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Re. "Tour de France" 1990 1, 2


mk9 am 16 Feb 2009 14:52:22

Hallo Frankreichfans,

versuche es jetzt einmal mit einem Bericht: Frankreichfahrt im Juni 1990.

Urlaub mit unserem Wohnmobil am 10. Juni 1990 ( 1. Versuch mit einem Reisemobil )

Vorwort: Mit 51 Jahren wollte ich es wissen, mit einem selbst ausgebauten Kastenwagen Frankreich zu bereisen. Also einen Peugeot J 7, EZ 1979, gekauft Mai 89, ausgebaut zum Reisemobil ( der Begriff WOMO wäre übertrieben ) aber mit Heizung, Spüle, KS und Kochgelegenheit. TÜV-Abnahme als So.Kfz. sollte noch 1989 erfolgen. Dann zerstörte ein Bandscheibenvorfall den Traum einer Frankreichreise. Nächstes Ziel: 1990. In der Zeit vom Sept 1989 bis Frühjahr 1990 wurden einige Verbesserungen vorgenommen. Dann erfolgte am 05.06.1990 die Zulassung als So.Kfz.Wohnmobil.
Und so sah mein 1. Reisemobil aus ( man beachte meine damalige Katze BELLA, die während der Ausbauarbeiten immer dabei war, und mich oft zur Verzweiflung brachte, wenn sie Schrauben „sortierte“ und mich bei der Arbeit behinderte. Vielleicht wurde sie auch vom Garfield irritiert. Der Peugeot war so bemalt. Hat mich aber überhaupt nicht gestört. Frontpartie habe ich allerdings in den franz. Nationalfarben gestrichen. Gefiel mir halt gut. Sollte uns der Urlaub gefallen, würde zu einem späteren Zeitpunkt ein anderes Fahrzeug ausgebaut werden.

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mk9 am 16 Feb 2009 15:01:33

Jetzt geht`s los, endlich Urlaub

Abfahrt in Dülken, jetzt Viersen, gegen 8.00 Uhr. Wir benutzten die A 61 Richtung Koblenz. Am AK Bliesheim
wechselten wir auf die A 1 Richtung Blankenheim (Eifel). Bis dahin ging es ganz gut, weil ich ohne Gegenverkehr war. Da ich noch nie einen Kastenwagen mit einer Breite von 2m gefahren hatte, bisher immer nur PKW´s, mußte ich mich erst einmal mit der Breite unseres WOMO vertraut machen. Bis zur Autobahn A 48 in Ulmen war es eine kurvenreiche und bergige Strecke, die meine volle Aufmerksamkeit forderte. Es hat sehr viel Zeit gekostet. Aber auf dieser Strecke hatte ich ein sicheres Gefühl für meinen Peugeot J 7 Bj. 1979 (55 PS) und einem Gesamt-
gewicht von nahezu 2,4 t bekommen. Jetzt ging es bis Trier auf der Autobahn wieder zügig weiter. In Trier haben wir dann die A 48 verlassen und sind durch die Stadt in Richtung PERL, kleiner Grenzübergang nach Frankreich,
gefahren. Jetzt war es auch mittlerweile 14.00 Uhr geworden. In SIERK –les-Bains wurde eine Mittagspause ein-
gehalten, ein frisches Baguette eingekauft und ausgiebig das 2. Frühstück, anstatt Mitagessen, eingenommen.
Frisch gestärkt ging es dann über die Nationalstraße nach Yutz bei Thionville. Von dort auf die A 31 Richtung Metz, Nancy nach DIJON. Nach mehrmaligen Pausen an den Raststätten hielten wir auf einer gr. AB – Raststätte
vor Dijon an. Im Restaurant haben wir dann zu Abend gegessen. Geparkt haben wir zwischen LKW`s. Um kurz nach 6.00 Uhr war es mit der Nachruhe zu Ende. Start der LKW `s. In den Waschräumen der Tankstelle gewaschen und rasiert ging es zurück zum WOMO. Meine Frau hatte schon das Frühstück gemacht.

oldie2002 am 16 Feb 2009 15:13:08

toll manfred, mach schnell weiter :daumen2:

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mk9 am 16 Feb 2009 15:17:52

2 . Urlaubstag in Frankreich

Gegen 8.00 Uhr ging es dann weiter Richtung BEAUNE (Burgund). In Beaune auf einem Parkplatz das WOMO geparkt und eine Stadtbesichtigung gemacht mit Einkauf von versch. Käsesorten, 1 Flasche Rotwein und natürlich ein Glas Senf ( aus Dijon ). Weiter führte uns die Fahrt Richtung AUTUN und DIGOIN Richtung
CLERMONT-FERRAND ( Auvergne). Südlich von Clermont-F. in Richtung Lac Chambon. In einem kleinen Ort, St. Nectaire haben wir einen kleinen CP gefunden, der kurz vor dem Ort entfernt war. Klein aber fein.
Saint Nectaire ein Thermal-Kurort, wo auch der berühmte St. Nectaire-Käse kommt. Die erste Überraschung war, dass wir keinen Adapter für den Stromanschluß hatten. Zur damaligen Zeit hatte man auf diesem CP noch keine CEE-Stecker. Nachdem ich dann am Stromkasten stand und ungläubig auf die Anschlußdose
Geschaut hatte, kam ein älterer Franzose auf uns zu, begrüßte uns und zeigte auf meinen J 7, dessen Front
blau-weiß-rot gestrichen war und lächelte freundlich, klopfte auf meine Schulter und führte mich zu seinem
WOMO, auch ein J 7. Er sagte mir, daß er aus der Bretagne kommt, der Ort: PORDIC / C-d`Armor. Er holte mir dann einen entsprechenden Adapter. Somit konnte ich mein Wohnmobil am Strom anschließen. Während der Fahrt wurde mit 12 V gekühlt. Für die Nacht war mir der Anschluß mit 220 V aber lieber. Auf Gas wollte ich nicht stellen, da ich noch keine Ahnung hatte, wo ich den Gasvorrat noch brauchen würde. In der Nacht habe ich dann auch gemerkt, dass die Nächte in der Auvergne auch im Juni stark abkühlten.
Am gleichen Abend haben wir aber noch im Ort ein rustikales Restaurant aufgesucht. Dort brannte der offene
Kamin und verbreitete mit der sehr schönen Inneneinrichtung ein sehr schöne Atmoshäre. Bei Kerzenlicht wurde dann gespeist, der Rotwein brachte danach auch die richtige Müdigkeit mit sich. Nachdem die erste Nacht in DIJON auf dem Rastplatz verbracht wurde, haben wir uns auch das üppige Mal verdient, nach dem Motto: „ man gönnt sich ja sonst Nichts „.

mk9 am 16 Feb 2009 15:28:33

okay, okay ich mal weiter, keine Frage.
Muß aber noch einiges sortieren ( Bilder, damit alles in der richtigen Reihenfolge kommt). Ich habe versucht, alles in der richtigen Reihenfolge zu positionieren mit den Bildern. Aber aus dem Text geht ja auch vieles hervor.
War garnicht einfach den Bericht aus dem Gedächtnis abzurufen, aber die Bilder in den Alben und die Kartenausschnitte haben mein Gedächtnis wieder auf volle Touren arbeiten lassen. Es sind ja auch fast 19 Jahre her.
Aber bei "älteren" Menschen funktioniert halt das Langzeitgedächtnis noch sehr gut. :D
Dafür war die Erstellung, also der Beginn, des Berichtes um so schwieriger.
War gestern noch bei meiner Tochter um sie zu befragen, wie das geht.
Als ich sagte, dass ich in dem Bericht ( Word-Dok. ) die Bilder eigestellt habe, sagte sie: VERGISS ES, so geht d a s nicht.
Hab mir dann alles notiert und eben angefangen.



mk9 (Manfred )

mk9 am 16 Feb 2009 15:38:47

Noch ein Hinweis zur Einfahrt auf den Campingplatz in Saint Nectaire

Zufahrt zum Campinglatz von der D 996 (südwestl. von
Clermont Ferrand

Ich hatte 200 m vor diesem Schild einen Hinweis zum CP gesehen, der durch den Wald führte. Den Weg habe ich auch genommen. Mußte über eine Holzbalkenbrücke fahren, um zum CP (auf der Rückseite) zu kommen.
War schon abenteuerlich. Hat aber geklappt. Mit Erstaunen sahen die Camper uns über den Waldweg kommen. 8)
Ich glaube, der Weg war für Fußgänger. Aber getreu dem Motto: Wo ein Wille, auch ein „Weg“ .


