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motorradtraeger
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Wer fährt seinen Motor ein ?


Bergbewohner1 am 10 Jan 2009 17:55:46

Aus aktuellem Anlaß möchte ich dies mal zur Diskusssion stellen.
In meiner NVA Zeit durfte ich aus dem Werk gelieferte LKWs einfahren. Ich war gerade 19 und mußte extra eine Schulung mit machen. Die unter dem Motto stand, Lebensdauer erhöhen.
Dazu wird nur überwiegend in mittl. Drehzahl gefahren, Bergab sollte öfters das Gas weggenommen werden, damit der Motor geschoben wird und die Zylinder auch die "andere"Seite der Büchse mit einschleift. Auch sollte vermieden werden einen neuen Motor zu "dreschen", man verringert dabei drastig die Lebensdauer. Gleich recht sollte die ersten 1000 km nicht mit Hänger gefahren werden.
Kaufe ich bei Vw, Mitsubishi, Suzuki, ein neues Auto, dann steht im Handbuch ähnliches oder der Verkäufer gibt mir diesen Rat.
Auch wenn die Fertgungstolleranzen nicht mehr so groß sind, wie vor 30 Jahren, aber ein Zylinder muß sich erst in die Laufbüchse einschleifen und wer das nicht beherzigt, der verringert die Lebensgauer des Motors und riskiert erhöhten Ölverbrauch. noch eins was Jedem klar sein muß, je weniger Hubraum mit viel PS, desto größer die Belastung, besonders der Kolben und Büchsen.

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Gast am 10 Jan 2009 18:50:21

Ja Werner,
selbe Schule, und geschadet hat es noch nie.
Wobei die Motoren heutzutage wirklich viel mehr verzeihen, normaler Weise.

Lauterberger am 10 Jan 2009 20:12:57

Hallo,
an und für sich ist diese Fahrweise immer angebracht, vor allem zur Schonung des Fahrzeug`s und auch wegen der Spritpreise !

Wenn ich morgens meinen PKW-Diesel z. Zt. anlasse, habe ich Bauchschmerzen ! Außerdem zeigt er erstmal ca. 16l Verbrauch an ! :roll:

Dietmar

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a.miertsch am 10 Jan 2009 20:14:55

Hallo Werner,
da kennst Du Dich ja bestens aus mit G5; K30; Ural ; SPW; Gas und Robur. Habt ihr im Winter auch immer auf den Batteriekästen im WP gesessen? Hab den Winter 62 auf 63 darauf verbracht, dagegen ist die Kälte momentan ein laues Lüftchen. Das mit dem Einfahren kenne ich auch noch. Gebracht hat nichts, ab 1990 kam alles in die Maxhütte.
UvD ich weiß was, im...brennt Licht.
Kam. , St.-Gfr. a.D. Albert. :bia:

Randyandy01 am 10 Jan 2009 20:41:22

Na gut, Motorentechnik vor 40 Jahren und heute sind ja nun nicht vergleichbar, außer das sich das Prinzip der 4 Takt Otto oder Dieselmotoren nicht ändern wird, solange mit Benzin und Diesel, LPG oder sonstigem Brennstoff gefahren wird.

Wesentlich bessere Öle, geringere Fertigungstoleranzen, bessere Werkstoffe, Änderungen in der thermischen Wärmeführung der Motoren lassen "Einfahrphasen" gegen Null KM tendieren.

Der Hauptgrund das heutige Motoren einen vorzeitigen Tod sterben, ist meisten da zu suchen, das schon in der Kaltlaufphase die volle Leistung abverlangt wird.
Selbst Freizeitsportler machen sich warm, um Schäden an Muskeln und Sehen zu vermeiden....

Dem Motor geht es da nicht anders.

Wir haben, als die Hersteller dazu übergingen Garantien zu geben, es anders gehändelt... nach der Warmlaufphase, Motor auf Betriebstemperatur, die Motoren voll belastet, entweder sie haben gehalten oder sind gestorben.
Mit dieser Fahrverhalten haben wir nie Schwierigkeiten oder Probleme gehabt...
Die von uns gefahrenen Motoren habe im Lkw Bereich Laufleistungen von 1 Mio km und mehr erreicht ohne das der Motor aufgemacht werden mußte.
Pkw und Leichttransporter hatten Laufleistungen von 300- 400000 Tausend Km.
Regelmäßiger Wartungsdienst war natürlich selbstverständlich und das ist 30 Jahre her.

