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Kabeltrommel ganz abrollen?


heiwy am 25 Mai 2009 09:24:34

Hallo zusammen,

in unserem Womo haben wir eine festgeschraubte Kabeltrommel in der Versorgungsklappe. Nun habe ich gehört das man das ganze Kabel immer komplett abrollen sollte, wenn man am Stromnetz angeschlossen ist.
Irgendwie wegen Überhitzung oder so.

Wir benutzen den 230V Anschluß im Prinzip nur vor Tourbeginn um den Kühlschrank auf Temparatur zu bekommen ansonsten sind wir mit unserer Solaranlage bisher immer ausgekommen.

Kann mir jemand sagen, ob es wirklich nötig ist jedes Mal den ganzen Kabelsalat zu verursachen?

Danke im voraus,

Andre

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CKgroupie am 25 Mai 2009 09:27:54

Hallo,
gehört habe ich es auch schon, wir tun es allerdings nie und es funktioniert trotzdem :).

Trollo am 25 Mai 2009 09:28:39

Moin,

eigentlich sollte man sie abrollen, ja.

Mache ich aber seit über 20 Jahren nicht, bisher ohne Probleme.


Trollo

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jakeomat am 25 Mai 2009 09:39:50

Hallo!

Das hängt massgeblich von der gezogenen Leistung ab, bei vielen Kabeltrommeln steht das drauf. Meine z.B. darf bis zu einer Gesamtbelastung von 1200 Watt aufgerollt bleiben, darüber bis 3500 Watt muss sie ganz abgerollt werden.

Das aufgerollte Kabel verhält sich in etwa wie eine Magnetspule und erwärmt sich entsprechend. Zieht man zu lange zuviel Strom durch die aufgerollte Trommel, kann die Isolierung der Kabel schmelzen und es kann zum Kabelbrand durch Kurzschluss kommen. Gerade bei einer im Womo eingebauten Trommel eher unerwünscht... Also, spätestens wenn ein Backofen oder die Heizung/der Boiler über 220 VOlt betrieben werden, das Ding lieber abrollen. Aus dem Grund hab ich auch immer noch ein 2 Meter Kabel dabei, falls ich direkt neben der Stromsäule stehe, dann muss man den blöden Strippensalat später nicht wieder aufrollen...



Jake

iceman14 am 25 Mai 2009 09:41:58

Hallo zusammen,

Wenn die Kabeltrommel aufgewickelt bleibt und zu viele Verbraucher angeschlossen sind, kann sie sich so stark erhitzen, dass es zu einem Brand kommt. Abhängig ist das natürlich auch von der Länge des aufgewickelten Kabels. Bei einer Kaneltrommel mit 25m Länge und angeschlossen Verbrauchern wie Heizlüfter usw. wirds dann schon ordendlich heiss. Wir haben eine Kabeltrommel mit 50m länge, und wir wickeln immer komplett ab. die 5 Min. Arbeit sind nichts gegen ein abgefackeltes Womo.

heiwy am 25 Mai 2009 09:43:36

Danke für die schnellen vielen Antworten!!!

@Jacke; wieviel nimmt sich denn in etwa ein Kühlschrank zum aufkühlen an Strom?

volki am 25 Mai 2009 09:57:50

Wenn NUR der Kühlschrank daran betrieben wird, ist das abrollen unnötig.

1. Eigentlich vergleichbar mit deinem Staubsauger zu Hause, da rollt doch auch niemand erst das ganze Kabel ab wenn er staubsaugt und nicht die ganze Länge braucht

2. Dann gibt es grosse Unterschiede (wohl auch beim Kaufpreis?) bei den Kabeln, die auf der Rolle sind.

m.W. wäre für Campingzwecke eine "dickes", viel besser isoliertes Kabel "vorgeschrieben", aber wenn ich so die andern Kabel sehe, die auf CP gezogen sind, zweifle ich daran, dass diese "Vorschrift" befolgt wird.

jakeomat am 25 Mai 2009 10:00:10

Hi Heiwy,

ich hab mal bei meinem nachgeschaut, ist der 175l-Schrank von Dometic. Der hat bei 220V eine Leistungsaufnahme von 190 Watt, aufgerollte Trommel ist da also kein Problem :wink:



Jake

heiwy am 25 Mai 2009 10:09:34

Danke Volki und Jake, habt mir sehr geholfen!!!!

inzman am 25 Mai 2009 11:30:51

Ergänzen möchte ich, dass viele gute Kabeltrommeln einen Überlastschutz eingebaut haben. Erwärmt sich das Kabel durch zu hohen Stromfluss, wie oben erwähnt, löst bei solchen Kabeltrommeln der Überlastschutz aus. Du musst dann nach dem abwickeln den roten Knopf drücken damit wieder Strom fliesst.
inzman

zwerggwion am 25 Mai 2009 15:00:57

Hallöli!