Da ware die richtige Einfahrt zum Campingplatz gewesen

mk9 am 16 Feb 2009 16:12:15

Ergänzung zum CP in Saint Nectaire

Zufahrt zum Campinglatz von der D 996 (südwestl. von
Clermont Ferrand

Ich hatte 200 m vor diesem Schild einen Hinweis zum CP gesehen, der durch den Wald führte. Den Weg habe ich auch genommen. Mußte über eine Holzbalkenbrücke fahren, um zum CP (auf der Rückseite) zu kommen.
War schon abenteuerlich. Hat aber geklappt. Mit Erstaunen sahen die Camper über den Waldweg kommen.
Ich glaube, der Weg war für Fußgänger. Aber getreu dem Motto: Wo ein Wille, auch ein „Weg“ .

So schön kann auch ein altes Fahrzeug aussehen ( Dellen usw. sieht man nicht ). :D

mk9 am 16 Feb 2009 16:29:16

Es folgt der Bericht vom 3. Tag in Frankreich:

Bericht vom 3. Urlaubstag

Nach dem Frühstück ging es nach ISSOIRE auf die RN 9 ( mittlerweile für jetzt die A 75 –gebührenfrei- in
Richtung Mittelmeer. Damals gab es nur die N 9 Richtung Süden. Anmerkung hierzu: wer heutzutage nur die
A 75 gen Süden benutzt, verpaßt die Schönheit der Gegend des CANTAL - Hochplateaus um Saint. Flour. Nicht zu ver-
gessen die höchstgelegene Kathedrale Europas ( aus schwarzem Vulkangestein ) sowie den Einkauf der Käsesorte:
„Gaperon“, der aussieht wie ein Vulkan: spitz und dunkelgrau. Kauf auf den Wochenmärkten. Und noch vieles, was man
auf Touren durch die Ortschaften erlebt. Auch der Wanderweg nach Compostella ist in dieser Gegend. In den kleineren
Orten findet man immer Hinweise mit der Muschel.
Nun weiter zum Bericht. Hinter Saint Flour kommt man an den Viacuc de Garabit, noch in Betrieb befindliche
Eisenbahnbrücke. Erbaut 1882 bis 1884 von Gustav Eiffel. 5 Jahre später wurde der Eiffelturm in Paris fertig.
Brücke ca. 123 m hoch und 564 m lang. Von der jetzigen A 75 sieht man die Brücke auch, allerdings aus großer Entfernung. Vor der Brücke zweigt eine Straße, die D 13, ab. Sie führt zum Mont Mouchet. Dort war
1943/44 das Gebiet der Resistance. Jetzt befindet sich dort ein Ehrenmal der Resistance (Nähe d. Mont M.).
Die Brücke führt über die Truyere und dann weiter unter dem Viadukt führt die N 9 nach MARVEJOLS. Dort
waren wir schon einmal, allerdings mit einem PKW Citroën AMI 6 Break in den späteren 60iger Jahren. Aber das ist eine andere Geschichte ( von Blankenberge (Belgien) über Lille-Paris-durchs Zentralmassiv-nach Perpignan- zur Costa Brava (Tamariou) In Marvejols ging es dann nach einer Mittagspause weiter Richtung
Tarn auf der N 108 Richtung MENDE. In Balsieges an der RN 88 ging es dann auf die RN 106 Richtung FLORAC. Die N 106 führte uns über den Col de Montmirat ( Höhe 1046m) und kurvenreich und sehr, sehr langsam ins Tal nach ISPAGNAC. Dort haben wir den CP aufgesucht und im Schatten von Bäumen unseren
J 7 wieder zur Ruhe kommen lassen. Auf der Abfahrt , ich schätze 6 bis 7 km, habe ich den Wagen im 3. Teils auch im 2. Gang mitbremsen lassen, um die Bremsen etwas zu schonen. Ein Verkehrshindernis war ich nicht. Denn auf der ganzen Fahrt von Balsieges bis Ispagnac habe ich kein anderes Fahrzeug gesehen.
Nach dem Duschen wurde zuerst Kaffee getrunken und dann der Ort besichtigt. Sehenswürdigkeit die Kirche mit 8-eckigem Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert. Zum Abend natürlich wieder in den Ort ins
Restaurant. Jetzt werden viele denken: macht seine Frau denn nie Abendessen, die haben doch ein WOMO mit Küche. Natürlich, aber ich hatte meiner Frau versprochen, dass sie erst am Urlaubsort kochen möchte und nicht früher. Jetzt genießen wir die Reise und lassen uns einmal bedienen.
Natürlich hat meine Frau die Mittagessen gemacht, aber die Abendessen im Restaurant einnehmen. Weiterhin bin der Ansicht, daß, zum damaligen Zeitpunkt die aufgesuchten Orte nicht so stark vom Tourismus profitiert haben. Ispagnac hat m.E. auch nur 700 Einwohner. Und warum sollte man diesen Leuten nicht auch was verdienen lassen. Wir wurden bisher immer freundlich empfangen und bedient.
Der nächste Tag war wandern angesagt, nicht weit , aber eindrucksvoll am Oberlauf des Tarn. Unser Ziel war das Örtchen, mehr ein Weiler, QUEZAC mit der Kirche aus dem 16. Jahrhundert und der Brücke über den Tarn, die auf Veranlassung des Papstes Urban V gebaut wurde, um den Pilgern den Weg zur Kirche im Dorf zu ermöglichen.


Bilder kommen noch


mk9

eva b. am 16 Feb 2009 16:52:03

Hallo Manfred,
schön, dass es jetzt losgeht :) Leider kann ich erst morgen früh weiterlesen, freu mich aber schon auf die Fortsetzung.
Ein tolles Womo hattet Ihr damals, vor allem die Farben gefallen einem alten Frankreichfan :D

gary32 am 16 Feb 2009 17:02:13

mk9 hat geschrieben:Es folgt der Bericht vom 3. Tag in Frankreich:

