parken auf dem Gehweg nicht erlaubt sein. Ein grundsätzliches Parkverbot für mein Wohnmobil in einer "normalen" Strasse kann ich nicht sehen, Anwohner werden nicht über Gebühr beim Ein- und Ausfahren belästigt. Was bleibt also? Wenn die Stadt Darmstadt zudem eine (vermutete interne) Anweisung herausgegeben hat, dass Parken auf dem Gehweg in der Regel nicht verfolgt wird -- ja, warum sollte ich dann mein Fahrzeug woanders parken? Ich habe einigen Anwohnern versucht, meinen Standpunkt klarzumachen: Natürlich werde ich, wenn ich hier verscheucht werde, bei jedem anderen Falschparker Alarm schlagen. Die mit einem "offenen Blick" haben das problemlos verstanden. ;) Andere eben nicht. Frank
Yep, das empfinde ich genauso. Es fiel auch mal die Äusserung "wir sind hier eine verschworene Gemeinschaft". Meine Antwort: "Und ich gehöre nicht dazu?" Welches Denken bei den Leuten herrscht, wird klar, wenn immer wieder gefragt wird ob, und wenn ja wie lange ich hier schon wohne. Als wenn das für das Abstellen eines Autos für zwei Tage relevant wäre. Frank
Es war tatsächlich der Richter -- ich habe ihn angesprochen und er hat etwas verdattert zugegeben, dass er das anonyme Schreiben erstellt hat. Was mich vorsichtig macht, ist, dass er wohl "kocht" und so wohl wie ein Besessener auf seine Tastatur eingehämmert hat -- mitsamt den Fehlern. Wenn Menschen so emotional reagieren, bin ich immer etwas vorsichtiger. Pikant, dass sein Sohnemann vor ein paar Jahren in der Strasse und Gegend als Grafitti-Sprayer erwischt wurde. Herr Richter ging danach durch die Strasse und bat die Anwohner, die Anzeigen gegen Unbekannt zurückzuziehen. Na, vielleicht wird ja nun mein Wohnmobil beschmiert? :D Woanders parken? Na, mein Wohnmobil ist auch mein Alltagsauto und wenn vor meiner Wohnung ein Platz frei ist, ist es einfach praktischer. Und wenn die Alarmanlage mal anschlägt, dann halte ich es für unschön, wenn dies drei Strassen weiter passiert. Frank Jo,
wir sind vor über 2 Jahren in ein kleines Nest mit 400 EInwohnern gezogen (Hinterwald könnte man sagen, noch so ein richtiges Bayerisches Dorf). Ich park mein Womo (unter 3,5 to) da auch seit Wochen am äußersten Ende des geräumigen Dorfplatzes - um den Platz reißt sich niemand, viel zu weit von der Kirche und vom Friedhofseingang weg, außerdem steh ich außerhalb der 15m-Zone an der Bushaltestelle und behinder keine Sau.. Nun gibts Probleme auf dem Platz weil Friedhofsbesucher immer wieder irgendwo stehen und den Bus behindnern (der muß da eine 360°-Kurve auf dem Platz um die Insel drehen und braucht entsprechend Platz..da steht v.a. Mittags mal jemand im Weg der schnell und gedankenlos in den friedhof ging....insgesamt war der Bus wahrscheinlich weniger als 5x im jahr behindert, in der großsstadt redet keiner drüber). Nun soll nach dem Willen des Busunternehmers, der sich weigert die haltestelle anzufahren auch die Schulbushaltestelle (um die gehts, mit dem Linienbus ist seit jahren niemand mehr gefahren) rausverlegt werden aus dem engen Dorf und die Kids sollen sich an der Umgehaungsstraße aufstellen .... Was kommt: Ausgerechnet ich, der ich weder zu Tags noch in der Nacht je mit Privat-PKW und auch mit dem Womo nicht irgendwie hinderlich stand (immerhin weiß ich um die Busproblematik, der fährt ja direkt vor unseren Fenstern...) werde so unter der Hand angesprochen (ich bin ja greifbar, weil mein Womo immer dasteht) , ob ich nicht vielleicht mein Womo wegfahren könnte, weil der Bus nicht rumkommt........ Ich glaub ich flipp aus..so ein Kas Das klingt mir auch gefärbt nach: Seit der da steht, passts nicht mehr........ ob solcher Blindheit und solcher verirrter Gedankengänge bin ich echt machtlos....ich kann nicht verstehen, wie man mit einigermaßen klarem verstand sowas denken und dann auch noich verbreiten kann vielleicht bin ich da aber nur übersensibel....... Wohlgemerkt: Es gibt überhaupt keinen Streit oder so, auch keine Anfeindung, wir haben ein gutes Verhältnis zu allen - oberflächllich. Wie manche unter der Oberfläche denken zeigt m.E: die fragerei... Ich fahr aber nun nicht weg, weil ich ansonsten ja signalisieren würde, daß ich einsehe, daß ich behindere. Ich fahr erst Ende Oktober ins Winterlager.. dokabastler ein Richter, der sich zweimal bei StVO vertippt und statt dessen "Strafprozessordnung" hinschreibt? Wo richtet der? Bei den Teletubbies? Oh...oh
Ansonstenhätte ich den hier noch: --> Link wie hat unser altbundeskanzler immer gemacht, der helmuth hat alles aus gesessen. sachbeschädigungen werden von der versicherung übernommen und dann sind alle dran mit der neuen parkregel und die würde ich dan ganz genau überwachen und immer die scheriffs rufen, damit der stadt keine einnahmen verloren gehen. wenn die sich zu einer anzeige hinreissen lassen, ist das ein problem für alle. wobei, ich habe mal gehört das man sich einen parkplatz zuweisen lassen kann, weil zb das einzige fahrzeug der familie so gross sein muss, wegen krankheit oder so. frage doch mal auf dem strassenamt nach.
Das ist nicht so einfach. Selbst mit einem Schwerbehindertenausweis und der Sonderparkerlaubnis für Gehbehinderte bekommt man nur dann einen reservierten Parkplatz, wenn in der näheren Umgebung kein zumutbarer Platz wäre. Hi,
bei uns in Regensburg hättetst Du soweit ich in Erfahrung gebracht habe nur in einer Anwohnerparkzone im Rahmen der Verteilung der Anwohnerparkausweise eine gewisse Chance als Schwerbehinderter oder so einen reservierten (Anwohner)-Stellplatz zu bekommen - das ist aber die Ausnahme und nicht die Regel..... frei zugängliche Stellplatze an öffentlichen Straßen werden für niemanden reserviert....... dokabastler
Das wundert mich nicht -- so sind Menschen: Irrational, voller Angst, oft voll blindem Aktionismus und meistens unfähig zur Analyse. Von der Problematik zu kommunizieren mal ganz abgesehen. Deshalb ist unsere Erde, wie sie ist. :( Frank
Es heisst, er sei Jugendrichter oder so etwas. Auch das wundert mich nicht: Ich habe früher in der Juristerei gearbeitet und seitdem den Glauben an Recht, Gerechtigkeit und den ganzen Kram verloren. Noch mehr den Glauben daran, dass Juristen durch ihre Ausbildung etwas von Lebenssachverhalten verstehen. Von Ausnahmen abgesehen, erledigen viele einfach nur ein Pensum ...
Danke für den Link, Dirk, der wirft noch mal ein neues Licht auf die Sache: Ich könnte wegen der Parkerei auf dem Bürgersteig und mehr als 2,8t drankommen -- und die PKW vielleicht weiterhin geduldet werden. Das wäre schlecht und ich will es nicht hoffen -- möglich scheint's aber.
Na, das sieht nach Sonderbehandlung aus -- und gerade die will ich ja nicht. Abgesehen davon, dass (wie weiter unten erwähnt) ich wohl keine Chance auf eine solche hätte. Frank Na, ich bin mal gespannt wie das endet !
