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Hallo Miteinander,
im letzten Jahr waren mit unserem Womo in Nord-Norwegen und hatten etwas Pech mit der Technik. Warum auch immer, innerhalb von 3 Wochen gab es im hohen Norden 2 Bremsreparaturen, 100km Abschleppen wegen einer gebrochenen Kupplung und noch ein paar Kleinigkeiten bei den Gerätschaften (Ladegerät, KS). Nachdem der Spinter samt Aufbau ca. 7 Jahre alt ist, bleibt sowas offensichtlich trotz zuhause penibel eingehaltener Wartungintervalle nicht aus. Das Problem dabei: im hohen Norden plündert das gewaltig die Reisekasse - geschätzte 50% mehr als zuhause. Trotzdem geht es im nächsten Jahr wieder gen Norge - diesmal etwas länger... Da wir auch viel frei stehen wollen, muss z.B. die Batterie klaglos halten. Bis jetzt tut sie es - meistens hänge ich aber auch am Außenstrom. Die 120W Solarlanlage wird im Norden wohl auch keine Bäume ausreißen. Wie ist Eure Erfahrung: fahre ich einfach los nach dem Motto: sie wird schon halten oder tausche ich sie (dann 8 Jahre alt) vorsichtshalber vorher aus. Das gute Stück mit 220 AH ist natürlich auch hier gekauft kein Schnäppchen... (ganz zu Schweigen davon, wenn der Neukauf jenseits des Polarkreises fälllig wird). Ein paar gute Ratschläge von (Technik)-erfahrenen Kollegen/innen wären für mich hilfreich. Danke und Nobby.
hallo du brauchst keine "...(Technik)-erfahrenen Kollegen/innen..." du bräuchtest hellseher ..... wenn du mich fragst: no risk no fun .... lg g Guten Morgen Nobby,
wenn nach sieben Jahre deine Gel noch ihren Dienst verrichtet, dann ist wohl alles im grünen Bereich. Solarzellen sind auch im Winter nützlich, gerade deshalb ist wahrscheinlich deine Gel noch ok. Aber 220 Ah sind schon, gerade auf langen Strecken sehr gewichtig..... Ich würde lieber versuchen meinen Verbrauch zu reduzieren. Durch LED Lampen habe ich allerhand Saft eingespart und nun muss der TV raus bzw. getauscht werden. Wenn dann die Akkus mal ausgetauscht werden müssen, darf es wieder kleiner und leichter werden..... Wobei ich dir raten würde, erstmal das Ladegerät genauer zu untersuchen, ob nicht auch AGM anstatt Gel Battarien funzen, denn diese sind erheblich kostengünstiger und unter Umständen besser geeignet. Und sollte im hohen Norden der Akku schlapp machen, als Notlösung kann man auch eine Starterbattarie zb 100 AH einbauen, aber das Ladegeräte nur Stundenweise laufen lassen, damit der Akku nicht gegrillt wird. mfg Hotte
guckst Du hier : --> Link ein bisschen runterscrollen und stundenlang lesen. @Nobby
kann dir nur von meinen Erfahrungen berichten, meine Gelbatterien waren 10 Jahre drinn und hatten gute Dienste geleistet. Alles hat immer funktioniert. seit dem ich neuen habe (Blei-Säure) reicht es auch 2 1/2 Tage, aber meine Anzeigen am Paneel kannste vergessen. zeigt alles nicht mehr richtig an und ich müßte exakt die Kapazität nachmessen, damit ich wirklich die Kapazität der Batterien erfahre. :-o Hallo,
ich kann nur negatives von meinen Gel Batterien sagen. Ich habe meinen Carthago im März 2006 als Neuwagen gekauft mit 2 x 210 Gel Batterien. Jetzt im September diesen Jahres gaben beide ihren Geist auf.( 2x700,--€ im Eimer) Habe mir jetzt eine Säure Batterie einbauen lassen mit 230 AH Hoffentlich hält die etwas länger, ist dann aber bei einem Preis von 265,--€ nicht ganz so tragisch mfg Carthagojuergen :roll: Hallo :)
Die mobilen Systeme die ich beruflich betreue sind mit Gel-Batterien ausgestattet. Die Dinger sterben wie die Fliegen wenn man sie längere Zeit weder läd noch entläd. Bei einigen der Batterien reichen 2-3 Monate und sie sind hin. Darüber hinaus reagieren sie sehr empfindlich bezogen auf höhere Temperatur und Ladespannung. Deshalb hab ich mich für Blei-Säure Batterien entschieden. Hinzu kommt das die Gel-Dinger viel zu teuer sind. Ich hab für 2 x 130Ah von Bosch zusammen 418,- Euro bezahlt. Für den Betrag gibt es nicht einmal eine Gel-Batt. mit 130Ah Kapazität. Ehrlich gesagt hab ich einen konkreten Vorteil, der für Gel-Batterien im Womo-Bereich spricht, noch nicht gefunden. Ingo In meinem vorigen VW- California excl. war eine Gel-batterie mit so rd. 140 AH drin-selbige verstarb von einem Tag auf den anderen nach rd. 3 Jahren(eine Zelle kaputt-tut heute als Batterie für den Weidezaun noch gute Dienste). Die zweite Gel-Batterie-also der Nachfolger-gab lt. Auskunft des Folgebesitzers ebenfalls nach rd. 3 Jahren den Geist auf .
