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Hilfe!....aus Zwei mach Eins 1, 2


rottweilereddi am 25 Okt 2004 14:48:19

Hallo und an alle Bastler und Tüftler,

als Neuling in diesem Forum habe ich schon einige Tage in den vielen Berichten und Postings rumgestöbert, aber so wirklich keine Antwort auf meine Fragen gefunden, die mich bei der Realisierung unserer Idee weiterbringen könnten.
Deshalb wende ich mich jetzt rat suchend an Euch!

Also wir haben:
1. unseren alten WOWA Bürstner Lux 550 Bj. 77, Absolut dicht!! und noch gut in Schuss
2. ein MB 608D Fahrgestell mit Hilfsrahmen auf dem ein maroder Wohnwagen montiert war (den habe ich bereits komplett entsorgt)
3. z.Zt. nicht genug Geld übrig für ein komplettes Wohnmobil oder eine Leerkabine
4. den Wunsch im nächsten Frühjahr auch zu den Wohnmobilsten zu gehören.

Unsere Idee:
Die Stirnwand des WW am Gaskasten läuft wie üblich schräg nach vorn , sodass ich keine vernünftige Verbindung zur Fahrkabine bekomme. Also wollte ich Stirnwand und Seitenteile von einander lösen, die Seitenteile ab Oberkante Fenster (da verläuft ein waagerechter Knick, der bietet sich dafür an) so zuschneiden, dass sie Senkrecht verlaufen. Das Stirnteil wollte ich nur weiter knicken, nicht schneiden und anschließend Seiten- und Stirnwand wieder verbinden. Zu guter letzt in Kurzform – Wohnwagen anheben, dransetzen und mit Fahrgestell und Fahrerhaus verbinden.

Unser Problem:
1. An welchen Punkten verbinde ich sinnvoll das Fahrgestell mit dem WW in Bezug auf Verwindungsfestigkeit. Ich habe hier schon einiges gelesen von Dreipunkt-Befestigung usw., kann mir aber bei meinem Hilfsrahmen nicht so richtig vorstellen, wie das funktionieren könnte?
2. Sollte ich den Ausschnitt an der Stirnwand so groß bemessen, dass ich den WW einige Zentimeter über das Fahrerhaus setzen kann, oder ist es sinnvoller den WW nur direkt an die Kabine zu setzen?

Das wären meine ersten Fragen, aber ich habe so noch viele!!! Aber dazu später.
Grundsätzlich stehen mit eine Werkstatt (LKW-Halle leihweise), Werkzeug und meine zwei handwerklich erprobten Hände zur Verfügung. Wenn nötig kann ich auch Fotos vom WOWA und vom 608 bereitstellen.

Ich würde vor Freude Luftsprünge machen, wenn ihr mir helfen könntet, denn ich kann kaum noch ruhig schlafen vor lauter Grübelei.
Viele vom Neuling an die alten Hasen
Rottweilereddi

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dokabastler am 25 Okt 2004 16:15:39

Hallo und Servus hier im Forum,

stell doch mal ein paar Bilder ein...

Endlich mal wieder jemand hier, der auch eine Kabine auf ein neues Gestell setzt...

Heut abend hab ich mehr Zeit, da werd ich Deine Fragen mal genauer anschauen und versuchen Antworten zu finden....
insgesamt bleibt es Euch aber nicht erspart, daß Ihr Euch voll in die Thematik einarbeitet und manches auch "experimentell" macht, weil noch keiner vorher etwas so zu lösen hatte....

Insgesamt nur folgender Erfahrungsbericht von mir (ohne daß ich euch entmutigen will).
Kalkuliert viel Zeit ein wenns gut werde soll, da die Lösung eines Problems oft zwei neue aufwirft...
Außerdem braucht man mindestens so viel Zeit zum Grübeln und Besorgen als zum bauen selber

und kauft schon mal größere Mengen Karrosseriedichtmasse oder Sikaflex
und ja kein Silikon...