Der Richter ist ja ein echter Hit ! Man gab ihm den Schlüssel zum Herren-WC und schon ist er die Stütze der Menschheit ... . :D Halte uns bitte auf dem laufenden ! 8) VG von Holger, dessen Wohnwagen mitten in Köln am Straßenrand steht :P Tja, beendet ist die Geschichte noch nicht:
Gestern habe ich wieder mal bei denen vor der Tür geparkt, die ganz besonders davon überzeugt sind, dass ihnen die gesamte Strasse gehört. (Das sind die, die vor Jahren schwer dagegen protestiert haben, dass in "ihrer" Strasse zwei Mietshäuser gebaut wurden.) Ich war noch am rangieren, da war Mutter Keif schon an der Fahrertür. "Ein letztes Mal fordere ich Sie in aller Freundschaft auf, hier nicht zu parken." Nun, es war sicher ein Fehler, dass ich etwas verständnislos aus der Wäsche guckte und fragte: "Freundschaft? Welche Freundschaft?" "Ich rufe die Polizei!" "Weswegen?" "Sie behindern die Ausfahrt." "Tue ich nicht." "Ich rufe die Polizei!" "Machen Sie mal." Am nächsten Moregn hatte ich eine kleine blaue Mitteilung des Ordnungsamtes hinterm Scheibenwischer. Wogegen ich verstossen haben soll, wird mir noch mitgeteilt. Ich war neugierig und heute nachmittag kurz bei der Polizei. Die hat das Knöllchen zwar nicht vergeben, aber ich wollte gerne eine Stellungnahme, was ich tun könne. Schliesslich muss ich mein Wohnmobil ja irgendwo parken -- und da ich die Nachbarn meiner Meinung nach ganz ohne Zweifel nicht behindert habe, würde ich mich wieder dort hinstellen (so der Platz frei wäre). Die ganz nette Polizistin erklärte mir erfreulich offen, dass die Polizei Hunderte von Falschparkern hier in Darmstadt Bessungen nicht aufschreibt. Zum Verständnis: Wieso sind es so viele? Nun, in manchen Strassen wird rigoros auf dem Bürgersteig geparkt. Und ihr kennt das bestimmt: Fängt einer erst mal damit an, machen das alle nach. Dabei ist es den Autofahrern wohl egal, dass teilweise Fussgänger behindert werden und Kinderwagen oder Rollstühle nicht mehr durchkommen. Erlaubt ist es jedenfalls nicht. Auch bei mir in der Strasse wird das wilde Parken nie von Amts wegen kontrolliert. Weder Polizei noch Ordnungsamt kümmern sich darum. Im Falle einer Anzeige müssten sie natürlich einschreiten, so die Polizistin. Fortsetzung folgt. -Frank Moin Frank,
als wir noch in Achim wohnten, beschwerte sich unsere Nachbarin (die nach über 10jähriger Abwesenheit wieder nach nebenan in ihr Elternhaus gezogen war) darüber, dass wir unser Womo auf unserem Grundstück geparkt haben und sie "diese weiße Wand" ständig vor Augen hatte. Das ging mir allerdings trocken am A.... vorbei, denn zwischen ihren Fenstern und unserem Womo war noch ihr Rasen, ihre Büsche und unsere Einfahrt. Die letzten Tage/Wochen bis zu unserem Umzug (von dem sie allerdings nichts wusste) habe ich mich dann auf die Straße gestellt und ihr den Diesel beim Anlassen immer schön in´s Schlafzimmer gepustet *grins*. Die Nachbarin hat währenddessen zwischen ihren Fenstern und unserer Einfahrt einen 2m hohen Sichtschutz erreichten lassen, damit sie die "Weiße Wand" nicht mehr sieht. Nun guckt sie also immer auf diesen Sichtschutz, der ca. 3m von ihren Fenstern entfernt steht. Und noch während der Sichtschutz gebaut wurde, sind wir dann umgezogen. *spitzbübischlach* Ich weiß, das hilft dir wahrscheinlich bei deiner Problematik nicht weiter, aber ich wünsche dir trotzdem weiterhin Durchhaltevermögen. Ja, es gibt schon bekl..... Leute... Viele Gabi Guten morgen Frank