All dies trotz Temperaturkompensation beim Laden, spezieller Ladespannung von 14,2 V beim Fahren. Was man eben nicht immer tut-aber machen sollte: Einmal im Monat mindestens 24 Std. ans Netz hängen. Dies ging bei uns nicht, da der Wagen im täglichen Dienst gebraucht wurde. Werner Hallo,
ich hatte eine 80 AH - Gelbatterie und die war nach 10 Jahren, als ich das Fahrzeug verkaufte, noch TOP. Jetzt habe ich 2x80 AH, mit Refresher und so, mal sehen ob die genau so lange halten :?: :!: Ich war mit EXIDE voll zufrieden Hallo Nobby,
um zu wissen, wie gut die 8 Jahre alte Versorgungsbatterie noch ist, würde ich ihre derzeitige maximale Kapazität ermitteln. , Gizmo. Danke für Eure Tipps und Einschätzungen: das bringt mich weiter.
Mit den AGM-Batterien werde ich mich jetzt intensiver beschäftigen. @fuzzy: sehr informativ, danke! vom Nobby. Nach inzwischen genau 3 Jahren habe ich den Eindruck, dass unsere Batterien ( 3 x 80 Ah Exide Gel) langsam schlapp werden. :(
Nachdem das Mobil jetzt nach 8 Wochen aus der Scheune kam, waren nur noch 11,5 V Spannung vorhanden, obwohl ich vor dem Abstellen 24 h vollgeladen habe. Ich meine mich zu erinnern, dass ich sonst auch nach längeren Pausen immer deutlich über 12V hatte. Na ja, am Wochenende geht es auf eine kurze Tour in den Harz (erst Freitag Abend nach Pullman City zur Halloween Party, Samstag dann eventuell 'rüber nach St. Andreasberg). Schaumermal, ob wir dann im Dunkeln sitzen...... :eek: Grüßli....spiti Hallo spiti,
vmtl. "saugen" stille Verbraucher, z.B. Radio, an den Batterien. , Gizmo. Hallo
Die Erfahrung mit den stillen Verbrauchern musste ich schon machen. Seit ich die Sicherung vom Radio ziehe und die Bordbatterien abklemme ist Ruhe. Hi im Forum,
was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Gel- und AGM Batterien? Habe noch nie was von AGM gehört und bekomme sie dann mit dem Neuen ausgeliefert. Übrigens, die 2 Gel im damaligen Hymer haben nur 1,5 Jahre gehalten. Der Frankia hatte 2 Säurebatterien. War mir auch recht. LG Ruhpold
hallo bei AGM batterien gibt es weder eine flüssigkeit (wie bei der säurebatterie) noch ein gel (wie bei der gelbatterie) sondern ein stoffartiges vlies welches zwischen den bleiplatten verbaut ist lg g Hallo Nobby,
ich lese das erst jetzt, also etwas später. Ich würde die Batterie ganz einfach zuhause testen. Lass einfach ein oder mehrere Lichter an, und entlade die Batterie in etwa halb, oder auch zu 3/4. Halb bei 200Ah wären 5A für 20 Stunden, oder etwa 50W für 24 Stunden. Wenn das gut geht, dann ist deine Batterie noch in Ordnung. Wenn du dann noch zuvor und danach die Batteriespannung messen könntest wäre das noch aussagekräftiger. mfG Manfred
Danke für den Tip mit den "stillen" Verbrauchern. Aber die hätte es dann ja früher auch geben müssen, denn ich habe am Fahrzeug nichts weiter geändert. ....spiti Hallo Freunde, ich bin erschüttert, wenn ich lese, was Ihr für Probleme mit Batterien habt. Wenn jemand nur 3 Monate Lebensdauer erreicht, dann kann da was nicht stimmen. Dazu ein Problem mit Bosch Gel-Batterien. Bosch und VARTA stellen keine GEL-Batterien her, also kann es sich nicht um GEL-Batterien handeln. Es geht dabei wahrscheinlich immer um AGM-Batterien. Das