Bericht vom 3. Urlaubstag

Nach dem Frühstück ging es nach ISSOIRE auf die RN 9 ( mittlerweile für jetzt die A 75 –gebührenfrei- in
Richtung Mittelmeer. Damals gab es nur die N 9 Richtung Süden. Anmerkung hierzu: wer heutzutage nur die
A 75 gen Süden benutzt, verpaßt die Schönheit der Gegend des CANTAL - Hochplateaus um Saint. Flour. Nicht zu ver-
gessen die höchstgelegene Kathedrale Europas ( aus schwarzem Vulkangestein ) sowie den Einkauf der Käsesorte:
„Gaperon“, der aussieht wie ein Vulkan: spitz und dunkelgrau. Kauf auf den Wochenmärkten. Und noch vieles, was man
auf Touren durch die Ortschaften erlebt. Auch der Wanderweg nach Compostella ist in dieser Gegend. In den kleineren
Orten findet man immer Hinweise mit der Muschel.
Nun weiter zum Bericht. Hinter Saint Flour kommt man an den Viacuc de Garabit, noch in Betrieb befindliche
Eisenbahnbrücke. Erbaut 1882 bis 1884 von Gustav Eiffel. 5 Jahre später wurde der Eiffelturm in Paris fertig.
Brücke ca. 123 m hoch und 564 m lang. Von der jetzigen A 75 sieht man die Brücke auch, allerdings aus großer Entfernung. Vor der Brücke zweigt eine Straße, die D 13, ab. Sie führt zum Mont Mouchet. Dort war
1943/44 das Gebiet der Resistance. Jetzt befindet sich dort ein Ehrenmal der Resistance (Nähe d. Mont M.).
Die Brücke führt über die Truyere und dann weiter unter dem Viadukt führt die N 9 nach MARVEJOLS. Dort
waren wir schon einmal, allerdings mit einem PKW Citroën AMI 6 Break in den späteren 60iger Jahren. Aber das ist eine andere Geschichte ( von Blankenberge (Belgien) über Lille-Paris-durchs Zentralmassiv-nach Perpignan- zur Costa Brava (Tamariou) In Marvejols ging es dann nach einer Mittagspause weiter Richtung
Tarn auf der N 108 Richtung MENDE. In Balsieges an der RN 88 ging es dann auf die RN 106 Richtung FLORAC. Die N 106 führte uns über den Col de Montmirat ( Höhe 1046m) und kurvenreich und sehr, sehr langsam ins Tal nach ISPAGNAC. Dort haben wir den CP aufgesucht und im Schatten von Bäumen unseren
J 7 wieder zur Ruhe kommen lassen. Auf der Abfahrt , ich schätze 6 bis 7 km, habe ich den Wagen im 3. Teils auch im 2. Gang mitbremsen lassen, um die Bremsen etwas zu schonen. Ein Verkehrshindernis war ich nicht. Denn auf der ganzen Fahrt von Balsieges bis Ispagnac habe ich kein anderes Fahrzeug gesehen.
Nach dem Duschen wurde zuerst Kaffee getrunken und dann der Ort besichtigt. Sehenswürdigkeit die Kirche mit 8-eckigem Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert. Zum Abend natürlich wieder in den Ort ins
Restaurant. Jetzt werden viele denken: macht seine Frau denn nie Abendessen, die haben doch ein WOMO mit Küche. Natürlich, aber ich hatte meiner Frau versprochen, dass sie erst am Urlaubsort kochen möchte und nicht früher. Jetzt genießen wir die Reise und lassen uns einmal bedienen.
Natürlich hat meine Frau die Mittagessen gemacht, aber die Abendessen im Restaurant einnehmen. Weiterhin bin der Ansicht, daß, zum damaligen Zeitpunkt die aufgesuchten Orte nicht so stark vom Tourismus profitiert haben. Ispagnac hat m.E. auch nur 700 Einwohner. Und warum sollte man diesen Leuten nicht auch was verdienen lassen. Wir wurden bisher immer freundlich empfangen und bedient.
Der nächste Tag war wandern angesagt, nicht weit , aber eindrucksvoll am Oberlauf des Tarn. Unser Ziel war das Örtchen, mehr ein Weiler, QUEZAC mit der Kirche aus dem 16. Jahrhundert und der Brücke über den Tarn, die auf Veranlassung des Papstes Urban V gebaut wurde, um den Pilgern den Weg zur Kirche im Dorf zu ermöglichen.


Bilder kommen noch


mk9


Bonjour Manfred,

sehr schöner Bericht, kenne viele Orte Deiner Schilderung:
der CP. von Issoire war unser Ausgangspunkt für Erkundung dieser Gegend, z.b. Puy de Sancy.
Damals 1980 noch mit Wohnwagen unterwegs..
Ein Département der uns sehr gefallen hat: Cantal

Amicalement,

gary32

mk9 am 16 Feb 2009 18:52:11

Bonjour Gary32,

meinst Du den CP Municipal du Man, Ave. du Docteuer Bonfait, in der Nähe der A 75 ? Dort waren wir 2007 auf der Hin- und Rückfahrt vom Tarn gewesen. Sehr schöner und sauberer CP.
Zuvor wollten wir auf dem CP Municipal in Montaigut le Blanc ( zwischen Champeix und St. Nectaire übernachten, der uns 2006 gutgefallen hat. Aber 2007 konnten man den Platz vergessen, erstaunlich einerseits, weil man dort Nahe am Ort wa ( 200m ) und schöne Tagestouren hätte unternehmen können.
Waren dort, sind dann aber nach Issoire gefahren.

Amicalement

Manfred ( mk9 )

mk9 am 16 Feb 2009 19:16:46

Jetzt weitere Bilder zum vorherigen Bericht. Nr. 11 ist a.d. Parkplatz vor dem Restaurant, wo eine kleine Pause gemacht wurde.

Manfred ( mk9 )

gary32 am 16 Feb 2009 19:19:31

mk9 hat geschrieben:Bonjour Gary32,

meinst Du den CP Municipal du Man, Ave. du Docteuer Bonfait, in der Nähe der A 75 ? Dort waren wir 2007 auf der Hin- und Rückfahrt vom Tarn gewesen. Sehr schöner und sauberer CP.
Zuvor wollten wir auf dem CP Municipal in Montaigut le Blanc ( zwischen Champeix und St. Nectaire übernachten, der uns 2006 gutgefallen hat. Aber 2007 konnten man den Platz vergessen, erstaunlich einerseits, weil man dort Nahe am Ort wa ( 200m ) und schöne Tagestouren hätte unternehmen können.
Waren dort, sind dann aber nach Issoire gefahren.

Amicalement

Manfred ( mk9 )


Hallo Manfred,

es handelt sich um diesen Platz:

--> Link

Haben einige Male dort Station gemacht...

,

Gary 32

mk9 am 16 Feb 2009 20:31:16

Hallo Gary,

genau der Platz ist es. Wir haben dort auf Platz 67, kurz vor dem Waschraum, gestanden.

Waren fast keine Deutsche im Juni dort. Das, was ich immer erlebt habe auf Plätzen in Frankreich: wenn wir da mit unserem alten J7und jetzt J 9 stehen, wandern immer wieder Leute an uns vorbei und wollen sehen, wer das wieder ist, mit so einem alten Fahrzeug unter all den schönen und großen WOMO`s. Dann kommt man auch sehr schnell Kontakt, wenn man sinen Tisch und die Stühle neben dem Wagen stehen hat. Finde ich einfach prima.
Jetzt hab ich mal eine Frage: als wir von Champeix nach Issoire auf der D 996 gefahren sind, kamen wir durch einen kleinen Ort namens Perrier.
Kommt daher der bekannte Perrier her ? Ich vermute es zumindest, weil ja auch weiter nördlich bei RIOM Volvic liegt. (Übrigens auch eine sehr schöne Gegend dort).


Manfred

mk9 am 16 Feb 2009 20:48:17

Fortsetzung

von Marvejols nach Ispagnac und Millau nach Lodeve und später zum Mittelmeer usw usw.

4. Urlaubstag: in Ispagnac geblieben


Anmerkung: Mit dem Wohnmobil sieht man mehr, wenn man diese D 907 bis (so ist die offizielle Bezeichnung der Departementstr.) Richtung Millau fährt. Man sitzt hoch und fährt wegen der zahlreichen Kurven langsamer. Kenne diese Strecke aus den 60iger Jahren. In 1990 hat man die herrliche Aussicht
besser wahrgenommen.


