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Wir planen eine Reise nach Nordamerika, Südamerika, Neuseeland, Australien. Mindestens 5 Jahre soll die Reise dauern.
Ich suche nun schon seit langem ein geeignetes gebrauchtes Fahrzeug. Mein Schwerpunkt lag dabei immer auf einem Allrad-Fahrzeug. Nun habe ich ein Fahrzeug gefunden, das genau unseren Vorstellungen entspricht. Es ist ein MAN 8.150 FAE, von Actionmobil aufgebaut. Der Haken aber ist, es ist kein Allrad-Fahrzeug. Es hat aber ein 6- Gang ZF Getriebe mit Untersetzung auf 12 Gang und Differentialsperre in Hinterachse inkl. AP- Achse. Nun meine Frage: Ist Allrad überhaupt notwendig oder ist es nur eine Beruhigung. Hat einer ein Allradfahrzeug und wie oft wurde dann der Allrad eingesetzt. Reicht die Differentialsperre nicht aus? Wer hat schon mal längere Reisen gemacht und ist dabei in die Situation gekommen, dass ohne Allrad gar nichts mehr ging? Grüezi
Auf meinen Afrika-, Asien- und Mittelamerikareisen war ich immer ohne Allrad unterwegs. Heut zu Tage sind weltweit alle grossen Überlandstrecken gut befestigt und meist asphaltiert, so dass für Fernreisen Allradantrieb völlig überflüssig ist. Ausser du willst abgelegen Regionen besuchen, da würde 4x4 vielleicht nützlich sein. Da ist dann aber dein MAN zu gross und unhandlich... Pelzerli - hallo
ich denke bei deiner reiseroute ist allrad schon wesentlich such doch nach reiseberichten oder blogs vergleichbarer unternehmungen aufs erste faellt mir da nur die lila pistenkuh ein, aber es gibt dutzende da kannst du ja evt mal mitgucken mit was die so kaempfen bzw bekommst evt antworten auf deine fragen lg g
Es geht auch kleiner,(mit einem Superbus) wenn man jung und verliebt ist. Es tut mir leid,ich muß diesen Link immer wieder posten. --> Link Hallo Abo,
die Lila Pistenkuh treibt sich vornehmlich in Asien und Afrika rum. Diese Kontinente stehen nicht auf unserer Planung. Habe etliche Reisebericht gelesen und in den Regionen, die wir planen wurde sehr wenig vom Allrad-Einsatz geschrieben. Da tendiere ich schon eher zu der Ansicht von Elzerli. Hallo Verratnix, Wir sind leider nur noch verliebt und nicht mehr jung. Ausserdem wollen wir bei einem so langen Zeitraum ein Fahrzeug, in dem man sich auch bei schlechten Tagen lange aufhalten kann. Und ein wenig Komfort muß einem Rentner ja auch gestattet sein. Lies dich mal durch die nachfolgenden drei Berichte von Leuten, die auf Weltreise sind/waren durch:
--> Link --> Link --> Link Und dann entscheide, ob du solche Touren machen möchtest und ob du dazu einen Allrad brauchst. Ich für meine Person habe entschieden, mir als Weltreisemobil ein Allradmobil zuzulegen --> Link Habe die Ehre Gogolo @ kalimera
Du wirst sicher deine Gründe haben warum du dir dazu so ein schwere Kiste aussuchen willst. Diese Reise kannst du doch auch mit deinem RMB machen. Es sei denn du willst unbedingt Abseits von Straßen oder Pisten ins Gelände fahren, aber selbst dazu gibt es geeignetere Fahrzeuge. Bei unseren Sahara Touren war einmal ein ähnlicher UNIMOG dabei, leider war uns der nur eine Last. Der kam nie auch nur annähernd über Dünen wo wir mit unseren Jeep's/Toys locker drüber kamen. Wir mussten immer wieder warten bis wir für die Kiste einen geeigneten Umweg fanden oder die tollsten Dünen sogar ganz auslassen mussten. Wir verfluchten das Ding das uns um das viele Geld das es kostete, nur aufgehalten hat. Auch den Besitzer überkam irgendwann der Frust und er bereute seine "tolle" Investition. Unterhalte dich doch mal hier mit Gogolo. Der hat imho dazu ein idealeres Fahrzeug gewählt. --> Link Sorry Gogolo, du warst schneller mit schreiben. :wink:
Immerhin,gute Vorraussetzungen für so eine Reise. Alles Gute! Hallo cool, wenn ich die Zeit hätte wäre ich dabei...