lese deine Geschichte mit intresse und freue mich das wir hier kein so ein Theater haben. Oder fast keines. wohnen auch in einer Sackgasse und Parken, obwohl es eng ist am Strassenrand. und das einzigste was ich mal zu hören bekam, ob ich den Wagen (7,40) nicht dann auf einen anderen Platz stellen könnte wenn der Kehrwagen kommt. Ihr wisst ja, der Pott ist im Herzen grün :D und die ganze Strasse lang stehen rechts u links Bäume, so alle 7 Meter, schön, aber ne riesen sauerrei. Habe ich kein Problem damit. Was mich aber so verdammt ärgert. am ende der strasse rechts ist ein mehrfamilien haus mit glaube 12 parteien, einige davon haben mehrere autos. die haben einen exrta parkplatz hinter unserem küchenfenster. der ist bis auf ein paar ausnahmen leer: Denn die herrschaften parken am liebsten im Wendekreis :twisted: und ich hasse das, manchmal sogar in zweierreihen :twisted: und als ich mich mal auf dennen ihren parkplatz stellen wollte wurde ich gleich von Frau "Keif" dumm angemacht. Zum besseren verständniss, gebraucht habe ich nur einen Parkplatz. Habe ihn Rückwärts eingepart, geht gut mit dem riesen überhang, den hinten ist ja Rasen, den keiner braucht und auf dem nie einer ist Die Probleme mit den lieben Nachbarn kenne ich auch.
Um sicher zu gehen das, wir nicht angreifbar sind, hat meine Frau beim Ordnungsamt angerufen, dort hat man ihr mitgeteilt das, Wohnmobile bis 7,5 t innerhalb der Ortschaft abgestellt werden dürfen. :wink: Natürlich darf keine Behinderung oder die Zufahrt für die Feuerwehr versperrt werden, aber das versteht sich von selbst. Andreas :razz: Also bei uns in der Straße (leichter Berg), stehen oben 3-4 oder mehr Autos hintereinander am Gehweg, dann kommen keine und dann werde ich mit dem WoMo stehen. :D
Und wenns mal eine nachbarliche Feier gibt, dann steht die ganze Straße voll mit Autos ! :twisted: Mein zukünftiges WoMo steht an den Arbeitstagen in der Firma und zwar ganz hinten wo die andren mit Anhänger stehen, und am Wochenende und Abends auf der Straße vor unserem Haus. Und die paar Wochenden wo ich Zuhause bin, wird das Teil wohl niemanden stören. :D
Jetzt habe ich mal eine grundsätzliche Frage: Darf man auf seinem eigenen Grund und Boden dauerhaft ein Womo oder einen Wowa abstellen? Ist das von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich geregelt? Hängt das vom guten Willen des Nachbarn ab? Hallo,
ich hab das nicht geprüft. Aber grundsätzlich gilt, solange ich nicht gegen irgendein Nutzungsrecht oder eine Beschränkung verstoße, dass ich auf meinem Grundstück auch ein Womo abstellen darf. Hallo zusammen,
unser Womo steht ebenfalls in unserer Einfahrt, weil auf der Straße halt einfach kein Platz ist und beim Bau der Einfamilienhäuser hier jeder nur 1 Auto und 1 Garage hatte. Inzwischen steht neben jedem Haus hier mindestens ein Auto in der Einfahrt. Wenn ich also niemanden direkt belästige darf ich doch mein Fahrzeug auch auf meinen Grund und Boden stellen. Wenn es wirklich eine amtliche Vorschrift gäbe, müssten hier alle ihre Autos vom Grundstück runter. Vielleicht ists aber auch so: wo kein Kläger, da kein Richter. HI,
