Irgendwie hat man immer das Gefühl das der Dachklima immer von denen schlechtes ins Notenheft geschrieben wird die solch eine Anlage eben nicht haben und schwitzen müssen. :D
Im übrigen hat in der selben Entfernung zur anderen Seite ein Wohnwagen gestanden der seine Anlage im Staukasten eingebaut hatte und die war subjektiv genau so laut.
Jürgen[/quote]
Wir hatten in einem früheren Mobil eine getrennte Klima-Anlage, der Kompressor war mittig unterm Fahrzeug, in einer sehr gut isolierten Box. Die beiden Ausströmer waren vorne und hinten im Dach montiert. Beide Ventilatoren waren nur innen hörbar und der Kälteerzeuger war nicht lauter als eine Gasheizung.
Damals standen wir in einem kleinen Hafen am Bodden (Altwarp), mit toller Aussicht auf den Bodden. Als wir abends vom Essen kamen, stand ein weiteres
Wohnmobil neben uns, Abstand ca 3 m. Der restliche Platz war leer. (Stellplätze ca 40)
Am nächsten Morgen hörten wir einem Gespräch zwischen unseren Nachbarn und einigen Anglern zu, indem die Nachbarin monierte, daß die großen Mobile immer so stehen würden, das sie keine Aussicht hätten.
Die gute Frau ist dann später in den Ort zum Einkaufen geradelt, und wir sind mit Ihrem Mann ins Gespräch gekommen, der recht gelassen war und nichts von schlechter Aussicht sagte.
Wir sind dann mit einem Schiff nach Usedom gefahren. Kurz nach unserer Rückkehr am Nachmittag, trafen Freunde von unseren Nachbarn ein. Nette Leute aus HH, die eine Hündin dabei hatten. An dieser Hündin hatten unsere beiden Rüden sofort Gefallen gefunden, und es sah auch nach einem tollen Urlaub für die Tiere aus.
Während die Hunde auf einem Wiesenstück herum tollten, stellte deren Herrchen ein Wasser-Rinnsal unter unserem Mobil fest, und tippte auf einen undichten Tankverschluß. Ich habe ihm dann gesagt, daß es sich um Kondenwasser handele. Damit war die Sache dann erledigt, hatten wir geglaubt.
Unsere direkte Nachbarin hatte das Gespräch natürlich auch gehört, und erschien 15 Min später mit dem Hafenmeister. Sie sprach von Unverschämtheit und kein Auge zu gemacht. Der Hafenmeister war recht erstaunt, da er keine Geräusche hören könne, und fragte warum sie sich so dicht neben uns gestellt hätten. Er wurde dann von der Dame beschimpft weil er so etwas zulassen würde. Das Theater ging dann soweit, bis der Mann, ganz betreten, sein Kabel und
Antenne eingepackt, und den Platz verlassen hat.
Deren Freunde sind geblieben, und am nächsten Morgen mit ihrem Mobil neben uns gezogen.
Es wurde eine wunderschöne Woche für uns und die Tiere.
Soviel zu dem Thema, etwas zu haben was der Nachbar nicht hat.
Mit den beiden Hamburgern sind wir immer noch befreundet und wir sehen uns 2-3 mal im Jahr.
Und wenn Ihr hier mitlesen tut: Schöne an Euch Elfi und Werner, bis August.
Walter