..und benutzt die Suchfunktion hier im Forum fleißig. Da werdet Ihr sehen, daß viele Themen schon mal behandelt wurden.

dokabastler

rottweilereddi am 25 Okt 2004 19:12:46

Super, das ihr euch meiner annehmt! :)

Also Zeit habe ich bis Ostern, dann will ich das Projekt fertig haben.
Kein Silikon, das ist mir durch die Forenthemen mittlerweile klar.
Fotos versuche ich heute Abend mal reinzusetzen.

Dank Euch schonmal vorab
Rottweilereddi

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rottweilereddi am 25 Okt 2004 20:34:49

So da bin ich nochmal,

habe grad noch ein paar Fotos vom Wohnwagen gemacht. Die rote Linie an der vorderen Seiten stellt dar, wo ich die Seitenteile kürzen möchte.
Was für eine Herausforderung, wenn ich drüber nachdenke, findet ihr nicht auch..................gemacht haben muß das schon mal der eine oder andere, denn hin und wieder sieht man solche Womos.

Das Foto vom 608 ist nicht so doll (da mach ich morgen neue) der steht schon in der Halle und das Fahrgestell ist bereits entrostet, gestrichen usw.

So im Anschluß die Bilder..........


Rottweilereddi

dokabastler am 25 Okt 2004 21:01:44

Hi, hier bin ich wieder,

ich schreib mal das was mir einfällt.

Ich würde den Wohnwagen möglichst an den Stellen wieder auf dem neuen Hilfsrahmen befestigen, wo er bisher auch am Fahrgestell verschraubt war - notigenfalls würde ich weitere Querträger oder gar eine Plattform auf die Basis draufbauen - als Aufnahmepunkte für Unterflurtanks oder Staukästen kannst Du sowas eh brauchen...

Hast Du vermessen, ob dein Wohnwagen (die waagreche rote linie von Dir sollte m.E. unter der Regenrinne liegen, und mit der berkante des karosserieausschnitts übereinstimmen ) auch von der Höhe her an das Fahrzeug passt?

Ich würde den quasi glatt abgeschnittenen Wohnwagen knapp hinter das Fahrerhaus stellen und nicht den Wowa irgenwie leicht über das fahrerhausdach ziehen - den Aussschnitt und die Kontaktflächen würde ich so klein wie möglich halten....außer Du willst noch einen Alkoven dranbauen...

Den Ausschnitt am Auto und am Wohnwagen mußt Du rundherum verstärken (am Auto Hilfsrahmen schweißen) wenn Du beim raustrennen Streben oder so durchtrennst - auch wenn nicht, schadet ein Rahmen nicht - evtl. kannst Du die beidne Rahmen ja so bauen. daß sie ineinanderpassen und leicht abzudichten sind.

Du brauchst auf jeden fall eine dauerelastische Fuge zwischen Wohnwagen und Auto - alles andere wird irgendwann reißen - die Fuge sollte möglichst gleichmäßig und klein sein, damit Du sie z.B. mit UV-beständiger Karosseriedichtmasse zu bekommst - ich hab da Vorteile, bei mit schütt der Alkoven diese Stelle vor Wasser - wobei ich sicherheitshalber dennoch 2 gegenläufige Alu-Winkel unter die Fahrzeug-Regenrinne geklebt habe, damit Wasser asuber abtransportiert wird (ist schwer zu erklären, muß man gesehen haben).

Denk beim projektieren auf jeden Fall neben den Umsetzen gleich an Tanks für Frisch- und Abwasser (auch an gaskasten, weil bei Dir ja der gaskasten wegfällt - auch an die Vorschriften zum Mitführen von gasbehältern, wobei sich bei Dir fast ein gastank anbieten würde..). Und plane gleich ein wo Leitungen laufen sollen...