Actionmobil ist schon in Ordnung, kommt drauf an was Ihr wollt, ich stell mal einen Link rein zu den Hardcore Allradfahrern..... --> Link und einen Link, wo wenn man möchte mal sehe kann, zu was Allradfahrzeuge in der Lage sind.... --> Link bitte Winde, Erdanker und Bergegurte nicht vergessen.... Andreas Nachtrag: Also wenn es um das Fahrzeug geht was auf der Action-Mobil Hompage zum verkauf angeboten wird dann braucht Ihr euch um allrad keine Sorgen mehr machen, denn der hat Allrad.... war vorhin wohl zu schnell beim Lesen, den F steht für Frontlenker, A für Allrad und E für Einzelbereift wenn ich mich Recht erinnere und AP-Achsen sind Aussenplanetenachsen, die die Bodenfreiheit erhöhen da das Achsausgleichsgetriebe hinten Mitte kleiner wird Andreas Hallo Kalimera,
ein MAN 8.150FAE ist ein Allradfahrzeug. Dafür steht das A bei "FAE". E steht übrigens für "Einzelbereifung". F für ... hab ich vergessen, ich glaub "Frontlenker". Wir haben sozusagen die gleiche Reiseroute, und wir werden auch mit einem MAN FAE fahren. 7,5 Tonnen scheinen uns so gerade der richtige Kompromiss zwischen Zuladung und Grösse zu sein. Ohne Allrad würde ich mich jedenfalls nicht nach Südamerika trauen. Von wegen "RMB".. da kannst du wirklich nur auf der Hauptroute nach Süden donnern. Wir sind 2005 die Routa 40 durch Patagonien gefahren. 3 Tage nix als Schotter und Spurrillen... :eek: Zurück zum Auto: Bei Actionmobil machst du prinzipiell bestimmt keinen Fehler. Wie das Auto im speziellen gepflegt wurde muß man sich natürlich anschauen. Viele Lothar Hallo Kalimera,
hab grad noch mal nachgeschaut. FAE bedeutet: Frontlenker, Allrad, Einzelbereifung. Viele Lothar PS: Schau mal im Forum unter der Rubrik Selbstausbauer, und dann irgendwas mit Expeditionsmobil. Da findest du dann unseren "FAE". Hallo, da das mit dem Allrad ja nun geklärt ist, siehe meinen Nachtrag und den Beitrag von Lothar, ein wenig zu euren anderen Fragen....
Ob Allrad notwendig ist oder nicht ist bei solchen Reisen keine Glaubensfrage mehr, sondern in gewisser weise schon notwendig.... Allerdings würde ich noch eine Winde, falls noch nicht vorhanden, nachrüsten, samt dem Zubehör, wie Bergegurt, Erdanker und Umlenkrolle. Eventuell auch noch einen Greifzug einpacken. Für den Fall der Fälle, wo niemand in der Nähe ist und man sich festgefahren hat. Ich Denke mal 85 % der Strecken, lassen sich ohne Allrad bewältigen, nur ist es ja dann beruhigend für die restlichen 15 % gewappnet zu sein und weiterzukommen, ohne Zwangsaufenhalt aus welchen Gründen auch immer.. (Strasse überflutet, Bergrutsch, Umweg weil Weg gesperrt, aus welchen Gründen auch immer ... nur für 4 x 4 zugelassene Strecken etc...) Und wie schnell geht es manchmal, auch hier in Mittteleuropa, siehe Stellplatz auf feuchter Wiese, Fahrt an den Strand ( da wo es möglich ist ) und versunken, wo man mit normalem Fahrzeug, ohne fremde Hilfe nicht mehr wegkommt... Vielleicht evtl. einen Veranstaltung für Fahren im Gelände besuchen oder mitmachen, so das man weiß was sein Fahrzeug zu leisten im Stande ist... Denn die Fahrzeuge können mehr als man denkt. Andreas