5. Urlaubstag

Nach dem Frühstück ging es dann weiter auf der D907bis nach Saint Enimie mit der Kapelle der Einsiedelei.
Die hl. Enimie war eine merowingische Prinzessin die dort gelebt hat, und der Überlieferung nach durch das
Wasser der Quelle Burle von Lepra geheilt wurde. Danach hat sie ein Kloster gegründet, wonach der Ort seinen Namen erhielt.
Weiter ging es nach durch das Tarntal nach St. Chély du Tarn. In späteren Jahren haben wir von dort aus unsere 1. Kanufahrt auf dem Tarn gemacht. Weiter nach la Malène. Unser WOMO wurde auf dem Parkplatz abgestellt, Ortsbesichtigung vorgenommen und zu Mittag gegessen. Bestellt haben wir: (des) saucisses.
Eine franz. Spezialität ! Nicht unser Geschmack. Jetzt wollten wir schnellstens nach Millau um dort einen der
CP aufsuchen. In Millau waren wir auch schon einmal in den späteren 60iger Jahren, wie bereits erwähnt mit dem PKW. Allerdings im Hotel übernachtet. Die Fahrt auf der D 907bis war nicht ganz einfach mit dem WOMO. Zum Teil sehr eng und sehr kurvenreich. Aber dennoch sehr schön. Bei Gegenverkehr mußte man aber aufpassen, zumindest dann, wenn ein LKW uns entgegenkam. Es ging durch schöne kleine Orte mit zahlreichen CP am Tarn. Vor Millau kann man heute schon den Viaduc de Millau erkennen. Wir haben es Juni 2007 erlebt, als wir dort unseren Urlaub in Les Vignes verbracht haben. Damals war von der Brücke noch keine Rede. In Millau angekommen wurde ein einfacher aber schöner CP am Tarn , CP „Saint Lambert“, aufgesucht. Eine sehr große Wiese mit alten Bäumen und direkt am Wasser. Im Hintergrund die Causse Mejean. In Millau wurde eingekauft: Melone, Schinken, Käse und Rosewein. Beim Käse haben wir auf das entsprechende Label geachtet. Einen echten Bauernkäse (Fermier) erkennt man z.B. bei einem CANTAL an der roten Plakette an der Rinde. Die Molkereiprodukte haben ein weißes bzw. rechteckiges Label. Ob es heute auch noch so ist, kann ich nicht sagen. Uns haben alle Sorten geschmeckt ( bis auf den MUNSTER aus dem Elsass ( bei einer späteren Tour).
Bis jetzt waren es bereits 1.264 km. Mit dem J 7 keinerlei Probleme. Allerdings ein Spritverbrauch von ca. 13 bis 14 ltr Normalbenzin.

6.. Urlaubstag
Am Tag zuvor wurde also eingekauft. Noch bei Sonnenschein wurde dann das Abendessen mit einem leckeren Gläschen ( oder 2 oder 3 ) beendet. Nach einem Spaziergang im Ort wurde es auch Zeit, daß die
Nachtruhe angetreten wurde. Wir wollten früh losfahren. Aber vor 10.00 Uhr wurde es wieder nichts.

7. Urlaubstag
Gegen 10 Uhr traten wir die Weiterreise an. Von Millau ging es zur Causse Larzac. Auf halber Höhe gibt es heute einen kleinen Parkplatz mit Aussichtsplattform. Von dort wird heutzutage sehr viel fotografiert, u.z. die Brücke von Millau. Diejenigen Forenmitglieder , die dort am Tarn oder Umgebung waren, haben diesen Parkplatz vermutlich auch schon aufgesucht. Weiter ging es auf der N 9 Richtung BEZIERS nach Marseillan-Plage CP DES SIRENES. Um auf dem CP zu übernachten war die Voraussetzung: 2 Tage.
Wir haben für 2 Tage im Voraus bezahlt. Sehr wenig Camper dort am Mittelmeer. schöner Strand aber trost-
loser CP . Sanitäranlagen: gerade noch annehmbar. Am nächsten Tag abgefahren und wieder nach BEZIERS. Dort wurde sofort eine Campingtoilette bei MAMMOUTH / Supermarche gekauft. Unterschrank im
WOMO war schon vorhanden ( TV im Staukasten untergebracht ). Dann wurde ein anderer CP gesucht. In VIAS – sur Mer nahmen wir um ca. 10 Uhr den CP „ le petit Mousse ( 3 *** ). Hatten auch sofort eine Über-
nachtung bezahlt. Bekamen einen Platz zugewiesen. Am nächsten Tag unser Frühstück eingenommen.
Den Nachbartisch konnte man mit dem Ausstrecken der Hand mühelos erreichen., völlig überfüllter Platz. 11.59 Uhr ( Uhrzeit stimmt ) den Platz verlassen, nach SETE gefahren und dort eine Pause am Hafen gemacht. Weiter ging es dann über NIMES nach ARLES. Dort die Stadt besichtigt und einen CP in der näheren Umgebung gesucht.. MAUSSANE-les-Alpilles wurde aufgesucht. CP Municipal „ Les Romarins“
( 4 *** ) Zu Recht mit 4 Sternen bereits 1990 ausgezeichnet. Platz Nr. 7 haben wir genommen und haben dort Ruhe und eine schönen Ort angetroffen. Unserem Platz gegenüber verbrachte ein älteres Ehepaar aus Bad Segeberg mit ihrem VW Bulli mit Aufstelldach ihren Urlaub. Sehr nette Camper – wie natürlich alle
WOMO und WOWA – Freunde-, die wir in späteren Jahren getroffen haben. Ob Briten und Iren auf CP in der
Bretagne, Franzosen im Limousin, Italiener im Tessin, Niederländer ohnehin (überall) sowie Wallonen und Flamen –allerdings immer eigene Kolonien auf den Campingplätzen. Anmerkung: Mitte der 90 iger Jahre waren wir 2 Tage auf einem CP bei Clermont-Ferrand, wo die Camper aus der Stadt Ihre Wohnwagen hatten. Wochenende war dort Preistanzen im Clubraum der Camper. Bei Frauenwahl wurde ich dort auch zum Tanz aufgefordert. Habe mich tapfer
geschlagen. Nichts gewonnen, aber Spaß gehabt. Einen Korb konnte ich meiner franz. Partnerin ja wohl nicht geben.

19.6.90 Ankunft in Maussane
In Maussane hat es uns sehr gefallen. Freundlich und Zuvorkommend das Ehepaar Moucadel als Betreiber des CP für die Gemeinde. Bis 2006 haben wir dann immer wieder ( mit Ausnahme von 3 Jahren ) dort Urlaub
gemacht. Juni 1998 erhielten wir, als wir dort unseren Urlaub verbrachten, eine Einladung zu einem gemein-
samen Frühstück der Eligius-Bruderschaft ( St. Eloi ). Dieses Fest wird jährlich in Maussane und in den Nachbarorten gefeiert. Frühstück auf einer Mas mit ca. 200 Personen begann mit Wurst, Fleisch, Gemüse und Obst und Wein. Beendet wurde es mit Kaffee und Kuchen. Und so gerne hätten wir anstatt Rotwein den Kaffee zuerst gehabt !!!.
Nun weiter zu meinem Bericht. Also bis zum 22.6. in Maussane. Um 10.00 Uhr ging es nach ST. REMY, CAVAILLON, APT, MANOSQUE und VALENSOLE Richtung RIEZ. Von RIEZ zum LAC de STE. CROIX.
Dort waren wir schon einmal 1982 mit unserem VW Jetta in Urlaub, u.z. in BAUDUEN (direkt am See).
Also am Lac einen CP aufgesucht. Der Platz der uns angewiesen wurde war indiskutabel. Stellfläche betrug
7 x 4 m, Stromanschluß ca. 30 m entfernt; dankend abgelehnt und erst einmal auf einem Parkplatz Pause
gemacht. Dort sprach uns ein franz. WOMO-Fahrer an, der uns anbot, einen anderen CP zu zeigen, allerdings „camping a la ferme“. Warum eigentlich nicht, sagte meine Frau und wir bedanketen uns für die Hilfe und auch gerne annehmen würden. Gesagt wie getan, wir fuhren hinter dem freundl. WOMO-Fahrer her.
Nach ca. 10 km streckte er die Hand mit erhobenem Daumen heraus und zeigte uns damit an, daß wir die erste Straße nach links abbiegen sollten. Wir bedanken uns mit winkender Hand und einigen Hupsignalen.
Nach einigen km kamen wir zu einem Bauerhof mit einer sehr großen Wiese die zum Wald hin anstieg.
Am Hoftor geklopft und gefragt, ob wir dort übernachten könnten. Antwort: kein Problem ( natürlich in franz.).
Nach dem Übernachtungspreis gefragt: 5 FF mit Warmdusche, Waschbecken und Toilette !!!
Das wären ja nur in DM ca. 1,70. Das kann doch wohl nicht wahrsein, war mein 1. Gedanke. Ich habe 10 FF
Gegeben, um kein schlechtes Gewissen zu haben. Einen schönen Nachmittag und einen schönen Abend haben wir dort gehabt. Und mit der Dusche (warm) und Waschbecken und Toilette –alles einwandfrei- stimmte. Km-Stand: 44.565, gefahren also insgesamt bisher 1.905 km.