Außerdem wirst Du an eine Zusatzstufe denken müssen, da der Wowa ziemlich weit oben liegen wird und der EInstig hoch ist - ich hab z.B. einen elektr. Doppelklappstufe montiert...

so, viel Spass beim weiterdenken.
Wenn mir was einföllt melde ich mich - v.a. wenn ich neue Bilder von Dir sehe

dokabastler

dokabastler am 25 Okt 2004 21:04:52

HI,


vergiss das mit dem Ausschnitt am Benz - hab gerade erst gesehen, daß da vom vorherigen Wowa ja schon einer da ist - an den mußt Du halt den neuen Wowa andocken, wobei das ein Riesenausschnitt ist, ich hoff, die Fronst des neuen Wowa wird durch den großen Ausschnitt nicht atark geschwächt (Durchtrennen einiger Holzlatten, die das Skelett des Wohnwagens bilden).

dokabastler

rottweilereddi am 25 Okt 2004 21:39:36

Hallo,

danke erstmal für die guten Ratschläge!

Der Schnitt soll oben an der Seitenleiste senkrecht nach unten verlaufen. Das bedeutet das unten etwa 7 cm vom Boden weg muss.

Jetzt kommt schon mein nächstes Problem! :oops: die Randkonstruktion von Seiten und Stirnwand. Das werde ich mir im laufe der Woche mal genauer ansehen!
Erstmal forschen, bevor ich operiere!

Unser Wohnwagen ist schmaler (2,08m) als der, der drauf war (2,20m).
Das Fahrerhausausschnitt hat eine Breite von ca. 1,50 m. Da bleibt von der Stirnwand hinterher nicht viel übrig. Die Höhe würde fast perfekt passen. Den Hilfsrahmen habe ich schon auf 1,80 m Breite gekürzt.

Du sagtest .... den WW an den gleichen Punkten befestigen wie zuvor der alte. Das wäre kein Probblem, aber was hat es den auf sich mit den Berichten über Dreipunktbefestigung der WW auf ihren Fahrgestellen.
Sollte ich den WW dann nicht besser besser hinten links und rechts und dann an jedem Hilfsträger weiter zur Mitte hin die Verschraubung vornehmen?


Rottweilereddi

dokabastler am 26 Okt 2004 08:20:56

Hi,

ich glaub, mit Dreipunkt ist gemeint, daß der Wohnwagen 3 Lagerpunkte in Form der 2 Räder und der Deichsel hat.
Und da die Deichsel vorne in der Mitte ist, gibt es keine Diagonalverwindungen wenn man welliges Gelände oder Schlaglöcher fährt. Daher gibt es im Wohnwagen keine oder wenige kritische Verwindung.
Anders sieht das aus, wenn der Wowa auf der LKW-Brücke liegt - da der LKW auf 4 Räders steht, gibt er m.E: mehr oder weniger automatisch Diagonalverwindungen an den Wohnwagen weiter.

Diese Verwindungen sind rel. kritisch weil dir z.B. eine schlecht befestigte Verbindung am Durchstieg reißen kann - oder schlimmstenfalls die Verbindungen von Dach und Wand des Wohnwagens stärker belastet werden als zuvor auf 2 Rädern - schlimmstenfalls gibts dann Undichtigkeiten.....hab gelesen, daß Wohnwägen da weniger stabil gebaut wären als Wohnmobile....ob das aber wirklich so ist, kann ich nicht 100% sagen....ich würde es trotzdem machen an Deiner Stelle...

Da aber bei Dir das Fahrerhaus fest mit dem Rahmen verschweißt ist und nicht gesondert gelagert ist, kann man m.E: eine rel. gute Einheit Fahrerhaus/Ladefläche herstellen...