Gilt für mich auch ... allerdings nicht mit Womo, sondern mit PKW oder VW-Bus. Klar kommt´s drauf an, wo man genau hin will, in der Regenzeit möglichst dicht am Ufer dem Amazonas folgen ist vielleicht doch eher was für 4x4 ... aber solange der Straßen-Untergrund "hart" ist, braucht man eher gute Bodenfreiheit als 4wd (hat mich in Mexiko mal eine Ölwanne gekostet :( ). UND: wenn Du unbedingt wo "richtig" ins Gelände willst, miete Dir für einen Kurzabstecher was lokales ... ist immer noch billiger. MIR käm´s vielmehr auf ordentlichen Raum/Bewegungsfähigkeit und Versorgungskapazitäten auf Langfahrt an ... Hätte ich das bloss früher gewusst. Muss ich jetzt all meine 30 Fernreisen wiederholen? Ich war nämlich immer ohne Allrad unterwegs - und das geht ja gar nicht! :grinsevil: Im Detail: +Die Route bis Indien/Nepal ist seit einigen Jahren durchgehend asphaltiert. Weiter gehts üblicherweise eh nicht. +USA bis Panama ist durchgehend asphaltiert, dann ist sowieso Schluss (Darién-Sümpfe). +Die meisten Strassen in Afrika sind gut befestigt, bloss in der Regenzeit ist's kritisch. +Australien und Neuseeland ist sowieso kein Problem. Pelzerli . Hallo zusammen,
erst einmal vielen Dank für eure Antworten und gut gemeinten Ratschläge. Lothar, vielen Dank für deine Aufklärung bezüglich MAN. Habe mir dein Fahrzeug angesehen und muß dir ein Kompliment machen. Super!! So wie es aussieht, wird sich unsere Abreise auch bis 2010 hinauszögern. Dann ist die Chance groß, das man sich mal trifft. In der Anzeige stand nirgendwo etwas von Allrad, und somit bin ich davon ausgegangen, das es sich nicht im Allrad handelt. Zumal sonst in jeder Anzeige speziell auf Allrad hingewiesen wird. Hier einmal der --> Link Wir werden es heute Nachmittag besichtigen. Und wie gesagt, wir haben uns ja die ganze Zeit nach einem Allrad-Fahrzeug umgesehen. Und die Entscheidung ist die, das wir weiterhin nach einem Allradfahrzeug suchen. Wissen nur noch nicht, ob MAN oder Mercedes. Wenn ich die Reiseberichte so durchlese, haben doch viele unterwegs Probleme mit MAN (Siehe Daerr). Doch momentan tendieren wir weiterhin zu MAN. Na habt Ihr euch das Schätzchen angesehen ?
Wie war den der Eindruck ? Ich tendiere ja dahingehend, das der angesetzte Preis für das Fahrzeug entschieden zu Hoch ist. Und die Aussage auf deren Hompage, das in Namibia ein Importverbot für Linkslenker besteht, schlichtweg für Falsch, Falsch aus dem Grund, da ich einen guten Freund habe, der ständig Fahrzeuge nach Afrika exportiert, ob Senegal, Kamerun, Namibia, Kongo, Nigeria, Angola oder ein sonstiges Land und keinerlei Probleme hat, da seine Fahrzeuge durchweg Linkslenker sind. Desweiteren würde ich für das Fahrzeug, bei so einem Reisevorhaben, auf jeden Fall den Motor kpl überholen lassen, Inklusive aller Motoranbauteilen, denn so der Bringer war die Motorenbaureihe nicht. Andreas Hallo Andreas,
unser Eindruck war der: Das Fahrzeug machte einen ungepflegten Eindruck und wir hatten das Gefühl, das der Besitzer kein Geld für eine vernünftige Wartung des Fahrzeuges hatte. Ist seit 1,5 Jahren in seinem Besitz. Laut seiner Aussage hätte er keine Reparatur an dem Fahrzeug gehabt. Nachdem ich mir zuhause meine geschossenen Bilder angeschaut habe, fiel mir auf, das mit der Achse vorne etwas nicht stimmen konnte. Ich mailte ihm mein Bild(siehe Foto) und danach bekam ich die Antwort, das vorne links die Fahrerhausaufhängung einmal gebrochen wäre. Man hätte dies aber wieder geschweißt. Kurzum, wir haben das Fahrzeug abgehackt. Zumal uns die Stockbettversion auch nicht zusagte. Ops... wie das Fahrzeug da so steht, wenn der Boden da gerade ist, würde ich auf einen Aufhängungsschaden Tippen, entweder Federbein defekt oder falsch eingebaut, der hat doch Einzelradaufhängung mit Schraubenfeder wenn ich mich nicht irre...
