ossy am 07 Feb 2009 22:52:02 Hallo + guten Abend!
Wie eben schon angedeutet, sind meine Familie und ich relativ unbedarft auf dem Gebiet Verreisens mit einem Womo. Ein eigenes besitzen wir nicht, dafür bräuchten wir Hilfe und Tipps von Euch, was die Wahl eines Geeigneten Mobiles angeht.
Im letzten Jahr verbrachten wir unseren Sommerurlaub auf der Insel Elba, wo wir mit einer Version eines Mercedes Sprinters, ähnlich einem James Cook, gut angekommen und gelebt hatten. Diese Version ist uns, zwei Erwachsenen und einem großen Kind, aber für zweieinhalb Wochen definitiv zu klein.
In diesem Jahr soll es wieder ein Womo-Urlaub werden und ich bin gerade am überlegen, wie ich als relativ ungeübter Fahrer den Spagat zwischen einem großzügigem Innenraumangebot und einem nicht zu unübersichtlichen Grundriss schaffe?
Welches Fahrzeug sollen wir mieten? Ein vollintegrierter Hymer
Hat jemand von euch ein paar Anregungen?
Ist es normal, dass eine Fahrzeugbreite von 2,30 m und eine Länge von ca. 7,0 m einen Neuling etwas abschreckt?! Habe meine Bedenken, ob ich damit klar komme...
mal sehen, was denkt ihr?
Liebe ,
Patty+Björn
al am 07 Feb 2009 23:24:23 die breite ist überhaupt kein problem. die länge schon. wenn du ein langes heck hast, schwenkt das in 90 grad kurveb ziemlich weit rum. also in engen altstadtgassen und so in kurven und kreuzungen aufpassen.
al am 07 Feb 2009 23:27:00 für euch ein passendes modell? hm, ein grosszügiger alkoven zum gemeinsamen kuscheln, ein heckbett für den nachwuchs. beide
seiten sind ungestört.
geht einfach mal zu nem grossen händler und schaut intensiv.
Gast am 07 Feb 2009 23:29:19 Hallo Ossy,
ich denke, den größten Schritt in dieser Richtung hast Du schon in Deinem vergangenen Urlaub unternommen. Ein Sprinter ist verglichen mit einem Alltags-PKW ja schon recht groß.
Ich glaube, wenn man mal gedanklich verinnerlicht hat, dass man ein unnormal großes Fahrzeug steuert, spielten ein paar cm hin oder her keine sooo große Rolle mehr.
Die Breite zwingt einen manchmal zum Langsamfahren oder auch mal zum Anhalten - das kennst Du sicher vom letzten Urlaub. Mit einem 2,30 breiten Reisemobil kommt man noch öfters in solche Situationen als mit einem Sprinter. Aber wie gesagt: wenn man sich erstmal an dieses Denken gewöhnt hat, ist es alles halb so wild.
Die Länge wird im Allgemeinen meiner Meinung nach überschätzt, da sie im Straßenverkehr nicht arg auffällt. Ausnahme: Fahrzeuge mit großem Überhang schwenken mit dem Heck in engen Kurven weit aus. Aber auch da gilt: lieber etwas langsamer und im Zweifel mal aussteigen und schauen.
Und die Situationen, in denen man rückwärts um irgendwelche Kurven rangieren muss, kann man in der Regel vermeiden.
Also, nur Mut !!!! :autofahren:
Hier im Forum hatten alle Bammel vor den ersten paar Kilometern.
Und keiner hats (meines Wissens) bereut.
Viele ,
westy75
sutje am 07 Feb 2009 23:32:25 Moin moin,
die Breite eines Fahrzeugs spielt keine Rolle. Das so genannte Einschätzen der Breite ist eine reine Sehleistung. Der Wahrnehmungsbereich Deines ZNS kann es und zwar perfekt. Schlimmer ist der kleine :grrdev: im Bewusstsein der die Zweifel sät. Meine Frau und ich sind von einer Ente (2cv6) auf so einem Bock umgestiegen,- kein Problem! Welches zGG soll das Fahrzeug haben?
Sutje
dieter2 am 07 Feb 2009 23:46:04 Ich würde ein Alkovenmobil mit Einzelheckbett nehmen.
In der Art etwa vom Dethleffs A5881 HG.
Der ist mit 643 cm noch nicht zu lang.
Die Größe ist nach ein paar hundert Kilometer kein Problem mehr.
Dieter
ossy am 08 Feb 2009 00:07:19 Hallo,
ich danke euch für den mut, den ihr mir macht!
wir haben uns heute ein integriertes modell von hymer angesehen. wie gesagt mit einer breite von ca. 2,30 m und einer länge von fast 7 Metern.
der vermieter meinte, dass er noch nicht wisse, wie er es zulassen würde, entweder bis zum zgg von 3500 kg oder bis zu 4000 kg.
also wenn 6,43 m noch in rahmen sind, wo ist dann die kritische marke in der länge?
danke,
gruß,
björn
Nachtrag:
haben ein aktuelles Angebot über ein Womo mit der Länge von 7,40 m :cry: und einer Breite von 2,35 m.