So lang

dokabastler

seppli am 26 Okt 2004 12:48:18

hallo rottweilereddi

die dreipunktbefestigung ist m.e. bei einem wohnwagen bedingung.

das fahrgestell auf dem der ww original montiert ist hat durch seinen dreipunktkontakt (zwei räder und deichsel) zum boden keinerlei verwindungen aufzunehmen. daher muss die kabine des ww auch kein verwindung aushalten können, ergo es wird an material gespart.

auf einem rohen fahrzeugrahmen ohne pritsche, wie bei dir, mit vier rädern gibt es zum teil sehr starke verwindungen. vieleicht hast das du schon mal gesehen, wenn du einem langen lkw hinterher gefahren bist, wie sich der gesamte rahmen verdreht und der strasse anpasst. in deinem fall ist das ähnlich, einfach nur in klein.

wenn du jetzt einen ww, der keine verwindungen vertägt fix über die gesamte länge auf einen fahrzeugrahmen montierst der sich verwindet kannst du dir sicher gut vorstellen was mit ihm passiert.

ich würde einen stabilen hilfsrahmen am ww montieren das keine verwindungen entstehen (evtl. originalfahrwerk). dann diesen hilfsrahmen mit dem fahrzeugrahmen so verbinden, dass es ein dreipunktauflage entsteht, ähnlich der originalaufnahme des ww.

natürlich bewegt sich mit dieser verbindung der ww gegenüber des führerhauses. die idee die dokabastler hier gebracht hat mit den rahmen an ww und am fh finde ich optimal. da dort ja nur drehbewegungen entstehen und keine längsbewegungen ist eine abdichtung mit dauerelastischem material auch kein problem.

viel spass beim basteln

rottweilereddi am 26 Okt 2004 14:04:40

Hallo Seppli,
das mit der Befestigung leuchtet mir ein.

Es müsste doch auch funktionieren wenn ich den WW an seinen orginal Befestigungspunkten (im Bereich seiner vorhandenen Schraublöcher) direkt auf den Rahmen vom 608 schraube. Oder?

Ich habe unten mal ne Skizze dazu gelegt.


Denn ich denke wenn ich z.B. den Wohnwagenrahmen auf den Hilfsrahmen des Wagens setze und beide fest miteinander verbinde habe ich doch die gleichen Verwindungen über den Rahmen auf den Aufbau weitergeleitet.


Oder habe ich da einen Denkfehler?


Rottweilereddi

dokabastler am 26 Okt 2004 14:44:49

Hi,

scheint vernünftig......halt ich für praktikabel

dokabastler

Gast am 26 Okt 2004 14:51:42

Ich würde sagen: Denkfehler!


.... habe ich doch die gleichen Verwindungen über den Rahmen auf den Aufbau weitergeleitet. ......

Genau da ist das Problem. Du musst die Verwindungen vom Aufbau fernhalten, nicht in den Aufbau einleiten.

Daher die 3-Punkt Lagerung. Der Wohnwagen soll sich ja eben nicht verwinden.

dokabastler am 26 Okt 2004 15:00:51

Hi,
ich hab gar nicht gelesen, nur die Zeichnung angeschaut - wenn das so gemacht wird, die Dreiecksform der befestigung und z.B. mit einem darunterlliegenden Auflager auf dem Kastenrahmen und mit Abstand zu diesem (um Kräfte nicht in die Ecken des WoWas zu leiten) , dann müßte das doch gehen ????

dokabastler

rottweilereddi am 26 Okt 2004 16:44:09

Hallo,

Die Verwindungen vom Aufbau fernzuhalten, dass ist mir klar.
Ich meinte wenn ich z.b. ein Auflager in Dreiecksform zwischen Hilfrahmen und Aufbau bringe, erreiche ich doch nicht mehr als wenn ich den Aufbau in Dreiecksform direkt auf den Hilfsrahmen schraube. Oder?
Ausser das ich nochmal 10-15 cm mehr Höhe habe, die ich gern vermeiden würde.

Ach...sind das alles Probleme. Da ist der Bau einer 20-Zimmer Villa wahrscheinlich einfacher.

seppli am 26 Okt 2004 18:57:02

hi

habe mal deine skizze geändert :D .

die roten striche sind die längsträger deines autos.
die grünen striche stellen den hilfsrahmen am ww dar.
die blauen punkte sind die befestigungen. die hintern beiden setzt man am besten über der hinterachse.

wie du siehst brauchst du deine querträger eigentlich gar nicht mehr (wenn es die statik des autos erlaubt). das heisst du kannst höhe sparen. für den vorderen aufnahmepunkt kann man vieleicht einen träger zwischen die längsträger schweissen.

das geheimnis daran ist nur drei befestigungspunkte zu haben anstelle von zehn oder mehr.
ein dreibeiniger stuhl wackelt nie, ein vierbeineiger dagegen fast immer :wink:

seppli am 26 Okt 2004 19:01:02

uups... :oops:
bild kam nicht.