Es wird ja auch regelmäßig empfohlen Kabeltrommeln mit 2,5 mm² zu verwenden. Woran liegt das? Weil über ein 1,5 mm² Kabel gehen ja 16 A locker drüber. Und mehr brauchts ja wohl im WoMo/WoWa nicht, oder? Das sind ja immerhin 3500 W. Hat das auch mit der Erwärmung zu tun? Ich denke ja. Weil die Erwärmung kommt nicht von irgendwelchen Magneten, dafür wäre die Induktivität vermutlich auch zu gering bei 50 Hz, da auf der Kabeltrommel meist ein Leitungspäärchen aufgewickelt ist, sich die Ströme also kompensieren und damit auch das Magnetfeld nahe Null ist. Die Erwärmung kommt vom Ohmschen Widerstand. Bei einer 25 m Trommel muss der Strom durch 50 m Kabel durch. Das macht bei 1,5 mm² einen Widerstand von 0,59 Ohm (R = l*Rho/A), also einen Verlustleistungsumsatz von P=I²*R= 151 Watt bei 16 A. Da ist schon klar, dass 150 W auf dem kleinen Raum warm werden...

Bei 2,5 mm²-Leitung auf der Trommel liegt der Widerstand bei 0,356 Ohm und die Verlustleistung somit bei 91 W. Das wird schon weniger warm...



Thomas

andwein am 25 Mai 2009 15:35:32

Hallo @zwerggwion,
sorry, aber ich stimme da den Erklärungen von @jakeomat zu. Das Kabel der aufgerollten Trommel bildet eine Spule und die 50Hz Wechselspannung bauen ein Magnetfeld auf.
Bei deiner Erklärung würde sich auch das abgerollte Kabel auf die gleiche Temperatur erhitzen, weil der ohmsche Widerstand von der Länge des Kabel und nicht von seiner Aufrollform abhängt.
Richtig ist auf jeden Fall, dass 25m Kabel einen ohmschen Widerstand haben und dieser sich bei entsprechendem Strom auch mit Erwärmung meldet.
Ausschlaggebend ist aber das aufgebaute Magnetfeld.
PS. Die Bildröhre/Lochmaske eines Röhrenfarbfernsehers wird auf diese Art entmagnetisiert, so wenig ist das also nicht.


Andreas

Gast am 25 Mai 2009 15:46:28

ne ne Leute,

das "Magnetfeld" (induktiver Widerstand) spielt da keine nennenswerte Rolle, weil niedrige Frequenz bei wenig Wicklungen.
Es ist zu 95% der ohmsche Widerstand, der das Kabel erwärmt, und wenn das Kabel aufgerollt ist kann die Wärme nicht entweichen und das heizt die ganze Sache dann bis zum Kokeln auf

grüße klaus

zwerggwion am 25 Mai 2009 15:58:37

Hallo Andwein,

also meiner Meinung nach ist eine Kabeltrommel eine bifilare Wicklung auf einem Luftkern... Da ist die Induktivität doch sehr sehr sehr sehr klein. Warm wirds, weil keine kühlende Luft an das Kabel rankommt. Wenn die Kabeltrommel abgewickelt ist, wird die Oberfläche größer, deshalb wirds besser gekühlt.



Thomas

Ostwestfale am 25 Mai 2009 17:16:02

Was Zwerggwion schreibt ist richtig:

Die stromführenden Leiter liegen nebeneinander - der eine macht den Hinfluss und der andere den Rückfluss.

Damit kompensieren sich die beiden Felder zu nahezu Null.

Man nennt dies auch schon mal stromkompensierte Drossel und verhindert damit das wegfliessen von Gleichtakt (Funkstörungen) ins Netz hinein.
Aber eben nicht hin und zurückfliessen Ströme werden gedämpft.

