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wie die meisten unter euch wissen sollten sind normale Dieselfahrzeuge auf Höhen bis ca. 1500m eingestellt um normal zu funktionieren.
ABER
was passiert denn nun wenn man mit nem europäischen Fahrzeug z.B. in den Anden unterwegs sein will wo es doch mal auf 4000m etwa raufgeht?
Ich hab das in schon so manchen Tech-Büchern gelesen das die Motoren oder besser die Einspritzanlage anders eingestellt werden sollte um dort ordentlich zu funktionieren.
Was is da dran?
Könnte sein das wir so 24 Monaten auswandern, die Peruaner arbeiten für wenig Geld und machen Gold aus Sch¤¤¤se also wär das was für mich als 3 sprachigen Touristenführer. Spanisch muss ich noch lernen aber es geht auch so.
tekzenchelou hat geschrieben:........... Könnte sein das wir so 24 Monaten auswandern.......
... wie meinst du das - tekzenchelou - in 24 Monaten - oder für 24 Monate?
Zum Motor: es ist Richtig, dass ein Motor optimal eingestellt werden sollte, für die Höhe, in welcher er sich gerade befindet, und arbeiten muß. Bei einem Flugzeugmotor zB wird das (Luft-Treibstoffgemisch) manuell in jeder Höhe wo sich der Motor befindet, neu eingestellt, damit die maximale Leistung erreicht wird. Bei einem Fahrzeugmotor - denke ich - ist das nicht soo wichtig.
Gogolo am 10 Apr 2009 09:14:48
Ich habe mich mit Südamerikafahreren unterhalten (ich möchte ja u.a. auch dort hinfahren), die Andenpässe mit über 5000m befahren haben - die haben hier an den Fahrzeugen nichts ein-/umstellen müssen. Lediglich einer, der hatte die neue Webasto-Dieselheizung an Bord; bei dem ging heizungstechnisch gar nichts mehr, der hat in der Höhe jämmerlich gefroren..... Darum kommt mir in mein Gogolobil auch nicht die Webasto (mit der ich sehr wohl geliebäugelt hatte) sondern eine ganz normale Truma Combi6EH.
Habe die Ehre
Gogolo
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Gast am 10 Apr 2009 09:42:01
Hallo,
die Einstellerei auf den Luftdruck kommt aus der Zeit der Vergasertechnik (bei Benzinern) bzw. Einspritztechnik mit Luftmengenmesser oder gar nur Drosselklappensensoren ohne Luftdrucksensor.
Moderne Einspritzsysteme (Diesel wie Otto) arbeiten mit LuftMASSEN messern, d.h. sie erfassen nicht das Luftvolumen sondern deren Masse und damit auch den Sauerstoffanteil.
Somit wird die Einspritzmenge der niedrigeren Luftdichte angepasst und keine Änderungen sind notwendig. Das schlimmste was passieren kann ist dass der Turbolader nicht genug Luft schaufeln kann (er muss ja mehr volumen für die gewünschte Sauerstoffmenge bewegen) so dass es zu einem Leistungsverlust kommt.
Ecki
Gast am 10 Apr 2009 11:34:18
Genau so ist es. Mit einem vernünftig dimensionierten Ladeluftkühler dürfte auch der Turbolader keine Mucken machen.
Viele ,
westy75
matthiast4 am 10 Apr 2009 12:10:39
Gogolo hat geschrieben:Ich habe mich mit Südamerikafahreren unterhalten (ich möchte ja u.a. auch dort hinfahren), die Andenpässe mit über 5000m befahren haben - die haben hier an den Fahrzeugen nichts ein-/umstellen müssen. Lediglich einer, der hatte die neue Webasto-Dieselheizung an Bord; bei dem ging heizungstechnisch gar nichts mehr, der hat in der Höhe jämmerlich gefroren..... Darum kommt mir in mein Gogolobil auch nicht die Webasto (mit der ich sehr wohl geliebäugelt hatte) sondern eine ganz normale Truma Combi6EH.
Habe die Ehre
Gogolo
Man kann auch die Webasto nehmen, nur muß man dann eine andere Dosierpumpe verwenden die auch bei Webasto erhältlich ist. Der Bosch Dienst an der Ecke weiß das natürlich nicht, da muß man mal im Werk anrufen... . Das ganze einfach mit Abstellern trennen und die Pumpen wahlweise betreiben... .
Das wäre es mir wert mit Diesel zu heizen, oder nimmst Du die Combi D??
Mat.
emmkah am 10 Apr 2009 14:12:31
Gogolo hat geschrieben:... sondern eine ganz normale Truma Combi6EH.