übrigens ein 20 zimmer villa ist sehr sehr schwer zu parken :D

rottweilereddi am 26 Okt 2004 20:36:58

Hallo Seppli,

habe mir deine Skizze angesehen und bin dann mal in den Wohnwagen um alle Besfestigungspunkte zu suchen. Habe alle gefunden!..Hurra.

Du der Aufbau ist aber über die ganze länge des Fahrgestells verschraubt und nicht nur an drei Punkten wie auf deiner Skizze. Ich habe auch noch mal ne Skizze dazugelegt, wie es z.zt. aussieht.

Nach dieser Anordnung muss die Verschraubung doch wie in meiner ersten Skizze auf dem Hilfsrahmen und in Dreiecksform nach vorn verlaufen.

Hoffentlich nerve ich euch nicht zu sehr, mit meiner Harnäckigkeit, aber ich möchte es, wenn ich schon in die Rige der Seberbauer aufsteige, vernünftig tun. Sonst lässt mich meine Frau in Zukunft nur noch Rasen mähen!

rottweilereddi am 26 Okt 2004 20:49:50

Meine Frau hat grad meinen Satz zum Aufstieg als Selberbauer gelesen und meinte ich sollte doch ab sofort nur noch Rasenmahen wegen der Schreibfehler - Harnäckigkeit, Rige, selberbauer usw.
Naja bitte um Verzeihung bin z.zt. im Planrausch.


Rottweilereddi

Tipsel am 26 Okt 2004 20:54:33

Mach dir nix draus, wichtig ist doch, was du schreibst und nicht wie, beim Rasenmähen darfste auch kreuz und quer, wie de lustig bist. Hauptsache gemäht is, und dann kannste bei uns weitermähen :D :D

charly49 am 26 Okt 2004 21:14:58

Hallo Rottweilereddi,
ich habe die bisherige Discussion mit Interesse verfolgt. In einem Punkt scheint momentan ein Missverständnis vorzuliegen bezüglich der Befestigungspunkte des WW-Rahmens auf dem Fahrgestellchassis des MB.
Ich habe es so verstanden, der MB hat einen Rahmen für den Aufbau und der WW hat einen eigenen Rahmen für seine Stabilität. Nun müssen beide Rahmen miteinander verbunden werden. Dies sollte, der statischen Gegebenheiten folgend mittels einer 3Punktbefestigung erfolgen. Das heisst beide Rahmen, der des WW und anderseits der des MB, werden an nur 3 Punkten miteinander verbunden.

aus Nördlingen im Ries

Karl Deffner

rottweilereddi am 26 Okt 2004 21:26:35

Hallo Charly,
ne, ne das verstehe ich schon was Seppli meinte aber das funktioniert rein technisch nicht, weil.......
das Fahrgestell vom WW im Bereich der Doppelachse 24 cm stark ist und an den Enden nur 12 cm.
Der Aufbau würde auf dem Ramen des 608 wackeln wie ne Schiffsschaukel.

charly49 am 26 Okt 2004 21:35:26

Wie sieht es aus, wenn Du die Längsträger des WW austauschen würdest, nur mal so eine Idee?
Karl

rottweilereddi am 26 Okt 2004 21:35:59

Ich werde mal nachdenken, wie das zu bewerkstelligen ist mit dem Rahmen.

Morgen fange ich an Seiten- und Stirnwand zu trennen um die Seitenwände zu senkrecht zu begradigen.
Werde Fotos davon machen und halte euch hier auf dem laufenden.

Drückt mir mal die Daumen, dass das alles so klappt wie ich mir es vorstelle.


