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Wohnmobil Abstellen am Hang


Molle1 am 22 Feb 2009 17:44:09

Hallo
Habe da mal ne Frage an unsere Profis.
Wir haben ein großes Grundstück am Hang und fragen uns ob wir unser Wohnmobil über den Winter und auch sonst zwischen den Ausfahrten da abstellen können ohne das irgend ein Teil durch die Schräglage Schaden nimmt. Es ist ein Höhenunterschied von Vorder zur Hinterachse von bestimmt 1,50m. Kann eventuell noch ein wenig ausgleichen indem ich mir eine Rampe baue und vorwärts ins Grundstück reinfahre und dann die Rampe hinter die Hinerräder stelle und rückwärts auf die Rampe fahre. Denke so bekomm ich das Womo vieleicht noch ca. 40cm höher. Ist es schädlich ein Wohnmobil über länger Zeit November bis April so schräg abzustellen.
Hoffe auf eure Antworten
Reinhard

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Gerhard-Heinz am 22 Feb 2009 17:56:06

Hallo Reinhard,

einen positiven Vorteil hat diese Schräglage in jedem Fall. Es bleibt kein Wasser auf dem Womo stehen, dass ggf. zu einem Schaden führen könnte.

Ein Problem ergibt sich aber schon. Bei so einer Schräglage musst Du die Handbremse anziehen und wenn Du Pech hast und die hast Du bei der feuchten Witterung im Winter in jedem Fall, sind die Brems-Klötze nach der Standzeit an den Brems-Scheiben festgefressen.

Bei mir steht kein FZG über dem Winter mit angezogener Handbremse rum. Gut, habe auf am Stellplatz keine Hanglage.

Molle1 am 22 Feb 2009 18:01:12

Danke für deine Antwort Gerhard-Heinz
Ich will wenn es möglich ist da ein Carport für das Wohnmobil hinstellen. Und die Handbremse möchte ich auch nicht anziehen sondern hinten die Rampe drunter und unter die Vorderräder LKW Bremsklötze. Das müsste eigentlich reichen.

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Molle1 am 22 Feb 2009 18:29:35

Hallo niemand da der mir helfen kann?

saltun am 22 Feb 2009 18:37:57

Hallo Reinhard,

die 1,50m können fast nicht stimmen - bei einem Radstand von 3,80m
wäre das eine Neigung von 40%!

lg saltun

ollybär am 22 Feb 2009 18:42:18

Hallo Reinhard,

bei der Steigung vermute ich den ersten Schaden an der Heckschürze wenn sie beim Hochfahren aufsitzt

Molle1 am 22 Feb 2009 18:51:12

Hi Saltun
Die 1,50m waren vieleicht leicht übertrieben. Kann gerade nicht messen wegen Schnee aber 1m sind es bestimmt.
An Ollybär
Nein der sitzt nicht hinten auf. Wir haben in dem Bereich schon eine gepflasterte Einfahrt und ich kann reinfahren.
Meine Frage ist eher ob durch die Schräglage irgend ein teil wie Getriebe oder motor wegen Oel oder so schaden nehmen kann.

guenterp_de am 22 Feb 2009 19:07:47

ich kann Dir zwar nicht sagen ob da was Schaden nimmt,aber irgendwie hätte ich kein gutes Gefühl bei so einer Schräglage :?

bert am 22 Feb 2009 19:21:41

Wenn du schon ein Carport bauen willst würde ich die Schräge abbaggern.
Dann hast du einen vernünftigen Stellplatz.
Den Bagger wirst du für eventuelle Fundamente sowieso brauchen.
Die Tonne von Wurfsteinen kostet nicht die Welt, dann kannst du die Sache ordentlich gegen wegrutschen Sichern.
Wenn es behördlich und nachbarschaftlich möglich ist wäre es die bessere Lösung.
Ich habe bei meiner Garage auch einen Höhenunterschied von 80cm- 100cm aufschütten müssen- waren 100 Tonnen Material mit Wurfsteinen und Schotter.
Mein Onkel hat zum Glück einen LKW, aber das Material kostet nicht die Welt


Bert

gespeert am 22 Feb 2009 19:30:08

Ich würde das Womo nicht mit eingelegtem Gang stehenlassen, sondern wie Du ja erkannt hast, mit Keilen sichern. Laß den Gang draußen und die Bremse offen. Zur Sicherheit kannst Du ja noch ein Stahlkabel an der hinteren Abschleppöse einhaken falls irgendein Spaßvogel den Keil wegzieht.
MfG K-H

Molle1 am 22 Feb 2009 19:35:10

Den Keil wird keiner wegziehen weil der Garten Eingezäunt ist und normal niemand dran kommt. Den Gang auch rausnehmen?

Gast am 22 Feb 2009 19:45:08

Ob sich diese extreme Schieflage aufgrund der langen Standzeit irgendwie auf den Aufbau auswirkt, weiß ich nicht.
Auf alle Fälle würde ich nach der Winterpause das Fahrzeug nur herunterrollen lassen und eine Weile warten, bis sich wieder Öl in der Ölwanne gesammelt hat. Erst dann würde ich den Motor starten. Unter Umständen wäre es ja möglich, dass die Ölpumpe kein Öl ansaugen kann und der Motor nicht ausreichend geschmiert wird.

