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SÜDFRANKREICH 1996 1, 2


mk9 am 07 Mai 2009 22:48:10

Südfrankreich ( September 1996 )

In meinem Bericht ( Frankreich 1995 - 11. WOMO – Fahrt ) wurde von mir erwähnt, dass wir unserer Urlaubsbekanntschaft versprochen hatten, im Jahre 1996 wieder in Maussane les Alpilles den Urlaub
verbringen würden. Voraussetzung war allerdings, dass unser „neues“ WOMO die Vollabnahme beim
TÜV und eine Eintragung als SoKfz.-Wohnmobil erhalten würde.

Obwohl noch einige Anstriche der Frontpartie notwendig waren, bestand der PEUGEOT J 9 ( Bj. 6/1982 ),
unter kritischen Augen des Prüfers vom TÜV Rheinland alle erforderlichen Überprüfungen, sowohl in
techn. Hinsicht als auch im Ausbau der WOMO-Einrichtung. Sogar einen 3. Platz hat man mir eingetragen.
Obwohl wir nur zu Zweit fahren, war es mir schon lieb, dass der J 9 für 3 Personen zugelassen wurde.
Dieser 3. Platz hat sich als vernünftig erwiesen. Grund: Jetzt kann jeweils eine imaginäre Person uns bei
unserer Reise nach Südfrankreich „begleiten“. :)

Froh gelaunt und heiter habe ich zu Hause das Erfolgserlebnis verkündet. Aber was geschieht jetzt mit dem Vorgängermodell, dem Peugeot J 7, der uns 11 schöne Urlaubsreisen zur Schweiz, Italien und Frankreich und
zur holländ. Küste begleitet hat ? War schon ein komisches Gefühl, als beide WOMO`s nebeneinander in der
Einfahrt standen. Für meinen alten J 7 hätte ich keine TÜV – Plakette mehr bekommen – nur mit erheblichem
finanziellen Aufwand hätte es vielleicht noch einmal für 2 Jahre geklappt.

Ein Pikkolo mußte zur Taufe des „NEUEN“ doch geöffnet werden. Aber auch der alte, zuverlässige J 7 wurde
mit Sekt bedacht, mußte halt so sein. Der neue mußte seine Zweckmäßigkeit und seine Zuverläßlichkeit erst einmal beweisen. Eine große Sektflasche war nicht angebracht, da ich doch noch einige kleine Korrekturen am
J 9 vornehmen mußte. Farbe wurde ja noch benötigt, denn am 06. Sept. sollte ja die 1. Fahrt beginnen. Aber vorher noch eine Probefahrt mit dem roten Kennzeichen gemacht.

Mit dem Reisebericht werde ich in den nächsten Tagen beginnen. Einige Bilder habe ich bereits gescannt.
Als ich die Bilder ins Album einsortiert hatte, wurden zum Teil Fotoecken benutzt. Jetzt habe ich festgestellt, dass doch viele Aufnahmen mit Haftpunkten eingeklebt wurden. Sauerei, die Bilder jetzt zu lösen; muß höllisch
Aufpassen, dass keine Bilder beschädigt werden. Anschließend kommen jetzt wieder Fotoecken zum Einsatz. Habe doch nie daran gedacht, dass ich einmal in einem Forum meine Reiseberichte veröffentliche.

Jetzt nur 2 Bilder vom J 9 vom Tage der Zulassung als WOMO . Bericht erfolgt, wie bereits angedeutet, noch..
Dies habe ich mehr oder weniger folgenden Forenmitgliedern, die auf meinem Bericht ( Frankreich 1995 )
geantwortet haben, versprochen: INA ( Beduin ); CHRISTINE ( chris_62 ); uschi – s sowie MichaelW.


mk9 ( Manfred )

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uschi-s am 07 Mai 2009 22:54:37

Da bin ich aber gespannt, wie sich der "Neue" im Urlaub verhalten hat...

Gator am 07 Mai 2009 23:41:07

Hallo Manfred,
da ich auch auf Deinen neuen Bericht warte, kam mir gerade beim Lesen eine Idee, wie ich Dich unterstützen könnte.

Ich könnte Dir meinen Scanner ausleihen. Mit diesem Gerät brauchst Du KEINE Fotos aus den Alben zu lösen. Die Sannerscheibe wird einfach auf die Fotoalbenseite gelegt und schon beginnt das Teil von unten zu scannen.

Ich fahre morgen früh nach Hamburg und komme am Sonntagabend zurück.

Gerne kann ich Dir den Scanvorgang auch am Montag mal zeigen - einfacher undschneller geht es nicht mehr.

Bis dahin




Uwe

Anzeige vom Forum


MichaelW am 07 Mai 2009 23:45:39

Hallo Manfred,

die Vorfreude auf den Bericht ist groß und das Angebot von Uwe geradezu sensationell.....

al am 08 Mai 2009 08:40:52

bin auch gespannt :!:

und scanne schonmal auf vorrat, wenn du so ein gerät geliehen bekommst. :wink:

Poldi am 08 Mai 2009 08:54:24

Dank Dir auch Uwe, dass Du unserem gemeinsamen Nachbarn mit dem Scanner seine Arbeit an seinen schönen Reiseberichten erleichterst. :gut:

Manfred, dann sind wir auch gespannt.

Klaus

mk9 am 08 Mai 2009 13:26:16

SÜDFRANKREICH ( September 1996 )

Zunächst möchte ich mich für Eure Reaktionen auf meinen 1. Beitrag zur o.g. Reise einmal bedanken.
Besonders hat mich die Nachricht von Uwe ( Gator ) von unserem gemeinsamen Wohnort gefreut, der
mir seinen Scanner zur Verfügung stellen will, damit keine Bilder beschädigt werden. Seine Hilfsbereitschaft
finde ich einfach wunderbar. Somit kann ich auch einige Belege, die mit einem Prittstift eingeklebt sind,
ebenfalls einscannen.

So nun aber zum Beginn unserer Reise und unser Versprechen Ilse gegenüber einzuhalten.

Abfahrt am 06. Sept. `96
Nachdem am Vorabend unserer Reise schon alle Vorräte und Kleider eingepackt waren, mußten lediglich
die gekühlten Lebensmittel eingeräumt werden. Dies ging aber schnell vonstatten. Vorgesehen war in
diesem Jahr die Route durch die Schweiz bis zum Genfer See. Der gute alte J 7 blieb traurig zurück. Vielleicht
würde er doch noch einmal zum Einsatz kommen, wenn der J 9 nicht unsere Erwartungen erfüllen würde. Er mußte erst einmal beweisen, dass er zuverlässig ist, wie der J 7, von kleinen Schwächen abgesehen, jahrelang war.

