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INSOLVENZ Knaus Tabbert 1, 2, 3, 4


Gast am 09 Okt 2008 11:59:34

Nun ist es raus:
Soeben hat der Geschäftsführer einen Insolvenzantrag beim Gericht in Passau gestellt. :cry: :cry: :cry:
Damit ist ein weiterer WOMO-Hersteller im WOMO-Himmel gelandet.
Die vielen gutverdienenden Häuptlinge , die die Firma in die Pleite geritten haben ,werden weiter ziehen und die Arbeiter und Angestellten schauen in die Röhre.
In diesem Gebiet haben viele nicht den Hauch einer Chance , wieder eine Arbeit zufinden.
lg
p

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Yellowbug am 09 Okt 2008 12:02:58

Freetec 598 hat geschrieben:In diesem Gebiet haben viele nicht den Hauch einer Chance , wieder eine Arbeit zufinden.
lg
p


...wie in vielen anderen Gebieten auch. Und wenn eine gewisse Altergrenze überschritten ist, dann geht´s eh so gut wie nicht mehr weiter.

Nur die "schuldigen Häuptlinge" fallen immer wieder auf die Füße.

:cry: :cry: :cry:

aldi68 am 09 Okt 2008 12:12:02

Hallo freetec,

danke für die schockierende Info. Das trifft mich schwer, da ich aus dieser Gegend komme - gebürtig, Nähe Jandelsbrunn - und genau weiß, wie miserabel die Arbeitsplatzsituation da unten ist.

Frage mich, wie das weitergeht......

Du hast recht, kein Hauch einer Chance auf Arbeit, das trifft leider den Nagel auf den Kopf.

Das haut mich echt vom Hocker, irgendwie haben wir immer noch gehofft, dass es doch noch anders ausgeht.

von den Aldis

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aldi68 am 09 Okt 2008 12:16:28

Hallo Uwe,

..........wie in vielen Gebieten auch - schreibst du, aber da unten sagen sich Fuchs und Has "Gute Nacht", da iss ja nix mehr. In anderen Gebieten finden die Leute vielleicht wieder eher was, aber da, KEINE CHANCE!!!

hast29 am 09 Okt 2008 12:24:22

...was heißt das konkret für uns Verbraucher???
Garantieanspruch ade???

Gast am 09 Okt 2008 12:32:29

hast29 hat geschrieben:...was heißt das konkret für uns Verbraucher???
Garantieanspruch ade???


Garantiearbeiten , die kein Geld bringen , werden die vorerst sicher nicht erledigen.
Der Konkursverwalter wird überall seine Hände drauf legen.
Zuerst werden die Banken bedient , dann die Sozial-Kassen ,sollte dann noch was übrig bleiben, die großen Gläubiger , dann die kleinen Gläubiger,
und den Rest , falls noch was bliebe , die ehemaligen Mitarbeiter.
lg
p

Gast am 09 Okt 2008 12:33:27

Mal losgelöst von den von hast29 aufgeworfenen Fragen der Garantie (dazu fällt mir ein: Wer ist eigentlich Vertragspartner - Händler oder Hersteller - was allerdings bei Knaus und Co-Ersatzteilen egal sein dürfte) stellen sich mir noch ganz andere Fragen.

Hat wirklich nur das Mangement von Knaus u. Co. schuld am Niedergang, trägt die gesamte Branche die Schuld (Stichwort Überproduktion) oder trägt auch der Kunde mit seiner "Geiz ist geil Mentalität" zum Niedergang bei. :/

abo1 am 09 Okt 2008 12:37:59

Gast hat geschrieben:Mal losgelöst von den von hast29 aufgeworfenen Fragen der Garantie (dazu fällt mir ein: Wer ist eigentlich Vertragspartner - Händler oder Hersteller - was allerdings bei Knaus und Co-Ersatzteilen egal sein dürfte) stellen sich mir noch ganz andere Fragen.



hallo

das problem ist ein vielfältiges

gesetzliche gewährleistung:
hier ist der HÄNDLER vertragspartner, der hersteller hat den KUNDEN nicht zu interessieren
da nun aber der händler auf seinen gesamten sanierungsaufwänden sitzen bleibt wird der wohl bei groesseren dingen evt nur mehr auf anwaltliches betreiben tätig werden

garantie:
die gibt der HERSTELLER. ist dieser insolvent besteht bestenfalls nach ende des inolvenzverfahrens eine chance teile ersetzt zu bekommen. um am insolvenzverfahren als gläubiger mit garantieansprüchen teilnehmen zu können sind jedoch kostenaufwände zu übernehmen.

lg
g

terradoro am 09 Okt 2008 13:05:03

In Summe sind es wohl 2700 Arbeitsplätze wenn man auch die Zulieferbetriebe einschließt......

