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Wasserschaden Alkovenseite


almoedi25 am 21 Mai 2009 22:26:44

Es ist bei mir leider auch soweit ich habe einen Wasserschaden an meinem Wohnmobil Frankia Tr 570 Bj 90!
Eigentlich nicht verwunderlich warscheinlich hat in dem Alter zugut wie jedes Wohnmobil irgendwo einen Wasserschaden mal gehabt oder hat ihn noch.

Das gute Stück habe ich vor einem halben Jahr von einer älteren Frau gekauft die es natürlich verschwieg trotz Nachfrage, obwohl sie dies mit Sicherheit wusste da dort schonmal eine dilletantische Reparatur stattfand. Soweit ist die Basis Top nirgendwo Rost , Lack glänzt schön, Motor und Technik etc. auch wunderbar nur der Wasserschaden was erstaunlich ist wenn man bedenkt das es wirklich jeden Winter in einer Scheune stand.

Nun gut insgeheim dachte ich mir es schon beim Kauf,irgendwas muss ja sein nun ist es so und wird mit aller liebe behoben dafür brauche ich aber eure Hilfe :)

Habe mich in die Materie schon sehr viele Stunden eingelesen und wirklich schwer scheint es nicht zu sein nur Zeitaufwendig


Kleb - und Dichtstoffe die verwendet werden sollen:

Zum Abdichten der Außenleisten:
Dekalin

Zum evtuellen Neuverfugen der Alkhovenfuge:
Sikflex 221

Und zum Allgemeinen verkleben von Styropor, Holzlatten und Hartfaserplatten:
Ruderer Caravankleber 145/31


Verwendet wurde ein kapazitives Feuchtigkeitsmessgerät der Firma Greisinger
( Danke an Turbokurtla für seinen ausführlichen Messgerätetest )



So nun mal eine Fotostrecke um sich einen Überblick verschaffen zu können:












Hier sind die Messwerte vom Greisinger GMI 15 die ich praktischerweiße direkt an die Wand geschrieben habe.

Hier ist sehr schön ersichtlich woher denn nun die Feuchtigkeit kommt!

Leider hatte ich im Alkhovenbereich die Messwerte nicht aufschreiben können da zu diesem Zeitpunkt noch kein Messgerät vorhanden war
Man sieht aber deutlich an der Lattung das dort überall Wasser stand und dies schon seit längerem zum Glück ist keinerlei Alufrass ersichtlich!





Auch einen Teil der Decke hats erwischt - Mmn könnte es wohl schlimmer sein





Um der Sache mal etwas näher zu kommen hier die Übeltäter von Außen:

Es scheint wohl zwei bis drei Stellen zu geben wo es eindringen kann:

Stelle eins ist oben am Außeneck des Alkhovens:



Stelle zwei ist der Dachträger der ca 1 m vom Außeneck entfernt ist genau an der Stelle wo es im Innenraum die hohen Messwerte hat:



Stelle drei die Kederleiste ist auch schon mal ohne Liebe bearbeitet worden





Wie es scheint sind alle drei Stellen im nachhinein nochmal nachbehandelt worden nach dem Prinzip - Schmier drauf und gut ist!

Das ist natürlich nicht schön und muss erneurt werden da dies so nie dicht sein kann!


Erste Frage die ich mir Stelle wie bekomme ich im Innenraum unten diese Rundung hin
Ich war mal im Obi da hats 3,2mm Harfaserplatten. Das Probestück lies sich nicht so stark biegen wie erforderlich
Wie gehe ich da ran evtl. einweichen ??

Vielen Dank schonmal vorweg

Benny

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Diesel-Junkie am 21 Mai 2009 22:45:09

Ich glaub ich muß zum Augenarzt. Ich kann keine Bilder mehr sehen. :D

almoedi25 am 21 Mai 2009 23:00:00

Meinst du das im ernst und siehst wirklich keine Bilder
oder sinds zuviele für dein Auge - Sozusagen Bildreizüberflutung :)

Anzeige vom Forum


Diesel-Junkie am 21 Mai 2009 23:05:42

Im Ernst, ich seh nur Lücken im Text. :eek:

almoedi25 am 21 Mai 2009 23:25:48

almoedi25 hat geschrieben:Es ist bei mir leider auch soweit ich habe einen Wasserschaden an meinem Wohnmobil Frankia Tr 570 Bj 90!
Eigentlich nicht verwunderlich warscheinlich hat in dem Alter zugut wie jedes Wohnmobil irgendwo einen Wasserschaden mal gehabt oder hat ihn noch.