Andreas

Gast am 10 Jan 2009 21:04:38

Hallo
@ Werner :
so habe ich es auch gelernt und handhabe es auch heute noch so .... es hat nie geschadet !....Vorteil Spritverbrauch und Haltbarkeit ...... Zu DDR Zeiten wurde da auch schon Wert drauf gelegt, schon aus dem Grunde das die Matrialien oft nicht hochwertig und Langlebig waren .... ( Speziell Motorentechnisch )
@Andreas
aus heutiger Sicht ist das völlig korrekt da kann ich Dir nur zustimmen :!:
Ich kenne Technik die 40 Jahre Alt ist und immer noch läuft aber kein Vergleich mit heute... besseres Öl bessere Matrialien .... sind heute die Garanten für ein Langes Motorleben es sei denn der Wagen wird immer gut gewartet.....( Ausnahmen wird es immer geben )

als bestes Beispiel damals und heute .... bei gleicher Fahrweise ....
Mein Trabant war nach 70tsd km fast am Ende und da hat er schon gut gehalten....

mein pkw und WoMo sind beide jenseits der 200tsd und wie "neu" :wink: regelmässig gewartet versteht sich natürlich :!: und die werden noch einiges an km machen da bin ich mir sicher .


Carsten

friedhelm28 am 10 Jan 2009 21:07:30

Hallo,

ich habe neue Motoren, seit ich zurück denken kann immer langsam eingefahren und werde das auch weiterhin machen, wenn auch die Technik weitergegangen ist. "Schaden kann es auf keinen Fall."

frankiafred am 10 Jan 2009 21:12:52

Moin,
schließe mich weitgehend der Meinung meines Vorredners an.Das was der Waldtroll beschreibt wurde vor-vorgestern gemacht.Und auch was kleine Hubräume bei hoher Leistung betrifft,so mag es vielleicht in manchen Fällen stimmen das die Bauteile höher belastet sind,nur kann man in den seltensten Fällen Rückschlüsse auf die Lebensdauer der jeweiligen Motore ziehen.Als Beispiel möchte ich den ersten wassergekühlten großserienmotor im Motorradbau nennen - den der Kawasaki GPZ900r.Dieser Motor leistet 115 PS,bei 10500U/min geht der Motor erst in den Drehzahlbegrenzer,das ganze bei 900ccm.Wir lästerten seinerzeit(1984) bis zum geht nicht mehr :twisted: .Unserer Meinung nach waren unsere luftgekühlten 1000er (98PS,8500U/min,1000ccm) viel,viel langlebiger :wink: .Nun,die Geschichte zeigt wir hatten mehr als Unrecht :oops: .Von heutigen Hubräumen,Drehzahlen,Höchstleistungen ganz zu schweigen.Die Motoren von heute sind einfach in jeder Beziehung besser und in der Regel auch langlebiger (Ausnahmen bestätigen die Regel).Das einem kalten Motor nicht sofort Höchstleistungen abverlangt werden,versteht sich von selbst.
Fred

abo1 am 10 Jan 2009 21:44:56

hallo

ich versuche auch am beginn den motor wenig zu fordern und die ersten paar tausend kilometer moeglichst nicht lange strecken die genau gleich belastung länger andeuern zu lassen sondern das gesamte leistungsband abzudecken.

kalt wird der motor sowieso - auch später - nie stark belastet, das ist klar.

trotzdem kann man auch heute noch leicht an motore geraten die echte nullnummern sind

wenn ich da an den 2,3liter benziner im pontiac transport denke ...
da hat kaum einer die 150.000km gesehen ohen dass die pleuellager hin waren

oder noch extremer: der 3,0TDI isuzu diesel motor der im saab 9_5, in einigen opels und im renault espace ect verbaut wurde (und wird).
laufbuchsen senkung aufgrund thermischer probleme, meist um die 60.000km rum, egal wie der behandelt wurde, 100.000km hat da kaum einer je gesehen.
der ordnung halber muss man sagen dass zumindestens saab die autos recht teuer zurueckgekauft hat (hies damals "aktion saubere umwelt" oder so ..) und immer noch rueckkauft. die werden dann mehrere hundertstueck weise nach ausserhalb europas verkauft...

auch von rover hoerte man viele jahre alng nichts gutes was die motorstandzeiten betrifft, ist aber schon ein paar jahre her

ander hersteller hatten eher probleme mit dem rost wie die E-klasse oder die sprinter um 2001 rum, oder mit den diesel einspritzpumpen bei BMW ...

die autos sind heute sicher besser als vor 40 jahren, aber trotzdem ist man beim autokauf immer von einem haufen unwägbarkeiten abhaengig ..