Die Fahrt über die A 61 und später auf der A 5 ging zügig voran. In Rastatt haben wir dann doch überlegt, in Kehl über Straßburg Richtung Basel zu fahren. Nein, wir bleiben auf der A5. Hätten wir doch besser bleiben
Lassen, denn vor Offenburg staute sich der Verkehr auf der Autobahn. Stop and go. Plötzlich ging es nicht mehr
weiter. Da es schon Nachmittag war und es sehr warm war zeigte plötzlich die Kühlwasseranzeige hohe Wasser-
temperatur an. Also Heizung an und Schiebetüren auf. Im Stau wurde der Motor abgestellt, lediglich das Gebläse
verrichte ihren Dienst. Dann setzten sich wieder die Fahrzeugkolonne wieder in Bewegung und nach einigen Metern wieder zum Stillstand zu kommen. Unser J9 setzte sich widerwillig in Bewegung ( Dampfblasen in der
Benzinleitung durch starke Motorerhitzung ). Sollte es sich jedesmal wiederholen ?. Hoffentlich nicht. Nach einiger Zeit ging es dann Meter für Meter weiter. Ich hatte die Faxen dick, wie man so zu sagen pflegt. Wären wir doch über Straßburg gefahren. Sack und Asche. ( Sprichwort unseres Sohnes, wenn etwas nicht klappt ).
Es dauerte aber noch eine gute Stunde, bis eine Raststätte angezeigt würde. Aber noch einige km zu fahren.
Dann aber sofort dorthin. Gesagt, getan, einen Parkplatz gefunden und abgewartet bis zum frühen Abend.
Da der gesamte Zeitplan durcheinander geriet, kam es jetzt auch nicht mehr darauf an, wo wir übernachten
wollten. Vorgesehen war, kurz vor Basel auf einer Raststätte zu schlafen. Als wir schließlich dort ankamen
verging mir die Lust, dort zu übernachten – vollständig überfüllter Parkplatz. Was nun ? Weiterfahren war die beste Lösung bei dem Zustand an der Raststätte. Am Grenzübergang eine Vignette gekauft und auf die A 2 dann
weiter Richtung Genf.. Mittlerweile war es kurz vor 22.00 Uhr, als wir an der Autobahn eine Tankstelle fanden und einen Parkplatz für Wohnmobile ( EURO-Relais ). Wo das aber genau war, das kann ich nicht mehr sagen.
Hauptsache war die Möglichkeit für eine Übernachtung. Stromanschluß war vorhanden. Vor uns stand noch ein anderes Wohnmobil mit franz. Kennzeichen. Die WOMO-Fahrer brauchten dringend Strom und hatten keinen
CEE – Stecker zur Verfügung. Ihnen konnte aber geholfen werden, da ich einen Reservestecker mit integrierter
Steckdose hatte, sowie einen Adapter für französische Stromkabel. Frankreichfahrer aus früheren Jahren kennen
dieses Teil sicherlich noch. Also den leuten konnte geholfen werden. Am nächsten Morgen waren die Franzosen
schon abgefahren. Wir hatten nichts gehört ( waren sicher im Tiefschlaf ). Der Adapter lag vereinbarungsgemäß
hinter dem Vorderrad. Nach dem Pfadfinderspruch: Jeden Tag eine gute Tat. Uns wurde ja bei unserer 1. Tour 1990 in der Auvergne ja auch von einem freundl. Franzosen mit einem Adapter geholfen. Jetzt konnten wir auch
einmal helfen.

Samstag, den 07. 09. 1996

Nach dem Frühstückging es weiter Richtung Genf. In Laussane wurde noch einmal getankt und eine kleine
Mittagspause eingelegt. Gegen 13.30 Uhr ( Tankbeleg liegt vor ) erfolgte die Weiterfahrt nach Genf und zum Grenzübergang in Annemasse ( CH / F ) auf die A 41 Richtung Grenoble. Vor Grenoble noch eine Pause gemacht und Weiterfahrt über VIF nach Monestier-de-Clermont auf dem Campingplatz. Damals war der
Baubeginn der A 51 ( von Grenoble Richtung Sisteron ) in vollem Gange. Auf Plakaten und auf der RN 75 jetzt
vermutlich in D 1075 umbenannt ( siehe hierzu auch im Forum ein Bericht über Umbenennung von Straßen in
Frankreich ). Somit ist es durchaus möglich, dass die von mir bezeichneten Angaben über Straßen nicht mehr
aktuell sind. Das aber nur am Rande vermerkt.

In Monestier d. C. fanden wir dann einen kleine, aber schön gelegenen CP mit freundlichem Betreiberehepaar.
In späteren Jahren haben wir diesen CP häufig aufgesucht, der ca. 700 m vom Ortskern entfernt auf einer Anhöhe liegt..

Das war der 1. Teil meines Berichtes. mk9 ( Manfred )

fmman am 08 Mai 2009 13:48:35

Hallo manfred und uwe! Das ist ja ganz toll, dass uwe so hilfsbereit ist und dir beim einscannen der bilder behilflich ist. so viel hilfsbereitschaft ist super - ist die verrohung in der gesellschaft doch noch nicht ganz so weit, dass nur noch jeder an sich denkt, damit an alle gedacht ist.
Danke und manfred mach weiter mit deinen herrlichen berichten aus frankreich, sowie deinen tollen vorschlägen über reisen zu unseren nachbarn.
super und servus

riedel

mk9 am 08 Mai 2009 22:43:17

SÜDFRANKREICH 1996

Habe jetzt noch Fotos von der Reise gescannt. Waren einige dabei, die mit Haftetiketten versehen waren.
Zum Glück nur auf einer Stelle. Hat aber doch besser geklappt. Lediglich die Haftstelle im Album hat sich dabei etwas gelöst, was aber nicht schlimm ist. Fotoecken habe ich heute gekauft und Bilder sind jetzt wieder im Album. Keine Beschädigung an den Bildern festzustellen.

So nun aber zur Fortsetzung der Reise von anno tobak.

Eine ruhige Nacht auf dem CP verbracht. Am frühen Morgen, nun gut, 8 Uhr war es doch schon, für den Urlaub
die richtige Zeit , bei Vogelgezwitscher Kaffee gemacht und an der Reception Baguette und Croissants geholt
und ausgiebig gefrühstückt. Vor 14.00 Uhr brauchten wir nicht in Maussane zu sein – Mittagsruhe bis zur ge-
nannten Uhrzeit. Also keine Hektik, wir haben doch Urlaub und genügend Zeit für die restliche Strecke.
Aber welche Strecke nehmen wir denn überhaupt. Bis Sisteron und dann auf die A 51 Richtung Aix en Provence
weiter nach Salon und von dort nach Maussane ? Wäre eine Möglichkeit. Sicherlich nicht schlecht. Man käme
zwar schnell voran, wäre aber ein Umweg, oder wieder über Forcalquier über die N 100 nach Apt – St. Remy und von dort über den Berg nach Maussane wie 1995 ?. Oder aber in SERRES zunächst zum Mont Ventoux und
weiter über Carpentras, Cavaillon , St. Remy und über die Alpilles nach Maussane les Alpilles ?

Ja, so machen wir es. Fahren bis Malaucene, am Fuße des Mont Ventoux, werden dort zu Mittag essen und geruhsam nach Maussane. Ilse wird Augen machen, wenn wir dort aufkreuzen. Sie wird Augen machen. Vielleicht hat sie es nicht geglaubt, dass wir doch noch kommen. Hatte sicherlich wieder mit Juni gerechnet und
an der Reception nachgefragt, ob wir evtl. die Reise abgesagt hätten. Das hätten wir in jedem Falle auch getan.
Ilse mußte aber noch etwas warten. Am frühen Nachmittag trafen wir dann ein. Zeit zum Einkauf im Ort war
noch reichlich vorhanden. Bis 20.00 Uhr waren die Läden noch auf.