Das gute Stück habe ich vor einem halben Jahr von einer älteren Frau gekauft die es natürlich verschwieg trotz Nachfrage, obwohl sie dies mit Sicherheit wusste da dort schonmal eine diletantische Reperatur stattfand. Soweit ist die Basis Top nirgendwo Rost , Lack glänzt schön, Motor und Technkik ect. auch wunderbar nur der Wasserschaden was erstaunlich ist wenn man bedenkt das es wirklich jeden Winter in einer Scheune stand.

Nungut insgeheim dachte ich mir es schon beim Kauf,irgendwas muss ja sein nun ist es so und wird mit aller liebe behoben dafür brauche ich aber eure Hilfe :)

Habe mich in die Materie schon sehr viele Stunden eingelesen und wirklich schwer scheint es nicht zu sein nur Zeitaufwendig


Kleb - und Dichtstoffe die verwendet werden sollen:

Zum Abdichten der Außenleisten:
Dekalin

Zum evtuellen Neuverfugen der Alkhovenfuge:
Sikflex 221

Und zum Allgemeinen verkleben von Styropor, Holzlatten und Hartfaserplatten:
Ruderer Caravankleber 145/31


Verwendet wurde ein kapazitives Feuchtigkeitsmessgerät der Firma Greisinger
( Danke an Turbokurtla für seinen ausführlichen Messgerätetest )



So nun mal eine Fotostrecke um sich einen Überblick verschaffen zu können:












Hier sind die Messwerte vom Greisinger GMI 15 die ich praktischerweiße direkt an die Wand geschrieben habe.

Hier ist sehr schön ersichtlich woher denn nun die Feuchtigkeit kommt!

Leider hatte ich im Alkhovenbereich die Messwerte nicht aufschreiben können da zu diesem Zeitpunkt noch kein Messgerät vorhanden war
Man sieht aber deutlich an der Lattung das dort überall Wasser stand und dies schon seit längerem zum Glück ist keinerlei Alufrass ersichtlich!





Auch einen Teil der Decke hats erwischt - Mmn könnte es wohl schlimmer sein





Um der Sache mal etwas näher zu kommen hier die Übeltäter von Außen:

Es scheint wohl zwei bis drei Stellen zu geben wo es eindringen kann:

Stelle eins ist oben am Außeneck des Alkhovens:



Stelle zwei ist der Dachträger der ca 1 m vom Außeneck entfernt ist genau an der Stelle wo es im Innenraum die hohen Messwerte hat:



Stelle drei die Kederleiste ist auch schon mal ohne Liebe bearbeitet worden





Wie es scheint sind alle drei Stellen im nachhinein nochmal nachbehandelt worden nach dem Prinzip - Schmier drauf und gut ist!

Das ist natürlich nicht schön und muss erneurt werden da dies so nie dicht sein kann!


Erste Frage die ich mir Stelle wie bekomme ich im Innenraum unten diese Rundung hin
Ich war mal im Obi da hats 3,2mm Harfaserplatten. Das Probestück lies sich nicht so stark biegen wie erforderlich
Wie gehe ich da ran evtl. einweichen ??

Vielen Dank schonmal vorweg

Benny

Diesel-Junkie am 21 Mai 2009 23:29:09

Mein Gott,

das sieht ja übel aus. Ich wünsch Dir alles erdenklich Gute. Kurt wird sich bestimmt bald melden.

almoedi25 am 21 Mai 2009 23:39:21

Ich hab wohl Anfangs die Attachments gelöscht leider ist die Editfunktion im ersten Beitrag verschwunden?
Ich hoffe so gehts auch

Danke für den Bilderhinweiß Diesel
Und ja es ist nicht gerade schön lässt sich aber durchaus reparieren ich habe da weniger bedenken mit so einem tollen Forum die Geschichte zu lösen.

Ist im Prinzip nur ne menge Arbeit

Ich seh das jetzt einfach mal positiv
Gemacht werden muss es sowieso!