leider

lg
g

Bergbewohner1 am 10 Jan 2009 23:33:40

Hallo a.miertsch und Karsten, war vom Herbst 69 bis 71 als Stabsfahrer in Zwickau, im ersten Winter 69, war auch sehr kalt, hatten wir die "Batterien" unter den Betten. K 30 hatten wir nicht mehr, dafür den neuen Tatra mit 4 Achsen, für damalige Verhältnisse sau Geile Kiste.
Gute Nacht

Gast am 10 Jan 2009 23:52:10

HI Männer,

ich fahre meinen Motor ein bei meinem neuen Kleinwagen!

ich kann da leider nicht mitreden, sondern nur, daß mir mein Vater das schon einbläute ein neues Auto egal welches vorsichtig einzufahren und ein guter Bekannter sagte mir das jetzt auch wieder (gemeint war mein jetziger neuer Kleinwagen)
nun mögen die heutigen Motoren bestimmt langlebiger sein, aber die neue Elektronik die in den Autos ja alles angeblich so konfortabel machen soll, die hält oft keine -20° aus, dann fangen die Fahrzeuge an zu spinnen.

kenne da jetzt zahlreiche Beispiele.

Ich als Frau und Laie finde, daß das ein absoluter Wiederspruch ist. Langlebige gute Motoren und anfällige Elektronik in einem Fahrzeug zu vereinen.

(Kenne da folgende Aussage: Die Russenfahrzeuge sind fast aus einem Stück gefeilt und die laufen noch viel länger....)
Wozu denn all diese Elektronik im Auto?

Was sagt ihr denn dazu ?

schönen Abend noch

svenhedin1 am 11 Jan 2009 08:54:20

Hi
wenn alles heute in bezug auf früher so einmalig proper sein soll, warum werden denn immer noch, wenns stimmt, wie man hinter vorgehaltener Hand und nicht zugegeben hört, "verschiedene" Motörchen bestimmter Edelmarken erst mal so um die 100 Betriebsstunden von aussen mit zunächst ebenfalls von aussen erhitztem Öl vorsichtig elektrisch geschoben?

hansi463 am 11 Jan 2009 12:10:26

Hallo,

bei mir tut sich bei der Diskussion eine andere Frage auf.
Wieso ist unsere Wirtschaft offenbar in einer Krise, wenn Ihr doch anscheinend alle paar Wochen ein Neues Fahrzeug einfahren müßt?
Ich, BJ. 63 hatte in meinem bisherigen Leben 7 Fahrzeuge und nur das letzte, unser Womo haben wir fabrikneu gekauft.

Respektvolle
hansi

Gast am 11 Jan 2009 13:01:58

Mein Renault Master habe ich eingefahren "nach Vorschrift", den Motor also die ersten 1500 Km nicht über 2500 Touren jagen...
Während der Zeit kann man sich ja gleichzeitig auch ans Fahrzeug gewöhnen. Mache das bei allen Neufahrzeugen so, sicher ist sicher.
Wer geht denn mit neuen Bergschuhen gleich auf einen Gewaltsmarsch? :D
lg Werner

Bergbewohner1 am 11 Jan 2009 15:23:29

Auszug aus Bedienungsanleitung Suzuki Grand Vitara:bitte bachten Sie, daß beim Einfahren der Motor einen erhöhten Bedarf an Motorenöl hat und beachte Sie das:
der Motor muß sich erst einschleifen.
eins ist doch klar, die moderne Elektronik hat doch nichts mit dem Einschleifen der Zylinder zu tun, wie denn auch.
Wenn man es ganz grob betrachtet, ist ein eingeschliffener Zylinder ganz leicht Oval und das passiert beim Einschleifen der Kolbenringe, denn die sind im Prínzip wie eine Feder aufgebaut. Wer schon einmal einen Zylinder-Kolben gezogen hat, wird das sehr schnell merken, wenn es wieder übers zusammen bauen geht.
Deshalb ist es auch ratsam einen neuen Motor richtig zu jagen
:wall:
PS Das Fiat/Iveco nicht die besten Motore baut ist auch kein Gehemnis, nur ein Beispiel an meinem Multicar ist ein 2,5 Liter Fiat Motor mit ca. 85 PS verbaut. Ich habe mit dem Teil jetzt 150000 km runter und könnte heulen, wo da überall Öl rausläuft und wie hoch der Ölverbrauch ist, ist schon eine Katastrophe. Alle Durchsichten und Ölwechsel gemacht und nie gequält.
Bei 90000 km mußte schon der Wellendichtring der Kurbelwelle gewechselt werden, eingelaufen, stellt sich ganz einfach die Frage, woher beziehen die ihren Stahl, aus dem KONGO :?:
Vielleicht liegt es auch an den vielen Metallschrott den I aus D fressen