Solche Schäden, bei solchen Fahrzeugen, kommen durch übermäßige Beanspruchung. Was da wohl bei dem Fahrzeug noch im verborgenen liegt.. Andreas Les doch auch mal bei den Daerrs nach, was die brauchten und als "profis" im Reisen für nötig hielten. Sind gerade von einer 5 Jahre TOur im die Kugel zurück und veräussern ihr Unicat Mobil.
Hier der Link: --> Link --> Link SSonst stehen immer wieder gute Mobile in Mobile de. EInfach den Haken bei 4x4 setzen und du findest einiges auf MAN und MB. Ich persönlich würde auf der Reise auf 4x4 nicht verzichten Wir sind jetzt seit genau 5 Jahren unterwegs und haben das in den jeweiligen Gegenden mit unterschiedlichen Fahrzeugen gemacht. Die ersten 1,5 Jahre in Australien und NZ mit einem Nissan Patrol plus Dachzelt, dort gekauft und wieder verkauft ( Das Verschiffen allein hätte schon mehr gekostet als der Wertverlust und es war viel einfacher mit Zulassung und Versicherung. Du darst im übrigen nur noch ein Jahr in Australien bleiben wenn Du mit dem eigenen Fahrzeug kommst und es gibtnatürlich auch andere Fahrzeuge für jeden Geschmack und billiger als bei uns.. Südamerika haben wir mit einem Standard-Ducato-Wohnmobil für 2 Jahre und 40000km bereist und hatten keinerlei Probleme. Das Fahrzeug ist dort weitverbreitet und Service bzw evtl. Reparaturen vor Ort kein Problem. MAN gibt es meines Wissens nur in Santiago de Chile (und das kann in Südamerika verdammt weit weg sein). Jetzt schreibe ich gerade aus Mexiko wo wir seit letztem Herbst mit einem US-Wohnmobil unterwegs sind.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass mir ein Allrad noch gar nicht gefehlt hat, aber etwas höhere Bodenfreiheit und eine Untersetzung auf manchen sehr schlechten Pisten in Südamerika von Vorteil gewesen wären. Wir werden deshalb wenn wir zurück sind für die nächsten Jahre einen Werks-Sprinter mit Allrad und Untersetzung ordern. Der lässt sich vor allem in Südamerika auf den vielen langen Asphaltstraßen bequem fahren und verbraucht nur die Hälfte vom MAN. Mit großer Bereifung und der Untersetzung ist man dann für nahezu alle Fälle gerüstet. Wer natürlich das Abenteuer sucht und neben der Brücke durchs Wasser will braucht was anders. Man sollte aber nicht verkennen, daß man mit einem großen LKW noch viele andere Nachteile hat. Man fällt überall auf wie ein bunter Hund ist für einige Brücken zu schwer oder zu breit hat viele Fahrverbote in Städten. z.B. hier in Mexiko und natürlich viel höhere Anschaffungs- und Unterhaltungskosten usw.... Die Vorteile eines Allrad-LKW kommen nur auf einem verschwindend geringen Teil der Strecken zum Tragen und auf weit über 95% der Straßen schleppt man einen lauten, trägen Spritfresser durch die Gegend. Aber natürlich hat jeder seine eigenen Vorstellungen und Reisepläne und sollte sich auch sein Fahrzeug entsprechend aussuchen. Georg Hallo Georg,
Danke für diesen Erfahrungsbericht der auch unsere Meinung wiedergibt. Weiterhin eine tolle, problemlose Reise und bitte mehr von euren Erfahrungen und Erlebnissen. Davon können hier sicher einige interessierte profitieren. aus Sizilien. eher durch Zufall bin ich auf diesen Eintrag hier im Forum gestoßen, in dem es unter anderem auch um mein Fahrzeug geht.