23.06.1990
Nach dem Frühstück ( 10.40 h ) ging es weiter Richtung DIGNE (Alpes de Haut Provence ). Von Digne auf die RN 85 -Route Napoleon- Richtung SISTERON ( RN 75 ) und weiter Richtung Norden nach GRENOBLE.
Von dort auf die Autobahn nach Aix-les-Bains zum CP. Natürlich wurden ausgiebige Pausen in den kleinen
Orten an der RN 75 gemacht. Gegen 20.45 Uhr kamen wir auf dem CP „ ALP`AIX „ an. Ich hatte mich in
AIX etwas verfahren und bin auf einer kleinen Seitenstraße Richtung See gefahren. Das 1. Verkehrsschild
mit 30 km wurde gesehen und beachtet. Das dann kurz danach ein Drempel ( liegender Franzose seiner-
zeit genannt ) kam, habe ich übersehen. Meine Geschwindigkeit war um 20 km zu hoch. Danach nur noch mit 10km/h die nächsten Drempel überfahren. Geschirr hat geklappert, aber nix passiert. CP sehr gepflegt.
2 Übernachtungen: 126 FF.

25.06.1990
Weiterfahrt nach Genf. Von dort die N1 nach Laussane und weiter nach Basel. In Basel km-Stand: 45262.
Raststätte in Kehl gegen 22.00 Uhr angefahren und dort übernachtet.

26.06.1990
In Kehl über Europabrücke nach Straßburg. Von dort ging es weiter auf die A 34 Richtung Saarbrücken. Vorher die Autobahn verlassen und und Sarreguemines noch eingekauft im Supermarkt und anschl.
Über die Grenze nach Deutschland. Über Trier – Koblenz . In Koblent die A 61 bis Abfahrt Viersen, 2km
Noch bis zu unserem Haus. Km – Stand: 45.881, also Hin- und Rückfahrt insgesamt 3.221 km.

Resultat der 1. Frankreichtour: viele Erfahrungen gemacht; sehr schöne Landschaften gesehen,
nette WOMO/WOWA-Fahrer/innen kennengelernt, schöne sonnige
Tage gehabt, Natur pur erlebt; die Stille auf vielen Nebenstrecken
positiv aufgenommen, keine Hektik gehabt, im Urlaub mal richtig
abgeschaltet und Kraft getankt; ausgeglichen zurückgekehrt.

Frage an meine Frau: wie hat dir der Urlaub mit dem WOMO gefallen ?

Antwort: war sehr, sehr schön. Möchte wieder mit dem WOMO nach Frankreich.
a b e r: bitte nicht mehr so viele CP in der kurzen Zeit, ansonsten
jederzeit wieder

meine Antwort darauf: geht in Ordnung, mußte ja das „ verlorene Jahr 1989 “ einbeziehen.

gary32 am 16 Feb 2009 21:01:05

mk9 hat geschrieben:Hallo Gary,

genau der Platz ist es. Wir haben dort auf Platz 67, kurz vor dem Waschraum, gestanden.

Waren fast keine Deutsche im Juni dort. Das, was ich immer erlebt habe auf Plätzen in Frankreich: wenn wir da mit unserem alten J7und jetzt J 9 stehen, wandern immer wieder Leute an uns vorbei und wollen sehen, wer das wieder ist, mit so einem alten Fahrzeug unter all den schönen und großen WOMO`s. Dann kommt man auch sehr schnell Kontakt, wenn man sinen Tisch und die Stühle neben dem Wagen stehen hat. Finde ich einfach prima.
Jetzt hab ich mal eine Frage: als wir von Champeix nach Issoire auf der D 996 gefahren sind, kamen wir durch einen kleinen Ort namens Perrier.
Kommt daher der bekannte Perrier her ? Ich vermute es zumindest, weil ja auch weiter nördlich bei RIOM Volvic liegt. (Übrigens auch eine sehr schöne Gegend dort).


Manfred


Hallo nochmal,

nein ...

die Perrier Quelle liegt im Departement Gard in Vergèze genau...
Auf dem CP. von Issoire hatte ich damals einen Franzosen geholfen bei einer Panne.
Abends hatte er uns eingeladen um u.a. ein Bloc echte Gänse- Leberpastete zu kosten. Dazu frisches Baguette...und ich " Ignorant " schmiere dies aufs Brot.... Unser Gastgeber war sichtlich aufgeregt und sagte mir " Mais Monsieur, es ist eine Sünde diese Köstlichkeit so zu verzehren..."
Gut.. wenn man weiss was so ein " Bloc " kostet...

Kleine Anektode so am Rande...

Freue mich schon auf die Fortsetzung Deiner " Reportage "...

,

gary32

mk9 am 16 Feb 2009 21:04:43

Bilder kommen noch. Müssen erst noch eingescannt werden.

Bildqualität aus der Region am Mittelmeer ist nicht berauschend. Bin ja auch kein Profi. Wären noch mehr Bilder von dieser Reise gewesen, wenn
ich mehr Filma mitgenommen hätte. Habe natüich nicht alle Fotos aus dieser Reise gescannt, weil sie nicht so schön waren.
Evtl. Schreibfehler sind unbeabsichtigt. War wieder mal zu schnell und habe sicherlich einiges falsch geschrieben. Es ist ja aber so, dass man Worte liest und nicht alle Buchstaben einzeln.
Sicherlich ist mein Bericht, gemessen an die anderen Reiseberichte, nicht so berauschend. Aber, ich habe mein Versprechen einigen Usern gegenüber eingehalten.

Mit freundlichem an alle Forenmitglieder, die mein "Erstlingswerk" gelesen haben.