a.miertsch am 11 Jan 2009 16:04:22

@ waldtroll,Hallo Werner,
Ist ja alles soweit richtig was Du schreibst, nur zur Elektronik erlaube ich mir, Dich zu korrigieren. Marry in ihrem Beitrag doch ganz klar diese Probleme voneinander getrennt. Sicher ein neues Thema, aber wo sie recht hat, hat sie recht. insofern ist sie vielleicht doch eine Fachfrau im Sinne unseres Forums. Oder? :lenker:
Schönen Sonntag an Alle
Albert

Bergbewohner1 am 11 Jan 2009 18:21:33

a.miertsch hat geschrieben:@ waldtroll,Hallo Werner,
Ist ja alles soweit richtig was Du schreibst, nur zur Elektronik erlaube ich mir, Dich zu korrigieren. Marry in ihrem Beitrag doch ganz klar diese Probleme voneinander getrennt. Sicher ein neues Thema, aber wo sie recht hat, hat sie recht. insofern ist sie vielleicht doch eine Fachfrau im Sinne unseres Forums. Oder? :lenker:
Schönen Sonntag an Alle
Albert

Ich wollte das mit der Elektronik auch nicht unbedingt auf Marrys Beitrag beziehen, sondern wollte damit zum Ausdruck bringen, daß Elektronik nicht all zu viel mit der Haltbarkeit von Motoren zu tun hat.
Es sei denn sie läßt den Motor plötzlich rückwärts drehen
:D

kintzi am 11 Jan 2009 18:59:27

Hallo, natürlich hat die elektronische Gemischaufbereitung/Steuerung sehr viel mit der Haltbarkeit v. Motoren zu tun u. besitzt Einrichtungen, um Motorschäden zu verhindern, z. B. Klopfsensoren, Leistungsrücknahme bei therm. Problemen u.s.w. Richi

abo1 am 11 Jan 2009 19:00:26

Waldtroll hat geschrieben:.... wollte damit zum Ausdruck bringen, daß Elektronik nicht all zu viel mit der Haltbarkeit von Motoren zu tun hat...


:daumen2:

lg
g

Gast am 11 Jan 2009 19:25:14

kintzi hat geschrieben:Hallo, natürlich hat die elektronische Gemischaufbereitung/Steuerung sehr viel mit der Haltbarkeit v. Motoren zu tun u. besitzt Einrichtungen, um Motorschäden zu verhindern, z. B. Klopfsensoren, Leistungsrücknahme bei therm. Problemen u.s.w. Richi


so bitte erkläre mir mal, warum ein vollelektronischer Wagen mit aber normalem Motor ab -10° -20° C, dann im Display und ich betone nur bei Kälte, Anomalien anzeigt.

Der Motor läuft am Anfang etwas unrund, dann fährt man ihn warm, dann läuft er wieder gut.

Ich gehe jetzt davon aus, das der Motor tipp top i.O. ist und die Einspritzung dank der von der Kälte gestörten Elektronik nur Fehler anzeigt.

Ich muß ehrlich sagen, das es einen Fahrer irre macht, die Elektronik gibt einem das Gefühl der Motor hat ne Makke. Man fährt zur Werkstatt, die winken ab und erklären einem, dass es ja nur die Elektronik sei die da spinnt und man solle sich nicht verrückt machen lassen davon.
Nach einem kostenpflichtigen Check, stellt der Werkstattmeister fest, Motor tipp topp i.O
warten bis es wärmer wird und dann nur zur Turnusmäßigen Wartung erscheinen.

Na also so stelle ich mir Autofahren nicht vor, wenn Anomalien angezeigt werden.

Es kann ja auch sein das die Steuerung Fehleinspritzung auslöst und dadurch der Motor leidet, bzw. kaputt gehen kann

Ja die Motoren sind gut, aber abhängig von solchen elektronischen Steuerungen und genau das finde ich nicht OPTIMAL :!:

Ich schreibe das mal nicht aus Fachkenntnissen oder ähnliches, sondern aus meiner Logik so wie ich es verstehe.