Für die Erwärmung ist rein der ohmsche Widerstand zuständig (weil eine Induktivität würde Blindleistung hin und herschieben).

Und der erwärmt die Trommel bis zum Schmelzen der Isolation.

Gute Trommeln (VDE-zugelassene) haben einen Übertemperaturschalter und werden so geschützt.

hoelle1 am 26 Mai 2009 07:08:47

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Thema abweicht.
Soll ich oder soll ich nicht war die Frage und nicht warum.
Hier zeichnet sich doch ab, eher nicht.
Das halte ich für sehr gefährlich.

Nun einem Bekannten von mir ist es passiert, eine gute Kabeltrollel, kein großer Verbrauch und plötzlich nach drei Tagen ein kleiner Knall und die Trommel stand in Flammen.
Klar Strom weg, aber der Gestank, wirklich schlimm. Bei ihm war es in der Garage also nichts mit Womo, diese hat dann noch Wochen gestunken.
Wenn ich mir vorstelle, dass solche ein Ding in der Nähe meines Womo steht, Danke, das muss nicht sein.

Wie auch immer, ein Kabel am Boden liegend und überhitzt, vielleicht sogar anfängt zu brennen ( alte Beschädigung, Bruch oder ähnlich ) hat kaum Nährstoff für einen richtigen Brand, aber ein Klumpen Kunststoff ( nichts anderes ist so eine Kabeltrommel )und Gummi.

Ich jedenfalls werde das Ding abrollen und hoffe, dass meine Nachbarn ebenso denken, denn
Tausendmal probiert-tausendmal ist nichts passiert!


Wolfgang

heiwy am 26 Mai 2009 09:16:36

Ich danke euch allen für die vielen Erklärungen, allerdings bin ich nun genauso schlau wie vorher :D

Werde wohl dann eher mal fleißig das Kabel abrollen, wenn ich meinen Kühlschrank in Betrieb nehme.

andwein am 26 Mai 2009 09:22:03

An alle,
ich bedanke mich für die Diskussion, habe wieder einen Denkanstoß bekommen und wieder was gelernt.
Also ist doch Hr. Ohm für das Ganze zuständig und in der Entmagnetiesierspule ist nur eine Leitung verlegt.

Andreas

Gast am 26 Mai 2009 09:30:57

heiwy hat geschrieben:Ich danke euch allen für die vielen Erklärungen, allerdings bin ich nun genauso schlau wie vorher

wieso?

- "...Das hängt massgeblich von der gezogenen Leistung ab, bei vielen Kabeltrommeln steht das drauf. Meine z.B. darf bis zu einer Gesamtbelastung von 1200 Watt aufgerollt bleiben, darüber bis 3500 Watt muss sie ganz abgerollt werden.

- "...ich hab mal bei meinem nachgeschaut, ist der 175l-Schrank von Dometic. Der hat bei 220V eine Leistungsaufnahme von 190 Watt, aufgerollte Trommel ist da also kein Problem

da ist doch alles gesagt was Du wissen mußt

grüße klaus

Poldi am 26 Mai 2009 10:30:04

Genau so ist das mit dem aufgerollten Kabel, so hat mal jemand ganz schlau sein wollen und die Trommel als Widerstand benutzt, damit die Sicherung zu Hause bei Arbeiten mit schwerem Gerät nicht immer raushaute. Die Sicherung blieb drin - aber die Kabeltrommel war zu einem Klumpen zusammengeschmolzen. :D

Poldi

Lauterberger am 26 Mai 2009 10:47:57

heiwy hat geschrieben:Ich danke euch allen für die vielen Erklärungen, allerdings bin ich nun genauso schlau wie vorher :D

Werde wohl dann eher mal fleißig das Kabel abrollen, wenn ich meinen Kühlschrank in Betrieb nehme.


Hallo,

kann Dir aus Erfahrung berichten !
Letztes Jahr im Mai hatten wir bei nicht abgerollter Kabeltrommel den Heizer im Wohnwagen oft laufen. Irgendwann hat sich die K-Trommel dann abgeschaltet wegen Überhitzung.

Ich habe dann das Kabel abgerollt, war richtig heiß !!

Bei normalem Laden oder kurzfristigem Föngebrauch passiert nichts.