Auf der N 75, südlich von Monestier, wurde noch einmal getankt und dann ging es weiter Richtung Col de la
Croix Haute. Vorher wurden wir aber von der Gendarmerie, die wir schon aus weiter Entfernung sahen, ange-
halten. Uns war klar, weshalb dies geschah. Die Gendarmerie hatte die lange Autoschlange hinter uns gesehen.
Trotz regem Gegenverkehr war es für die nachfolgenden PKW`s dennoch möglich, uns zu überholen. Was mir immer wieder in Frankreich auffiel: die Franzosen überholen kurz vor der Markierung auf der Fahrbahn die zur
rechten Fahrbahnseite zeigt. Schalten die nie mal einen Gang zurück und überholen zügig vorher nein, immer,
oder fast immer im letzten Moment. Da es aber eine kurvenreiche Abfahrt war, blieben sie treu hinter unserm Peugeot, oder hatten sie vielleicht auch die Gendarmerie gesehen, vermutlich nicht. Ich hätte ohnehin mal kurz
angehalten, wenn sich eine Gelegenheit geboten hätte. Zum Glück waren es nur PKW`s und keine LKW`s. Die
hätten mich schon etwas nervös gemacht. Schließlich kann man mit einem WOMO nicht so rumkurven wie mit einem PKW. Interessanterweise hat aber keiner irgendwelche Hup- oder Lichtsignale gegeben. Blieben alle
manierlich hinter uns. Wir hatten vor uns freie Fahrt, kein Auto vor uns.

Also das Herauswinken der Gendarmerie gelassen hingenommen, wir wußten ja weshalb. Natürlich das Übliche:
Papiere, Reifenkontrolle, Sichtkontrolle Innenraum und die Frage, wohin wir wollten. Amüsiert haben sie sich
doch, als sie meine kleine Fahnenstange mit der Trikolore mit verblaßten Farben auf dem Armaturenbrett sahen.
Die hatte ich seit 1990 immer dabei, sowie die Stoffkatze auf dem Armaturenbrett. Die war mittlerweile ebenfalls so verblaßt, eine Farbbestimmung gibt es nicht. War ürsprünglich mal schwarz, jetzt in undefinierbarer
Farbe, Kein Wunder, seit 1990 immer in vollem Sonnenschein, meistens, dort zu hocken. Nachdem alle PKW`s
fort waren, hieß es noch: Bonne voyage et vacance. Wären sehr freundlich. Standen dort mit 2 Fahrzeugen und einem Motorrad. Danach verlief die Fahrt ohne weiteren Stop zügig, was für unser WOMO in anderer Relation
zu anderen Wohnmobilen steht, spätestens als wir über den Col de la Croix Haut mußten. Zügig heißt bei Berg-
fahrten max. 40 km / h. Aber das waren wir ja mit dem J 7 schon Gewohnheitssache. In Serres also dann eine
Pause eingelegt und danach auf der D 994 in westlicher Richtung nach Nyons und von dort auf die D 538 in
Richtung Vaison la Romaine und nach Malaucene. Von dort zum CP in Maussane, wo wir am Nachmittag eintrafen.

Jetzt einige Bilder von der Tour nach Maussane.


mk9 ( Manfred )

Beduin am 09 Mai 2009 07:04:55

Ganz klasse.
Die Bilder sind toll, schön gross, super in den Farben :)

Habe mir den Bericht bis heute morgen aufgehoben, das es mehr zu lesen gibt.
Freue mich schon auf die Fortsetzung

al am 09 Mai 2009 08:17:56

soso einen dritten sitzplatz eingetragen...
und der ist dann vorn hinterm frontfenster?
seit wann brauchen diese stofftiere einen sitz 8) 8)


von den motorproblemen lese ich nichts mehr. hatte sich das problem erledigt?

mk9 am 09 Mai 2009 11:02:32

Hallo Ina,

da die Aufnahmen auf der Fahrt nicht so deutlich sind, dass hat mich schon
etwas geärgert. Hätte bei den Aufnahmen doch besser einen weniger
empfindlichen Film nehmen sollen. Und ein Polarisationsfilter hätte doch
noch einige Verbesserungen der Bildqualität erbracht.
Aber so ist es nun mal.
Die Bilder wollte ich auch nicht noch vorher bearbeiten. Vielleicht im Laufe
der kommenden Woche mal für die anderen Aufnahmen.

Schönes Wochenende wünscht

Manfred ( mk9 )

mk9 am 09 Mai 2009 11:08:47

Hallo al,

zunächst mal schönen nach Krefeld.

Ja, mit dem 3. Sitz ist nicht der Platz für den Stofftiger gemeint.
Tatsächlich ist der 3. Platz im WOMO hinter dem Fahrersitz. Die Katze
würde sich überall dorthin setzen, nur nicht da wo sie sollte. :D

Ich weiß allerdings nicht was Du mit den Motorproblemen meinst ?
Ist es die Wassertemperatur auf der Hinfahrt ?
Das hat sich schon wieder gelegt, als wir wieder zügig voran kamen.
Hatte aber auch keinen Kühlwasserverlust gestgestellt. Motor hat weiter
keine Probleme bereitet.

Auch Euch ein schönes Wochenende.


Manfred

Gast am 09 Mai 2009 19:22:08

Tolle Bilder :francais:

Toller Bericht :french: :french:


Bitte weitermachen aber Vorsicht "Suchtgefahr"


:kette:

LG.Oliver

MichaelW am 09 Mai 2009 23:43:39

.....definitiv Suchtgefahr bei manfreds Berichten !!!

Wieder ein astreiner lebendiger Bericht mit klasse Bildern :!:

al am 10 Mai 2009 10:01:54

ja, ich meinte dein "warmwasser".

ansonsten auch noch ein schönes WE.
und arbeite nicht so viel mit den bildern, lass dir zeit, dann haben wir noch mehr davon.

mk9 am 10 Mai 2009 11:01:06

Südfrankreich 1996

Sonntag, den 08. 09. 1996 –Fortsetzung-

Wie im Vorbericht erwähnt, wurde eine Mittagspause in Malaucene gemacht. Ein kleiner Ort am Fuße
des Mont Ventoux. Was bietet Malaucene dem Besucher. Sicherlich die Kirche aus dem 14. Jahrhundert,
gestiftet von Papst Kemens V, sowie die Orgelempore aus dem 18. Jhdt. Als Ausgangspunkt für eine
Fahrt zum Mont Ventoux schon geeignet. Aber wirklich ein kleines Örtchen von ca. 2.000 Einwohnern.
Aber einige nette Lokale dort, wo man gut speisen kann. Vom Mont Ventoux erzähle ich noch später vom Aufenthalt
in der Provence und von vielen anderen Orten, die wir mit Ilse besucht haben. Aber davon später noch ausführ-
lich.

Nach dem Mittagessen ging es dann auf der D 938 Richtung Carpentras. Carpentras, die Stadt , die in Frankreich
für ihre Bonbons, die gestreiften BERLINGOTS, bekannt ist und mit ca. 26.000 E doch schon zu den größeren
Städten des Depart. . Vaucluse gehört. Für Leute, die sich für Kirchen interessieren ist Carpentras sehenswert,
auch einige Museen bietet C. dem Besucher.

Von Carpentras fuhren wir weiter in Richtung Pernes les Fontaines, weiter nach l ` Isle sur la Sorgue und nach
Cavaillon, bekannt für seine Melonen ( die schmecken wirklich köstlich ). Der Ort war ein keltisches Oppidum
und lag auf dem St.. Jacques Hügel im Westen der Stadt. War schon ein heftiger Verkehr in dieser quirligen Stadt.
Aber jetzt war es nicht mehr weit bis Maussane. Nachdem wir über die Brücke über die Durance waren, wurde es mit dem Straßenverkehr wieder ruhiger. In St. Remy angekommen, waren es nur noch ca. 12 km bis zum
Campinglatz. Jetzt war unser Urlaubsziel erreicht. An der Reception wieder einmal freundliche Gesichter.
Den Platz Nr. 88 hatte Ilse vorsorglich schon einmal an der Reception als reserviert für uns angegeben. Sie hatte
also doch fest mit unserm Erscheinen gerechnet.