Ich lasse es mir gern erklären, ob es auch so sein könnte :?: :?:

Ich könnte noch weiter ausholen...

die Winterreifen haben nicht die selbe Größe wie die Sommer´reifen, sind aber eingetragen vom TÜV.
Permanent zeigt durch die Elektronik das Display an: Druckschalter Info Beladung fehlt !

waaaahnsin; ein Satz zugelassener Winterräder und die Elektronik kennt das nicht ? macht einen regelrecht verrückt
Daher fährt man aber bereits 3 Jahre mit dieser Meldung herum, die nur bei den Winterreifen angezeigt wird.

Also Elektronik ist nicht bzw. noch nicht das NON plus ULTRA

frankiafred am 11 Jan 2009 20:59:45

Moin,
nun lass aber mal die Kirche im Dorf Marry.Ich will ja gern glauben,daß Du Probleme mit der Elektronik deines Wagens hat.Auch sind Elektronikfehler und Elektrikfehler wohl heutzutage die häufigste Pannenursache.All das ist wohl so.Nur Du verallgemeinerst zu sehr.Ich denke es gibt auch Millionen von Autofahrern die keinerlei Ärger mit ihren Fahrzeugen haben.Nur die tummeln sich oft nicht in Foren.Denk doch mal an die "guten alten Zeiten" zurück als Du nach wenigen Tausend Kilometrern bei Benzinern die Kontakte wechsen durftest.Das Motoröl wurde früher auch wesentlich öfter erneuert.Oder sehr beliebt - komplexe Vergaser,die Einzustellen oft eine Wissenschaft für sich war.Lies mal Publikationen wie die Oldtimer Markt/Praxis.Da kannst Du nachlesen welcher Wartungsaufwand oft betrieben werden mußte.Wir sind reichlich von der überwiegend zuverlässigen Technik verwöhnt - heutzutage.Der Mensch neigt dazu die Vergangenheit zu verklären.So kommen dann Legenden vom Käfer der läuft und läuft und läuft zustande (was auch damals so schon nicht stimmte).Natürlich ist heute nicht alles besser,gerade die Aufrüstung mit elektrischen Helferlein ist kritisch zu sehen (birgt doch jedes zusätzliche Teil natürlich auch ein zusätzliches Fehlerrisiko).Und auch früher wurden tolle Sachen gebaut.Trotzdem muß man der heutigen Technik zugestehen,daß sie in der Regel ausgefeilter,effektiver letztlich besser ist - was zu großen Teilen der Elektronik zuzuschreiben ist.
Fred :razz:

frankiafred am 11 Jan 2009 21:10:26

Moin,
ich nochmal
@Waldtroll
Du behauptest das Fiat/Iveco nicht die langlebigsten Motore baut.Als Beispiel nennst du dein Multicar.Worauf gründet sich deine verwegene Behauptung sonst noch?
Fred

Gast am 11 Jan 2009 21:21:05

Wenn Ihr kurzlebige Motoren sucht, dann gebt mal bei mobile.de Porsche 911 Bj. 1999 bis 2001 ein. Da findet Ihr zuhauf Fahrzeuge mit Austauschmtoren.

Und dann sucht mal bei mobile.de nach Ducatos mit Austauschmotoren. Das wird dann schon schwierig. 5. Gang kaputt, ok. Aber Motorschäden beim Ducato, beim älteren Ducato? Sehr selten, so mein Eindruck.

Gast am 11 Jan 2009 21:45:22

frankiafred hat geschrieben:Moin,
nun lass aber mal die Kirche im Dorf Marry.
.........................Natürlich ist heute nicht alles besser,gerade die Aufrüstung mit elektrischen Helferlein ist kritisch zu sehen (birgt doch jedes zusätzliche Teil natürlich auch ein zusätzliches Fehlerrisiko).Und auch früher wurden tolle Sachen gebaut.Trotzdem muß man der heutigen Technik zugestehen,daß sie in der Regel ausgefeilter,effektiver letztlich besser ist - was zu großen Teilen der Elektronik zuzuschreiben ist.
Fred :razz:


Keine Angst ich lasse die Kirche im Dorf, ich erzähle nur reine Tatsachen und sicher gibt es viele zufriedene Kunden, aber auch reichlich unzufriedene Kunden, nur finde ich ... steckt diese Elektronik in den Fahrzeugen in den Kinderschuhen ... bz. läuft mit so einigen Umweltfaktoren nicht konform und deren Fehlersuche ist nur noch möglich, mit hochwertigen Geräten.