Viele ,
westy75

gespeert am 22 Feb 2009 19:57:10

Kommt drauf an, wenn Du den Motor ständig unter Druck hast, könnte eine Entlastung nicht schaden (evtl. abstellen, Keil drunter und den Druck durch kurzzeitiges Auskuppel rausnehmen. Dann dürfte ein eingelegter Gang nicht so belastet werden).

Gast am 22 Feb 2009 19:57:47

Also ich hätte bei dieser Geschichte ein dummes Gefühl. Das Fahrzeug nur mit Keilen zu sichern halte ich für bedenklich, die Handbremse sorgt für Folgeschäden (Bremse fest), mit eingelegtem Gang hast Du eine permanente Belastung auf Getriebe und Motoraufhängung.
Kannst Du nicht mal ein Foto von der Örtlichkeit einstellen? Am besten mit abgestelltem Womo ...

Fredl

emmkah am 22 Feb 2009 21:40:02

also den letzten 2-3 Einträgen muss ich wiedersprechen:

1. so schräg kann man kein Womo abstellen das dem Motor das Öl wegbleibt...

2. wenn man den Gang drinlässt, bleibt bereits nach wenigen Minuten kein "Druck" mehr gegen das Getriebe, da die Kolben nicht 100,0% dicht sind. Der Verdichtungsdruck ist schneller weg als man denkt...
Deswegen ruckeln auch unsere Womo`s bei eingelegtem Gang und nicht angezogener Handbremse den Berg oder den Keil schneller runter als man oftmals vermutet. Bei neueren Motoren sogar eher als bei alten, da moderne Diesel keine so hohe Verdichtung mehr haben

LowCostDriver am 22 Feb 2009 22:02:29

Wirklich ein schwieriges Thema.
Bei einer dauernden Schräglage könnte ich mir noch erhebliche Belastungen an den tieferen Reifen, Fahrwerk, Federn und Dämpfern vorstellen.

Auch den Einwand mit dem Öl ist bei einem längeren Stand nicht ganz unberechtigt, wenn auch weniger durch die Schräglage.
Das Öl tropft ja auch aus dem Motor in die Wanne ab und sammelt sich in dort.
Aber wenn man den Motor startet ist der Druck ja i.d.R. schnell wieder da.

Ich würde auch auf jeden Fall versuchen fahrzeugeigene Sicherheitssysteme wie Getriebebremse und Handbremse zu entlasten und das Fahrzeug extern zu sichern.
Dabei sollte es natürlich so leicht wie möglich sein.
Also Gasflaschen raus, Tanks leer, Schränke komplett ausräumen, bei Plastiktank Tank leer fahren, usw.

Wie sich die Schräglage dann noch auf die Verwindungen des Aufbaus auswirkt?
"Gut" kann es nicht sein, es ist nicht der "natürliche Stand", aber ob es wirklich schädlich ist?
Keine Ahnung...

Molle1 am 23 Feb 2009 06:58:22

Es geht mir nur darum das wir unser Womo ca. 10Km von zu Hause in einer Scheune für 32 Euro untergestellt haben und immer wenn ich was brauche oder was machen will ich die 10Km hin und her fahren muss. Jetzt haben wir so drüber geredet und uns gefragt warum wir nicht ein Carport bei uns im Garten anbauen sollten, damit wir jederzeit was machen könnten und auch Strom und Wasser haben. Bevor wir wegfahren wird dann das Womo vor das Haus zum richten geholt wo es doch wesentlich ebener ist. Es wäre echt super wenn das klappen würde. Bert hat gar nicht so unrecht mit dem abbaggern. Werd mich mal schlau machen ob das bei mir möglich ist damit wir wenigstens einen Stellplatz von ca. 8mx 3m einigermaßen grade bringen und so ganz nebenbei uns die 32Euro Monatlich sparen. Also nochmals vielen Dank für eure Antworten.
Grüßle Reinhard und Diana

Lancelot am 23 Feb 2009 07:50:10

Ein Stellplatz im Carport auf dem eigenen Grundstück ist natürlich die optimale Lösung hinsichtlich Bequemlichkeit und Komfort ... (hätte ich auch gern) ... wirtschaftlichen Sinn macht´s wohl eher nicht:

Stell Dir das nicht sooo einfach vor, ein bissi ausbaggern und fertig.

Am Hang wirst Du den Platz nach dem abgraben auch befestigen müssen, dann pflastern, dann das Carport drauf ... 10 - 15 Mille sind da ruck-zuck versteckt.

Du zahlst derzeit keine € 400 p.a. an Miete, allein die kalkulatorischen Kapitalkosten für eine € 10.000 Investition sind aber schon € 500 p.a. :( .