Zum thema: Autos abstellen -auch auf Privatgrund: ganz rechtssicher bin ich in der Materie nicht: Aber abgemeldete Autos ziehen nach nach einger zeit von amts wegen aufmerksamkeit auf sich: Wenn ein abgemeldetes Auto/Womo nach ich glaub 18 Monaten nicht wieder zugelassen wird irgendwo, dann wird seitens der Zulassungsstelle der Entsorgungsnachweis vermisst (weils ja idr verschrottet wurde).. Wenn Du aber nur so lange bastelst (und nicht wieder zulasst) oder Dir ein Womo aufs Lager stellst, kanns sein, daß das ordnungsamt vorbeischaut und nach dem verbleib fahndet, nicht daß es illegal entsorgt wurde... Ist mir so gegangen: mein Ford (der, der unter meiner Wohnkabine war, die jetzt auf dem mercedes sitzt) war ja zeimlich malad - also weg - ein Albaner hat sich sehr darüber gefreut (auch ohne Rückwand)....... nur hat sich mein vater, das damals da war als er abgeholt wurde, nichts geben lassen als Bestätigung das er weg ist (den brief hab ich heute noch)............ nach 2 jahren oder so kamen plötzlich 2 Polizisten und wollten wissen, was aus dem Wohnmobil (Basis Ford) denn wurde... da waren wir in beweisnot, da wir das mit dem Albaner nicht beweisen konnten und auch nicht nachweisen konnten, daß wir ihn nicht in einem See versenkt hatten... ich glaub, wenn wir nicht einen guten Draht zur Zulassungesstelle hätten, dann hätten wir das nicht so leicht abwenden können. Und: Wenn die ordnungshüter dann kommen und sehen, daß man alte Autos irgendwo in der Scheune stehen hat, dann kanns sein, daß die das als illegale Entsorgung betrachten.....oder als nicht fachgerechte ... hab ich in Oldtimerzeitschriften gelesen.....dann kanst einen Ölabscheider bauen etc oder eine neue Unterstelle suchen, sonst gibts im schlimmsten Fall Zwangsräumung........ einfach alte Mühlen in den Obstgarten oder in die Scheune stellen ist nicht mehr sooo leicht... dokabastler Hallo
Auch wenn es OT wird, ich habe einem Schrotthändler ein altes Auto mitgegeben, leider auch ohne Nachweis. Dieses hat er weiterverkauft. Ohne Vertrag :? Der neue Besitzer wiederum hat es an der Stasse abgestellt. Mir, als letztem Halter kam ein Bescheid ins Haus mit Strafandrohung von damals 25.000,- DM Es hat ca. ein Jahr kämpfen gekostet, bis ich es überstanden hatte. Alle Beteiligten habe ausgesagt, wie es war, hat erst mal nichts gebracht. Erst ein Anwalt hat es nach vielen Schreiben dann endlich geregelt. Also wir wollten damals, als die Sache mit der Nachbarin war, auch auf der sicheren Seite sein und haben uns bei unserer Gemeinde erkundigt.
Und man hat uns gesagt, solange das Wohnmobil angemeldet ist, kann man es auf öffentlichen Straßen abstellen, wo man will (natürlich niemanden behindern oder Ein/Ausfahrten zuparken etw.) und auf dem eigenen Grundstück könnte einem sowieso niemand reinreden. Als Zusatz sagte man uns noch: aber es kann auch sein, dass andere Gemeinden und Städte andere (Sonder-)Regelungen haben, und man sollte sich am besten direkt bei seiner Gemeinde erkundigen. (bleibt halt wieder die Frage, ob man damit schlafende Hunde weckt...?) Gabi :oops: Wie sieht es mit einem zum wohnmobilausgebauten Kastenwagen aus, der nur einen Fahradträger und eine Markise hat :?: :D Hallo
Das Problem ist ein Grundsätzliches. Ich weiss jetzt nicht, in welcher der letzten Campingzeitschriften ich es gelesen habe, Kraftfahrzeuge über 2,8to dürfen auf Parkplätzen für PKWs nicht parken, auf LKW Plätzen auch nicht. Also müssen sich die Womos irgendwie in Luft auflösen. Es ist, so heisst es, ein Rechtsunsicherer Raum. Für Fahrzeuge über 3,5t gelten wieder andere Regeln. Ich such mal, ob ich die Zeitung finde, vieleicht weiss ja einer von euch mehr. Soweit ich das weiss.