Selbst normale Werkstätten sind damit überfordert. Die Kunden werden noch höher zu Kasse gebeten in einer Fachwerkstatt, die Spezial Geräte zum Auslesen der Fehler kosten mehr oder Spezialsoftware ebenfalls.
Was hat den ein Kunde nun davon, höhere Kosten :!:

Aber nun will ich mal aufhören sonst wird es OT

Die Rede war ja von normalen Motoren....

meine Frage zuvor wurde aber noch nicht beantwortet ....

Gast am 11 Jan 2009 21:58:09

kintzi hat geschrieben:Hallo, natürlich hat die elektronische Gemischaufbereitung/Steuerung sehr viel mit der Haltbarkeit v. Motoren zu tun u. besitzt Einrichtungen, um Motorschäden zu verhindern, z. B. Klopfsensoren, Leistungsrücknahme bei therm. Problemen u.s.w. Richi


Ich frage nun nochmal, kann ein Motor kaputt gehen:?: wenn die sogenannte elektronische Gemischaufbereitung nicht richtig arbeitet :?:
eben weil evt. das Steuerteil mangels Witterung Minusgrade nicht richtig arbeitet :?: :?:

es kann ja sein, daß es jemand weiß aus der Praxis.

Gast am 11 Jan 2009 22:32:36

Wenn es von den Parameterkontrollen selber (Elektronik/Klopsensoren) und vom Fahrer (Klingel/Klopfgerausche/Motortemperatur) nicht erkannt wird auf lange Sicht ja, höherer mechanischer Verschleiß der Pleul und Kurbelwellenlager und zu hohe Temperatur des Kolbenbodens (Durchbrennen) wären möglich.

hheiko am 11 Jan 2009 22:49:06

Hallo,
ich halte gar nix vom einfahren der neuen Motorengeneration.
Weil es nix zum einfahren gibt selbst bei der heutigen Nikasilbeschichtung wechselt man höchstens die Kolbenringe nach xxxxxx km.
Und auf den Prüfstand werden die Motoren auch nicht vor der Montage in das eigentliche Fahrzeug sonderlich schonend behandelt.
....vielleicht ist der Hinweis " Motor einfahren" in der Fahrzeugbeschreibung nur dem Hersteller hilfreich, damit alle Fahrzeuge heil durch die Garantie kommen.......

Heiko

Bergbewohner1 am 12 Jan 2009 18:02:49

hheiko hat geschrieben:Hallo,
ich halte gar nix vom einfahren der neuen Motorengeneration.
Weil es nix zum einfahren gibt selbst bei der heutigen Nikasilbeschichtung wechselt man höchstens die Kolbenringe nach xxxxxx km.
Und auf den Prüfstand werden die Motoren auch nicht vor der Montage in das eigentliche Fahrzeug sonderlich schonend behandelt.


Heiko

Kolbenringe wechselt man nur, wenn man das Fahrzeug anschließend verkaufen will, so eine Reparatur ist Pfusch und da lohnt sich kaum der Aufwand, es sei denn es ist ein Ring gebrochen.
So argumentiert man, wenn man nicht viel Ahnung davon hat. Ist nicht böse gemeint, aber das ist totaler Quatsch was Du da schreibst.


Hallo Marry,
also mein T5 Bus Multivan den ich anstatt des WoMos nun habe, wird natürlich zum Campen mit benutzt, habe ich extra bei den jetzigen Tempearturen minus 20 und kälter mal im Carport stehen gehabt, keinerlei Startprobleme. Desselbe gilt für den Vitara.
Der einzige den man bei unter 15 Grad nicht mehr los bekommt oder nur schwer ist der Multicar mit Fiat Maschine und deshalb steht mein Winterdienstfahrzeug nur noch in der beheizten Halle. Das liegt aber nicht am Motor, sondern an der Flammeinrichtung, die für solche Temperaturen nicht geeignet ist.

Wenn wir nun einmal vom Thema bißchen abschweifen, aufgepaßt bei PDF, da kann es zu Dieseleintrag ins Motorenöl kommen und dann hat man einen Ölstand der hoch ist und nach längerer Lastfahrt verbrennt der Diesel wieder und der Ölstand kann dadurch zu tief werden.
Bei PDF Fahrzeugen sollte deshalb ständig der Ölstand kontrolliert werden.

Bergbewohner1 am 12 Jan 2009 18:07:23

hheiko hat geschrieben:Hallo,
Fahrzeugbeschreibung nur dem Hersteller hilfreich, damit alle Fahrzeuge heil durch die Garantie kommen.......