Ich hoffe, dass es irgendwie doch weiter gehen wird.

LG

Reimund

Yellowbug am 09 Okt 2008 13:05:55

aldi68 hat geschrieben:Hallo Uwe,

..........wie in vielen Gebieten auch - schreibst du, aber da unten sagen sich Fuchs und Has "Gute Nacht", da iss ja nix mehr. In anderen Gebieten finden die Leute vielleicht wieder eher was, aber da, KEINE CHANCE!!!


Bitte nicht falsch verstehen, war bestimmt nicht bös gemeint. Mir tun die Leute da unten auch unheimlich Leid und ich hoffe für sie, daß es nicht so schlimm kommt, wie man jetzt allgemein vermutet.

In anderen Gebieten ist es auch sehr sehr schwer, etwas neues zu finden, wenn dem Arbeitgeber sowas wiederfährt. Meist kommen die Leute in eine sogenannte "Auffanggesellschaft". Bringt meist nix, belastet aber auch nicht die Arbeitslosenzahlen(statistiken), die man so wunderbar schönrechnen kann.

Und die, die sich schon vorher ziemlich schwer getan haben (auch in anderen Branchen);siehe Opel; können jetzt ihre vorübergehenden Werksschliessungen (Bochum für 1 Woche oder Eisenach für 3 Wochen =Überstundenabbau) mit der "Finanzkrise" begründen.

Ich glaube fest daran, daß Knaus-Tabbert weiter macht. Es wird mit Sicherheit "Opfer" geben und die werden in erster Linie beim einfachen Arbeitnehmer zu finden sein. Damit wären wir wieder beim Thema.

heyn am 09 Okt 2008 13:40:17

vielleicht ist es ja auch nur einfacher, sich aus einer Insolvenz heraus von Mitarbeitern und anderen leidlichen Dingen zu trennen als mit nem stinknormalen Sozialplan? 8) ... wer weiß?

Gast am 09 Okt 2008 13:45:03

heyn hat geschrieben:vielleicht ist es ja auch nur einfacher, sich aus einer Insolvenz heraus von Mitarbeitern und anderen leidlichen Dingen zu trennen als mit nem stinknormalen Sozialplan? 8) ... wer weiß?


GENAU DAS ISSES !! Du hast die Qualifikation für einen guten, deutschen Manager :D

wolfherm am 09 Okt 2008 14:25:26

Hallo,

ein Insolvenzantrag bedeutet nicht unbedingt das Aus für ein Unternehmen. Der vom Gericht eingesetzte Insolvenzverwalter wird in erster Linie versuchen, das Unternehmen weiter zu führen. Sicherlich sind dazu auch drastiche und sehr schmerzvolle Einschnitte möglich und nötig. Aber viele Unterehmen kommen aus einem Insolvenzverfahren als gestärktes Unternehmen hervor. Mal sehen, was da so abläuft.

abo1 am 09 Okt 2008 14:27:12

wolfherm hat geschrieben:Hallo,

ein Insolvenzantrag bedeutet nicht unbedingt das Aus für ein Unternehmen. Der vom Gericht eingesetzte Insolvenzverwalter wird in erster Linie versuchen, das Unternehmen weiter zu führen. Sicherlich sind dazu auch drastiche und sehr schmerzvolle Einschnitte möglich und nötig. Aber viele Unterehmen kommen aus einem Insolvenzverfahren als gestärktes Unternehmen hervor. Mal sehen, was da so abläuft.



hallo

ist das bei angeblich über 100millionen euro verbindlichkeiten nicht eher zweckoptimismus?

die acht mille die die jetzt gebraucht hätten waren angeblich nur für die tilgung der ZINSEN vorgesehen gewesen...

lg
g

terradoro am 09 Okt 2008 14:33:35

Leider ist das so , denn sobald die Herren im schwarzen Anzug auf dem Gericht waren und Insolvenzantrag gestellt haben, ist so gut wie alles möglich.

Damals habe ich das am eigenen Leib bei einem der letzten deutschen Kamerahersteller aus dem hessischen Heuchelheim miterleben müssen. Eine Berücksichtigung sozialer Belange, derjenigen die gehen mussten, fand nicht statt. Der einzige Trost war, dass ein fähiger Insolvenzverwalter die Firma wenigstens mit einem Teil der Belegschaft weiterführen konnte und diese auch heute noch am Markt besteht.

Es ist eben doch das Management verantwortlich und nicht die Mitarbeiter des Unternehmens!