Auf Platz 88 erst einmal den Tisch und die Stühle gestellt und ein kühles Bier getrunken. Waren beide froh, dass
die Fahrt doch noch einwandfrei verlaufen war.

So, jetzt „beame“ ich mich mal schnell in die Provence, trinke dann aber erst einmal ein Glas Rotwein ( auf richtige Temperatur natürlich gebracht ). À votre santé ! (Anmerkung: habe den Bericht schon am gestern
Nachmittag geschrieben; nicht das die Meinung aufkommt, dass ich schon vormittags Rotwein trinke. ) :)


Ich wünsche Allen einen schönen, sonnigen Maisonntag.

mk9 ( Manfred )

mk9 am 10 Mai 2009 13:35:48

Südfrankreich 1996

Sonntag, den 08.09.1996 Campingplatz „ les Romarins „ in Maussane ( Platz Nr.: 88 ).

Ilse hatte dafür gesorgt, dass der Platz mit dem Schild: réservé versehen war. Eine Absicht ihrerseits
stand dahinter, nämlich, durch einen schmalen Zugang zu ihrem Platz Nr. 99 ! Dann brauchte sie keinen
Umweg zu machen, wenn sie uns besuchte und umgekehrt, wir. War schon schlau von ihr gedacht.
Jetzt könnte man den Eindruck gewinnen: wie ist es mit der Privatspähre. Die wurde selbstverständlich
beachtet. Denn sie, und wir kündigten es jedesmal vorher an. Ansonsten nahmen wir natürlich den vorgesehenen
Weg, wenn keine Antwort auf den vorgesehenen, gegenseitigen Besuch erfolgte.

Nach einer halben Stunde sind wir dann zu Ilse`s Platz gegangen. Aber sie war nicht anzutreffen, wahrscheinlich
war sie im Dorf. Gemeinsam gingen wir zur Reception und gaben unsere Campingcard ab und bedankten uns
nochmals für die Reservierung unseres Platzes, der mittags schön im Schatten lag. Morgens konnte man, bei
der Morgensonne , vor dem WOMO das Frühstück einnehmen. War ein idealer Stellplatz, Sonne wenn man
sie wollte und Schatten zum relaxen..

Nachdem wir wieder bei unserem Wagen waren hörten wir schon Ilse rufen. Die Freude war auf beiden Seiten,
als wir uns begrüßten. Sofort kam natürlich die Frage von uns, wie es denn mit der Bahnfahrt von Stuttgart nach
Maussane gewesen sei. Zum ersten Mal ohne Auto, was ihr der Arzt auch nahegelegt hatte. War sehr vernünftig, diesen Rat anzunehmen. Versprochen hatten wir ja, uns einen Wagen in Arles zu mieten, was wir dann auch am 12. Sept. auch realisiert haben. Aber zunächst wollten wir in den nächsten Tagen wieder einmal ausspannen.

Am nächsten Tag sind wir zum Einkauf in den Ort gegangen um die nötigen Zutaten für ein gemeinsames
Essen ( Raclette ) zu besorgen. Ilse bestand aber darauf, dass anschließend der „Überschank“ fällig sei.
Kein Einwand wurde zugelassen. Ich glaube, sie hatte immer einen Vorrat im Kühlschrank parat, nach dem Motto: „ Man kann ja nie wissen ? „ An diesem Mittag wurde viel erzählt und gelacht. Ilse, aber auch wir waren froh, dass wir wieder gemeinsam einige Touren unternehmen konnten

Gegen 22 Uhr war es aber auch Zeit für die Nachtruhe. Ich war aber auch hundemüde geworden und war froh, dass ich schon vorher die Betten gemacht hatte. Also schnell in die Kiste und die Augen zu. Am nächsten Tag
war ich aber schon wieder um 7 Uhr auf den Beinen und ins Waschhaus geduscht und anschl. in den Ort für
1 Baguette und für die Tageszeitung.

Komisch fand immer meine Frau, dass ich im Gegensatz zu Hause, nie geweckt werden mußte und als erster
auf den Beinen war. Für mich ganz einfach zu erklären: Wenn ich Urlaub habe, kann ich früh aufstehen, muß es
aber nicht, ansonsten ist immer ein „muß“ dahinter, um pünktlich auf dem Arbeitsplatz zu sein.

Und so verliefen die Tage bis zum 12. Sept. immer in aller Ruhe. Nach dem Einkauf im Ort am Vormittag, den
üblichen Pastis im Cafe La FONTAINE oder im CENTRE., nachmittags im Schatten liegen, lesen oder auch
mal ein Stündchen die Augen zu. Zu Hause hatte ich nie die Nerven dazu. Bei Urlaubstage daheim hatte,
ich immer das Gefühl, dass ich etwas tun müßte. Habe mich immer selbst unter Druck gesetzt. Geblieben
ist das bis heute, als ob ich etwas verpassen würde, eigentlich Blödsinn. Aber man kann manchmal nicht aus seiner Haut heraus. Im Urlaub habe ich das nicht, darüber war ich oft erstaunt., dass es auch anders geht.

Jetzt nur 1 Bild vom Mittagessen am 9.9. Weitere Bilder vom 12. 9. Folgen im nächsten Bericht.

Für Interessenten, die an Maussane interessiert sind: --> Link
Ein Deutscher hat eine Webseite mit sehr vielen interessanten Artikel rund um Maussane, sowie: --> Link



mk9 ( Manfred )

eva b. am 11 Mai 2009 13:37:51

Seeehr schön, ein neuer "alter" Reisebericht :)
Bin erst jetzt dazu gekommen, ihn zu lesen, weil wir gerade aus dem Urlaub zurück sind (nein, nein, diesmal nicht Frankreich).
Hoffentlich geht's bald weiter, von Frankreichberichten kann ich nicht genug bekommen.

uschi-s am 11 Mai 2009 13:55:29

Schön das es weitergeht. Und mit dem "Neuen" klappt es ja auch wunderbar. Da gibt es ja wieder allerhand zu lesen...

mk9 am 11 Mai 2009 15:35:52

Südfrankreich 1996

Urlaubstage vom 10. bis 12. Sept.

Für Dienstag, dem 12.9. war nichts vorgesehen. Lediglich eine kleine Fahrradtour ins Hinterland.
Vormitags in nördlicher Richtung zum Golfplatz, der dort sehr schön gelegen ist , und nachmittags
Richtung St. Martin du Crau und über Mouriès wieder zurück nach Maussane. Am Abend wurde dann
für den nächsten Abend ein Tisch im „ Le Fournil“ für 2 Personen reserviert. Ilse hatte am Nachmittag
auf dem CP Bekannte aus Vorjahren getroffen und war mit ihnen für den Mittwochabend auch dort
verabredet. Wußte ja nicht, dass wir dort ebenfalls zum Essen gingen.