Heiko

Es gibt ja auch bloß noch für 1000- 2000 km Garantie, so ein Fahrzeug würde ich mir nie kaufen :!: :kuller:

hheiko am 12 Jan 2009 20:57:45

@ Waldtroll


Da ist mir wirklich ein grober Fehler unterlaufen mit dem Wort "Garantie" ich hoffe es hat nur bei Dir zur Belustigung geführt die anderen mögen mir verzeihen.

Vorweg, Natürlich stimme ich allen zu die Ihren Motor nach "alter Schule“ einfahren, schaden kann das nicht!

Um Dein Wissen etwas zu aktualisieren solltest Du mal, etwas googlen.
((Tipp für den nicht mit der Materie vertrauten: heute ist die Oberfläche der Zylinderlaufbuchsen härter als das Material der Kolbenringe))

Dafür ist Deine Aussage sehr interessant,....Kolbenringe wechselt man nur, wenn man das Fahrzeug anschließend verkaufen will....

Meine Frage: warum wechselt man die Kolbenringe vor dem Verkauf????
((Leider konnte mir diese Frage heute in der Firma keiner meiner Mitarbeiter /Kollegen beantworten)

Wir haben natürlich Deinen Beitrag, der aus „aktuellem Anlass zur Diskussion“ steht gelesen und damit stellten sich neue Fragen. Ich hoffe Du erinnerst Dich noch an die Begründungen die Dir bei Deiner damaligen Schulung bei der NVA mitgegeben wurden. Ist lange her, ich habe auch unter Hammer und Sichel gedient aber erst in den 80-ern.

1. Bergab Gas wegnehmen o.k., das ist Physik sonst wird der Anhalteweg zu lang…….
2. Warum nicht mit Anhänger von Anfang an fahren…?
3. Warum sollte man seinen Motor nicht auch am Anfang sich zügig bewegen lassen….
((oder nutzt Du auch bei einer neuen Waschmaschine die ersten Waschgänge kein Schleuderprogramm))
4. und jetzt als letztes erkläre uns „aber ein Zylinder muß sich erst in die Laufbüchse einschleifen“ , na ja…?

Alles Gute, Heiko

a.miertsch am 12 Jan 2009 21:00:02

Hallo Marry,
zurück zum Anfang des Fadens.
Was da jetzt alles zusammengeschrieben wird ist sicher alles irgendwo und irgendwie richtig. Deine Frage war eigentlich klar und deutlich formuliert. Deshalb mein Kommentar dazu: "Nicht Fachwissen ist entscheidend, sondern die Fähigkeit zu ganzheitlichen Denken und vernetztem Beurteilen".( Hans A. Pestalozzi).
Einen schönen Abend
Albert

Gast am 13 Jan 2009 00:19:20

Waldtroll hat geschrieben:
hheiko hat geschrieben:
[color=green]
Bei PDF Fahrzeugen sollte deshalb ständig der Ölstand kontrolliert werden.


@Waldtroll
was meinst Du mit PDF Fahrzeugen :?:

kintzi am 13 Jan 2009 00:29:54

Hallo, er meint wohl DPF=Diesel-Partikel-Filter ? Richi

frankiafred am 13 Jan 2009 02:32:26

Moin,
@Marry
Deine Frage ist nicht so einfach zu Beantworten.Ferndiagnosen sind immer schwer.Du schreibst Dein Wagen hat nur nur bei sehr tiefen Temperaturen
Probleme.Das kann viele ursachen haben (z.B.Motortemperatur wird nicht richtig erkannt,Kondensat usw.usw.).Lösungsvoschläge:Ist der Wagen neu,kein Problem - soll sich die Werkstatt darum kümmern.Hast ja Garantie.Ist der Wagen raus aus der Garantie,Werkstatt aufsuchen Fehlerspeicher auslesen (darf kaum etwas kosten).Gibt man Dir keine Befriedigende Antwort - Werkstatt wechseln oder Bosch-Dienst.Hilfreich kann es auch sein mal zu Googeln.Oft haben andere Fahrer des gleichen Modells ähnliche Probleme und selbige vielleicht schon gelöst.Es gibt unendlich viele Foren wo solche Geschichten behandelt werden.Um was für ein Fahrzeug handelt es sich denn? In was für einer Werkstatt warst Du? Was verstehst Du unter "vollelektronisches Auto"?