Rottweilereddi

seppli am 26 Okt 2004 21:38:07

hallo

du kannst dir doch einen neuen hilfsrahmen bauen, der überall gleich dick ist. den hilfsrahmen dann an den originalpunkten mit dem ww-boden verschrauben. dann den hilfsrahmen samt ww auf das fahrgestell und nur an drei punkte verbinden.

ein andere möglikeit ist natürlich einen so starken hilfsrahmen zu bauen, dass keine verwindungen mehr auftreten. kann aber ein gewichtsproblem geben.

aus meiner sicht ist einfach sehr wichtig, dass der ww keiner verwindung ausgesetzt wird.

oder sont nur noch rasen mähen, ich hätte auch noch 800m2 :D

seppli am 26 Okt 2004 21:39:45

huiii...

wir sind live.... :D

rottweilereddi am 26 Okt 2004 21:49:47

........bitte, bitte keine Rasenschnittaufträge mehr.

Meine Frau nimmt das noch ernst und kauft mir extra nen neuen.

seppli am 26 Okt 2004 22:30:35

nen neuen was....

rasenmäher

rasen

oder vieleicht womo

:D :D :D :D

blaubaer am 27 Okt 2004 08:30:34

:razz: Hallo,

Die Sache mit den Verwindungen ist sehr ernst zu nehmen!!!

Mein Aufbau ist daher mit einem (leider unisoliertem) Planenübergang mit dem Fahrzeug verbunden. Er ist nicht viel breiter, als man benötigt um vom Fahrzeug in den Wohnraum zu gelangen. Welche Verwindungen hier enstehen, ist bei der Fahrt (selbst auf relativ ebenen Straßen) sehr gut zu sehen. Man muß sich diesen Übergang ähnlich vorstellen wie bei Eisenbahnwagons, als Fußboden wird ein Alublech zwischen Fahrzeug und WW eingelegt (nicht befestigen!).
Trotz Dreipunktbefestigung verwindet sich der WW-Aufbau (sicher durch fehlendem Hilfsrahmen). Dies erkennt man am besten an den Möbeltüren die jedesmal anders schließen, wobei dies das kleinere Übel ist.

Klaus

dokabastler am 27 Okt 2004 09:09:30

Hallo rottweileredi,

bevor Du flext und schweißt:

Schau beim TÜV vorbei, bei dem Du vorfahren willst und red mit einem Prüfer, der dann auch Dein Endprodukt abnimmt über dein Vorhaben - hat sich bei mir bewährt, ich hatte 0 Probleme, war nach 5 Mintuen fertig bei der Abnahme, bin nur wegen eine schlechten Bremse hinten beim 1. Mal durchgefallen...)
Wichtig ist beim Dreiecks-Hilfsrahmen z.B. daß das Material für Fahrzeugbau geeignet erscheint. Außerdem ist es gut wenn die Art der Befestigung etc. abgesprochen wird.....
zudem gibts theorethisch Aufbaurichtlinien vom MB........da das teil eber mit dem Wowa von vorher auch schon zugelassen war, dürfte das das kleinere Problem sein

sprich mit dem TÜV gleich solche geschichten wie beleuchtung (Du brauchst vermutlich die seitl. Positionsleuchten vorne weiß und hinten rot die hat Dein alter Wowa sicher nicht..

dokabastler

rottweilereddi am 27 Okt 2004 10:25:46

Hallo Dokabastler,

zum TÜV Abnahme brauch ich nich, denn das Fahrzeug ist schon als Sonderfahrzeug Wohnmobil eingetragen unter der Gesamtbezeichnung Daimler-Benz.

Einen guten Morgengruß von
Rottweilereddi

rottweilereddi am 27 Okt 2004 10:31:37

Guten Morgen Blaubär,

sieht echt kultig aus dein Eigenbau. Schick!