ist grundsätzlich etwas völlig anderes. Ich vergleiche das mal ganz dumm mit Auto und Boot. Beide haben einen Motor, aber jedes von Beiden hat seinen eigenen Bestimmugszweck. Mit dem Boot kann ich nicht auf Land fahren und mit dem Auto nicht im Wasser. Klar ist, AGM ist eine Starterbatterie und GEL eine Versorgungsbatterie. Was auch immer wieder verwechselt wird, erkläre ich hier nochmals: Eine AGM- oder normale Starterbatterie hat dünne Platten, sie erzeugen hohe Ströme und können nur bis um 20 % entladen werden. Eine GEL-Batterie hat dicke Platten und kann um 50 % entladen werden. Wenn in der Werbung irgendwo steht, dass eine Batterie tiefentladefest und zyklenfest ist, dann bezieht sich das nur auf diese 20 % bei AGM und 50 % bei GEL. Wenn jemand glaubt, tief heißt "alles raus aus der Batterie" dann irrt er. Also nochmals: Tiefentladung bei AGM bedeutet : Entladung bis auf 80% und bei GEL bis auf 50 %. Jeder muß begreifen, dass das für eine Entscheidung, ob Starten oder Versorgen angesagt ist, das ganz wichtig ist. Leider wissen viele Internet-Händler nicht, wass sie da verkaufen und wenn eine Batterie verschlossen ist, dann sagen sie, das ist ein GEL-Batterie. Bei Motorradbatterien ist das zum Teil eine Katastrophe. Da in Europa keine Mobas mehr hergestellt werden und alles aus China kommt, schreiben die Chinesen drauf, was der deutsche Händler will. Somit werden aus völlig normalen Mobas plötzlich GEL-Mobas. Der einzige Unterschied ist dann der Preis, er ist doppelt oder dreifach so hoch. Ich wiederhole nochmals: Wenn eine GEL-Batterie nur 3 Monate hält, dann liegt ein Werksfehler vor und gibt es eine Gewährleistung und dann sollte man blitzschnell reklamieren. Man kann schon viel falsch machen, aber das ist unnormal. Ich kenne viele Fehler, die bei Batterien gemacht werden, aber hier muß ich nicht lange überlegen. Es gibt in Europa nur 2 GEL-Batterie Hersteller, beide produzieren in Deutschland, aber im Angebot sind bestimmt 30 bis 40 verschiedene Marken. Man kann sich als vorstellen, was Euch da alles untergejubelt wird. Es ist wie in der Lebensmittelbranche. Es ist nicht mehr drin was draufsteht. Meilinger Danke mailinger, diese technischen Zusammenhänge waren mir so nicht bekannt. Vor allem der Unterschied in der Entladefähigkeit!
jetzt graust es mir so, daß ich mal was dazu sagen muß: 80% Entladetiefe heißt Entladen bis noch 20% drin sind !!!!! über den Zusammenhang Zyklenzahl und Entladetiefe kann man hier sundenlang lesen, als vorher schlau machen bevor Unsinn verzapft wird grüße klaus ok, es waren ja Erfahrungswerte gefragt: Exide Gel 3x80Ah 6 Jahre ohne Schwächen, dann Womo verkauft so gut wie nie an der Steckdose, geladen mit 200W Solar + hohe Ladespannung der Lima (ohne Booster), 5 Tage freistehen im Winter am Lift (ohne SAT/TV/Senseo...) überwacht mit Batt.Comp bis ca 40% Restladung grüße klaus Meine Nass-Gel-Kombination(Siehe Tröt: "Gelbatterie?") funktioniert noch immer. Über den Winter immer an Landstrom über EBL. Albert
Hat er doch geschrieben: Entladung bis auf 80% und nicht etwa um 80%, Heisst bei mir: noch 80% drinne also ich habs verstanden :D
Demnach nur nutzbare 20% bei den AGM? :D Klaus hat`s schon richtig erklärt.