Am Mittwochabend haben wir dann das Restaurant aufgesucht.. Auf unseren Urlaubsreisen haben wir immer
die entsprechende Garderobe im WOMO. Wenn schon in entspr. Atmosphäre, dann auch entsprechende
Kleidung, Im Lokal gewartet, bis wir an den bestellten Tisch geführt wurden, nachdem wir unseren Namen
genannt hatten. Tisch 8 war in der Mitte des Lokals, welches nur zu einem Drittel besetzt war. Was wir damals bestellt hatten kann ich aber nicht entziffern. Ich habe die Quittung über 328 FF noch im Album

Etwa gegen 21.00 Uhr betrat ein Gast in Begleitung einer Dame ins Lokal und steuerte einen freien Tisch an.
Beide wollten sich gerade hinsetzen als der Ober kam und ihnen erklärte, dass dieser Tisch reserviert sei, ebenso
die anderen Tische. Aufgefallen war uns aber, dass sowohl auf unserem, wie auch auf den anderen freien Tischen keinerlei Hinweis für eine Reservierung zu sehen war. .Ich denke, der ankommende Gast zweierlei Fehler gemacht hatte: 1. er sich selbst einen Tisch ausgesucht hatte, was einem nicht wissendem Touristen in manchen Restaurants passieren kann und 2. Er kam mit kurzen Shorts und einem Hawaihemd ins Lokal, seine Begleitung allerdings in angemessener Garderobe. Bis kurz nach 22.00 Uhr kamen keine neuen Gäste.

Es lag m.E. nur an der Bekleidung des Mannes. Ob man heutzutage dies noch erlebt, kann ich nicht sagen.
Mich hätte es nicht gestört. So zogen also Beide wieder ab.

So etwas kann also auch passieren. Sind sicherlich wieder zum Campingplatz zurückgegangen. :(

Donnerstag, den 12. 09..96 zu Dritt mit dem Bus nach Arles gefahren um dort einen PKW zu mieten.
Für sieben Tage waren dann 1.850 FF zahlbar. Rückgabetermin war der 19. 9.

Von Arles haben wir dann eine Fahrt nach Fontvielle unternommen, anschließend nach Les Baux und St. Remy, wo wir dann aber nach 2 Stunden wieder nach Maussane zurückgefahren sind. Für den Freitag war dann eine
längerer Tagesausflug nach Fontaine de Vaucluse vorgesehen. Aber davon im nächsten Bericht.


mk9 ( Manfred )

PS: unter goggle einmal Les Baux ,Thema: Cathedrale d `Images anklicken

Gast am 11 Mai 2009 15:50:31

Hallo Manfred,

deine Berichte 1995 und 1996 sind Klasse.
Geschichten und Informationen (statt Geschichte und Jahreszahlen)
eingebettet in schöne Fotos was will man mehr.
Danke.

mk9 am 11 Mai 2009 16:50:37

Südfrankreich 1996

Bilder von Fontvielle, die ich im letzten Bericht vergessen habe. Sind zwar nicht berauschend.
Dennoch sind sie Erinnerungen von schönen Orten in der Provence.

Sicherlich wird sich mancher Leser meiner Berichte fragen, weshalb wir den immer nur nach
Südfrankreich gefahren sind. Warum nie in andere Regionen Frankreichs oder in andere Länder ?
Die Frage erscheint durchaus berechtigt. In Jugendjahren, Anfang der 50 iger Jahre, wollte ich immer schon alleine nach Frankreich fahren. Hat sich
aber nie ergeben.

Jetzt aber zur Beantwortung, warum Südfrankreich, vornehmlich nach Maussane. Dies kann ich nur mit dem Satz:

Et l`on revient toujours,
A ses premiers amours

( Man kehrt immer zur ersten Liebe zurück )

mk9 ( Manfred )

mk9 am 13 Mai 2009 20:14:07

Südfrankreich 1996

Freitag, den 13.09.1996

Nach dem Frühstück wurde Ilse gefragt, ob wir heute mal nach Fontaine de Vauclus fahren sollen ?.
Das fragst du noch, natürlich fahren wir dort hin. Du bist doch der „Bestimmer“ ! Diesen Ausdruck
wählte sie immer, wenn es irgendwo hin ging - war aber nicht wörtlich gemeint. Es war ihr egal wohin,
Hauptsache auf Tour. Doch dann fragte sie uns, ob wir denn einmal auf den Mont Ventoux fahren würden ?
„Aber selbstverständlich „ sagten meine Frau und ich gleichzeitig. „Und nach Roussillon „ ?. Ja, da fahren
wir auch noch hin, und nach Aix en Provence machen wir auch noch einen Ausflug, schließlich müssen
wir ja den Wagen benutzen . :)

Als Uhrzeit hatten wir nach 14.00 Uhr vereinbart, denn dann war die Ruhezeit auf dem CP abgelaufen.
Die Einhaltung der Ruhezeit auf dem CP halte ich persönlich für richtig. Schließlich möchte ich auch nicht
während des Mittagessens gestört sein.

Also gingen wir zu Ilse`s Platz, wo der PKW geparkt stand und führen über St. Remy nach Cavaillon. Kurz
vor Cavaillon fiel mir siedenheiß ein, dass ich meine Kamera, die im WOMO lag, vergessen hatte. Ja, es war
ja auch Freitag, der 13. Bin natürlich nicht abergläubig. Zurückfahren wollten wir auch nicht mehr. Also in
einem Supermarkt von Leclerc einen kleinen, preiswerten Fotoapparat nebst Film gekauft. War für die Kamera
365 FF und für einen Film nochmals 42,50 FF los. War ein teurer Spaß. Hätten besser den Freitag in St. Remy
verbracht und dafür am Sonntag nach Fontaine de. Vaucluse gefahren. Wäre wohl vernünftiger gewesen. Aber egal, Für das Geld hätten wir zu Dritt gut „spachteln“ können. Wie dem auch sei, jetzt ging es weiter. Blick nach
vorn und Richtung F. de Vaucluse.

Jetzt muß ich auf etwas aufmerksam machen. Als ich die Bilder gescannt habe, stellte ich fest, dass ich irgendwie mal an dem Apparat etwas eingestellt habe, was ich nicht wollte. Die Bedienungsanleitung auf französisch habe ich natürlich nicht verstanden. Es erscheint also bei einigen Bildern ein Jahresdatum von 1994, und zwar 24. 03. 1994. Da war ich wohl in Frankreich unterwegs, aber erst im August ( Bericht von mir: Quer
durch Frankreich ). Mir erscheint, dass es ein Fotoapparat aus 94 war und wurde er vielleicht schon einmal gekauft und wieder zurückgebracht. :?: Fragen über Fragen, aber keine Antwort darauf ! Nun ja. Pech gehabt. Also
das habe ich jetzt wieder beim Scannen festgestellt. Tut der Sache aber keinen Abbruch, sind aus 1996, basta !

War schon ein schöner Tag, hat blöde angefangen ( mit dem Kauf ), Ausflug war aber schön. Sehenswert war das Musée de Résistance und das Papiermuseum. Dort wurde vorgeführt, wie handgeschöpftes Papier herge-
stellt wurde.

Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück zum Campingplatz zum Abendessen. Jetzt hatte ich mir aber
ein paar Gläschen Rotwein verdient.

Jetzt einige Bilder mit dem „preiswerten“ Fotoapparat. ( Habe ich später in der „Bucht“, jetzt weiß ich wenigstens, was man dort alles verticken kann, verkauft, nur weg damit. Wollte dieses Teil nicht mehr sehen.


Manfred ( mk9 )

mk9 am 13 Mai 2009 20:22:00

Habe noch einige Bilder vom Freitag, den 13.
Von den Früchten des Bildes Nr. 37 kann man wunderbar Marmelade machen.

mk9

uschi-s am 14 Mai 2009 00:32:51

Das ist ja wieder ein sehr erfrischender Bericht. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

mk9 am 15 Mai 2009 10:46:41

Südfrankreich 1996

Samstag, den 14. Sept. 1996 - Ausflug in den Luberon –

Wie am Vortag bereits beschlossen, ging es dann auf den Weg in den Luberon, um einige sehenswerte Ortschaften zu besuchen. Zunächst fuhren wir Richtung Salon de Provence und weiter Richtung Aix.
Aix en Provence war aber für einen anderen Tag vorgesehen. Vor Aix Richtung Luberon. Vorher wurde die Durance überquert.