Aus welchen Materialien hast du denn den Durchgang hergestellt und wie abgedichtet?

dokabastler am 27 Okt 2004 10:35:11

Hallo rottweilereddi,

Wenn sich die Maße nicht ändern (was nicht anzunehmen ist).

dokabastler

achimHH am 27 Okt 2004 10:51:13

rottweilereddi hat geschrieben:zum TÜV Abnahme brauch ich nich, denn das Fahrzeug ist schon als Sonderfahrzeug Wohnmobil eingetragen unter der Gesamtbezeichnung Daimler-Benz.


hallo rottweilereddi,
und die Abmessungen ändern sich auch nicht?

dann kannst Du Dir die Abnahme beim TÜV wirklich sparen.
bloß so ganz richtig ist es nicht.....

(falls Dein Rasenmäher dann auch noch nicht ausgelastet ist)..... :D

und Schneeschieben wär auch noch ne Maßnahme...... :wink:

seppli am 27 Okt 2004 12:13:34

@rottweilereddi

ein MB 608D Fahrgestell mit Hilfsrahmen auf dem ein maroder Wohnwagen montiert war (den habe ich bereits komplett entsorgt)

habe dein eingangsposting nochmal angeschaut. vieleicht hats den alten ww schlichtweg zerrissen :eek: :?: .

noch ewas: wenn du die vordere wand rausnimmst solltest du darauf achten, dass das dach wieder genügend abgestütz ist. das kann dir sonst durch vibrationen oder schneelast leicht einknicken :!: :!: .


übrigens schneeschippen kannst du bei mir auch .......... :D oder vieleicht autowaschen, usw........ :)

blaubaer am 27 Okt 2004 12:27:37

:razz: Hallo rottweilereddi,

Bei einem KFZ-Sattler wurde aus LKW-Plane eine Art Schlauch hergestellt.
Dieser wurde dann mit geeignetem Dichtmittel an die Gehäuse geklebt und mit Alurahmen fixiert. Ich versuche mal einen Schnitt zu zeichnen....

Ich hoffe du verstehst die (laienhafte) Zeichnung.

Klaus

blaubaer am 27 Okt 2004 12:30:59

sorry,
auf dem Bild steht MB506D...

ist aber ein MB508D...

klaus

rottweilereddi am 27 Okt 2004 12:31:35

Hallo,

ja ihr habt recht, die Maße müssen neu eingetragen werden, die Breite verändert sich. Länge passt.

Seppli, ich denke auch den hat es zerlegt, der war komplett rechteckig auf dem Hilfsrahmen verschraubt und an einer Seite über die ganze Länge von 5,50 m undicht und verfault. Diesen Fehler möchte ich nicht auch machen.

Aber heute ist das mein kleinstes Problem, den mein Hallenverleiher wird ungeduldig und scharrt mit den Hufen, obwohl ich die Zusage für mindestens eienn Monat habe. Muß erstmal heute schön Wetter machen. Mal schauen.....oder bei ihm Rasen mähen :D :D

an alle
Rottweilereddi

seppli am 27 Okt 2004 12:43:07

na dann toi toi toi dass sich die wolken wieder verziehen.......
(ist auch besser zum rasenmähen :D )

dokabastler am 27 Okt 2004 13:16:13

Zur Abdichtung:

Ich hab in den Spalt zwischen Lkw-Rückwand und Wand des Wohnaufbaus (ist bei mir so 3 cm) einen Fließgummischlauch reingeschoben und außen und innen mit Karossereidichtmasse satt überschmiert - hält, bisher auf 13000 km (Norwegen!, ich kann keine Bewegung durch verwindung etc. erkennen (hab auber keinen Wowa drauf sindern einen alten Mobil-Alkovenaufbau)


dokabastler

rottweilereddi am 27 Okt 2004 13:30:21

Mal eine grundsätzliche Frage!

Wo sind die Unterschiede im Aufbau zwischen einem Wohnwagen und einem älteren Womo-Aufbau.