Nun über die Fähigkeiten mancher Leute Dinge zu fotografieren oder Technik einzuschätzen möchte ich mich hier nicht weiter auslassen. Allerdings denke ich sollte man die eigenen subjektiven Einschätzungen (ohne Blick ins Wartungsbuch) bzgl. der finanziellen Möglichkeiten anderer bzw. deren Willigkeit Wartungsarbeiten durchführen zu lassen bei der Betrachtung einer Sache ausser Acht lassen. Öffentliche Äusserungen in diese Richtung könnten durchaus dazu geeignet sein den guten Ruf anderer zu schädigen. Ich will mich jetzt nicht auf ein ähnliches Niveau begeben und im Gegenzug eine Diskussion ins Leben rufen, wer wie am geschicktesten/ seriösesten seine Reisen/ seinen Lebensunterhalt finanziert.... Wem die rechtlichen Grundlagen für den Import von Fahrzeugen in die Republik Namibia nicht geläufig sind, dem empfehle ich eine Anfrage bei der Namibischen Botschaft in Berlin. Das angeeignete Wissen durch von Dritten gewonnenen Informationen, ohne deren Verifikation nennt man gefährliches Halbwissen. Die öffentliche Darstellung einer richtigen Tatsache als falsch ist irreführend! Nun zum Fahrzeug, über dessen Zustand hier befunden wird/ wurde: Ich habe das Fahrzeug gleich am Tag nachdem es durch o.a. Poster besichtigt wurde auf eine ebene Fläche gestellt, fotografiert und vermessen. Das Bild ist aktuell im Internet als Frontfoto unten mittig zum Vergrößern anklickbar eingestellt. Das Chassis "hängt" tatsäch um sage und schreibe 1 (!) cm links vorne runter. Dies kann an der Blattfederlagerung liegen, wurde aber weder bei der TÜV- Vorführung im Juli 2008 noch bei der letzten Wartung festgestellt, noch bemängelt. Seit dieser Zeit wurde das Fahrzeug ca 5.000km zu 99% auf befestigten Straßen bewegt. Einen weiteren cm hängt das Fahrerhaus ansich nach links unten. Dies kommt, wie der Kaufinteressent bereits anmerkte, von einer Aufschweissung der rechten Fahrerhausaufhängung. Beide Abweichungen sind unrelevant und beeinflussen weder die Funktions- noch die Betriebssicherheit. Als weiteren vernachlässigbaren Mangel ist ein minimaler Ölverlust (1l/30.000km) an einem der Getriebe festzustellen. Gelegentliche Leckstellen an den Wellen sind laut Werkstätten gängig, kommen und gehen. Dies wurde und so mitgeteilt, wiederspiegelt auch unsere Erfahrung und wurde dem Interessenten so weitergegeben. Alles andere sind Gebrauchsspuren die sich ergeben, wenn man ein Fahrzeug hier und da mal dort bewegt, wofür es gebaut wurde (nämlich lt. Hersteller Actionmobil im unwegsamen Gelände) Das Fahrzeug ist seit fast 1 1/2 Jahren im fast täglichem Einsatz. Wer da einen 1a Zustand zu diesem Preis erwartet, hat sicherlich nicht realisiert oder schlicht keine Ahnung um welche Marke und um welche Qualität es sich handelt. Wer ein neuwertiges Fahrzeug will, soll sich ein neueres leisten (können) aber nicht an altbewärtem herumnölen. Ralph @Ralph
nur ein kurzer Einwurf zu Deiner Namibia-Aussage. Hier verallgemeinerst Du zu stark. Gerade bei Aussagen von Botschaften und Konsulaten wäre ich sehr vorsichtig. Mir wurde von mehreren Botschaften südamerikanischer Länder versichert, dass eine Einreise nur mit Carnet de Passage möglich ist. Dies war objektiv falsch und hätte zu relativ hohen Kosten und Inflexibilität (Fahrzeugverkauf vor Ort) geführt hätten wir uns nicht auf die Aussagen von Reisenden (ich betone den Plural) verlassen die gerade dort unterwegs waren. Die jordanische Botschaft hat uns einmal mitgeteilt, dass die Einreise mit Dieselfahrzeugen nicht möglich sei, weil es dort keinen Diesel an Tankstellen zu tanken gäbe und zur gleichen Frage hat die syrische Botschaft gesagt die Einreise mit Dieselfahrzeugen wäre verboten.. Alles barer Unsinn.. Natürlich soll das nicht heissen, dass man seine Reiseplanung auf die Zufallsmeinung eines Einzelreisenden abstellt sondern selbstverständlich ordentlich in den einschlägigen Foren recherchiert Georg Hallo Kalimera,