An einem Gemüsestand an der D 943, in der Nähe von Cadenet, wurde angehalten und Obst eingekauft, was wir auch an Ort und Stelle waschen konnten. War ja für den Verzehr auf unserer Tour gedacht.

Auf der Straße, die durch den Wald führte, schön schattig, habe ich dann ein Foto) gemacht.
Es handelt sich sehr wahrscheinlich um ein Denkmal zu Ehren eines Resistanceangehörigen . Bedeutung des Lothringer – Kreuzes: symbolisierte die FFL (Forces Françaises Libres )), Bezeichnung der franz.
Streitkräfte im II Weltkrieg unter Gen. de Gaulle für das Freie Frankreich und später der Gaullisten.

Mittlerweile war es auch schon kurz nach 13.00 Uhr und für das leiblich Wohl sollte ja auch gesorgt werden.
In Lourmarin fanden wir dann auch das passende Restaurant, das „L`Oustalet“. Preis des Mittagessens lt.
Rechnung 564 FF. Meinen Fotoapparat, der aus Cavaillon hatte ich wieder mitgenommen. Vorher aber das
richtige Datum eingegeben, Hilfestellung dabei vom Betreiber des CP`s in Maussane. Den Film wollte ich in jedem Fall noch nutzen, war teuer genug. Vorzügliches Menue. Wenn man bedenkt, dass 1996 für ein Mittagessen, ohne Getränke, pro Person ca. 45,00 DM zu zahlen waren so war es in Frankreich immer wohl
überall, wird es wohl jetzt mittlerweile 45,00 Euro kosten. Aber man hatte nur 1 x Urlaub und kannte es ja schon
aus früheren Jahren, dass in Frankreichurlaub teuer sein kann, muß es aber nicht. Entweder ich fahre in Urlaub, oder ich bleibe daheim .. Wir haben es nie bereut, uns dies zu gönnen.
Pauschalreisen, all inclusiv, mit bunten Bändchen am Armgelenk, mit dem WOMO wird es wohl nicht geben.
Darauf könnte ich auch gut verzichten. Freiheit mit dem WOMO ist m.E. durch NICHST zu ersetzen.

Zu Lourmarin wäre noch zu erwähnen, dass dort der Nobelpreisträger, Albert Camus (1913-1960), der aus Algerien stammte, und in dem Luberondorf seine neue Heimat gefunden hatte.

Nach dem ausgiebigen Mittagessen ging es dann weiter nach Bonnieux. Dort eine kleine Pause, Kaffeetrinken,
gemacht. Von der Aussichtsterrasse umfaßte der Blick das Luberonbergdorf Lacoste. Bei schöner Sicht sieht man Gordes unb Roussillon.. Von Bonnieux über die Julien-Brücke ( Pont Julien )aus dem 1. Jh. n. Chr.
Richtung Roussillon.

Davon aber im nächsten Bericht.


M
mk9 ( Manfred )

mk9 am 15 Mai 2009 10:51:18

Jetzt noch ein paar Aufnahemn von Bonnieux, der Brücke Julien


mk9 ( Manfred )

Aretousa am 15 Mai 2009 14:37:19

Deine Bilder wecken, wie könnte es nach so kurzer Zeit anders sein, äußerst angenehme, erst knapp mehr als 2 Wochen alte, Erinnerungen. Schön dass du gerade jetzt über diese Gegend berichtest.
L.G.
Lena

mk9 am 15 Mai 2009 15:04:37

So, nun die Fortsetzung. Wenn es mit den Bildern nicht funktionieren sollt, keine Enttäuschung bitte, dann kommen die in jedem Falle noch.

Südfrankreich 1996

Fortsetzung ( Bonnieux – Roussillon )

Nachdem Bonnieux hinter uns lag, und wir die Brücke ( Pont Julien ) überquert hatten –das Bachbett wies nur
ein kleines Rinnsal auf – ging es weiter zur N 100, die in östlicher Richtung nach APT führte. Unser Weg sollte aber nach Roussillon führen, das auch nicht mehr weit entfernt lag. Einen schattigen Parkplatz gesucht und den
Ort besichtigt, sowie den Weg zu den Ockerfelsen. Um das Gebiet zu erkunden hätten wir aber eine lange Zeit
gebraucht. Für Ilse war auch die Aussicht, die uns bot, ausreichend. Für sie wäre es zu beschwerlich gewesen, sagte sie uns Somit sind nur ein paar Bilder von mir gemacht worden. Andere User haben ja schon Bilder ins Netz gestellt. So haben auch Forenmitglieder ihre Bilder aus dieser Gegend in meinem Kurzbericht vom Depar-
tement Vaucluse ( Dep. 84 ) - auf Grund eines Berichtes im Fernsehen- gezeigt.

Roussillon: Da ist alles rot....Samuel Beckett hat hier den Stoff für sein Stück: „ Warten auf Godot „ gesammelt.

Nach knapp einer Stunde ging es dann nach Gordes und wieder zurück zum Campingplatz. Dort hat ein frend-
licher Camper ( 99,9 % sind freundlich ) :D mal ein Bild von uns gemacht, nachdem wir wieder auf Ilse`s Platz „neuf-neuf „ ( O – Ton von Ilse ) für Platz 99.

Möchte zum Schluß noch auf etwas hinweisen:

Heute erschien ein Bericht im Forum: PROVENCE im April 2009, der lesens- und sehenswert ist. Dort sind auch Bilder vom Luberon / Roussillon vorhanden. Autor: Hans -Werner ( Säcker )

Weiterhin habe ich die gescannten Bilder aus dem Album mal bearbeitet. Ob es mir gut gelungen ist, werde ich sehen, wenn der Artikel erscheint. Manche Bilder sind vermutlich etwas schief geworden. Muß mich erst einmal
genauer mit der Bildbearbeitung befassen. Alle Bilder sind von Roussillon.
mk9 ( Manfred )

mk9 am 15 Mai 2009 16:07:32

Südfrankreich 1996

Samstag, den 14. Sept. – Roussillon - Gordes Mausane les Alpilles ( CP )

Noch ein paar Bilder von Gordes, auf der Rückfahrt zum Campingplatz.

mk9 am 15 Mai 2009 16:55:40

Ich habe mal versucht, einige Belege im Album zu scannen
War noch zu DM bzw. FF Zeiten.


mk9

mk9 am 15 Mai 2009 18:04:27

Kurzer Ausflug nach St. Remy de Provence am 15. 09. 1996
Konnte 2 Bilder leider nicht in kleinerm Format bekommen, klappte nicht.

Schönes Wochenende wünscht allen Forenmitgliedern

mk9

Säcker am 16 Mai 2009 18:08:18

@ mk9

Dein Bericht ist wie ein Fortsetzungsroman, man wartet schon gespannt auf das nächste Kapitel. Außerdem ist es unheimlich spannend die Veränderungen in den Orten zu betrachten. Nicht das jetzt alte Häuser durch neue ersetzt worden seien. Nein, sie sind wirklich mit Liebe restauriert worden.

mk9 am 17 Mai 2009 11:41:37

SÜDFRANKREICH 1996

Heute werde ich mit der Fortsetzung des Reiseberichtes vom
16.09.1996 beginnen.

Das 1. Bild ( Fahrt auf der D 27 ) habe ich schon einmal gescannt.
Die weiteren Bilder folgen.