So, nun mach ich erst mal eine kleine Pause, suche die Bilder raus und scanne diese mal ein. Hoffentlich weiß ich morgen noch, wie alles geht :D


mk9 ( Manfred )

Aretousa am 17 Feb 2009 00:13:11

Klasse, ein sehr schöner erster Bericht von eurer Tour de France mit dem Garfield-Reisemobil. Gut dass es deiner Frau damals auch gefallen hat, so seit ihr bei dem Hobby geblieben. Wir fahren seit 1987 mit eigenem Wohnmobil- vorher waren wir mit dem Zelt unterwegs träumten aber von einem ausgebauten Bus, und bevorzugt waren wir die ganze Zeit in Frankreich.
Vielleicht scanne ich auch irgendwann mal Bilder aus längst vergangenen Jahren ein und berichte von "früher".

eva b. am 17 Feb 2009 09:15:12

Schade, schon zu Ende :( Dabei könnte ich stundenlang weiterlesen.
Auf die Bilder freu ich mich schon und natürlich auf weitere Berichte von Dir.
:dankeschoen:

Poldi am 17 Feb 2009 12:07:15

Hallo Manfred, ich habe Deine Postings wohl irgendwie verpasst, sorry Nachbar! :oops: Das ist umso schlimmer, als wir uns in diesen Ecken schon oft herumgetrieben haben. Mit dem Einstellen von Bildern haben glaube ich sehr viele unserer Generation ihre Probleme gehabt und haben sie noch, anders als die jungen Hüpfer :D , die das schon mit der Muttermilch aufgesogen haben und deren erste Worte im Kinderwagen waren: "Wo ist mein Lap?" :lach:
Aber Scherz beiseite: Dein Bericht ist gerade für uns ein herrlicher Blick in die Vergangenheit und in eine Gegend, die wir auch heute noch gerne besuchen.
Dass Du die normalen Fotos jetzt scannen musst ist zwar lästig für Dich, tut aber der hohen Qualität Deines wunderbaren Berichts keinen Abbruch. :gut:
Zur damaligen Zeit waren wir zwar auch schon mal im Süden, aber ansonsten überwiegend in westlich gelegenen Teilen Frankreichs. Wir waren da noch mit dem Zelt unterwegs und haben uns Wohnmobile immer neidisch und bewundernd betrachtet. Euer lustiges Gefährt wäre uns sicher aufgefallen, ein echter "Hingucker!"

Leider geht der Bericht nicht mehr weiter - oder? Jedenfalls weißt Du jetzt wie es geht und hast somit keine Ausrede mehr! :D

Klaus

mk9 am 17 Feb 2009 12:58:11

Hallo Eva,

es kommen ja noch die Bilder, die ich aber erst heute einscanne. Muß dabei vorsichtig zu Werke gehen, da einige Bilder eingeklebt sind. Möchte auch nicht, das dabei etwas zu " Bruch " geht. Es sind Erinnerungen, die für mich sehr wertvoll sind. Wenn ich mir die Fotos mit den Berichten anschaue laufen die ganzen Reisen nochmals wie ein Film vor meinen Augen ab. Trotzdem ist es und bleibt es Vergangenheit, aber eine shöne Vergangenheit.

Werde aber zur gegebenen Zeit nochmals einige Reisen "aufrollen".

Es ist wohl, wie man sagt: "Schnee von gestern". Mein Hintergedanke ist aber, dass viele User, die meinen Bericht gelesen haben, sich auch an ihre damaligen Reisen erinnern. Ich glaube, dass ich bei einigen oder auch vielen Forenmitgliedern damit mein Ziel erreicht habe, vielleicht.


Manfred ( mk9 )

mk9 am 17 Feb 2009 13:09:29

Hallo Klaus,

danke für Deine Antwort.
Es war wohl etwas unglücklich mit der Benennung meines Berichtes. Den Titel hat vielleicht viele interessiert und den Eindruck geweckt, dass es sich um die Radtour handeln könnte. Habe daher bewuß in "......." den Thread formuliert.
Ich glaube es wäre schön gewesen, wenn man sich dort in Frankreich im Urlaub getroffen hätte. Aber das ist ja so wie die Nadel im Heuhaufen.

Ja und das mit den Fotos einscannen ist wirklich so eine Sache. War schon froh, dass ich das hingekriegt habe. Als Du mir damals gesagt hattest, wie man so einen Bericht beginnt, habe ich mir das notiert und den Zettel aufbewahrt. Auch Beduin uund auch andere User haben mir wertvolle Tipps bezgl. Bildbearbeitungsprogramme gegeben.

Du siehst, es hat, nach anfänglichen Schwierigkeiten, doch noch geklappt.

Die restlichen Bilder kommen aber noch.

auch an Deine Frau

Manfred ( mk9 )

eva b. am 17 Feb 2009 13:31:41

mk9 hat geschrieben:Den Titel hat vielleicht viele interessiert und den Eindruck geweckt, dass es sich um die Radtour handeln könnte.

Und ich hab erst recht spät hier reingeschaut, weil mich Radtouren nun überhaupt nicht interessieren :D Die "" sind mir doch glatt entgangen.

mk9 am 17 Feb 2009 15:20:32

Hallo Eva,

ich hätte doch besser eine andere Formulierung genommen.
Aber jetzt kann ich es nicht mehr ändern. War aber bewußt mit den Anführungszeichen gewählt. Hatte damit gerechnet, dass Forenmitglieder
auf diese Kleinigkeit: "...." stutzig geworden wären und hätten gedacht: Was soll das denn, eine Radtour aus 1990 ?. :) und wären neugierig geworden. Damit habe ich auch gerechnet und Recht behalten. Es haben viele Aufrufe stattgefunden.

mit frdl. Guß

Manfred ( mk9 )

Anne42 am 17 Feb 2009 16:10:13

Hallo Manfred, ich habe deinen Bericht und die Fotos sehr genossen. Und außerdem bewundere ich dich, daß du es geschafft hast. Ich will mich bei unserer nächsten Tour auch einmal daran versuchen, werde bei meiner Tochter in die Lehre gehen, für die ist das eine Kleinigkeit!!
Hab aber noch eine Frage zu der Route am Tarn entlang, kann man das mit Alkovenmobil fahren, oder ist das ein Problem?

mk9 am 17 Feb 2009 17:21:16

Hallo Anne, es freut mich, dass mein Bricht gefallen hat. Probleme mit dem scannen, verkleinern und in den Berict einfügen hab ich nach wie vor.
Muß häufig korrigieren. Aber es hat, zumindest bis jetzt, funktioniert.
Nun zum Tarn. Ich denke, dass ein Alkoven-WOMO nicht höher als 3m ist.
Eine Stelle, u.z. bei Ste. Enimie ist nur 3m hoch, andere Passagen bliegen bei ca. 3,50m Höhe. Wo man aber höllisch aufpassen muß bei den Felsvorsprüngen. Dort muß man auf die Gegenfahrbahn ausweichen.
Zum Glück wird die Strecke nicht sehr befahren. Meistens sind es PKW`s, aber natürlich auch LKW`s. An Wochenenden kann ich mir aber stärkeres Verkehrsaufkommen vorstellen, und auch in der Ferienzeit der Franzosen.
Stellplätze wird es vermutlich keine geben, hab zumindest keinen gesehen. Campingplätze sind wohl vorhanden. In der Nähe von Millau und in Millau selbst natürlich auch.
Kenne selbst nur den CP in Ispagnac, in les Vignes ( wo ich schon mehrmals war ) und in Millau. Den Platz von Millau, also das Bild ) wird noch im Bericht eingefügt. In der Stadt Millau gibt es aber noch einen größeren Platz, fast zentral gelegen. Müßte mal im CP-Führer von Michelin nachsehen. Werde ich auch noch machen. Nahe ROZIER ( in der Nähe von Millau ) gibt es auch noch einige CP`s.
Die schnellste Möglichkeit zum TARN ist die A 75 die gebührenfrei ist, ausgenommen die Maut über den Viaduc de Millau. Sehenswert, vor allen Dingen, wenn man über die Brücke fährt. Die nächste Ausfahrt hinter dem Viadukt wäre la Cavalerie und dann zurück nach Millau und dann zum Tarn. Man kann aber auch noch vor der Talbrücke abfahren um nach Milau zu kommen. Diese Strecke kenne ich aber nicht. Auf keinen Fall die Strecke nach le Massegros nehmen um nach les Vignes zum Tarn zu kommen. Die letzten km sind sehr steil und Seitenbegrenzung am Fahrbahnrand waren vor Jahren kaum vorhanden, soviel ich mich erinnern kann.
In meinem Album habe ich auch ein oder 2 Bilder von der Strecke am Tarn eingestellt.