Wenn Du Geld übrig hast und die Wirtschaftlichkeit egal ist: :pfeil: bauen.
Wenn Du nur die Kosten-/Nutzenanalyse siehst: :pfeil: weiter mieten

HHolzwurm am 23 Feb 2009 10:00:27

Also Kostenmäßig muß ich Lancelot voll zustimmen......aber so ein vernünftig geplanter und gebauter Car / Womoport hat schon was.

Ich würd nicht alles abgraben bzw aufschütten sondern so ne Mischlösung machen. Hinten 50cm ausheben und vorne 50cm auffüllen dann gleich noch nen Ablauf (Birkorinne) hinten quer für Grauwasserentsorgung. Ne Querlaufende Rinne deswegen damit das Oberflächenwasser gleich mit weg ist und sollte mal ein Womowechsel anstehen ist man auch flexibler.
Dann wenn möglich noch nen Frischwasseranschluß dran und das Womoport ist auch noch gleich die eigene VE Station.

Lancelot am 23 Feb 2009 10:11:27

HHolzwurm hat geschrieben:.... und vorne 50cm auffüllen ....


Mit Lift oder Treppe für´s Auto ... :?:

:D :D

HHolzwurm am 23 Feb 2009 10:13:41

Das waren jetzt halt mal meine Fantasie mit Foto ginge es deutlich realistischer :D :D

Lauterberger am 23 Feb 2009 10:22:16

Hallo,

es gibt doch diese Auffahrbühnen, sieht man oft bei ausgestellten PKW.

Solche verstärkten Teile und rückwärts drauffahren bringt sicher eine Menge.

Dietmar

bert am 23 Feb 2009 20:17:55

Wie Lancelot schon schrieb wird es sich mit 32€ für Miete sicher nicht rechnen.
Aber wenn ihr schon das Carport bauen wollt würde ich in den sauren Apfel beissen und die Fläche so eben wie möglich machen.
Wenn du abbaggerst kannst du je nach Material einen Teil davon wieder verwenden.
Leerschläuche für Strom und Wasser nicht vergessen, wenn du einen Anschluß in der Nähe hast.
Bei meiner Garage bin ich dann stundenlang mit der Rüttlelplatte gefahren und hab ordentlich verdichtet bevor der Beton gekommen ist.

Bert

dieter2 am 23 Feb 2009 20:38:57

Ich würde baggern.
Ein Minibager kostet bei uns 100€ Tag,3-4 Container für Erdaushub kostet auch nicht viel.
Dann ist erstmal schon der Platz zum abstellen da.
Dann kann man weitermachen je nach Lust und Laune und Geld :)

Gibt nichts schöneres wie das Womo am Haus :D

Dieter,
der auch bei Regen trocken vom Haus ins Womo kommt :D

Molle1 am 23 Feb 2009 21:06:14

Hallo Dieter
Du bist echt zu beneiden. Ich weiß grad gar nicht mehr was ich machen soll. Ich glaube ich lass mir mal einen Privaten Landschaftsgärtner kommen und der soll mir sagen was bei uns möglich ist.
Habs grad ausgemessen und festgestellt das es direkt auf der Grenze zum nachbarn dann einen Höhenunterschied von ca. 1m geben würde. Da müsste ich dann wieder eine Stützmauer aufstellen die den Höhenunterschied wieder abfängt. Einfach nur ein Carport auf die schräge Auffahrt hinbauen ist denk ich auch nur halbe sache. Und das Womo steht halt extrem schräg. Also lass ich das auch bleiben. Mal sehn was der Landschaftsgärtner sagt. Hab 714m² Grund und keinen geraden Platz fürs Womo. und danke an alle Reinhard

gespeert am 23 Feb 2009 22:32:00

Ein paar anständige Keile entlasten die Antriebseinheit vollkommen (Jeder Lkw(-Anhänger) wird so geparkt), ich würde aber dann sicher gehen, daß Spaßvögel nicht durch Entfernen der Keile Schaden anrichten könnten.

maxe am 24 Feb 2009 08:37:41

Ich würde mich erst mal beim Landratsamt schlau machen ob du für einen Carport eine Genehmigung bekommst.
Sonst wird es nachher sehr teuer.

angler01 am 24 Feb 2009 21:52:42

Hallo
Ich kann das ganze nachvollziehen. Bestitze zwar erste seit Nov.2008 ein Womo aber, es steht auch bei Verwandten auf dem Grundstück. Ich muss zwar "nur" kanppe 10Km fahren, ist trotzdem lästig. Mein vorhandenes Grundstück mit Wohnhaus bietet leider keinen platz fürs Womo. Hab mir jetzt nen "etwas größeren" Stellplatz der ans Haus angrenzt gekauft. Könnte also noch ein paar Womos unterbringen.
Auf Dauer schräg abstellen würde ich mein Fahrzeug nicht, ich hätte da kein gutes Gefühl.
Ich würde versuchen einen einigermaßen geraden Stellplatz zu schaffen, die Freude darüber das dein Womo dann quasi vor der Haustür steht ist mit nichts zu bezahlen.

Dietmar

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