Eigentlich nicht verwunderlich warscheinlich hat in dem Alter zugut wie jedes Wohnmobil irgendwo einen Wasserschaden mal gehabt oder hat ihn noch.
Das gute Stück habe ich vor einem halben Jahr von einer älteren Frau gekauft die es natürlich verschwieg trotz Nachfrage, obwohl sie dies mit Sicherheit wusste da dort schonmal eine dilletantische Reparatur stattfand. Soweit ist die Basis Top nirgendwo Rost , Lack glänzt schön, Motor und Technik etc. auch wunderbar nur der Wasserschaden was erstaunlich ist wenn man bedenkt das es wirklich jeden Winter in einer Scheune stand.
Nun gut insgeheim dachte ich mir es schon beim Kauf,irgendwas muss ja sein nun ist es so und wird mit aller liebe behoben dafür brauche ich aber eure Hilfe :)
Habe mich in die Materie schon sehr viele Stunden eingelesen und wirklich schwer scheint es nicht zu sein nur Zeitaufwendig
Kleb - und Dichtstoffe die verwendet werden sollen:
Zum Abdichten der Außenleisten:
Dekalin
Zum evtuellen Neuverfugen der Alkhovenfuge:
Sikflex 221
Und zum Allgemeinen verkleben von Styropor, Holzlatten und Hartfaserplatten:
Ruderer Caravankleber 145/31
Verwendet wurde ein kapazitives Feuchtigkeitsmessgerät der Firma Greisinger
( Danke an Turbokurtla für seinen ausführlichen Messgerätetest )
So nun mal eine Fotostrecke um sich einen Überblick verschaffen zu können:
Hier sind die Messwerte vom Greisinger GMI 15 die ich praktischerweiße direkt an die Wand geschrieben habe.
Hier ist sehr schön ersichtlich woher denn nun die Feuchtigkeit kommt!
Leider hatte ich im Alkhovenbereich die Messwerte nicht aufschreiben können da zu diesem Zeitpunkt noch kein Messgerät vorhanden war
Man sieht aber deutlich an der Lattung das dort überall Wasser stand und dies schon seit längerem zum Glück ist keinerlei Alufrass ersichtlich!
Auch einen Teil der Decke hats erwischt - Mmn könnte es wohl schlimmer sein
Um der Sache mal etwas näher zu kommen hier die Übeltäter von Außen:
Es scheint wohl zwei bis drei Stellen zu geben wo es eindringen kann:
Stelle eins ist oben am Außeneck des Alkhovens:
Stelle zwei ist der Dachträger der ca 1 m vom Außeneck entfernt ist genau an der Stelle wo es im Innenraum die hohen Messwerte hat:
Stelle drei die Kederleiste ist auch schon mal ohne Liebe bearbeitet worden
Wie es scheint sind alle drei Stellen im nachhinein nochmal nachbehandelt worden nach dem Prinzip - Schmier drauf und gut ist!
Das ist natürlich nicht schön und muss erneurt werden da dies so nie dicht sein kann!
Erste Frage die ich mir Stelle wie bekomme ich im Innenraum unten diese Rundung hin
Ich war mal im Obi da hats 3,2mm Harfaserplatten. Das Probestück lies sich nicht so stark biegen wie erforderlich
Wie gehe ich da ran evtl. einweichen ??
Vielen Dank schonmal vorweg
Benny