Habe seitdem wieder normales Kabel dabei in 2 Längen. So muß ich nicht 40 oder 50m Kabel jedesmal ab- und aufrollen !

Dietmar

Ingo.L am 26 Mai 2009 10:56:36

Ich rolle Kabeltrommeln IMMER ab, egal wieviel Last dranhängt. Aus einem ganz einfachen Grund:

Wenn es zu einem Brand einer nicht abgerollten Kabeltrommel kommt, hat man IMMER Diskussionen mit der Versicherung. Und die kann man vermeiden.

camperfrank am 26 Mai 2009 11:00:32

heiwy hat geschrieben:Hallo zusammen,

in unserem Womo haben wir eine festgeschraubte Kabeltrommel in der Versorgungsklappe. Nun habe ich gehört das man das ganze Kabel immer komplett abrollen sollte,
Wir benutzen den 230V Anschluß im Prinzip nur vor Tourbeginn um den Kühlschrank auf Temparatur zu bekommen ansonsten sind wir mit unserer Solaranlage bisher immer ausgekommen.

Andre


Hallo, ich habe ein 5 m Kabel dabei und das reichte in den letzten 20 Jahren "fast" immer!
Ein weiteres tief unten im Mobil. ca. 15 m.
Roll die Trommel ab und kürze das Kabel auf die Länge die du regelm. brauchst. An den Rest Kabel machst du Männlein und Weiblein :razz:
und verstaust es für den "Notfall".
Zu überlegen ist ob du die Trommel noch brauchst? Aber dass solltest du für deine BEdürfnisse zurecht schneiden.
Ansonsten Kabeltrommel kompl. abrollen um auf deine Frage zurück zu kommen.

ollybär am 26 Mai 2009 11:57:40

Hallo,
auch wenn es nicht die Frage direkt beantwortet gebe ich meinen Senf auch noch dazu. Kabeltrommeln sind nach meiner Meinung für den Gebrauch im Wohnmobil gänzlich ungeeignet, insbesondere die 20-50 Euro Klasse. Erstens wegen dem Betrieb im Freien für den Sie in der Regel nicht zugelassen sind, zweitens wegen dem in der Regel zu geringen Querschnitt im Verhältnis zur Länge, dann wegen der Isolation die nicht für das Überfahren mit KFz gedacht ist und außerdem wegen den Schukosteckverbindungen die zusätzliche Adapter erforderlich machen. Besser sind meiner Meinung nach ein geeignetes Kabel (z.B. die roten vom Rasenmäher) mit den richtigen CEE-Steckverbindungen. Nimmt auch viel weniger Platz weg im Stauraum.

WoRo1 am 30 Mai 2009 12:30:50

Ich habe gerade eine neue Kabeltrommel im Bauhaus gekauft. Dort gibt es eine etliche Trommeln, die für den Außenbereich geeignet sind (die Bauhaus-eigene bei 40 Meter Kabellänge für 40 €). Auf allen habe ich gelesen, dass sie in aufgerolltem Zustand bis zu 1000 Watt belastet werden können. Also ist es nicht nötig, die Trommel immer voll abzurollen. Oder schließt Ihr Geräte mit mehr als 1000 Watt an ?

hymie am 30 Mai 2009 14:06:16

Hallo
mache haben doch alles Microwelle Backofen Klimaanlage Elecktrogrill,und
E.Heizung.

NaviGer am 30 Mai 2009 16:01:41

Also Leute,
bleibt doch auf der sicheren Seite und rollt möglichst ab.
Bedenkt auch, dass ungehindert Luft zur Kühlung an die Trommel kommt.

Wie schon einige Vorredner schon ausgerechnet haben, kann die Menge der entstehenden Wärme ganz erheblich sein. Stellt Euch doch nur vor, Ihr würdet eine 100 oder 200 Watt Glühbirne in der Kabeltrommel betreiben.

peter32 am 30 Mai 2009 16:11:40

Meine lösung in dem fall.
Ich habe zwei unterschiedlich lange Kabel,
die Ich in der Garage auf einen Wasserschlauchhalter hänge.
Ich habe sie sehr schnell aufgewickelt,
und Ich bin auf der sicheren Seite. :P


Peter :gut:

LowCostDriver am 30 Mai 2009 22:45:42

Also wenn bei uns das Mobil Strom zieht, die Glotze läuft und ich noch versuche draußen auf dem E- Grill was zu grillen, ist mir auch schon die Überhitzungssicherung der Kabeltrommel geflitscht. :oops:
Hab dann die Trommel mal komplett abgerollt und kann bestätigen, dass die inneren Kabel definitiv warm werden!