Schönen Sonntag wünscht Euch Allen

mk9 ( Manfred )

mk9 am 17 Mai 2009 13:51:55

Südfrankreich 1996

Ausflug am 16. September 1996 nach L `Isle sur la Sorgue und zum Mont Ventoux.

1. Teil: l `Isle sur la Sorgue

Zunächst eine Berichtigung des Bildes aus der letzten Ankündigung: die Straßenbezeichnung ist falsch.
Es ist nicht die D 27, muß wohl von mir seinerzeit falsch vermerkt gewesen sein. Spielt aber auch keine
Rolle. Fehler sind menschlich, auch bei unbedeutsamen Zusammenhängen. Geärgert hat mich diese Falschangabe dennoch.

Geärgert hat mich weiterhin, dass wir nicht am 15. nach L `Isle gefahren sind, sondern nach St. Remy.
Nach unserer Rückkehr hat man uns darüber informiert, dass sonntaglich in L `Isle ein großer Markt, sehens-
wert was Größe und Antiquitäten betrifft, stattfindet. Ob hinter dieser Information eine gewisse Schaden-
freude stand, ich weiß es nicht. Vorgessen wir wir, dass wir den Sonntag in St. Remy vertrödelt haben. Dennoch war es dort schön. Vielleicht hätte es am Sonntag geregnet. Aber was soll`s. Wir hätten uns sowieso keine
Antiquitäten gekauft. Eine alte franz. Standuhr hätte ich in meinem WOMO, schon garnicht in dem PKW
unterbringen können. Hätte die Urlaubskasse sicherlich schrumpfen lassen.

Wir kamen also zu einer denkbar ungünstigen Uhrzeit in L `Isle an, weil viele Geschäfte geschlossen hatten.
Nach der Kirchturmuhr auf einem Bild war es kurz nach 12 Uhr. Also machen wir einen Spaziergang durch den Ort und haben dann auf die Öffnung der Geschäfte gewartet. Da wir aber noch zum Mont Ventoux wollten, haben wir uns nicht länger in l `Isle aufgehalten. Lt. Prospekt vom Touristenbüro gibt es hier einen sehr schönen
CP, ca. 2 km vom Ortskern entfernt.

Nun ein paar Bilder vom Ort, der wirklich sehr schön und sehenswert ist. Vielleicht sind schon einige Forenmit-
glieder hier gewesen.

Später mehr vom Mont Ventoux.


mk9 ( Manfred )

PS einige Bilder kriege ich partout nicht kleiner. Werde aber weiter versuchen, kömmen dann mit dem nächsten Bericht ( Teil 2 ).

mk9 am 17 Mai 2009 14:02:07

2. Versuch verkleinerte Bilder von l `Isle zu zeigen.

mk9

Jawohl, es hat funktioniert !

mk9 am 17 Mai 2009 17:20:15

Südfrankreich 1996

Teil 2 ( Malaucene und Mont Ventoux )

Die Fahrt von l `Isle sur la Sorgue führte durch eine sehr schöne Gegend auf der D 938 in Richtung
Carpentras nach Malaucene.. Schon kurz vor le Barroux konnte man in nordwestl Richtung den Gebirgs-
zug Dentelles de Montmirail sehen. Zwar nicht sehr hoch, ca. 800m, sie sind aber auch von der Auto-
bahn A 7 –Autoroute du Soleil- zu sehen. Das Gebiet des Gebirgszuges bietet für Bergsteiger alle
Schwierigkeitsgrade an, nicht zu vergessen, der kleine Ort Gigondas, bekannt für einen köstlichen Rotwein.

In Malaucene angekommen wurde erst einmal ein schattiges Plätzchen für den PKW gesucht und auch mitten
im Ort gefunden. Einen kleinen Spaziergang gemacht und dann in einem Restaurant zu Mittag gegessen, in
L `Isle war es nur eine Kleinigkeit gewesen um den größten Hunger etwas zu stillen. In Malaucene war dafür
ein vernünftiges Mal vorgesehen.

Jetzt zum Gipfel des Mont Ventoux. Bis ca. 1500 m ist Wald vorhanden, mit. Aleppokiefern, Lärchen und
Zedern, danach nur Steine bis zum Gipfel. In 1.900 m Höhe befindet sich die Wetterstation. Etwas unterhalb
des Gipfels haben wir den PKW geparkt. Die Auffahrt ging zunächst ohne Probleme. Oberhalb der Baumgrenze
habe ich den Wagen nur im 2. Gang gefahren um die Kupplung vorsichtshalber zu schonen.

Vom Gipfel bot sich eine schöne Aussicht. Leider war es etwas dunstig . Die Mittagszeit ist nicht ideal.
Am frühen Vormittag wäre es sicherlich besser gewesen. Warm war es schon, dennoch windig,. bleibt bei
dem Namen nicht aus. Man nennt ihn auch den weißen Berg der Provence, bei Mistral sollte man den Berg
mit seinem scharfen Wind nicht unterschätzen.

Im Restaurant „ Le Vendran“, auf dem Gipfel kann man vorzüglich Crepes essen. Diese gibt es mit verschiedenen Füllungen. Die mit Nußcreme behagten mir nicht, dafür die mit Marmelade dagegen sehr.
Sollte ich etwa verfre.... sein ? Nein, die schmeckten mir und bis zum Abendessen war es ja noch sehr lange.
Also, was solls ! Hab noch einen bestellt, mit Kirschmarmelade.

Die Rückfahrt ging dann auf der D 977 über Bedoin nach Carpentra, Cavaillon St. Remxy nach Maussane
zum CP.

Wieder einmal eine schöne Tagestour. Vor allen Dingen wurde Ilse`s Wunsch, zum Gipfel des Mont Ventoux,
erfüllt. Und wieder ging ein schöner Tag zu Ende.



mk9 ( Manfred )

PS: aber da war doch noch was !.
Natürlich die Frage von Ilse: „Und morgen fahren wir nach Aix en Provence :?: Oder :?: :D

al am 17 Mai 2009 19:12:53

die bilder wirken wie aus einer anderen welt. diese weiten, diese leere...
wenn ich dann auf die strassen hier in KR raussehe.

ich hab sehnsucht.

mk9 am 18 Mai 2009 17:45:54

Südfrankreich 1996

Dienstag, den 17. September 1996 ( nur noch wenige Tage bis zur Rückreise )

Tagestour nach Aix en Provence

Wie oft sind wir schon in Aix gewesen ( ich rechne das Jahr 1997 einfach mal mit ), ich glaube 3 mal.
Immer wieder schön. In diesem Jahr war es für Ilse wieder mal ein Erlebnis, aber auch für uns.
Die Fahrt alleine war schön schon. Durch Mouries nach Salon en Provence und dann nach AIX. Ortseingang den Parkplatz gefunden. Noch einen Platz ( im Schatten ) erwischt. Dann auf den Cours Mirabeau und unter
schattigen Bäumen auf breiten Bürgersteigen, vorbei an alten, prächtigen Hausern spazieren gegangen. Hin und
wieder, sitzend zu Dritt auf einer Bank, den quirligen Straßenverkehr und die Leute beobachtet. Aber das machen ja auch die Leute in den Straßencafes auf dem Cours M. Ich glaube, dass dieses südl. Klima die Leute
fröhlich macht. Nicht umsonst sorgt eine Lichttherapie für Wohlbefinden. Hier bekam man diese aber umsonst.

