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Challenger/ Chausson - TIPP - Unterboden gammelt!


Blitzscout am 12 Nov 2004 13:25:16

Hallo! Tipp für alle Challenger- und Chausson- Womofahrer! :hallo:

Beim letzten Besuch bei meinem Womo-(Teile-)Händler (meinen Teilintegrierten Challenger Eden 202, Bj. 2000, habe ich woanders gekauft!) nahm mich der Verkäufer, nachdem er mein Womo gesehen hat, mit in die Werkstatt und zeigte mir einen Chausson (Bj. 1999, gleiche Anbauteile wie bei meinem Womo.) von unten.

An diesem waren die Holzleisten des Unterboden, an denen die Seitenschürzen mit Winkeln befestigt sind, stark an-, bzw. durchgefault! Trotz Unterbodenschutz!!! :pale:

Ursache:
Das Regenwasser läuft hinter den Seitenschürzen runter, bleibt auf den Winkeln stehen und zieht sich an den Schrauben in die Holzleisten.

Abhilfe durch den Händler:
Er erneuert die Leisten und setzt Z- förmige Bleche oberhalb der Winkel.

Meine Idee, die ich im Frühjahr umseten will:
Die kompl. Seitenleisten werden auf der oberen Kante mit Sikaflex abgedichtet und das Wasser kann nicht mehr von oben an die Winkel gelangen, die ich außerdem nochmals dick mit Unterbodenschutz gegen Spritzwasser einstreichen werde.
Gott sei Dank sind die Holzleisten bei meinem noch nicht angegriffen!
Vielleicht dadurch, das er im Winter nicht läuft und erst ca. 24000km runter hat?!

Nett fand ich auch, das der Händler mich auf dieses Problem aufmerksam gemacht hat.

Frage:
Weiß jemand, wo es günstig graues Sika gibt? Da die Schürzen grau lackiert sind sähe dies am besten aus!
Oder habt Ihr andere Ideen?
Oder diese (Hersteller-)Mängel schon beseitigt?

Bin gespannt auf Eure Antworten, ob dies Problem schon bekannt ist und welche Ideen Ihr sonst dazu habt!



Uwe

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Waldi am 12 Nov 2004 13:31:12

Hallo Uwe
wichtiger Tip beim verarbeiten von Sikaflex nie ohne Primer auftragen,
sonst hält es nicht lange.Ist teuer rentiert sich aber.
Waldi

Nasenbär am 12 Nov 2004 13:31:33

Hallo
Bei meinem Elnagh wurden aus dem gleichen Grund damals auch die Seitenleisten abgedichtet. Das Problem sind immer die Schrauben, an denen sich das Wasser reinzieht. Weiss auch nicht, warum das immer noch so gefertigt wird. :?

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Waldi am 12 Nov 2004 13:34:26

weil viele neue Wohnmobile verkauft werden sollen.
Waldi

WOMOFREUND am 13 Nov 2004 22:00:51

Hallo, hier auch noch meine Sicht zu dem Thema!
Mit Unterbodenschutz habe ich noch nie gute Erfahrungen gemacht. Nach einigen Jahren trocknet das Zeug aus wird rissig und das Wasser läuft zwischen das Trägermaterial z.B. Blech oder wie geschildert Holz bzw. Schrauben und richtet großen Schaden an.
Gute Erfahrungen habe ich mit Schutzanstrichen auf Wachsbasis gemacht. Das Zeug hält und ich habe den Eindruck, dass nach einem heißen Sommer die Masse sich wieder bei kleinen Rissen oder ähnlichem, wieder schließt. Auf jeden Fall hält das Zeug über lange Zeit und schützt den Unterboden.
WOMOFREUND

Tipsel am 13 Nov 2004 22:38:01

braucht man überhaupt einen zusätzlichen Unterbodenschutz? Bei uns steht nichts in der Anleitung und wir haben seit 2001 auch nix gemacht :eek:

Ich hab mal gehört, man sollte am besten nichts machen, das Holz trocknet besser aus, wenn es nicht zugeschmiert ist und das leuchtet mir auch ein.
Es sei denn, es ist überall versiegelt, aber das geht ja wohl nicht.

Waldi am 14 Nov 2004 08:51:08

Hallo zusammen
Das Thema verfaulte Böden müßte es eigentlich nicht geben,würde man
Schaltafeln für Betonsichtputz verwenden ,gibt es in vielen stärken und
haben den Vorteil das sie auch ohne Anstrich ein Womoleben halten.
Habe auf Messen die Hersteller deswegen angesprochen und nur
Ausflüchte zur Antwort bekommen.Meine Meinung ist Felsenfest die
Böden dürfen nicht so lange halten.
So werd mich jetzt zur Bodenkontrolle unters Womo legen.lach

Schönen Sonntag
Waldi

dokabastler am 14 Nov 2004 18:33:16

Hallo,

Im Hochbau nennt man das "Konstruktiven Holzschutz"....

Holz, das ständig nass / trocken/nass wird, hält auch an der Fassade etc. nicht lange...trotz Unterbodenschutz oder Schutzanstrichen etc.
Das sind alles nur "Verfallsverzögerer" (aber halt teilweise nötig...)

Ich denke auch, daß viele Womokonstrukteure (wenn man manche so nennen darf) wenig Ahnung von Holzschutz haben (auch wenig Ahnung von Kontaktkorrosion etc.) - oder so unter Kostendruck der Kalkulateure stehen, daß sie kurzlebige, billige Lösungen wählen müssen - oder daß es tatsächlich etwas mit der bewußt gesteuerten "Halbwertszeit" eines Womos zu tun hat...


dokabastler

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