LG

Reimund

Gast am 09 Okt 2008 14:43:37

wolfherm hat geschrieben:Hallo,

ein Insolvenzantrag bedeutet nicht unbedingt das Aus für ein Unternehmen. Der vom Gericht eingesetzte Insolvenzverwalter wird in erster Linie versuchen, das Unternehmen weiter zu führen. Sicherlich sind dazu auch drastiche und sehr schmerzvolle Einschnitte möglich und nötig. Aber viele Unterehmen kommen aus einem Insolvenzverfahren als gestärktes Unternehmen hervor. Mal sehen, was da so abläuft.


Auch wenn das der eigentliche Sinn des Gesetzes ist habe ich an einem guten Ausgang so meine Zweifel.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das es kaum Insolvenzverwalter gibt, die überhaupt das kaufmännische Rüstzeug haben, um eine Firma zu retten.

Zumindest sind die Löhne der Beschäftigten zunächst über das Insolvenzgeld für ein paar Wochen gesichert, während der Vorstand das nicht bekommt. Das ist wenigstens schonmal was.

Ostwestfale am 09 Okt 2008 16:24:53

Kaufmännisches Rüstzeug: Ich habe bisher fast nur Juristen als Insolvenzverwalter gesehen.

Da sind wohl schon Probleme mit Buchführung, Rechnungswesen, Organisation, Marketing, Fertigung etc. zu erwarten.

Gast am 09 Okt 2008 16:27:44

Ostwestfale hat geschrieben:Kaufmännisches Rüstzeug: Ich habe bisher fast nur Juristen als Insolvenzverwalter gesehen.


Damit meinte ich die Fähigkeit, eine Firma und Ihr Produkt zu verstehen, das Potential zu erkennen, und dann einen Weg zu finden, Firma und Produkt wieder marktfähig zu machen. Also das genaue Gegenteil von Consulting.

Imho sind die meisten Insolvenzverwalter da ... arg strapaziert. :D

Ostwestfale am 09 Okt 2008 16:30:40

Das ist aber freundlich ausgedrückt.

Aufgrund der Ausbildung fehlen imo einfach die Gedankengänge für so was.

Gast am 09 Okt 2008 16:34:32

Insovenzen dieser Größenordnung gehen regelmäßig an "große Büros", die von der Organisation und den Mitarbeitern durchaus in der Lage sind, so eine Firma zunächst fortzuführen und ggf. auch weiterzuverkaufen. Ausserdem gibt es einen "Fachanwalt für Insolvenzrecht". Der Fachanwalt fällt einem nicht in den Schoß, sondern setzt eine jahrelange Erfahrung, das Absolvieren vieler Fortbildungsveranstaltungen und das Bestehen von 5 mal 5-stündigen Klausuren voraus, wie ein drittes Staat?amen.

Wer sich also hier so ganz allgemein über die Insolvenzverwalter verächtlich macht, sollte bitte wenigstens differenzieren oder will wirklich nur rumstänkern. Von großer Kenntnis der Situation kann man da aber nicht ausgehen.

Knaus/Tabbert hat jedenfalls einen Spitzenmann/frau verdient. Ich hoffe, das gelingt und die Marke wird erhalten. Jetzt dürfte es ja deutlich billiger geworden sein.

Gast am 09 Okt 2008 16:40:42

Knaus/Tabbert hat jedenfalls einen Spitzenmann/frau verdient. Ich hoffe, das gelingt und die Marke wird erhalten. Jetzt dürfte es ja deutlich billiger geworden sein.

[/quote]

hallo , da gebe ich Rantanplan uneingeschränkt Recht !
Allein scho wegen der vielen Leute , die im Bay. Wald ,in Hessen und auch in Ungarn arbeitslos würden und es wirklich nicht verdient haben , jetzt so im Regen stehen gelassen zu werden.
Man darf dabei auch die vielen Leute in den kleinen Zulieferbetrieben nicht vergessen , die teilweise stark von Knaus abhängig sind.
lg
p

Gast am 09 Okt 2008 16:51:38

Ich hätte da weniger Probleme mit den Insolvenzverwaltern, von denen ich im Laufe der letzten Jahre leider einige durch meine notleidenden Kunden kennengelernt habe. Die arbeiten meist professionell und fast immer im Sinne einer Erhaltung oder Weiterführung der Firma, wenns auch nur etwas Sinn macht.

Wo ich da viel mehr Probleme mit habe, sind die s.g. ´Unternehmensberater´ die wie die Heuschrecken VOR der Insolvenz in die maroden Unternehmen einfallen - oft auf Zwang der Banken, die sonst keine Kredite mehr geben. Denen ist es nämlich meistens egal, ob die Firma überlebt, oder nicht. ABZOCKEN und RAUSHOLEN, was noch geht, ist hier die Devise !!!