Also wir rollen die Trommel seit dem immer ganz aus, wenn wir uns häuslich einrichten.
Für eine Nacht am Strom ohne zus. Verbraucher verzichten wir mitunter aber auch darauf.


Björn

temique am 11 Jun 2009 08:54:36

Hallo,
nun möchte ich es kurz auf den Punkt bringen.

Das Problem ist die Wärme und die Zeit.

Wenn das Kabel aufgerollt bleibt kann die Wärme nicht abgeführt werden, das hat einen Einfluss auf den Widerstand. (siehe Elektroinstallation Verlegearten)
Das Problem entsteht letztendlich dadurch, dass der Widerstand sich mit der Temperatur vergrößert und somit ein Brennen die Folge ist, auch bei kleinen Verbrauerleistungen. Man kann da nichts Pauschalisieren, es gibt so viele Faktoren, dass man nur eins sagen kann: Wer sicher fahren will, muss abrollen oder ein kurzes Kabel benutzen!


Karmanngipsy am 11 Jun 2009 09:03:06

Nur abrollen bei Hoiher Stromentnahme,d.h bei z.B. elektroheizung mit 2kw sonnst bei kleiner entnahme wie Fernseher und Kühlschrank überflüssig.

Schelli am 11 Jun 2009 11:33:51

Hallo,

und noch was zu Thema Kabeltrommel und Überhitzung.
Früher, als ich noch mit dem ausgebauten Renault-Kangoo unterwegs war, hatte ich immer eine Baumarktkabeltrommel dabei.
Das Problem war dabei, das der Thermoschutz häufig raussprang, auch wenn die Trommel abgewickelt war. Die Sonne hatte die schwarze Trommel so stark erwärmt, das der Thermoschalter auslöste.

Viele
Schelli

ingemaus am 11 Jun 2009 11:50:02

Hallo!

Die oberste Elektro- Instanz in Deutschland ist VDE.
Diese sagen in ihren VDE 0100 Vorschriften wo es lang geht.: Besondere Anforderungen an Verlängerungsleitungen ( also nicht der Ausdruck Kabel sondern Leitungen stimmt, da Kabel in, unter der Erde verlegt werden oder sind), müssen eingehalten werden.
Die Leitungen zur Verbindung zwischen der Steckdose am Caravanstellplatz und dem Mobil sollten wie nachfolgend von mir beschrieben, ausgeführt sein
Ich versuche mich zu erinnern, was ich gelernt habe. Hoffe, dass es richtig ist und entsprechend rüber kommt.
Eine flexible Leitung nach Bauart HO7RN-F, dürfte wohl nur die rote Leitung sein. die verlegt werden darf
Länge war, ist max 25 m !!
Bemessungsströme 16 A Mindestquerschnitt ist 2,5 mm2 !!! bei Kupfer
Warum?
Der Querschnitt muss deshalb so gewählt werden, damit ein sicheres Auslösen der Überstrom Schutzeinrichtung ( Sicherung ) durch den niedrigsten Kurzschlussstrom , der am Ende der Verlängerung errechnet wurde, erreicht werden kann. Gilt für alle verlegten Leitungen und Kabel.
Alles was bisher über die Erwärmung geschrieben wurde, ist wohl nebensächlich.
Eine fest eingebaute Kabeltrommel ( Pardon, Leitungstrommel) also nur, wenn nach VDE alles abgestimmt.
Kalter Kaffee!? Nach einem Brand, oder noch schlimmer, Todesfall, kommt ein Gutachter. Nur wenn alles nach VDE OK, ist der Besitzer oder Netzanschließer aus der Haftung, sonst gute Nacht!
Keine Versicherung wird nach dem Gutachten zahlen.
Dabei ist es ein Wunder , dass bei den zum Teil abenteuerlichen E -Anschlüssen, so wenig passiert.
Auch wenn VDE geprüft drauf steht, ist nicht immer VDE drin!

und tschüss ingemaus

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