Gogolo
und wer regelt da das Brennstoff / Luftgemisch ????
tekzenchelou am 10 Apr 2009 18:15:07
THX fürs Feedback und moin Spleiss53 und alle anderen,
spleiss53 hat geschrieben: ... wie meinst du das - tekzenchelou - in 24 Monaten - oder für 24 Monate?
IN etwa 24 Monaten, das lässt mir etwas Zeit zum Planen und kündigen, Kontakte sind vorhanden, SP auch nur weiss net wo, Grundstücke sind billig usw. Heizung braucht man keine mehr...
Problem is halt dass Lima auf 0 Meter Meeresniveau is und der Rest mindestens 2.5km höher in den Bergen deswegen frag ich.
Im Buch vom Bus hab ich auch sowas gelesen von wegen Höheneinstellung, ich hab keine Ahnung was passiert aber kann mir mal denken das der Motor nicht so ganz zufrieden ist und es ordentlich qualmt.
Schlimmstenfalls geht er aus aber wo find ich dann nen Mechaniker der mir das einstellt?
Um damit auch gleich Gast zu antworten: 1958er Baujahr und Stadtbus aber noch fit also nix mit Luftmengenmessung sondern 8.5L ?-Zylinder aus nem vergangenen Jahrhundert.
Mit Trumas und Webastos geb ich mich da gar nicht erst ab, der gute alte Holzofen reicht vollkommen wenn man ihn überhaupt mal anmachen muss.
Solarplatten müssen her, die flexiblen und viele davon...
Gast am 14 Apr 2009 09:59:55
Hallo,
Größere Höhe bedeutet immer weniger Leistung! Auch moderne Verbrennungs-Motoren ändern das nicht. Eigene Erfahrung auf Passstrecken, und siehe Test VW Vayren (Bugatti) auf den Salzseen in USA.
Ich denke, mit Einstellungen kann man wenig machen, nur mit zusätzlichen Einbauten. z.B. einer Lachgaseinspritzung oder Sauterstoffzugabe mit Hilfe von Druckflaschen. Oder größere Turboladerschaufeln (Turbos gab es 58 bestimmt nicht), die aber in geringeren Höhen den Dienst quittieren. Also alles Sachen die Tuner so einbauen um höhere Leistungen rauszuholen. Geht aber immer auf Kosten der Lebenserwartung der Motoren und natürlich auf den Geldbeutel.
Das einzige was im Falle des alten Motors Sinn mache würde wäre eine Optimierung des Getriebes. D.h. andere Übersetzungen damit es auch bei extremen Steigungen zwar langsam aber dafür noch vorwärts geht, Oder genügend Drehmoment vorhanden ist, um anzufahren.
In den 50,-er und 60,- er Jahren gab es speziell konstruierte Reisebusse die große Steigugnen besser bewältigen konnten als normale Busse, eventuell gibt es noch irgendwelche Getriebeteile auf den Schrottplätzen in dieser Welt und auch Leute die das einbauen können.
Ansonsten gibt es nur eine Alternative: weniger Gewicht!
Jörg
tekzenchelou am 15 Apr 2009 01:21:05
Oyé das kann ich net machen bzw machen lassen!
Irgendwo hab ich so n Schild gesehn von wegen eingestellt auf bis zu 1500m oder so, wenn ichs finde stell ichs ein.
Aber am Getriebe oder der Übersetzung zu knoddeln is mir zu ungeheuerlich, zumal es dafür nix mehr gibt ausser als Sonderanfertigung, allein die HauptBremsen-Lederdichtung war schon eine.
Hab sie hier rumliegen im Falle eines Falles...
Wie gesagt isses nur ein Stadtbus, fährt aber immer seine 65km/h rauf oder runter und Nm hat er ohne Ende, müde isser gar nicht...
Gast am 15 Apr 2009 09:17:38
tekzenchelou hat geschrieben:Oyé das kann ich net machen bzw machen lassen!
Irgendwo hab ich so n Schild gesehn von wegen eingestellt auf bis zu 1500m oder so, wenn ichs finde stell ichs ein. Aber am Getriebe oder der Übersetzung zu knoddeln is mir zu ungeheuerlich, zumal es dafür nix mehr gibt ausser als Sonderanfertigung, allein die HauptBremsen-Lederdichtung war schon eine. Hab sie hier rumliegen im Falle eines Falles...
Wie gesagt isses nur ein Stadtbus, fährt aber immer seine 65km/h rauf oder runter und Nm hat er ohne Ende, müde isser gar nicht...
^
Wenn er für die "Viehtransporte" in den 50,-er und 60,-er Jahren ausgelegt war bzw. ist. dann wirst Du auch nicht das Gewicht mit rumschleppen was der Bus eigentlich verträgt. Und auch mit der angegebenen Geschwindigkeit dürfte das Getriebe genügend Drehmoment an die Räder abgeben können.