Bevor ich mich jetzt heftig angreift, will ich zugeben, das es auch sicher seriöse und gute Berater gibt, aber die sind leider wesentlich seltener als seriöse und gute Insolvenzverwalter.

Leider habe ich aber bisher bei meinen Kunden fast nur negative Erfahrungen in dieser Beziehung gemacht.

Wenn ich schon höre, das da wieder ein ´Unternehmensberater´ sein Unwesen in einer notleidenden Firma treibt, überkommt mich die Übelkeit.

:ooo:


Auf jeden Fall wünsch ich den Mitarbeitern von KNAUS alles Gute und viel Erfolg bei der Suche nach einem Investor.

Allen KNAUS Besitzern im Forum wünsch ich, das keine Garantiearbeiten anfallen und wenn doch, das diese zur allgemeinen Zufriedenheit geregelt werden.

Wie sagte Nina Ruge im TV immer ?

ALLES WIRD GUT !

comtec am 09 Okt 2008 18:00:25

kmertie hat geschrieben:.......................

Allen KNAUS Besitzern im Forum wünsch ich, das keine Garantiearbeiten anfallen und wenn doch, das diese zur allgemeinen Zufriedenheit geregelt werden.

Wie sagte Nina Ruge im TV immer ?

ALLES WIRD GUT !


Naja nach Roller Team und ein paar Jahren Chausson habe ich mich im Frühjahr für einen Knaus-Wowa entschieden. Weil es ja bei Knaus mit der Ersatzteilbeschaffung so gut klappt. Nun kann ich nur hoffen, dass nach Ablauf der Gewährleistung durch den Händler kein großer Schaden auftritt.
Das Geld für die Dichtigkeitsprüfungen kan ich mir ja nun sparen und selbst nachmessen.
Hätte beim Kauf so oder so in deie Sch..ße gegriffen. Auf der Wunschliste standen Tabbert DaVinci oder Knaus Südwind :) :(
Es gibt Schlimmeres!

Comtec

Gast am 09 Okt 2008 21:11:16

hast29 hat geschrieben:...was heißt das konkret für uns Verbraucher???
Garantieanspruch ade???


Sabine
solange dein Händler noch Teile zu Deinem evt. kleinen Problemchen herumliegen hat, wird er dich noch gut bedienen können,
wenn nicht dann muß man sich wohl oder übel selber behelfen,
Ein größeres Problem o. gar einen Kauf wandeln würde nix mehr bringen, das geht dann zum Konkursverwalter und wo nix ist kann nix geholt werden. Der Kunde schaut dann ins Ofenrohr
also aus dem was man hat das Beste machen

Tipsel am 09 Okt 2008 21:47:25

Hoffentlich finden die in irgendeiner Ecke noch nen Küchenhängeschrank für uns :roll:

achimHH am 09 Okt 2008 23:34:53

Hallo Rantanplan.

ich hoffe das auch das Knaus/Tabbert einen
Spitzen-Insolvenverwalter bekommt.
und wünsche das von ganzem Herzen !

denn so wie Du es beschreibst, so sollte es sein,
und wäre sehr schön wenn es immer so wäre.

Ich habe aber auch leider schon andere RA/Insolvenverwalter erlebt.

und nicht nur einen !

aber z.B. diesen hier:
der nicht nur zig gute Mitarbeiter arbeitslos gemacht hat,
gut laufende Betriebe an die Wand gefahren,
und das Betriebsinventar der Betriebe die er unter seiner Mangel hatte,
verramscht hat, sondern sich, seiner Familie sowie Freunden
die Taschen gefüllt hat.

Denn so ein Insolvenzverwalter, der ist wie der König,
der kann machen was er will !

Und damit meine ich nicht das Honorar, das ja wie Du sicher weißt
bei größeren Objekten nicht unerheblich ist !

Zum Schluß war er dann, nachdem er alles zerstört und an die Wand
gefahren hat mit mehreren Millionen auf der Flucht !
Aus dem einen Betrieb allein mit 14 Millionen, insgesamt sollen es
ca. 50 Millionen sein.

So ein Supertoller RA. ( Insolvenzverwalter ) hat zu dem Zeitpunkt
bei weit mehr als 100 Betrieben ( ca. 150 ) gleichzeitig,
die Abwicklung in den Händen gehabt.

Er hat viele Familienleben zerstört

Sorry, aber das sind keine leeren Behauptungen sondern Tatsachen !
Es sind leider nicht alle ehrlich dabei, und Retten was zu Retten ist,
sondern bereichern sich selbst und deren Umfald !