Beide sind doch in der Regel aus einem Holztraggerüst mit Styro oder ähnlichem isoliert und einer Aluaussenhaut. Die Seitenkanten wie beim Wowa mit Kantenleisten abgedichtet. Also vom Prinzip nichts anders. Oder? Ist der Holzramen stärker?

dokabastler am 27 Okt 2004 13:59:22

Hallo,

hab ich mich auch schon gefragt.
Grundsätzlich ist das Womo schon deshalb stabiler, weil der Alkoven, bzw. die Alkovenbasis (Übergang Vorderwand-Alkoven) zusätzlich aussteifende Funktion hat...bzw. bei vielen, v.a. alten Womoaufbauten die Vorderwand de Aufbaus ganz einfach an die Rückwand des FÜhrerhauses geschraubt ist/war.
Ob da in Wand und Dach und Boden mehr oder dickere Latten verbaut sind im Wandgerüst - keine Ahnung.
Sehr viel Unterschied wird nicht bestehen......ich hab meine halbe Kabine schon zerlegt und wundere mich teilweise, daß das dann doch so stabil ist und so lange hält...
dokabastler

seppli am 27 Okt 2004 17:12:53

moin

der unterschied ist, dass das eine dafür gemacht ist und das andere nicht :wink: .

das heisst:

eine ww-konstruktion ist so ausgelegt dass sie keine verwindungen aufnehmen muss, da keine entstehen.
setzt du ihn nun einer verwindung aus, zereisst es ihn einfach. nur weisst du nicht wo. es kann mit der zeit auch die wand oder das dach reissen.

eine womo-konstruktion ist so ausgelelgt, dass sie verwindungen aufnehmen kann. die verwindungen werden grösstenteils in den wand-dachübergängen aufgenommen. achtet euch mal, bei den meisten womos sind die möbel aus diesem grund extra nicht mit dem dach verschraubt sondern nur mit der wand. desshalb müssen neue womos immer wieder zur dichtigkeitsprüfung, denn wenn die dehnfugen reissen werden sie undicht, das wissen auch die hersteller.

dazu kommt noch, dass womos meist viel kürzere böden haben als ww. bei längeren fahrzeugen werden vielfach stärker böden oder zusatzrahmen eingesetzt.

rottweilereddi am 28 Okt 2004 12:12:29

Hallo zusammen,

ich möchte noch mal kurz eure Meinung zu folgender These.

Ich war heute morgen bei einem Fahrzeugbauer der LKW-Aufbauten, Verkaufsanhänger und dergleichen fertigt. Habe ihm mal das ganze geschildert und er erklärte mir das wenn die hintere Fahrzeugachse im gleichen Bereich des Aufbaus sitzt wie vorher wäre das Verwindungsproblem unkritisch. Nur wenn die Achse im hinteren Bereich des Aufbaus sitzt kommt es über die Länge zu für den Aufbaus gefährlichen Verwindungen.
Bei wäre die Fahreugachse genau wieder dort wo die WW-Achse sich befand.

Was halte ihr davon?
Hab eine Skizze gemacht und mit hochgeladen.

Danke Euch mal voraus
Rottweilereddi

seppli am 28 Okt 2004 19:00:45

hallo

das ist schon richtig, dass durch den kürzeren radstand weniger verwindungen auftreten.
richtig ist aber auch, dass wenn der hilfsrahmen enormen überhang hat so wie bei dir, treten im überhang auch verwindungen auf. das ist nach dem hebelgesetz einfach so, dass wenn du vor der achse eine verdrehung hast, auf der gleichen länge nach hinten die selbe verdrehung in die andere richtung ensteht.

das problem ist also meines erachtens eigentlich immer noch das selbe.

rottweilereddi am 31 Okt 2004 12:43:46

Hallo und guten Morgen.

so zur Info.
Ich habe den Wohnwagen von seiner Achse getrennt. war gar nicht so schwer. Schrauben raus, Wagen leicht angehoben und plums war das Fahrgestell allein.

Jetzt werde ich für den MB einen passenden Rahmen zusammen schweissen und schrauben, sodaß das mit der 3-P Befestigug klappt.

Vielen Dank für die guten Tipps.
Ich halte euch auf dem laufenden.


Rottweilereddi

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