Das einzige was ich eventuell als Schwierigkeit sehe ist, der Schaltvorgang.
Es ist wahrscheinlich so, das an Steigungen in dieser Höhe, der eingelegte Gang bis zum Ende gefahren werden muss. D.h. der erste Gang wenn man mal anhalten musste. Und der dürfte eigentlich ziemlich kurz übersetzt sein. Im Zweiten Gang wird man da nicht anfahren können, da wird wohl dann jede Fahrt zur Schleichfahrt. Ich denke, das der überwiegende Teil der Einheimischen nicht gerade übermotorisiert rumfährt, da wirst Du nicht unbedingt einen Verkehrskolaps verursachen. Nur Diesel und Wasser sollten immer ausreichend vorhanden sein. Und ein Kanister Öl (20 Liter)sollte auch zur Grundausstattung gehören.
Ansonsten stehen nur noch die niedrigen Überhänge und Tunnel im Wege, die da sicherlich in den Bergen vorhanden sind.
Jörg
Gast am 15 Apr 2009 09:46:25
Habe noch mal gegoogelt,
Zwar nichts kongretes gefunden.
Aber mit der Einstellung, ist bestimmt die Dieselzufuhr gemeint.
Das Luft -Diesel-Gemich könnte in großer Höhe zu fett sein, so das der Motor absäuft. Wenn da schon ein Schild angebracht ist wie er eingestellt wurde, muss auch an einer Einstellschraube an der Dieselzufuhr, eine Markierung zu sehen sein, da muss dann eine geringere Kraftstoffmenge dem Motor zur Vefügung gestellt werden. Wird aber nur über probieren und vor Ort gehen, da in geringerer Höhe, dann das Gemich wieder zu mager wird.
Jörg
Gast am 15 Apr 2009 21:30:52
Hallo,
das von Jörg gesagte gilt für einen Ottomotor (Vergaser oder frühe EInspritzgeneration), der per Gaspedal die Luftmenge drosselt und bei dem die Kraftstoffmenge entsprechend dazu passen muss damit sich ein zündfähiges Benzin-/Luft "Gemisch" ergibt.
Ein Diesel hat jedeoch kein "Gemisch" in dem Sinne, die Luftmenge ist stets ungedrosselt (keine Drosselklappe). Die Leistung=Einspritzmenge in den Brennraum (ohne vorherige Gemischbildung) wird über die Einspritzpumpe gesteuert, sprich Gaspedal. Wenn die Luft nun Sauerstoffärmer kann das nur zwei Konsequenzen haben: evtl. ist der Leerlauf zu niedrig und bei Vollgas Russbildung. Man könnte nun per Endstellung der Einspritzpumpe die Fördermenge reduzieren, weniger Gas geben hat aber exakt den gleichen Effekt.
All das gilt nicht für moderne CR-Einspritzsysteme mit Luftmassenmesser. Da sind keinerlei Änderungen notwendig.
Ecki
tekzenchelou am 16 Apr 2009 08:37:33
THX fürs Feedback, ich schau nochmal nach da ich ja sowieso die Unterlagen besitze die dazu gehören, poste dann was ich davon behalten habe.
Tunnel und Überhänge hab ich eigentlich keine gesehn als ich dort war, und die Busse von Cruz del Sur sind garantiert genauso hoch
--> Link
ok der ist jetzt von ner anderen Firma
find grad den schwarzen net.
Ich glaub das Ganze hat was mit dem Luftdruck zu tun, beschwören kann ichs zwar net aber mach mich schlauer...
Gast am 16 Apr 2009 13:21:54
Hallo Eck,
es stimmt der Diesel hat keine Drosselklappe und auch keinen Vergaser.
Trotzdem bildet sich im Zylinder oder den Zylindern ein Luft-Kraftstoffgemisch, muss ja nicht unbedingt Diesel sein, Heizöl tut es auch(kleiner Joke). Dieses wird durch die Kompression gezündet..
Aber Du hast denke ich Recht wenn sich die Einstellmöglichkeit direkt an den Einspritzdüsen (bei so einem großen Motor eher Einläufen) befinden muss. Oder ich nehme eher an, es gibt eine zentrale Mechanik.
Hallo tekzenchelou,
eventuell solltest Du mal in entsprechenden Schrauber-Foren in USA schauen. Da kommen solche Motoren sicherlich noch häufig vor! Und da können auch Leute mit entsprechender Praxis Dir besser helfen.
Das mit den Höhen, habe ich nur gedacht, weil ich in den Alpen auch etliche Passe und Bergstraßen mit Tunneln kenne die auch nicht sehr breit und hoch sind. D.h. sobald du die Ausfallstraßen und Highways verlässt wird das (vermute ich) da ähnlich sein, bzw. häufiger vorkommen.