Advantage am 09 Okt 2008 23:40:20

Hallo TIPSEL,

fahr hin und fang an zum suchen :D :oops:

Tipsel am 10 Okt 2008 00:56:42

:D Ich sehs auch locker. Mal sehen, was wird.

In der jetzigen Gesamtsituation ist ein blasenschlagender Küchenoberschrank nur ein Schrank mit einem Schönheitsfehler.

Und haben wir nicht alle kleine Schönheitsfehler? :wink:

Gast am 10 Okt 2008 08:22:28

achimHH hat geschrieben:Zum Schluß war er dann, nachdem er alles zerstört und an die Wand
gefahren hat mit mehreren Millionen auf der Flucht !
Aus dem einen Betrieb allein mit 14 Millionen, insgesamt sollen es
ca. 50 Millionen sein.

Schwarze Schafe gibt es überall.

Gast am 10 Okt 2008 08:24:30

Tipsel hat geschrieben:Und haben wir nicht alle kleine Schönheitsfehler? :wink:


Na zumindest schlag ich noch keine Blasen... :D

Ostwestfale am 10 Okt 2008 08:39:33

Das genau macht unsere Schönheit aus!
Die "Blasen" an der Oberfläche!

Richard_Kimble am 10 Okt 2008 08:43:23

mal eine frage,

warum sollte ein kaufinteressent die firma vor der insolvenz übernehmen , wenn man damit auch die ganzen garantieansprüche der kunden mit übernimmt.

wäre es nicht "einfacher" für den käufer den namen und das unternehmen aus der insolvenzmasse zu erwerben, OHNE die garantieansprüche ?

trotzdem gilt, hinter den ganzen zahlen und meldungen stehen familien und existenzen, denen wünsche ich natürlich auch, daß es irgendwie "weiter geht", den daß eigentliche produkt der firma ist ja wohl in ordnung und marktfähig...

sind halt recht wilde zeiten momentan

christian

Gast am 10 Okt 2008 09:33:52

also erstmal schließe ich mich Rantanplan an und wünsche den Arbeitern und Angestellten einen super Insolvenzverwalter, der ihre Arbeitsplätze erhält, indem dir Firma übernommen und fortgeführt wird.

Die Auswirkungen von einer Firmenschließung gehen ja noch viel weiter, was wird aus den ganzen Knaus und Tabberthändlern, wer kauft denn in der jetzigen Situation so ein Fahrzeug, egal ob neu oder gebraucht? Bei diesen Händlern stehen noch zig Arbeitsplätze auf der Kippe. Ich fahr jeden Tag an einem großen Knaus Händler vorbei, da stehen bestimmt 8 Liner und ca 50-60 Alkohoven und TI auf dem Hof, die Anzahl der Wohnwagen ist noch viel höher. Ich kenn mich da nicht so aus, sind die alle bezahlt bei Knaus, zwischenfinanziert oder gehören sie noch komplett Knaus und sind damit Insolvenzmasse? Auch wenn es sich rücksichlos anhört aber ich würde bei so einem Händler momentan gar nichts kaufen oder nur mit einem so hohem Abschlag das mir der Verlust einer Garantie und/oder Gewähleistung schnuppe ist.

Matthias

wolfherm am 10 Okt 2008 09:48:28

MatthiasG hat geschrieben:also erstmal schließe ich mich Rantanplan an und wünsche den Arbeitern und Angestellten einen super Insolvenzverwalter, der ihre Arbeitsplätze erhält, indem dir Firma übernommen und fortgeführt wird.

Die Auswirkungen von einer Firmenschließung gehen ja noch viel weiter, was wird aus den ganzen Knaus und Tabberthändlern, wer kauft denn in der jetzigen Situation so ein Fahrzeug, egal ob neu oder gebraucht? Bei diesen Händlern stehen noch zig Arbeitsplätze auf der Kippe. Ich fahr jeden Tag an einem großen Knaus Händler vorbei, da stehen bestimmt 8 Liner und ca 50-60 Alkohoven und TI auf dem Hof, die Anzahl der Wohnwagen ist noch viel höher. Ich kenn mich da nicht so aus, sind die alle bezahlt bei Knaus, zwischenfinanziert oder gehören sie noch komplett Knaus und sind damit Insolvenzmasse? Auch wenn es sich rücksichlos anhört aber ich würde bei so einem Händler momentan gar nichts kaufen oder nur mit einem so hohem Abschlag das mir der Verlust einer Garantie und/oder Gewähleistung schnuppe ist.

Matthias


Siehste, und aus dem Grunde gehen auch Insolvenzverfahren schief.

Wenn alle so denken, braucht der Insolvezverwalter gar nicht erst versuchen, den Betrieb wieder auf gesunde Beine stellen.

dieter2 am 10 Okt 2008 11:04:27

Siehste, und aus dem Grunde gehen auch Insolvenzverfahren schief.