PKW Parkplätze sind nicht grundsätzlich alle, sondern nur die, die mit einem Blauen Schild dazu gemacht wurden. Dürfen aber überall da Parken wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Da gabs mal nen Thread über die Nachtparktafeln für Womos über 3,5 t, da wurde dieses Parkthema schon mal abgehandelt. Ich such mal 8)
--> Link :D Und so lange unser Nachbar seinen Firmen Omnibus (ganz lange Version) während der Pause auf den Gehweg :!: parkt, so lange stell ich dann mein zukünftiges WoMO auf die Straße :idea: :D Hallo Frank,
halt uns auf dem Laufenden! Übrigens, wenn der Wisch vom Ordnungsamt kommt, GENAU lesen. Mir hat die Stadt Darmstadt mal eine Ordnungswidrigkeit anhängen wollen"ich hätte mit meinem Wohnmobil Fiat im Halteverbot geparkt". Ich habe nur zurück geschrieben, "ich bin weder Halter eines Wohnmobil Fiat noch habe ich am besagten Tag eines dort geparkt". Die waren zum Glück zu dumm, einen Fiat von einem Ford zu untrscheiden. Haben sich nie wieder gemeldet. Ich hatte übrigens wirklich nicht im Halteverbot geparkt, sondern das Womo morgens unmittelbar vor Beginn des mit einem beweglichen Baustellenschild gekennzeichneten Halteverbots, abgestellt. Und abends stand das Schild wirklich hinter meinem Fahrzeug. Wie das wohl ausgegangen wär, wenn die nicht so nachlässig gewesen wären. Dietrich aus Reinheim Kurze Fortsetzung:
Gestern traf ich durch Zufall einen der Nachbarn, für die Frau "Keif" ja meinte, sprechen zu können, beim Reifenwechsel vor dem Haus. Ich stellte mich vor und fragte höflich, ob sie sich denn durch mein Wohnmobil bei der Ausfahrt aus ihrem Grundstück behindert fühlten. Ich wurde nur ungläubig angeschaut, der Nachbar hatte keine Ahnung, wovon ich redete. Behindert wurde er jedenfalls nie. Als er dann hörte, wer die Sache angezeigt hatte, winkte er nur verzweifelt ab. -Frank Wohne auch in einer kleinen Straße, Sackgasse mit Wendehammer. Habe mir vor einem Jahr ein Mobil gekauft und mir schon im Vorfeld überlegt, wohin ich es stellen könnte.
Mich ärgert es auch, wenn Leute hier kreuz und quer parken, abgemldete Fahrzeuge die wenigen Parkplätze blockieren usw. So habe ich mir für das Mobil einen Stellplatz beim Bauern gesucht. Dort steht es sicher und auch noch trocken und ich bin dem Ärger mit den Nachbarn aus dem Weg gegangen. Wie auch immer man die Begründungen der Nachbarn einschätzen will, sie haben, jeder auf seine Art recht. Was den Umgangston angeht, denke ich, sind auch andere Regelungen möglich. Mir persönlich ist ein gutes Verhältnis mit den Nachbarn wichtig, will ja noch einige Zeit hier wohnen. :box: :bia: Julia Hallo
Gegenseitige Rücksichtnahme ist der Punkt. Vieles ist verboten und kommt erst zur Anwendung, wenn sich einer bei der Obrigkeit beschwert. Ich glaube, selbst das Reifenwechseln an der Strasse ist nicht erlaubt. (Vieleicht weiss einer mehr) Manch ein lieber Nachbar hat sonst nichts zu tun. Aber der gleiche Nachbar ist beim eigenen Handeln oft nicht so korrekt :twisted:
Hmm. Das glaube ich in dieser Verallgemeinerung nicht. -Frank Habe auch mit dieser Angelegenheit Probleme. Mein 3.5 t steht jetzt bei mir im Vorgarten (den ich eigens dafür flastern liess, um ja keinen öffentlichen Parkraum nutzen zu müssen), nachdem ich auch schon annonyme Schreiben an meinem Mobil fand. Dabei ist der bisher von mir genutzte Parsktreifen gegenüber von unseren Haus ohne irgendeine Einschränkung ausgestattet.