habe 8 Jahre in Lateinamerika(Brasilien und Mexiko)gelebt und gearbeitet. Mit Familie. Habe nicht ein einziges mal die Notwendigkeit eines allradgetriebenen Fahrzeuges gewünscht bzw.so eines gebraucht. Und wir haben sehr große Reisen ,auch abseits der Landstrasse ,gemacht . haben etliche Jahre mitten im MatoGrosso unser Wochenendhaus fast wöchentlich besucht. Und da kam man nur über 25 Km Sand und Erdstrasse hin. Mit einem solchen Geschoss,wie Du es Dir zulegen willst,machst Du erstens nur jeden auf Dich aufmerksam.Sieht doch jeder das da was zu holen ist! Zum anderen ist ein solches Fahrzeug (Panzer) in vielen Fällen viel zu unhandlich. Ein normales heckgetriebenes Fahrzeug mit Differentialsperre etc.wäre da wesentlich unproblematischer. Du wirst das Teil noch verfluchen. Weiterhin sind so gut wie alle Verkehrswege,die Du bei einer solchen Weltreise benützen wirst,gut befahrbar. Und wenn Du mal nicht ausgetretene Wege Fahren willst und Dir abseits was ansehen willst,ist das Teil zu groß und unbeweglich. Da gibt es dann andere Möglichkeiten,mal einen Jeep mieten etc. Aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Nur durch den Willen alleine hat es noch keiner geschafft,dahin zu kommem. Nichts für ungut, Konni Hallo,
S*U*P*E*R was Ihr vorhabt. Wir selbst haben ja drei Jahre im Reisemobil hinter uns. Zum Thema Fahrzeug ist hier ja alles gesagt worden. Zum Thema Länder kann ich etwas beitragen, da wir dort gelebt haben, bzw. unterwegs waren: Australien: Bestens ausgebautes Straßennetz. Der Princess-Highway geht einmal um Australien herum, alles Küste entlang. Inland: Strecken gut ausgebaut. Natürlich kannst Du auch Gravel-Roads oder Wüste fahren. Dann aber nur mit Funk, denn, oft ist der nächste Ort mehrere 100 Meilen entfernt. Denk dabei an Wasser, 20 Liter pro Person pro Tag ist die Empfehlung, eben auch für den Notfall. Bei den Wüstenstädtchen meldet man sich gewöhnlich beim Sheriff an oder ab. Dies mit klarer Route, Ziel und Zeit. Diese verständigen sich per Funk. Bist Du überfällig, dann schicken sie den Heli los. Falls Du spezifische Informationen zu Australien willst, wir haben dort 8,5 Jahre gelebt, dann lass es uns wissen. Jeff Nach langem Suchen haben wir nun unser Expeditionsmobil hoffentlich gefunden. Das Fahrzeug hatten wir letztes Jahr schon im Auge und waren dieses Jahr der Meinung, es wäre verkauft.
Nun werden wir am Mittwoch das Fahrzeug besichtigen und wenn alles stimmt auch kaufen. Es ist ein Mercedes 1017A. Hier grob einige Daten: DB 1017 Allrad Turbodiesel 172PS, BJ 96 700ltr. Diesel. 300 ltr. Wasser, Kabine pistenfest 50 mm GFK, Tür- und Fenstersicherungen. Gasheizung, -Kocher, -Backofen, Kühlschrank 80 ltr. Tiefkühltruhe 45 ltr. Solar 440 W Batterien 480 AmpH. Kran für Reserverad Rückfahrkammera Tempomat, Motorvorwärmung, Stauschrank am Heck usw. Drückt uns die Daumen, das die Angaben den Tatsachen entsprechen und auch sonst alles in Ordnung ist. Wenn alles gut geht, sind wir dann ab Mittwoch stolze Besitzer eines Expeditionsmobils. Dem Reisen steht dann nichts mehr im Wege Ich halte dir alle Daumen, die ich habe! Zeit genug habe ich ja, denn ich bin derzeit in Reha (gleich bei dir in der Nähe: in Prien/Ch.). Auch warte ich ebenfalls auf mein Weltreisemobil, das wir noch im Juni erhalten werden.
Habe die Ehre Gogolo Vielen Dank Gogolo.