Manfred ( mk9 )

oldie2002 am 17 Feb 2009 17:24:58

manfred,

danke für deinen bericht, hat mir gut gefallen, vor allem das in den farben der tricolore angemalte womofrontteil :wink:

mk9 am 17 Feb 2009 18:20:19

Es geht weiter mit dn Bildern zum Bericht.

Auf dem Wege zum Tarn kurzer Aufenthalt. Dann geht es noch 40km bis zum Tarn. Unterwehs, auf dem Col de Montmirat nach Hause angerufen.

Damals noch kein Handy. Also zur Telefonzelle (rechts auf dem Bild ). Anruf: " Wie geht es den Katzen und euch ?" Genau in dieser Reihenfolge. :D

Dann die lange, kurvenreiche Strecke ins Tal nach Ispagnac. Man sieht im Hintergrud schon die Causse Sauveterre.


Manfred

mk9 am 17 Feb 2009 18:28:10

Jetzt geht`s weiter, nachdem 3 x "Webseite abgelaufen" erschienen ist.

Das nächste Bild ist der Eingang zum CP. Eine Seltenheit im Waschraum: keine Einzelduschen, sindern für mehrere Personen. Für Familien bzw. Eheleute ja schon gut. Der CP ist kein FFK - CP ! :D

Bild 6a zeigt die Brücke nach Quézac. Hinweise zur Brücke stehen in meinem Bericht.

Jetzt muß ich neue Bilder scann. Nur etwas Geduld.

Manfred

PS im Vorbericht mit dem Telefonanruf muß ein :D stehen
Im Bild der Brücke scheint ein blauer Streifen zu sein, kommt vom Scanner !

mk9 am 17 Feb 2009 19:15:16

Hab noch ein paar Bilder gescannt gehabt.
von Ispagnac auf der D 907 BIS ging es weiter über Ste. Enimie nach St. Chély du Tarn und nach la Malene. Dort kurze Pause gemacht. Anmerkung zu St. Chély: in späteren Jahren waren wir in les Vignes ( auf dem CP ) und haben von St. Chély eine Kanutour auf dem Tarn unternommen. Waren 6 Stunden inkl. Pausen und sonnenbaden auf dem Tarn unterwegs. Schön und anstrengend.
Bei niedrigem Wasser angenehm zu fahren. Hatte aber den Nachteil, dass man ab und zu auf einem Felsbrocken im Wasser aufsetzte. Dann aus dem Kanu und dasselbe wieder fahrbereit gemacht. Der Tarn ist auch für Unerfahrene ( dazu gehöre ich auch ) gut zu meistern. Hat aber seine Tücken. In einem späteren Bericht werde ich mal Bilder einstellen.
Aber weiter zu den Bildern. Also von la Malene ging es dann zunächst nach Les Vignes. Pause gemacht. Dann einen Versuch auf die Causse Mejean zu kommen. Zunächst ging es ja gut. Es kam kein Auto entgegen. Dann aber kam ein PKW vom Hochplateau entgegen. Links der Berghang mit einer Rinne für Regenwasser, rechts, also an unserer Seite der Abhang ohne Leitplanken und unbefestigter Seitenstreifen. War schon ein mulmiges Gefühl. Wenn es ein Kleinlaster gewesen wäre, so wäre man nicht vorbeigekommen. Also an der nächsten Haltebucht wieder gewendet und zurück nachLes Vignes.
Dabei wäre ich so gerne zu den Grotten Aven Armand gefahren.

Manfred

mk9 am 17 Feb 2009 19:47:23

Jetzt hatte ich noch Bilder eingestellt, da kommt schon wieder der Hinweis: Sicherheitswarnung. Es ist zum Mäuse melken.
Versuch es jetzt nochmal.

Also, in Les Vignes wollte ich über die Brücke über den Tarn zur Causse Mejean fahren und dort die Grotte Aven Armand besichtigen. Ging aber auch gut den Schotterweg hinauf, bis uns ein PKW entgegenkam. Könnte passen.Klappte auch. Aber dem PKW-Fahrer standen die Perlen auf der Stirn. Denn er fürchtete, dass er in die Wasserrinne an seiner Seite am Steilhang abrutschen würde. An uns hat er weniger gedacht. Wir hatten den Abgrund an unserer Seite. Keine Leitplanken und unbefestigter Seitenstreifen mit Geröll, Blumen und Gras. 2 Kastenwagen wären nicht aneinander vorbei gekommen. Hatte jetzt die Nase voll. Kein Aven Armand
sondern zurück. De Wendepunkt ist auf em Bild zu sehen. Später sagte mir ein Bekannter: 300 m weiter wärst du oben gewesen.
Also wieder zurück nach Les Vignes und dann zum CP in Millau.
Am nächsten Tag Richtung Causse Larzac und dann ans Mittelmeer.

Manfred

mk9 am 17 Feb 2009 19:53:09

Am nächsten Tag von Millau über die RN 9 auf die Causse Larzac an la Cavalerie vorbei Richtung Mittelmeer.
Die Causse Larzac ist ein karges Plateau eine Steinwüste aber dennoch reizvoll wenn die Blumen auf dem kargen Boden blühen.
Damals noch keine A 75 sondern nur die Nationalstraße, die streckenweise sehr gut ausgebaut ist. Jetzt kommt ein Bild der N 9 Richtung Lodeve.
Danach ist erst malFeierabend für heute. Morgen oder übermorgen kommen die anderen Bilder zum Bericht.

Manfred

die nächsten Bilder mach ich größer als die bisherigen.
Alles viel zu klein.

eva b. am 18 Feb 2009 12:38:12

mk9 hat geschrieben:die nächsten Bilder mach ich größer als die bisherigen.
Alles viel zu klein.

Stimmt, ist schade um die schönen Fotos.
Übrigens gefällt mir euer damaliges Womo immer besser. Hinten hatte das ja noch einen Snoopy drauf :gut:

mk9 am 18 Feb 2009 13:30:40

Hallo Eva,

ich hab mich auch darüber geärgert, dass die Fotos so klein sind.
Aber die anderen Bilder mache ich größer, war ja auch mal ein Versuch einen Bericht zu schreiben.
Bin selbst nicht zufrieden damit. Ich glaube ebenfalls, dass zu viel auf einer Seite geschrieben wurde. Lag daran, dass ich in der vergangenen Woche in MS Word den Bericht anhand der Bilder verfaßt habe.
Anhand der Fotoalben aus dem Jahre 1990 konnte ich mich noch an alle Ereignisse erinnern. Das klappt, aber mit den Bildern ( einscannen, bearbeiten bzw. verkleinern habe ich halt meine Schwierigkeiten ).
Aber es kann ja bei einem anderen Bericht nur besser werden Ich werde dann auch nicht mehr soviel dazu schreiben.

Aber ich hab ja vorher schon angekündigt, dass mein Bericht mit der Note 4 einzustufen sei. Aber ich kann Kritik vertragen und habe auch kein Problem damit, weil ich es 1. nicht persönlich nehme sondern daraus lerne, was ich falsch gemacht habe.

Ich wünschte mir, dass Diejenigen, die meinen Bericht gelesen haben, mir das auch sagen und wie ich es besser mit den Bidern machen soll.
Das würde ich als positive Kritik ansehen. Wenn man schweigt und nicht auf Fehler aufmerksam macht, habe ich nichts davon.

Möchte, wie so viele andere User aktiv am Forum teilnehmen und auch selbst einen Beitrag zu Urlaubsberichten für andere ins Forum stellen.

Jetzt habe ich wieder zu viel geschrieben. :)



Manfred ( mk9 )

Ach so, zum Auto kann ich nur sagen, dass ich den so gelassen habe wie gekauft. Lediglich die Frontpartie in Farben der Tricolore habe ich gemacht.
War ja auch nur ein Versuch, ob es meiner Fau und mir gefällt, den Urlaub mit disem Wagen zu machen. Und es hat uns gefallen. Später habe ich den Wagen anders gestrichen, also nicht lackiert. Eine Lackierung wäre teurer gewesen als der Wert des J 7.