Der Mietpreis ist ganz attraktiv, das Angebot gefällt uns. Sind 7,40 m Länge gerade in Südfrankreich ein Problem?
Nochmals vielen Dank!
abyss am 08 Feb 2009 00:31:46 Hallo Ossy,
der "Bammel" vor einem großen Fahrzeug begleitete uns wohl alle - sofern wir nicht gerade LKW oder Busfahrer sind. Meine ersten paar hundert km mit dem WoMo war ich auch recht angespannt. Aber das war ich damals mit 18 doch auch, als ich mit frischem Führerschein in meinem ersten PKW unterwegs war...
Euren Vorteil mit einem Mietmobil sehe ich allerdings eher darin, dass Ihr in aller Ruhe verschiedene Modelle und Grundrisse ausprobieren könnt. In welchem Gefährt fühlt Ihr Euch zu dritt wohl. Worin könnt Ihr bequem sitzen und schlafen. Schaut sie Euch an und wählt aus. Ob das Teil jetzt nen halben Meter länger ist macht den Bock letztendlich auch nicht fett.
Mein letztes Gespräche mit einem Vermieter verlief ungefähr so:
Ich: Hallo, ein kleiner Teilintegrierter würde mir genügen...
Vermieter: Schön, aber die Frage ist nicht, was Dir genügen würde, sondern was ich noch habe - und ich habe noch genau einen, und das ist mein größter...
Was soll's... es war ein wundervoller Urlaub! Und genau darauf kommt es an.
Liebe
Oliver
Tipsel am 08 Feb 2009 03:58:24 Ich bin ja auch eine Angstschisserin, aber wenns nicht gerade Serpentinen mit wahnsinnigen Steigungen sind, kommts auf die Länge des Mobils nicht an. Naja, manchmals gibts Altstädte mit engen Straßen, aber wo der Bus fährt, kommt jedes Womo durch.
Wenn ich vorne durchpasse, geht der Rest auch durch. Und vorn haste den Alkoven als Maß. Ansonsten die Spiegel.
Anfangs muss man sich dran gewöhnen, die früher nicht beachteten Schilder der Brückenhöhe zu beachten. Auch bei Alleen sollte man auf die Bäume achten, denn manchmal sind dicke Äste unter dem ansonsten nachgebenden Blätterwerk.
Aber die Länge ist nur beim Wenden oder bei der Parkplatzsuche ein Problem.
Achja, ich glaub gehört zu haben, dass der Überhang bei der Auffahrt auf Fähren manchmal ein Problem sein soll.
esskaa am 08 Feb 2009 11:34:24 Hallo Ossy,
mit drei Personen ist es doch noch recht einfach.
Heckbett und Alkoven, sollte bis 7 m kein Problem sein.
Fahren kann man das. Auch 7,4 m, bringt Komfort, muss aber nicht sein für eine Reise.
Mein Tipp : Fangt kleiner an, anstatt gleich ein sehr geräumiges Fzg zu testen. Man gewöhnt sich dran, und wenn mal gekauft werden soll wirds noch größer.
ossy am 11 Feb 2009 17:58:53 So, nun habe ich die Qual der Wahl:
darf mich zwischen zwei WOMOS entscheiden, dabei bitte ich um Eure Meinungen!
1. Vollintegriertes WOMO LMC Finish Vi 680 G
über 3500 kg
mit Navi, Sat
hierfür müssten wir mit dem PKW 500 km anreisen und umladen
ca. 130.- Euro pro Tag
km frei
2. Alkoven Womo LMC A 694 G
3500 kg
ohne Navi, ohne Sat
dieses würden wir in Berlin abholen können
ca. 105.- Euro pro Tag
km frei
Wofür würdet ihr euch entscheiden?
,
Björn
Gast am 11 Feb 2009 18:15:46 Hallo Björn,
ganz klar den Alkhoven in Berlin, alleine schon wegen der nervigen Umladerei. So holst du das Mobil ab und dann kann zu Hause alles in Ruhe eingepackt werden. Navi gibt es für 99 Euro beim Aldi und Fernsehen braucht im Urlaub kein Mensch, ist übrigens mal eine ganz neue Erfahrung so ganz ohne :!:
Matthias, der sonst auch immer gemietet hat
Beduin am 11 Feb 2009 18:32:20 Für den Alkoven, der bringt im Sommer mehr Schatten und kannst leichter das Fahrerhaus vom Wohnteil Abtrennen :) dann wird dadrin auch nicht so heiss
Hast oben meistens Fenster drin, kommt frische Luft an, im Integrierten ist das nicht so.
Räumlich vom Kind besser getrennt, wenn das länger schlafen will, Vorhang zu und gut ists.
ossy am 11 Feb 2009 18:45:26 Hallo, danke euch!
Die Entscheidung ist gefallen, ich werde in Kürze den Vertrag für das Alkoven unterschreiben!
Die Vorfreude steigt.... :)
|
|