Benny

Eura665HS am 22 Mai 2009 09:50:03

Hm.. hast du mal nach den Messwerten im Alkovenboden geguckt? Das sieht ja statisch nicht so dolle aus - Frage auch, ob die Feuchtigkeit nicht am Fender / innerhalb der Wand bis zum Aufbauboden runtergelaufen ist...

turbokurtla am 22 Mai 2009 12:34:06

Mich braucht doch keiner mehr, da ist ja alles schon klar.
Nee, im Ernst, das haste sehr gut recherchiert, Benny. Und machbar ist es auch.
Das mit der Rundung ist ein schwieriges Unterfangen. So nen kleinen Radius hab ich auch noch nicht gemacht. Ich kann Dir insofern nur den Tipp geben, dass Du beim Einkleben mit der Rundung anfängst, dann musst Du nicht so ganz genau auf Mass arbeiten und die geraden Platten lassen sich dann später besser einschneiden.
Ich hab mal eine Rundung in einem Wowa Bug eingeklebt. Das waren auch so 3 mm Hartfaserplatten. Hab sie in der Richtung der Rundung von hinten mit einem Cuttermesser eingeschnitten. Mit einem Lineal so etwa alle halben cm einen Schnitt durch die Hälfte der Platte. Und dann von Hand ganz langsam in Form gebogen. Hilfreich ist es auch die Platte richtig schön einzuwässern. Das Dekor muss es halt aushalten. Vielleicht könnte man sie auch nass einspannen und eingespannt trocknen lassen. Ganz langsam und schrittweise immer weiter biegen.
Einen Versuch ist es wert.
Viel Glück
Kurt

almoedi25 am 22 Mai 2009 13:18:19

Also im Bodenbereich sowie die Frontalkovenwand sind schon direkt am anfang trocken des hab ich alles durchgemessen dort sind keinerlei Auffälligkeiten. Man muss halt mal schauen wie es an den anschlüssen zum Boden ausschaut wenns offen ist.

Turbokurtla:

Doch du wirst hier gebraucht ohne deine fachlichen Ausführungen hier im Forum wäre ich nie in der Lage gewesen so gut recherchieren zu können.
Großes Dank im Nachhinein an dich!

Auf ein Dekor werde ich in dem Rundungsbereich verzichten war vorher auch nicht da sondern Teppich auf Nichtdekorfaserplatte.
Diese scheint soweit ich das beurteilen kann wesentlich dünner zu sein so 1 - 2mm nur woher sowas bekommen?

Ich glaub dein Tip mit dem einschneiden und einweichen müssten reichen.
Ich weiche das ein, schraube es provisorisch mit Spax fest lass es trocknen schraubs ab um es auch komplett trocken lassen zu können und gut ist?
Alternative zwei wäre 1 cm Syroporplatten überlappen zu lassen, die einschneiden und in dem Bereich aufs Dekor zu verzichten und direkt Teppich drauf statisch ist dies nicht von Bedeutung

Turbo kannst du erkennen was die da auf denm Dach draufgemiert haben ist das Sikaflex wie bekomme ich das vernüftig weg

Und hoffentlich kommt mir die Markise nicht in die Quere zwecks Wasser




Danke Benny

Eura665HS am 22 Mai 2009 13:39:38

Wenn die Ecke doch eh mit Teppich beklebt wird, nimm doch alternativ zum Sperrholz als Trägermaterial einfach nen dicken Pappkarton... den kann man doch gut biegen.

turbokurtla am 22 Mai 2009 15:14:11

Also Pappe würde ich keinesfalls nehmen. Das saugt sich im Winter durch hohe Luftfeuchtigkeit bestimmt voll.
Ich würd es auch nicht nur mit Sty. und Teppich machen, sondern schon versuchen so eine Platte so gut es geht draufzukleben. Wenn Du die Rundung zuerst machst, musst Du ja nicht auf die Breite im gebogenen Zustand achten, dass ist nämlich ein großes Problem hierbei.
Also nimm so eine Platte, schneid sie auf die Länge/Höhe und die Breite in etwa zu. Dann einschneiden, wässern und biegen. Schrauben würd ich auch nicht, denn da ziehst Du sie nur an ein paar Stellen richtig ran und es wird krumm. Nimm eine Dachlatte, so lang wie die Rundung hoch, und die spreizt Du mit einer weiteren, längeren Latte quer durch den Alkoven, genau ins Eck der Rundung. Außen an dieser drückt es sich dann automatisch von selbst an. Wenns nix gscheits wird kannste immer noch mit Teppich überziehen.
Dein Dichtmittel, vermutlich meinst Du das an den Leisten, ist sowas Ähnliches wie Dekalin. Also etwas anwärmen, abtupfen und den Rest vorsichtig mit Benzin abwaschen.
Kurt