Wenn alle so denken, braucht der Insolvezverwalter gar nicht erst versuchen, den Betrieb wieder auf gesunde Beine stellen.


90% denken so,ich würde auch so denken wenn ein Neukauf anstünde.

Dieter

Poldi am 10 Okt 2008 11:37:35

dieter2 hat geschrieben:
Siehste, und aus dem Grunde gehen auch Insolvenzverfahren schief.

Wenn alle so denken, braucht der Insolvezverwalter gar nicht erst versuchen, den Betrieb wieder auf gesunde Beine stellen.


90% denken so,ich würde auch so denken wenn ein Neukauf anstünde.

Dieter


@Dieter, ist doch ein ganz normales Verhalten, denn - geht man nicht ohnehin heutzutage bei einem Neukauf große Qualitäsrisiken ein, ohne noch zusätzlich in ein offensichtlich unsicheres Produkt zu investieren?
Es reicht doch, dass für verzockten Milliarden der Staat, sprich der Steuerzahler - gerade stehen soll, da lass ich mich nicht auch noch hierfür in die Pflicht nehmen und verliere dann im Falle einer Pleite jeglichen Garantie- und Gewährleistungsanspruch.

poldi

MichiSy am 11 Okt 2008 22:05:11

Ich denke, dass war erst der Anfang. Wenn man sieht, dass bei den Händlern Fahrzeuge zwei Jahre und länger rumstehen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis ...
Die Krise war sicher absehbar:
-Ein im wesentlich mittelständisch gesprägter Markt mit nur wenigen Global Playern ohne große Finanzkraft und wenig Synergie-Möglichkeiten
-die zunehmende Verteuerung des Diesels machen für viele die Luxus-Mobilität kaum mehr bezahlbar
-die insbesondere bei den deutschen Herstellern aberwitzigen Preisvorstellungen lassen alle im gleichen Teich fischen (Rentner (Haus ist bezahlt, Rente ist sicher, Lebensversicherung wurde fällig), Erben und einigen wenigen Gutverdienern, die aufgrund ihres Hobbies (Kiten, Kajak, Surfen, Segeln etc.) die mobile Form des Urlaubs lieben; für so viele Hersteller ein viel zu kleiner Markt!
-die Finanzkrise wird jetzt noch ein übriges tun; Kredite für Käufer, Hersteller und Händler unter deutlich erschwerten Bedingungen. Wenn das angesparte Geld in Fonds, Aktien etc. deutlich an Wert verloren hat, werden Investitionen in hochpreisige margenträchtige Fahrzeuge unterbleiben
-steigende Lebenshaltungskosten (Energie, Lebensmittel, Krankenversicherung) werden nun auch bei den momentanen Gewinnern unserer Gesellschaft, den Rentnern und Pensionären (und damit der wichtigsten Kundschaft), das Geld knapp werden lassen

Wo geht der Trend hin? Sicher weiter zu Kastenwagen wie Pössl und Co.. Sie verbrauchen relativ wenig, ersetzen den Zweit-oder sogar Erstwagen.

Gast am 12 Okt 2008 11:03:47

Aus der aktuellen RI Heft 11/2008

Herr Plaucit von der Wenk Freizeit GmbH erklärt:

Zum Ausstieg aus dem Neuwagenhandel:
"Wir hatten bisher einen Fahrzeugbestand im Wert von 2,5 Mio Euro. Nehmen Sie zehn Prozent für die Bank, das sind 250.000 Euro Zinsen nach Steuern. Im Klartext: Sie müssen im Monat 20 Fahrzeuge verkaufen"

Zum Thema Kaufzurückhaltung:
"Weil sich die deutschen Kunden bei Käufen schon seit einiger Zeit extrem zurückhalten. Dazu kommen unglaubliche Überbestände der Hersteller, die sie auf die Händler abzuwälzen versuchen. Ob Sie es nun glauben oder nicht: Auf die Branche rollt ein Tsunami zu."

Wenn das jemand sagt, der seit 50 Jahren Wohnmobile verkauft hat, insgesamt 60.000 Fahrzeuge, dürfte das eine gewissen Aussagekraft haben.

Worin liegt der Unterschied zum bisherigen Verkaufverhalten:
"Darin, dass wir uns nicht länger nötigen lassen, Ausstellungspaletten für Hersteller zu finanzieren. Wir wollen nicht länger Banken und Zinsen befiedigen, wir wollen Geld verdienen."