ne, 80% Rest. Sag bescheid, wenn das Chaos perfekt ist. :D Ein neuer "Gel-Guru" im Forum :mrgreen: Habe ich was verpasst :?: :stumm: :kuller:
Pass auf...Du hast 100 Birnen......musst aber ständig 80 im Keller haben. Wieviel Birnen darfst Du essen? :D :D und wenn ich eine 100W Birne auf 20W dimme, habe ich dann 80% Strom gespart? :gruebel: Also, Ihr werdet dem Thema, wie immer, nicht gerecht...... :D . Ich habe seit 5 Jahren ne Gel, die damals als 7-Jährige in unsere Womo-Familie kam, hinten in der Heckgarage so umzu befestigt. Die hat laut Aufkleber eine Kapazität von 37 Ah (SBS Hawker Energy). Vorher hat sie an nem Segelboot die Befeuerung ausgeübt. In den letzten 5 Jahren wurde sie durchschnittlich 2 mal im Jahr aufgeladen. Dann hat sie die Beleuchtung der Heckgarage und die Stromversorgung für die Reservewasserpumpe, mit der ich meinen Reservetank in den Haupttank umfülle, zuverlässig erledigt. Jetzt unterstütze ich sie mit einem 20 W peak Solarpanel und siehe da: Sie hält auch bei Minusgraden die Not LED-Beleuchtung im Womo und die Heizung (Truma Combi 4) für ca. 3 Stunden am Laufen. Aber das ändert ja nichts an der Tatsache, dass ich für meinen Pad-Kaffee ne ordentliche Blei-Säure brauche. Wollte mal ne Li-Ionen einbauen, aber wenn schon Boeing die ausbaut bei den "Linern".......... :eek: Chapeau Felix52 :) Moderation:Entsprechend unserer Nutzungsbedingungen sind die Mitglieder gehalten, einen respektvollen Umgang mit anderen Mitgliedern, Firmen oder Moderatoren zu pflegen und in ihren Postings auf Beleidigungen oder Unterstellungen zu verzichten. Der Inhalt dieses Beitrages wurde daher gegen diesen Hinweis ersetzt. Bitte beachte den Absatz 4 unserer --> Link
Vorruhestand und keine Hobbys :D :D :D Nun lasst doch mal das Ätzen. Ist doch nur ein weiterer Mitspieler in diesem "schönen" Würfelspiel. Wenn sich die "Profis" nicht mal auf das Wesentliche konzentrieren können, wie sollen da wir Laien zurechtkommen. Aber um uns geht es eigentlich, wir stellen doch die Fragen. Und wir wollen doch praktikable Hinweise bekommen. Die persönlichen Streitigkeiten einzelner User sind so überflüssig wie ein Kropf, weil sie in vielen Fällen an der Praxis vorbeiführen. Wer ein wissenschaftliches Thema braucht, sollte einen eigenen Tröt aufmachen, mit dem Hinweis: Nur für Fachleute, oder besser noch ,sich in einem entsprechenden Forum austummeln. Ist aber nur meine persönliche Meinung und keine Aufforderung zum handeln. Albert
Moin Albert, das ganze Batt.-thema ist doch relativ simpel. :wink: Das Wesentliche ist nur die richtige Ladespannung. Der Rest sind Feinheiten/Optimierungen, die sich im unteren %-Bereich bewegen. Keine Ahnung, warum da so`n Theater drum gemacht wird. :? von hier oben zu Dir da unten :wink: Genau so ist es!
Nicht ganz, Mr. vikinger .... als Null-Ahnung-Habender bin ich doch schon froh, einige Tipps erhalten zu haben. Stell Dir vor, ich würde meine Aufbaubatterie verwenden, um die Fiat-Maschine zu überbrücken, weil die Starterbatterie nicht mehr stark genug ist ... Das hatte ich nämlich vor, bis man mir hier sagte "Finger weg davon, sonst futsch ..." Ist doch die gleiche Spannung, Stromstärke 100 'AH-Geräte' .... und doch ... Was weiß ich den von Zyklen und Tiefentladungen und dem ganzen Kram.... Nur gewisse 'Tiefschläge' vermag ich nicht ganz zu verstehen .... weil die können einem gewiss nicht helfen ....