Ich freute mich schon auf einen Laden in einer Seitenstraße vom Cours Mirabeau. Dort habe ich schon mal einen
kleinen Peugeot, nein, es waren mehrere gekauft. Konnte ich gut im WOMO unterbringen. Sind ja auch nur im
Maßstab 1 : 43 . Mittlerweile sind es schon 18 Stück. Jetzt ist es aber Schluß damit. Aber einen kaufe ich noch.
Dafür mußte ich aber noch schnell aus einem Automaten Geld besorgen. Ist ein seltenes Stück. War auch verd....
teuer. Kostete fast soviel wie der Fotoapparat, den ich in Cavaillon gekauft hatte. Der ist weg, das Auto habe ich
noch.

Wenn man in AIX gewesen ist, so ist es „fast“ ein Muß bei den „LES DEUX GARCONS“ gesessen zu haben, hat mir mal ein Freund gesagt. Wir hatten Gluck, dass, als wir dort ankamen, 3 Plätze frei wurden. Im Schatten der Markise konnte wir das Treiben auf der Straße beobachten. Mal hier und da in ein Geschäft gegangen, nur mal sehen, was es dort alles zu kaufen gab. Am späten Nachmittag wurde dass wieder die Heimfahrt angetreten.

Wenn man jetzt die Bilder – die ich bei vielen Bildern nicht kommentiert habe – betrachtet, so brauche ich nicht
extra zu erwähnen, wie uns der Tag gefallen hat. Nicht nur in AIX sondern auf der Hin- und Rückfahrt.
Jetzt blieb uns nur noch ein Tag, an dem wir den Wagen nutzen konnten. Rückgabe wäre zwar erst der 19., also der Donnerstag gewesen. Wir hätten aber schon um 9.00 Uhr in Arles sein müssen. Das schien uns aber viel zu
früh zu sein. Keine Hektik, schon gar nicht zu dieser Zeit.

Aber für den letzten Urlaubstag in Maussane berichte ich im nächsten Teil von ARLES.


mk9 ( Manfred )

mk9 am 18 Mai 2009 17:53:13

Noch ein paar Bilder vom 17.09.1996 in
Aix en Provence

mk9 am 19 Mai 2009 17:01:14

Mittwoch, den 18. Sept. 1996

Am Nachmittag brachten wir unseren Leihwagen nach ARLES zurück.
Anschließend war ein Stdtbummel in Arles vorgesen. Gegen 18.00 Uhr
fuhren wir Drei, Ilse, meine Frau und ich in einem überfüllten Bus
zurück nach Maussane.

Viel gibt es nicht zu berichten, Waren alle etwas betrübt, daß langsam der
Urlaub zu Ende ging. Es blieb noch ein Tag in Maussane.

Jetzt ein paar Bilder von Arles.


mk9

mk9 am 20 Mai 2009 12:26:07

Südfrankreich 1996

Donnerstag, den 19. Sept.

Von diesem Tag gibt es allerdings nicht viel zu berichten. Mal ein Resümee unsere 96iger Urlaubes:
viel gesehen, viel erlebt und viel Spaß gehabt. Es waren 828 km, die wir mit dem Leihwagen herum-
gekurvt sind, hat aber viel Freude gemacht.

Am Nachmittag noch einmal für die Rückfahrt eingekauft, die Rückreise geplant ( welche Strecke
fahren wir ) und am Abend noch einmal bei Ilse die leckere Erdbeerbowle getrunken und über die einzelnen Stationen unserer gemeinsamen Tagestouren gesprochen. Dabei viel das Wort AVIGNON. Zwangsläufig kam dann die Frage: „1997, es war doch immer so schön, gemeinsam etwas zu unternehmen.“

Wir einigten uns darauf, dass wir das im Frühjahr 1997 telefonisch klären. Dann sollte es aber wieder Ende
Mai / Anfang Juni sein. Vorher würden wir aber in Maussane anrufen und einen Platz reservieren lassen.
Für Sept. wäre das ohne Reservierung kein Problem, wie sich herausgestellt hatte. Aber für Mai / Juni wäre
es ohne Platzreservierung schon problematisch. Dann hätten wir wahrscheinlich nur einen Platz erhalten, der
den ganzen Tag ohne Schatten gewesen wäre. Eine feste Zusage wollte ich aber nicht geben.


Freitag, den 20. Sept.

Nach dem Frühstück wurden dann nur noch die Stühle und der Tisch verstaut. Sind dann zu Ilse`s Platz gefahren und uns verabschiedet. Am Vortag hatten wir die Rechnung für den Aufenthalt beglichen ( 958 FF / 12 Tage ).
Über St. Remy, Cavaillon Richtung Apt auf der N 100 und weiter N 96 nach Sisteron. Ziel war ein CP in
Voiron ( bei Grenoble ) und dann ( 21. 09. ) durch die Schweiz zurück nach Hause. In Süddeutschlan haben wir auf einer Raststätte übernachtet. Am 22.9. waren wir dann wieder zu Hause angelangt. Insgesamt wurden mit dem Peugeot J 9 auf seiner 1. Tour 2.574 km zurückgelegt. Bis auf den heißen Kühler bei der Hinfahrt, war im Endeffekt kein Problem, lief unser neuer „ alter J 9 „ problemlos und zuverlässig, ich hatte aber auch nichts anderes erwartet.


Jetzt noch Bilder von unserer Rückfahrt.
Sind vielleicht nicht alle in der richtigen Reihenfolge: siehe Uhrzeit unten rechts auf den Bildern.

So, das war: Südfrankreich September 1996 ( uns es sollten noch viele Touren bis 2007 werden, unserem letzten
Urlaub am Tarn mit der Fahrt über den Viaduc de Millau.. 2008 war ein Jahr ohne Urlaub, dafür Balkonien.

An dieser Stelle möchte ich mich einmal bedanken für die zahlreichen „Aufrufe“, ob die identisch sind mit dem Lesen meines Berichtes steht in den Sternen .

Mein besonderer Dank gilt denjenigen Forenmitgliedern, die geantwortet haben: DANKE.

mk9 ( Manfred vom linken Niederrhein )

PS Jetzt mache ich erstmals eine längere Pause, hat mich viel Zeit gekostet und muß mich auf den Urlaub im
Juni konzentrieren ( Urlaub in Digne les Bains und nostalg.. Zugfahrt mit dem Pinienexpreß nach NIZZA.

kompakt am 20 Mai 2009 12:54:27

*räusper*
ich gehöre ebenfalls zur lesenden Fraktion *lächel*.
Deine Berichte haben mir viel Spass gemacht und ich bedanke mich dafür, daß Du Dir die Zeit und Mühe gemacht hast, sie hier einzustellen.
Die Fotos sind, trotz ihres Alters^^ , richtig gut und Deine Berichte finde ich informativ geschrieben.
Auch die Prise Humor, die immer wieder durchblitzte und mich zum schmunzeln brachte, ist Dir gut gelungen.

Schade, daß jetzt erst Mal Ende ist, aber dafür gibts bestimmt bald Neues von Dir, stimmts?

Ich freu mich schon drauf...., -und ich wünsch Dir viel Spass , viele gute Fotomotive, und wunderschönes Wetter zu Deinem neuen Urlaub.

eva b. am 20 Mai 2009 13:21:19

mk9 hat geschrieben:...und muß mich auf den Urlaub im
Juni konzentrieren ( Urlaub in Digne les Bains und nostalg.. Zugfahrt mit dem Pinienexpreß nach NIZZA.

Gibt es dann vielleicht einen aktuellen Reisebericht? Da wäre ich dann gerne wieder dabei, wie bei all deinen bisherigen Berichten. Vielen Dank dafür
:dankeschoen:

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