Und dir wünsche ich eine gute Genesung bei deiner Reha. War vor 3 Jahren auch im Medicalpark in Velden zur Reha(Hüftschaden). Verfolge die Geschichte deines Gogomobils auch mit Interesse. Eventuell trifft man sich ja mal irgendwo auf dieses Welt bei unseren Reisen. Eine Frage habe ich noch. Ist es richtig, das auf deiner Website zur Zeit nur Hieroglyphen erscheinen ? gogo lernt tibetanisch :wink:
viel erfolg herbert, ich beneide euch, wir fahren zwar schon seit 20 jahren ohne zeitlimit, aber aus gesundheitlichen gründen können wir keine weltreisen mehr machen
Ja, das ist (leider) richtig. Da habe ich irgendwo einen Fehler beim Publizieren gemacht und jetzt kommen diese komischen Zeichen auf den html-Seiten. Ich kann mich aber erst nach der Reha mit der Sache beschäftigen. :( :( :( Habe die Ehre Gogolo Hallo, finde ich super das Ihr ein Fahrzeug nach euren Wünschen gefunden habt....
Hauptsache das Fahrgestell ist einer aus der letzten Baureihe, den 1996 wird wohl die Wohnkabine aufgebaut worden sein... Produktionsende der Baureihe war 1988.... Ist der aus normaler Baureihe oder kommt der aus Bundeswehrbeständen ? Ich meine das Fahrgestell... Übrigens, Ihr wisst das das Fahrzeug höchstens 91 Km/h schnell ist, dann liegt auch fast die Höchstdrehzahl an. Im übrigen ist es Möglich das Fahrzeug auf Einzelbereifung Umzustellen.... Auch Ersatz-und Verschleissteile habe ich ne günstige Quelle für die Dinger. Entsprechende Kontaktadresse könnte ich euch per PM zukommen lassen...
Hallo Andreas, das Fahrgestell ist Bj. 1983 und wie du schon vermutest 1996 als Wohnmobil zugelassen worden. Aus welchem Bestand es kommt, entzieht sich zur Zeit meiner Kenntnis Es hat Einzelbereifung. Wir haben Zeit und legen nicht so viel Wert auf Geschwindigkeit. Nun ist es amtlich.
Wir haben unser Expeditionsmobil gefunden und gekauft. Da es Baujahr 1996 ist, sind einige Schönheitsreperaturen notwendig. Die haben wir aber bei unserem Kaufpreis schon berücksichtigt. - die Polster werden neu bezogen. - das Bad wir renoviert. - Kocher und Spülbecken werden nach unseren Wünschen neu gestaltet. Alles in allem haben wir noch ca. 5.000 EUR für Verschönerungen und sonstige Arbeiten einkalkuliert. Wir hoffen, ab Mai den Sommer erst einmal in Griechenland zu verbringen. Dort wollen wir uns an das Fahrzeug gewöhnen und noch eventuelle Schwachstellen oder sonstiges, was uns stören könnte, aufdecken. Es wird schon eine Umstellung sein von unserem alten RMB auf dieses Gefährt. Hallo Kalimera,
ganz herzlichen Glückwunsch zu diesem Fahrzeug, da hast du sicher eine gute Wahl getroffen für die Zwecke, die du vorhast. Ich wünsche dir immer eine knitterfreie Fahrt und viel Grip unter den Reifen. Wenn die Renovierungsarbeiten vorbei sind, kannst du mal ein paar Fotos vom Innenraum reinstellen? Auch ein paar technische Angaben (Tankgröße, Wasser, Abwasser, Elektrizität,.....) wären sehr nett. Habe die Ehre Gogolo hallo herbert,
glückwunsch zu diesem gefährt; ich wünsche euch, dass es euch überall hinbringt, wohin ihr wollt und dass ihr immer wieder heil zurück kommt. geb nicht soviel für die renovierungen aus, nachher reicht das geld nicht mehr für eine volle tankfüllung :wink: ich bin auch auf nähere angaben und zusätzliche fotos gespannt Hallo Gogolo und Dieter,