Weisste was? ....obwohl ständig davon abgeraten wird....im Notfall würd ich`s trotzdem tun :wink: Die Dinger sind nicht so verweichlicht, wie sie oft dargestellt werden. ;D Aber ... Angst fressen Seele ..... Zur Not häng ich halt meinen Jeep dran, zwar nur ne 60 AH-Batt., aber mit ein wenig Vollgas müsste es funken ....zumindest bis die 2,3 Liter anlaufen ..... Ich hatte mal `nen Citroèn....der hatte noch `ne Kurbel. Funktionierte sogar recht gut :-) Tja, das waren noch Zeiten ..... Hallo Freunde, machts Euch doch ganz einfach. Wenn Euch nicht gefällt, was ich schreibe, dann bleibt schön ruhig und drückt das einfach weg. Kommentare, die nicht sachlich sind, sollten hier völlig rausbleiben. Ich ärgere mich aber nicht darüber, denn im Jahr mache ich bis zu 20 Schulungen bei Bosch-Diensten. Es gibt dort viele alte Hasen, die Zeit ihres Lebens mit Batterien umgegangen sind. Nach solchen Schulungen sagen sie oft: Das haben wir einfach nicht gewußt, aber genörgelt hat kaum einer. Fast alle waren dankbar, dass mal jemand kam, der auch mal die Batterie erklären konnte. Aber kommen wir noch einmal zurück zur GEL-Batterie. Sie ist so alt wie die Batterie selbst. Bereits 1898 wurden GEL-Batterien in Straßenbahnen eingesetzt. Damaliger und erster Hersteller war die Firma Oerlikon/Schweiz. Es wurden auch die Vorteile dieser Technologie beschrieben und zwar wie folgt: Batterieplatten aus Blei mit einer Bleioxid-Masse pastiert, weichen in Säure auf und werden schwammig. Bleipartikel fallen durch die Bewegung der Batterien aus den Platten auf den Boden. Je mehr Blei sich dort ansammelt, um so mehr Kapazität verliert die Batterie - logisch oder ? Wenn nun GEL eingefüllt wird, dann bindet es die Bleipartikel an der Platte. Es kann nicht rausfallen. Also bleibt die Kapazität der Batterie sehr lange erhalten. Etwa 1954 hat die frühere Firma Sonnenschein diese Technik, die zuerst für Traktionsbatterien entwickelt wurde, auch bei Autobatterien angewandt. Wie bekannt, wurde Sonnenschein von der Exide übernommen und Exide ist heute die Nr. 1 bei GEL-Batterien. Aber die Fertigung war nicht immer stabil und es gab immer dann Qualitätsprobleme, wenn die Fertigung verlagert wurde. So z.B. von Sonnenschein zur VARTA, von der VARTA zu Deta und schließlich von der Deta zur Exide. Dann wiederum zum Teil zur Exide nach Polen. Es hat also immer wieder Zeiten gegeben, in denen hat die Qualität der GEL-Batterien nicht gestimmt. Das alles bedeutet aber nicht, dass GEL nicht grundsätzlich eine sehr gute Versorgungsbatterie ist. Inzwischen haben sich 3 weitere Hersteller an der GEL-Technologie versucht. 2 davon und zwar die AST in Sehmatal und die DSB in Wernigerode sind insolvent bzw. liquidiert. Die dritte existiert und beliefert mitlerweile auch bekannte WoMo-Hersteller. Der Unterschied zur Nr. 1 ist, dass dieser Hersteller Taschseparatoren verwendet, die diese Batterie kurzschlußfester macht, denn das war ein Hauptproblem der Nr. 1, die noch einen veralteten Stückseparator verwendet. Nun können die Nörgler wieder alles zerreißen. Aber das macht nichts, denn es gibt noch genügend Andere, die das ja doch interessiert. Wer es anders will, der geht in einen Baumarkt, kauft dort irgeneine Batterie und redet sich ein, er hätte die richtige Entscheidung getroffen. Es gibt ein Unternehmen, das gehört zu Hamburger Hochbahn. Da werden die Busse dieser Gesellschaft repariert und gewartet. In diesen Bussen werden seit Jahren GEL-Batterien eingesetzt. Dieses Unternehmen führt die beste mir bekannte Statistik. Dort hat man 10 Jahre GEL-Batterien gerechnet und herausgefunden, dass Blei/Säure-Batterien im Durchschnitt keine 2 jahre halten, aber GEL-Batterien im Schnitt 5,1 Jahre. Dort wurden auch die Kosten für den Einsatz von Werkstattwagen, Aus- und Einbau usw. gerechnet. Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass GEL-Batterien zwar fast 3 x so teuer waren wie Blei/Säure- Batterien, aber nach 10 Jahren deutlich billiger. Meilinger was will ich mit Gel, wenn es LiFePO4 gibt? ich meine, rein von der Kostenseite und dem Gewicht alleine, dann noch die Schnellladefähigkeit usw. usw. Nach der Lobeshymne auf Gel, muss die Frage ja wohl gestattet sein :D :D :D Na jetzt bin ich gespannt wann die ersten Verkaufsangebote kommen. Die Nase lang gemacht ist ja nun genug gemacht worden.
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