@Waldtroll
Darf ich nochmal Fragen auf welcher Grundlage Deine Aussage bezüglich der Motoren von Fiat/Iveco gründet.
Fred

Gast am 13 Jan 2009 15:55:32

kintzi hat geschrieben:Hallo, er meint wohl DPF=Diesel-Partikel-Filter ? Richi


Ach so ja, das wird so sein

frankiafred hat geschrieben:Moin,
@Marry
Deine Frage ist nicht so einfach zu Beantworten.Ferndiagnosen sind immer schwer.Du schreibst Dein Wagen hat nur nur bei sehr tiefen Temperaturen
Probleme.Das kann viele ursachen haben (z.B.Motortemperatur wird nicht richtig erkannt,Kondensat usw.usw.).Lösungsvoschläge:Ist der Wagen neu,kein Problem - soll sich die Werkstatt darum kümmern.Hast ja Garantie.Ist der Wagen raus aus der Garantie,Werkstatt aufsuchen Fehlerspeicher auslesen (darf kaum etwas kosten).Gibt man Dir keine Befriedigende Antwort - Werkstatt wechseln oder Bosch-Dienst.Hilfreich kann es auch sein mal zu Googeln.Oft haben andere Fahrer des gleichen Modells ähnliche Probleme und selbige vielleicht schon gelöst.Es gibt unendlich viele Foren wo solche Geschichten behandelt werden.Um was für ein Fahrzeug handelt es sich denn? In was für einer Werkstatt warst Du? Was verstehst Du unter "vollelektronisches Auto"?

Fred


nun ja es ist ein Firmenfahrzeug nicht meins, aber ich fahre auch manchmal damit
--> Link

Citroen C5 Kombi der teuerste seinerzeit

ja mag sein, daß der Begriff vollelektronisch hier noch nicht angebracht ist, aber vom öffnen der Tür bis zum erkennen der Reifengröße, alles läuft über den Bordcomputer und der gibt so zig Meldungen heraus.

Der Wagen hat keine Garantie mehr und wenn der Schlüssel im Display erscheint, sagte mir der Werkstattmeister bei Citroen, wir sollen das nicht so ernst nehmen, die Elektronik zeigt oft Meldungen an, die nicht nötig sind.
Nun ich werde mal mit dem Wagen hinfahren und mir einen Kostenvoranschlag einholen. Vielleicht auch die Werstatt wechseln.

Zu einer normalen Werkstatt um die Ecke den Wagen bringen, nutzt nix, weil die müssen sich erst das Fehlerauslesegerät (so nenn ich es mal) leihen gegen Entgeld und diese haben dann wenig Erfahrung damit und ich bekomme eher noch mehr Kosten auferlegt als nötig.

Ein Beispiel nur ich habe die Zahlen nicht mehr so genau im Kopf: ein Teil mußte mal ausgewechselt werden, damit die normale freie Werkstatt den Fehler fand, liehen sie sich dieses Spezialgerät aus.
Ende vom Lied war: Bauteile kosteten ca. 59 EUR Einbau 70 EUR nach AW und das Spezialgerät wurde mit 180 EUR allein auf die Rechnung gesetzt.

Ich finde nun wieder, man ist zusehr von dieser Technik abhängig, auch wenn sie so manchen Komfort bietet. Vielleicht denke ich da altmodisch, aber alleine kann man an so einem Auto nix mehr machen.

JollyJumper am 13 Jan 2009 16:56:24

Hallo Waldtroll,
Meine Fahrzeuge wurden und werden nie eingefahren. Egal, ob neu oder schon seit Jahren in Nutzung, egal, ob WoMo, Auto, Motorrad oder "Rasenmäher". Alle Flüssigkeiten müssen korrekt in Menge und Qualität vorhanden sein. Dann immer behutsam warmfahren (kann schon > 20 KM, je nach Fahrzeug, Strecke und Außentemperatur dauern) aber dann wird die Leistung, ggf. auch Dauervollgas oder Passfahrten mit Hänger...abgefordert. Die Wartungsintervalle werden selbstverständlich exakt eingehalten.
So behandelt haben meine Privat- und Firmenfahrzeuge hohe KM- Leistungen erreicht, wie ZB. Volvo V70 > 350.000 und der läuft heute noch im täglichen Betrieb. Ich hatte keine Probleme oder Reparaturen, die in diesem Zusammenhang stünden.
Aus dieser Erfahrung heraus gibt es für MICH Fahrspaß ohne Limits von Anfang an.

frankiafred am 14 Jan 2009 03:57:18

Moin Marry,
ah,ein C5.Da kann ich Dir einen guten Tipp geben.Ich bin zufällig Mitglied im Andre-Citroën-Club dieser betreibt ein sehr lebhaftes Forum.Dort gibt es viele Leute mit noch mehr Ahnung.Schau mal rein :razz: .
Fred

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