Insofern muss man davon ausgehen, dass die Knaus/Tabbert-Händler die Fahrzeuge bezahlt haben, wenn sie aus dem Herstellerwerk angeliefert wurden. Was das für diese Händler bedeutet, wenn das Herstellerwerk (gleich Garantiegeber und Ersatzteillieferant) wegbricht, liegt auf der Hand.

Betroffen sind nicht nur die Händler mit dem Bestand an Neufahrzeugen auf den Höfen. Betroffen sind alle Privateigentümer, die ein solches Fahrzeug, womöglich noch innerhalb der ersten 6 Jahre verkaufen wollen. Jeder Käufer fragt sich doch, wo bekomme ich eine neue Duschwanne, ein bestimmtes Fenster, Polsterstoff oder irgendeine Tür, Klappe, Scharnier her, wenn es nach Jahren zerbricht.

Deshalb müssen wir alle, auch wir Verbraucher und Nutzer dieser Fahrzeuge, ein überragendes Interesse daran haben, dass Knaus/Tabbert überlebt.

Machen wir eine Sternfahrt zum Hautpsitz, auch wir, die wir andere Fahrzeuge haben. Motto: Knaus/Tabbert soll leben". Wer kann das organisieren und den Termin festlegen? Vielleicht in Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter.

Gast am 12 Okt 2008 14:38:03

rantanplan hat geschrieben:Aus der aktuellen RI Heft 11/2008
Insofern muss man davon ausgehen, dass die Knaus/Tabbert-Händler die Fahrzeuge bezahlt haben, wenn sie aus dem Herstellerwerk angeliefert wurden. Was das für diese Händler bedeutet, wenn das Herstellerwerk (gleich Garantiegeber und Ersatzteillieferant) wegbricht, liegt auf der Hand.


Vielleicht ist das bei Knaus so. Das muss aber nicht bei jedem Fabrikat so sein. Es gibt auch Marken da werden die Fahrzeuge OHNE Bezahlung angeliefert. Bezahlt wird erst bei Verkauf des Fahrzeuges und erst dann bekommt der Händler auch die Fahrzeugpapiere. Es muss quasi für den Verkauf erst ausgelöst werden. Der Fahrzeugbestand beim Händler wird je nach Umsatz mit dem Hersteller abgesprochen und vom Außendienst des Herstellers auch regelmäßig kontrolliert.

Gast am 12 Okt 2008 15:30:29

rantanplan hat geschrieben:Aus der aktuellen RI Heft 11/2008

Herr Plaucit von der Wenk Freizeit GmbH erklärt:

Zum Ausstieg aus dem Neuwagenhandel:
"Wir hatten bisher einen Fahrzeugbestand im Wert von 2,5 Mio Euro. Nehmen Sie zehn Prozent für die Bank, das sind 250.000 Euro Zinsen nach Steuern. Im Klartext: Sie müssen im Monat 20 Fahrzeuge verkaufen"

Zum Thema Kaufzurückhaltung:
"Weil sich die deutschen Kunden bei Käufen schon seit einiger Zeit extrem zurückhalten. Dazu kommen unglaubliche Überbestände der Hersteller, die sie auf die Händler abzuwälzen versuchen. Ob Sie es nun glauben oder nicht: Auf die Branche rollt ein Tsunami zu."

Wenn das jemand sagt, der seit 50 Jahren Wohnmobile verkauft hat, insgesamt 60.000 Fahrzeuge, dürfte das eine gewissen Aussagekraft haben.

Worin liegt der Unterschied zum bisherigen Verkaufverhalten:
"Darin, dass wir uns nicht länger nötigen lassen, Ausstellungspaletten für Hersteller zu finanzieren. Wir wollen nicht länger Banken und Zinsen befiedigen, wir wollen Geld verdienen."

Insofern muss man davon ausgehen, dass die Knaus/Tabbert-Händler die Fahrzeuge bezahlt haben, wenn sie aus dem Herstellerwerk angeliefert wurden. Was das für diese Händler bedeutet, wenn das Herstellerwerk (gleich Garantiegeber und Ersatzteillieferant) wegbricht, liegt auf der Hand.

Betroffen sind nicht nur die Händler mit dem Bestand an Neufahrzeugen auf den Höfen. Betroffen sind alle Privateigentümer, die ein solches Fahrzeug, womöglich noch innerhalb der ersten 6 Jahre verkaufen wollen. Jeder Käufer fragt sich doch, wo bekomme ich eine neue Duschwanne, ein bestimmtes Fenster, Polsterstoff oder irgendeine Tür, Klappe, Scharnier her, wenn es nach Jahren zerbricht.

Deshalb müssen wir alle, auch wir Verbraucher und Nutzer dieser Fahrzeuge, ein überragendes Interesse daran haben, dass Knaus/Tabbert überlebt.