ich werde euch auf dem laufenden halten. Hier einmal ein paar Daten des Fahrzeugs sowie einige Fotos. Mercedes 1017 Allrad Turbodiesel 172PS Erstzulassung Fahrzeug 83, Erstzulassung als Wohnmobil 96 Gesamtgewicht 7,49 to Länge 5,98m, Breite 2,42m, Höhe 3,2m Kabine 50 mm GFK Durchstiegsmöglichkeit zum Fahrerhaus 700ltr. Diesel. Reichweite ca. 4.000 km 300 ltr. Frischwasser 100 ltr. Abwasser Druckpumpen 2 11 kg Gasflaschen Gasheizung, Gaskocher, Gasbackofen, Kühlschrank 80 ltr Kompressor. Tiefkühltruhe 45 ltr Kompressor Solar 440 W Batterien 480 AmpH Kran für Reserverad Rückfahrkamera Tempomat Motorvorwärmung Stauschrank am Heck Fahrrad/Motorrad/Gepäckbrücke drei Aluboxen an den Seiten Bei der Generalüberholung wurden sämtliche Flüssigkeiten ersetzt, Auspuffanlage und Lichtmaschine ausgetauscht, die Bremsanlage wurde überprüft und die Trommeln der Vorderachse wurden ersetzt, Keilriemen und Gasleitungen wurden ausgetauscht. cooles Teil ... herzlichen Glückwunsch und allzeit gute Reisen :)
Zur Ausstattung: nur 2 x 11kg Gasflaschen ?? Wäre da nicht (auf Lang-/Weltfahrt) ein Gastank sinnvoller ? Zum Grundriß: ich sehe kein Bett, müßt Ihr die Sitzgruppe umbauen :?: @kalimera
schönes Fahrzeug, viel Spaß damit! @Lancelot Durch die relativ kurze Kabine wird die Sitzgruppe wohl umgebaut werden müßen. Bert
Was die Gasflaschen betrifft, so haben wir mit dem Gedanken eines Gastankes gespielt. Doch die Meinungen gehen auseinander. Viele sind der Meinung, das man Gasflaschen überall bekommt. Aber in Südamerika z.b. Gas-Tankstellen es nicht immer gibt. Wir haben nun eine betankbare Gasflasche von Wynen und eine normale Gasflasche. Das Problem ist auch, das wir auf Grund der großen Dieseltanks keinen Platz für einen Gastank haben. Ja, das Bett müßen wir umbauen. Es gibt zwar hinten ein Doppelstockbett, wobei wir aber das obere Bett als Speicher benutzen wollen. Da wir zwischen 5 und 10 Jahren auf Reisen sein wollen, haben wir mehr Wert auf Gemütlichkeit gelegt. In einer Rundsitzgruppe kann man es sich unseren Erachtens wesendlich gemütlicher machen als auf einer Dinette. Zusätzlich kommt uns die Kürze des Koffers bei Fährfahrten(Preise) u.s.w. zu Gute. Der Koffer erscheint ein wenig kurz aber wir haben dort mehr Platz als in unserem früheren RMB. Dort war schon ein großer Teil durch das Festbett über der Garage belegt, der nur zu Schlafzwecken genutzt werden konnte. Und übrigends soll uns die Reise jung halten und ein wenig mehr Bewegung für den Bettenbau tut uns dann auch gut.
:wink: hallo herbert,
feines teil, kannst du das untere stockbett zu einer minisitzgruppe umbauen ? irgendwo will man ja auch mal innerhalb der 5 oder mehr reisejahre für sich sein und das machen, was dem partner nicht passt oder der will schon ins bettchen .... das war hier die Frage.
Für manche erledigen sich Allradträume recht schnell indem sie Fahrzeug gegen Anwalt tauschen siehe Kalimeras Website (auf Klick hier zum Reisebericht klicken) andere träumen ein Leben lang und wieder andere leben ihren Traum. Schöne Träume kosten nur ein paar cent mehr und enden seltenst in bösem Erwachen :lol: Sonst jemand was von unseren 4x4 Expeditionsmobilexperten randyandy und kalimera gehört? Habe genug Ehre Ralph Ui da hat der Fadenstarter aber kräfig ins Klo gegriffen, aber man muss ihm zugutehalten seinn Frau hat wirklich einen netten Ar..... @ibaldorello
deine Frau etwa nicht ? Find es cool wenn die den ge.... Böc...damit da Geld aus der Tasche ziehen. Wird niemand gezwungen... ferner hat häkeln und stricken den Fortbestand der Menschheit noch nie gesichert... ;-) ;-) |
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