almoedi25 am 22 Mai 2009 15:26:03

Die Pappgeschichte überzeug mich auch nicht

Das mit den Dachlatten zur fixierung der Rundung hört sich gut an

Mir fällt grad auf, dass ich total vergessen habe zu erwähnen das über dieser Rundung ein stabilies Plastikelement exestiert was ebenfalls gerundet ist und prima oben und unten mit Schrauben fixiert war und wieder wird!
Somit könnte ich doch direkt nach dem Styropor das Plastikding wieder draufschrauben ohne die Hartfaserplatte ist schließlich stabil genug



Ich meinte mit dem Dichtmittel nicht die Leisten sondern oben aufn Dach die zwei bilder wo einfach etwas schwarzes draufgeschmiert wurde das is von der Konsistenz härter wie das an den Leisten somit vermutlich Sikaflex oder?

Vielen Dank Benny[/img]

turbokurtla am 22 Mai 2009 16:44:46

Ah, jetzt hats geklingelt im Oberstübchen.
Der Vatertag war wohl doch etwas zuviel für mich. :sauf:
Du meinst Bild 046.
Das schaut aber aus wie Dekalin, was da drauf ist.
Ist aber auch egal, versuch es abzuziehen. Dekalin klebt schon auch gut an. Ansonsten vorsichtig mit Cuttermesser oder Stemmeisen. An glattem Blech gehts mit einem scharfen Stemmeisen sehr gut.
Und vorher immer gut mit einem Heißluftfön erwärmen. Sowohl bei Sika als auch bei Dekalin.
Ach und wegen Platte oder nicht, wie willste denn dann in nur Styropor schrauben ?
Bei uns in Franken gibts da diese "Siemens Luftdübel", ich weiß nicht wie man das bei Euch macht. :D
Kurt

almoedi25 am 22 Mai 2009 17:19:19

Also bei uns in Augsburg macht man des mit Siemens Lufthaken :D

Das Plastikelement wird oben und unten verschraubt dahinter sind dann Holzlattungen war vorher auch schon so also nix mit Styroporschrauben :)

Dekalin zum abdichten aufm Dach des is aber schon grob Fahrlässig vom Vorgänger?
Falls da dann später noch ne offene Fuge zu bearbeiten sein sollte nehme ich Sikaflex 221 oder?

Danke Kurt

turbokurtla am 22 Mai 2009 20:14:17

O.K., dann brauchen wir die Siemens Dinger nicht.
Dekalin ist, auch für provisorische Abdichtungen, immer besser als Sika.
Wenn Du Deine Kantenleisten neu abdichtest, brauchst Du ja nix draufschmieren. Dann ist unter dem neuen Gummiprofil ja eh schon sowas Dekalin Ähnliches drauf. Ansonsten, wenn Du den alten wieder verwendest, nimmt man Dekalin zum Abdichten. Nichts anderes.
Keinesfalls Sika.
Sika wird nur für offene Nähte verwendet, da wo keine Leiste draufgeschraubt ist.
Kurt

enalmed am 12 Jun 2009 15:03:23

Reparatur und neues Design.

Meine erste Lackierung (grau u. ockerfarbene Streifen) nach Reparatur am Alkoven.


Gabi

Gast am 12 Jun 2009 15:37:58

Hallo Gabi,

Kompliment,sieht ja fast aus wie neu.
Hoffentlich ist nun alles dicht!

lg
peter

enalmed am 12 Jun 2009 16:17:08

Hallo Peter, das will ich hoffen, aber man wird sehen.... es gibt noch mehr zu tun...

Bin zur Zeit nur auf Spurensuche.

Schönes Wochenende

LG Gabi

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