Nachdem ich im Sommer mein Carport gestrichen habe und das Mobil für zwei Tage auf besagten Parkstreifen stellte (wo es weder Fenster noch sonst irgendwas verdeckt) wurde mir unterstellt, ich wäre aus der Aufbautür des Mobils (die ja bekanntermassen auf der rechten Fahrzeugseite ist und als Fahrer steigt man logischerweise immer hintenrechts aus :irre: :wall: ) in die nachbarliche Hecke gesprungen :verweis: :!: Als Belohnung wurde mir Sachbeschädigung an meinem Fahrzeug angedroht....................in was für einer Welt leben wir eigentlich :?: (Als ich den Vorgarten vor zwei Jahren pflastern liess, meinte doch auch ein Nachbar von gegenüber: dort wollen Sie doch nicht ihr Wohnmobil abstellen :!: ). Alles klar :? :( :?: :!: Mit 98% der Leuten kommt man prima klar und so ein paar Moserheinis meinen doch, zu allem und jedem ihren Senf dazu geben zu müssen und einem mit aller Gewalt das schöne Hobby zu vermiesen :cry: :cry: :cry: Nächstes Update:
Mittlerweile ist der Bescheid über das Verwarnungsgeld angekommen. Mir wird vorgeworfen, dass ich verbotswidrig auf dem Gehweg geparkt und dadurch andere behindert hätte. In Grossbuchstaben folgt: "Fussgänger mussten die Fahrbahn benutzen." Das Ordnungsamt Darmstadt hat gesprochen. Nun hat ja besagte Frau Keif, die, wenn ich an dieser Stelle parke, aus ihrem Wohnzimmer wohl auf das Wohnmobil schauen muss, mir vorgeworfen, ich behinderte die Zufahrt zu ihrem Grundstück. Das hat der Mensch vom Ordnungsamt wohl nicht so gesehen. Zu Recht. Andererseits wollte er wohl nicht ohne ein ausgestelltes Knöllchen abziehen. So kam dann das Parken auf dem Gehweg zustande. Interessanterweise standen auch noch andere Autos auf dem Gehweg -- und keiner hatte ein Knöllchen unter dem Scheibenwischer. Wenn das Parken auf dem abgesenkten Bürgersteig nicht erlaubt ist, dann habe ich ohne Zweifel dagegen verstossen. Andererseits wird das hier in der Strasse (und im Viertel -- siehe Beitrag von mir weiter oben) seit nunmehr mindestens sieben Jahren von den Ordnungshütern stillschweigend geduldet. Noch nie wurde seitdem meines Wissens eingeschritten -- und alle Anwohner parken (zumindest ab und zu) so wie ich. Übrigens auch Frau Keif. Wat nu? -Frank Hi Frank,
bei uns wird das Parken auf dem Gehsteig geduldet bis 2,8 t Das mit den 2,8t haben die ja noch nicht mal entdeckt. Da hätte ich dann wirklich ein Alleinstellungsmerkmal -- aber ohne das stehe ich dort wie jeder andere PKW auch.
Und dass keine Fussgänger mehr den Gehweg benutzen konnten: Es handelt sich um eine Sackgasse, jede/r (wirklich alle!) benutzen die identisch gepflasterte Strasse. -Frank Hi Frank,
so ists halt mit der neidischen Nachbarschaft. Ich bekam vor 4 Jahren hier in unserer Sackgasse mal ein Knöllchen wegen gerade abgelaufener Asu beim alten Peugeot, wo mans Nummernschild nur richtig ansehen konnte, wenn man sich auf den Boden kniete. Dies konnte nur die Nachbarin beim Straßefegen gesehen haben, denn hier war noch nie ein Polizeiwagen. Diese Nachbarin schimpfte sich meine Freundin und saß 2 mal wöchentlich bei mir zum Cappuccinotrinken. Danach nicht mehr. Genau diese wies mich auch darauf hin, dass ich über 2,8 t nicht mehr hier parken dürfe. Der VW-Bus hatte aber nicht mehr :twisted: :D |
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