Poldi am 18 Feb 2009 14:00:36

Hi Manfred, sei froh, dass Du noch analoge Fotos hast, die kann man wenigstens nicht aus Versehen von der Kamera löschen, wie ich das fertig gebracht habe vor zwei Jahren. :D :D :D

Dein Bericht ist etwas ganz Besonderes und die Fotos unterstreichen die Authentizität des Berichtes. Den haben wir gerne bis hierhin nochmal gelesen. :razz:

Klaus

mk9 am 18 Feb 2009 20:05:43

Hallo Klaus,

danke für die netten Worte zu meinem Bericht. Als ich den Bericht voreinigen Tagen geschrieben habe ( mein Langzeitgedächtnis ist noch o.k. ) :D habe ich die ganze Fahrt mit all den Eindrücken und dem Erlebten noch einmal erlebt. Dafür habe ich jetzt wieder das Problem mit dem einscannen und "verschieben" der gescannten Aufnahmen um sie in den Fortsetzungsbericht wieder zu placieren. Muß mich wieder bei meiner Tochter sachkundig machen. Hab auf Empfehlung eines Users das Programm "Traumflieger" geladen. Hat bis vor einigen Tagen geklappt. Jetzt habe ich die Probleme damit. Wird weiter versucht.
Jetzt zu den Bildern die ich habe, Gott sei Dank. Was Dir passiert ist mit Deinen Bildern ( gelöscht ) ist schon ärgerlich. Aber so etwas kann natürlich passieren.
Als wir 2007 wiederum zum Tarn gefahren sind ist mir folgendes pasiert. Hatte extra, neben der Digi-Kamera -keine Spitzenklasse- meine Minolta mitgenommen. Wollte ja unbedingt über den Viaduc de Millau mal fahren.
Während der Fahrt hatte ich meiner Frau die Kamera gegeben, damit sie entspr. Aufnahme machen sollte. Hat sie auch getan. sind dann an der nächsten Ausfahrt wieder über die RN 9 nach Millau und dann nach Les Vignes ( CP direkt am Tarn ) gefahren. In der Nacht hatte ich einen Traum der am nächsten Morgen sich als Wahrheit entpuppte. War kein Film in der MINOLTA ( hatte ich tatsächlich vergessen). Keine Panik sagte meine Frau, dann fahren wir auf der Rückreise nochmals über die Brücke. Haben wir auch gemacht, obwohl ich vom Tarn noch einmal über Nimes und Arles nach Maussane le Alpilles fahren wollte.
Aber es hat sich gelohnt, nochmals über den Viadukt zu fahren. In meinem Album habe ich noch ein Bild davon. So etwas kann also passieren, wenn man sich euphorisch über Bilder freut, die doch nicht gemacht wurden.



Manfred

gary32 am 18 Feb 2009 20:51:23

hallo,

eine kleine Simulation über den Bau des Viadukt von Millau :

--> Link

zur Info,

gary32

aldi68 am 19 Feb 2009 00:27:31

Hallo Manfred,

vielen Dank für den tollen Reisebericht! Die Straßen fand ich teilweise schon recht abenteuerlich. Dein Wohnmobil fanden wir übrigens echt witzig-kultig!

mk9 am 19 Feb 2009 14:13:01

Hallo und guten Tag. Hab jetzt noch einige Fotos unserer Reise.
Hoffentlich sind die jetzt größer ? Mal sehen.
Es beginnt mit der Weiterfahrt nach Lodeve ( Tunnel auf der RN 9 ) Richtung Mittelmeer.

Nachdem wir das Mittelmeer fluchtartig verlassen haben ging es erstmals Richtung BEZIERS um eine Campingtoilette zu kaufen. Siehe auch die Hintergründe hierzu im Bericht.

Danach Weiterfahrt in die Provence.

Manfred ( mk9 )

eva b. am 19 Feb 2009 14:21:11

mk9 hat geschrieben:Hoffentlich sind die jetzt größer

Ja, viel besser. Jetzt kann man auch Details erkennen :)

mk9 am 19 Feb 2009 14:21:58

Auf gut Glück führte die Weiterfahrt von Beziers ( Porta Potta gekauft, lt. Quittung 290 FF, die ich auch noch habe -ich meine die Quittung- uns nach Maussane les Alpilles. Zunächst in Arles kurze Pause gemacht.
Einen wunderschön gelegenen CP dort gefunden. Vom CP sind es nur 50m biszur Hauptstr. Dort sind auch die nächsten Geschäfte. Bis zur Ortsmitte nur noch 200m. Besser kann man es garnicht haben.

Bild 4: jedes Jahr im Juni feiert man in Maussane dieses Fest.

Im Bericht habe ich ja erwähnt, daß wir einmal von der Bruderschaft zum
Frühstück eingeladen waren. Die Bilder suche ich noch in einem Album.
Bilder kommen später.

Manfred

mk9 am 19 Feb 2009 17:26:43

habe noch ein Bild von der Weiterfahrt über Le Baux und St. Remy de Prce.
Richtung Cavaillon nach Manosque gemacht.

Freunde: der Rest der Bilder kommt noch.

an alle User, die meinen Bericht gelesen haben.
Jetzt klappt es mit den Bildern. Lang hat es gedauert, jetz glaube ich, dass es Zukunft gespeichert ist. :D

mk9 ( Manfred )

gary32 am 19 Feb 2009 18:16:59

Hallo,

les Beaux de Provence:

Dort befinden sich die Ruinen ( Ville Morte, bild oben.)die ein Besuch wert sind.
Der längliche Bergrücken nennt sich " les Alpilles " ( kleine Alpen ).

In Saint Remy de Provence findet jedes Jahr einen riesen "Abtrieb" von Tausenden von Schafe genannt " Transhumance ", diese Schafsherde wird 3 mal um die Innenstadt getrieben begleitet von deren Schäfer und Hunde, danach findet auf den Höhen ( Causses ) ein Riesenfest...

,

gary32

jokathi am 19 Feb 2009 18:50:12

Hallo Manfred

das hast Du super gemacht, ich bin begeistert von Deinem Bericht und den Bildern, einfach suuuuper!! Und mit der Note "4" hast Du den Nagel
n i c h t auf den Kopf getroffen. Man sollte sein Licht nicht unter den Scheffel stellen. Wenn sich jemand mit dem Computer befasst und trotz aller Widrigkeiten den Mut nicht verliert und immer weiter probiert, dann sollte ihm allerhöchste Anerkennung zuteil werden.

Weiter so!

aus Neuss
Johannes

mk9 am 19 Feb 2009 19:32:34

Hallo,
@ Gary32: das kannte ich noch nicht, was sich in St. Remy abspielt.
Kann mir gut vorstellen, wie die Leute in dem sehr bekannten Cafe, komme im Moment nicht auf den Namen, schon morgens ihren Champagner trinken um zu sehen und gesehen zu werden.

Kenne nur das jährliche Fest "St. Eloi in Maussane (übrigens in den anderen Orten auch so,weiß es aber nicht genau) und dieses Fest beginnt freitags und endet am Sonntag. Gleichzeitig wird in Maussane les Alpilles das Fest:
Fête du Club Taurin mit den Gardians aus der Camarque gefeiert.
Dort wird ein Stier durch die Ortschaft getrieben. Junge Leute versuchen dann den Stier bei den Hörnern zu fassen. Riesenspektakel.

@ Johannes: gehöre zu der Generation, die nicht aufgibt, nach dem Motto:
"Wer aufgibt, hat schon verloren " :)

an euch Beide

Manfred vom linken Niederrhein

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