Machen wir eine Sternfahrt zum Hautpsitz, auch wir, die wir andere Fahrzeuge haben. Motto: Knaus/Tabbert soll leben". Wer kann das organisieren und den Termin festlegen? Vielleicht in Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter.



Hallo , ich bin dabei , allerdings von 11.08 - 02.09 nur mit dem PKW, da in dieser Zeit Saisonkennzeichen an unserem Henry die Fahrt damit verhindern.
Liebe
Peter

rotrunner am 12 Okt 2008 15:37:51

Hallo Foris :D ,
wir haben ein Fahrzeug aus der Knaus/Tabbert-Gruppe, einen Weinsberg. Wir waren gerade auf der Hausmesse unseres Vertragshändlers. Der war bezüglich der Insolvenz recht entspannt. Er meinte es geht wohl weiter. Ich hoffe, dass war nicht nur Zweckoptimismius. So im allgemeinen Gemurmel, auch unter den anderen Kunden kam heraus, dass wohl Hymer und Hobby an Teilen der Firma interessiert seien. Die wären wohl schon länger scharf auf die gesunden Teile der Gruppe und warten nun wohl entspannt ab. Ob das alles so stimmt ... :roll: . Hoffen wir mal. Garantieschäden arbeitet mein Händler derzeit noch normal ab.

aus dem (ängstlichen) Norden
Ingo :D :D :D

Gast am 12 Okt 2008 16:10:31

ingo501 hat geschrieben:.............Der war bezüglich der Insolvenz recht entspannt. Er meinte es geht wohl weiter. Ich hoffe, dass war nicht nur Zweckoptimismius. ................
aus dem (ängstlichen) Norden
Ingo :D :D :D


bleib mal ganz entspannt, es geht immer weiter, er hat nur versucht seine Kunden zu beruhigen.
Wie es weiter geht nun, dass werden alle irgendwie bald erfahren.

Ich fahre einen 10-jährigen Knaus und muß ohnehin alles allein bezahlen und warten, Ersatzteile nun ja vorn ist Fiat drinn und der Aufbau ist sehr solide gebaut hält noch mal 10 Jahre, was soll da schon passieren. Kleinigkeiten hole ich mir von eBay Händlern, die Fahrzeuge ausschlachten und die guten Teile anbieten. Ansonsten sind Fenster und Türen alles Standardteile, die kriege ich auch bei Fritz Berger.

ich wünsche denen auch den aller besten Insolvenzverwalter ! so wie rantanplan es schon zuvor schreibt. :!:

Administrator am 14 Okt 2008 17:18:23


Gast am 15 Okt 2008 08:13:32

ingo501 hat geschrieben:Hallo Foris :D ,
wir haben ein Fahrzeug aus der Knaus/Tabbert-Gruppe, einen Weinsberg. Wir waren gerade auf der Hausmesse unseres Vertragshändlers. Der war bezüglich der Insolvenz recht entspannt. Er meinte es geht wohl weiter. Ich hoffe, dass war nicht nur Zweckoptimismius. So im allgemeinen Gemurmel, auch unter den anderen Kunden kam heraus, dass wohl Hymer und Hobby an Teilen der Firma interessiert seien. Die wären wohl schon länger scharf auf die gesunden Teile der Gruppe und warten nun wohl entspannt ab. Ob das alles so stimmt ... :roll: . Hoffen wir mal. Garantieschäden arbeitet mein Händler derzeit noch normal ab.

aus dem (ängstlichen) Norden
Ingo :D :D :D


Hymer darf lt. eigenen Aussagen eines Werksverkäufers nicht übernehmen. Wahrscheinlich hat das Kartelamt etwas dagegen.

Hobby scheint wirklich Interesse zu haben, ob die derzeitige allgemeine Lage dies allerdings stützt bleibt fraglich.

Die Banken werden sich im Moment auch nicht auf wackelige Geschäfte einlassen.

Hoffentlich ist Knaus nicht das erste große Opfer.

Wenn ich mir bei mobile.de den Neuwagenbestand der Knaus- Händler anschaue wir mir schwindelig!

Schade, waren die doch gerade dabei richtig schicke Autos zu bauen! Die Ti's gefallen mir eigentlich recht gut. Kaufen würde ich mir allerdings unter den Umständen keinen mehr.

Gast am 15 Okt 2008 08:27:11

Stephan1 hat geschrieben:Die Ti's gefallen mir eigentlich recht gut. Kaufen würde ich mir allerdings unter den Umständen keinen mehr.


Kannst meinen TI mal haben, tauschen wir mal, ist allerdings n Weinsberg, auf dem Controlpad steht aber Knaus... :) Kennst ihn ja eh noch nicht.

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